DE19604285C2 - Wechselbehälter - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wechselbehälter mit zwei Seitenwänden, von denen
wenigstens eine durch eine Plane gebildet ist, die an einer mit dem Behälter
verbundenen Laufschiene aufgehängt ist und zum Öffnen und Schließen des Behäl
ters längsbeweglich ist, und mit einem Träger für eine Dichtung, die bei geschlos
senem Behälter durch Verstellen des Trägers einerseits dichtend von außen zur
Anlage gegen die Plane einschwenkbar ist und andererseits aus dieser ersten
Position heraus um eine horizontale Schwenkachse in eine zweite Position nach
außen und oben ausschwenkbar ist.
Bei solchen Wechselbehältern, die im Wechsel auf Schienen- und Straßenfahr
zeugen transportiert werden können, soll aus praktischen Gründen für das seitliche
Beladen und Entladen möglichst die innere lichte Behälterhöhe voll zur Verfügung
stehen, so dass die in ausgeschwenkter Position befindliche Dichtung und deren
Träger den freien und ungestörten Zugang zum Behälterinnenraum nicht behindern
dürfen.
Dies kann so erreicht werden (DE-A-42 37 410), dass an den oberen Längsseiten
des Behälters als Winkelprofile ausgebildete Träger für jeweils eine Dichtung
vorgesehen werden, die um eine in der Dachebene des Behälters liegende Längs
achse so weit ausgeschwenkt werden können, dass die Träger und die Dichtungen
den Zugang zum Behälter über dessen lichte Höhe nicht einschränken. Bei einem
solchen Behälter ergeben sich allerdings Probleme hinsichtlich einer einwandfreien
und haltbaren Abdichtung des Behälters im Bereich der Schwenkachsen. Da jeder
Träger in eingeschwenkter Position auch einen seitlichen Teil des Daches bildet,
muß er entsprechend stabil mit zwangsläufig hohem Gewicht ausgebildet sein, was
außerdem relativ große Kräfte zum Verstellen des Trägers mit der Dichtung erfor
dert.
Besser sind insofern Wechselbehälter (DE-U-295 06 700.4), von denen die Erfin
dung im wesentlichen ausgeht und bei denen der Träger für die Dichtung als relativ
leichtes Hohlprofil ausgebildet und von Lagern abgestützt ist. Allerdings bedingt
eine solche Ausführungsform, dass zwischen dem Trägerprofil und der Lauf
schiene eine über deren gesamte Länge verlaufende Dichtung vorgesehen werden
muß, die an der Laufschiene befestigt ist und mit ihrem freien Ende nach Art einer
Dichtlippe gegen den runden Umfang des verdrehbaren Trägers anliegt. Eine stets
ausreichend dichte Anlage der im Bereich ihrer Anlage mit dem Träger auch
Verschleiß unterliegenden Dichtung ist aber häufig dann nicht mehr gewährleistet,
wenn sich etwa der die Laufschiene tragende Dachrahmen zum Beispiel durch
unsachgemäße Handhabung des Behälters verzogen haben sollte, weil dann die
Dichtung wenigstens stellenweise außer Anlage mit dem Träger gelangt sein
könnte.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseitigung der aufgezeigten Dichtungs
probleme. Außerdem soll ein Wechselbehälter vorgeschlagen werden, bei dem die
Verstellung des Trägers konstruktiv einfach gelöst ist.
Zu diesem Zweck wird der eingangs erwähnte Wechselbehälter erfindungsgemäß
so ausgebildet, dass der Träger und die Laufschiene über ihre gesamte Länge dicht
mit einem elastischen Profilstreifen verbunden sind und dass der Träger zusammen
mit der Dichtung um die außerhalb des Trägers und der Laufschiene befindliche
Schwenkachse ein- und ausschwenkbar ist.
Da die Laufschiene ohnehin dicht mit dem Dachrahmen verbunden ist, ergibt sich
von dort aus gesehen bis zum Träger eine absolut dichte Konstruktion, da der
Profilstreifen, der übrigens keine tragende Funktion hat, stets den Raum zwischen
der Laufschiene und dem Träger bleibend dicht überbrückt, während die am Träger
angebrachte und zum Beispiel aus Gummi bestehende Dichtung in eingeschwenk
ter Position in bekannter Weise die Abdichtung des Behälterinnenraumes durch
Anlage an der Plane übernimmt.
Die beiden Längsränder des Profilstreifens können jeweils als Wulst ausgebildet
sein, von denen einer in einer Längsnut der Laufschiene und der andere in einer
Längsnut des Trägers liegt. Weiterhin kann an der Laufschiene ein seitlich offener
Raum ausgebildet sein, der den in ausgeschwenkter Position befindlichen Träger
gegen mechanische Beschädigung geschützt aufnimmt.
Im Bereich der beiden Enden des Trägers ist jeweils ein Halter vorgesehen. Diese
sind starr mit dem Träger verbunden und um Achsen schwenkbar, welche die
erwähnte Trägerschwenkachse bilden. An jedem Halter ist ein exzentrisch zur
Schwenkachse liegender Zapfen vorgesehen, die drehschlüssig in das eine bzw.
andere Ende des als leichtes Hohlprofil ausgebildeten Trägers greifen und die
hinsichtlich ihrer Querschnittskontur mit der Kontur des Trägerhohlraumes über
einstimmen, so dass die Zapfen formschlüssig mit dem Träger verbunden sind.
Außerdem kann der eine Halter frei verschwenkbar gelagert sein, während der
andere Halter mit dem Antrieb zum Verstellen des Trägers in Verbindung steht.
An einem der beiden vertikalen Planenden ist ein Hakenprofil angebracht, das mit
seinen Enden lösbar in Aufnahmen des Behälters gesteckt und durch Verhaken mit
einem ortsfesten vertikalen Einhakprofil verbunden werden kann, während am
anderen vertikalen Planende eine drehbare Wickelstange angebracht ist, mit der die
in Schließstellung befindliche Plane durch teilweises Aufwickeln gespannt werden
kann. Die Wickelstange steckt mit ihrem oberen Ende lösbar in einer Aufnahme
und steht mit ihrem unteren Ende lösbar mit einem Drehantrieb in Verbindung,
wobei die Aufnahme zweckmäßigerweise mit einer Aushebesicherung für die
Wickelstange ausgestattet ist, damit diese sich nicht unbeabsichtigt etwa auf Grund
von Rüttelbewegungen beim Transport vom Behälter lösen kann.
Weitere vorteilhafte Merkmale des erfindungsgemäßen Wechselbehälters ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dar
gestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Behälters nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Behälter im Bereich einer Laufschiene,
Fig. 3 eine Seitenansicht der in eingeschwenkter Position befindlichen
Dichtung sowie die Lagerung, und den Antrieb des Dichtungs
trägers,
Fig. 4 zwei Halter für den Träger in Seitenansicht,
Fig. 5 und 6 die beiden Halter nach Fig. 4 in Richtung des Pfeiles A bzw. B
gesehen,
Fig. 7 einen Querschnitt durch das eine Planenende und ein dort an der
Plane angebrachtes Hakenprofil,
Fig. 8 die Befestigung der Plane am Behälter mittels des Hakenprofiles
nach Fig. 7 in Seitenansicht,
Fig. 9 einen Querschnitt gemäß der Schnittlinie IX-IX der Fig. 8 und
Fig. 10 die Wickelstange für die Plane sowie Antriebsmittel für die Wic
kelstange und den Dichtungsträger.
Der Behälter 1 nach Fig. 1 hat zwei Stirnwände 2 und 3, ein an einem Dachrahmen
4 befestigtes Dach 5 sowie einen von einem Bodenrahmen 6 getragenen Boden 7,
wobei die beiden Rahmen beispielsweise aus Stahlprofilen und das Dach und die
Seitenwände aus Blechen bestehen können.
Zumindest eine der beiden längs verlaufenden vertikalen Seitenwände ist durch
eine Plane 8 gebildet. Falls der Behälter allerdings, wie es meist üblich ist, von
beiden Längsseiten her zum Beladen und Entladen zugänglich sein soll, werden
beide Seitenwände durch jeweils eine Plane gebildet und der Behälter an beiden
Längsseiten gesondert mit den nachfolgend beschriebenen Einrichtungen ausge
stattet.
Wie es aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist die Plane 8 an ihrem oberen Rand an Roll
wagen 9 aufgehängt, die sich mit Rollen innen auf einer Laufschiene 10 abstützen,
so dass die Plane 8 nach Lösen der sie mit dem Bodenrahmen 6 verbindenden
Gurte 11 zum Öffnen und Schließen der betreffenden Behälterseite längs ver
schoben werden kann, nachdem zumindest auch noch das eine Ende der Plane vom
Behälter gelöst wurde, wie noch später erläutert wird.
Die beispielsweise aus einem Aluminiumprofil bestehende Laufschiene 10 ist über
Schraubverbindungen 12 mit dem Dachrahmen 4 dicht verbunden, wobei gegebe
nenfalls zwischen Dachrahmen und Laufschiene auch noch eine elastische Dich
tung eingefügt sein könnte, so dass der Innenraum des Behälters in diesem Bereich
auf jeden Fall nach außen hin absolut dicht ist.
An der Laufschiene 10 ist ein Träger 13 mit einer an diesem befestigten Dichtung
14 so verschwenkbar angeordnet, dass bei Verschwenkung des Trägers um eine
horizontale Schwenkachse 15 in einer Richtung, und zwar in bezug auf die Fig. 2
im Uhrzeigersinn, die Dichtung 14 mit ihrem freien, eine Dichtlippe 14a bildenden
Endbereich unter elastischer Verformung von außen gegen die Plane 8 gedrückt
wird. Aus dieser möglichen ersten Position kann die Dichtung durch Verschwen
ken des Trägers 13 in anderer Richtung nach oben und außen in eine zweite
Position (in Fig. 2 strichliert dargestellt) ausgeschwenkt werden, bei der sich der
Träger 13 und die Dichtung 14 oberhalb des oberen Niveaus 16 des Behälte
rinnenraumes befinden, so dass dessen lichte Höhe H von der Seite her gesehen
nicht durch den Träger und die Dichtung eingeschränkt ist. Außerdem befindet
sich der Träger 13 bei dieser durch Ausschwenken erreichten zweiten Position
gegen Beschädigung geschützt in einem seitlich offenen Raum 10a der Lauf
schiene 10.
Der Träger 13 und die Laufschiene 10 stehen über ihre gesamte Länge mit einem
elastischen Profilstreifen 17 in Verbindung, der den Abstand zwischen Träger und
Laufschiene dicht überbrückt und dessen Längsränder als Wulste 17a, 17b ausge
bildet sind, von denen gemäß Fig. 2 einer in einer Längsnut der Laufschiene 10
und der andere in einer Längsnut des Trägers 13 liegt. In entsprechender Weise ist
übrigens auch die Dichtung 14 am Träger 13 befestigt.
Im Bereich der beiden Enden des Trägers 13 ist entsprechend Fig. 3 jeweils ein
Halter 18, 19 vorgesehen. Diese sind starr mit dem Träger 13 verbunden und um
Achsen verschwenkbar, welche die Trägerschwenkachse 15 bilden. Der eine Halter
18 ist frei um einen in ihn fassenden, die eine Achse bildenden Lagerzapfen 20a
eines Lagerblockes 20 schwenkbar, während in den anderen Halter 19 die bei
spielsweise als Vierkant ausgebildete, die andere Achse bildende Abtriebswelle
21a eines Winkelgetriebes 21 greift.
An beiden Haltern 18, 19 ist ein exzentrisch und parallel zur Schwenkachse 15
liegender Zapfen 18a bzw. 19a vorgesehen. Diese Zapfen greifen drehschlüssig in
das eine bzw. andere Ende des als Hohlprofil ausgebildeten Trägers 13. Zu diesem
Zweck sollten die beiden Zapfen und der Hohlraum 13a des Trägers hinsichtlich
ihrer Querschnittskonturen übereinstimmen, so dass die Zapfen formschlüssig mit
entsprechender Passung im Hohlraum 13a stecken und der Träger 13 bei Be
tätigung des Getriebes 21 spielfrei verstellt werden kann.
An dem nach Fig. 1 rechten vertikalen Ende der Plane 8 ist ein Hakenprofil 22
entsprechend den Fig. 7 bis 9 angebracht, das lösbar mit seinem einen Ende
oben in einer Aufnahme 23 und mit dem unteren Ende in einer Aufnahme 24 steckt
und bei geschlossener Plane durch Verhaken mit einem fest am Behälter ange
brachten Einhakprofil 25 verbunden ist. Diese Art der Befestigung des einen
Planenendes am Behälter und auch das Lösen dieser Befestigung sind an sich
bekannt und brauchen deshalb nicht weiter erläutert zu werden.
Es ist auch an sich bekannt, am anderen vertikalen Planenende eine drehbar an
treibbare Wickelstange 26 anzubringen, deren oberes als Kopf ausgebildetes Ende
26a in einer Aufnahme 27 liegt und deren unteres Ende lösbar mit einem Getriebe
bzw. Drehantrieb 28 verbunden ist. Durch Drehen der so installierten Wickelstange
in einer Richtung kann dann die geschlossene Plane 8 zum Spannen mit einem Teil
ihrer Länge auf der Wickelstange aufgewickelt werden, während zum Entspannen
der Plane, was etwa vorab zum Lösen der Verbindung zwischen Plane und Behäl
ter am gegenüberliegenden Ende durchzuführen ist, die Wickelstange in anderer
Richtung zu verdrehen ist.
Die Aufnahme 27 hat eine sich trichterartig nach unten erweiternde Öffnung als
Einsteckführung für das Wickelstangenende 26a und ist mit einer Sicherung gegen
Ausheben der Wickelstange nach oben ausgestattet. Diese Sicherung besteht
entsprechend Fig. 10 aus einer an der Aufnahme 27 ausgebildeten Abkröpfung
27a, die einen schräg nach oben und innen gerichteten Anschlag für das
Wickelstangenende 26a bildet und an die sich weiter nach oben gesehen ein
zylindrischer Raum anschließt, der zum beabsichtigten Ausheben und Lösen der
Wickelstange vom Antrieb 28 erforderlich ist.
Das schon erwähnte Winkelgetriebe 21, nachfolgend erstes Getriebe genannt, ist
ebenfalls in der Fig. 10 gezeigt. Dieses Getriebe ist über eine Antriebsstange 29
mit dem auch schon erwähnten Drehantrieb 28, nachfolgend zweites Getriebe
genannt, bleibend verbunden.
Das zweite selbsthemmende Getriebe 28 hat zwei antriebsverbundene Abtriebs
wellen 30, 31. Auf die eine Abtriebswelle 30 ist das untere Ende der Wickelstange
26 lösbar aufgesteckt, während auf die andere Abtriebswelle 31 das untere Ende
der Antriebsstange 29 gesteckt ist, und zwar jeweils unter Bildung einer dreh
schlüssigen Verbindung zwischen der Welle 30 und der Wickelstange 26 einerseits
und der Welle 31 und der Antriebsstange 29 andererseits. Wie aus der Fig. 10
ersichtlich ist, sind zu diesem Zweck die unteren Enden der Wickelstange und der
Antriebsstange mit im Querschnitt mehreckigen Öffnungen 26b bzw. 29a ausge
stattet und die in diese Öffnungen fassenden Abtriebswellen 30, 31 in entspre
chender Weise ebenfalls mehreckig ausgebildet. In entsprechender Weise sind
auch das obere Ende der Antriebsstange 29 und die Antriebswelle des Getriebes 21
verbunden.
Auf der Antriebswelle 32 des Getriebes 28 sitzt ein Handrad 33 als Handhabe zum
Betätigen dieses Getriebes, wobei je nach Drehrichtung des Handrades die Wickel
stange 26 und gleichzeitig die Antriebsstange 29 in der einen oder anderen Rich
tung in Umdrehung versetzt werden können.
Die Antriebswelle 32 ist zweckmäßigerweise nur über einen vorgegebenen Winkel
zwischen zwei Endstellungen so verdrehbar, dass sich bei einer Endstellung der
Träger mit der Dichtung in der ersten eingeschwenkten Position befindet und die
Plane gespannt ist, während sich bei der anderen Endstellung der Antriebswelle der
Träger mit der Dichtung in der zweiten ausgeschwenkten Position befindet und die
Plane entspannt ist.
Um dies zu erreichen, sind das zweite Getriebe 28 und der mögliche Drehwinkel
seiner Antriebswelle 32 beispielsweise so ausgelegt, dass beim Verstellen der
Antriebswelle von ihrer einen Endstellung in die andere beispielsweise der Träger
13 um etwa 180° verschwenkt wird, während die Wickelwelle 26 hierbei gleich
zeitig mehrere zum vollständigen Spannen und Entspannen der Plane erforderliche
Umdrehungen ausführt.
Der besondere Vorteil dieser Lösung ist darin zu sehen, dass die Verstellung des
Trägers und das Spannen bzw. Entspannen der Plane zwangsgekoppelt sind, so
dass es nicht passieren kann, dass etwa nach dem Spannen der Plane die Dichtung
nicht gegen die Plane eingeschwenkt ist.
Damit die gegen die Plane 8 eingeschwenkte Dichtung 14 stets sicher an der Plane
anliegt, kann an den Haltern 18, 19 jeweils ein Federelement 34, 35 angebracht
sein, die von außen federnd gegen die Dichtung drücken. Diese in der Fig. 3
dargestellten Federelemente können beispielsweise U-förmige Metallbügel sein,
die mit den Enden ihrer beiden jeweiligen Schenkel in Bohrungen der Halter 18,
19 befestigt sind.
Für den Fall, dass die beim Aufwickeln der Plane 8 auf die Wickelstange 26
einwirkenden Kräfte zu einem unerwünschten seitlichen Durchbiegen der Wickel
stange führen könnten, kann die Wickelstange etwa auf halber Länge abgestützt
werden. Eine solche Abstützung bzw. Stütze 36 ist schematisch in der Fig. 1
gezeigt.
Claims (10)
1. Wechselbehälter (1) mit zwei Seitenwänden, von denen wenigstens eine
durch eine Plane (8) gebildet ist, die an einer mit dem Behälter verbundenen Lauf
schiene (10) aufgehängt ist und zum Öffnen und Schließen des Behälters längsbe
weglich ist, und mit einem Träger (13) für eine Dichtung (14), die bei geschlosse
nem Behälter durch Verstellen des Trägers (13) einerseits dichtend von außen zur
Anlage gegen die Plane (8) einschwenkbar ist und andererseits aus dieser ersten
Position heraus um eine horizontale Schwenkachse (15) in eine zweite Position
nach außen und oben ausschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger
(13) und die Laufschiene (10) über ihre gesamte Länge dicht mit einem elastischen
Profilstreifen (17) verbunden sind und dass der Träger (13) zusammen mit der
Dichtung (14) um die außerhalb des Trägers (13) und der Laufschiene (10) befind
liche Schwenkachse (15) ein- und ausschwenkbar ist.
2. Wechselbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
beiden Längsränder des Profilstreifens (17) jeweils als Wulst (17a, 17b) ausge
bildet sind, von denen einer in einer Längsnut der Laufschiene (10) und der andere
in einer Längsnut des Trägers (13) liegt.
3. Wechselbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an
der Laufschiene (10) ein seitlich offener Raum (10a) ausgebildet ist, der den in
ausgeschwenkter Position befindlichen Träger (13) aufnimmt.
4. Wechselbehälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass im Bereich der beiden Enden des Trägers (13) jeweils ein
Halter (18, 19) vorgesehen ist und dass die starr mit dem Träger verbundenen
Halter um Achsen schwenkbar sind, welche die erwähnte Schwenkachse (15)
bilden.
5. Wechselbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem
Halter (18, 19) ein exzentrisch zur Schwenkachse (15) liegender Zapfen (18a, 19a)
vorgesehen ist und dass die Zapfen drehschlüssig in das eine bzw. andere Ende des
als Hohlprofil ausgebildeten Trägers (13) greifen.
6. Wechselbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Zapfen (18a, 19a) und der Hohlraum (13a) des Trägers (13) in bezug auf ihre
Querschnittskonturen übereinstimmen und dass die Zapfen mit dem Träger form
schlüssig verbunden sind.
7. Wechselbehälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, bei dem
der Träger (13) mittels eines Antriebes (21) verstellbar ist, dadurch gekennzeich
net, dass der eine Halter (18) frei verschwenkbar gelagert ist und dass der andere
Halter (19) mit dem Antrieb in Verbindung steht.
8. Wechselbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass an einem der beiden vertikalen Planenenden ein Hakenprofil (22)
angebracht ist, das mit seinen Enden lösbar in Aufnahmen (23, 24) des Behälters
(1) steckbar und durch Verhaken mit einem ortsfesten vertikalen Einhakprofil (25)
verbindbar ist, und dass das andere vertikale Planende an einer drehbaren Wickel
stange (26) angebracht ist, mit der die in Schließstellung befindliche Plane (8)
durch Aufwickeln spannbar ist, wobei die Wickelstange mit ihrem oberen Ende
(26a) lösbar in einer Aufnahme (27) steckt und mit ihrem unteren Ende lösbar mit
einem Drehantrieb (28) in Verbindung steht.
9. Wechselbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die
Aufnahme (27) für die Wickelstange (26) mit einer Aushebesicherung (27a) für die
Wickelstange ausgestattet ist.
10. Wechselbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Wickelstange (26) gegen seitliches Durchbiegen abgestützt ist.
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