DE1960434U - Rechtwinklige schraubenverbindung fuer moebelteile. - Google Patents
Rechtwinklige schraubenverbindung fuer moebelteile.Info
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- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B35/00—Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
- F16B35/04—Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws with specially-shaped head or shaft in order to fix the bolt on or in an object
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Description
Rechtwinklige Schraubverbindung für Möbelteile
Die Feuerung betrifft eine rechtwinklige Schraubverbindung für MöbelteiTe"a-us Holz oder aus Holz und Metall, bei der
ein Teil auf der Hirnholzflaohe des anderen Teiles liegt.
Diese Bezeichnung ist nicht einschränkend zu verstehen. Es soll damit lediglich gesagt sein, daß das Teil, auf dem das
andere aufliegt, sich im wesentlichen im rechten Winkel von
dem anderen.Teil, erstreckt. Derartige Verbindungen kommen
vornehmlich bei .Sitzmöbeln vor. Da die einzelnen Teile . von
Sitzmöbeln aus im wesentlichen ästhetischen Gründen keine
großen Materialstärken aufweisen, ist es schwierig entspre-
cliend feste Verbindungen herzustellen, die den großen Beanspruchungen
^ standhalten ,T Des weiteren ist es erwünscht, für
die Gestelle von Sit.zmöbein ·.-.>;. Konstruktionen verwenden zu
können, die teilweise aus Metall und teilweise aus Holz "bestehen.
Bekanntlich ist es außerordentlich schwierig, zwischen
diesen beiden ,Werkstoff en -einfache, aber feste Verbindungen
herzustellen. Eine weitere !Förderung an derartige Verbindungen besteht darin, daß sie möglichst unauffällig oder verdeckbar
sein sollen. ■. - . " ■ ■
Nach der Neuerung ist eine rechtwinklige Schraubverbindung für
Möbelteile aus Holz oder Holz: und Metall, bei der ein Teil auf der Hirnholzfläche des anderen Teiles liegt, gekennzeichnet
durch ein Schraubloch, durch das aufliegende Teil in das darunterliegende
Teil, und ein Sackloch, daß das Schraubloch in dem darunterliegendem Teil kreuzt, für einen Metall- oder Kunststoff.einsatzmit
Gewinde, in-dem eine durch das Schraubloch
eingeführte Schraube festzuziehen ist. Vorzugsweise wird eine
Innensechskantschraube verwendet,und der Kopf der Schraube wird
versenkt angeordnet.. Der Schraubenkopf kann mit einem Metalloder Kunststoffeinsatz versenkt sein. Bei Verbindungen, bei denen
die Auflagefläche der beiden zu verbindenden Teile schmal aber lang erstreckt ist, sind parallel zu der Schraubverbindung
ein oder mehrere Steckstiftverbindungen zwischen den beiden
Teilen, angeordnet. -.
Die Neuerung, wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen
mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:. .
_ 3 —
Fig. 1 Schnitt durch die beiden aus^Holz bestehenden Teile einer
rechtwinkligen Verbindung! ? -,._ : ?- "
Fig.,1a Schnitt entsprechend UIg. 1 mit einer abweichenden Anordnung
und Ausbildung-der Einzelteile?
Fig. 2 einen Schnitt entlang der linie II - "II der. Fig. 1;
Fig. 3 einen. Schnitt durch die beiden rechtwinklig miteinander
verbundenen Teile,, von denen eins aus Holz und eines aus
Metall besteht; -...-.-.-"-..- ". " -_ ■"
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV- IV der Fig. 3;
Pig. 5 einen. Schnitt durch- die -rechtwinklige Verbindung zweier
Teile, bei der zusätzlich,zu.der Schraubverbindung eine
. Steckstiftverbindung vorhanden ist; -
Pig. 6 einen Schnitt entlang der linie Vi - VI der Fig. 5.
Nach den figuren 1 und--2~ sind zwei aus Holz bestehende Teile rechtwinklig
miteinander verbunden. Bei diesem Ausführungsbeispiel
handelt es sich um einen Teil eines Sirtzmöbels, und zwar um die
Verbindung, eines .Stuhlbeines 1 mit einer: Eahmenzarge 2. Das
Stuhlbein 1 liegt auf der. Hirnholzseite 3 der Eahmenzarge 2 auf.
Ourch das Stuhlbein-1 ist .ein.Schraubloch 4 in die lahmenzarge
2 eingebohrt, dieses-Sohraubloch 4 verlauft also parallel zu den
Holzfasern der Zarge. 2..Oas Schraubloch ist weiterhin derart angeordnet,
daß es gleichen Abstand von:den beiden äußeren längs-
4 -
flächen der Rahmenzarge 2 hat.- In die. Rahmenzarge. 2 ist von unten
her ein Sackloch 5- eingebohrt, da^das Schraubloch 4 an seinem
Endekreuzt. In dieses SchraublQch 5 wird ein Einsatz 6 aus
Metall, oder Kunsrbstoff eingesetzt. Di eis er _ Einsatzes ist mit
einem Innengewinde 7 versehen, das derart angeordnet ist,, daß
bei eingeführtem linsatz in.. Verlängerung des Sehraubloches 4
liegt. Zum Zusammensetzen der beiden Teile 1 und.2 wird eine Metallschraube
8 von der Außenseite -in das Schraubloch im Teil 1-· eingeführt- und durch das fortsetzende Schra'ubloch in das Innengewinde
7 in. dem Einsatz 6 eingeschraubt. Durch Anziehen der Schraube
8 werden die.beiden. Teile 1 und 2 fest miteinander verbunden.
Als Schraube.8 wird vorzugsweise- eine Schraube mit Innensechskant
9 verwendet, deren lopf in dem Teil 1 versenkt wird.
Um. die Festigkeit der- Verbindung zu erhöhen, kann in dem Teil 1 ein
versenkter Einsatz; Io aas Metall oder- Eunsts.tof f vorgesehen
werden, der den Kopf der Schraube- 8 umgibt und die Auflage, sowie
den Beginn des Schraubloches 4 bildet* - - .
Bei der.Fig. 1a_ist im wesentlichen eine gleiche Yerbindungsart
dargestellt..Jeöoch ist dabei der Schaft 8 der Schraube von einer
Schraubbushse aus Metall^umgeben, die in das Holz des Teils 1.eingeschraubt
ist und innen, mit-einem glatten DurchgangsIooh versehen
ist. --'-::. Derartige. Schraubbuchseit^di^e-auch. beispielsweise
als Rampamuffe bezeichnet;sind, werden in. der Holzindustrie verschiedentlich
verwendet, wenn für Verbindungen Maschinenschrauben eingesetzt werden,- Sie ha'b0'1 auf der Mantelfläche ein weites Holzgewinde,
das einen.besonders guten Sitz auch im weicheren Holz gewährleistet.
.Die Bohrung ist entweder glatt durchgeführt oder mit
Maschinengewinde versehen. Die bei der Verbindung nach Fig. la
■'"■■'■ -" . '.·■"■' . - 5 -
eingesetzte Metallbüchse beginnt an dem Boden des Sackloohes für den
Schraubenkopf und endet an der Außenfläche des Teils 1j sie dient also
nicht nur zur besseren Führung, der. Schraube, sondern verhindert auch,
daß die- Schraube bei zu großem. Anziehen das Holz des Teils 1 zusammendrückt,
da ja die Schraube quer zur Faserriehtung eingesetzt ist. Bei
der Verbindung der beiden Teile 1 und 2 setzt sich die Metallbuchse
auf die Stirnfläche -und damit auf das Hirnholz des Teils 2 ab das wesentlich
fester ist. Das in die Bohrung 5 des Teils 2 eingesetzte Metallteil
6 mit Gewindebohrung 7 ist bei der Ausführungsform der Fig. 1a
derart ausgebildet, daß seine eine Stirnfläche etwa mit dem offenen
Ende der Bohrung 5 abschließt. Dadurch ist die Auflagefläche des Teils
6 in der Bohrung vergrößert, und es wird vermieden, daß sich Fremdkörper
oder. Verunreinigungen in der Bohrung 5 absetzen können. Hinter dem
Teil 6 ist die Bohrung für die Schraube 8 noch verlängert, so daß keine Gefahr besteht, daß beim festen Anziehen dieser Metallschrauben ihre
Spitze in das Holz des Teils 2 eingetrieben wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3 und 4 ist die
Verbindung gleicher Teile wie in: den Figuren 1 und 2 vorgesehen,
jedoch besteht hier das Stuhlbein . 11 aus einem Metallprofil, während
die Zarge 12 aus Holz besteht. Das aus Metall bestehende Stuhlbein 11
liegt gegen die Hirnholzf lache" 13-. der Holzzarge 12 an. Auchhier wieder
ist ein von außen her durch das Stuhlbein 11 geführtes Schraubloch 14
bis in das Holz der Zarge 12 gebohrt und. an der Außenseite des Stuhlbeinprofiles
11 zur Aufnahme des Kopfes der Schraube 18 erweitert.In ein von
'■"■""" - unten
her in die Zarge 12 eingebohrtes Sackloch 15 ist ein Einsatz 16
aus Kunststoff -oderMetall· eingeführt, in dessen Innengewinde.17
die Schraube^ 18"zur 'festen'Verbindung, der beiden Teile Tl und 12
eingedreht ist. Das Innenseohskant 19 kann ebenso wie bei dem
vorherbeschriebenem Ausfülirungsbeispiel durch einen Stopfen verdeckt
sein, damit es möglichst unauffällig ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5 und 6 ist die
Verbindung des hinteren Holmes mit der Rückenlehne bei einem Sitzmöbel "dargestellt. Der Holm 2o besteht aus Metall, er kann
jedoch in diesem Ausführungsbeispiel auch aus PIoIz bestehen.
Die. Rückenlehne 21 besteht aus Holz. Die Rückenlehne hat eine verhältnismäßig schmale, aber lange- Auflagefläche 22 auf dem
Holz 2o. Der Holm 2ο kann an der fläche 23 .enden, er kann jedoch
auch noch weitergeführt, sein, .wenn noch weitere - Lehnenteile anzuordnen
sind. Ein Schraubloch 24 ist von der Außenseite des Holms
2o in die Rückenlehne 21 von der Auflagefläche her eingebohrt,
und zwar derart, daß es gleich weit von den beiden langen Außenflächen
der Rückenlehne entfernt ist. Ein wegen der verhältnismäßig geringen Stärke der Rückenlehne 21 in diesem Fall durchgehendes
Bohrloch 25 ist in der-Rückenlehne derart angeordnet, daß es mit seiner Mittelachse die..,Mittelachse des Schraubloches
24 kreuzt. In dieses Bohrloch 25 ist ein Einsatz aus Kunststoff oder Metall derart eingesetzt,: daß er auf beiden Seiten mit der
Oberfläche der Rückenlehne 21 fluchtet. In diesen Einsatz 26
ist querverlaufend ein Innengewinde 27 angebracht, in das eine
Schraube 28 eingeschraubt wird, die-von außen durch das Schrauhlooh
2Φ von dem Holm 2o her-in das Schraubloch 24 in der Rückenlehne
21 eingeführt ist. Auch hier kann der Kopf der Schraube 28
in den Holm 2ο wieder .versenkt angeordnet sein, wobei ebenfalls
ein Einsatzteil aus Metall oder Kunststoff zur Führung und als Auflage für den Schraubenkopf dienen kann. Mit der Schraube
28 ist eine feste Verbindung zwischen dem Holm 2ο und der
Rückenlehne 21 hergestellt; es ist jedoch nicht zu verhindern,
daß bei Anordnung nur eine.Schraube die Rückenlehne 21 gegenüber dem Holm 2ο verdreht werden kann. -. Aus diesem Grunde sind in der
Rückenlehne 21 in Sacklöchern. 29 Steckstifte 3o befestigt, die aus der Schmalseite der Rückenlehne herausragen und in entsprechende
Löcher '31 in den Holm 2o eingeführt werden, bevor die
Schraubverbindung hergestellt wird. Durch diese Steckstifte 3ο
zwischen der Rückenlehne 21 und dez?? Holm 2o ist eine erhebliche
Erhöhung der Festigkeit der Verbindung zwischen den beiden Teilen erreicht, und es ist verhindert, daß bei Anordnung nur eine
Schraubverbindung die; Rückenlehne 2.1 sich gegenüber dem Holm 2o verdrehen kann.. : .'.-.-: ■."■.'..- -
Claims (5)
1.) Rechtwinklige Schraubverbindung für Möbelteile aus Holz oder
Holz und Metall, bei der ein Teil auf der Hirnholzflache des anderen Teiles liegt, gekennzeichnet durch ein Schraubloch /\.}
durch das aufliegende/Teil 1 in das darunterliegende Teil 2,
und ein Sacklooh 5, daß. das Schraubloch 4 in dem darunterliegendem
Teil 2 kreuzt für einen Kunststoff- oder Metalleinsatz mit Gewinde 7, in dem eine durch das Schraubloch 4 eingeführte
Schraube 8 festzuziehen, ist.
2.) Rechtwinklige Schraubverbindung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß eine Innensechskantschraube 8 verwendet wird.
3.) Rechtwinklige Schraubverbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kopf der Schraube 8 versenkt ist.
4.) Rechtwinklige Schraubverbindung nach Anspruch 1 - 3 , dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenkopf mit einem Metall- oder
Kunststoffeinsatz 1o versenkt ist. .
5.) Rechtwinklige Schraubverbindung nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Schraube 28 ein oder mehrere Steekstiftverbindungen 3o zwischen den beiden
Teilen angeordnet sind.
Bankverbindungen: Deutsche Bank A.-G., Gütersloh/Westf. Konto-Nr. 2280 / Postsdiadtkonto Dortmund Nr. 21717
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL43817U DE1960434U (de) | 1967-01-16 | 1967-01-16 | Rechtwinklige schraubenverbindung fuer moebelteile. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEL43817U DE1960434U (de) | 1967-01-16 | 1967-01-16 | Rechtwinklige schraubenverbindung fuer moebelteile. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1960434U true DE1960434U (de) | 1967-05-18 |
Family
ID=33356546
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL43817U Expired DE1960434U (de) | 1967-01-16 | 1967-01-16 | Rechtwinklige schraubenverbindung fuer moebelteile. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1960434U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3209550A1 (de) * | 1982-03-16 | 1983-09-29 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Gehaeuse fuer elektrotechnische geraete |
-
1967
- 1967-01-16 DE DEL43817U patent/DE1960434U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3209550A1 (de) * | 1982-03-16 | 1983-09-29 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Gehaeuse fuer elektrotechnische geraete |
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