DE19619110C2 - Walzenpaar - Google Patents
WalzenpaarInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
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- B02C4/42—Driving mechanisms; Roller speed control
- B02C4/426—Torque counterbalancing mechanisms
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B30B—PRESSES IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft ein Walzenpaar nach Oberbegriff
von Anspruch 1.
Derartiges Walzenpaar ist bekannt z. B. aus DE 39 01 060 A1.
Wesentlich hieran ist, daß jede einzelne Walze
endseitig in einem Antriebsgehäuse gelagert ist. Das An
triebsgehäuse trägt einen Befestigungsflansch für ein dort
aufzusetzendes Getriebe. Infolgedessen wird beim Antrieb der
einzelnen Walze ein Gegendrehmoment in das Antriebsgehäuse
geleitet. Um diese Gegendrehmomente abzustützen, ist es be
kannt, jedes der einzelnen Antriebsgehäuse auf dem zugeordne
ten Gegengehäuse abzustützen. Hierdurch verbleiben die Gegen
drehmomente auf beide Antriebsgehäuse innerhalb des Systems
und werden trotz der Forderung nach Fest- und Loswalze allein
innerhalb des Systems aufgezehrt.
Strebt man an, die getriebliche Koppelung dieser Gehäuse
zur Vermeidung von sekundären Drehmomenten so vorzunehmen,
daß die Abstützkräfte praktisch durch die Walzenmittelpunkte
laufen, so ist es aus der DE 40 19 363 C1 bekannt, die Ge
häuse über gleichlange Koppeln mit den Drehmomentstützen am
Gehäuse gelenkig zu verbinden. Es entsteht hierdurch eine
parallelogrammartige Führung der Drehmomentstützen mittels
der verbindenen Koppeln.
Problematisch ist jedoch die exakte Fertigung gleichlan
ger Koppeln, weil dies auch eine exakte Fertigung der Drehge
lenke an den jeweiligen Drehmomentstützen voraussetzt.
Zu diesem Zweck müssen daher nicht nur für die Koppeln
sondern auch für die Drehmomentstützen an den Getriebegehäu
sen spiegelbildlich exakt zueinander passende Werkstücke ge
fertigt werden, was aufgrund der spiegelbildlichen Einspann
situation dieser Bauteile auch auf numerisch gesteuerten Ma
schinen nicht einfach sein dürfte. Der hiermit verbundene
Fertigungsaufwand ist nicht zu vernachlässigen. Insbesondere
müssen für derartige Walzenpaare stets paarweise gleiche
Stützhebel mit Koppeln gefertigt und logistisch bewirtschaf
tet werden.
Dies läßt sich praktisch nur innerhalb der Fertigungs
genauigkeit erzielen, die deshalb naturgemäß nur relativ
kleine Toleranzen zulassen kann.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin,
bei praktisch sichergestellter Funktionstüchtigkeit den Fer
tigungsaufwand zur Herstellung und den logistischen Aufwand
beim Walzenpaar einer derartigen Walzenpresse zu verringern.
Diese Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des An
spruchs 1.
Aus der Erfindung ergibt sich der Vorteil, daß keine
Bauteilidentität notwendig ist. Dieser Vorteil wird dadurch
erzielt, daß die bislang notwendige Fertigungssymmetrie prak
tisch vermieden wird. Dabei macht sich die Erfindung die Er
kenntnis zu nutze, daß es "einen einzigen Betriebszustand"
derartiger Walzenpaare nicht gibt.
Die Lage der Walzen relativ zueinander ändert sich stän
dig. Folglich kann das bisherige Bestreben, wonach man stets
bemüht war, die Kräftesumme theoretisch zu Null werden zu
lassen, lediglich für einen einzigen Betriebspunkt gelten.
Dies hat die Erfindung erkannt. Es kommt nämlich beim
Betrieb derartiger Walzenpressen der "einzige Betriebspunkt"
lediglich statistisch gesehen vor. Derartige Walzenpressen
werden ständig in einem Bereich um den Betriebspunkt herum
relativ zueinander positioniert sein. Die schädlichen sekun
dären Drehmomente lassen sich daher praktisch nicht vermei
den. Dann kommt es allerdings auch nicht auf exakte Ferti
gungssymmetrie an, sondern es genügt, lediglich ungefähr
gleiche Länge der Koppeln vorzugeben.
Daher wirkt sich die Erfindung bereits bei der Ur-Form
Herstellung der Werkstücke aus. Bereits im Modellbau kann auf
unnötige Fertigungsgenauigkeit verzichtet werden.
Die Erfindung bezieht sich dabei nicht allein, jedoch
vorrangig auf unterschiedlich vorgegebene Koppellängen.
Ferner kann sich die Erfindung auch auf voneinander ab
weichende Getriebedeckel mit zugehörigen Stützhebeln beziehen
als auch auf die Fertigung von lediglich den Stützhebeln.
Auch auf die Ersatzteilwirtschaft wirkt sich die Erfin
dung aus. Während bisher Koppeln stets paarweise getauscht
werden mußten, um deren Längenidentität sicherzustellen, kön
nen nun die Koppeln und ebenso die Getriebedeckel mit Stütz
hebeln und ebenso separate Stützhebel in Längenbereichen ein
gelagert werden. Die Längenbereiche sollen alle derartigen
Bauteile umfassen, deren Längenabweichungen von einer vorge
gebenen Grundlänge im Bereich zwischen etwa 1% und 10% liegt.
Es ist also wesentlich für die Erfindung, daß es abwei
chend vom "idealen Betriebszustand" stets Restkräfte und pa
rasitäre Drehmomente an dem System aus Stützhebel und Koppel
gibt, daß diese parasitären Drehmomente jedoch ohne weiteres
von Stützhebeln und Koppeln abgefangen werden können auch
wenn die Koppeln und/oder die Stützhebel voneinander abwei
chende Längen im Bereich bis zu etwa 10%, bezogen auf eine
durchschnittliche Grundlänge, aufweisen.
Dabei bringt es die Erfindung vorteilhafterweise sogar
mit sich, daß die bislang üblichen Fertigungsgenauigkeiten
durch sogenannte Grobmaßtoleranzen ersetzt werden können,
weil es nach dieser Erfindung nur noch auf eine größenord
nungsgleiche Länge der Koppeln bzw. der Stützhebel ankommt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungs
beispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung
mit Koppeln unterschiedlicher Länge,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung
mit Koppeln und Stützhebeln unterschiedlicher
Länge,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit
Koppeln unterschiedlicher Länge und Kraft
wirklinie durch die Drehmittelpunkte der
Walzen, und
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit
Koppeln und Stützhebeln unterschiedlicher
Länge und Kraftwirklinie durch die Dreh
mittelpunkte der Walzen.
Sofern im folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die
folgende Beschreibung stets für alle Figuren.
Die Figuren zeigen das Walzenpaar einer Walzenpresse,
bestehend aus einer ersten Walze 1a und einer zweiten Walze
1b.
Beide Walzen drehen sich in zueinander gegenläufiger
Drehrichtung und ziehen in Richtung des sich verengenden Wal
zenspalts ein zu walzendes Material ein.
Aus den gegenläufigen Drehrichtungen 2a und 2b ist daher
die Förderrichtung des Walzenpaares vorgegeben.
Jede Walze sitzt in einem Antriebsgehäuse 3a bzw. 3b.
Derartiges Antriebsgehäuse ist endseitig der Walze angeord
net. Jede Walze sitzt mit ihrem Ende in dem Antriebsgehäuse
3a bzw. 3b gelagert und beide Antriebsgehäuse 3a bzw. 3b sind
im Sinne einer Festwalze und einer Loswalze relativ zueinan
der beweglich.
An jedem derartigen Antriebsgehäuse 3a bzw. 3b sitzt ein
Walzenantriebsmotor (nicht gezeigt) der sich mit seinem Befe
stigungsflansch auf dem Antriebsgehäuse 3a bzw. 3b abstützt.
Der rotierende Teil des Antriebsmotors ist drehfest mit der
jeweiligen Walze 1a bzw. 1b verbunden.
Folglich ist bei Drehung des Antriebsmotors nicht nur
die zugehörige Walze in Drehung versetzt, sondern über das
jeweilige Antriebsgehäuse 3a bzw. 3b wird ein entsprechendes
Gegendrehmoment 4a bzw. 4b in das Antriebsgehäuse 3a bzw. 3b
eingeleitet.
Um dieses Gegendrehmoment abzufangen, dienen jeweils
Paare aus Stützhebeln 7a bzw. 8a für die erste Walze 1a sowie
die Stützhebel 7b bzw. 8b für die zweite Walze 1b.
Die Stützhebel erstrecken sich, ausgehend vom jeweiligen
Antriebsgehäuse derart, daß sie zwischen sich einen Winkel
von etwa 90° aufspannen, wobei die so gebildeten Winkel je
weils eines Stützhebelpaares 7a, 8a bzw. 7b, 8b sich prak
tisch symmetrisch bezüglich einer Verbindungsgeraden durch
die Scheitelpunkte einander zugewandt sind.
Am Ende jedes Stützhebels ist ein Drehgelenk 13, 14, 15,
16 vorgesehen. Jeweils sich zugewandte Drehgelenke 13, 14
bzw. 15, 16 sind über eine gemeinsame Koppel 9a bzw. 9b mit
einanderverbunden.
Dabei ist wesentlich, daß jeweils einer der Stützhebel
7a, 7b in Wirkrichtung der zugehörigen Koppel 9a bzw. 9b mit
einem erheblichen Abstand 10a bzw. 10b vom Drehpunkt 11a, 11b
seiner zugehörigen Walze endet, während der jeweils andere
Stützhebel 8a, 8b praktisch die Wirkrichtung der Koppel ver
längert und kein nennenswertes Drehmoment in das jeweilige
Antriebsgehäuse 3a, 3b einleitet.
Während also das jeweilige Gegendrehmoment 4a bzw. 4b
von jeweils einem Stützhebel 7a, 7b in die zugehörige Koppel
9a bzw. 9b übertragen wird, ist das Ende der jeweiligen Kop
pel 9a bzw. 9b am benachbarten Antriebsgehäuse 3b bzw. 3a so
angelenkt, daß die Wirklinie 12a bzw. 12b der Koppel mit ver
hältnismäßig geringem Abstand am Drehpunkt 11a bzw. 11b der
jeweils anderen Walze vorbeigeht.
Dabei soll im Rahmen der Erfindung von einem unwesentli
chen Abstand immer dann gesprochen werden, wenn die Kreu
zungsstelle 17a, 17b zwischen der Wirklinie 12a bzw. 12b der
Koppel 9a bzw. 9b und der Verbindungslinie des Drehgelenks
16, 13 am Drehmoment übertragenden Stützhebel 7b bzw. 7a und
des zugehörigen Walzendrehpunkts 11b bzw. 11a im Zentimeter
bereich um den jeweiligen Drehpunkt 11b bzw. 11a herum liegt.
Im jedem Falle ist jedoch ein unwesentlicher Abstand
noch dann anzunehmen, wenn der oben definierte Schnittpunkt
17a, 17b innerhalb des Wälzlagerkreises der nicht näher be
zeichneten Wälzlager für die erste bzw. zweite Walze 1a bzw.
1b liegt (s. Fig. 2).
Wesentlich ist nun, daß die Koppeln 9a bzw. 9b ungleich
lang sind. Dies gilt für alle gezeigten Ausführungsbeispiele.
Die Koppeln sind daher nicht fertigungssymmetrisch. Die un
gleichen Längen 5a, 5b sind außerhalb der üblichen Ferti
gungsgenauigkeit vorgegeben.
In den gezeigten Fällen sind die Längenabweichungen der
art, daß sie in der Größenordnung zwischen etwa 1% bis etwa
10% des Mittelwertes aus beiden tatsächlichen Längen liegen.
Hiervon abweichend zeigt allerdings Fig. 2, daß es im
Rahmen vorliegender Erfindung auch ohne weiteres möglich ist,
die Koppeln innerhalb noch größerer Abweichungen unterschied
lich lang vorzugeben.
Die Erfindung ist daher lediglich durch die Grenzen der
Praktikabilität beschränkt.
Darüber hinaus zeigt Fig. 1, daß die Längen 10a bzw. 10b
der Stützhebel 7a bzw. 7b trotz ungleich langer Koppeln 9a,
9b identisch gleich sind.
Dasselbe gilt für die Darstellung nach Fig. 3.
Abweichend hiervon zeigen Fig. 2 und Fig. 4 eine Ausfüh
rungsform, bei welcher die Längen 10a bzw. 10b der Stützhebel
7a bzw. 7b und darüber hinaus auch die Längen 5a, 5b der Kop
peln 9a bzw. 9b stark voneinander abweichen.
In jedem Falle sind dann nicht nur die Längen 5a, 5b der
Koppeln 9a, 9b sondern auch die Längen 10a, 10b der Stützhe
bel 7a, 7b außerhalb der üblichen Fertigungsgenauigkeit un
gleich.
Dennoch läßt sich, wie insbesondere Fig. 3 und 4 zeigen,
auch mit derartig ungleich langen Koppeln und Stützhebeln er
reichen, daß die Abstützkräfte der Koppeln praktisch durch
die jeweils zugehörigen Walzenmittelpunkte 11a bzw. 11b ge
hen. Dies wird durch eine entsprechende geometrische Anord
nung der jeweiligen Stützhebel 8a bzw. 8b erzielt. Dabei ist
darauf zu achten, daß die Wirklinien der Koppeln jeweils
einen Anlenkpunkt am jeweiligen Stützhebel 8a bzw. 8b erhal
ten, in deren Verlängerung die Wirklinien praktisch durch den
jeweiligen Drehpunkt 11a bzw. 11b laufen.
Auf diese Weise lassen sich die sekundären Drehmomente
praktisch zu Null reduzieren. Dabei kommt es, wie die Erfin
dung erkannt hat, insbesondere nicht darauf an, stets genau
eine Drehmomentsumme von Null einzureichen. Dies beruht auf
der grundsätzlichen Überlegung, daß es stets Restkräfte gibt,
wenn sich das gezeigte System aus Drehmomentstützen und Kop
peln nicht im "idealen Betriebspunkt" befindet.
Damit kann auch von den üblichen Fertigungsgenauigkeiten
abgewichen werden. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kön
nen daher die Koppeln bzw. Stützhebel ohne weiteres nach
Grobmaß bzw. nach Gröbstmaßtoleranzen gefertigt sein. Auf die
genaue Länge kommt es nämlich nicht an. Lediglich die Gelenk
flächen sollten im Rahmen der üblichen Fertigungsgenauigkei
ten gefertigt werden.
Darüber hinaus zeigen die Fig. 3 und 4 eine Weiter
bildung der Erfindung, bei welcher die Koppeln 9a, 9b im
wesentlichen parallel verlaufen. Die Koppeln 9a, 9b sind end
seitig so angelenkt, daß die Verbindungslinien 12a, 12b der
jeweils beiden Koppelanlenkpunkte 13, 14 bzw. 15, 16 prak
tisch durch die Mittelpunkte 11a, 11b der zugehörigen Walzen
drehachsen laufen.
Damit wird für alle praktisch vorkommenden Betriebszu
stände das sekundäre Drehmoment nur gering bleiben. Dennoch
läßt sich die Fertigungsgenauigkeit heruntersetzen. Die Fer
tigungstoleranzen sind größer. Die Fertigungskosten sinken.
1
a erste Walze
1
b zweite Walze
2
a Drehrichtung erste Walze
2
b Drehrichtung zweite Walze
3
a Antriebsgehäuse erste Walze
3
b Antriebsgehäuse zweite Walze
4
a Gegendrehmoment erste Walze
4
b Gegendrehmoment zweite Walze
5
a Länge der ersten Koppel
5
b Länge der zweiten Koppel
7
a erster Stützhebel erste Walze
7
b erster Stützhebel zweite Walze
8
a zweiter Stützhebel erste Walze
8
b zweiter Stützhebel zweite Walze
9
a erste Koppel
9
b zweite Koppel
10
a Länge erster Stützhebel erste Walze
10
b Länge erster Stützhebel zweite Walze
11
a Drehpunkt erste Walze
11
b Drehpunkt zweite Walze
12
a Wirklinie der ersten Koppel
12
b Wirklinie der zweiten Koppel
13
Drehgelenk
14
Drehgelenk
15
Drehgelenk
16
Drehgelenk
17
a Schnittpunkt
17
b Schnittpunkt
Claims (6)
1. Walzenpaar einer Walzenpresse, deren beide Walzen
(1a, 1b) gegenläufig (2a, 2b) angetrieben und jeweils end
seitig in einem Antriebsgehäuse (3a, 3b) gelagert sind
und deren Antriebsgehäuse (3a, 3b) im Sinne einer Fest
walze und einer Loswalze relativ zueinander beweglich
sind und sich im Sinne der an jedem Antriebsgehäuse
(3a, 3b) angreifenden Gegendrehmomente (4a, 4b) über je
weils einen Stützhebel (7a, 7b) und eine Koppel (9a, 9b)
am jeweils anderen Antriebsgehäuse (3b, 3a) gegenseitig
abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Koppeln (9a, 9b) ungleich lang sind, und daß
die ungleiche Länge (5a, 5b) der Koppeln (9a, 9b) außer halb der üblichen Fertigungsgenauigkeit vorgegeben ist.
die Koppeln (9a, 9b) ungleich lang sind, und daß
die ungleiche Länge (5a, 5b) der Koppeln (9a, 9b) außer halb der üblichen Fertigungsgenauigkeit vorgegeben ist.
2. Walzenpaar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützhebel (7a, 7b) ebenfalls außerhalb der üblichen
Fertigungsgenauigkeit ungleich lang (10a, 10b) sind.
3. Walzenpaar nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Abstützkräfte der Koppeln (9a, 9b) mit ihren
Wirklinien (12a, 12b) praktisch durch die jeweils zugehö
rigen Walzendrehpunkte (11b, 11a) gehen.
4. Walzenpaar nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß abweichend von üblicher Fertigungs
genauigkeit die Koppeln (9a, 9b) bzw. die Stützhebel
(7a, 7b) nach Grobmaß-Toleranzen gefertigt sind.
5. Walzenpaar nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet,
daß die Koppeln (9a, 9b) praktisch parallel verlaufen, und
daß die Verbindungslinien (12a, 12b) der jeweils beiden Kop pelanlenkpunkte (13, 14; 15, 16) praktisch durch die Mittelpunkte (11b, 11a) der zugehörigen Walzendrehachsen laufen.
daß die Koppeln (9a, 9b) praktisch parallel verlaufen, und
daß die Verbindungslinien (12a, 12b) der jeweils beiden Kop pelanlenkpunkte (13, 14; 15, 16) praktisch durch die Mittelpunkte (11b, 11a) der zugehörigen Walzendrehachsen laufen.
6. Walzenpaar nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Längenabweichungen der Koppeln
(9a, 9b) bzw. der Stützhebel (7a, 7b) in der Größenordnung
zwischen plus/minus 1% bis plus/minus 10% des Mittel
werts aus beiden tatsächlichen Längen liegen.
Priority Applications (1)
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| DE1996119110 DE19619110C2 (de) | 1996-05-11 | 1996-05-11 | Walzenpaar |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1996119110 DE19619110C2 (de) | 1996-05-11 | 1996-05-11 | Walzenpaar |
Publications (2)
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| DE19619110A1 DE19619110A1 (de) | 1997-11-13 |
| DE19619110C2 true DE19619110C2 (de) | 2003-04-10 |
Family
ID=7794090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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Also Published As
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