DE19619476A1 - Fahrverhalten-Steuersystem für Fahrzeuge mit Unterscheidung zwischen Übersteuerungs- und Untersteuerungszuständen - Google Patents
Fahrverhalten-Steuersystem für Fahrzeuge mit Unterscheidung zwischen Übersteuerungs- und UntersteuerungszuständenInfo
- Publication number
- DE19619476A1 DE19619476A1 DE19619476A DE19619476A DE19619476A1 DE 19619476 A1 DE19619476 A1 DE 19619476A1 DE 19619476 A DE19619476 A DE 19619476A DE 19619476 A DE19619476 A DE 19619476A DE 19619476 A1 DE19619476 A1 DE 19619476A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- vehicle
- driving behavior
- target
- yaw moment
- longitudinal force
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/32—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/17—Using electrical or electronic regulation means to control braking
- B60T8/1755—Brake regulation specially adapted to control the stability of the vehicle, e.g. taking into account yaw rate or transverse acceleration in a curve
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/24—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to vehicle inclination or change of direction, e.g. negotiating bends
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
- Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft die Steuerung des Fahrverhaltens
eines Fahrzeugs wie beispielsweise einem Automobil und
bezieht sich insbesondere auf die Steuerung des Fahr
verhaltens eines solchen Fahrzeugs während der Kurven
fahrt, um dort durch Übersteuern verursachtes Schleu
dern oder durch Untersteuern verursachtes Wegdriften zu
unterdrücken.
Gemäß der japanischen Patent-Offenlegungsschrift
3-11275 ist bekannt, das Fahrverhalten eines Vierrad
fahrzeugs, beispielsweise eines Automobils, während der
Kurvenfahrt durch selektives Bremsen der einzelnen Rä
der zu steuern, so daß dann, wenn die Fahrzeuggeschwin
digkeit während der Kurvenfahrt unter einem Lenkwinkel,
der die Haftung der Reifen auf der Straßenoberfläche in
Übereinstimmung mit dem Lenkwinkel gewährleisten kann,
einen bestimmten Grenzwert überschreitet, die kurvenin
nenseitigen als auch die kurvenaußenseitigen Räder auf
der Grundlage von Berechnungen eines Giermomentsoll
werts, eines Längskraftsollwerts etc. gebremst werden,
um das Fahrzeug zusammen mit einer Gierraten-Sollwert
steuerung abzubremsen und so die Kurvenfahrt des Fahr
zeugs innerhalb der Haftgrenze der Reifen aufrechtzuer
halten.
Ferner ist in der japanischen Offenlegungsschrift
5-105048 beschrieben, die einzelnen Räder auf der
Grundlage des Fahrverhaltens des Fahrzeugs einschließ
lich zumindest der Gierrate selektiv zu bremsen, so daß
dann, wenn sich das Fahrzeug in einem übersteuerten Zu
stand befindet, die Bremskraftverteilung zu den Hinter
rädern hin verschoben wird, während dann, wenn sich das
Fahrzeug in einem untersteuerten Zustand befindet, die
Bremskraftverteilung zu den Vorderrädern hin verschoben
wird. Eine solche Fahrverhaltensteuerung führt sowohl
zur Unterdrückung eines Schleuderns als auch eines Weg
driftens, Ausbrechens oder über die Räder schiebenden
Verhaltens des Fahrzeugs.
Angesichts der Natur des Schleuderns und des Wegdrif
tens eines Vierradfahrzeugs wird jedoch erwogen, das
Schleudern des Vierradfahrzeugs bevorzugt so zu steu
ern, daß dem dem Fahrzeug zugeführten Giermoment Prio
rität eingeräumt wird, indem die einzelnen Räder selek
tiv gebremst werden, ohne den Fahrbetrieb des Fahrzeugs
nachteilig zu beeinflussen, während das Wegdriften des
Fahrzeugs bevorzugt so gesteuert wird, daß der dem
Fahrzeug zugeführten Längskraft Priorität eingeräumt
wird, indem die einzelnen Räder selektiv gebremst wer
den, ohne den Fahrbetrieb des Fahrzeugs nachteilig zu
beeinflussen.
Auf der Grundlage der vorstehenden Erkenntnis liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Fahr
verhalten-Steuersystem für ein Vierradfahrzeug wie etwa
einem Automobil zum Unterdrücken des Schleuderns und
Wegdriften des Fahrzeugs zu schaffen, welches auf der
Grundlage einer Erfassung eines Übersteuerungs- oder
Untersteuerungszustands arbeitet, wobei zwischen dem
Übersteuerungszustand und dem Untersteuerungszustand
ein Steuersollparameter unterschieden wird.
Die vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst
durch ein Fahrverhalten-Steuersystem für ein Fahrzeug
mit Rädern und einer Bremsanlage zum selektiven Bremsen
jedes der Räder, gekennzeichnet durch eine Einrichtung
zum Erfassen des Fahrverhaltens des Fahrzeugs, wobei
dieses Fahrverhalten ein Giermoment und eine Längskraft
des Fahrzeugs umfaßt; eine Einrichtung zum Bestimmen
eines Sollfahrverhaltens des Fahrzeugs, wobei dieses
Sollfahrverhalten ein Sollgiermoment und eine Sollängs
kraft umfaßt; eine Einrichtung zum Steuern der Bremsan
lage so, daß sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs dem
Sollfahrverhalten annähert, wobei die Steuerung bein
haltet, das Giermoment des Fahrzeugs dem Sollgiermoment
und die Längskraft des Fahrzeugs der Sollängskraft an
zunähern; eine Einrichtung zum Entscheiden, ob das
Fahrverhalten des Fahrzeugs einem Übersteuerungszustand
oder einem Untersteuerungszustand entspricht; und einer
Einrichtung zum Umschalten einer grundlegenden Ausrich
tung der Steuerung zwischen dem Sollgiermoment und der
Sollängskraft in Übereinstimmung damit, ob das durch
die Fahrzeug-Fahrverhalten-Beurteilungseinrichtung er
mittelte Fahrzeug-Fahrverhalten dem Übersteuerungszu
stand oder dem Untersteuerungszustand entspricht.
Anhand einer solchen Anordnung wird die Fahrzeug-Fahr
verhaltensteuerung auf der Grundlage einer Unterschei
dung zwischen einem Übersteuerungs-Fahrzustand und ei
nem Untersteuerungs-Fahrzustand des Fahrzeugs auf un
terschiedliche Weise derart ausgeführt, daß die einen
Sollwert eines Steuerparameters berechnende und ent
sprechend dem Sollwert nachführende Rechnersteuerung
des Fahrzeugs über einen weiten, den Übersteuerungszu
stand und den Untersteuerungszustand einschließenden
Fahrzustandbereich besser an das Fahrverhalten- oder
Straßenlagevermögen angepaßt wird.
Bei dem Fahrverhalten-Steuersystem mit dem vorstehen
den, grundlegenden Aufbau kann die Fahrzeug-Fahrver
halten-Erfassungseinrichtung die Geschwindigkeit, die
Querbeschleunigung und die Gierrate des Fahrzeugs er
fassen, und kann die die grundlegende Ausrichtung der
Steuerung umschaltende Einrichtung die Sollfahrverhal
ten-Bestimmungseinrichtung so steuern, daß das Sol
giermoment im wesentlichen auf der Grundlage eines
Schleuder- oder Schlupfwinkels (slip angle) des Fahr
zeugs bestimmt wird, der durch Berechnen einer Ände
rungsrate der Querbeschleunigung als Unterschied zwi
schen der durch die Fahrzeug-Fahrverhalten-Erfassungs
einrichtung und einem Produkt aus der Fahrzeuggeschwin
digkeit und der Gierrate, die beide durch die Fahrzeug-
Fahrverhalten-Erfassungseinrichtung erfaßt werden, Be
rechnen einer Querschleudergeschwindigkeit durch zeit
liches Integrieren der Querbeschleunigungs-Änderungs
rate, und Berechnen des Schleuderwinkels als Verhältnis
zwischen der Querschleudergeschwindigkeit und der Fahr
zeuggeschwindigkeit abgeleitet wird, wenn als Fahrzu
stand des Fahrzeugs der Übersteuerungszustand ermittelt
wird.
In diesem Fall kann die Sollfahrverhalten-Bestimmungs
einrichtung die Sollängskraft so bestimmen, daß diese
einen konstanten Wert annimmt.
Ferner kann die Sollgiermoment-Bestimmungseinrichtung
das Sollgiermoment außerdem auf der Grundlage einer Än
derungsrate des Schleuderwinkels zusätzlich zu dem
Schleuderwinkel bestimmen.
Wird bei dem Fahrverhalten-Steuersystem mit dem vorste
henden, grundlegenden Aufbau andererseits als Fahrzu
stand der Untersteuerungszustand ermittelt, so kann die
Fahrzeug-Fahrverhalten-Erfassungseinrichtung die Ge
schwindigkeit, den Lenkwinkel und die Gierrate des
Fahrzeugs erfassen, und kann die Sollfahrverhalten-
Bestimmungseinrichtung die Sollängsgeschwindigkeit im
wesentlichen auf der Grundlage einer Abweichung einer
durch zeitliche Integration eines Parameters proportio
nal zu einem Produkt aus der Fahrzeuggeschwindigkeit
und dem Lenkwinkel, die beide durch die Fahrverhalten-
Erfassungseinrichtung erfaßt werden, berechneten Gier
rate von der durch die Fahrverhalten-Erfassungseinrich
tung erfaßten Gierrate ermitteln.
In diesem Fall kann die Sollfahrverhalten-Bestimmungs
einrichtung das Sollgiermoment so bestimmen, daß dieses
einen konstanten Wert annimmt.
Ferner kann der zu dem Produkt aus der Fahrzeugge
schwindigkeit und dem Lenkwinkel proportionale Parame
ter durch Quadrieren der Fahrzeuggeschwindigkeit derart
modifiziert werden, daß der Parameter mit einem additi
ven, im wesentlichen zu dem Quadrat der Fahrzeugge
schwindigkeit proportionalen Inkrement zunimmt.
In dem erfindungsgemäßen Fahrverhalten-Steuersystem
kann die Sollfahrverhalten-Bestimmungseinrichtung eine
Einrichtung zum Bilden eines Koordinatensystems aus dem
Giermoment und der Längskraft, eine Einrichtung zum Be
stimmen eines Haftungsbereichs in diesem Koordinatensys
tem, innerhalb dessen die Haftung der Reifen auf der
Straßenoberfläche gewährleistet ist, und eine Einrich
tung zum Ändern eines Sollpunkts des Sollgiermoments
und der Sollängskraft in dem Koordinatensystem derart,
daß dieser in dem Haftungsbereich zu liegen kommt, wenn
dies nicht der Fall ist, umfassen, wobei die Sollpunkt-
Änderungseinrichtung den Sollpunkt dadurch ändert, daß
dem Sollgiermoment im Übersteuerungszustand des Fahr
zeug-Fahrverhaltens Priorität über die Sollängskraft
eingeräumt wird.
Alternativ kann in dem erfindungsgemäßen Fahrverhalten-
Steuersystem die Sollfahrverhalten-Bestimmungseinrich
tung eine Einrichtung zum Bilden eines Koordinatensy
stems aus dem Giermoment und der Längskraft, eine Ein
richtung zum Bestimmen eines Haftungsbereichs in diesem
Koordinatensystem, und eine Einrichtung zum Ändern ei
nes Sollpunkts des Sollgiermoments und der Sollängs
kraft in dem Koordinatensystem derart, daß dieser in
dem Haftungsbereich zu liegen kommt, wenn dies nicht
der Fall ist, umfassen, wobei die Sollpunkt-Änderungs
einrichtung den Sollpunkt dadurch ändert, daß der Sol
längskraft im Untersteuerungszustand des Fahrzeug-
Fahrverhaltens Priorität über die Sollgierrate einge
räumt wird.
Unter Berücksichtigung dessen, daß die Seitenkraft, die
dem Rad von der Straßenoberfläche zur Verfügung ge
stellt wird, in Übereinstimmung mit der dem Rad zuge
führten Bremskraft abnimmt, wie nachstehend im einzel
nen beschrieben wird, kann in dem erfindungsgemäßen
Fahrverhalten-Steuersystem die Sollfahrverhalten-Be
stimmungseinrichtung eine Einrichtung zum Bilden eines
Koordinatensystems aus dem Giermoment und der Längs
kraft, eine Einrichtung zum Bestimmen eines Bereichs in
dem Koordinatensystem, der so zusammengezogen ist, daß
er im wesentlichen ein Drittel des Haftungsbereichs in
bezug auf das Giermoment bzw. die Längskraft einnimmt,
und eine Einrichtung zum Ändern eines Sollpunkts des
Sollgiermoments und der Sollängskraft in dem Koordina
tensystem so, daß dieser in dem zusammengezogenen Be
reich zu liegen kommt, wenn dies nicht der Fall ist,
umfaßt, wobei die Sollpunkt-Änderungseinrichtung den
Sollpunkt dadurch ändert, daß der Sollängskraft im Un
tersteuerungszustand des Fahrzeug-Fahrverhaltens gegen
über dem Sollgiermoment Priorität eingeräumt wird.
Um die allgemein volle Wirksamkeit der Steuerung zu ge
währleisten, kann in dem erfindungsgemäßen Fahrverhal
ten-Steuersystem die Fahrverhalten-Erfassungseinrich
tung ein Einrichtung zum Erfassen eines Reibradius je
des der Räder, eine Einrichtung zum Aufteilen der dem
linken Vorderrad und dem linken Hinterrad des Fahrzeugs
zugeführten Bremskraft auf eine dem linken Vorderrad
zugeführte Bremskraft und eine dem linken Hinterrad zu
geführte Bremskraft mit einem aus dem Reibradius des
linken Vorderrades und dem Reibradius des linken Hin
terrades abgeleiteten Verteilungsverhältnis, und eine
Einrichtung zum Aufteilen der dem rechten Vorderrad und
dem rechten Hinterrad des Fahrzeugs zugeführten Brems
kraft auf eine dem rechten Vorderrad zugeführte Brems
kraft und eine dem rechten Hinterrad zugeführte Brems
kraft mit einem aus dem Reibradius des rechten Vorder
rades und dem Reibradius des rechten Hinterrades abge
leiteten Verteilungsverhältnis, insbesondere dann, wenn
sich das Fahrzeug-Fahrverhalten in dem Untersteuerungs
zustand befindet.
Bezüglich der kurvenaußenseitigen Räder wird jedoch
stärker bevorzugt, daß die Fahrzeugverhalten-Erfas
sungseinrichtung eine Einrichtung zum Erfassen eines
Reibradius jedes der Räder, eine Einrichtung zum Auf
teilen der dem kurveninnenseitigen Vorderrad und dem
kurveninnenseitigen Hinterrad des Fahrzeugs zugeführten
Bremskraft auf eine dem kurveninnenseitigen Vorderrad
zugeführte Bremskraft und eine dem kurveninnenseitigen
Hinterrad zugeführte Bremskraft mit einem aus dem Reib
radius des kurveninnenseitigen Vorderrades und dem
Reibradius des kurveninnenseitigen Hinterrades abgelei
teten Verteilungsverhältnis, und eine Einrichtung zum
Aufteilen der dem kurvenaußenseitigen Vorderrad und dem
kurvenaußenseitigen Hinterrad des Fahrzeugs zugeführten
Bremskraft auf eine dem kurvenaußenseitigen Vorderrad
zugeführte Bremskraft und eine dem kurvenaußenseitigen
Hinterrad zugeführte Bremskraft mit einem aus dem Reib
radius des kurveninnenseitigen Vorderrades und einem
Produkt aus dem Reibradius des kurvenaußenseitigen Hin
terrades und (t/2)/(b²+t²/4)1/2 abgeleiteten Vertei
lungsverhältnis, worin t der Radabstand der Hinterräder
und b der Abstand zwischen dem Fahrzeugschwerpunkt und
der Hinterachse ist, insbesondere dann, wenn sich das
Fahrzeug-Fahrverhalten in dem Übersteuerungszustand be
findet.
Nachstehend werden einige Analysen diskutiert, um die
Basis für die erfindungsgemäß angegebenen Zustände und
Bedingungen zu schaffen.
Zur Abschätzung oder Ermittlung der durch den Reibungs
kontakt zwischen dem Rad und der Straßenoberfläche zur
Verfügung gestellten Seitenkraft zeigt Fig. 1 in der
Aufsicht ein vereinfachtes Modell eines Fahrzeugs mit
einem aus einem linken Rad 100in und einem rechten Rad
100out bestehenden Radpaar. Es wird angenommen, daß
sich das Fahrzeug bezüglich der Figur nach oben bewegt
und eine Linkskurve beschreibt, so daß das linke Rad
100in das kurveninnenseitige Rad und das rechte Rad
100out das kurvenaußenseitige Rad ist. Werden die Masse
des Fahrzeugaufbaus mit "m", die Höhe des Aufbaus über
der Straßenoberfläche mit "h", die Spurweite oder der
Abstand zwischen den beiden Rädern mit "t", die Querbe
schleunigung aufgrund der Linksdrehung mit "Gy" und die
Fallbeschleunigung mit "g" bezeichnet, so werden die
Kontaktlasten Win bzw. Wout des linken bzw. rechten Ra
des auf der Straßenoberfläche ausgedrückt durch:
Win = m * g/2-m * Gy * h/t (1)
Wout = m * g/2 + m * Gy * h/t (2)
Wenn der zwischen dem Rad und der Straßenoberfläche
wirkende Reibungskoeffizient µ ist, sind die maximalen,
den Rädern auf der Kurveninnenseite und der Kurvenaußen
seite über die Straßenoberfläche aufgrund der Rei
bung zwischen diesen zuführbaren Seitenkräfte
Finmax = µ * Win bzw. Foutmax = µ * Wout. Größen wie Finmax
und Foutmax werden, als Parameter, als "Reibradius" be
zeichnet und repräsentieren die maximale, einem Rad zur
Verfügung stehende Seitenkraft, die dem Seitenschlupf
durch den Reibungskontakt mit der Straßenoberfläche in
jeder Richtung um den Kontaktpunkt entgegenwirken kann.
Die Kreise 102in und 102out gemäß Fig. 1 sind die Krei
se, die mit einem solchen Reibradius für die kurvenin
nen- und kurvenaußenseitigen Räder gezogen sind. An der
Kurvenaußenseite steht für das Rad 100out innerhalb des
Reibungskreises 102out eine verhältnismäßig große
Bremskraft Fout zur Verfügung, während für das Rad
100in an der Kurveninnenseite eine geringere Bremskraft
Fin innerhalb des Reibungskreises 102in zur Verfügung
steht. Falls ein Schlupf- oder Schleudermoment M in dem
Fahrzeugaufbau erzeugt wird, kann diesem durch Zuführen
ungleicher Bremskräfte Fin und Fout an die kurveninnen-
und kurvenaußenseitigen Räder entgegengewirkt werden.
Fig. 2 zeigt ein Diagramm, welches in Zusammenhang mit
dem Modell gemäß Fig. 1 so angeordnet ist, daß die Or
dinate eine dem Fahrzeugaufbau durch die Räder zuge
führte Längskraft Fx ausdrückt, während die Abszisse
ein dem Fahrzeugaufbau durch die Räder zugeführtes
Giermoment M angibt. In Fig. 2 ist, wie im Diagramm an
gegeben, die untere Hälfte der Abszisse ein Bremsbe
reich, während die obere Hälfte der Abszisse ein Fahr
bereich ist. Hierzu verwandt verlangt ein Giermoment im
rechten Halbbereich der Ordinate eine Linksdrehung des
Fahrzeugaufbaus, während ein Giermoment im linken Halb
bereich der Ordinate die Linksdrehung des Fahrzeugs un
terdrückt bzw. dieser entgegenwirkt. Dann verlaufen die
Koordinatenachsen der durch das linke und das rechte
Rad ausgeübten Bremskräfte diagonal zu der Koordinate
der Längskraft Fx und dem Moment M, wie dies in dem
Diagramm durch Fin und Fout dargestellt ist, und es
wird ein viereckiger Bereich P1-P2-P3-P4 in Überein
stimmung mit jedem Momentanfahrzustand des Fahrzeugs
gebildet, innerhalb dessen der Seitengriff oder die
Seitenhaftung der Räder auf der Straßenoberfläche auf
der Grundlage eines Reibungskontaktes zwischen densel
ben gewährleistet ist, wobei P1 ein vollkommen neutra
ler Punkt, P2 ein Punkt mit Fin = Finmax und Fout = 0,
P3 ein Punkt mit Fin = Finmax und Fout = Foutmax und P4
ein Punkt mit Fin = 0 und Fout = Foutmax sind.
Vorteilhaft kann dann, wenn das Sollgiermoment und/oder
die Sollängskraft der Fahrzeug-Fahrverhaltensteuerung
in dem viereckigen Haftungsbereich liegen, die Steue
rung des Giermoments und/oder der Längskraft in Rich
tung deren Sollwerte durch selektives Bremsen jedes der
Räder sofort begonnen werden. Falls jedoch das Sol
giermoment und/oder die Sollängskraft außerhalb des
viereckigen Haftungsbereichs liegen, kann die Fahrver
haltensteuerung nicht so ausgeführt werden, daß die
Bremskraft für den Sollwert sofort entweder einem oder
beiden der inneren und äußeren Räder zugeführt wird.
Allgemein sollte es dann, wenn sich das Fahrzeug in ei
nem Übersteuerungszustand (Schleuderzustand) befindet,
zur Stabilisierung des Fahrzeugs wirkungsvoller sein,
dem Fahrzeug ein dem Schleudern entgegenwirkendes Mo
ment zu verleihen. Erfindungsgemäß wird daher dann,
wenn sich das Fahrzeug in einem Übersteuerungszustand
befindet, bei der Steuerung der Bremskraft des rechten
und des linken Rades der Zufuhr eines Sollgiermoments
Priorität gegeben. Wenn beispielsweise der Sollpunkt an
einem sich in einem oberhalb der Linie P1-P4 festgeleg
ten, in Fig. 2 schraffierten Bereich befindenden Punkt,
etwa T1, liegt, so wird der Sollpunkt T1 in einen ge
genüber dem Punkt T1 im Diagramm senkrecht nach unten
verschobenen Punkt T1′ geändert, damit er in den Haf
tungsbereich fällt, so daß infolgedessen das Sollgier
moment beibehalten wird, bevor die Bremssteuerung der
Räder mit dem Sollpunkt T1′ begonnen wird. Für den
Sollpunkt T1′ wird nur das kurvenaußenseitige Rad ge
bremst.
Wenn sich andererseits das Fahrzeug in einem Unter
steuerungszustand (Wegdriftzustand) befindet, sollte es
zur Stabilisierung des Fahrzeugs wirkungsvoller sein,
das Fahrzeug zusammen mit der Zufuhr eines Giermoments
zu verzögern, so daß die an dem Fahrzeug angreifende
Zentrifugalkraft abgeschwächt wird. Erfindungsgemäß
wird daher dann, wenn sich das Fahrzeug in einem Unter
steuerungszustand befindet, bei der Steuerung der
Bremskraft des rechten und des linken Rades der Erzie
lung einer Sollängskraft Priorität eingeräumt. Wenn
beispielsweise der Sollpunkt an einem sich in einem
rechts von der Linie P2-P3 festgelegten, in Fig. 2
ebenfalls schraffierten Bereich befindenden Punkt, etwa
T2 oder T3, liegt, so wird der Sollpunkt T2 oder T3 in
einen gegenüber dem Punkt T2 oder T3 horizontal nach
links verschobenen Punkt T2′ oder T3′ geändert, damit
er in den Haftungsbereich fällt, so daß infolgedessen
die Sollängskraft beibehalten wird, bevor die Brems
steuerung der Räder mit dem Sollpunkt T2′ oder T3′ be
gonnen wird. Für den Sollpunkt T2′ oder T3′ werden das
kurveninnenseitige und das kurvenaußenseitige Rad ge
bremst, so daß das Fahrzeug verzögert wird, während
gleichzeitig ein Giermoment erzeugt wird, welches die
Drehung des Fahrzeugs veranlaßt.
Obwohl es zweckmäßig wäre, den Sollpunkt so zu berech
nen, daß er innerhalb des Haftungsbereichs oder in den
in Fig. 2 außerhalb des Haftungsbereichs schraffiert
dargestellten beiden Bereichen liegt, so daß zumindest
entweder das berechnete Sollgiermoment oder die Sol
längskraft direkt verwendbar ist, kann der Sollpunkt so
berechnet werden, daß er - wie etwa bei T4 bis T9 - dem
Fahrzustand des Fahrzeugs besser entspricht, so daß die
Bremssteuerung der Räder tatsächlich mit einer Änderung
dieser Sollpunkte in beispielsweise jeweils Punkte T4′
bis T9′ begonnen wird.
Wenn das Fahrzeug ein Fahrzeug mit Vorderradantrieb und
Vorderradlenkung ist, kann das Diagramm gemäß Fig. 2
wie in Fig. 3 gezeigt geändert werden, wobei der Haf
tungsbereich erweitert wird, um einen durch Punkte P1′,
P2′ und P4′ definierten Bereich des Radantriebs einzu
schließen. Das Antreiben der Vorderräder ist wirkungs
voll zur Unterdrückung eines Übersteuerns.
Bezugnehmend auf die Ermittlung des Reibungsradius ist
als weiterer Gesichtspunkt anzumerken, daß die am Rad
aufgrund des Reibungskontakts mit der Straßenoberfläche
verfügbare Seitenkraft mit zunehmender Bremskraft ab
nimmt. Fig. 4 zeigt vereinfacht die rechte Hälfte eines
Vierradfahrzeugs. Es wird hierbei angenommen, daß sich
das Fahrzeug in der Figur nach oben bewegt und sich
gleichzeitig nach links dreht. Falls dem Rad 100rout
keine Bremskraft zugeführt wird, zeigt in einem solchen
Zustand der Pfeil Fys in der Figur die dem Hinterrad
100rout durch die Straßenoberfläche rechtwinklig zur
Mittenebene des Rades und, ausgedrückt durch den Rei
bungskreis 102rout, gesättigte oder maximale zugeführte
Seitenkraft.
Wird dem Hinterrad 100rout eine Bremskraft zugeführt,
wird die Seitenkraft mit der Längsbremskraft kombi
niert, um eine zusammengesetzte Kraft Fr bereitzustel
len, die sich aus ihrer Ausrichtung rechtwinklig zur
Radmittenebene zur Längsbremskraft hin dreht. Da die
resultierende, kombinierte Kraft Fr auf einen Wert in
nerhalb des Reibungskreises 102rout beschränkt ist,
kann die Seitenkraft nur von Fys auf Fy abnehmen.
In diesem Zusammenhang ist es angesichts einer solchen,
durch den Bremsvorgang verursachten Reduktion der Sei
tenkraft am wirkungsvollsten für die dem kurvenaußen
seitigen Hinterrad zugeführte Bremskraft, wenn ihre
Größe derart ist, daß die kombinierte Kraft Fr im rech
ten Winkel zu der den Radkontaktpunkt P und den Schwer
punkt O des Fahrzeugs verbindenden Linie wirkt, d. h.
die diesem zugeführte, maximale Bremskraft ist
Fxrmax = µr * Wr * t/2/(b²+t²/4)1/2.
Die Erfindung wird nachstehend anhand bevorzugter Aus
führungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein vereinfachtes Modell eines Fahrzeugs mit ei
nem Radpaar, gezeigt im Zustand des Beschreibens einer
Linkskurve;
Fig. 2 eine Koordinatendarstellung des Giermoments M,
der Längskraft Fx und der Bremskräfte Fin und Fout, so
wie die Art und Weise, in der die Bremskräfte für die
kurveninnenseitigen und die kurvenaußenseitigen Räder
gesteuert werden müssen, wenn sich das Fahrverhalten
des Fahrzeugs in einem Übersteuerungs- oder einem Un
tersteuerungszustand befindet;
Fig. 3 ein zu dem der Fig. 2 ähnliches, im Hinblick auf
ein frontgetriebenes, frontgelenktes Fahrzeug modifi
ziertes Diagramm;
Fig. 4 ein vereinfachtes Modell eines Vierradfahrzeugs,
gezeigt im Zustand des Beschreibens einer Linkskurve;
Fig. 5 eine vereinfachte Ansicht eines das Fahrzeug-
Fahrverhalten-Steuersystem gemäß einem Ausführungsbei
spiel;
Fig. 6 ein Diagramm, welches das Bremssystem und das
elektrische Steuersystem, die einen wesentlichen Teil
des in Fig. 6 gezeigten Fahrzeug-Fahrverhalten-Steuer
systems bilden, zeigt.
Fig. 7 ein allgemeines Ablaufdiagramm, welches den
Steuerbetrieb des Fahrzeug-Fahrverhalten-Steuersystems
gemäß dem Ausführungsbeispiel zeigt.
Fig. 8 ein Ablaufdiagramm, welches eine Unterroutine
zum Aufteilen der Bremskraft zwischen den Vorderrädern
und den Hinterrädern gemäß Schritt 90 des allgemeinen
Ablaufdiagramms zeigt;
Fig. 9 ein zu dem in Fig. 2 gezeigten gleichartiges
Diagramm, welches das Giermoment M, die Längskraft Fx
und die Bremskräfte Fin und Fout in Koordinatendarstel
lung zeigt und insbesondere dazu dient, die den kur
veninnenseitigen und den kurvenaußenseitigen Rädern zu
geführten Bremskräfte zu modifizieren, wenn sich das
Fahrzeug in einem Untersteuerungszustand befindet, un
ter Berücksichtigung der Abnahme der Seitenkraft auf
grund des Abbremsens des Fahrzeugs; und
Fig. 10 ein Ablaufdiagramm, welches eine Routine zum
Aufteilen der Bremskraft zwischen den Vorderrädern und
den Hinterrädern gemäß Schritt 170 des allgemeinen Ab
laufdiagramms zeigt.
In Fig. 5 zeigen 2FL, 2FR, 2RL und 2RR ein linkes Vor
derrad, ein rechtes Vorderrad, ein linkes Hinterrad und
ein rechtes Hinterrad eines Vierradfahrzeugs, die je
weils mittels Radzylindern 38FL, 38FR, 38RL und 38RR
bremsbar sind, wenn diese mit hydraulischem Druck aus
einem Hydraulikkreis 3 einer allgemein mit 10 bezeich
neten Bremsanlage beaufschlagt werden. Wie nachstehend
im einzelnen beschrieben wird, wird der Hydraulikkreis
normalerweise durch ein von einem Fahrer betätigtes
Bremspedal gesteuert, kann jedoch unter bestimmten Not
fallbedingungen auch durch eine allgemein mit 50 be
zeichnete und einen Mikrocomputer 52 beinhaltende,
elektronische Steuereinheit gesteuert werden.
Das linke Vorderrad 2FL und das rechte Vorderrad 2FR
sind angetriebene, gelenkte Räder, die mittels einer
herkömmlichen, in der Figur nicht gezeigten Lenkanlage
lenkbar sind, während sie durch eine Brennkraftmaschine
4 über ein Getriebe 5 und Antriebswellen 6FL bzw. 6FR
angetrieben werden. Die Ausgangsleistung der Brenn
kraftmaschine 4 wird durch eine über ein Betätigungs
glied 9, das normalerweise durch ein von dem Fahrer
mittels der elektronischen Steuereinrichtung 50 betä
tigtes Gaspedal 7 gesteuert wird, betätigte Drossel
klappe 8 gesteuert. Unter bestimmten Notfallbedingungen
übersteuert die elektronische Steuereinrichtung 50 die
Betätigung des Gaspedals durch den Fahrer.
Wie im einzelnen in Fig. 6 gezeigt, beinhaltet der Hy
draulikkreis 10 einen Hauptzylinder 14, der in Überein
stimmung mit einem Tritt auf das Bremspedal 12 eine Hy
draulikflüssigkeit aus einem ersten und einem zweiten
Port abgibt, wobei der erste Port mit einer zu Bremshy
draulikdrucksteuereinrichtungen 18 bzw. 20 für das lin
ke und das rechte Vorderrad führenden Leitung 16 ver
bunden ist, während der zweite Port mit einer ein Pro
portionalventil 22 aufweisenden und zu Bremshydraulik
drucksteuereinrichtungen 26 bzw. 28 für das linke und
das rechte Hinterrad führenden Leitung 24 verbunden
ist. Der Hydraulikbremskreis 10 beinhaltet ferner einen
Vorratsbehälter 30 und eine Ölpumpe 34, die die Hydrau
likflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter entnimmt und
diese unter erhöhtem Druck in eine Hochdruckleitung 32
abgibt, die zu den Bremshydraulikdrucksteuereinrichtun
gen 18, 20, 26 und 28 führen. Ein Akkumulator 36 ist
mit einem Mittenabschnitt der Hochdruckleitung 32 ver
bunden.
Die Bremshydraulikdrucksteuereinrichtungen 18, 20, 26
und 28 beinhalten elektromagnetische 3-Port/2-Wege-
Steuerventile 40FL, 40FR, 40RL und 40RR, mittels wel
chen die Verbindung der Radzylinder 38FL, 38FR, 38RL
und 38RR zwischen einer Normalsteuerung durch den Fah
rer über das Bremspedal 12 und einer nachstehend im
einzelnen beschriebenen, automatischen Notsteuerung um
schaltbar ist, im Normalzustand geöffnete elektromagne
tische Ein-Aus-Ventile 44FL, 44FR, 44RL bzw. 44RR und
im Normalzustand geschlossene elektromagnetische Ein-
Aus-Ventile 46FL, 46FR, 46RL bzw. 46RR, wobei jeder
Satz der im Normalzustand geöffneten Ein-Aus-Ventile
und der im Normalzustand geschlossenen Ein-Aus-Ventile
in Reihe zwischen der mit dem Auslaßport der Pumpe 34
verbundenen Hochdruckleitung 32 und einer mit dem Vor
ratsbehälter 30 verbundenen Niederdruckleitung 42 ange
schlossen sind. Ein Mittenpunkt jeder Reihenverbindung
des im Normalzustand offenen Ein-Aus-Ventils und des im
Normalzustand geschlossenen Ein-Aus-Ventils ist durch
eine Leitung wie etwa 48FL, 48FR, 48RL oder 48RR mit
jedem entsprechenden 3-Port/2-Wege-Umschalt-Steuerven
til verbunden.
Jedes der Umschalt-Steuerventile 40FL und 40FR wird
zwischen seiner ersten, in der Figur dargestellten
Stellung, in der die vordere Bremshydraulikfluidleitung
16 mit jedem der vorderen Radzylinder 38FL und 38FR
verbunden ist, während jeder der Radzylinder 38FL und
38FR von den entsprechenden Verbindungspassagen 48FL
oder 48FR isoliert wird, und einer zweiten Stellung, in
der jeder der Radzylinder 38FL und 38FR von der Leitung
16 isoliert wird, während jeder der Radzylinder 38FL
und 38FR mit der entsprechenden Verbindungspassage 48FL
oder 48FR verbunden wird, umgeschaltet. Hierzu ver
gleichbar wird jedes der Umschalt-Steuerventile 40RL
und 40RR zwischen einer ersten Stellung, in der jeder
der hinteren Radzylinder 38RL und 38RR mit der hinteren
Bremsdruck-Steuerleitung 24 verbunden und dabei von der
entsprechenden Verbindungspassage 48RL oder 48RR iso
liert wird, und einer zweiten Stellung, in der jeder
der hinteren Radzylinder 38RL und 38RR von der Leitung
24 isoliert wird, während er mit einer entsprechenden
Verbindungspassage 48RL oder 48RR verbunden wird, umge
schaltet. Wenn das Umschaltventil 40FL, 40FR, 40RL oder
40RR in seine zweite Stellung umgeschaltet wird, werden
dann, wenn das entsprechende Ein-Aus-Ventil 44FL, 44FR,
44RL oder 44RR geöffnet ist, während das entsprechende
Ein-Aus-Ventil 46FL, 46FR, 46RL oder 46RR geschlossen
ist, wie in der Figur gezeigt, der entsprechende Radzy
linder 38FL, 38FR, 38RL oder 38RR mit dem hohen Druck
aus der Leitung 32 versorgt, um an dem entsprechenden
Rad einen Bremsvorgang zu veranlassen. Wenn demgegen
über das Umschalt-Steuerventil 40FL, 40FR, 40RL oder
40RR in seiner zweiten Stellung ist, wird dann, wenn
das entsprechende Ein-Aus-Ventil 44FL, 44FR, 44RL oder
44RR geschlossen ist, während das entsprechende Ein-
Aus-Ventil 46FL, 46FR, 46RL oder 46RR geöffnet ist, der
entsprechende Radzylinder mit einer Rücklaufleitung 42
verbunden, so daß die dem entsprechenden Rad zugeführte
Bremswirkung abnimmt. Natürlich wird dann, wenn sowohl
das Ein-Aus-Ventil 44FL, 44FR, 44RL oder 44RR und das
Ein-Aus-Ventil 46FL, 46FR, 46RL oder 46RR geschlossen
sind und das entsprechende Umschalt-Steuerventil 40FL,
40FR, 40RL oder 40RR in seine zweite Stellung gebracht
worden ist, der hydraulische Druck des entsprechenden
Radzylinders auf einem Wert gehalten, der in dem Moment
erreicht wurde, in dem beide der Ein-Aus-Ventile ge
schlossen waren.
Es ist infolgedessen klar, daß dann, wenn eines der Um
schalt-Steuerventile 40FL bis 40RR in die erste Stel
lung gebracht wird, die Bremsanlage 10 einem entspre
chenden Rad eine Bremskraft in Übereinstimmung mit dem
Tritt des Fahrers auf das Bremspedal zuführt, während
dann, wenn eines der Umschalt-Steuerventile 40FL bis
40RR in die zweite Stellung gebracht wird, die Bremsan
lage dem entsprechenden Rad eine Bremswirkung unter der
automatischen Steuerung der Ein-Aus-Ventile 44FL bis
44RR und 46FL bis 46RR zuführt, wobei die Bremssteue
rung durch den Fahrer übersteuert wird.
Die Ventile 40FL bis 40RR, 44FL bis 44RR und 46FL bis
46RR werden durch die elektrische Steuereinrichtung 50
gesteuert, wie nachstehend im einzelnen beschrieben
wird. Die elektronische Steuereinrichtung 50 beinhaltet
den Mikrocomputer 52 und eine Steuerschaltung 54. Ob
wohl in den Fig. 1 und 2 nicht im einzelnen darge
stellt, kann der Mikrocomputer 52 einen herkömmlichen
allgemeinen Aufbau haben, der eine zentrale Verarbei
tungseinheit (CPU), einen Nurlesespeicher (ROM), einen
Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM), eine Eingangs
porteinrichtung, eine Ausgangsporteinrichtung und einen
diese Konstruktionselemente miteinander verbindenden,
gemeinsamen Bus aufweist. Der Bus kann hierbei unidi
rektional ausgeführt sein.
Dem Mikrocomputer 52 werden verschiedene Daten zuge
führt, wie etwa die Fahrzeuggeschwindigkeit V aus einem
Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 56, die Querbeschleuni
gung Gy des Fahrzeugaufbaus aus einem im wesentlichen
im Schwerpunkt des Fahrzeugs oder Fahrzeugaufbaus be
reitgestellten Querbeschleunigungssensor 58, die Gier
rate γ des Fahrzeugaufbaus aus einem Gierratensensor
60, der Lenkwinkel θ aus einem Lenkwinkelsensor 62, die
Längsbeschleunigung des Fahrzeugaufbaus aus einem im
wesentlichen im Schwerpunkt des Fahrzeugaufbaus bereit
gestellten Längsbeschleunigungssensor 64, eine den Be
tätigungsweg des Gaspedals 7 angebende Größe Accp aus
einem Gaspedalsensor 66, die Drehzahl Ne aus einem e
Drehzahlsensor 68, die Getriebeübersetzung Rt (Schalt
hebelstellung) des Getriebes 5 aus einem Getriebestu
fensensor 70, und Bremsdrücke PFL bis PRR der Radzylin
der 38FL, 38FR, 38RL und 38RR aus Drucksensoren 72FL,
72FR, 72RL und 72RR.
Das ROM des Mikrocomputers 52 speichert verschiedene
Steuerungsabläufe und Tabellen, wie nachstehend be
schrieben. Die CPU führt auf der Grundlage der von den
vorstehend erwähnten verschiedenen Sensoren empfangenen
Daten verschiedene Berechnungen in Übereinstimmung mit
den in dem ROM abgelegten Steuerungsabläufen und Tabel
len und unterstützt durch das RAM durch, beurteilt, ob
das Verhalten des Fahrzeugs dem Übersteuerungszustand
oder dem Untersteuerungszustand entspricht, und berech
net auf der Grundlage des Ergebnisses der Beurteilung
ein Sollgiermoment MT und eine Sollängskraft Ft sowie
auf der Grundlage des berechneten Sollgiermoments und
der Sollängskraft die den jeweiligen Rädern zum Stabi
lisieren des Kurvenfahrverhaltens des Fahrzeugs zuzu
führenden Bremskräfte.
Bezugnehmend auf Fig. 7, die das allgemeine Ablaufdia
gramm zeigt, wird nachstehend die Fahrzeug-Fahrverhal
tensteuerung gemäß dem Ausführungsbeispiel beschrieben.
Die Steuerung gemäß diesem Ablaufdiagramm wird in vor
bestimmten Zeitabständen wiederholt, nachdem sie durch
Schließen eines in der Figur nicht gezeigten Zündschal
ters in Gang gesetzt worden ist.
Zunächst werden in einem Schritt 10 Daten wie etwa die
durch den Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 56 erfaßte
Fahrzeuggeschwindigkeit V etc. eingelesen und dann in
einem Schritt 20 eine Querschleuderbeschleunigung Vyd
des Fahrzeugs als Differenz zwischen der durch den
Querbeschleunigungssensor 58 erfaßten Querbeschleuni
gung Gy und einer berechneten Querbeschleunigung, die
das Produkt aus der Fahrzeuggeschwindigkeit V und der
Gierrate γ ist, in Form von Vyd = Gy-V * γ berechnet, und
Vyd dann integriert, um eine Querschleudergeschwindig
keit Vy zu ermitteln. Sodann wird ein Schleuderwinkel β
des Fahrzeugaufbaus als Verhältnis aus der Querschleu
dergeschwindigkeit Vy und der Längsgeschwindigkeit Vx
berechnet. Außerdem wird der Schleuderwinkel β diffe
renziert, um eine Schleuderwinkel-Änderungsrate βd des
Fahrzeugaufbaus zu erhalten.
In einem Schritt 30 wird mit a und b als jeweils vorbe
stimmten Konstanten geprüft, ob der Absolutwert der
Summe a * β + b * βd größer ist als ein Schwellenwert βc.
Lautet das Ergebnis dieser Prüfung Ja, wird bestimmt,
daß das Fahrzeug schleudert. Falls das Fahrzeug schleu
dert, schreitet der Steuerungsablauf zu einem Schritt
40 fort, während der Steuerungsablauf zu einem Schritt
100 fortschreitet, wenn das Ergebnis dieser Prüfung
Nein lautet.
Wenn ermittelt wurde, daß das Fahrzeug schleudert, wird
die Steuerung des Fahrzeugverhaltens durchgeführt, in
der Hauptsache, um ein dem Schleudern entgegenwirkendes
Moment zu erzeugen. In Schritt 40 wird geprüft, ob die
Querbeschleunigung Gy positiv ist, d. h., ob das Fahr
zeug eine Linkskurve beschreibt. Falls die Antwort hier
Ja lautet, wird in einem Schritt 50 ein Faktor Cs vor
bereitet zum Steuern der Bremsen unter dem Gesichts
punkt des primären Erzeugens eines dem Schleudern ent
gegenwirkenden Moments. In dem vorgenannten Fall wird
der Faktor Cs auf -Cspin festgelegt, während demgegen
über, wenn Gy nicht positiv ist, Cs in einem Schritt 60
auf Cspin festgelegt wird. In einem Schritt 70 wird das
Sollmoment dann wie folgt berechnet:
Mt = (|a * β + b * βd|-βc) * Cs
Die Sollängskraft Ft wird auf einen konstanten Wert Ftc
festgelegt, der ein verhältnismäßig kleiner Wert ein
schließlich der Null sein kann.
In einem Schritt 80 werden in Übereinstimmung mit dem
selben, den Formeln (1) und (2) zugrundeliegenden Prin
zip die Lasten Win und Wout auf die kurveninnenseitigen
bzw. die kurvenaußenseitigen Räder berechnet, dann auf
der Grundlage des zu diesem Zeitpunkt geschätzten Rei
bungskoeffizienten µ der Reibungsradius Finmax für die
kurveninnenseitigen Räder und der Reibungsradius
Foutmax für die kurvenaußenseitigen Räder berechnet und
sodann das in Fig. 2 gezeigte Diagramm erstellt, wobei
der Haftungsbereich durch die Punkte P1 (neutral), P2
(Fin = Finmax & Fout = 0), P3 (Fin = Finmax & Fout = Foutmax)
und P4 (Fin = 0 & Fout = Foutmax) definiert wird.
Handelt es sich bei dem Fahrzeug um ein frontgetriebe
nes und frontgelenktes Fahrzeug, wird das Diagramm ge
mäß Fig. 3 erstellt auf der weiteren Grundlage des den
Tritt auf das Gaspedal 7 repräsentierenden Betrags Accp
und der Drehzahl Ne der Brennkraftmaschine und in Über
einstimmung mit einer in der Figur nicht gezeigten Ta
belle derart, daß das Ausgangsdrehmoment Te der Brenn
kraftmaschine berechnet wird. Sodann werden auf der
Grundlage des Ausgangsdrehmoments Te der Brennkraftma
schine und der Schaltstellung des Getriebes bzw. dem
Übersetzungsverhältnis Rt in Übereinstimmung mit einer
in der Figur nicht gezeigten Tabelle die Antriebskräfte
Fdin und Fdout der kurveninnenseitigen und der kurven
außenseitigen Räder berechnet und danach die Punkte
P1′, P2′ und P4′ des Diagramms gemäß Fig. 4 ermittelt.
Auf der Grundlage des so erhaltenen Diagramms gemäß
Fig. 2 oder 3 werden - sofern erforderlich - das Sol
moment Mt und die Sollängskraft Ft in der unter Bezug
nahme auf Fig. 2 beschriebenen Weise derart modifi
ziert, daß ein Sollpunkt innerhalb des Haftungsbereichs
gewährleistet wird, um eine Sollbremskraft Fin, die dem
kurveninnenseitigen Rad (genauer, den Vorder- und den
Hinterrädern) zugeführt wird, und eine Sollbremskraft
Fout, die dem kurvenaußenseitigen Rad (genauer, eben
falls den Vorder- und den Hinterrädern) zugeführt wird,
zu erhalten.
Sodann wird in Übereinstimmung mit der in Fig. 8 ge
zeigten Unterroutine in einem Schritt 90 jede der kur
veninnenseitigen und kurvenaußenseitigen Sollbremskräf
te auf das Vorder- und das Hinterrad aufgeteilt.
Zunächst werden in einem Schritt 92 die Lasten Wfin und
Wfout des kurveninnenseitigen Vorder- und Hinterrades
und die Lasten Wfout und Wrout der kurvenaußenseitigen
Vorder- und Hinterräder wie folgt berechnet:
Wfin = α * m * g/2-m * Gx * h-δ * m * Gy * h/t
Wfout = α * m * g/2-m * Gx * h + δ * m * Gy * h/t
Wfin = (1-α) * m * g/2 + m * Gx * h- (1-δ) * m * Gy * h/t
Wfout = (1-α) * m * g/2 + m * Gx * h + (1-δ) * m * Gy * h/t
worin m die Gesamtmasse des Fahrzeugs, α das Massenver
teilungsverhältnis für die Vorderräder, g die Fallbe
schleunigung, Gx die Längsbeschleunigung des Fahrzeugs,
Gy die Querbeschleunigung des Fahrzeugs, δ das Roll
steifigkeitsverteilungsverhältnis für die Vorderräder
und h die Höhe des Zentrums der Masse m über der Stra
ßenoberfläche sind.
In einem Schritt 94 werden die maximalen, für das kur
veninnenseitige Vorder- und Hinterrad aufgrund deren
Reibungskontakt mit der Straßenoberfläche zur Verfügung
stehenden Seitenkräfte Ffinmax und Frinmax und die maxi
malen, für das kurvenaußenseitige Vorder- und Hinter
rad aufgrund deren Reibungskontakt mit der Straßenober
fläche zur Verfügung stehenden Seitenkräfte Ffoutmax
und Froutmax, d. h. die Reibungsradien der jeweiligen
Räder, wie folgt berechnet:
Ffinmax = µf * Wfin
Ffoutmax = µf * Wfout
Frinmax = µf * Wrin
Froutmax = µr * Wrout * (1/2)/(b²+t²/4)1/2
worin µf und µr die Reibungskoeffizienten des Kontakts
zwischen dem Vorderrad bzw. dem Hinterrad und der Stra
ßenoberfläche und b und t die in Fig. 4 gezeigten, geo
metrischen Parameter sind. Es wird angemerkt, daß (die
Gleichung für) das Hinterrad an der Kurvenaußenseite im
Hinblick auf den unter Bezugnahme auf Fig. 4 beschrie
benen Zustand speziell modifiziert ist. Die Reibungs
koeffizienten µf und µr können als ein gemeinsamer Wert
µ bestimmt sein.
Auf der Grundlage einer Gegenüberstellung von Ffinmax
und Frinmax wird die Bremskraft Fin für das kurvenin
nenseitige Rad auf Ff in und Frin für das kurveninnen
seitige Vorder- bzw. Hinterrad aufgeteilt, und auf der
Grundlage einer Gegenüberstellung von Ffoutmax und
Froutmax wird die Bremskraft Fout für das kurvenaußen
seitige Rad auf Ffout und Frout für das kurvenaußensei
tige Vorder- bzw. Hinterrad aufgeteilt:
Ffin = Fin * Ffinmax/(Ffinmax + Frinmax)
Frin = Fin * Frinmax/(Ffinmax + Frinmax)
Ffout = Fout * Ffoutmax/(Ffoutmax + Froutmax)
Frout = Fout * Froutmax/(Ffoutmax + Froutmax)
In einem Schritt 180 werden sodann auf der Grundlage
von Ffin, Frin, Ffout und Frout die Bremsen der einzel
nen Räder automatisch gesteuert, so daß die Umschalt-
Steuerventile 40FL bis 40RR in die zweite Stellung um
geschaltet werden, um die entsprechenden Radzylinder
38FL bis 38RR von der vorderseitigen Leitung 16 und der
hinterseitigen Leitung 24 zu isolieren und gleichzeitig
der Steuerung durch die entsprechende Reihenverbindung
der durch den Mikrocomputer 52 betätigten Ein-Aus-Ven
tile 44FL bis 44RR und 46FL bis 46RR zu unterwerfen.
Wenn andererseits in Schritt 30 entschieden wurde, daß
das Fahrzeug nicht schleudert, wird die Fahrzeug-
Fahrverhaltensteuerung primär zur Unterdrückung des
Wegdriftens des Fahrzeugs ausgeführt, um die Gierrate
des Fahrzeugs der Betätigung des Lenkrads durch den
Fahrer nachfolgen zu lassen. Infolgedessen wird dann,
wenn der Steuerungsablauf von Schritt 100 zu Schritt 30
fortschreitet, eine Sollgierrate wie folgt berechnet:
γt = V * θ * (1+Kh * V²) * L/(1+T * s)
worin V die Fahrzeuggeschwindigkeit, θ der Lenkwinkel,
L der Radstand des Fahrzeugs, Kh ein Stabilitätszwecken
dienender Faktor, T eine Integrationszeitkonstante und
S der Laplace-Operator sind.
In einem Schritt 110 wird geprüft, ob die Differenz des
Absolutwerts der Sollgierrate γt von dem Absolutwert
der tatsächlichen Gierrate γ größer ist als ein vorbe
stimmter Schwellenwert γc. Lautet die Antwort Ja, wird
ermittelt, daß das Fahrzeug wegdriftet, während dann,
wenn die Antwort Nein lautet, ermittelt wird, daß das
Fahrzeug nicht wegdriftet. Falls die Antwort Nein lau
tet, kehrt der Steuerungsablauf zu Schritt 10 zurück,
während dann, wenn die Antwort Ja lautet, der Steue
rungsprozeß zu einem Schritt 120 fortschreitet.
In Schritt 120 wird geprüft, ob die Querbeschleunigung
Gy positiv ist, d. h., ob das Fahrzeug entlang einer
Linkskurve fährt, und falls hier die Antwort Ja lautet,
schreitet der Steuerungsablauf zu einem Schritt 130
fort, in welchem ein Faktor K auf 1 gesetzt wird, woge
gen dann, wenn die Antwort Nein lautet, der Steuerungs
ablauf zu einem Schritt 140 fortschreitet, in welchem
der Faktor K auf -1 gesetzt wird.
In einem Schritt 150 wird das Sollgiermoment Mt auf
K * Mtc gesetzt, worin Mtc eine Konstante ist. In diesem
Fall kann das Sollgiermoment Mt ein verhältnismäßig
niedriger Wert einschließlich der Null sein.
Andererseits wird die Sollängskraft Ft wie folgt be
rechnet:
Ft = (|γt|-|γ|-|γc|) * Cd
worin Cd ein zur Unterdrückung des Wegdriftens des
Fahrzeugs bestimmter Faktor ist.
In einem Schritt 160 werden das Sollmoment Mt und die
Sollängskraft Ft in die Bremskräfte Fin und Fout für
die kurveninnenseitigen und die kurvenaußenseitigen Rä
der konvertiert. Dies kann in Übereinstimmung mit dem
Diagramm gemäß Fig. 2 oder Fig. 3 erfolgen, wie unter
Bezugnahme auf Schritt 80 beschrieben, erforderlichen
falls mit einer Modifikation von Mt und Ft, um den Haf
tungsbereich zu gewährleisten. Da jedoch die Sicherheit
bzw. die Gewährleistung der Seitenkraft bei der Weg
driftsteuerung wichtiger ist als bei der Schleuder
steuerung, ist es wünschenswert, daß der Arbeitsbereich
der Bremssteuerung ausgehend von dem Haftungsbereich
weiter verkleinert wird, so daß die Bremskräfte in ei
nem Bereich von etwa einem Drittel (1/3) des Reibungs
radius liegen, wie in Fig. 9 gezeigt.
In einem Schritt 170, entsprechend der Unterroutine ge
mäß Fig. 10, werden die Bremskräfte Fin und Fout für
die kurveninnenseitigen und die kurvenaußenseitigen Rä
der auf die kurveninnenseitigen und kurvenaußenseitigen
Vorder- bzw. Hinterräder in Übereinstimmung mit der
Lastverteilung auf die jeweiligen Räder aufgeteilt, und
zwar durch Schritte 172, 174 und 176, die den Schritten
92, 94 und 96 entsprechen mit der Ausnahme, daß das
kurvenaußenseitige Hinterrad nicht mehr länger die au
ßergewöhnliche Anteilsberücksichtigung gemäß Schritt 94
der Schleuder-Unterdrückungssteuerung erhält.
Nachdem die den einzelnen Rädern zuzuführenden Brems
kräfte ermittelt worden sind, wird dann in Schritt 180
das Bremssteuersystem wie bereits beschrieben aktiviert
oder betätigt.
In dem vorstehend beschriebenen Fahrverhalten-Steuer
system eines Fahrzeugs, bei dem einzelne Räder in Über
einstimmung mit einem Sollgiermoment und einer Sol
längskraft selektiv gebremst werden, wird ermittelt, ob
sich das Fahrzeug in einem Übersteuerungszustand oder
einem Untersteuerungszustand befindet, und eine grund
legende Ausrichtung des Fahrverhaltens bzw. der Fahr
verhaltensteuerung wird je nachdem, ob sich das Fahr
zeug in dem Übersteuerungszustand oder dem Untersteue
rungszustand befindet, zwischen dem Sollgiermoment und
der Sollängskraft umgeschaltet.
Claims (12)
1. Fahrverhalten-Steuersystem für ein Fahrzeug mit
Rädern und einer Bremsanlage zum selektiven Bremsen je
des der Räder,
gekennzeichnet durch
eine Einrichtung zum Erfassen des Fahrverhaltens des Fahrzeugs, wobei dieses Fahrverhalten ein Giermo ment und eine Längskraft des Fahrzeugs umfaßt;
eine Einrichtung zum Bestimmen eines Sollfahrver haltens des Fahrzeugs, wobei dieses Sollfahrverhalten ein Sollgiermoment und eine Sollängskraft umfaßt;
eine Einrichtung zum Steuern der Bremsanlage so, daß sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs dem Sollfahr verhalten annähert, wobei die Steuerung beinhaltet, das Giermoment des Fahrzeugs dem Sollgiermoment und die Längskraft des Fahrzeugs der Sollängskraft anzunähern;
eine Einrichtung zum Entscheiden, ob das Fahrver halten des Fahrzeugs einem Übersteuerungszustand oder einem Untersteuerungszustand entspricht; und
einer Einrichtung zum Umschalten einer grundlegen den Ausrichtung der Steuerung zwischen dem Sollgiermo ment und der Sollängskraft in Übereinstimmung damit, ob das durch die Fahrzeug-Fahrverhalten-Beurteilungsein richtung ermittelte Fahrzeug-Fahrverhalten dem Über steuerungszustand oder dem Untersteuerungszustand ent spricht.
eine Einrichtung zum Erfassen des Fahrverhaltens des Fahrzeugs, wobei dieses Fahrverhalten ein Giermo ment und eine Längskraft des Fahrzeugs umfaßt;
eine Einrichtung zum Bestimmen eines Sollfahrver haltens des Fahrzeugs, wobei dieses Sollfahrverhalten ein Sollgiermoment und eine Sollängskraft umfaßt;
eine Einrichtung zum Steuern der Bremsanlage so, daß sich das Fahrverhalten des Fahrzeugs dem Sollfahr verhalten annähert, wobei die Steuerung beinhaltet, das Giermoment des Fahrzeugs dem Sollgiermoment und die Längskraft des Fahrzeugs der Sollängskraft anzunähern;
eine Einrichtung zum Entscheiden, ob das Fahrver halten des Fahrzeugs einem Übersteuerungszustand oder einem Untersteuerungszustand entspricht; und
einer Einrichtung zum Umschalten einer grundlegen den Ausrichtung der Steuerung zwischen dem Sollgiermo ment und der Sollängskraft in Übereinstimmung damit, ob das durch die Fahrzeug-Fahrverhalten-Beurteilungsein richtung ermittelte Fahrzeug-Fahrverhalten dem Über steuerungszustand oder dem Untersteuerungszustand ent spricht.
2. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Fahrzeug-Fahrverhalten-
Erfassungseinrichtung die Geschwindigkeit, die Querbe
schleunigung und die Gierrate des Fahrzeugs erfaßt und
die die grundlegende Ausrichtung der Steuerung umschal
tende Einrichtung die Sollfahrverhalten-Bestimmungsein
richtung so steuert, daß das Sollgiermoment im wesent
lichen auf der Grundlage eines Schleuderwinkels des
Fahrzeugs bestimmt wird, der durch Berechnen einer Än
derungsrate der Querbeschleunigung als Unterschied zwi
schen der durch die Fahrzeug-Fahrverhalten-Erfassungs
einrichtung und einem Produkt aus der Fahrzeuggeschwin
digkeit und der Gierrate, die beide durch die Fahrzeug-
Fahrverhalten-Erfassungseinrichtung erfaßt werden, Be
rechnen einer Querschleudergeschwindigkeit durch zeit
liches Integrieren der Querbeschleunigungs-Änderungs
rate, und Berechnen des Schleuderwinkels als Verhältnis
zwischen der Querschleudergeschwindigkeit und der Fahr
zeuggeschwindigkeit abgeleitet wird, wenn als Fahrzu
stand des Fahrzeugs der Übersteuerungszustand ermittelt
wird.
3. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Sollfahrverhalten-Bestim
mungseinrichtung die Sollängskraft so bestimmt, daß
diese einen konstanten Wert annimmt.
4. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Sollgiermoment-Bestim
mungseinrichtung das Sollgiermoment außerdem auf der
Grundlage einer Änderungsrate des Schleuderwinkels zu
sätzlich zu dem Schleuderwinkel bestimmt.
5. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Fahrzeug-Fahrverhalten-
Erfassungseinrichtung die Geschwindigkeit, den Lenkwin
kel und die Gierrate des Fahrzeugs erfaßt und die Sol
fahrverhalten-Bestimmungseinrichtung die Sollängsge
schwindigkeit im wesentlichen auf der Grundlage einer
Abweichung einer durch zeitliche Integration eines Pa
rameters proportional zu einem Produkt aus der Fahr
zeuggeschwindigkeit und dem Lenkwinkel, die beide durch
die Fahrverhalten-Erfassungseinrichtung erfaßt werden,
berechneten Gierrate von der durch die Fahrverhalten-
Erfassungseinrichtung erfaßten Gierrate ermittelt, wenn
als Fahrzustand des Fahrzeugs der Untersteuerungszu
stand ermittelt wird.
6. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Sollfahrverhalten-Bestim
mungseinrichtung das Sollgiermoment so bestimmt, daß
dieses einen konstanten Wert annimmt.
7. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß der zu dem Produkt aus der
Fahrzeuggeschwindigkeit und dem Lenkwinkel proportiona
le Parameter durch Quadrieren der Fahrzeuggeschwindig
keit derart modifiziert wird, daß der Parameter mit ei
nem additiven, im wesentlichen zu dem Quadrat der Fahr
zeuggeschwindigkeit proportionalen Inkrement zunimmt.
8. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Sollfahrverhalten-Bestim
mungseinrichtung eine Einrichtung zum Bilden eines Ko
ordinatensystems aus dem Giermoment und der Längskraft,
eine Einrichtung zum Bestimmen eines Haftungsbereichs
in diesem Koordinatensystem, und eine Einrichtung zum
Ändern eines Sollpunkts des Sollgiermoments und der
Sollängskraft in dem Koordinatensystem derart, daß die
ser in dem Haftungsbereich zu liegen kommt, wenn dies
nicht der Fall ist, umfaßt, wobei die Sollpunkt-Ände
rungseinrichtung den Sollpunkt dadurch ändert, daß dem
Sollgiermoment im Übersteuerungszustand des Fahrzeug-
Fahrverhaltens Priorität über die Sollängskraft einge
räumt wird.
9. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die Sollfahrverhalten-Bestim
mungseinrichtung eine Einrichtung zum Bilden eines Ko
ordinatensystems aus dem Giermoment und der Längskraft,
eine Einrichtung zum Bestimmen eines Haftungsbereichs
in diesem Koordinatensystem, und eine Einrichtung zum
Ändern eines Sollpunkts des Sollgiermoments und der
Sollängskraft in dem Koordinatensystem derart, daß die
ser in dem Haftungsbereich zu liegen kommt, wenn dies
nicht der Fall ist, umfaßt, wobei die Sollpunkt-Ände
rungseinrichtung den Sollpunkt dadurch ändert, daß der
Sollängskraft im Untersteuerungszustand des Fahrzeug-
Fahrverhaltens Priorität über die Sollgierrate einge
räumt wird.
10. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sollfahrverhalten-Be
stimmungseinrichtung eine Einrichtung zum Bilden eines
Koordinatensystems aus dem Giermoment und der Längs
kraft, eine Einrichtung zum Bestimmen eines Bereichs in
dem Koordinatensystem, der so zusammengezogen ist, daß
er im wesentlichen ein Drittel eines Haftungsbereichs
in bezug auf das Giermoment bzw. die Längskraft ein
nimmt, und eine Einrichtung zum Ändern eines Sollpunkts
des Sollgiermoments und der Sollängskraft in dem Koor
dinatensystem so, daß dieser in dem zusammengezogenen
Bereich zu liegen kommt, wenn dies nicht der Fall ist,
umfaßt, wobei die Sollpunkt-Änderungseinrichtung den
Sollpunkt dadurch ändert, daß der Sollängskraft im Un
tersteuerungszustand des Fahrzeug-Fahrverhaltens gegen
über dem Sollgiermoment Priorität eingeräumt wird.
11. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrverhalten-Erfass
ungseinrichtung ein Einrichtung zum Erfassen eines
Reibradius jedes der Räder, eine Einrichtung zum Auf
teilen der dem linken Vorderrad und dem linken Hinter
rad des Fahrzeugs zugeführten Bremskraft auf eine dem
linken Vorderrad zugeführte Bremskraft und eine dem
linken Hinterrad zugeführte Bremskraft mit einem aus
dem Reibradius des linken Vorderrades und dem Reibradi
us des linken Hinterrades abgeleiteten Verteilungsver
hältnis, und eine Einrichtung zum Aufteilen der dem
rechten Vorderrad und dem rechten Hinterrad des Fahr
zeugs zugeführten Bremskraft auf eine dem rechten Vor
derrad zugeführte Bremskraft und eine dem rechten Hin
terrad zugeführte Bremskraft mit einem aus dem Reibra
dius des rechten Vorderrades und dem Reibradius des
rechten Hinterrades abgeleiteten Verteilungsverhältnis,
wenn sich das Fahrzeug-Fahrverhalten in dem Untersteue
rungszustand befindet.
12. Fahrverhalten-Steuersystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeugverhalten-
Erfassungseinrichtung eine Einrichtung zum Erfassen ei
nes Reibradius jedes der Räder, eine Einrichtung zum
Verteilen der dem kurveninnenseitigen Vorderrad und dem
kurveninnenseitigen Hinterrad des Fahrzeugs zugeführten
Bremskraft auf eine dem kurveninnenseitigen Vorderrad
zugeführte Bremskraft und eine dem kurveninnenseitigen
Hinterrad zugeführte Bremskraft mit einem aus dem Reib
radius des kurveninnenseitigen Vorderrades und dem
Reibradius des kurveninnenseitigen Hinterrades abgelei
teten Verteilungsverhältnis, und eine Einrichtung zum
Verteilen der dem kurvenaußenseitigen Vorderrad und dem
kurvenaußenseitigen Hinterrad des Fahrzeugs zugeführten
Bremskraft auf eine dem kurvenaußenseitigen Vorderrad
zugeführte Bremskraft und eine dem kurvenaußenseitigen
Hinterrad zugeführte Bremskraft mit einem aus dem Reib
radius des kurveninnenseitigen Vorderrades und einem
Produkt aus dem Reibradius des kurvenaußenseitigen Hin
terrades und (t/2)/(b²+t²/4)1/2 abgeleiteten Vertei
lungsverhältnis, worin t der Radabstand der Hinterräder
und b der Abstand zwischen dem Fahrzeugschwerpunkt und
der Hinterachse ist, wenn sich das Fahrzeug-
Fahrverhalten in dem Übersteuerungszustand befindet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JPP7-142475 | 1995-05-17 | ||
| JP14247595A JP3303605B2 (ja) | 1995-05-17 | 1995-05-17 | 車輌の挙動制御装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19619476A1 true DE19619476A1 (de) | 1996-11-21 |
| DE19619476B4 DE19619476B4 (de) | 2010-12-30 |
Family
ID=15316190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19619476A Expired - Lifetime DE19619476B4 (de) | 1995-05-17 | 1996-05-14 | Fahrverhalten-Steuersystem für Fahrzeuge mit Unterscheidung zwischen Übersteuerungs- und Untersteuerungszuständen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5702165A (de) |
| JP (1) | JP3303605B2 (de) |
| KR (1) | KR100217219B1 (de) |
| DE (1) | DE19619476B4 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997026165A1 (de) * | 1996-01-19 | 1997-07-24 | Itt Automotive Europe Gmbh | Verfahren zur erhöhung des giermomentes eines fahrzeugs |
| WO2002012037A1 (de) * | 2000-08-04 | 2002-02-14 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Fahrzeugstabilisierende einrichtung |
| EP0995656A4 (de) * | 1998-05-07 | 2002-10-24 | Unisia Jecs Corp | Vorrivhtung zum regeln des gierens eines fahrzeuges |
| DE10045140C2 (de) * | 1999-09-14 | 2003-05-28 | Toyota Motor Co Ltd | Vorrichtung und Verfahren zum Regeln eines Kurvenfahrverhaltens von einem Fahrzeug |
| DE19838179B4 (de) * | 1997-08-21 | 2006-08-31 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama | Vorrichtung zur Regelung des Fahrverhaltens eines Fahrzeuges |
| DE10109580B4 (de) * | 2000-02-23 | 2011-08-11 | Jtekt Corp., Osaka | Fahrzeug-Fahrlagensteuervorrichtung |
| DE112006000473B4 (de) | 2005-03-01 | 2018-07-05 | Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha | Fahrzeugbrems-/Antriebskraftsteuergerät |
| DE102009001987B4 (de) | 2008-03-31 | 2021-11-18 | Advics Co., Ltd. | Bewegungssteuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug |
| DE102023209482A1 (de) * | 2023-09-27 | 2025-03-27 | Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Steuervorrichtung und Verfahren zur Gierratensteigerung während einer Kurvenfahrt eines mit Vorderrädern und Hinterrädern bestückten Fahrzeugs |
Families Citing this family (65)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP3257392B2 (ja) * | 1996-02-23 | 2002-02-18 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の挙動制御装置 |
| JPH10129439A (ja) * | 1996-10-25 | 1998-05-19 | Aisin Seiki Co Ltd | 車両の運動制御装置 |
| JPH10167036A (ja) * | 1996-12-10 | 1998-06-23 | Unisia Jecs Corp | 車両運動制御装置 |
| US6009355A (en) | 1997-01-28 | 1999-12-28 | American Calcar Inc. | Multimedia information and control system for automobiles |
| JPH10264798A (ja) * | 1997-03-27 | 1998-10-06 | Mazda Motor Corp | 車両の姿勢制御装置 |
| JPH10273031A (ja) * | 1997-03-31 | 1998-10-13 | Mazda Motor Corp | 車両の姿勢制御装置 |
| JP3269421B2 (ja) * | 1997-04-04 | 2002-03-25 | 三菱自動車工業株式会社 | 車両の自動減速制御装置 |
| US6133853A (en) * | 1998-07-30 | 2000-10-17 | American Calcar, Inc. | Personal communication and positioning system |
| US6148261A (en) | 1997-06-20 | 2000-11-14 | American Calcar, Inc. | Personal communication system to send and receive voice data positioning information |
| US6275231B1 (en) | 1997-08-01 | 2001-08-14 | American Calcar Inc. | Centralized control and management system for automobiles |
| JP3214827B2 (ja) * | 1997-09-03 | 2001-10-02 | 本田技研工業株式会社 | 車両のオーバーステア抑制制御装置 |
| JP3937524B2 (ja) | 1997-09-30 | 2007-06-27 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の制駆動力制御装置 |
| JPH11248743A (ja) * | 1998-02-27 | 1999-09-17 | Toyota Motor Corp | 車載前後加速度センサの零点較正装置 |
| JP3458734B2 (ja) * | 1998-04-09 | 2003-10-20 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の運動制御装置 |
| JP3662118B2 (ja) * | 1998-08-07 | 2005-06-22 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の加減速度演算方法 |
| DE19851978A1 (de) * | 1998-11-11 | 2000-05-25 | Daimler Chrysler Ag | Verfahren zur Regelung der Querdynamik eines Fahrzeuges mit Vorderachs-Lenkung |
| US6195606B1 (en) * | 1998-12-07 | 2001-02-27 | General Motors Corporation | Vehicle active brake control with bank angle compensation |
| JP3726557B2 (ja) * | 1999-05-26 | 2005-12-14 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌のロール抑制制御装置 |
| JP3506048B2 (ja) | 1999-06-08 | 2004-03-15 | トヨタ自動車株式会社 | 車両の挙動制御装置 |
| JP2000344077A (ja) | 1999-06-08 | 2000-12-12 | Toyota Motor Corp | 車両の挙動制御装置 |
| JP3862456B2 (ja) * | 1999-09-28 | 2006-12-27 | 住友電気工業株式会社 | 車両の挙動制御装置 |
| US6974195B2 (en) * | 2000-01-13 | 2005-12-13 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Method for increasing the maneuverability or driving stability of a vehicle during cornering |
| EP1136334B1 (de) * | 2000-03-20 | 2007-04-18 | Robert Bosch GmbH | Erhöhung der Fahrzeugsteuerbarkeit und Fahrstabilität beim Bremsen in einer Kurve |
| US7187947B1 (en) | 2000-03-28 | 2007-03-06 | Affinity Labs, Llc | System and method for communicating selected information to an electronic device |
| JP3960740B2 (ja) | 2000-07-31 | 2007-08-15 | トヨタ自動車株式会社 | 車両の制動制御装置 |
| US8990367B2 (en) | 2006-09-29 | 2015-03-24 | Dell Products L.P. | Consistent binding of shared storage across clustered servers |
| WO2002025291A2 (en) | 2000-09-21 | 2002-03-28 | American Calcar Inc. | Technique for operating a vehicle effectively and safely |
| JP3601487B2 (ja) * | 2000-11-20 | 2004-12-15 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の制駆動力制御装置 |
| CA2809894C (en) | 2001-06-27 | 2017-12-12 | Skky Incorporated | Improved media delivery platform |
| KR20030017826A (ko) * | 2001-08-23 | 2003-03-04 | 현대자동차주식회사 | 차량의 능동 제어 시스템 및 방법 |
| JP3760827B2 (ja) * | 2001-09-28 | 2006-03-29 | 日産自動車株式会社 | 車線逸脱防止装置 |
| FR2843194A1 (fr) * | 2002-07-31 | 2004-02-06 | Soc Technologie Michelin Stm | Procede et disposiitif de determination d'un effort exerce sur une roue par le sol |
| JP4151389B2 (ja) | 2002-11-26 | 2008-09-17 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の挙動制御装置 |
| US9818136B1 (en) | 2003-02-05 | 2017-11-14 | Steven M. Hoffberg | System and method for determining contingent relevance |
| US7137673B2 (en) * | 2003-06-27 | 2006-11-21 | Visteon Global Technologies, Inc. | Vehicle yaw stability system and method |
| JP2005112007A (ja) | 2003-10-02 | 2005-04-28 | Toyoda Mach Works Ltd | 車両の統合制御装置 |
| US7698034B2 (en) * | 2004-01-06 | 2010-04-13 | Gm Global Technology Operations, Inc. | Integrating active front steering and vehicle stability brake control |
| JP4492321B2 (ja) * | 2004-02-06 | 2010-06-30 | 日産自動車株式会社 | 車線逸脱防止装置 |
| JP4911131B2 (ja) * | 2004-02-06 | 2012-04-04 | 日産自動車株式会社 | 車線逸脱防止装置 |
| JP4069886B2 (ja) | 2004-03-15 | 2008-04-02 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の挙動制御装置 |
| DE102004040140A1 (de) * | 2004-08-19 | 2006-02-23 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Behebung einer Umkippgefahr eines Kraftfahrzeugs |
| FR2875462B1 (fr) * | 2004-09-22 | 2007-02-09 | Renault Sas | Procede de deceleration en virage d'un vehicule automobile |
| FR2879137B1 (fr) * | 2004-12-13 | 2007-04-13 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Systeme de controle du comportement dynamique d'un vehicule automobile |
| JP4131268B2 (ja) | 2005-02-02 | 2008-08-13 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の制駆動力制御装置 |
| JP4186081B2 (ja) | 2005-02-02 | 2008-11-26 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の制駆動力制御装置 |
| JP2006240394A (ja) * | 2005-03-01 | 2006-09-14 | Toyota Motor Corp | 車輌の制駆動力制御装置 |
| JP4131269B2 (ja) * | 2005-03-01 | 2008-08-13 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の制駆動力制御装置 |
| JP2006240395A (ja) * | 2005-03-01 | 2006-09-14 | Toyota Motor Corp | 車輌の制駆動力制御装置 |
| JP2006335171A (ja) * | 2005-06-01 | 2006-12-14 | Toyota Motor Corp | 車輌の制駆動力制御装置 |
| US20070055431A1 (en) * | 2005-09-07 | 2007-03-08 | Weiwen Deng | Method and apparatus for preview-based vehicle lateral control |
| US8874477B2 (en) | 2005-10-04 | 2014-10-28 | Steven Mark Hoffberg | Multifactorial optimization system and method |
| US7890239B2 (en) * | 2005-10-13 | 2011-02-15 | Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha | Vehicle suppressing OS or US by stagedly different devices |
| JP4193838B2 (ja) | 2005-12-16 | 2008-12-10 | トヨタ自動車株式会社 | 車輌の制駆動力制御装置 |
| CN101341058B (zh) * | 2005-12-27 | 2011-07-27 | 本田技研工业株式会社 | 车辆控制装置 |
| CA2631446C (en) * | 2005-12-27 | 2011-08-09 | Honda Motor Co., Ltd. | Vehicle control device |
| FR2898334B1 (fr) * | 2006-03-13 | 2008-06-06 | Messier Bugatti Sa | Procede de repartition du freinage entre les freins d'un aeronef |
| KR100769525B1 (ko) | 2006-04-17 | 2007-10-23 | 주식회사 만도 | 차량 안정성 제어 시스템 및 그 제어 방법 |
| JP4928221B2 (ja) * | 2006-10-18 | 2012-05-09 | 日立オートモティブシステムズ株式会社 | 車両挙動制御装置 |
| DE102006053308A1 (de) * | 2006-11-13 | 2008-05-15 | Robert Bosch Gmbh | Verfahren zur Fahrdynamikregelung eines Fahrzeugs |
| JP4179392B1 (ja) * | 2007-07-09 | 2008-11-12 | 三菱自動車工業株式会社 | 車両の旋回挙動制御装置 |
| JP5256130B2 (ja) * | 2009-06-19 | 2013-08-07 | 富士重工業株式会社 | 4輪駆動車のタイヤ力制御装置 |
| JP5885693B2 (ja) | 2013-03-22 | 2016-03-15 | 株式会社アドヴィックス | ブレーキ制御装置 |
| JP7435210B2 (ja) * | 2020-04-27 | 2024-02-21 | 三菱自動車工業株式会社 | 四輪駆動の車両の制御装置 |
| CN114802204B (zh) * | 2021-01-21 | 2026-01-16 | 深圳引望智能技术有限公司 | 车辆的控制方法、装置及车辆 |
| CN116853268A (zh) * | 2022-03-28 | 2023-10-10 | 上海汽车集团股份有限公司 | 用于动态估算车辆的不足转向梯度的方法和系统 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH05105048A (ja) * | 1991-10-14 | 1993-04-27 | Nissan Motor Co Ltd | 制動力制御装置 |
| DE4300255A1 (en) * | 1992-01-10 | 1993-07-15 | Nissan Motor | Ride dynamics controller for four-wheeled motor vehicle - operates three-position magnetic valves in hydraulic system for selective differential braking according to steering angle. |
| DE4305155A1 (de) * | 1993-02-19 | 1994-08-25 | Bosch Gmbh Robert | Fahrdynamikregelungssystem |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3731756A1 (de) * | 1987-09-22 | 1989-03-30 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur regelung der fahrstabilitaet eines fahrzeugs |
| US4898431A (en) * | 1988-06-15 | 1990-02-06 | Aisin Seiki Kabushiki Kaisha | Brake controlling system |
| JP2572856B2 (ja) * | 1989-09-28 | 1997-01-16 | 日産自動車株式会社 | 車両の旋回挙動制御装置 |
| US5063514A (en) * | 1990-06-19 | 1991-11-05 | General Motors Corporation | Abs yaw control |
| DE4026626A1 (de) * | 1990-08-23 | 1992-02-27 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur regelung der fahrzeugdynamik |
| DE4030653A1 (de) * | 1990-09-28 | 1992-04-02 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zum bestimmen der schraeglaufwinkel und/oder der seitenfuehrungskraefte eines gebremsten fahrzeuges |
| JPH04283665A (ja) * | 1991-03-12 | 1992-10-08 | Sumitomo Electric Ind Ltd | 車輪速度補正装置 |
| DE4123235C2 (de) * | 1991-07-13 | 1997-04-03 | Daimler Benz Ag | Verfahren zur Verhinderung von Instabilitäten des Fahrverhaltens eines Fahrzeuges |
| DE4243717A1 (de) * | 1992-12-23 | 1994-06-30 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren zur Regelung der Fahrzeugstabilität |
| JP2753793B2 (ja) * | 1993-06-03 | 1998-05-20 | 本田技研工業株式会社 | 車両における車輪前後力制御方法 |
-
1995
- 1995-05-17 JP JP14247595A patent/JP3303605B2/ja not_active Expired - Lifetime
-
1996
- 1996-03-04 KR KR1019960005878A patent/KR100217219B1/ko not_active Expired - Lifetime
- 1996-04-23 US US08/636,695 patent/US5702165A/en not_active Expired - Lifetime
- 1996-05-14 DE DE19619476A patent/DE19619476B4/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPH05105048A (ja) * | 1991-10-14 | 1993-04-27 | Nissan Motor Co Ltd | 制動力制御装置 |
| DE4300255A1 (en) * | 1992-01-10 | 1993-07-15 | Nissan Motor | Ride dynamics controller for four-wheeled motor vehicle - operates three-position magnetic valves in hydraulic system for selective differential braking according to steering angle. |
| DE4305155A1 (de) * | 1993-02-19 | 1994-08-25 | Bosch Gmbh Robert | Fahrdynamikregelungssystem |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997026165A1 (de) * | 1996-01-19 | 1997-07-24 | Itt Automotive Europe Gmbh | Verfahren zur erhöhung des giermomentes eines fahrzeugs |
| DE19838179B4 (de) * | 1997-08-21 | 2006-08-31 | Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama | Vorrichtung zur Regelung des Fahrverhaltens eines Fahrzeuges |
| EP0995656A4 (de) * | 1998-05-07 | 2002-10-24 | Unisia Jecs Corp | Vorrivhtung zum regeln des gierens eines fahrzeuges |
| DE10045140C2 (de) * | 1999-09-14 | 2003-05-28 | Toyota Motor Co Ltd | Vorrichtung und Verfahren zum Regeln eines Kurvenfahrverhaltens von einem Fahrzeug |
| DE10109580B4 (de) * | 2000-02-23 | 2011-08-11 | Jtekt Corp., Osaka | Fahrzeug-Fahrlagensteuervorrichtung |
| WO2002012037A1 (de) * | 2000-08-04 | 2002-02-14 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Fahrzeugstabilisierende einrichtung |
| US6918638B2 (en) | 2000-08-04 | 2005-07-19 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Device for stabilizing a motor vehicle |
| DE112006000473B4 (de) | 2005-03-01 | 2018-07-05 | Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha | Fahrzeugbrems-/Antriebskraftsteuergerät |
| DE102009001987B4 (de) | 2008-03-31 | 2021-11-18 | Advics Co., Ltd. | Bewegungssteuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug |
| DE102023209482A1 (de) * | 2023-09-27 | 2025-03-27 | Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung | Steuervorrichtung und Verfahren zur Gierratensteigerung während einer Kurvenfahrt eines mit Vorderrädern und Hinterrädern bestückten Fahrzeugs |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5702165A (en) | 1997-12-30 |
| JPH08310366A (ja) | 1996-11-26 |
| KR960040923A (ko) | 1996-12-17 |
| JP3303605B2 (ja) | 2002-07-22 |
| KR100217219B1 (ko) | 1999-09-01 |
| DE19619476B4 (de) | 2010-12-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19619476A1 (de) | Fahrverhalten-Steuersystem für Fahrzeuge mit Unterscheidung zwischen Übersteuerungs- und Untersteuerungszuständen | |
| DE19647438C2 (de) | Vorrichtung zur Regelung der Fahrstabilität eines Fahrzeugs | |
| DE69607553T2 (de) | Regelsystem für das Verhalten von Kraftfahrzeugen, basierend auf der Beobachtung der Bewegung der Hinterräder | |
| DE69610447T2 (de) | Vorrichtung zur Lageregelung eines Fahrzeuges, bei dem Schlupfwinkel und Längskraft des Rades gesteuert sind | |
| DE4010332C2 (de) | ||
| DE102008045261B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Fahrzeug-Stabilitätssteuerung durch das gezielte Beeinflussen von Reifen-Kraftvektoren | |
| EP0794885A1 (de) | System zur fahrstabilitätsregelung | |
| DE10142312A1 (de) | System und Verfahren zur Steuerung der Antriebskraft für ein Fahrzeug | |
| DE19815348A1 (de) | Automatisches Verlangsamungs-Steuerverfahren und -gerät für ein Fahrzeug | |
| DE19703668A1 (de) | Fahrzeugbewegungs-Steuerungssystem | |
| DE19706475B4 (de) | Fahrzeugbewegung-Steuerungssystem | |
| DE102005013741A1 (de) | Steuervorrichtung zum Automatischen Abbremsen für ein Fahrzeug | |
| EP1682392A1 (de) | Verfahren und system zur verbesserung des fahrverhaltens eines fahrzeugs | |
| DE19814381A1 (de) | Stabilitätssteuerung- bzw. regelsystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE19749005A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung von die Fahrzeugbewegung repräsentierenden Bewegungsgrößen | |
| DE19719466B4 (de) | Bremskraftsteuersystem für ein Kraftfahrzeug | |
| DE19809192A1 (de) | Abdriftsteuervorrichtung für ein Fahrzeug mit Vierradlenkung durch Kombination einer Brems/Traktionssteuerung mit einer Hinterradlenkung | |
| DE19649660A1 (de) | Fahrzeugbewegungs-Steuerungssystem | |
| DE19838179A1 (de) | Steuervorrichtung für das Fahrzeug-Fahrverhalten | |
| DE19643168A1 (de) | Fahrzeugstabilitätssteuervorrichtung mit Unterscheidung einer Straße mit unterschiedlichen Reibungskoeffizienten mu | |
| DE19754898A1 (de) | Fahrzeugdynamik-Steuersystem | |
| DE19626042C2 (de) | Einrichtung zum Steuern der Bremskraftverteilung bei einem Fahrzeug | |
| DE19747754A1 (de) | Fahrzeugbewegungssteuerungssystem | |
| DE102011082384B4 (de) | Überschlagsverhinderungssteuervorrichtung und Überschlagsverhinderungssteuerverfahren | |
| DE19649659C2 (de) | Fahrzeugbewegungs-Steuerungssystem |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20110330 |
|
| R084 | Declaration of willingness to licence | ||
| R071 | Expiry of right |