DE196300C - - Google Patents

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DE196300C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/76Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers
    • G03C1/775Photosensitive materials characterised by the base or auxiliary layers the base being of paper

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196300 KLASSE 55/. GRUPPE
MAX ROTH in NEUSTADT a. D. Haardt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1907 ab.
Das nach dem neuen Verfahren hergestellte photographische und Lichtpausrohpapier zeichnet sich von solchen bekannter Art dadurch aus, daß es die verschiedenen Flüssigkeiten leicht und rasch eindringen läßt, ohne daß dabei eine Auflockerung der Faser oder Beeinträchtigung der Leimung eintritt und dennoch gegen die Einwirkung von Alkalien widerstandsfähig ist,, außerdem vollständig
ίο flach in den Bädern liegt und jede, selbst strapaziöse Behandlung in den verschiedenen Bädern aushält.
Es ist bekannt, die Leimung von Papier nicht wie üblich im Holländer, sondern erst nachträglich vorzunehmen, ebenso hat man schon nachträglich geleimtes Papier mit Gerbflüssigkeiten behandelt. Dabei hat man entweder das Papier nach der Leimung getrocknet und alsdann gegerbt oder das Gerbmittel direkt der Leimung zugesetzt zum Zwecke, das Papier gegen Durchschlagen von Tinten oder Farben widerstandsfähig zu machen.
Die genannten Vorteile können auch dadurch erreicht werden, daß man die Behandlung des nachträglich geleimten Papiers mit Gerbflüssigkeit vornimmt, ,solange die Leimflüssigkeit nicht getrocknet, das Papier also noch vollständig, feucht ist.
Das neue Verfahren wird in der Weise ausgeführt, daß man ungeleimtes Papier in bekannter Weise nachträglich leimt und unmittelbar, nachdem das Papier den Leimtrog verlassen, in feuchtem Zustande mit einem der bekannten Gerbmittel oder verdünnter Eisessiglösung versieht bzw. durch eine derartige Gerbflüssigkeit zieht. Um das nunmehr gegerbte Papier zu entsäuern, d. h. zu neutralisieren, kann man es in bekannter Weise durch eine konzentrierte Ammoniakflüssigkeit ziehen oder scharfen Ammoniakdämpfen aussetzen.
Das Papier wird dann an der Luft getrocknet, wodurch es sehr leimfest wird, ohne zu pergamentieren, und zwar ohne Beeinträchtigung seiner Aufsaugefähigkeit für Wasser usw.
Dies ist von wesentlichem Vorteile, weil dadurch erreicht wird, daß bei den verschiedenen Entwicklungs-, Tonungs- und Fixierungsbädern gleichzeitig auch von der Rückseite die Flüssigkeit einwirken kann und so eine rasche und gleichmäßige Tonung und Fixierung der Bilder erzielt wird und das Papier in den Bädern völlig flach liegt.
In manchen Fällen, besonders wenn das Papier für Lichtpaus- oder graphische Zwecke Verwendung finden soll, empfiehlt sich anstatt der Lufttrockung die Trocknung mittels erhitzter Zylinder.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung photographischer unrfLichtpausrohpapiere u. dgl. unter Verwendung von ungeleimtem Rohpapier, das nachträglich geleimt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses nachträglich geleimte Papier in noch vollständig feuchtem Zustande in bekannter Weise mit Gerbstoffflüssigkeiten oder verdünnter Eisessiglösung behandelt und dann getrocknet wird.
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