DE19636726C2 - Vorrichtung zur Aufbringung einer Spannungsbelastung auf ein Drahtseil - Google Patents
Vorrichtung zur Aufbringung einer Spannungsbelastung auf ein DrahtseilInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Aufbringung
einer Spannungsbelastung auf ein neues Drahtseil, das auf die
Winde eines Krans aufgespult werden soll.
Um ein neues Drahtseil auf die Winde eines Krans aufzuwickeln
wird das neue Drahtseil von einer
hölzernen Vorratstrommel abgewickelt.
Bei diesem Arbeitsvorgang wird ein Ende des neuen Drahtseils,
das auf der hölzernen Vorratstrommel aufgewickelt ist, an der Winde
festgelegt, auf der das Drahtseil durch Aufwicklung übertragen
werden soll, und es wird die Winde gedreht, während eine Brems
kraft auf die hölzerne Trommel ausgeübt wird. Es ist jedoch
notwendig, eine Spannungsbelastung auf das Drahtseil auszu
üben, um die anfängliche Streckung des Drahtseiles zu be
rücksichtigen, so daß das Drahtseil fest auf der Winde aufge
wickelt werden kann und dadurch eine Verdrillung des Draht
seiles verhindert wird. Deshalb wird während der Aufwicklung des neuen
Drahtseiles auf der Winde eine relativ hohe Spannung auf das Drahtseil ausgeübt.
Bei dicken Drahtseilen mit einem Durchmesser von 30 mm ist
beispielsweise eine Spannungsbelastung von mehr als 10 t
erforderlich.
Wegen der aufgebrachten hohen Zugbelastung wird das Drahtseil mit
einer großen Kraft gezogen, und es wird eine starke Brems
kraft auf die aus Holz bestehende Trommel ausgeübt. Dadurch
kann beim bekannten Stand der Technik das Drahtseil zwischen
den Windungen der unteren Wicklungslagen
eingeklemmt und beschädigt werden.
Im schlimmsten Fall wird das Drahtseil so tief eingeklemmt,
daß es unmöglich wird, das Drahtseil von der hölzernen Trommel
abzuwickeln.
Weil die aufgebrachte Spannungsbelastung das Drahtseil mit
einer großen Kraft anzieht und eine starke Bremskraft auf die
Holztrommel ausgeübt wird, kann außerdem die hölzerne
Trommel in gewissen Fällen brechen, so daß es unmöglich wird, das Draht
seil von der Holztrommel abzuwickeln.
Das Problem ein Zugglied, z. B. in Form eines Drahtes oder
Fadens unter einer vorbestimmten Spannung zu halten, ist auf
den verschiedensten Gebieten der Technik anzutreffen. So
zeigt beispielsweise die DE-AS 10 75 221 eine Bremsanordnung
für Spulenwickelmaschinen, bei der der aufzuspulende, mit
einer elektrischen Isolierschicht umhüllte Draht aus einem
topfartigen Vorratsgefäß entnommen und über eine Umlenkrolle
mit einer Laufnut unter Umschlingung derselben umgelenkt
und abgebremst wird. Dabei ist die Nut der Umlenkrolle
im Querschnitt rechteckig und der Spulendraht umschlingt
die Umlenkrolle mehr als einmal, wobei in die Nut eine
federnd gelagerte, der Nut entsprechend geformte, Sicherungs
rolle in die Umfangsrolle eingreift und den Spulendraht gegen
die Umlenkrolle drückt.
Die GB-PS 959 466 beschreibt eine Vorrichtung zum Auslegen
und Aufnehmen eines Unterwasserkabels, wobei das Kabel
über zwei Trommeln geführt ist, von denen die eine einige
Wicklungen des Kabels aufnimmt. Diese Trommel ist mit einer
Antriebs- und Bremseinrichtung ausgestattet. Die Welle
dieser Trommel ist über Getriebeanordnungen mit einer wei
teren Welle verbunden, die eine weitere Trommel trägt,
auf die einige Windungen des Kabels aufgespult sind und
die eine Bremswirkung auf das Kabel ausübt.
Die GB-PS 10 39 717 zeigt eine Vorrichtung zum Aufspulen
eines Garns auf eine Spule. Dabei wird der aufzuspulende
Faden über eine Rolle geführt, die ein parabelförmiges bzw.
hyperbelförmiges Profil besitzt, d. h. der Durchmesser der
Rolle steigt von der Mitte aus nach beiden Seiten nach einem
bestimmten Gesetz an. Durch einen Fadenführer wird der Faden
entlang dem Profil der Rolle geführt und durch die Vergröße
rung des Durchmessers nach den Seiten hin wird die Spannung
des Fadens erhöht, wenn dieser nach den Stirnenden der Spule
verläuft.
All diese bekannten Vorrichtungen sind nicht geeignet, auf ein
von einer Vorratstrommel abzuspulendes Drahtseil eine für das
Aufwickeln auf einer Winde geeignete Zugkraft auszüben, und
der Erfindung liegt daher die spezielle Aufgabe zugrunde, eine
für die Streckung eines Zugseils ausreichende Zugkraft auf
dieses Seil auszuüben, ohne daß die Vorratstrommel, von der das
Seil abgespult wird, beschädigt wird.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die Gesamtheit der im
Anspruch 1 bzw. im Anspruch 5 angegebenen Merkmale.
Die vorliegende Erfindung schafft demgemäß eine Vorrichtung zum Auf
bringen einer Spannungsbelastung auf ein Drahtseil die als
Zwischenglied zwischen einer Vorratstrommel wirkt, auf der sich das neue
Drahtseil befindet, und einer Winde
auf der das Drahtseil aufgewickelt werden soll. Diese Vorrichtung
weist folgende Teile auf: Einen äußeren Zylinder, der dreh
fest verankert ist und auf der inneren Oberfläche eine
schraubenlinienförmige Nut besitzt, wobei diese schrauben
linienförmige Nut einen Einlaß aufweist, durch den das Draht
seil eingeführt wird und einen Auslaß, durch den das Draht
seil ausgelassen wird; einen inneren Zylinder, der drehbar
in den äußeren Zylinder eingepaßt ist; eine Drehsteuervorrich
tung durch die die Drehung des inneren Zylinders gesteuert
wird.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung der er
findungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 2 ist ein Schnitt eines Teils der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Fig. 3 ist eine auseinandergezogene, perspektivische Dar
stellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 4 ist eine perspektvischer Ansicht des äußeren
Zylinders.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht der Druckrolle.
Fig. 6 ist eine Schnittansicht eines konischen äußeren
Zylinders.
Fig. 7 ist eine Schnittansicht eines konischen äußeren
Zylinders mit ungleichem Anstieg.
Fig. 8 ist eine Schnittansicht eines konischen äußeren
Zylinders mit einem Körper, der im mittleren Teil schmaler ist.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden unter Benutzung der Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist eine selbsterklärende Ansicht, Fig. 2 ist
eine Teilschnittansicht, Fig. 3 ist eine auseinandergezogene
perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung, Fig. 4 ist eine perspektivische Schnitt
ansicht des äußeren Zylinders. In diesen Figuren ist mit dem
Bezugszeichen 2 ein Drehtisch bezeichnet, der eine Holztrommel
1 drehbar trägt. Der Drehtisch 2 wird durch eine Drehsteuer-
Vorrichtung angetrieben.
Das Bezugszeichen 3 kennzeichnet ein Drahtseil, welches um die
Holztrommel 1 herum gewickelt ist.
Das Bezugszeichen 5 ist eine Steuertrommel, die durch Zusammen
bau eines inneren Zylinders 6 und eines äußeren Zylinders 7
hergestellt ist.
Der innere Zylinder 6 ist ein an beiden Enden geschlossener
zylindrischer Körper mit einer im Zentrum liegenden Achse 8.
Der innere Zylinder 6 weist an einem seiner Enden einen An
schlagflansch 9 und einen Bremskörper 10 in Form einer Brems
scheibe oder eines Bremsschuhes an einem oder beiden Enden auf.
Der äußere Zylinder 7 besitzt eine Bohrung derart, daß der
innere Zylinder 6 in die Bohrung hineinpaßt und durch den äußeren Zylinder ab
gedeckt ist. Auf der inneren Oberfläche des äußeren Zylinders
7 ist eine schraubenlinienförmige Nut 12 ausgebildet, indem
mehrere schraubenlinienförmig verlaufende Stegplatten 11
vorgesehen sind. Am äußeren Zylinder 7 sind ein Einlaß 13
und ein Auslaß 14 zum Einsatz des Drahtseiles 3 in die
schraubenlinienförmige Nut 12 vorgesehen.
Der innere Zylinder 6 wird in den äußeren Zylinder 7 eingeführt
und ein Anschlagflansch 15 ist am inneren Zylinder 6 fixiert,
wodurch der äußere Zylinder 7 zwischen den Anschlagflanschen
9 und 15 des inneren Zylinders 6 gehalten wird.
Der Spalt zwischen der äußeren Oberfläche des inneren Zylin
ders 6 und den schraubenlinienförmigen Stegplatten 11 des
äußeren Zylinders 7 ist derart, daß das Drahtseil 3 nicht
durch den Spalt treten kann.
Die Achse 8 des inneren Zylinders 6 ruht auf einem Ständer
16 und der Bremskörper 10 ist mit einer Drehsteuervorrichtung
verbunden und der äußere Zylinder 7 ist fest am Hauptkörper
der Vorrichtung unter Zuhilfenahme einer Arretierungsvorrich
tung 17 festgelegt.
In die so zusammengebaute Steuertrommel 5 wird das Drahtseil 3
von der Holztrommel 1 durch die Drahtseilführung 18 eingeführt
und durch den Einlaß 13 gezogen, und dann auf der äußeren
Oberfläche des inneren Zylinders 6 längs der schraubenlinien
förmigen Nut 12 aufgewickelt und durch den Auslaß 14 abgeführt
und an der Winde des Krans fixiert.
Danach wird die Winde gedreht und das Drahtseil 3 wird dann
durch Aufwickeln auf die Winde übertragen. Während dies ge
schieht, wird jedoch eine Bremskraft auf die Holztrommel 1
ausgeübt und ebenso auf den Bremskörper 10 des inneren Zylin
ders 6, in der Weise, daß die Zugkraft A, die durch die Holz
trommel 1 auf das Drahtseil 3 ausgeübt wird, kleiner ist als
die Zugkraft B, die durch die Winde auf das Drahtseil aus
geübt wird. Aus diesem Grund absorbiert die Steuertrommel 5
einen großen Teil der Zugkraft der Winde.
Dies kann dadurch erreicht werden, daß eine entsprechende Bremse
auf den inneren Zylinder 6 der Steuertrommel 5 einwirkt, wo
durch eine primäre Reibungskraft wegen der innigen Berührung
zwischen Drahtseil und innerem Zylinder 6 zustande kommt.
Eine zweite sekundäre Reibungskraft wird infolge der innigen
Berührung zwischen Drahtseil 3 und den schraubenlinienförmigen
Stegplatten 11 erzeugt.
Die primäre Reibungskraft wirkt mit der sekundären Reibungskraft
zusammen, um eine Spannungsbelastung gegen die Zugkraft der
Winde zu erzeugen, und infolgedessen wird es möglich, das
Drahtseil glatt und fest auf der Winde des Krans
aufzuspulen. Da die Zugkraft der Winde nicht auf die hölzerne
Trommel 1 übertragen wird, und die Steuertrommel 5 zwischenge
schaltet ist, kann das Drahtseil 3 sich nicht zwischen den
Drahtseilwindungen der unteren Lagen der Holztrommel 1 ein
klemmen.
Die Bremsfähigkeit des inneren Zylinders 6 der Steuertrommel 5,
die Zahl der Windungen des Drahtseils 3, die auf dem inneren
Zylinder 6 aufgewickelt sind, und die Länge des Drahtseils, die
mit den schraubenlinienförmigen Stegplatten 11 des äußeren
Zylinders 7 in Verbindung steht, sind primäre Faktoren, die
die Bremswirkung der Steuertrommel 5 auf das Drahtseil 3 be
stimmen.
Wie aus Fig. 1 und Fig. 5 ersichtlich kann erforderlichenfalls
eine Druckrolle 19 zwischen dem Einlaß 13 des äußeren Zylinders
7 und der schraubenlinienförmigen Nut 12 vorgesehen werden, um
das Drahtseil 3 in direkte Berührung mit der äußeren Oberfläche
des inneren Zylinders 6 zu bringen. Da die Druckrolle 19 das
Drahtseil 3 gegen die äußere Oberfläche des inneren Zylinders 6
andrückt, wird das Drahtseil 3 auf dem Zylinder 6 mit einer
konstanten Geschwindigkeit selbst dann aufgewickelt, wenn die
Geschwindigkeit mit der das Drahtseil 3 von der Holztrommel 1
abgewickelt wird, sich ändert.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich steht ein Teil der Druckrolle 19
durch eine Öffnung 20 im äußeren Zylinder 7 hindurch, um die
Druckrolle wirksam werden zu lassen, und die Druckrolle 19
wird in dieser Lage durch einen Trägerarm 21 gehalten. Ein Ende
des Trägerarms 21 ist am äußeren Zylinder 7 beweglich fixiert,
und das andere Ende wird durch ein Druckwerkzeug 22 niederge
drückt. Die Kraft, mit der die Druckrolle 19 gegen den inneren
Zylinder 6 gedrückt wird, kann durch Lösen oder Anziehen des
Druckwerkzeugs 22 geändert werden.
In der oben erläuterten Steuertrommel 5 besitzen der innere
Zylinder 6 und der äußere Zylinder 7 gleiche Längen. Sie
könnten jedoch auch unterschiedliche Längen aufweisen. Außer
dem könnte der äußere Zylinder 7, wie aus Fig. 6 ersichtlich,
eine konische Gestalt aufweisen und die Form des inneren Zy
linders 6 wäre dann entsprechend anzupassen.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich könnte der äußere Zylinder 7 eine
konische Gestalt mit unterschiedlicher Steigung aufweisen,
und die Form des inneren Zylinders 6 wäre dann entsprechend
anzupassen.
Ferner besteht der oben beschriebene äußere Zylinder 7 aus
einem einzigen Körper. Der äußere Zylinder 7 könnte jedoch
auch aus Teilen hergestellt sein, indem mehrere Teile zusammen
gebaut werden, in einer durch die Längsachse des Zylinders 7 verlaufenden Ebene,
wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist. In einem
solchen Fall ist ein Gelenk an einem Ende eines jeden Teils
angeordnet, so daß die Teile schwenkbar miteinander gekuppelt
sind, wobei die freien Enden fest miteinander verbunden werden.
Durch einen derartigen teilbaren Aufbau des äußeren Zylinders
7 kann ein Zustand des äußeren Zylinders 7 in geöffneter Form
oder in geschlossener Form erreicht werden, so daß der innere
Zylinder 6 leicht eingebaut werden kann und der äußere Zylinder
7 kann leicht auf dem inneren Zylinder 6 aufgesetzt werden,
selbst wenn letzterer eine konische Form mit ungleicher Stei
gung besitzt.
Außerdem kann, wie aus Fig. 8 ersichtlich, eine Steuertrommel
5 benutzt werden, die einen inneren Zylinder besitzt, der
im mittleren Abschnitt schmaler ist als an den Enden, wobei
ein äußerer Zylinder nicht erforderlich ist.
Bei einer derartigen Steuertrommel, die im mittleren Teil
schmaler ist als an den Enden, wird die Reibung zwischen
der äußeren Oberfläche der Steuertrommel 5 und dem Drahtseil
erhöht, wenn das Drahtseil unter Anwendung einer entsprechenden
Bremskraft auf die Steuertrommel 5 aufgewickelt wird, und
infolge des schmaleren Mittelteils wird infolge der Zugkraft
der Winde bewirkt, daß die Windungen des Drahtseils 3 auf der
Steuertrommel 5 sich im mittleren Teil der Steuertrommel 5
sammeln und in inniger Berührung miteinander stehen, und
eine Bremswirkung dadurch erzielen.
Die Bremsfähigkeit der Steuertrommel 5 und die Zahl der Win
dungen des Drahtseils 3 auf dem inneren Zylinder 6 sind primäre
Faktoren, die die Bremswirkung bestimmen, mit der die Steuer
trommel 5 auf das Drahtseil 3 einwirkt.
Die Zugkraft der winde kann durch die Steuertrommel 5 einge
stellt werden, so daß eine starke Zugkraft der Winde nicht
auf das Drahtseil 3 hinter der Steuertrommel 5 übertragen
wird, so daß das Drahtseil 3 sich nicht zwischen den Drahtseil
windungen auf den unteren Lagen der Holztrommel 1 einklemmen
kann.
Gemäß der vorstehenden Beschreibung wird ein Drahtseil durch
Aufwickeln auf die Winde eines Krans übertragen, jedoch ist
die Erfindung nicht auf eine Winde beschränkt und das von
der Holztrommel abgewickelte Drahtseil könnte auch auf eine
andere Vorrichtung als auf eine Kranwinde übertragen werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Aufbringung einer Spannungsbelastung (Zugkraft) auf ein
Drahtseil (3), die als Zwischenglied zwischen einer Trommel
(1), auf der ein neues Drahtseil (3) aufgewickelt ist, und
einer Winde wirkt, auf der das Drahtseil (3) aufgewickelt
werden soll, mit den folgenden Merkmalen:
ein äußerer Zylinder (7) ist drehfest verankert und weist eine schraubenlinienförmige Nut (12) an seiner inneren Oberfläche auf; diese schraubenlinienförmige Nut (12) besitzt einen Einlaß (13), durch den das Drahtseil (3) eingeführt wird, und einen Auslaß (14), durch den das Drahtseil (3) aus gelassen wird;
ein innerer Zylinder (6) ist drehbar in den äußeren Zylinder (7) eingepaßt;
eine Drehsteuervorrichtung steuert die Drehung des inneren Zylinders (6).
ein äußerer Zylinder (7) ist drehfest verankert und weist eine schraubenlinienförmige Nut (12) an seiner inneren Oberfläche auf; diese schraubenlinienförmige Nut (12) besitzt einen Einlaß (13), durch den das Drahtseil (3) eingeführt wird, und einen Auslaß (14), durch den das Drahtseil (3) aus gelassen wird;
ein innerer Zylinder (6) ist drehbar in den äußeren Zylinder (7) eingepaßt;
eine Drehsteuervorrichtung steuert die Drehung des inneren Zylinders (6).
2. Vorrichtung zur Aufbringung einer Spannungsbelastung
auf ein Drahtseil (3) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenlinienförmige Nut
(12) dadurch gebildet ist, daß mehrere schraubenlinienförmige
Stegplatten (11) auf der inneren Oberfläche des äußeren
Zylinders (7) angeordnet sind.
3. Vorrichtung zur Aufbringung einer Spannungsbelastung
auf ein Drahtseil (3) nach Anspruch 1 und Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Zylinder (7) dadurch
gebildet wird, daß Teile miteinander verbunden werden, die
durch eine durch die Längsachse des äußeren Zylinders (7)
verlaufende Ebene geteilt sind.
4. Vorrichtung zum Aufbringen einer Spannungsbelastung
auf ein Drahtseil (3) nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckrolle (19) in der
schraubenlinienförmigen Nut (12) vorgesehen ist, um die Auf
wickelgeschwindigkeit des Drahtseils (3) zu steuern.
5. Vorrichtung zur Aufbringung einer Zugkraft auf ein
Drahtseil (3), die als Zwischenglied zwischen einer Trommel (1),
auf der ein neues Drahtseil (3) aufgewickelt ist, und einer
Winde wirkt, auf der das Drahtseil (3) aufgewickelt werden soll,
mit den folgenden Merkmalen:
eine mehrere Windungen des Drahtseils tragende Steuertrommel (5) besitzt im Mittelbereich einen kleineren Durchmesser als an den beiden Enden und durch die Zugkraft kommen die Windun gen des Drahtseils in innige Berührung miteinander und üben eine Bremskraft aus;
eine Drehsteuervorrichtung steuert die Drehung der Steuer trommel (5) (Fig. 8).
eine mehrere Windungen des Drahtseils tragende Steuertrommel (5) besitzt im Mittelbereich einen kleineren Durchmesser als an den beiden Enden und durch die Zugkraft kommen die Windun gen des Drahtseils in innige Berührung miteinander und üben eine Bremskraft aus;
eine Drehsteuervorrichtung steuert die Drehung der Steuer trommel (5) (Fig. 8).
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