DE19637455C2 - Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere Garagentore - Google Patents

Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere Garagentore

Info

Publication number
DE19637455C2
DE19637455C2 DE19637455A DE19637455A DE19637455C2 DE 19637455 C2 DE19637455 C2 DE 19637455C2 DE 19637455 A DE19637455 A DE 19637455A DE 19637455 A DE19637455 A DE 19637455A DE 19637455 C2 DE19637455 C2 DE 19637455C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
lock fitting
lock
slide
gate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19637455A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19637455A1 (de
Inventor
Thomas Hoermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoermann KG Brockhagen
Original Assignee
Hoermann KG Brockhagen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoermann KG Brockhagen filed Critical Hoermann KG Brockhagen
Priority to DE29623911U priority Critical patent/DE29623911U1/de
Priority to DE19637455A priority patent/DE19637455C2/de
Publication of DE19637455A1 publication Critical patent/DE19637455A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19637455C2 publication Critical patent/DE19637455C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/002Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle
    • E05B13/004Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle by locking the spindle, follower, or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B15/00Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
    • E05B15/0053Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices means providing a stable, i.e. indexed, position of lock parts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/08Fastening locks or fasteners or parts thereof, e.g. the casings of latch-bolt locks or cylinder locks to the wing

Landscapes

  • Gates (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schloß-Beschlag gemäß dem Oberbegriff des An­ spruchs 1. Ein solcher Schloß-Beschlag ist aus der GB 256 341 bekannt, auf die weiter unten näher eingegangen wird.
Aus der DE-PS 670 268 ist bereits ein Tür-Beschlag bekannt, mittels dem eine Verriegelung durch Abkopplung eines Türdrückers von einem mit einem weiteren Türdrücker verbunde­ nen Vierkant erfolgt. Eine Verriegelung eines Schloß-Beschlages durch Feststellen der Tür­ griffe ist bereits aus der DE-PS 577 758 bekannt. Diese bekannten Schloß-Beschläge bzw. Schloß-Beschlag-Kombinationen sind jedoch aufwendig und großvolumig ausgebildet. Aus der bereits oben erwähnten GB 256 341 ist ein Schloß-Beschlag bekannt, bei der ein Rie­ gelschieber mit einem mit Griffen verbundenen Vierkant in Eingriff gelangt und diesen direkt sperrt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schloß-Beschlag zu schaffen, der sich fertigungstechnisch einfach und in wenigen Teilen herstellen läßt, und auf engstem Raum in der Tor- bzw. Türdicke untergebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch einen Schloß-Beschlag gelöst, dessen Merkmale im Anspruch 1 angegeben sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Schloß-Beschlag mit einem toraußenseitigen Griff zum Betäti­ gen von zumindest einem torinnenseitigen Torriegel und mit einem Schließzylinder zum Ver­ riegeln bzw. zur Freigabe des Torriegels, wobei die Wirkverbindung zwischen dem Griff und dem Torriegel im wesentlichen mittels eines Vierkants hergestellt ist, ist ein Riegelschieber durch einen Mitnehmer des Schließzylinders verschiebbar.
Dabei ist der Riegelschieber bei Verlagerung in eine Sperrstellung mit einer am Vierkant festgelegten Nuß in Eingriff bringbar, um über Festlegen der Nuß den Vierkant indirekt an einer Bewegung zu hindern.
Durch die erfindungsgemäße Konstruktion sind nur wenige Bauteile zur Übertragung der Schließfunktion erforderlich.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Schloß-Beschlages sind in den Un­ teransprüchen angegeben.
Bevorzugt weist der Riegelschieber im Bereich des Schließzylinders eine Ausnehmung auf, in die der Mitnehmer eingreift, wobei je nach Richtung der Verschwenkung des Mitnehmers, dieser mit der oberen bzw. unteren Kante der Ausnehmung in Eingriff kommt und den Rie­ gelschieber folglich nach oben in die Freigabestellung bzw. nach unten in die Sperrstellung verschiebt.
Der Schloß-Beschlag ist, wie grundsätzlich aus der GB-A-256 341 bekannt, vorzugsweise derart ausgebildet, daß der Riegelschieber im Bereich des Vierkants eine gabelförmige Aus­ sparung aufweist, so daß bei einem Eingriff des Riegelschiebers der Vierkant im wesentli­ chen vollständig in der Aussparung positioniert ist, wobei insbesondere die Aussparung in der Kontur (formschlüssig) dem Vierkant angepaßt ist.
Weiter bevorzugt ist der Riegelschieber von der Innenseite eines Tores her, unabhängig von der Betätigung des Schließzylinders, betätigbar.
Diese Betätigung von der Torinnenseite her wird nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dadurch ermöglicht, daß der Riegelschieber einen Steg aufweist, der zur Torin­ nenseite hin abgebogen ist und der ein Innenschild des Schloß-Beschlags durchgreift, so daß mittels einer Verschiebung des Steges (manuell) eine Verschiebung des Riegelschie­ bers erfolgt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist am Riegelschieber eine Rasteinrichtung vorgesehen, die den Riegelschieber in der Freigabestellung bzw. in der Sperrstellung fixiert, wobei insbesondere die Rasteinrichtung eine durch eine Feder bela­ stete Kugel umfaßt, die in entsprechende Ausnehmungen, vorzugsweise am Riegelschieber, eingreift.
In bevorzugter Ausführung des erfindungsgemäßen Schloß-Beschlages ist durch unter­ schiedlich lang ausgebildete Vierkante eine Anpassung an unterschiedlich dicke Tore aus­ führbar.
Weiter bevorzugt ist der Vierkant mit der Kraft einer Rückstellfeder beaufschlagt, die den Vierkant in die Sperrstellung zurückführt.
Erfindungsgemäß sperrt der Riegelschieber eine Nuß bzw. gibt diese frei, wobei nach einer vorteilhaften Ausgestaltung die Nuß zwischen dem Riegelschieber und einem Schloßge­ häuse angeordnet ist, sowie die Nuß mittels einer Feder belastet ist, um den Griff zurückzu­ stellen.
Der Riegelschieber kann z. B. von einer Schraube geführt sein, die in ein Langloch in dem Riegelschieber eingreift.
Die Anordnung des Schloß-Beschlages nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung er­ folgt in einem Torausschnitt des Tores mittels Zentrierungen, wobei nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung toraußenseitig und torinnenseitig Abdeckungen vorgesehen sind, die durch Schrauben miteinander verbunden sind.
Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispie­ len näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt die:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines zu Erläuterungszwecken dargestellten Schloß-Be­ schlags;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie I-I in der Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in der Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht eines toraußenseitigen Beschlagteils gemäß den Fig. 1 bis 3;
Fig. 5 eine Ansicht von der Torinnenseite gemäß den Fig. 1 bis 3;
Fig. 6 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Schloß-Beschlags in einer Aus­ führungsform;
Fig. 7 eine Schnittansicht entlang der Linie I-I in der Fig. 6;
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in der Fig. 6;
Fig. 9 und 10 Schnittansichten entlang der Linie III-III in der Fig. 6; und Fig. 11 eine Ansicht von der Torinnenseite her, gemäß der Fig. 6.
In der Fig. 1 ist zu Darstellungszwecken eine vom Gegenstand des beigefügten Anspruchs 1 nicht umfaßte Ausführungsform eines Schloß-Beschlages gezeigt. Ein Tor 7 (bzw. Tor­ blatt) ist mit einem Torausschnitt 7a dargestellt, wobei die linke Seite der Fig. 1 der Tor­ außenseite und die rechte Seite der Fig. 1 der Torinnenseite entspricht. Ebenfalls ent­ spricht die Oben-Unten-Orientierung in der Fig. 1 der späteren Einbau-Orientierung des Tores 7 in, zum Beispiel einer Garagentoröffnung.
Auf der Toraußenseite befindet sich ein Griff 1, im gezeigten Beispiel ein Drehknauf, der mittels eines Vierkants 5, der das Tor 7 durchgreift, auf ein Verriegelungssystem auf der Innenseite des Tores 7 einwirkt.
Auf der Außenseite des Tores 7 ist eine Abdeckung 2 angeordnet, die mittels einer Zentrie­ rung 21 in den Torausschnitt 7a des Tores 7 eingesetzt ist. Auf der Innenseite des Tores 7 ist eine weitere, innere Abdeckung 4 vorgesehen, die mittels einer Zentrierung 41 in den Torausschnitt 7a des Tores 7 eingepaßt ist. Die beiden Abdeckungen 2 und 4 sind im ge­ zeigten Beispiel mittels Schrauben (siehe Fig. 5, Bezugszeichen 13) aneinander befestigt.
Innerhalb des Schloß-Beschlags ist ein Schließzylinder 3 angeordnet, der von der Tor­ außenseite her mittels eines Schlüssels zu betätigen ist. Der Schließzylinder 3 umfaßt einen Mitnehmer 31, der durch die Drehung des Schlüssels (nicht dargestellt) ebenfalls in Drehung versetzt wird.
Bei einer Ent- bzw. Verriegelung des Schließzylinders 3 wird der Mitnehmer 31 im Uhrzei­ gersinn (Fig. 2) bzw. im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Durch diese Verdrehung gelangt der Mitnehmer 31 mit den Begrenzungen einer Ausnehmung 61 in einem Riegelschieber 6 in Eingriff. Dieser Riegelschieber 6 stellt die Wirkverbindung zwischen dem Schließzylinder 3 und dem Vierkant 5 her, wobei der Riegelschieber 6 mittels des Mitnehmers 31 zwischen einer oberen und einer unteren Stellung verlagert wird. Befindet sich der Riegelschieber 6 in der oberen Stellung, d. h. der Freigabestellung, da eine Aussparung 63 mit dem Vierkant 5 nicht in Eingriff steht, so läßt sich der Vierkant 5 durch den Griff 1 von der Toraußenseite her drehen und das torinnenseitige Verriegelungssystem betätigen. Befindet sich der Riegel­ schieber 6 in der unteren Stellung, d. h. der Sperrstellung, da die Aussparung 63 den Vier­ kant 5 formschlüssig umgreift, so läßt sich der Vierkant 5 durch den Griff 1 nicht verdrehen.
Der Mitnehmer 31 verlagert den Riegelschieber 6, indem der Mitnehmer 31 entweder an der oberen Kante oder der unteren Kante der Ausnehmung 61 in Eingriff gelangt und bei einer weiteren Verschwenkung den Riegelschieber 6 entsprechend nach oben bzw. nach unten verschiebt. In der Fig. 2 ist der Riegelschieber 6 in seiner oberen Stellung, der Freigabe­ stellung gezeigt. Dann greift eine Kugel 8 einer Rasteinrichtung in eine Ausnehmung 8a am Riegelschieber 6 ein und fixiert den Riegelschieber 6 in dieser Lage. Die Kugel 8 ist dabei durch eine Feder 8b belastet, so daß bei einer Verlagerung des Riegelschiebers 6 nach un­ ten (aus der Stellung, die in der Fig. 2 gezeigt ist), die Kugel 8 gegen die Federkraft der Feder 8b aus der Ausnehmung 8a herausgleitet, und, wenn der Riegelschieber 6 nach unten in die Sperrstellung bewegt wird, die Kugel 8 in eine zweite Ausnehmung 8a unter der Fe­ derwirkung einrastet. Es sind durch diesen Aufbau zwei fest definierte Stellungen des Riegelschiebers 6 vorgegeben.
Der Riegelschieber 6 weist zudem einen Steg 62 auf, der in Richtung der Torinnenseite in Höhe des Schließzylinders 3 abgebogen ist. Dieser Steg 62 durchgreift die torinnenseitige Abdeckung 4 und erlaubt die Verschiebung des Riegelschiebers 6, ohne eine Betätigung des Schließzylinders 3.
Der Riegelschieber 6 ist in einer Führungseinrichtung geführt, die im wesentlichen aus ei­ nem Langloch 11a im Riegelschieber 6 und einer Schraube 11 besteht, die in das Langloch 11a eingreift. Wie es in der Fig. 2 zu sehen ist, erlaubt diese Anordnung eine Verschiebung des Riegelschiebers 6 in vertikaler Richtung.
Torinnenseitig ist ein Kreuzgriff 14 vorgesehen, der mit dem Vierkant 5 mittels einer Ver­ schraubung 14a fest verbunden ist. Entweder kann das Tor von der Toraußenseite her durch den Schließzylinder 3 entriegelt werden oder aber von der Torinnenseite her durch den Steg 62 des Riegelschiebers 6 entriegelt werden. In beiden Fällen wird der Riegelschie­ ber 6 aus seiner Sperrstellung in die Freigabestellung bewegt. Inder Freigabestellung ist es möglich, daß der Vierkant 5 durch den Griff 1 oder den Kreuzgriff 14 verdreht wird und zwar gegen die Rückstellkraft einer Feder 10 (siehe Fig. 3), die den Vierkant 5 zurückdreht, so daß mittels einer Scheibe 15, die durch den Vierkant 5 verdreht wird, ein daran angelenkter Riegel 12 verschoben wird.
Nach dem Loslassen des Griffs 1 oder des Kreuzgriffs 14 wird der Vierkant 5 infolge der Krafteinwirkung der Feder 10 zurückgedreht.
Zusammenfassend kann die in den Fig. 1 bis 5 zu Erläuterungszwecken wiedergege­ bene Ausführungsform eines Schloß-Beschlages wie folgt beschrieben werden: Der Griff 1 ist in der toraußenseitigen Abdeckung 2 des Schloß-Beschlages gelagert. Der Schloß- bzw. Profilzylinder 3 ist oberhalb des Griffs 1 angeordnet. Im rückseitigen Beschlaginnenteil, der torinnenseitigen Abdeckung 4 stützt sich der Griff 1 über den Vierkant 5 und den Schließzy­ linder 3 längsseits ab.
Der Riegelschieber 6 wird von der Schließnase, d. h. dem Mitnehmer 31 des Schloßzylinders 3 sperrend - öffnend mit der Ausnehmung 61 um den Vierkant 5 mit der Aussparung 63 be­ wegt. Der Mitnehmer 31 greift in die Ausnehmung 61 schließend ein, wobei die Schraube 11 den U-förmigen Riegelschieber 6 führt. Durch die Rasteinrichtung wird der Riegelschieber 6 in seinen Endlagen gehalten.
Durch einen ortsfesten Steg 62 am Riegelschieber 6 kann von der Innenseite eines Tores eine Ver- oder Entriegelung durchgeführt werden. In der inneren Abdeckung 4 ist eine Nuß 9a angeordnet, die über eine ortsfeste (Spiral-) Feder 10 über einen Ansatz 9b auf den Vier­ kant 5 ein Rückstellungsmoment aufbringt. Auf dem Vierkant 5 ist auf der Torinnenseite eine Scheibe 15 zur Betätigung des Riegels 12 angeordnet.
Zur Handhabung von der Torinnenseite ist ein Kreuzgriff 14 auf dem Vierkant 5 angeordnet. Durch die Zentrierungen 21, 41 wird der Schloß-Beschlag im Torausschnitt 7a geführt und durch Schrauben 13 verbunden.
Eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schloß-Beschlages ist in den Fig. 6 bis 11 dargestellt. Die bei dieser Ausführungsform eingesetzten Bauteile, die auch bei der zuvor erläuterten Ausführungsform vorhanden sind, werden im folgenden nicht weiter beschrieben und es wird hinsichtlich dieser Bauteile und deren Funktionen auf das zuvor erläuterte Aus­ führungsbeispiel eines Schloß-Beschlags Bezug genommen.
Nach der Fig. 6 umfaßt der Schloß-Beschlag eine Schloßgehäuse 2a sowie eine torinnen­ seitige Abdeckung 4 und eine toraußenseitige Abdeckung 2. Diese Teile sind über Zentrie­ rungen 21 und 41 am Torausschnitt 7a des Tores 7 festgelegt und mittels Schrauben 13 (Fig. 11) fest miteinander verbunden.
Auf der Toraußenseite befindet sich der Griff 1, so wie auf der Torinnenseite der Kreuzgriff 14 vorgesehen ist, um jeweils den Vierkant 5 zu betätigen.
Der Riegelschieber 6 wird auch bei dieser Ausführungsform über den Mitnehmer 31 des Schließzylinders 3 verlagert. Die Verschiebung des Riegelschieber 6 erfolgt wie beim Rie­ gelschieber 6 des in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Schloß-Beschlags. Der Riegelschieber 6 weist die Ausnehmung 61 auf, in die der Mitnehmer 31 eingreift. Darüber hinaus weist der Riegelschieber 6 Nasen 17a und 17b auf, die in Führungsnuten 16 der Schloßgehäuses 2a geführt sind. Die Positionierung des Riegelschiebers 6 in der Freigabestellung und in der Sperrstellung erfolgt unter Einsatz einer Federraste 18, die in Ausnehmungen 18a im Rie­ gelschieber 6 einrastet.
Im Unterschied zur vom Anspruch 1 nicht umfaßten Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 wird bei der in den Fig. 6 bis 11 dargestellten Ausführungsform eines erfindungs­ gemäßen Schloß-Beschlags der Vierkant 5 nicht nur direkt über den Riegelschieber 6 und dessen Aussparung 63 gesperrt, sondern zusätzlich auch noch indirekt über die Nuß 9c ge­ sperrt. Hierzu weist der Riegelschieber 6 eine weitere Abbiegung bzw. Nase 64 auf, die bei einer Verlagerung des Riegelschiebers 6 nach unten (in den Fig. 6 bis 11), d. h. in die Sperrstellung, mit der Nuß 9c in Eingriff kommt und deren Verdrehung verhindert (siehe Fig. 9). Befindet sich der Riegelschieber 6 in der oberen Stellung, d. h. der Freigabestellung, so kann sich die Nuß 9c durch die Nase 64 ungehindert verdrehen.
Zusammenfassend kann die in den Fig. 6 bis 11 dargestellte Ausführungsform des erfin­ dungsgemäßen Schloß-Beschlages wie folgt beschrieben werden: Der Griff 1 ist im Schloß­ gehäuse 2a des Schloß-Beschlages unterhalb des Schließzylinders 3 angeordnet. An der torinnenseitigen Abdeckung 4 stützt sich der Griff 1 über den Vierkant 5 sowie der Schließ­ zylinder 3 axial ab. Der Riegelschieber 6 wird von dem Mitnehmer 31 des Schließzylinders 3 über die Ausnehmung 61 in die Schließ- bzw. Entriegelungsstellung bewegt. Der Riegel­ schieber 6 wird beidseitig in den Führungsnuten 16 des Schloßgehäuses 2a, jeweils durch die eingreifenden Nasen 17a und 17b, geführt. Die Federraste 18 hält den Riegelschieber 6 in seinen Endlagen.
Durch einen ortsfesten Steg 62 am Riegelschieber 6 kann von der Torinnenseite der Schloß- Beschlag ver- und entriegelt werden. Zwischen Schloßgehäuse 2a und Riegelschieber 6 ist eine Nuß 9c eingelagert, welche über eine Feder 10a die Rückstellung des Griffes 1 vor­ nimmt.
Wird der Riegelschieber 6 in die Schließstellung gebracht, so sperrt der gabelförmig um­ greifende Ausschnitt 63 direkt den Vierkant 5, und die Nase 64 sperrt indirekt durch Festset­ zen der Nuß 9c die Bewegung des Vierkantes 5.
Auf dem Vierkant 5 ist auf der Torinnenseite eine Riegelscheibe 15a zur Betätigung des Riegels 12 angeordnet. Zur Handhabung von der Torinnenseite her, ist ein Kreuzgriff 14 auf dem Vierkant 5 angeordnet.
Das Schloßgehäuse 2a wird mit einer Blende (toraußenseitige Abdeckung 2) optisch dem Tordesign angepaßt.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schloß-Beschlag, insbesondere für ein Garagentor, wobei der Schloß-Beschlag mit einem toraußenseitigen Griff zum Betätigen von zumindest einem torinnenseitigen Torriegel und mit einem Schließzylinder zum Verriegeln bzw. zur Freigabe des Torriegels ausgestattet ist, wobei die Wirkverbindung zwischen dem Griff und dem Torriegel im wesentlichen mittels eines Vierkants hergestellt wird, so daß ein Riegel­ schieber durch einem Mitnehmer des Schließzylinders verschiebbar ist, wobei der Riegel­ schieber mit dem Vierkant und einer Nuß in bzw. außer Eingriff gelangt und den Vierkant direkt und indirekt sperrt bzw. freigibt.

Claims (15)

1. Schloß-Beschlag mit einem toraußenseitigen Griff (1) zum Betätigen von zumin­ dest einem torinnenseitigen Torriegel (12) und mit einem Schließzylinder (3) zum Verrie­ geln bzw. zur Freigabe des Torriegels (12), wobei die Wirkverbindung zwischen dem Griff (1) und dem Torriegel (12) im wesentlichen mittels eines Vierkants (5) hergestellt ist und wobei ein Riegelschieber (6) durch einen Mitnehmer (31) des Schließzylinders (3) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6) bei Verlagerung in eine Sperrstellung mit einer am Vierkant (5) festgelegten Nuß (9c) in Eingriff bringbar ist, um über Festlegen der Nuß (9c) den Vierkant (5) indirekt an einer Bewegung zu hindern.
2. Schloß-Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6) zum Festlegen der Nuß (9c) eine Abbiegung oder Nase (64) aufweist.
3. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuß (9c) am Umfang einen Fortsatz aufweist, der einen Schwenkweg be­ schreibt, der im Bewegungsraum des Riegelschiebers (6), insbesondere dessen Nase (64), liegt.
4. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6) im Bereich des Schließzylinders (3) eine Ausnehmung (61) aufweist, in die der Mitnehmer (31) eingreift, wobei je nach Richtung der Verschwenkung des Mitnehmers (31), dieser mit der oberen bzw. unteren Kante der Ausnehmung (61) in Eingriff kommt und den Riegelschieber (6) folglich nach oben in die Freigabestellung bzw. nach unten in die Sperrstellung verschiebt.
5. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6) von der Innenseite eines Tores (7), unabhängig von der Be­ tätigung des Schließzylinders (3), betätigbar ist.
6. Schloß-Beschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6) einen Steg (62) aufweist, der zur Torinnenseite hin abgebo­ gen ist und der ein Innenschild (4) des Schloß-Beschlags durchgreift, so daß mittels ei­ ner Verschiebung des Steges (62) eine Verschiebung des Riegelschiebers (6) erfolgt.
7. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Riegelschieber (6) eine Rasteinrichtung (18, 18a) vorgesehen ist, die den Rie­ gelschieber (6) in der Freigabestellung bzw. in der Sperrstellung fixiert.
8. Schloß-Beschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasteinrichtung (18, 18a) eine durch eine Feder belastete Kugel umfaßt.
9. Schloß-Beschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel in entsprechende Ausnehmungen (18a) eingreift.
10. Schloß-Beschlag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel in entsprechende Ausnehmungen (18a) am Riegelschieber (6) eingreift.
11. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Vierkant (5) mit der Kraft einer Rückstellfeder (10a) beaufschlagt ist, die den Vierkant (5) in die Sperrstellung zurückführt.
12. Schloß-Beschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuß (9c), die durch den Riegelschieber (6) gesperrt bzw. freigegeben wird, zwi­ schen dem Riegelschieber (6) und einem Schloßgehäuse (2a) angeordnet ist, wobei die Nuß (9c) mittels der Rückstellfeder (10a) belastet ist, um den Griff (1) zurückzustellen.
13. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung des Schloß-Beschlags in einem Torausschnitt (7a) des Tores (7) mittels Zentrierungen (21, 41) erfolgt.
14. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß toraußenseitig und torinnenseitig Abdeckungen (2, 4) vorgesehen sind, die durch Schrauben (13) miteinander verbunden sind.
15. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegelschieber (6) derart durch den Mitnehmer (31) des Schließzylinders (3) verschiebbar ist, daß der Riegelschieber (6) mit dem Vierkant (5) in bzw. außer Eingriff gelangt und diesen direkt sperrt bzw. freigibt.
DE19637455A 1996-02-13 1996-09-13 Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere Garagentore Expired - Fee Related DE19637455C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29623911U DE29623911U1 (de) 1996-02-13 1996-09-13 Schloß-Beschlag für Türen, Tore o.dgl. insbesondere Garagentor
DE19637455A DE19637455C2 (de) 1996-02-13 1996-09-13 Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere Garagentore

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29602503 1996-02-13
DE19637455A DE19637455C2 (de) 1996-02-13 1996-09-13 Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere Garagentore

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19637455A1 DE19637455A1 (de) 1997-08-14
DE19637455C2 true DE19637455C2 (de) 2001-04-26

Family

ID=8019405

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19637455A Expired - Fee Related DE19637455C2 (de) 1996-02-13 1996-09-13 Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere Garagentore
DE29615979U Expired - Lifetime DE29615979U1 (de) 1996-02-13 1996-09-13 Schloß-Beschlag für Türen, Tore o.dgl. insbesondere Garagentore
DE59700691T Expired - Lifetime DE59700691D1 (de) 1996-02-13 1997-02-13 Schloss-beschlag für türen, tore oder dgl., insbesondere garagentore

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29615979U Expired - Lifetime DE29615979U1 (de) 1996-02-13 1996-09-13 Schloß-Beschlag für Türen, Tore o.dgl. insbesondere Garagentore
DE59700691T Expired - Lifetime DE59700691D1 (de) 1996-02-13 1997-02-13 Schloss-beschlag für türen, tore oder dgl., insbesondere garagentore

Country Status (1)

Country Link
DE (3) DE19637455C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10244652A1 (de) * 2002-09-25 2004-04-08 Hörmann KG Amshausen Torblatthandgriff sowie Verwendung desselben
DE102006052851A1 (de) * 2006-11-09 2008-05-15 Karsten Urban Verschlussmechanismus

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB256341A (en) * 1925-05-13 1926-08-12 Wilfrid Overton Improvements in latches, locks or fastenings for doors and the like
DE577758C (de) * 1930-01-28 1933-06-03 Elling Ellingson Feststellvorrichtung fuer zwei auf beiden Seiten der Tuer angeordnete Tuergriffe
DE670268C (de) * 1936-03-22 1939-01-14 Gottfried Reinhard Drueckeranordnung mit zwei unabhaengigen Drueckern

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB256341A (en) * 1925-05-13 1926-08-12 Wilfrid Overton Improvements in latches, locks or fastenings for doors and the like
DE577758C (de) * 1930-01-28 1933-06-03 Elling Ellingson Feststellvorrichtung fuer zwei auf beiden Seiten der Tuer angeordnete Tuergriffe
DE670268C (de) * 1936-03-22 1939-01-14 Gottfried Reinhard Drueckeranordnung mit zwei unabhaengigen Drueckern

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10244652A1 (de) * 2002-09-25 2004-04-08 Hörmann KG Amshausen Torblatthandgriff sowie Verwendung desselben
DE10244652B4 (de) * 2002-09-25 2005-07-14 Hörmann KG Amshausen Torblatthandgriff sowie Verwendung desselben
DE102006052851A1 (de) * 2006-11-09 2008-05-15 Karsten Urban Verschlussmechanismus

Also Published As

Publication number Publication date
DE59700691D1 (de) 1999-12-16
DE29615979U1 (de) 1997-06-19
DE19637455A1 (de) 1997-08-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3447748C2 (de)
DE3924230C2 (de) Türverriegelungsvorrichtung zur Verwendung in einer Fahrzeugkarosserie
DE2522301C3 (de) Elektromagnetische Zentralverriegelungsvorrichtung für die Türen eines Kraftfahrzeuges
EP3016844B1 (de) Schliessbaugruppe für einen gepäckkoffer
DE29608862U1 (de) Schloß, insbesondere Einsteckschloß
DE9208528U1 (de) Einsteckschloß für eine Haustür oder Wohnungseingangstür
DE60114431T2 (de) Türriegel mit hakenbolzen
DE4244414A1 (de)
DE19637455C2 (de) Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere Garagentore
DE102004055557B4 (de) Schließvorrichtung
EP0143332B1 (de) Schnellentriegelungsvorrichtung für eine verriegelte Tür
EP0880632B1 (de) Schloss-beschlag für türen, tore oder dgl., insbesondere garagentore
DE2839760A1 (de) Verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer tueren oder fenster
DE4407912C2 (de) Elektromechanisches Schloß
DE3840183A1 (de) Beschlag fuer fenster oder tueren
DE4027088C2 (de)
DE69805942T2 (de) Vorrichtung für die Betätigung eines Panikschlosses von aussen
DE8216056U1 (de) Fallen-panikschloss
DE3513265C2 (de) Schloß für Justizvollzugsanstalten
EP4174266A1 (de) Flügelanordnung
AT394241B (de) Schloss
DE4339654A1 (de) Kraftfahrzeugtürverschluß
DE202021100558U1 (de) Verriegelungseinrichtung für ein Betätigungshandhabenpaar einer Tür
EP0239855A1 (de) Schloss für eine Tür, ein Fenster oder dergleichen
DE69502206T2 (de) Verriegelbares, mechanisches Schloss

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20110401