DE19637455C2 - Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere Garagentore - Google Patents
Schloß-Beschlag für Türen, Tore oder dgl., insbesondere GaragentoreInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schloß-Beschlag gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1. Ein solcher Schloß-Beschlag ist aus der GB 256 341 bekannt, auf die weiter
unten näher eingegangen wird.
Aus der DE-PS 670 268 ist bereits ein Tür-Beschlag bekannt, mittels dem eine Verriegelung
durch Abkopplung eines Türdrückers von einem mit einem weiteren Türdrücker verbunde
nen Vierkant erfolgt. Eine Verriegelung eines Schloß-Beschlages durch Feststellen der Tür
griffe ist bereits aus der DE-PS 577 758 bekannt. Diese bekannten Schloß-Beschläge bzw.
Schloß-Beschlag-Kombinationen sind jedoch aufwendig und großvolumig ausgebildet. Aus
der bereits oben erwähnten GB 256 341 ist ein Schloß-Beschlag bekannt, bei der ein Rie
gelschieber mit einem mit Griffen verbundenen Vierkant in Eingriff gelangt und diesen direkt
sperrt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schloß-Beschlag zu schaffen, der sich
fertigungstechnisch einfach und in wenigen Teilen herstellen läßt, und auf engstem Raum in
der Tor- bzw. Türdicke untergebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch einen Schloß-Beschlag gelöst, dessen Merkmale im Anspruch 1
angegeben sind.
Bei dem erfindungsgemäßen Schloß-Beschlag mit einem toraußenseitigen Griff zum Betäti
gen von zumindest einem torinnenseitigen Torriegel und mit einem Schließzylinder zum Ver
riegeln bzw. zur Freigabe des Torriegels, wobei die Wirkverbindung zwischen dem Griff und
dem Torriegel im wesentlichen mittels eines Vierkants hergestellt ist, ist ein Riegelschieber
durch einen Mitnehmer des Schließzylinders verschiebbar.
Dabei ist der Riegelschieber bei Verlagerung in eine Sperrstellung mit einer am Vierkant
festgelegten Nuß in Eingriff bringbar, um über Festlegen der Nuß den Vierkant indirekt an
einer Bewegung zu hindern.
Durch die erfindungsgemäße Konstruktion sind nur wenige Bauteile zur Übertragung der
Schließfunktion erforderlich.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Schloß-Beschlages sind in den Un
teransprüchen angegeben.
Bevorzugt weist der Riegelschieber im Bereich des Schließzylinders eine Ausnehmung auf,
in die der Mitnehmer eingreift, wobei je nach Richtung der Verschwenkung des Mitnehmers,
dieser mit der oberen bzw. unteren Kante der Ausnehmung in Eingriff kommt und den Rie
gelschieber folglich nach oben in die Freigabestellung bzw. nach unten in die Sperrstellung
verschiebt.
Der Schloß-Beschlag ist, wie grundsätzlich aus der GB-A-256 341 bekannt, vorzugsweise
derart ausgebildet, daß der Riegelschieber im Bereich des Vierkants eine gabelförmige Aus
sparung aufweist, so daß bei einem Eingriff des Riegelschiebers der Vierkant im wesentli
chen vollständig in der Aussparung positioniert ist, wobei insbesondere die Aussparung in
der Kontur (formschlüssig) dem Vierkant angepaßt ist.
Weiter bevorzugt ist der Riegelschieber von der Innenseite eines Tores her, unabhängig von
der Betätigung des Schließzylinders, betätigbar.
Diese Betätigung von der Torinnenseite her wird nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung dadurch ermöglicht, daß der Riegelschieber einen Steg aufweist, der zur Torin
nenseite hin abgebogen ist und der ein Innenschild des Schloß-Beschlags durchgreift, so
daß mittels einer Verschiebung des Steges (manuell) eine Verschiebung des Riegelschie
bers erfolgt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist am Riegelschieber eine
Rasteinrichtung vorgesehen, die den Riegelschieber in der Freigabestellung bzw. in der
Sperrstellung fixiert, wobei insbesondere die Rasteinrichtung eine durch eine Feder bela
stete Kugel umfaßt, die in entsprechende Ausnehmungen, vorzugsweise am Riegelschieber,
eingreift.
In bevorzugter Ausführung des erfindungsgemäßen Schloß-Beschlages ist durch unter
schiedlich lang ausgebildete Vierkante eine Anpassung an unterschiedlich dicke Tore aus
führbar.
Weiter bevorzugt ist der Vierkant mit der Kraft einer Rückstellfeder beaufschlagt, die den
Vierkant in die Sperrstellung zurückführt.
Erfindungsgemäß sperrt der Riegelschieber eine Nuß bzw. gibt diese frei, wobei nach einer
vorteilhaften Ausgestaltung die Nuß zwischen dem Riegelschieber und einem Schloßge
häuse angeordnet ist, sowie die Nuß mittels einer Feder belastet ist, um den Griff zurückzu
stellen.
Der Riegelschieber kann z. B. von einer Schraube geführt sein, die in ein Langloch in dem
Riegelschieber eingreift.
Die Anordnung des Schloß-Beschlages nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung er
folgt in einem Torausschnitt des Tores mittels Zentrierungen, wobei nach einer weiteren
vorteilhaften Ausgestaltung toraußenseitig und torinnenseitig Abdeckungen vorgesehen
sind, die durch Schrauben miteinander verbunden sind.
Die Erfindung wird anhand von in den Zeichnungen wiedergegebenen Ausführungsbeispie
len näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigt die:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines zu Erläuterungszwecken dargestellten Schloß-Be
schlags;
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie I-I in der Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in der Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht eines toraußenseitigen Beschlagteils gemäß den Fig. 1 bis 3;
Fig. 5 eine Ansicht von der Torinnenseite gemäß den Fig. 1 bis 3;
Fig. 6 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Schloß-Beschlags in einer Aus
führungsform;
Fig. 7 eine Schnittansicht entlang der Linie I-I in der Fig. 6;
Fig. 8 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in der Fig. 6;
Fig. 9 und 10 Schnittansichten entlang der Linie III-III in der Fig. 6; und
Fig. 11 eine Ansicht von der Torinnenseite her, gemäß der Fig. 6.
In der Fig. 1 ist zu Darstellungszwecken eine vom Gegenstand des beigefügten Anspruchs
1 nicht umfaßte Ausführungsform eines Schloß-Beschlages gezeigt. Ein Tor 7 (bzw. Tor
blatt) ist mit einem Torausschnitt 7a dargestellt, wobei die linke Seite der Fig. 1 der Tor
außenseite und die rechte Seite der Fig. 1 der Torinnenseite entspricht. Ebenfalls ent
spricht die Oben-Unten-Orientierung in der Fig. 1 der späteren Einbau-Orientierung des
Tores 7 in, zum Beispiel einer Garagentoröffnung.
Auf der Toraußenseite befindet sich ein Griff 1, im gezeigten Beispiel ein Drehknauf, der
mittels eines Vierkants 5, der das Tor 7 durchgreift, auf ein Verriegelungssystem auf der
Innenseite des Tores 7 einwirkt.
Auf der Außenseite des Tores 7 ist eine Abdeckung 2 angeordnet, die mittels einer Zentrie
rung 21 in den Torausschnitt 7a des Tores 7 eingesetzt ist. Auf der Innenseite des Tores 7
ist eine weitere, innere Abdeckung 4 vorgesehen, die mittels einer Zentrierung 41 in den
Torausschnitt 7a des Tores 7 eingepaßt ist. Die beiden Abdeckungen 2 und 4 sind im ge
zeigten Beispiel mittels Schrauben (siehe Fig. 5, Bezugszeichen 13) aneinander befestigt.
Innerhalb des Schloß-Beschlags ist ein Schließzylinder 3 angeordnet, der von der Tor
außenseite her mittels eines Schlüssels zu betätigen ist. Der Schließzylinder 3 umfaßt einen
Mitnehmer 31, der durch die Drehung des Schlüssels (nicht dargestellt) ebenfalls in Drehung
versetzt wird.
Bei einer Ent- bzw. Verriegelung des Schließzylinders 3 wird der Mitnehmer 31 im Uhrzei
gersinn (Fig. 2) bzw. im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Durch diese Verdrehung gelangt der
Mitnehmer 31 mit den Begrenzungen einer Ausnehmung 61 in einem Riegelschieber 6 in
Eingriff. Dieser Riegelschieber 6 stellt die Wirkverbindung zwischen dem Schließzylinder 3
und dem Vierkant 5 her, wobei der Riegelschieber 6 mittels des Mitnehmers 31 zwischen
einer oberen und einer unteren Stellung verlagert wird. Befindet sich der Riegelschieber 6 in
der oberen Stellung, d. h. der Freigabestellung, da eine Aussparung 63 mit dem Vierkant 5
nicht in Eingriff steht, so läßt sich der Vierkant 5 durch den Griff 1 von der Toraußenseite her
drehen und das torinnenseitige Verriegelungssystem betätigen. Befindet sich der Riegel
schieber 6 in der unteren Stellung, d. h. der Sperrstellung, da die Aussparung 63 den Vier
kant 5 formschlüssig umgreift, so läßt sich der Vierkant 5 durch den Griff 1 nicht verdrehen.
Der Mitnehmer 31 verlagert den Riegelschieber 6, indem der Mitnehmer 31 entweder an der
oberen Kante oder der unteren Kante der Ausnehmung 61 in Eingriff gelangt und bei einer
weiteren Verschwenkung den Riegelschieber 6 entsprechend nach oben bzw. nach unten
verschiebt. In der Fig. 2 ist der Riegelschieber 6 in seiner oberen Stellung, der Freigabe
stellung gezeigt. Dann greift eine Kugel 8 einer Rasteinrichtung in eine Ausnehmung 8a am
Riegelschieber 6 ein und fixiert den Riegelschieber 6 in dieser Lage. Die Kugel 8 ist dabei
durch eine Feder 8b belastet, so daß bei einer Verlagerung des Riegelschiebers 6 nach un
ten (aus der Stellung, die in der Fig. 2 gezeigt ist), die Kugel 8 gegen die Federkraft der
Feder 8b aus der Ausnehmung 8a herausgleitet, und, wenn der Riegelschieber 6 nach unten
in die Sperrstellung bewegt wird, die Kugel 8 in eine zweite Ausnehmung 8a unter der Fe
derwirkung einrastet. Es sind durch diesen Aufbau zwei fest definierte Stellungen des
Riegelschiebers 6 vorgegeben.
Der Riegelschieber 6 weist zudem einen Steg 62 auf, der in Richtung der Torinnenseite in
Höhe des Schließzylinders 3 abgebogen ist. Dieser Steg 62 durchgreift die torinnenseitige
Abdeckung 4 und erlaubt die Verschiebung des Riegelschiebers 6, ohne eine Betätigung des
Schließzylinders 3.
Der Riegelschieber 6 ist in einer Führungseinrichtung geführt, die im wesentlichen aus ei
nem Langloch 11a im Riegelschieber 6 und einer Schraube 11 besteht, die in das Langloch
11a eingreift. Wie es in der Fig. 2 zu sehen ist, erlaubt diese Anordnung eine Verschiebung
des Riegelschiebers 6 in vertikaler Richtung.
Torinnenseitig ist ein Kreuzgriff 14 vorgesehen, der mit dem Vierkant 5 mittels einer Ver
schraubung 14a fest verbunden ist. Entweder kann das Tor von der Toraußenseite her
durch den Schließzylinder 3 entriegelt werden oder aber von der Torinnenseite her durch
den Steg 62 des Riegelschiebers 6 entriegelt werden. In beiden Fällen wird der Riegelschie
ber 6 aus seiner Sperrstellung in die Freigabestellung bewegt. Inder Freigabestellung ist es
möglich, daß der Vierkant 5 durch den Griff 1 oder den Kreuzgriff 14 verdreht wird und zwar
gegen die Rückstellkraft einer Feder 10 (siehe Fig. 3), die den Vierkant 5 zurückdreht, so
daß mittels einer Scheibe 15, die durch den Vierkant 5 verdreht wird, ein daran angelenkter
Riegel 12 verschoben wird.
Nach dem Loslassen des Griffs 1 oder des Kreuzgriffs 14 wird der Vierkant 5 infolge der
Krafteinwirkung der Feder 10 zurückgedreht.
Zusammenfassend kann die in den Fig. 1 bis 5 zu Erläuterungszwecken wiedergege
bene Ausführungsform eines Schloß-Beschlages wie folgt beschrieben werden: Der Griff 1
ist in der toraußenseitigen Abdeckung 2 des Schloß-Beschlages gelagert. Der Schloß- bzw.
Profilzylinder 3 ist oberhalb des Griffs 1 angeordnet. Im rückseitigen Beschlaginnenteil, der
torinnenseitigen Abdeckung 4 stützt sich der Griff 1 über den Vierkant 5 und den Schließzy
linder 3 längsseits ab.
Der Riegelschieber 6 wird von der Schließnase, d. h. dem Mitnehmer 31 des Schloßzylinders
3 sperrend - öffnend mit der Ausnehmung 61 um den Vierkant 5 mit der Aussparung 63 be
wegt. Der Mitnehmer 31 greift in die Ausnehmung 61 schließend ein, wobei die Schraube 11
den U-förmigen Riegelschieber 6 führt. Durch die Rasteinrichtung wird der Riegelschieber 6
in seinen Endlagen gehalten.
Durch einen ortsfesten Steg 62 am Riegelschieber 6 kann von der Innenseite eines Tores
eine Ver- oder Entriegelung durchgeführt werden. In der inneren Abdeckung 4 ist eine Nuß
9a angeordnet, die über eine ortsfeste (Spiral-) Feder 10 über einen Ansatz 9b auf den Vier
kant 5 ein Rückstellungsmoment aufbringt. Auf dem Vierkant 5 ist auf der Torinnenseite eine
Scheibe 15 zur Betätigung des Riegels 12 angeordnet.
Zur Handhabung von der Torinnenseite ist ein Kreuzgriff 14 auf dem Vierkant 5 angeordnet.
Durch die Zentrierungen 21, 41 wird der Schloß-Beschlag im Torausschnitt 7a geführt und
durch Schrauben 13 verbunden.
Eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schloß-Beschlages ist in den Fig. 6 bis
11 dargestellt. Die bei dieser Ausführungsform eingesetzten Bauteile, die auch bei der zuvor
erläuterten Ausführungsform vorhanden sind, werden im folgenden nicht weiter beschrieben
und es wird hinsichtlich dieser Bauteile und deren Funktionen auf das zuvor erläuterte Aus
führungsbeispiel eines Schloß-Beschlags Bezug genommen.
Nach der Fig. 6 umfaßt der Schloß-Beschlag eine Schloßgehäuse 2a sowie eine torinnen
seitige Abdeckung 4 und eine toraußenseitige Abdeckung 2. Diese Teile sind über Zentrie
rungen 21 und 41 am Torausschnitt 7a des Tores 7 festgelegt und mittels Schrauben 13
(Fig. 11) fest miteinander verbunden.
Auf der Toraußenseite befindet sich der Griff 1, so wie auf der Torinnenseite der Kreuzgriff
14 vorgesehen ist, um jeweils den Vierkant 5 zu betätigen.
Der Riegelschieber 6 wird auch bei dieser Ausführungsform über den Mitnehmer 31 des
Schließzylinders 3 verlagert. Die Verschiebung des Riegelschieber 6 erfolgt wie beim Rie
gelschieber 6 des in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Schloß-Beschlags. Der Riegelschieber 6
weist die Ausnehmung 61 auf, in die der Mitnehmer 31 eingreift. Darüber hinaus weist der
Riegelschieber 6 Nasen 17a und 17b auf, die in Führungsnuten 16 der Schloßgehäuses 2a
geführt sind. Die Positionierung des Riegelschiebers 6 in der Freigabestellung und in der
Sperrstellung erfolgt unter Einsatz einer Federraste 18, die in Ausnehmungen 18a im Rie
gelschieber 6 einrastet.
Im Unterschied zur vom Anspruch 1 nicht umfaßten Ausführungsform nach den Fig. 1
bis 5 wird bei der in den Fig. 6 bis 11 dargestellten Ausführungsform eines erfindungs
gemäßen Schloß-Beschlags der Vierkant 5 nicht nur direkt über den Riegelschieber 6 und
dessen Aussparung 63 gesperrt, sondern zusätzlich auch noch indirekt über die Nuß 9c ge
sperrt. Hierzu weist der Riegelschieber 6 eine weitere Abbiegung bzw. Nase 64 auf, die bei
einer Verlagerung des Riegelschiebers 6 nach unten (in den Fig. 6 bis 11), d. h. in die
Sperrstellung, mit der Nuß 9c in Eingriff kommt und deren Verdrehung verhindert (siehe
Fig. 9). Befindet sich der Riegelschieber 6 in der oberen Stellung, d. h. der Freigabestellung,
so kann sich die Nuß 9c durch die Nase 64 ungehindert verdrehen.
Zusammenfassend kann die in den Fig. 6 bis 11 dargestellte Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Schloß-Beschlages wie folgt beschrieben werden: Der Griff 1 ist im Schloß
gehäuse 2a des Schloß-Beschlages unterhalb des Schließzylinders 3 angeordnet. An der
torinnenseitigen Abdeckung 4 stützt sich der Griff 1 über den Vierkant 5 sowie der Schließ
zylinder 3 axial ab. Der Riegelschieber 6 wird von dem Mitnehmer 31 des Schließzylinders 3
über die Ausnehmung 61 in die Schließ- bzw. Entriegelungsstellung bewegt. Der Riegel
schieber 6 wird beidseitig in den Führungsnuten 16 des Schloßgehäuses 2a, jeweils durch
die eingreifenden Nasen 17a und 17b, geführt. Die Federraste 18 hält den Riegelschieber 6
in seinen Endlagen.
Durch einen ortsfesten Steg 62 am Riegelschieber 6 kann von der Torinnenseite der Schloß-
Beschlag ver- und entriegelt werden. Zwischen Schloßgehäuse 2a und Riegelschieber 6 ist
eine Nuß 9c eingelagert, welche über eine Feder 10a die Rückstellung des Griffes 1 vor
nimmt.
Wird der Riegelschieber 6 in die Schließstellung gebracht, so sperrt der gabelförmig um
greifende Ausschnitt 63 direkt den Vierkant 5, und die Nase 64 sperrt indirekt durch Festset
zen der Nuß 9c die Bewegung des Vierkantes 5.
Auf dem Vierkant 5 ist auf der Torinnenseite eine Riegelscheibe 15a zur Betätigung des
Riegels 12 angeordnet. Zur Handhabung von der Torinnenseite her, ist ein Kreuzgriff 14 auf
dem Vierkant 5 angeordnet.
Das Schloßgehäuse 2a wird mit einer Blende (toraußenseitige Abdeckung 2) optisch dem
Tordesign angepaßt.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schloß-Beschlag, insbesondere für ein Garagentor,
wobei der Schloß-Beschlag mit einem toraußenseitigen Griff zum Betätigen von zumindest
einem torinnenseitigen Torriegel und mit einem Schließzylinder zum Verriegeln bzw. zur
Freigabe des Torriegels ausgestattet ist, wobei die Wirkverbindung zwischen dem Griff und
dem Torriegel im wesentlichen mittels eines Vierkants hergestellt wird, so daß ein Riegel
schieber durch einem Mitnehmer des Schließzylinders verschiebbar ist, wobei der Riegel
schieber mit dem Vierkant und einer Nuß in bzw. außer Eingriff gelangt und den Vierkant
direkt und indirekt sperrt bzw. freigibt.
Claims (15)
1. Schloß-Beschlag mit einem toraußenseitigen Griff (1) zum Betätigen von zumin
dest einem torinnenseitigen Torriegel (12) und mit einem Schließzylinder (3) zum Verrie
geln bzw. zur Freigabe des Torriegels (12), wobei die Wirkverbindung zwischen dem
Griff (1) und dem Torriegel (12) im wesentlichen mittels eines Vierkants (5) hergestellt ist
und wobei ein Riegelschieber (6) durch einen Mitnehmer (31) des Schließzylinders (3)
verschiebbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegelschieber (6) bei Verlagerung in eine Sperrstellung mit einer am Vierkant
(5) festgelegten Nuß (9c) in Eingriff bringbar ist, um über Festlegen der Nuß (9c) den
Vierkant (5) indirekt an einer Bewegung zu hindern.
2. Schloß-Beschlag nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegelschieber (6) zum Festlegen der Nuß (9c) eine Abbiegung oder Nase (64)
aufweist.
3. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nuß (9c) am Umfang einen Fortsatz aufweist, der einen Schwenkweg be
schreibt, der im Bewegungsraum des Riegelschiebers (6), insbesondere dessen Nase
(64), liegt.
4. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegelschieber (6) im Bereich des Schließzylinders (3) eine Ausnehmung (61)
aufweist, in die der Mitnehmer (31) eingreift, wobei je nach Richtung der Verschwenkung
des Mitnehmers (31), dieser mit der oberen bzw. unteren Kante der Ausnehmung (61) in
Eingriff kommt und den Riegelschieber (6) folglich nach oben in die Freigabestellung
bzw. nach unten in die Sperrstellung verschiebt.
5. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegelschieber (6) von der Innenseite eines Tores (7), unabhängig von der Be
tätigung des Schließzylinders (3), betätigbar ist.
6. Schloß-Beschlag nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegelschieber (6) einen Steg (62) aufweist, der zur Torinnenseite hin abgebo
gen ist und der ein Innenschild (4) des Schloß-Beschlags durchgreift, so daß mittels ei
ner Verschiebung des Steges (62) eine Verschiebung des Riegelschiebers (6) erfolgt.
7. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Riegelschieber (6) eine Rasteinrichtung (18, 18a) vorgesehen ist, die den Rie
gelschieber (6) in der Freigabestellung bzw. in der Sperrstellung fixiert.
8. Schloß-Beschlag nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rasteinrichtung (18, 18a) eine durch eine Feder belastete Kugel umfaßt.
9. Schloß-Beschlag nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kugel in entsprechende Ausnehmungen (18a) eingreift.
10. Schloß-Beschlag nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kugel in entsprechende Ausnehmungen (18a) am Riegelschieber (6) eingreift.
11. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Vierkant (5) mit der Kraft einer Rückstellfeder (10a) beaufschlagt ist, die den
Vierkant (5) in die Sperrstellung zurückführt.
12. Schloß-Beschlag nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nuß (9c), die durch den Riegelschieber (6) gesperrt bzw. freigegeben wird, zwi
schen dem Riegelschieber (6) und einem Schloßgehäuse (2a) angeordnet ist, wobei die
Nuß (9c) mittels der Rückstellfeder (10a) belastet ist, um den Griff (1) zurückzustellen.
13. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung des Schloß-Beschlags in einem Torausschnitt (7a) des Tores (7)
mittels Zentrierungen (21, 41) erfolgt.
14. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß toraußenseitig und torinnenseitig Abdeckungen (2, 4) vorgesehen sind, die durch
Schrauben (13) miteinander verbunden sind.
15. Schloß-Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Riegelschieber (6) derart durch den Mitnehmer (31) des Schließzylinders (3)
verschiebbar ist, daß der Riegelschieber (6) mit dem Vierkant (5) in bzw. außer Eingriff
gelangt und diesen direkt sperrt bzw. freigibt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29623911U DE29623911U1 (de) | 1996-02-13 | 1996-09-13 | Schloß-Beschlag für Türen, Tore o.dgl. insbesondere Garagentor |
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