DE19645902A1 - Konkar-Sattel - Google Patents

Konkar-Sattel

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DE19645902A1
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Nils Kokemohr
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/04Bridges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

Auf Streichinstrumenten wird der Ton dadurch erzeugt, daß die Saiten in unmittelbarer Nähe des Steges von den Haaren des Bogens angestrichen werden. Damit der Bogen immer nur die gewünschte Saite anstreicht, müssen diese folglich auf einem Kreisbogen angeordnet sein; wären sie flach angeordnet, würde der Bogen alle Saiten gleichzeitig anstreichen. Aus dieser unabwendbaren Notwendigkeit heraus sind die Saiten auch dementsprechend auf dem Griffbrett angeordnet. Deshalb gleicht der Obersattel in seiner Form auch einem verkleinerten Steg.
Diese kreisbogenartige Anordnung der Saiten ist zwar für das Streichen mit dem Bogen optimal, aber nicht für das Greifen mit den Fingern: Es ist für Geiger unbequem, die Hand so stark zu verdrehen, daß die Finger um die höherliegenden Mittelsaiten herumkommen, um die tiefste Saiten an spielen zu können. Es ist auch eine ungünstige Anordnung der Saiten, wenn man Doppelgriffe spielen möchte, oder wenn man (auf dem Cello) mit dem Daumen spielen will.
Tatsächlich ist es gar nicht nötig, daß die Saiten überall so angeordnet sind, wie am Steg: Es reicht, wenn die kreisbogenartige Anordnung in Stegnähe besteht. Die Anordnung der Saiten am anderen Griffbrettende (wo vorwiegend gegriffen wird) läßt sich durch eine Änderung der Anordnung auf dem Obersattel verbessern!
Dieses Patent beschreibt eine Änderung des Obersattels, welche die genannten Probleme teilweise behebt. Die Änderung besteht im Wesentlichen aus einer Verschiebung und einer Verdrehung:
  • 1. Die Führungen der Mittelsaiten im Obersattel werden abgesenkt, so daß dort die Saiten nicht mehr auf einem nach oben gewölbten Kreisbogen liegen, sondern in einer Ebene, oder sogar, falls der Musiker es so haben möchte, auf einem nach unten abgesenkten Kreisbogen, siehe Marken (1) und (2) in Abb. 1.
  • 2. Das Führungsprofil des Obersattels wird gedreht, damit die Saiten im Bereich der ersten Lagen der Hand entgegenkommen, so daß beispielsweise ein Geiger seine Hand nicht mehr so stark drehen muß. Diese Drehung des Obersattels (welche natürlich ein paar Grad nicht überschreiten kann) hat darüberhinaus zum Vorteil, daß die Saiten mit einem spitzeren, also einem orthogonaler aufgesetzten Finger gespielt werden können, so daß ein klarerer Ton entsteht, siehe Abb. 2.
Außerdem ist es nötig, die Form des Griffbrettes anzupassen. Ist die Form von Obersattel und Steg gegeben, folgt daraus jedoch die Form des Griffbrettes in trivialer Weise.
Durch eine Neuverteilung der Höhen der Saiten auf dem Obersattel kann es (je nach Stärke der Änderungen) zu empfehlen sein, die Anordnung der Wirbel zu ändern. Wenn z. B. die mittleren Saiten auf dem Obersattel sehr tief liegen, sollte man diese auf Wirbel spannen, die in Sattelnähe liegen, damit die Saiten in einem nicht zu flachen Winkel auf dem Sattel aufliegen und der Druck somit gewahrt bleibt.
Dieses Patent umschließt somit alle Änderungen von Griffbrett, Obersattel, Wirbeln und Wirbelkasten, die aus den beschriebenen beiden Bewegungen (Absenkungen der Mittelsaiten und Drehung) resultieren.
Bezugszeichenliste
Absenkungen der Mittelsaiten
Absenkungen der Mittelsaiten
Obersattel
Steg
Griffbrett
Veranschaulichung der Drehrichtung des Profils des Obersattels
Hals
Wirbelkasten

Claims (6)

1. Obersattel-Bereich einer Geige, einer Bratsche, eines Cellos, eines Kontrabasses, einer Gitarre oder eines vergleichbaren Saiteninstrumentes, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem die vier oder mehr Saiten von den Wirbeln über den Obersattel und über das Griffbrett zum Steg geführt werden, so daß der Musiker die Saiten mit seiner Spielhand, typischerweise der linken, durch Drücken der Saiten auf das Griffbrett verkürzen kann, um die Tonhöhe zu variieren.
2. Obersattel-Bereich wie in (1), dadurch gekennzeichnet, daß der Obersattel in seinem Saitenführungsprofil dahingehend von der klassischen Bauart abweicht, daß die Mittelsaiten in beliebigem Maße und individuell nach unten abgesenkt sind, wobei mit "nach unten" die Richtung von Decke zu Boden des Corpus' gemeint ist.
3. Obersattel-Bereich wie in (2), dadurch gekennzeichnet, daß das Saitenführungsprofil des Obersattels gegenüber dem Steg um einen beliebigen Winkel zwischen -25° und 40° gegen den Uhrzeigersinn verdreht ist, wobei "gegen den Uhrzeigersinn" dann gilt, wenn man das Instrument so betrachtet, daß Griffbrett nah und Steg fern liegen.
4. Obersattel-Bereich wie in (3), dadurch gekennzeichnet, daß die unter Anspruch (2) und (3) genannten Änderungen zusammen eine für den Musiker spürbare Änderung der Saitenlage ergeben.
5. Obersattel-Bereich wie in (4), dadurch gekennzeichnet, daß das Griffbrett sich den Änderungen aus Anspruch (4) anpaßt, so daß der Abstand zwischen Saite und Griffbrett für jede Saite und für jede Tonhöhe in Fingerdruckrichtung dem entsprechenden Abstand auf einem klassischen Saiteninstrument gleicht.
6. Obersattel-Bereich wie in (5), dadurch gekennzeichnet, daß die Wirbel im Wirbelkasten in ihrer Saiten-Reihenfolge und Drehrichtung ggf. umgeordnet werden, so daß der Druck jeder Saite auf den Obersattel so sehr wie hierdurch erreichbar dem Druck beim entsprechenden Saiteninstrument gleicht, wobei die Änderungen von der Stärke der unter Abspruch (2) und (3) genannten Änderungen abhängen.
DE1996145902 1996-11-07 1996-11-07 Konkar-Sattel Withdrawn DE19645902A1 (de)

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