DE196505C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M5/00—Manual exchanges
- H04M5/04—Arrangements for indicating calls or supervising connections for calling or clearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 196505 KLASSE 21 α. GRUPPE
durch eine Amtsbatterie.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für Hauptstellen bei Fernsprechämtern mit Schlußzeichengabe
durch eine Amtsbatterie und besteht im wesentlichen in der Anordnung eines Hilfsrelais, welches beim Herstellen einer
Verbindung mit dem Amt an eine Batterie angeschaltet, jedoch erst bei Meldung der
Nebenstelle dadurch erregt wird, daß ein um seine Wicklung gelegter Kurzschluß durch
ίο ein von der Nebenstelle abhängiges Relais
aufgehoben wird, und in diesem Zustand mittels seines in die Arbeitslage gehenden
Ankers eine Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen bzw. eine Erdung der einen
Amtsieitung vorbereitet, die bei Gesprächsbeendung durch den Anker des zweiten Relais geschlossen wird, so daß alsdann das
Schlußzeichen von der Nebenstelle aus unmittelbar nach dem Amt gegeben werden kann. Zweckmäßig wird hierbei das zweite
Relais in an sich bekannter Weise gleichzeitig als Schlußzeichen der Hauptstelle ausgebildet.
Auf der Zeichnung ist eine nach der Erfindung eingerichtete Hauptstelle B in Verbindung
mit einem Amt A veranschaulicht. Zu der Hauptstelle können mehrere, unter
sich gleichgeschaltete Nebenstellen C gehören, welche derart eingerichtet sind, daß sie bei
belastetem Gewichtsschalter gegen Gleichstrom verriegelt, dagegen bei freigegebenem Gewichtsschalter
für Gleichstrom durchlässig sind, α ist der Amtsschalter, b die Amtsruftaste,
c der Abfrageschalter, d die Nebenstellenruf taste, e der Nebenstellenschalter.
. Sind mehrere Nebenstellen vorhanden, so sind die Nebenstellenschalter in bekannter
Weise derart einzurichten, daß sie sich gegenseitig auslösen und sämtlich mittels einer gemeinsamen
Schiene o. dgl. auf einen Kontaktsatz f einwirken. Der Abfrageschalter c
wirkt mit dem Gewichtsschalter des Abfrageapparats derart zusammen, daß man ihn erst
nach Freigabe des Gewichtsschalters umlegen kann. Der Einfachheit halber sollen im folgenden
stets die Federn der Schalter und Tasten von links aus gezählt werden. Die auf dem Amt vorgesehene Batterie h dient
lediglich zur Inbetriebsetzung der Oberwachungs- bzw. Schlußzeichen i, i1, und zwar
in der Weise, daß nach Beendigung des Gespräches ein Stromfluß über die Stöpselleitung
des Amts und die Hauptstelle zustande kommt, welcher das Erscheinen des Schlußzeichens auf dem Amt zur Folge hat.
Das Amt A ruft die Hauptstelle B mittels Wechselstromes an, worauf die Klappe a1
fällt. Das Überwachungszeichen 2 auf dem Amt bleibt zunächst über die Drosselspule a'2
stromführend, bis die Beamtin auf der Hauptstelle B den Amtsschalter α umlegt. Hierdurch
wird zunächt die Hauptstelle gegen Gleichstrom verriegelt und außerdem der Stromkreis einer Ortsbatterie Ar geschlossen;
Stromlauf: Freier Pol von k, siebente und sechste Feder von a. Widerstand m, Ruhe-
kontakt und Anker des Hilfsrelais n, Anker und Ruhekontakt des Schlußzeichens o, Erde,
Erdpol von k.
Die Beamtin der Hauptstelle nimmt darauf ihren Abfrageapparat g von seinem Gewichtsschalter ab und drückt den Abfrageschalter c.
Hierdurch wird folgende, nur für Wechselstrom durchlässige Brücke zwischen den Amtleitungen gebildet: Amtsleitung i, zweite
ίο und erste Feder von a, Leitung 8, vierte und
dritte Feder von c, Kondensator g1, Abfrageapparat
g, zweite und erste Feder von c, Leitung 9, zweite und erste Feder von f,
Leitung 10, dritte und zweite Feder von b, fünfte und vierte Feder von a, Amtsleitung 2.
Erfährt die Beamtin, daß beispielsweise eine Verbindung mit der Nebenstelle C herzustellen,
ist, so legt sie zunächst den Nebenstellenschalter e um. Hierdurch wird der
vorher durch die Federn des Kohtaktsatzes/ kurzgeschlossene Kondensator f1 in Reihe
mit dem*Abfrageapparat g geschaltet, so daß nunmehr auch durch Zurückhängen des letzteren
keine Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen 1, 2 gebildet werden kann.
Hierauf ruft die Beamtin die Nebenstelle C nach Umlegen der Nebenstellenruftaste d mittels
des Induktors ρ an. Das Umlegen der Nebenstellenruftaste d übt indessen weder auf
den Abfragestromkreis noch auf den des Hilfsrelais η oder das Schlußzeichen 0 einen
Einfluß aus. Meldet sich auf diesen Anruf die Nebenstelle C, so wird sie im Gegensatz
zu ihrer Ruhelage nunmehr für Gleichstrom durchlässig. Es fließt infolgedessen Strom
vom freien Pol der Hilfsbatterie k1 über Schlußzeichen 0, Leitung 11, sechste und
fünfte Feder von e, Nebenstelle C, zweite und erste Feder von e, Leitung 12, vierte
und dritte Feder von d, Leitung 10, Drosselspule q, Erde zum Erdpol der Batterie k1
zurück. Das Schlußzeichen 0 wird also stromführend und dessen Anker verläßt seinen Ruhekontakt. Infolgedessen wird nunmehr
der Kurzschluß des Hilfsrelais η unterbrochen und letzteres erhält Strom auf folgendem
Weg: Freier Pol von k, siebente und sechste Feder von a, Widerstand m,
Hilfsrelais n, Erde, Erdpol von k. Der Anker des Hilfsrelais η legt sich daher gegen
seinen Arbeitskontakt und verbindet dadurch die Leitung 8 über die Drosselspule r, den
Arbeitskontakt und Anker von η mit dem Anker von 0, der jedoch, wie soeben dargelegt
wurde, in Arbeitsstellung und somit außer Berührung mit seinem geerdeten Ruhekontakt
ist, so daß auch in diesem Zustand keine Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen I, 2 hergestellt wird.
Wird auf der Nebenstelle nach Beendigung des Gesprächs der Fernhörer zurückgehängt, so
wird der obenangegebene, über die Nebenstelle C verlaufende Gleichstromkreis der Batterie k1
unterbrochen, das Schlußzeichen ο also stromlos, so daß sein Anker in die Ruhelage zurückkehrt.
Hierdurch wird einerseits auf der Hauptstelle das Schlußzeichen gegeben und andererseits wird nunmehr von dem
Anker des Schlußzeichens 0 aus über dessen Ruhekontakt, Erde und die geerdete Drosselspule
q eine Gleichstrombrücke zwischen den Leitungen 10, 8 gebildet, so daß Strom von
der Amtsbatterie h auf folgendem Weg fließt: Amtsbatterie h, Schlußzeichen i, Körper des
Stöpsels s, lange Feder der Klinke t, Amtsleitung 1 zur Hauptstelle B, hier über zweite
und erste Feder von a, Leitung 8, Drosselspule r, Arbeitskontakt und Anker von n,
Anker und Ruhekontakt von 0 zur Erde, Drosselspule q, Leitung ig, dritte und zweite
Feder von b, fünfte und vierte Feder von a, Amtsleitung 2 zum Amt A, kurze Feder
von t, Spitze des Stöpsels s, Drosselspule u,
Amtsbatterie h. Das Schlußzeichen i auf dem Amt wird mithin stromführend.
Meldet sich dagegen die Nebenstelle C auf den Anruf nicht, so legt die Beamtin auf
der Hauptstelle den Nebenstellenschalter e in die Ruhelage zurück, wodurch also der Kondensator
fl durch die Federn des Kontakt- go satzes f wiederum kurzgeschlossen wird, und
hängt den Abfrageapparat g zurück. Dadurch wird folgende Gleichstrombrücke zwischen
den Amtsleitungen 1, 2 gebildet: Amtsleitung I, zweite und erste Feder von a, Lei-
tung 8, vierte und dritte Feder von c, Wecker vom Abfrageapparat g, zweite und erste Feder
von c, Leitung 9, zweite und erste Feder von f, Leitung 10, dritte und zweite Feder
von b, fünfte und vierte Feder von a, Amtsleitung 2. Das Schlußzeichen i auf dem Amt A
erscheint also gleichfalls.
Die Zeichnung zeigt auf der Hauptstelle B zwei getrennte Batterien k, kl die in Wirklichkeit
jedoch zu einer einzigen vereinigt sind. Selbstverständlich könnte die Hauptstelle
statt mit Schaltern auch mit Stöpseln und Klinken ausgerüstet werden, ferner könnte an Stelle des Schlußzeichens 0 ein
einfaches Relais zur Anwendung kommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schaltung für Hauptstellen bei Fernsprechämtern mit Schlußzeichengabe durch eine Amtsbatterie, gekennzeichnet durch ein Hilfsrelais (n), welches beim Herstellen einer Verbindung mit dem Amt (A) an eine Batterie (k) angeschaltet, jedoch erst bei der Meldung der Nebenstelle (C) in an sich bekannter Weise dadurch erregt wird, daß ein um seine Wicklungliegender Kurzschluß durch ein von der Nebenstelle abhängiges Relais (o). aufgehoben wird, und in diesem Zustande mittels seines in die Arbeitslage gehenden Ankers eine Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen (i, 2) bzw. eine Erdung der einen Amtsleitung (1) vorbereitet, die bei Gesprächsbeendigung durch den Anker des zweiten Relais (0) geschlossen wird, so daß alsdann das Schlußzeichen von der Nebenstelle aus unmittelbar nach dem Amte gegeben werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196505C true DE196505C (de) |
Family
ID=459479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196505D Active DE196505C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196505C (de) |
-
0
- DE DENDAT196505D patent/DE196505C/de active Active
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