DE196505C - - Google Patents

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DE196505C
DE196505C DENDAT196505D DE196505DA DE196505C DE 196505 C DE196505 C DE 196505C DE NDAT196505 D DENDAT196505 D DE NDAT196505D DE 196505D A DE196505D A DE 196505DA DE 196505 C DE196505 C DE 196505C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/04Arrangements for indicating calls or supervising connections for calling or clearing

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  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 196505 KLASSE 21 α. GRUPPE
durch eine Amtsbatterie.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung für Hauptstellen bei Fernsprechämtern mit Schlußzeichengabe durch eine Amtsbatterie und besteht im wesentlichen in der Anordnung eines Hilfsrelais, welches beim Herstellen einer Verbindung mit dem Amt an eine Batterie angeschaltet, jedoch erst bei Meldung der Nebenstelle dadurch erregt wird, daß ein um seine Wicklung gelegter Kurzschluß durch
ίο ein von der Nebenstelle abhängiges Relais aufgehoben wird, und in diesem Zustand mittels seines in die Arbeitslage gehenden Ankers eine Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen bzw. eine Erdung der einen Amtsieitung vorbereitet, die bei Gesprächsbeendung durch den Anker des zweiten Relais geschlossen wird, so daß alsdann das Schlußzeichen von der Nebenstelle aus unmittelbar nach dem Amt gegeben werden kann. Zweckmäßig wird hierbei das zweite Relais in an sich bekannter Weise gleichzeitig als Schlußzeichen der Hauptstelle ausgebildet.
Auf der Zeichnung ist eine nach der Erfindung eingerichtete Hauptstelle B in Verbindung mit einem Amt A veranschaulicht. Zu der Hauptstelle können mehrere, unter sich gleichgeschaltete Nebenstellen C gehören, welche derart eingerichtet sind, daß sie bei belastetem Gewichtsschalter gegen Gleichstrom verriegelt, dagegen bei freigegebenem Gewichtsschalter für Gleichstrom durchlässig sind, α ist der Amtsschalter, b die Amtsruftaste, c der Abfrageschalter, d die Nebenstellenruf taste, e der Nebenstellenschalter. . Sind mehrere Nebenstellen vorhanden, so sind die Nebenstellenschalter in bekannter Weise derart einzurichten, daß sie sich gegenseitig auslösen und sämtlich mittels einer gemeinsamen Schiene o. dgl. auf einen Kontaktsatz f einwirken. Der Abfrageschalter c wirkt mit dem Gewichtsschalter des Abfrageapparats derart zusammen, daß man ihn erst nach Freigabe des Gewichtsschalters umlegen kann. Der Einfachheit halber sollen im folgenden stets die Federn der Schalter und Tasten von links aus gezählt werden. Die auf dem Amt vorgesehene Batterie h dient lediglich zur Inbetriebsetzung der Oberwachungs- bzw. Schlußzeichen i, i1, und zwar in der Weise, daß nach Beendigung des Gespräches ein Stromfluß über die Stöpselleitung des Amts und die Hauptstelle zustande kommt, welcher das Erscheinen des Schlußzeichens auf dem Amt zur Folge hat.
Das Amt A ruft die Hauptstelle B mittels Wechselstromes an, worauf die Klappe a1 fällt. Das Überwachungszeichen 2 auf dem Amt bleibt zunächst über die Drosselspule a'2 stromführend, bis die Beamtin auf der Hauptstelle B den Amtsschalter α umlegt. Hierdurch wird zunächt die Hauptstelle gegen Gleichstrom verriegelt und außerdem der Stromkreis einer Ortsbatterie Ar geschlossen; Stromlauf: Freier Pol von k, siebente und sechste Feder von a. Widerstand m, Ruhe-
kontakt und Anker des Hilfsrelais n, Anker und Ruhekontakt des Schlußzeichens o, Erde, Erdpol von k.
Die Beamtin der Hauptstelle nimmt darauf ihren Abfrageapparat g von seinem Gewichtsschalter ab und drückt den Abfrageschalter c. Hierdurch wird folgende, nur für Wechselstrom durchlässige Brücke zwischen den Amtleitungen gebildet: Amtsleitung i, zweite
ίο und erste Feder von a, Leitung 8, vierte und dritte Feder von c, Kondensator g1, Abfrageapparat g, zweite und erste Feder von c, Leitung 9, zweite und erste Feder von f, Leitung 10, dritte und zweite Feder von b, fünfte und vierte Feder von a, Amtsleitung 2. Erfährt die Beamtin, daß beispielsweise eine Verbindung mit der Nebenstelle C herzustellen, ist, so legt sie zunächst den Nebenstellenschalter e um. Hierdurch wird der vorher durch die Federn des Kohtaktsatzes/ kurzgeschlossene Kondensator f1 in Reihe mit dem*Abfrageapparat g geschaltet, so daß nunmehr auch durch Zurückhängen des letzteren keine Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen 1, 2 gebildet werden kann.
Hierauf ruft die Beamtin die Nebenstelle C nach Umlegen der Nebenstellenruftaste d mittels des Induktors ρ an. Das Umlegen der Nebenstellenruftaste d übt indessen weder auf den Abfragestromkreis noch auf den des Hilfsrelais η oder das Schlußzeichen 0 einen Einfluß aus. Meldet sich auf diesen Anruf die Nebenstelle C, so wird sie im Gegensatz zu ihrer Ruhelage nunmehr für Gleichstrom durchlässig. Es fließt infolgedessen Strom vom freien Pol der Hilfsbatterie k1 über Schlußzeichen 0, Leitung 11, sechste und fünfte Feder von e, Nebenstelle C, zweite und erste Feder von e, Leitung 12, vierte und dritte Feder von d, Leitung 10, Drosselspule q, Erde zum Erdpol der Batterie k1 zurück. Das Schlußzeichen 0 wird also stromführend und dessen Anker verläßt seinen Ruhekontakt. Infolgedessen wird nunmehr der Kurzschluß des Hilfsrelais η unterbrochen und letzteres erhält Strom auf folgendem Weg: Freier Pol von k, siebente und sechste Feder von a, Widerstand m, Hilfsrelais n, Erde, Erdpol von k. Der Anker des Hilfsrelais η legt sich daher gegen seinen Arbeitskontakt und verbindet dadurch die Leitung 8 über die Drosselspule r, den Arbeitskontakt und Anker von η mit dem Anker von 0, der jedoch, wie soeben dargelegt wurde, in Arbeitsstellung und somit außer Berührung mit seinem geerdeten Ruhekontakt ist, so daß auch in diesem Zustand keine Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen I, 2 hergestellt wird.
Wird auf der Nebenstelle nach Beendigung des Gesprächs der Fernhörer zurückgehängt, so wird der obenangegebene, über die Nebenstelle C verlaufende Gleichstromkreis der Batterie k1 unterbrochen, das Schlußzeichen ο also stromlos, so daß sein Anker in die Ruhelage zurückkehrt. Hierdurch wird einerseits auf der Hauptstelle das Schlußzeichen gegeben und andererseits wird nunmehr von dem Anker des Schlußzeichens 0 aus über dessen Ruhekontakt, Erde und die geerdete Drosselspule q eine Gleichstrombrücke zwischen den Leitungen 10, 8 gebildet, so daß Strom von der Amtsbatterie h auf folgendem Weg fließt: Amtsbatterie h, Schlußzeichen i, Körper des Stöpsels s, lange Feder der Klinke t, Amtsleitung 1 zur Hauptstelle B, hier über zweite und erste Feder von a, Leitung 8, Drosselspule r, Arbeitskontakt und Anker von n, Anker und Ruhekontakt von 0 zur Erde, Drosselspule q, Leitung ig, dritte und zweite Feder von b, fünfte und vierte Feder von a, Amtsleitung 2 zum Amt A, kurze Feder von t, Spitze des Stöpsels s, Drosselspule u, Amtsbatterie h. Das Schlußzeichen i auf dem Amt wird mithin stromführend.
Meldet sich dagegen die Nebenstelle C auf den Anruf nicht, so legt die Beamtin auf der Hauptstelle den Nebenstellenschalter e in die Ruhelage zurück, wodurch also der Kondensator fl durch die Federn des Kontakt- go satzes f wiederum kurzgeschlossen wird, und hängt den Abfrageapparat g zurück. Dadurch wird folgende Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen 1, 2 gebildet: Amtsleitung I, zweite und erste Feder von a, Lei- tung 8, vierte und dritte Feder von c, Wecker vom Abfrageapparat g, zweite und erste Feder von c, Leitung 9, zweite und erste Feder von f, Leitung 10, dritte und zweite Feder von b, fünfte und vierte Feder von a, Amtsleitung 2. Das Schlußzeichen i auf dem Amt A erscheint also gleichfalls.
Die Zeichnung zeigt auf der Hauptstelle B zwei getrennte Batterien k, kl die in Wirklichkeit jedoch zu einer einzigen vereinigt sind. Selbstverständlich könnte die Hauptstelle statt mit Schaltern auch mit Stöpseln und Klinken ausgerüstet werden, ferner könnte an Stelle des Schlußzeichens 0 ein einfaches Relais zur Anwendung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltung für Hauptstellen bei Fernsprechämtern mit Schlußzeichengabe durch eine Amtsbatterie, gekennzeichnet durch ein Hilfsrelais (n), welches beim Herstellen einer Verbindung mit dem Amt (A) an eine Batterie (k) angeschaltet, jedoch erst bei der Meldung der Nebenstelle (C) in an sich bekannter Weise dadurch erregt wird, daß ein um seine Wicklung
    liegender Kurzschluß durch ein von der Nebenstelle abhängiges Relais (o). aufgehoben wird, und in diesem Zustande mittels seines in die Arbeitslage gehenden Ankers eine Gleichstrombrücke zwischen den Amtsleitungen (i, 2) bzw. eine Erdung der einen Amtsleitung (1) vorbereitet, die bei Gesprächsbeendigung durch den Anker des zweiten Relais (0) geschlossen wird, so daß alsdann das Schlußzeichen von der Nebenstelle aus unmittelbar nach dem Amte gegeben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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