DE1966281A1 - Stopfkraeuselvorrichtung - Google Patents

Stopfkraeuselvorrichtung

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DE1966281A1
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Germany
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yarn
chamber
strand
crimping
rods
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DE19691966281
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English (en)
Inventor
Sinski Henry Anthony
Mckinney Donald Wilson
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Joseph Bancroft and Sons Co
Original Assignee
Joseph Bancroft and Sons Co
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G1/00Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
    • D02G1/12Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics using stuffer boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

12.291 20/ei-..
PATENTANWÄLTE Dr. rer. nat. BIETER LOUfS
Dipl.-Hiys. CLAUS TtSHLAU
Dipl.-Ing. FRANZ LOHRENTZ
8500 NORNBERQ
KESSLERPLATZ 1
Firma Bancroft and Sons CoV, Wilmington, Delaware / USA
Stopfkräuselvorriehtung
( Ausscheidung aus Patent .»» (PatentanmeldungNoV P 19 58 071.3-26) )
Di© Erfindung betrifft ein© Stopfkräu8elvorrlohtimg; mit einer Kräuselkammer und mit Zufütowalsen zur Zuführung von Garn in die Kräuselkammsr und zum Stauchen dss Garnes an dem in der Kräuselkamiaer befindlichen Garnstrang,
B@i Stopfferäuselvorrichtungess, &ts> Mer behandelten Irt wird Garn zwischen ZKEUhrw&Lsen an einem lad© einer Iräu< s@lkammer in ditse @ing@fühff imä MXdot darin"einen ©trang aus gekrlueeltea: Garsg^.-4er ling© d@^ Ia»@r dureh
BAD
1368281
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den von dem nachkommenden Garn ausgeübten Schub bewegt wird. Dabei wird angestrebt, in ein und.derselben Stopf-, kräuselvorrichtung Garne unterschiedlicher Art verarbeiten zu können, so dass es erforderlich ist, den Stauchoder Kräuseldruck und die Parameter des Behandlungsmediums zu steuern. Zur Erzielung einer optimalen Wirkung soll das Behandlungsmedium in der Lage sein, mit dem ganzen Garnstrang in der Kräuselvorrichtung in innigen Kontakt zu treten. Bisher wurde diese Behandlung in der Weise durchgeführt, dass das Behandlungsmedium in den Garnstrang lsi der Kräuselkaamer injiziert wurde, während der Kräuseloder1 Stauchdruck dadurch gesteuert wurde, dass das Garn · positiv aus der Kammer in Abhängigkeit von dem sich in der Kammer einstellenden Garnniveau abgezogen wurde*
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nunmehr, ein® Stopf kräuselvorrichtung der eingangs geschilderten Art? . insbesondere eine solche zum Kräuseln von Garn grosser Abmessungen, zvB« Teppichgarn« so auszubilden, dass der Stauch- oder. Iräuseldruck ons© Beeinträchtigung des Zugangs des Behandlungsmediums einfach eingestellt werden kann. Erfindimgsgemäss wird diese Aufgab® daduren> gelöst,, dass -zur Steuerung a@s' Stauohdruokes am Ausgang d©r Eräu» · g®lkänmer in Anlage an den Garnstrang ©la® den &@s Garnstrang©s dnrob die SärSuaelkaiHaier feemiB©sds
und dass
tQ/1502'.
eine Heizkammer "bildendes Gehäuse an den Ausgang der Kräuselkammer anschliesst, das einen Käfig aus im. Abstand voneinander angeordneten parallelen Stäben enthält, die mit ihren innenflächen von der Innenwand des Gehäuses einen Abstand einhalten» eine Verlängerung der Kräuselkammer-
wände bilden und sich über die ganze Länge der Heizkammer erstrecken.
Die erfindungsgemäss vorgeschlagene Steuerung des Stauchoder Kräuseldruckes unter Verwendung der in Förderrichtung hinter der Kräuselkammer angeordneten Zwängvorrichtung und die Steuerung der Behandlungsparameter in der hinter der Zwängvorrichtung angeordneten Heizkammer erlauben eine voneinander unabhängige Regulierung des Stauchdruckes und der Behandlungsparameter. Dieser bisher unbekannte Verfahrensschritt hat sich in der ft?axis als ausserordentlich vorteilhaft erwiesen, da die bisher vorhandene Behinderung und Abhängigkeit des Eindringgrades des Behandlungsmediums in den Garnstrang durch bzw. von dem Stauchdruck wegfällt· ·
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sowie aus weiteren Unteransprüchen.
Es zeigen; ,
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: . ■' ■ ■ ; '_ 1968281
Figur 1 eine Seitenansicht, teilweise gebrochen, einer erfindungsgemässen Stopfkräuselvorrichtung;
Figur 2 eine teilweise Vorderansicht der in Figur 1 darge- - ' stellten Vorrichtung;
Figur 3 einen Teilschnitt längs der Linie 3-3 in Figur 2; Figur 4 einen Querschnitt längs der Linie 4-4 in Figur 1;
Figur 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-5 in Figur 1; ft Figur 6 eine perspektivische Ansicht einer Reibungskammer,
die in der Ausführungsform gemäss den Figuren 1 bis 5 verwendet wird; ·
Figur 7 eine Stirnansicht der Ausgangsseite der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform;
Figur 8 einen Querschnitt längs der Linie 8-8 in Figur 7;
Figur 9 eine der Figur 2 ähnliche Teilansicht mit der Darstellung einer Zwängeinrichtung für die Ausführungsform gemäss den Figuren 11 und 12;
Figur 10 einen Querschnitt längs der Linie 10-10 in Figur 9»
Figur 11 eine Vorderansicht, teilweise gebrochen, einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemässen Kräuselvorrichtung;
Figur 12 einen Querschnitt längs der Linie 12-12 in Figur 11;
Figur 13 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, mit einer modifizierten Ausführungsform einer Kräuselkammer und
Figur 14 einen Schnitt längs der Linie 14-14 in Figur 13. ,
Gemäss der Darstellung in den Figuren 1 bis 8 besitzt eine er-
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findungsgemässe Stopfkräuselvorrichtung, eine gespaltene» rechteckige Kräuselkammer 10, die in einem Ständer 11 gehalten und an ihrem unteren Ende in Gestalt eines*dem Walzenspalt zweier Zuführwalzen 12 und 13 angeformten Steges ausgebildet ist. Die Zuführwalze 12 wird von einer im Ständer 11 gelagerten Welle 14 getragen, während die Walze 13auf einer Welle 15 sitzt, die in einem schwenkbar am Ständer 11 befestigten lagerträger 16 gelagert ist. Die Walze 13 wird unter der Wirkung eines Stabes 17 und eines damit über einen Winkelhebel 19 verbundenen Gewichtes 18 in I'örderposition an die Walze 12 angedrückt. Die Wellen 14 und 15 sind durch Zahnräder 20 und 21 gekoppelt, um die gleiche Drehzahl einzuhalten. Die Welle 14 wird durch einen geeigneten Antrieb über einen Riemen 22 und eine Riemenscheibe 23 angetrieben.
Dem Walzenspalt der Zuführwalze 12 und 13 wird Garn 25 durch eine Querführung 26 zugeführt» die auf Stäben27 gleitet und einen Arm 28 besitzt, der einen in einer geschlossenen Schraubennut 30 auf einer Querrolle 31 geführten Kurvetitaste 29 trägt. Die Querführung 26 ist gegenüber dem Walsenspäli; der Walzen 12 und 13 versetzt,so dass das fern auf der Oberfläche" der Zuführrolle 13 über eine erheblicheStrecke bei der Zuführung offen liegt. Der EeibsahlUBs? zwischen der Zuführrolle und dem Garn, das iängs ©imeK bestimmten .Stecke, der Walssenoberflache, beispielsweise ißMest-iag·.längs elites Winfetl- togens ton 45° aufliegt $ 'Vesfeeesert €ie SlufUbrung: ®&& feaut die
bzw« Dehnung-, &i@ -attaiereisfells im Walga^spslt eät- : würde und- inebeeosdeiee..'. fe$',i^ie&#s'-Qix9r^irung-
; 1366281=
nes dessen. Bruch verursachen kann, etwas ab. Die Querwalze 31 sitzt auf einer Welle 32 und wird durch ein Reduziergetriebe 36 von der Welle 14 her. angetrieben. Die Anordnung ist dergestalt, dass das Garn längs des Walzenspaltes der Walzen 12 und 13 während der Zuführung -quer geführt wird, so dass eine gleichmässigere Verteilung des Garns beim Eintritt in die Kräuselkammer diePolge ist.
- ■ · ■
Eine Heizkammer besteht im wesentlichen aus einem Gehäuseblock 40, der auf dem Ständer 11 über der Kräuselkammer 10 montiert ist. Der Gehäuseblock 40 trägt Heizstäbe 41? um die Wandung des Gehäuseblocks auf einer gewünschten Temperatur zu halten. Ein Satz sich vertikal erstreckender Stäbe 42, die in einem Rechteck angeordnet und in einem oberen, mittleren und unteren Rschteckrahmen 43, 44 bzw. 45 befestigt sind und die nach innen gerichtete,gekrümmte Flächen besitzen, bilden die Port- ' Setzung der Innenfläche der Krauselkammer 10« Die Rahmen 43» 44 und 45 sind in die Wand des Gehäuseblockes 40 eingepasst und halten die Stäbe 42 von dieser in einem bestimmten Abstand. Der untere Rahmen 45 ist durch einen Stift 4-7» der in einem Randloch 48 in der Wandung der JEräuselkaaimer 10 geführt ist9 gegenüber der Kräuselkammer zentriert»
Die Anordnung, ist so- gewählt9 dass ein Sfeamg 5.0. von gesäuseltem Harn im der Iräuselkanmej? 10 längs fi@s Stäbe 42 asofa ' oben gefütet wixd *un&'din?oh die Stäbe 42 wählend de*. Tortbe- .';. wegung in d@3P" -Höiaisaisiaer "uaferstötst
. - : ; Ί9.6-6281
Ein Paar von_Zwängplatten 51 aus flexiblem Metall ist an Achsen 52 befestigt, die in nach oben stehenden Laschen 53 an der Wandung der Kräuselkammer 10 parallel au den Achsen der Zuführwalzen 12 und 13 gelagert sind. Die Zwängplatten 51 erstrecken sich nach oben in den durch die Stäbe 42 in der Heizzone gebildeten Käfig und werden durch einen von einem Gewicht 58 unter Zug gesetzten Seilzug 55 an die Seiten des Garnstranges 50 angedrückt. Der Seilzug 55 ist an einer Scheibe 56 befestigt, die von einer der Achsen 52 getragen ist. Er läuft um eine Führungsrolle 59 und trägt an seinem Ende das Gewicht 58. Zahnräder 57 bewirken eine gleiche Drehung beider Achsen 52 und halten die Zwängplatten an dem Garnstrang 50 angedrückt und zentriert. Die Zwängplatten dienen dazu, den zwischen ihnen passierenden.Garnstrang zu verdichten und dessen Vorwärtsbewegung abzubremsen, um am Walzenspalt der Zuführwalzen 12 und 13 einen Rückstau hervorzurufen, der durch das Gewicht 58 gesteuert ist.
Durch einen Satz von Stäben 61, die in einem oberen und einem unteren Rahmen 62 bzw* 63 gehalten sind, ist ein Kühlkäfig 60 gebildet. Die Stäbe 61 fluchten mit den Stäben 42 und bilden deren Fortsetzung. Der Rahmen 43 trägt Positionierungsstifte 64, die in entsprechende Zentrierbohrungen, des Rahmens 63 passen und den Kühlkäfig gegenüber dein durch die Stäbe 42 gebildeten; in der Heizkammer befindlichen Käfig zentriert und ausgerichtet halten. Die Stäbe 6t und die Rahmen 62 und 63 entsprechen ihrer Gestalt nach den Stäben 42 und deren Rahmen 43 bis • 45. t " ' · . ·
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.- . ■- ■.■.""" 1968231
Die Darstellung zeigt eine weitere Zwängeinrichtung innerhalb des Kühlkäfigs 60. Diese zweite Einrichtung besteht im wesentlichen aus einem Satz von Fingern 66, die von in einem Ständer gelagertem Zapfen 67 gehalten sind. Die Finger 66 werden durch (fewLdite 68 an den Erden von Stäben. 70, die andern Zapfen 67 befestigt ' sind, an den Garnstrang angedrückt. Diese Zwängfinger 66 halten den Garnstrang unter einem vorbestimmten Druck in der Zone zwischen den beiden Zwängelementen. Dieser Druck wird durch entsprechende Auswahl der Gewichte 68 unter Kontrolle gehalten.
Die Lage und der durch die Zwängeinrichtungen erzeugte Druck werden entsprechend den Erfordernissen für das jeweilig zu kräuselnde Garn gewählt. Der Rückstau, der durch die erste Zwängeinrichtung erzeugt wird, beeinflusst die Kräusellänge oder - amplitude, während der durch die zweite Zwängeinrichtung ausgeübte Druck die Dichte des Garnstranges in der Verfestigungskammer 'bestimmt. Diese letztere wiederum beeinflusst den Kräusel- oder Krümmwinkel, der dem Garn aufgeprägt wird.
Die Anordnung der ersten Zwängeinrichtung in der Nähe des Walzenspaltes der Zuführwalze an der Krauselkämmer erübrigt die Aufrechterhaltung eines relativ hohen Druckes auf den. Garnstrang durch die zweite Zwängeinrichtung, wie er sonst lediglich ein Verwickeln oder Verzwirnen des Garnstrangeq hervorrufen könnte. Sogar ein Verhaspeln zwischen den Stöben der Kammer und ein dadurch verursachtes ungieichmässiges WeI-
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terfuhren des Garnstranges durch die Terfestigungslcanimer, ja in manchen Fällen sogar eine vollständige Unterbrechung der Bewegung könnte die Folge sein. In vielen Fällen kann ■ die zweite Zwängeinrichtung je nach den erwünschten Eigenschaften der Kräuselung in Wegfall "kommen.,- ; .
Der Abstand der Aussenflachen 42 von den Wänden der Heiskammer erlaubt eine Zirkulation erhitzter luft innerhalb der Kammer und gewährleistet eine gleiehmässigere Erhitzung des Garnstranges bei seiner Durchführung. Eine Äbtasteinrichtung für das Ende des Garnstranges 50 umfasst einen Rahmen 75» der um die Aussenflachen der Stäbe 61 gleitend angeordnet ist. Der Rahmen 75 trägt innen ein Paar von ""Walzen 76, die parallel zueinander in einem bestimmten Abstand und an den gegenüberliegenden Enden der Stäbe 6Ϊ zum Zwecke der Führung des Rahmens 75 angeordnet sind, wenn dieser zusammen mit dem Garnstrang aufsteigt und absinkt. Die Wälzen 76 liegen auf der Oberfläche des Garnstranges auf».und das gekräuselte Garn 77 wird zwischen diesen durch Auszugröllen oder einen nicht dargestellten Aufwickler herausgezogen. Eine Gabel 78 mit Gabelarmen 79 ist an den beiden Längsseiten des Rahmens angelenkt. Die Gabel 78 besitzt einen Arm 80, der in einen Stift 81 eingreift. Der Stift 81 ragt aus einem von einer Achse, getragenen Kettenrad 82 heraus, über das eine Kette 84 läuft. Die Kette 84 läuft weiterhin Über ein weiteres Kettenrad 85 auf einer Achse 86 eines Potentiometers 87, das die Drehzahl des die Zuführwalzen oder eine iuÄ/ickelßinrichtung oder einescnstige Aufnahmeeinrichtuig antasibenäenrMDtors steuert und zwar in einem Sinne,
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dass entweder die Zuführgeschwindigkeit oder die Auszugsgeschwindigkeit des gekräuselten Garnes so variiert wird, dass , das Ende des Garnstranges auf einem weitgehend konstanten Niveau gehalten wird«
Bei der Ausführungsform gemäss den Piguren 9 bis 12 sind die Zuführwalzen, der in den Walzenspalt ragende· Steg und der Heiz- und Kühlkäfig ähnlich dem vorher beschriebenen. Sie erhalten daher gleiche Bezugsziffern, jedoch mit dem Zusatz
Der Heiz-Gehäuseblock ist gespalten und umfasst ein Vorderteil 90 und ein Hinterteil 91» die gelenkig miteinander verbunden sind, um zum Zwecke der Reinigung einen einfachen Zugang zum Heizkäfig zu ermöglichen. Die Rahmen 43a, 44a und 45a sind in den offenen Querschnitt des Gehäuseblockes eingepasst und darin fixiert, sobald die Gehäusewandungen " geschlossen sind. Bei dieser Ausfübrungsform der Erfindung ist eine Einrichtung vorgesehen, die die Zuführung von Dampf in die Heizkammer in den Raum um den Garnstrang herum ermöglicht. Zu diesem Zweck ist in jedem der beiden leile 90 und 91 eine horizontale Bohrung 92 vorgesehen, über die Dampf von einer ausserhalb liegenden Dampfguelle herangeführt und über horizontale Schlitze 93» die sich durch die Gehäusewandungeti oberhalb des unteren Rahmens 45a hindurch erstrecken, eingeblasen wird. Auf diese Weise hüllt der Dampf den Garnstrang innerhalb des Heizkäfigs ein und durchdringt das gekräuselte
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..-■■;■ . ■.-■■.. 136S2B1 ·
Garn. Der untere Rahmen 45a schliesst den Raum zwischen den Wänden und dem Garnstrang ab und verhindert , dass Kondensat auf die Zuführwalzen tropft. Jegliches Kondensat wird durch den Garnstrang selbst aufgenommen und wandert mit diesem aufwärts. Um eine derartige Kondensation auf ein Minimum herabzusetzen, sind Heizstäbe 94 in Bohrungen der Gehäusewände unterhalb und anschliessend an die Einlassschlitze 93 angeordnet. In die■Stirnwände des Gehäuses sind vertikale Nuten 95 eingefräst, die sich hinter dem mittleren Rahmen 44a und dem oberen Rahmen 43a nach oben erstrecken und dem Dampf die Be~ rührung mit dem Garnstrang auch in dem Raum zwischen dem oberen und unteren Rahmen erlauben, Weiterhin dienen diese Nuten für den Auslass des Dampfes ins Freie nach- dem oberesten Rahmen 43a. · ■ ■ ' ■ ■
Die Gehäusewände werden durch geeignete Einrichtungen, beispielsweise Heizstreifen 96, die beliebig temperaturgeregelt sein können, geheizt. Die Teile 90 und 91 des Gehäuses sind mittels einer Fut-Federverbindung 97, 98 gegen ein Entweichen des Dampfes gedichtet. ·
Der Dampf wird von einer aussen liegenden Dampfquelle, beispielsweise mit einem Druck von 0,7 bis 17,5 kg/cm und mit einer temperatur von 1160O bis 21O0C, je nach dem Druck zugeführt. Die Kammer selbst.wird mittels der Heisstreifen aUf einer gewöhnlich über der Dampftemperatür liegenden lemperatur gehalten, beispielsweise bei 121 bis 2360O» Die erfor-
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derliche Kainmertemperatur hängt von den Eigenschaften des Garnes und der Durchlaufgeschwindigkeit des Garnstranges durch die Kammer ab.. Selbstverständlich muss dieTemperatür unterhalb der Temperatur liegen, bei der eine Beschädigung des Garnes eintreten würde. Beim Eintreten des Dampfes in die Heizkammer verringert sich sein Druck bis praktisch auf Atmosphärendruck, da die Kammer von aussen her belüftetest. Der Dampf wird jedoch bei seiner Berührung mit dem Garnstrang überhitzt oder getrocknet. Sollte aufgrund des Kontaktes mit dem relativ kühlen Garnstrang Kondensation auftreten, so wird das entstehende Kondensat durch die von den Stäben 94 erzeugte Wärme sofort wieder verdampft. Auch aufgrund der in der Kammer durch die Heizstreifen 96 aufrecht erhaltenen hohen Temperatur erfolgt eine sofortige Wiederverdampfung.
Auf die vorstehend geschilderte Weise wird das Garn einer Dampfatmosphäre innerhalb der Heizkammer ausgesetzt, die.optimale Yerfestigungsbedingungen gewährleistet. Wenn das Garn die Kühlzone erreicht, wird der Dampf unmittelbar abgeleitet und das Garn bleibt in einem so trockenen Zustand zurück, der es für das sofortige Aufwickeln geeignet macht.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird als Zwängeinriohtung ein Paar von Zwäng- oder Presselementen 100 (Figuren 9 und 10) verwendet, die in den Wänden der Kräuselkammer 10a gelagert sind. Diese Zwängelemente 100 besitzen gerade Flächen 101, die gegenüber ihrem Zentrum versetist sind und sich
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von diesem Zentrum, aus nach oben erstreckt, Sie besitzen Oberkanten 102, die nach innen in Richtung auf das Zentrumder Kammer verschoben werden, wenn die Zwängelemente geschwenkt werden. In zurückgezogenem Zustand ruhen die ebenen oder geraden Flächen 101 in Ausnehmungen der Wände-der Kräuselkammer 10a und sind mit diesen weitgehend plan* Die Zwängelemente 100 sind zusammen durch Zahnräder 103 gekoppelt und werden ebenfalls über einen Seilzug 104 und ein Gewicht 105 in Richtung auf das Kammerzentrum gedrückt.
Die Ausführungsform gemäss denFiguren 9 und 10 besitzt den Vorteil·, dass der auf den Garnstrang ausgeübte Zwang an einem Punkt in der.Kräuselkammer in der ÜTähe des Walzenspaltes der Zuführwalzen erfolgt, wo hingegen der Zwang bei der Ausführungsform gemäss den Figuren 1 bis 8innerhalbder Heizkammerzone ausgeübt wird. Die Zwängelemente in der Ausführungsform gemäss den Figuren 1 bis 8 lassen sich jedoch selbstverständlich ersetzen. Die 'jeweils gewählte Anordnung wird von den Eigenschaften des Garnes und den Abmessungen der einzelnen Heile abhängen. In jedem Fall erzeugt die vergleichsweise kleine Kontaktflache zwischen den Seiten des Garnstranges und den den Heiz- und Kühlkäfig bildenden Stäben ein Minimum an Reibung, so dass der Rückstau durch die Anordnungäer Zwängeinrichtungen und den durch diese Einriebtungen ausgeübten Druck·kontrolliert werden kann. Die gezeigte Abtasteinrichtung entspricht der Mittellage der Oberfläche des Garnstranges und bildet daher ebenfalle eine I1Ob-
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rung für das herausgezogene Garn.
Gemäss der Darstellung in den Figuren 13 und 14 umfasst die Kräuselvorrichtung ein äusseres Gehäuse 110, das durch geeignete, nicht dargestellt träger gestützt ist, mit einer zentralen, in einem Bodenflansch 111 auslaufenden Bohrung. Ein !Heizring 112 ist in dieser Bohrung anliegend an den Bodenflansch 111 angeordnet und mit einer Anzahl von in Umfangsrichtung mit Abstand angeordneten Löchern versehen, die als Aufnahme für nicht dargestellte, zur Heizung der Kräuselkammer dienende Heizelemente dienen. . .
Die Krauselkammer 113 setzt sich zusammen aus einem gespaltenen zylindrischen Element, das innerhalb der Heizeinrichtung 112 angeordnet ist und besitzt eine Bodenplatte 114, die wieder in einen zentralen, zwischen den Walzenspalt ragenden Steg 115 ausläuft. Dieser Steg dient zur Aufnahme des zu kräuselnden Garnes, das von einem Walzenpaar 116, ähnlich wie bei den Ausführungsformen gemäss denPiguren 1 bis 12 herangeführt wird. l ..
Eine Anzahl von Stegen 120, die in der dargestellten Ausführungsform die Gestalt von Ϊ-Schienen besitzen, sind längs des Umfanges der Kräuselkammer 113 so angeordnet, dass ihre Querstege 121 in länglichen Ausnehmungen an der Innenfläche der Kammerwandung ruhen.Diese Stege 120 können durch geeignete
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Verbindungen, beispielsweise durch Löten, an der. Bodenplatte 114 befestigt sein und sich nach oben über die Oberseite der Kräuselkammer 113 hinaus unter Bildung einer Kühlzone 122 erstrecken. Zur Erhöhung der Steifigkeit sind diese Schienen an ihren oberen Enden durch einen Ring 123 miteinander verbunden.
An der Aussenflache der Kräuselkammer 113 sind vertikale Nuten 124 ausgebildet, die den Schienen oder Stegen ί20 gegenüberliegen und zur Steuerung des Wärmeüberganges von dem Heizring an die Kammerwandungen und von dort an die Stege lufttaschen bilden.
Die Innenkanten 125 der Schienen 120.bilden eine Unterstützung für den Garnstrang während dessen Vorwärtsbewegung in der Kräusel- und Heizkammer sowie länge des Kühlkäfigs über diesen Kammern, indem die Kräuselung in dem Garn verfestigt wird. Da die Schienen 120 dem Garnstrang lediglich in bestimmten Abständen berühren, ist die der Vorwärtsbewegungdes Stranges entgegenwirkende Reibung auf ein Minimum reduziert.
An dem Ring 123 kann ein Schalter 127 befestigt sein, der durch einen Sastdraht 128 betätigt wird. Der lastdraht 128 verläuft zwischen den Schienen 120 und liegt auf der Oberseite des Garnstranges im Bereich der Kühlzone auf. Der Schalter 127 steuert den Zuführ- oder Äbzugsmotor und gewährleistet auf diese Weise dieAufrechterhaltung eines konstanten
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Niveaus des Garnstranges, wie dies in ähnlicher Weise bereits' im Zusammenhang mit den Figuren 1 Ms 12 beschrieben ist. In den Figuren 13 und 14 ist von der gesamten Einrichtung nur das für den Betrieb dieser Ausführungsform Notwendige beschrieben· Es ergibt sich jedoch von selbst, dass die übrigen Teile dieser Vorrichtung entsprechend den im Zusammenhang mit den vorhergehenden Figuren geschilderten Ausführungsformen gestaltet sind. .
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Claims (9)

  1. Patentansprüche
    1· Stapfkräuselvorrichtung mit einer Kräuselkämmer· und mit Zuführwalzen zur Zuführung von Garn in die Kräuselkämmer und zum Stauchen des Garnes an dem in der Kräuselkammer befindlichen Garnstrang, dadurch ge* kennzeichnet, dass zur Steuerung des Stauchdruckes am Ausgang der Kräuselkammer (10, 10a, 110) in Anlage an den Garnstrang eine den Durchlauf des Garnstranges durch die Kräuselkämmer hemmende veränderbare Zwängvorrichtung (51, 100) angeordnet ist und dass ein eine Heizkammer bildendes Gehäuse (40) an den Ausgang der Kräuselkammer (10, 10a, 110) anschliesst, das einen Käfig aus im Abstand voneinander angeordneten parallelen Stäben (42) enthält, die mit ihren Innenflächen von der Innenwand des Gehäuses (40) einen Abstand einhalten, eine Verlängerung der Kräuselkammerwände bilden und sich über die. ganz® Länge der Heizkammer erstrecken«
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwängvorrichtung aus einem Paar von nachgiebig an dem Garnstrang andrückbaren, einander gegenüberliegend angeordneten Zwängelementes (51) besteht.
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  3. 3· Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwängelemente (51) teilweise sich aus der Kräuselkammer (10) in den Einlass der Heizkammer (40) hinein-erstrecken.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwängvorrichtung Zwängelemente (100) aufweist, deren Flächen in ihrer unwirksamen, zurückgezogenen Position bündig mit den Innenwandungen der Kräuselkammer (110) liegen.
  5. 5« Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwängelemente (100) in von zurückgezogenem Zustand einen Teil der Wände der Kräuselkammer (110) bilden.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
    2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwängelemente (51f 100) auf gegensinnig um angenähert gleiche Winkel verdrehbaren Wellen ageordnet sind, wobei die Wellen durch einen Federmechanismus (58, 105) drehbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
    1 bis- 6, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Ausgang der Heizkammer (40) zusätzliche Zwängelemente . (66) zur Steuerung des auf den Garnstrang wirkenden Stauchdruckes in der Heizkammer (40) angeordnet sind.
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  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
    1 "bis 7 t dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe
    (42) des durch diese gebildeten Käfigs durcn mehrere Rahmen (43, 44, 45) umgeben sind, die die Aussenflächen der Stäbe (42) im Abstand von der Innenwand des · Gehäuses (40) halten,
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, | dass die Rahmen (43, 44, 45) im Abstand voneinander
    angeordnete Nuten zur Aufnahme der Aussenf lachen der
    Stäbe (42) besitzen.
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    Leerseite
DE19691966281 1968-11-21 1969-11-19 Stopfkraeuselvorrichtung Pending DE1966281A1 (de)

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