DE1966302U - In zwei verschiedenen arbeitslagen aufstellbare elektromotorische antriebsvorrichtung. - Google Patents
In zwei verschiedenen arbeitslagen aufstellbare elektromotorische antriebsvorrichtung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
- F16P1/00—Safety devices independent of the control and operation of any machine
- F16P1/02—Fixed screens or hoods
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Description
RA.658 708*16.12.66
£Jr. Gi 159
15. Dez. 1966 Br-Ha
Anlage zur
G-ebrauchsmus t eranmeldung
ROBERT BOSCH HATJSGrERlTE GMBH, Giengen, RolDert-Boscii-Straße
In zwei verschiedenen Arbeitslagen aufstellbare elektromotorische Antriebsvorrichtung
Die Heuerung betrifft eine in wenigstens zwei verschiedenen Arbeitslagen aufstellbare elektromotorische Antriebsvorrichtung mit minde-
stens zwei Antriebswellen für wahlweise ansohließbare Küchengeräte
sowie ferner mit einem zum Abdecken einer nicht benutzten Abtriebswelle am Gehäuse der Vorrichtung anbringbaren Deckel,
Bei bekannten Küchenmaschinen steht die Antriebsvorrichtung in der einen Arbeitslage auf seinem Boden und wird dabei auf vier am
Hand ihres Gehäusebodens angebrachten Füßen gestützt» Für die
andere Arbeitslage wird die Antriebsvorrichtung um 90 ° auf die Seite gekippt und auf die schmalere Seitenfläche des Gehäuses aufgestellt. In dieser Arbeitslage dienen zwei der am Gehäuseboden
angebrachten Füße und eine vom Boden entfernt in der Seitenwand des Gehäuses befestigte Stützleiste oder die Randfläche eines
oberhalb des Antriebsmotors am Gehäuse befestigten breitrandigen lagerdeckels zum Aufstellen der Antriebsvorrichtungο Bine am Gehäuse
der Antriebsvorrichtung fest angebrachte Stützleiste macht die Herstellung des Gehäuses verhältnismäßig teuer, weil dsrsn Anbringen zusätzliche Arbeitsgänge erfordert. Auch die breitrandige Ausgestaltung
eines festen Gehäuseteiles macht die Herstellung des Gehäuses verhältnismäßig teuer und stört darüberhinaus bei der Handhabung
der Küchenmaschine.
Eine wesentlich einfachere und billigere' Abstützung für die Antriebsvorrichtung
ergibt sich, wenn gemäß der leuerung der Deckel mit einem Ansatz versehen ist, der in der einen Arbeitslage der Antriebsvorrichtung
als im Abstand von der Abstützfläche des Gehäuses liegende Stütze dient«
Damit wird auch eine Erhöhung der Standsicherheit der Antriebsvorrichtung
in ihrer gekippten Arbeitslage erreicht,.. Ein weiterer Vor-'
teil ist, daß der Ansatz als Handhebel nutzbar gemacht werden kann und daher die Handhabung des Deckels wesentlich erleichtert.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Heuerung an einem Ausführungsbeispiel
dargestellt. Es zeigen;
Figo 1 eine Seitenansicht einer Antriebsvorrichtung für Küchenmaschinen
in der Grundstellung}
Figo 2 eine schaubildliche Darstellung der gegenüber Figo 1 um 90 ° in die zweite Arbeitslage auf die Seite gekippten
Antriebsvorrichtung mit angesetztem Fleischwolf„
Fig» 3 eine Draufsicht auf eine nicht abgedeckte Abtriebsstelle
der Antriebsvorrichtung in größerem Maßstab als bei Fig. 1 und 2,
Figo 4 eine Ansicht der Unterseite eines Deckels zum Abdecken
einer Antriebsstelle in größerem Maßstab als bei Fig0 1
und 2,
Figo 5 einen Schnitt durch den Deckel nach Linie Y - Y in Fig.
und
Fig. 6 einen Schnitt durch das Gehäuse mit der einen Abtriebsstelle nach Linie VI - YI in Fig. 3 in Vergrößerung„
Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Antriebsvorrichtung 1 für Küchenmaschinen
mit zwei Abtriebswellen, die im Betrieb mit unterschiedlicher Drehzahl umlaufen. Diese Abtriebswellen haben Kupplungsele-
- 4-
mente, in die Gegenelemente der umlaufend, antreibbaren Werkzeuge
eines Küchengerätes eingreifen, wenn dieses auf die Küchenmaschine
aufgesetzt bzw» am Gehäuse der Küchenmaschine angebracht ist»
In Pig. 1 steht die Antriebsvorrichtung 1 in ihrer einen Arbeitslage
auf dem Boden des Gehäuses und ruht dabei auf vier Füßen 2« Auf den flachen !eil des Gehäuses ist eine Rührschüssel 3 aufgesetzt.
Das nicht dargestellte Werkzeug., das im Betrieb in der Schüssel umläuft, wird von der langsam umlaufenden Abtriebswelle
der Küchenmaschine angetrieben. Über der schnell umlaufenden Abtriebswelle 4>
die oben durch eine Öffnung einer Gerätefassung 5
(Flg. 4 und 6) zugänglich ist und beispielsweise zum Antreiben des Arbeitsgeräts eines Mixers oder einer Saftzentrifuge dient 9 ist
ein die Antriebswelle-und die Gerätefassung verkleidender Deckel 6
auf das Gehäuse der Vorrichtung aufgesetzt.
Die Fig» 2 zeigt die Antriebsvorrichtung in ihrer zweiten Arbeitslage, für die sie aus der Stellung nach Fig. 1 um etwa 90 ° auf die
Seite gekippt ist. An die jetzt waagrecht liegende Abtriebswelle 4 des flachen Gehäuseabschnitts ist ein Fleischwolf 7 angeschlossen.
Am Fleischwolf kann noch ein Fuß 8 als zusätzliche Stütze angeordnet sein»
Der Deckel 6 ist mit einem radial über die kreisrunde Abdeckfläche
hinausragenden Ansatz 9 versehen.-Wie in Fig. 2 dargestellt ist?
dient dieser Ansatz als eine im Abstand von der Abstützfläche des Gehäuses der Yorrichtung 1 liegende Stütze, die eine stabile Arbeits-
lage der Küchenmaschine in dieser Gebrauchs st ellung gewährleistet»
Der Deckel 6 kann zum Schutz gegen Berührung der jeweils nicht benutzten Antriebswelle der Küchenmaschine entweder auf den
hochstehenden Gehäuseteil, in dem sich die schnell umlaufende Antriebswelle 4 befindet, oder auf den flachen Gehäuseteil mit
der langsamer umlaufenden Antriebswelle aufgesetzt werden. In einer die jeweilige Antriebswelle umgebenden Vertiefung des Gehäuses
ist ein die Welle im Abstand umgebender rohrförmiger Ansatz 10 angeordnet, während auf der Unterseite des Deckels
zwei halbkreisförmige, federnde Klemmbacken 11 vorgesehen sind β
Diese Klemmbacken können auf den rohrförmigen Ansatz 10 aufgesteckt werden, wobei sich die Klemmbacken etwas federnd aufweiten und
damit den Deckel in der aufgesteckten Stellung festhalten«
Um den Deckel in seiner Aufstecklage gemäß fig. 1 und 2 in der
Abstützstellung des Ansatzes 9 festlegen zu können, ist neben den Klemmbacken 11 an der Unterseite des Deckels noch ein Verriegelungselement
12 "vorgesehen, das mit einem von mehreren, zum
Befestigen der aufsetzbaren Küchengeräte dienenden Yerriegelungsnocken 15 in Eingriff gebracht werden kann? Diese.'Yerriegelungsnocken
13 sind am Gehäuse im Abstand von dem die schnell umlaufende
Welle 4 in dem hochstehenden Seil des Gehäuses umgebenden rohr
förmigen Ansatz 10 gleichmäßig versetzt zueinander und in einer Kreislinie um den Ansatz 10 herum angeordnet. Sie ermöglichen,
daß der Deckel 6 in der in Jig. 2 dargestellten Abstützstellung
festgelegt werden kann. Hierzu wird der Deckel 6 auf die Geräte-
fassung 5 mit der schnell umlaufenden Antriebswelle 4 so aufgesetzt
? daß sich das Verriegelungselement 12 des Deckels zwischen
die beiden passenden Verriegelungsnocken 15 des Gehäuses befindet.
Dann wird der Deckel im Rechtsdrehsinn gedreht 9 wobei das Element
mit einer Torstehenden Kante 12' bajonettverschlußartig unter die
ί. Schrägfläche 15' des in der Drehrichtung liegenden Nockens 13 faßt.
Ein Anschlag 14 am Element 12 begrenzt die Verriegelungsbewegung und sichert die genaue Lage des Deckels 6 in der Abstützstellung
des Ansatzes 9»
Wie schon erwähnt, dienen die drei Verriegelungsnocken 15 in der
Regel zum Befestigen des Sockels eines Küchengeräts<, beispiels-
Q weise eines Mixers oder einer Saftzentrifuge, während nur ein bestimmter Nocken 15 zum Festlegen des Deckels 6 in seiner Abstütz-
stellung dient» Der Deckel kann aber auch bei nichtgebrauch der
Stütze 9 an einer der beiden anderen Nocken 15 durch bajonettverschlußartige Verriegelung festgelegt werden. Wenn die Antriebsvorrichtung
aufrechtstehend in Betrieb genommen wird, kann man
den Deckel 6 in einer solchen Lage feststellen? daß der
Ansatz 9 bei der Handhabung der Küchenmaschine nicht stört0
um das Aufsetzen und Verriegeln des Deckels mit in Abstützstellung
', gebrachtem Ansatz 9 zu erleichtern, weisen das Gehäuse der Antriebs·*
vorrichtung 1 und der Deckel 6 je eine Markierung 15 und 16 auf
(Fig« 2)ο Die Markierung 16 auf dem Deckel besteht beispielsweise
aus zwei schräg zueinander verlaufenden Markierungsbalken9 deren
zusammenlaufende Enden die Drehrichtung zum Verriegeln des Deckels
mit der Gerätefassung des Maschinengehäuses anzeigen»
Claims (3)
- KA.366656-W.67Az. : B 69 026/34 b GbmROBERT BOSCH HAUSGERÄfE GMBH, Stuttgart-W, Breitscheidstraße 4(Neue) Schutzansprüche. In wenigstens zwei verschiedenen Arbeitslagen aufstellbare elektromotorische Antriebsvorrientlang mit mindestens zwei Abtrietoswellen für wahlweise ans chi ie 13 Ts ar© Küchengeräte sowie ferner mit einem zum Abdecken einer nicht benutzten Abtriebswelle am Gehäuse der Antriebsvorrichtung anbringbaren Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (6) mit einem Ansatz (9) versehen ist, der in der einen Arbeitslage der Antriebsvorrichtung (1) als im Abstand von der Abstützfläche des Gehäuses liegende Stütze dijäht.
- 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Gerätefassung (5) und der Deckel (6) mit ineinandergreifbaren Yerriegelungselementen (12, 13, 14) versehen sind, welche den Deckel mindestens in einer Anbringlage, in der sich der Ansatz (9) in Abstützstellung befindet, gegen unbeabsichtigtes Abziehen und Drehen sichern.
- 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Yorrichtung (1) und der Deckel (6) mit dem Stützfuß zugeordneten Marken (15, 16) versehen sind, y
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB69026U DE1966302U (de) | 1966-12-16 | 1966-12-16 | In zwei verschiedenen arbeitslagen aufstellbare elektromotorische antriebsvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB69026U DE1966302U (de) | 1966-12-16 | 1966-12-16 | In zwei verschiedenen arbeitslagen aufstellbare elektromotorische antriebsvorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1966302U true DE1966302U (de) | 1967-08-17 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB69026U Expired DE1966302U (de) | 1966-12-16 | 1966-12-16 | In zwei verschiedenen arbeitslagen aufstellbare elektromotorische antriebsvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1966302U (de) |
-
1966
- 1966-12-16 DE DEB69026U patent/DE1966302U/de not_active Expired
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