DE1966347B2 - Werkstueckstuetzlager einer werkzeugmaschine - Google Patents
Werkstueckstuetzlager einer werkzeugmaschineInfo
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- B24B41/00—Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
- B24B41/06—Work supports, e.g. adjustable steadies
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- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Werkstückstützlager einer Werkzeugmaschine bestehend aus einem das Werkstück
tragenden Auflager und einem von oben am Werkstück angreifenden und dieses gegen das Auflager
drückenden Stützschuh, der zwangläufig mit einem Glied eines viergücdrigen Gelenkgetriebes
verbunden ist. an dem eine Antriebseinrichtung angreift, die das Getriebe einerseits, zwischen einer
Ruhe- und Arbeitsstellung zu bewegen und andererseits in letzterer zu halten vermag.
Aus der USA.-Patentschrift 2 088 550 ist ein solches Werkstückstützlager bekanni:. das außer aus
einem Auflager für das Werkstück aus einer Kurbelschwinge besteht. Ein Teil der Schwinge ist als
Stützschuh ausgebildet und bewegt sich auf einen Kreisbogen, der das Werkstück in der Arbeitsstellung
tangiert. Etwaige unterschiedliche Durchmesser des Werkstückes müssen durch eine exzentrische Verstellung
des Schwingenzapfens begegnet werden. Hierdurch ändert sich auch die Kinematik, insbesondere
die Lage der durch die Werkstückachse gehenden Wirkungslinie der Stützkraft. Bei der Verstellung
muß auch darauf geachtet werden, daß sich Kurbel und Koppel in der Strecklage befinden, wenn der Stützschuh
seine Arbeitsstellung eingenommen hat. Ferner muß darauf geachtet werden, daß sich Kurbel und
eingestellt wird, daß er bei seiner Bewegung in die Arbeitsstellung das Werkstück nicht aus seiner
Arbeitsstellung herausschiebt.
Um dieses Getriebe in seiner Strecklage zu halten, ruht die Kurbel auf einem Stützbock. Ferner ist auf
dem Kurbellagerzapfen ein Betätigungshebel aufgekeilt, an dem eine am Steg angehängt«. Zugfeder
ίο angreift, die den Hebel und die Kurbel um Drehsinn
gegen den Stützbock zieht. Durch entgegengesetztes Verschwenken des Betätigungshebels wird der Stützschuh
vom Werkstück abgehoben, bzw·, abgeschoben. Die bekannte Vorrichtung wirkt somit nicht radial
auf das Werkstück, sondern greift nur tangential am Werkstück an. Bei Änderung der Werkstückabmessungen
ist eine Verstellung des Führungsgetriebes für den Stützschuh erforderlich, was stets unerwünscht
ist. Darüber hinaus erfolgen die Nachstellungen unterhalb des Werkstückes, so daß wesentliche Getriebeteile
der Verschmutzung, insbesondere durch Späne ausgesetzt sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für die Führung des Stützschuhes ein Getriebe zu
verwenden, dessen Gliederabmessungen keiner Nachstellung bedürfen und. falls etwaige Nachjustierungen
des Stützschuhes infolge Verschleißes erforderlich sein sollten, dieses Getriebe so ?u gestalten, daß
solche Justierungen oberhalb des Werkstückes erfolgen.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Gelenkgetriebe als schwingende
Doppelkurbel ausgebildet ist. deren Koppel einen zwangläufig mit ihr verbundenen Stützschuhhalter
mit daran angebrachtem Stützschuh trägt, der auf einer etwa radial auf das Werkstück führenden
Koppel kurve bewegbar ist.
Vorteilhaft ist vorgesehen. daC der Stützschuhhalter
als doppelarmiger Hebel ausgebildet ist. der an der
4c Koppel der Doppelschwinge gelagert und auf dieser
gegen die Wirkung einer Druckfeder einstellbar befestigt ist. Es ist damit möglich, den Stützschuh
7. B. zum Ausgleich von Abnutzungserscheinungen nachzustellen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß am Basisglied des viergliedrigen Gelenkgetriebes
eine Anschlagfläche für eine der Doppelkurbel \orgesehen
ist. Dabei ist zweckmäßig an der der Anschlagfläche zugeordneten Kurbel eine an der
Anschlagfläche angreifende Stellschraube vorgesehen. In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen
näher erläutert, und zwar zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Werkstücksupports
und einem handbetätigten Werkstückstützlager.
F i g. 2 eine Seitenansicht des Werkstücksupports von einer gegenüber der Fig. 1 anderen Seite in
Arbeitsstellung,
Fig. 3 eine Seitenansicht gemäß Fig. 2 jedoch in
zurückgezogener Stellung,
Fig. 4 eine Seitenansicht ähnlich Fig. 2 eines
Werkstücksupports mit hydraulischem Antrieb und schcmatischer Darstellung des hydraulischen Systems
und
Fig. 5 ein elektrisches Schaltbild zu Fig. 4.
In den Fig. 1 bis 3 ist der Werkstücksupport
einer Schleifmaschine mit einem von Hand betätigbaren Werkstückstützlager 70 dargestellt. Dieses um-
vne schwingende Doppelkurbel bestehend aus
■ an ""einem Basisglied 15 des Werkstücksupports
^T'm Lagerzapfen 25 und 35 schwenkbaren Kurbeln
Ii -iri 76~<owie einer diese verbindenden Koppel 71.
I- \« Ihrer in den Fig. 1 und 2 gezeigten Arbeits-
,,„na waaaerecht ist. Die Koppel 71 ist eine ailge-
ste. ^-hteckioe Platte, deren Unterseite ausgenom-
oder ausgeschnitten ist. um einen treien Raum
?εη -n am'^isisslied gelagertes Joch 24 und ein mit
■ m Werkstückauflager 56 versehenes Tragglied 34 i;
leic Ende der Koppel 71 ist an einer Kurbel 73 angelenkt, die einander gegen-
!e Seiten des vorderen Teiles 20 des s 15 überspannt. Das obere Ende der mit
π Enden am Lagerzapfen 25 angelenkten v „.u.,1 7 <
ist mittels eines waagerechten Zapfen- 74
,dm'-, orderen Ende der Koppel 71 gelenkig \erh
nel-i Der Zapfen 74 ist an der Koppel 71 mir.o-,/^-
!Kchraube75 befestigt. Am rückwärtigen
p"a- ο:'"'κορΡ°171 ist ein Paar all£emein L-!lSrmicer
Knrru'"76 aneelenkt. die beiderseits de- rikUnr-i-,n
ι -.'- 21 des Basisdiedes 15 angeordnet und au:
SL-...v-mlen Enden eines exzentrischen Lagerzapfens
« >.-'-i-eri sind. Die oberen Enden der Ku;Kn;76
Jnt'■'"" einander gegenüberliegenden Sei·..·-, de.
r-rVw^i"jn Teiles der Koppel 71 mittels Cne>
\on ar^-"--rn.'enen Gelenkbolzens 77 angelenkt.
VVi · a!-·' F i ° 2 und 3 zeigen, tragen die Kurbeln
7, und 76 die=Koppel71 derart, daß die<e /^hen S-einer
Vilcemcin waagerechten Arbeitsstehung und
5n,r unteren nach vorn abfallenden ν order,η Stellen.'\
erschwenkbar ist. .
D- rückwiirtise Teil der Koppel 71 i-t au-gevhninen.
um den unteren Zwischenteil eines an eineni Gelenkzapfen 77 befestigten Stüuschuhhalters
78 aulzunehmen1. Am rückwärtigen Ende des Stutzchuhluters78
ist mittels einer Schraube 81 un it/siock80 befestigt, der seinerseits einen Stutzschuh
87 traot. der dem" Tragschuh 56 allgemein gegen- 4c
übersteht. Der Setzstock 80 und der Stutzschuh "ind in lotrechter Richtung mittels einer Stellschraube
eine Ausnehmung auf. um Platz für den Zweischlaglenker 86 zu schaffen. ■ , - ι
Die Lenker 87. 88. die beiderseits des Werkstucksupports 14 angeordnet sind, sind miteinander durui
einen Gelenkbolzen 91 verbunden. Fig. 2 zeigt, dab,
vsenn die Koppel 71 in eine allgemein waagerechte
Stellung aebracht worden ist. in der der StutzsUuin
82 auf das Werkstück W drückt, die Gelenkzapfeu 7 /.
89 und 91 auf einer Linie liegen, d.h.. daß sich der
Zweischlaalenker in Strecklage befindet. Wenn jedoch
der Gelenkzapfen 91 beiderseits des Werksmcksupports
14 über die Verbindungslinie der Gelenkzapten 77 89 verschwenkt ist. so daß die Lenker 87. 8» in
eine überzentrierte Stellung bewegt werden, wird die
Koppel 71 in ihrer Arbeitsstellung festgelegt lKniehebelwirkung).
. .. ... ,_
Um die Bewesune der Lenker 87. 88 in mren üb, zentrierten
Stelfunien zu begrenzen, ist beiderseib
d, Koppen 1 ein Anschlag 92 für die Lenker 87
, voru^hen. Wenn die Koppe' 71 durch eine Schm-pp-"
wirkune. die die Lenker 87. ** und die Celen^olzcn
91 in Thre überzenirierten Stellungen gebracit nai.
in ihre Arbeitsstellung gebracht «orden ist. ^- di<Koppel71
in dieser Stellung gesperrt da eine b.-
-. ·· ichtüchc Kraft erforderlich ist. um die Lenk, S/.
J 88 über ihre Suecklage zurückzubeugen, ^ma die
1 enker 87. 88 auch nicht weiter in eine ^erzcntnert,
Decklast aebracht werden können, weil die i_en^r
87 an den Anschlägen 92 anliegen.
-- Um das Einstellen der Koppel 71 ^d'-L\;M,'
" Schubes 82 zu erleichtern, sind die Lenker 87 al oemein
L-förmia ausgebildet und «eisen obere u-
!änaerun£en93"auf. die durch einen als Triers,
dienenden Handgriff 94 miteinander verbinden ^L
Der Handgriff 94 ist mittels geeigneter ^""^"Λ
unmittelbar mit den Lenkern 87 xcrbunden. so d ß
er dazu benutzt werden kann, die Lenker 87. 88 au.
Pis \ordere Ende des Stützschuhhalters78 ist
mittels einer lotrechten, durch den Stülzschuhhalter 78 gehenden Schraube 84 an der Koppel 71 befestigt.
Die Sehraube 84 ist von einer zwischen dem Stützschuhhalter 78 und der Koppel 71 angeordneten Feder
85 umaeben. die das vordere Ende des Stützschuhhalters
78, soweit es die Schraube 84 erlaubt, nach oben drückt und dabei den Stützschuh 82 nach unter,
drückt. Der Stützschuh ist somit entsprechend der Schwenkmöglichkeit des Stützschuhhalters 78 und
der Spannung der Feder 85 begrenzt nach oben SeFi... 3 zoi«. sind die Kutoeln 76 im übrigen
üblichen Miucln zur Begrenzung der Kopp,!-
3 erfolg, die Bowoguns.de
Die Koppel /1 mit dem Setzstock 80 und dem Stützschuh 82 sind gemeinsam von Hand zwischen
der Arbeitsstellung und einer Rückzugstellung be* wegbar und werden in der Arbeitsstellung mittels
eines überzentrierten Zweischlaglenkers 86. der als Kniehebelgetriebe dient, gesperrt. Dieser Zweischlaglenker
86 umfaßt einen beiderseits des Werkstück- ._, . _
supports 14 angeordneten Lenker 87 (Fig. 2), der die Lenker 87, 88 ihre uuulu.u,
an einem vorsiehenden Teil des Gelenkzapfens 77 lung erreicht haben, um den Handgriff 94 in
angelcnkt ist und einen weiteren Lenker 88. der an 65 im Uhrzeigersinn weitesten Schwenkstellung festzu
einem Gelenkz.^pfen 89 angreift, der vom vorderen legen.
Teil 20 des Basisgliedes 15 getragen wird. Der vordere Das Stützlager 70 wird durch entcegengesetzie:
Teil 20 des Basisgliedes 15 weist an der Stelle 90 Verschwenken des Handgriffes 94
zogen. Dabei werden die Lenker 88 im Uhrzeigersinn einwirkt. Dann ragt die Kolbenstange 120 aus dem
um ihre Gelenkbogen 89 und die Kurbeln 76 ent- Hydraulikzylinder 116 heraus und verschwenkt die
gegen dem Uhrzeigersinn um den exzentrischen Kurbeln 112 im Uhrzeigersinn, wodurch die Koppel
Lagerzapfen 35 verschwenkt, wobei die Koppel 71, 111 und der Stützschuhhalter 78 sowohl vorbewegt
der Stützschuhhalter 78 und der Stützschuh 82 nach 5 als auch zugleich verschwenkt werden, bis der Stützlinks
bewegt werden und die Kurbel 73 entgegen dem schuh 82 am Werkstück W angreift und dieses gegen
Uhrzeigersinn in die in Fig. 3 gezeigte Stellung den unten gelegenen Tragschuh 56 andrückt,
gelangt. Die entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Das Werkstück W bleibt so lange zwischen den
gelangt. Die entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Das Werkstück W bleibt so lange zwischen den
Schwenkung des Handgriffes94 wird so lange fort- Schuhen 56 und 82 eingespannt bis der hydraulische
gesetzt bis die Kurbeln 76 die Lenker 88 berühren. io Druck auf das kolbenstangenseitige Ende des Hydraubiese
Bewegung gibt genügend Raum, um ein Werk- likzylinders 116 geleitet wird, wodurch die Kolbenstück
W aus dem Werkstücksupport 14 herauszu- stange 120 zurückgezogen wird. Dabei werden zunehmen,
gleich die Kurbeln 112 entgegen dem Uhrzeigersinn Um die Bedienungsperson vor Kühlmittelspritzern verschwenkt und die Koppel 111 mit dem Stützwährend
des Schleifvorganges zu schützen, ist an 15 schuhhalter 78 und dem Stützschuh 82 in ihre zurückdem
Lenker 87 ein Spritzschutz 100 befestigt. gezogene Stellung gebracht.
F i g. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform Auch bei dieser Ausführungsform kann ein Spritz-
mit einem hydraulisch betätigbaren Stützlager HO. schutz 100 vorgesehen sein.
Dieses ist im Grunde genauso aufgebaut wie das Das Stützlager HO kann sowohl automatisch als
Stützlager 70 und weist wiederum eine schwingende ao auch mittels Druckknopfsteuerung betätigt werden
Doppelkurbel bestehend aus einem Paar Kurbeln (Fig. 4 und 5).
112 und einem Paar Kurbeln 114 sowie einer Koppel Während des automatischen Betriebes ist der
Hl. auf, die in ihrer Arbeitsstellung das Basisglied Grenzschalter 9 LS geschlossen, wenn der nicht dar-15,
das Joch 24 und das Tragglied 34 überdeckt. Die gestellte Reitstock der Schleifmaschine völlig vorge-■Curbeln
112 sind auf Lagerzapfen 25 des Basisgliedes 35 schoben ist. um ein Zeitrelais 3 TR zu erregen. Es
15 und die Kurbeln 114 an einem exzentrischen schließt sich dann ein Kontakt 3 77? 1 nach einer
Lagerzapfen 35 am Basisglied gelagert. Die freien ge--;ssen Zeitspanne, um einen Stromkontakt durch
enden der Kurbeln 112, 114 sind mittels Gelenk- den Kontakt ICRA, der sich schließt, wenn ein
oolzen 113 bzw. 115 mit der Koppel 111 gelenkig automatischer Arbeitsablauf eingestellt worden ist,
verbunden. 30 und durch den normalerweise geschlossenen Kontakt
Der Stützschuhhalter 78 ist wie bei der oben 63 CR1 zu schließen, det ein Werkstücksupportrelais
erwähnten Ausführungsform am Gelenkzapf cn 115 25CR erregt. Der Kontakt 25 CA 1 schließt sich zuangelenkt
und trägt an seinem äußeren Ende einen sammen mit dem Kontakt 25 CR 2, wodurch eine
Setzstock 80 mit dem Stützschuh 82. Magnetspule 5 HB SOL für den Werkstücksupport
Das Stützlager 110 wird statt von Hand nun zwi- 35 erregt wird. Das hydraulische System für den Hydrauschen
der Arbeitsstellung gemäß Fig. 4 und einer Iikzylinderll6 umfaßt einen Vorratsbehälter 125, an
zurückgezogenen, nicht dargestellten Stellung hydrau- den eine mit einer Pumpe 128 verbundene Zuführlisch
bewegt. Hierzu ist ein Hydraulikzylinder 116 leitung 127 und eine Rücklaufleitung 126 angelängs
des Maschinengestells 11 an einem Zapfen 117 schlossen sind. Die Pumpe 128 leitet ein pueumaüeiner
Traggabel 118 schwenkbar gelagert. Der 40 sches oder hydraulisches Druckmittel durch ein Filter
Hydraulikzylinder 116 umfaßt eine Kolbenstange 120, 130, das in einer Leitung 131 angeordnet ist. Die
die an ihrem freien Ende ein Auge 121 aufweist, das Leitungen 126 und 131 sind an ein Zweiwegeventil
seinerseits einen Gelenkzapfen 122 trägt der die 132 angeschlossen. Eine Leitung 133 verbindet das
Kolbenstange 120 mit den Kurbeln 112 gelenkig ver- Kopfende des Hydraulikzylinders 116 mit dem Zweibindet.
Hierdurch wird bewirkt daß die Kurbeln 112 45 wegeventil 132. Zwischen dem kolbenstangenseitigen
um die Achse des Lagerzapfens 25 schwenken Ende des Hydraulikzylinders 116 und dem Zweikönnen,
wegeventil 132 erstreckt sich eine Leitung 134.
Der Werkstücksupport 14 kann auf dem Ma- Das Zweiwegeventil 132 steht unter Federspan-
schinenbett 11 so eingestellt werden, daß der Trag- nung und wird nach links gedrückt In dieser Stellung
schuh 56 mit dem Stützschuh 92 fluchtet Hierzu 50 ist die Pumpe 128 normalerweise mit dem kolbenmuß
der Hydraulikzylinder 116 ebenfalls einstellbar stangensehigen Ende des Hydraulikzylinders 11«
angeordnet sem, was rMf mnerbalb gewisser Grenzea verbunden, so daß das Stützlager 110 in seiaei
bezüglich der Traggabel 118 möglich ist Ferner kann zurückgezogenen Stellung gehalten wird. Wenn die
auch die Traggabel 118 am Maschinengestell 11 in Magnetspule 5 HB SOL erregt wird, wird das Zwei
jedT gewünschten Weise einstellbar befestigt sein, 55 wegeventil 132 nach rechts verschoben und verbinde!
beispielsweise mittels mehrerer nicht dargestellter die Pumpe 128 mit dem Kopfende des Hydraulik
Schrauben, (Se wahlweise in entsprechenden Ge- Zylinders 116. Hierdurch wird ein Hub der Kolbenwindebohrungen
des Maschinengestells 11 einge- stange 120 bewirkt durch den die Kurbeln 112 unc
schraubt sind. Andererseits können die Seiten des 114 im Uhrzeigersinn verschwenkt und die Koppe!
Maschinengestells 11 auch mit einer T-förmigen Nut 60 111 mit dem Stützschuhhalter 78 so verstellt werden
zur Erleichterung der einstellbaren Befestigung der daß der Stützschuh 82 hydraulisch gegen das Werk
Traggabel 118 ausgestattet sein. Da die besondere stück W gedrückt wird und dieses festhält Wem
Befestigung der Traggabel 118 jedoch nicht Gegen- der Hydraulikzylinder 116 betätigt wird, wird Druck
stand vorliegender Erfindung ist, sei hierauf nicht mittel vom kolbenstangenseitigen Ende desselbei
näher eingegangen. 65 durch die Leitung 134 und das Zweiwegeventil 13i
Die Bewegung des Werkstückstützlagers HO in sowie die Rficklaufleiteng 126 in den VorratsbebJütei
seiner Arbeitsstellung erfolgt wenn hydraulischer 125 zurückgeleitet
Druck auf das Kopfende des Hydraulikzylinders 116 Das Werkstück W bleibt zwischen den Trag- unc
Druck auf das Kopfende des Hydraulikzylinders 116 Das Werkstück W bleibt zwischen den Trag- unc
Stützschuhen 56. 82 so lange eingespannt, bis der Schleifvorgang abgeschlossen ist. Zu diesem Zeitpunkt
wird ein nicht dargestellter Grenzschalter geschlossen, um das Ende des Stromkreisrelais 63CW
zu erregen. Der normalerweise geschlossene Kontakt 63 CR 1 öffnet sich, um das Relais 25 CR zu entlasten.
Dann öffnet sich der Kontakt 25 CR 2, um die Magnetspule 5 HB SOL zu entlasten mit dem Eigebnis.
daß das Zweiwegeventil 132 wieder unter Federkraft nach links verschoben wird und Druckmittel
durch die Leitung 134 zum kolbenstangenseittgen Ende des Hydraulikzylinders 116 geleitet wird. Die
Kolbenstange 120 wird dadurch zurückgezogen, wobei die Schwingen 112, 114 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt und die Koppel 11, der Stützschuhhalter 78 und der Stützschuh 82 vom Werkstück W
zurückgezogen werden.
Die hydraulische Betätigung des Stützlagers 110 wird während dessen Betätigung von Hand verdoppelt, wenn der Arbeitsvorgang durch Drücken des
Druckknopfes PB 20 bewirkt wird, um einen Stromkreis durch den KontaktCHRl zu schließen, der
bei Handbetrieb geschlossen ist, um das Relais 25 CR zu erregen. Sodann schließt sich der Kontakt 25 CR 2,
um die Magnetspule 5 HB SOL für den Werkslücksupport zu erregen, die das Zweiwegeventil 132 nach
rechts verschiebt, um den Stützschuh 82 in der oben erwähnten Weise an das Werkstück heranzufahren.
Wenn das Relais 25 CR erregt wird, wird über den Kontakt CHR1, den Druckknopf PB 2 und den
Kontakt 25 CH1 übrigens ein Haltekreis geschlossen,
der das Relais 25 CR erregt hält, wenn der Druckknopf PB 20 freigegeben wird. Der Druckknopf PB 21
ist normalerweise geschlossen.
Soll der Stützschuh 82 zurückgezogen werden, damit das Werkstück entfernt werden kann, so wird
der Druckknopf PB 21 gedruckt, der dann den Stromkreis
zum Relais 25 CR unterbricht. Wenn das Relais 25 CR entlastet wi.d. öffnet sich der Kontakt 25 CR 2.
um die Magnetspule 5 HB SOL zu entlasten, so daß das Zweiwegeventil 132 in seine Normalstellung
zurückkehren kann, wobei die Kolbenstange 120 zurückgezogen wird, um die Koppel 111 in ihre
zurückgezogene Stellung zu bringen, ίο Das erfindungsgemäße Stützlager sorgt für eine
kontinuierliche Kraft, mit der das Werkstück lest
gegen den Tragschuh 56 gepreßt wird, und ist besonders dann geeignet, wenn Werkstücke mit großem
Durchmesser geschliffen werden sollen oder wenn das is Werkstück mehr als eine Abstützung erfordert.
Das erfindungsgemäße Stützlager ermöglicht ein genaues Schleifen der Werkstücke, da die kombinierten Kräfte zwischen dem oben gelegenen Stützschuh
82 und dem unten gelegenen Tragschuh 56 dazu ao beitragen, einen konstanten Druck gegen die eingespannten Teile der Werkstücke aufrechtzuerhalten.
Insbesondere wird jegliches Herausdrücken des Werkstückes verhindert, da die von der Schleifscheibe oder einem anderen Werkzeug ausgeübte
as Kraft nicht in der Lage sein wird, das Werkstück aus seiner Halterung auf dem unteren Tragschuh 56
bzw. den Tragschuhen 56 herauszuheben.
Wenn das Stützlager richtig ausgebildet ist, wirkt
es zugleich als Sicherheitsabdeckung und verhindert, daß unerlaubte lotrechte oder waagerechte Verstellungen des unteren Tragschuhes 56 durch die exzentrischen Teile der Lagerbolzen 35 und 46 vorgenommen werden, da derartige Verstellungen nach der
ersten Einstellung einer bestimmten Art von Werkstücken nicht mehr erforderlich sind.
«19526/258
Claims (4)
1. \\(.rkstückstützlager einer Werkzeugmaschine
bestehend aus einem das Werkstück tragenden Auflager und einem von oben am
Werkstück angreifenden und dieses gegen das Auflager drückenden Stützschuh, der zwangläufig
mit einem Glied eines viergliedrigen Gelenkgetriebes verbunden ist. an dem eine Antriebseinrichtung
angreift, die das Getriebe einerseits zwischen einer Ruhe- und Arbeitsstellung zu
bewegen und andererseits in letzterer zu halten vermag, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gelenksetriebe als schwingende Doppelkurbel
(73. 76, 71: 112, 114. 111) ausgebildet ist. deren Koppel (71, 111) einen zwangläufig mit ihr
verbundenen Stützschuhhalter (78) mit daran angebrachten Stützschuh (82) trägt, der auf einer
etwa radia' auf das Werkstück (U') führenden Koppelkiirve bewegbar ist.
2. Werkstückstützlager nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Stützschuhhalter
(78) als doppelarmiger Hebel ausgebil .: ist. der
an der Koppel (71. 111) Jer Doppelkurbel (73. 76. 71: 112. 114. 111) gelagert und auf dieser
gegen die Wirkung einer Druckfeder (85) einstellbar befestigt ist.
3. Werkstückstützlager nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß am Basisglied
(15) des viergliedrieen Gelenksetriebes eine
Anschiagflache (97) fü; eine xr Kufbein (76) der
Doppelkurbel (73 76. 71) vorgesehen ist.
4. Werkstückstützlager η. jh Anspruch 3.
dadurch gekennzeichnet, daß an der der Anschlagflache (97) zugeordneten Kurbel (76) eine
an der Anschlagfläche (97) angreifende Stellschraube
196) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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