DE196645C - - Google Patents

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DE196645C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/10Devices for supplying lubricant by manual action delivering grease

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

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I piVi-
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ!'196645 -KLASSE 47 β. GRUPPE
ERICH PETERS in MAGDEBURG.
Schmierpresse mit freilegbarem Zylinder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schmierpresse, insbesondere für konsistentes Fett, die gegenüber den bekannten Schmierpressen den Vorteil zeigt, daß ihr Zylinder ohne jede Verschiebung der Antriebsteile und der Schmiermittelableitung so frei gelegt werden kann, daß eine gründliche Reinigung und ein Füllen desselben selbst mit flüssigen Schmier-" mitteln ohne weiteres erfolgen kann.
ίο Die Einrichtung einer solchen Schmierpresse ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform gezeigt.
Fig. ι stellt einen senkrechten Längsschnitt dar,
Fig. 2 einen wagerechten Querschnitt,
Fig. 3 die selbsttätige Auslösung der Spindel bei untenstehendem Kolben.
Die Schmierpresse besteht aus einem Gestell, das die Fußplatte α, den Abflußkanal b
und eine kappenartige Überdachung c enthält, aus dem Zylinder d und aus dem Kopfteil e mit der bekannten Schaltvorrichtung f für die Spindel g mit ihrem Kolben h und Handrad i.
Die Erfindung liegt nun darin, daß der Zylinder d allein, ohne die Fußplatte oder die obenliegende Antriebsvorrichtung von der Stelle zu bewegen, aus der Presse seitwärts vorgezogen werden kann. Dies kann dadurch bewirkt werden, daß derselbe an einem seitlichen Scharnier mit senkrechter Drehachse am Gestell schwingt oder, wie in der dargestellten Ausführungsform, schlittenartig verschoben wird. Letzteres hat vor der schar-, nierartigen Lagerung des Zylinders den Vor-, zug, daß mit geringen Mitteln ein Abschluß des ölkanales selbsttätig erfolgt.
In der Fußplatte α des Gestellteiles liegt eine wagerechte Geradführung k in Form von schwalbenschwanzartig bearbeiteten Leisten, und der Zylinder d besitzt eine dazu passende Grundplatte /, so daß sich derselbe hin und her schieben läßt, wobei sein oberer Rand sich tunlichst dicht unter dem kappenartigen Teil c bewegt.
Im unteren Teile des Zylinders verschiebt sich durch eine Stopfbüchse m ein glattes, mit einer Öffnung zum Zylinderinnern versehenes Rohr η, das im Gestell fest eingesetzt ist. Zieht man den Zylinder vermittels des Griffteiles 0 heraus, so gleitet derselbe, über das Rohrstück hin und schließt sich dadurch nach unten ab, daß seine Öffnung nun über die volle Rohrwand sich stellt.
Hierdurch wird ein Zurückfließen des Schmiermittels, insbesondere wenn dasselbe aus Öl besteht, verhindert. Wie aus Fig. 2, punktiert, hervorgeht, läßt sich der Zylinder so weit vorziehen, daß er vollkommen frei von oben zugänglich ist.
Das Herausziehen des Zylinders kann dann geschehen, wenn der Druckkolben im ausgehöhlten Teil der kappenartigen Überdeckung c liegt, was durch Ausschalten des in die Nut der Spindel eingreifenden Keiles ρ und Rückwärtsdrehen des Handrades i geschieht.
Um nun den Kolben kurz vor seiner tiefsten Stellung anzuhalten und somit eine Zerstörung der Presse zu verhüten, ist dieser Keil jp mit einer Feder q versehen und nach oben abge-

Claims (1)

  1. schrägt, desgleichen läuft die Nut der Spindel von den Gewindegängen zum vollen, oberen Spindelteil allmählich aus; hierdurch wird, bei entsprechend tiefer Stellung der Spindel, der Keil aus der Nut heraus auf den vollen, glatten Teil 4er Spindel gedrückt, so daß nun die Spindel sich mitdrehen kann.
    Patent-Α ν Sprüche:
    i. Schmierpresse mit freilegbarem Zylinder, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder nach Zurückziehung des Kolbens in ein feststehendes Verlängerungsstück seitlich herausschwing- oder herausziehbar ist. - ;
    .2. Schmierpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Fuße des herausziehbaren Zylinders ein Rohr gleitet, das in der Arbeitsstellung des Zylinders die Verbindung des Zylinders mit -den Schmierkanälen herstellt und bei herausgezogenem Zylinder diese Verbindung unterbricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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