DE1966985U - Zum verbinden mittels hydraulischer kupplungen geeignetes rohr. - Google Patents
Zum verbinden mittels hydraulischer kupplungen geeignetes rohr.Info
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Description
Zum Verbindenmittels hydraulischer
Kupplungen geeignetes Rohr
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rohr aus Glas, Quarz,
Keramik, korrosionsbeständigen Kunststoffen, z. B. Polytetrafluoräthylen,
das zum Verbinden mittels hydraulischer Kupplungen geeignet ist. --_-.-.
Die bekannten hydraulischen Rohrkupplungen bestehen im wesentlichen
aus einem zylindrischen Kupplungsgehäuse, zwei ringförmigen Beilagen und einer Hohlmanschette aus elastischem
Material.
Die Enden des zylindrischen Kupplungsgehäuses sind nach innen eingezogen, so daß der eingezogene Teil einen bestimmten Winkel
gegenüber der Achse der zu verbindenden Rohre bildet. Das
Gehäuse ist mit einem Rückschlagventil zur Befüllung mit hydraulischer
Flüssigkeit versehen.
Die ringförmigen Beilagen besitzen kreisrunden Querschnitt und
sind im Kupplungsgehäuse an den beiden Stellen angeordnet, an denen der zylindrische. Teil in den eingezogenen Teil übergeht.
Die Hohlmanschette aus elastischem Material is/E in das Kupplungsgehäuse eingelegt und wird über das Ventil durch eine
Hydraulikflüssigkeit mit einem Innendruck beaufschlagt. Durch
radiales Anpressen der Manschette an die beiden in die Manschette gesteckten Rohrenden werden die beiden zu verbindenden
Rohre nach außen abgedichtet. Durch Dehnung der Manschette in axialer Richtung gleiten die ringförmigen Beilagen auf den
konisch eingezogenen Enden des Kupplungsgehäuses in Richtung
der Rohroberflächen und erzeugen radiale Kräfte, die auf den
Rohrumfang gleichmäßig verteilt sind. Dadurch werden Rohre mit einer rauhen Oberfläche in axialer Richtung fixiert. Rohre,
die nur eine Oberfläche mit geringer Rauhigkeit besitzen, z. B. Glasrohre, sind daher nur für geringe Innendrucke bei Anwendung
der Hydraulikkupplung verwendbar, da die auf die ringförmigen
Beilagen ausgeübten Reibungskräfte zu gering sind.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung Ist es, Rohre zu schaffen,
die in allen Fällen zum Verbinden mittels hydraulischer Kupplungen
geeignet sind.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß zur axialen Verankerung die Oberfläche des Rohres einen rauhen Kunststoffüberzug aufweist.
Zweckmäßig ist es, den Kunststoffüberzug zu armieren, beispielsweise
mittels eines Drahtgewebes oder Fasern, insbesondere Glasfasern.
Durch die Erfindung gelingt es, Leitungen, insbesondere Glasleitungen
zu schaffen, die mit hydraulischen Kupplungen ausgestattet
sind und erheblichen Drucken standhalten. Des weiteren kommt hinzu, daß das Rohr, beispielsweise das Glasrohr, durch
den überzug weitgehend schlag- und stoßgeschützt ist. Auch wird
durch den schrumpfenden Kunststoffüberzug eine für das Glas
günstige Druckspannung erzeugt. " .
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
schematisch dargestellt. Die Figur zeigt zwei Glasrohre 1, die
an ihren Enden mittels einer hydraulischen Kupplung verbunden sind. Die Verbindung besteht aus dem Kupplungsgehäuse 6} welches
ein eingesetztes Ventil 7 aufweist. Das Kupplungsgehäuse ist an den Enden nach innen eingezogen und weist damit konische Teile
10 auf. Innerhalb des Kupplungsgehäuses 6 befindet sich die Manschette 4 aus elastischem Material, die mittels des Ventils
7 mit einem inkompressiblen Medium gefüllt und damit unter Druck
gesetzt werden kann. Der Innenraum der Manschette ist mit 8 bezeichnet. Die Manschette 4 drückt radial gegen die Außenwandungen
5 der Rohre .1 und dichtet damit den Innenraum der Rohre 1 gegen die umgebende Atmosphäre ab. Gleichzeitig drückt die
Manschette 4 durch ihre axiale Dehnung gegen die Beilagen 9 s die
damit gegen die konischen Teile 10 des Kupplungsgehäuses 6 und
gegen die Wandung der Glasrohre 1 gedrückt werden.
Erfindungsgemäß sind nun die Oberflächen der Glasrohre 1 mit
einem rauhen Kunststoffüberzug 2, der durch Glasfasern armiert sein kann,, versehen.
Gemäß der weiteren Ausbildung der Erfindung sind die an den
Enden der Rohre 1 liegenden Teile von dem Überzug freigelassen.
An diesen Stellen wird die Abdichtung bewirkt.
Damit ist eine sichere axiale Verankerung der bördel- und
flanschlosen Rohrenden gegeben/ die für die Dichtheit der Rohrverbindung von entscheidender Bedeutung ist. Andernfalls träte
selbst bei geringem axialem Verschieben der Rohrenden 3 eine Volumenvergrößerung im Innenraum 8 der Manschette 4 auf, was
ein Abfallen des Druckes und damit der Dichtkraft zur Folge
hätte.
Claims (5)
1. Zum Verbinden mittels hydraulischer Kupplungen geeignetes
Rohr aus Glas, Quarz, Keramik, korrosionsbeständigen Kunststoffen,
z. B. Polytetrafluorethylen, dadurch gekennzeichnet,
daß zur axialen Verankerung die Oberfläche des Rohres einen
rauhen Kunststoffüberzug aufweist.
2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kunststoffüberzug armiert ist.
3. Rohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet f daß zur
Armierung Drahtgewebe dient.
4. Rohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Armierung Fasern, z. B. Glasfasern eingelegt sind.
5. Rohr nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß am Ende des Rohres ein Teil von dem überzug freigelassen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ16619U DE1966985U (de) | 1967-06-14 | 1967-06-14 | Zum verbinden mittels hydraulischer kupplungen geeignetes rohr. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEJ16619U DE1966985U (de) | 1967-06-14 | 1967-06-14 | Zum verbinden mittels hydraulischer kupplungen geeignetes rohr. |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1966985U true DE1966985U (de) | 1967-08-24 |
Family
ID=33347483
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEJ16619U Expired DE1966985U (de) | 1967-06-14 | 1967-06-14 | Zum verbinden mittels hydraulischer kupplungen geeignetes rohr. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1966985U (de) |
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1967
- 1967-06-14 DE DEJ16619U patent/DE1966985U/de not_active Expired
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