DE196837C - - Google Patents

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DE196837C
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Germany
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H18/00Highways or trackways for toys; Propulsion by special interaction between vehicle and track
    • A63H18/02Construction or arrangement of the trackway
    • A63H18/028Looping; Jumping; Tilt-track sections

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196837 KLASSE 77 f. GRUPPE
GEORG WEBER und CHRISTOPH BERGMANN in NÜRNBERG.
Spielzeug-Rutschbahn. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Mai 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Spielzeug-Rutschbahn, bei welcher nach großtechnischem Vorbilde die Fahrzeuge durch die besondere Gestaltung einer beweglichen Fahrbahn von einem niedrigen Standorte nach einem höhergelegenen Punkte geschafft werden. Gemäß der Erfindung hat die aus einem flachen Blechbande gebildete Fahrbahn die Form einer auf einem Kegelmantel geführten Schraubenlinie, die mit einer für den gleichen Zweck bereits bekannten Bahn in Gestalt einer auf einem Zylindermantel geführten Schraubenlinie vereinigt sein kann. Die der Erfindung entsprechende Bahn ist einfach und mit geringem Materialaufwand herstellbar, beansprucht wenig Raum und gestattet, die Fortbewegung der Fahrzeuge in der Bahn von außen genau zu beobachten.
Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsformen der Erfindung je in Seitenansicht und Draufsicht.
Nach Fig. ι und 2 sind auf einer gemeinschaftlichen Grundplatte c in geeignetem Abstande die in Ständern d gelagerten, um wagerechte Achsen e drehbaren Rutschbahnen a und b angeordnet. Diese Bahnen werden gemeinschaftlich oder gesondert in Bewegung gesetzt und sind entsprechend der Erfindung kegelschraubenförmig aus je einem flachen Blechbande gebogen. Das äußere Ende jeder Bahn ist als Gabel/, g ausgebildet und greift um einen Ständer h, i, der am untern Ende einer geneigten, geradlinigen Bahn k, I angeordnet ist. Das obere Ende dieser Bahn k, I wird bei der Drehung der Bahn a, b von ihrem inneren Endpunkte m, η gestreift.
Das beispielsweise auf der Bahn k herabgelaufene Fahrzeug c kommt auf dem Ständer h zur Ruhe. Bei der Umdrehung der Schneckenbahn b um die Achse e in der Pfeilrichtung umgreift die Gabel/den Ständer h von unten nach oben und nimmt hierbei das Fahrzeug ο vom Ständer ab. Dadurch gelangt das Fahrzeug auf die Schneckenbahn b und rollt bei deren weiteren Drehung auf ihrer Innenfläche. Damit ist zunächst eine Verschiebung des Fahrzeugs in der Höhe verbunden, da bei der Umdrehung der Schnecke das Fahrzeug dem Drehpunkte der Bahn genähert wird. Mit dieser Bewegung des Fahrzeugs könnte die Wirkung des Spielzeugs bereits erschöpft sein. Der Erfindung gemäß ist nun die Spiralform der Fahrbahn mit der für sich allein zu gleichem Zwecke bereits bekannten Zylinderschraubenform vereinigt (Fig. 2), so daß das Fahrzeug gehoben und seitlich verschoben wird. Demzufolge kommt das Fahrzeug allmählich über die schräge Bahn / zu stehen, um auf diese überzutreten, sobald es bei der fortgesetzten Drehung der Bahn b über das Bahnende m hinausgelangt. Das Fahrzeug läuft auf der schrägen Bahn / abwärts und kommt auf dem Ständer i zum Stillstande, um von dort durch die Gabel g der Bahn α aufgenommen und auf diese Bahn übergeführt zu werden, sie zu durchlaufen und schließlich über deren Ende η herab auf die schräge Bahn k und über diese hinweg
wieder auf den Ständer h zu gelangen. Es können zu gleicher Zeit zwei oder mehrere Fahrzeuge beispielsweise so befördert werden, daß das eine über /, i, a, k nach h und von dort über b zurück nach /, das andre von k durch b, I und α läuft.
Bei der in den Fig. 3 und 4 der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist eine einzige, aus der Schnecken- und der Schraubenform zusammengesetzte Bahn α vorgesehen und in ihrer seitlichen Ausdehnung so bemessen, daß ihr inneres Ende η an dem hochgelegenen Endpunkte einer in irgendeinem Bogen abwärts führenden Bahn ρ vorbeistreift, ihr äußeres Ende als Gabel g den Ständer i des tiefgelegenen Endpunktes der nämlichen Bahn ρ umgreift. Das Fahrzeug läuft hier, sobald es durch die Gabel g vom Ständer i abgenommen ist, durch die Bahn a, tritt bei η auf die Bahn ρ über, um auf dieser nach dem Ständer i zurückzulaufen.
Das spielende Kind kann den Übertritt des Fahrzeugs von der einen auf die andre Bahn und seine Bewegung in den verschiedenen Bahnen von außen genau beobachten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: ?:
1. Spielzeug-Rutschbahn, bei der die Fährzeuge durch die besondere Form einer ■beweglichen Fahrbahn von unten nach oben befördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Fahrbahn aus einem in der Form einer auf einem Kegelmantel geführten Schraubenlinie oder Schneckenlinie gebogenen Blechbande (a, b) besteht, das um die Achse des Kegels drehbar gelagert ist und teilweise zylinderschraubenförmig fortgeführt sein kann.
2. Spielzeug - Rutschbahn nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende der Schneckenbahn (a, b) als Schaufel, Gabel oder Greifer ff, g) ausgebildet ist, so daß es bei der Drehung der Bahn (a, b) das auf einem Ständer (h, i) stillstehende Fahrzeug (o) aufnimmt und auf die Schneckenbahn überleitet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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