DE19702012A1 - Digitaler Spielwürfel - Google Patents

Digitaler Spielwürfel

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DE19702012A1
DE19702012A1 DE1997102012 DE19702012A DE19702012A1 DE 19702012 A1 DE19702012 A1 DE 19702012A1 DE 1997102012 DE1997102012 DE 1997102012 DE 19702012 A DE19702012 A DE 19702012A DE 19702012 A1 DE19702012 A1 DE 19702012A1
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DE1997102012
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Gerd Harnischmacher
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/04Dice; Dice-boxes; Mechanical dice-throwing devices
    • A63F9/0468Electronic dice; electronic dice simulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen digitalen Spielwürfel entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Elektronische Spielewürfel sind bekannt aus den DE-OS 30 30 629, DE-OS 26 02 243, DE-GM 74 26 714 und DE-GM 74 26 727, sowie ein ähnliches Gerät aus DE-PS 27 46 557. Die bekannten Würfel sind über Tasten zu bedienen und nicht durch die klassische Handhabung eines Würfels.
Die OS 30 30 629 beschreibt einen Würfel, der wie ein normaler Würfel zu handhaben ist, der jedoch nur einen Anzeige mit LED-Punkten aufweist.
Der Nachteil dieses Würfels ist es, daß trotz einer Gewichtsverlagerung auf die Unterseite des Würfels die Anzeige nicht immer auf der Oberseite des Würfels zu liegen kommt. Außerdem begrenzt eine Anzeige mit 7 LEDs, bzw. 7-Segmentanzeigen die Anwendungsmöglichkeiten, was sich bei diesem Würfel durch den Zähler nicht anders realisieren läßt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen digitalen Würfel der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich wie ein normaler Würfel verhält, und dessen Einsatzgebiet durch die Kombination Prozessor/Display weit über die bisherigen Möglichkeiten hinausgeht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Würfel mit Displays auf allen Seiten ausgestattet ist, die mit Punktmatrixanzeigen ausgestattet sind, und von einem im Würfel angeordneten Mikroprozessor angesteuert wird. Zusätzlich ist ein Bewegungsdetektor integriert, sowie optional in den Ecken integrierte Schalter, durch die der Prozessor und so die Funktion des Würfels gesteuert wird.
In den beiliegenden Abbildungen sind Ausführungsbeispiele dargestellt, und anhand diesen Abbildungen soll die Erfindung näher erläutert werden. Es zeigen:
Abb. 1 ein Blockschaltbild der elektronischen Bestandteile eines Ausführungsbeispiels
Abb. 2 die einzelnen Bestandteile des Würfels
Abb. 3 Beispiel einer in die Anzeige integrierten Solarzelle.
Abb. 1:
Der Kern der Würfelektronik besteht aus einen Mikroprozessor (5), der sowohl die Symbole als auch die Funktion des Würfels in Form einer Software beinhaltet. Mit diesem verbunden sind mehrere Komponenten. Der Bewegungssensor (4) erfaßt die Bewegung des Würfels und gibt bei Bewegung einen Impuls (23) an den Mikroprozessor. Die Tasten (2, 3) steuern direkt (24) die Funktion des Prozessors und erlauben ein vom Benutzer bestimmbares Verhalten des Würfels. Eine mit dem Prozessor verbundene (21) Echtzeituhr (6) ermöglicht es, Zeiten zu stoppen, und bei Nichtbenutzung des Würfels diesen als Uhr zu verwenden. Die Displays (14-19) auf den Seiten des Würfels werden von einzelnen Kontrollern (8-13) angesteuert, die durch ein Bussystem (20) (z. B. I2C) mit dem Prozessor verbunden sind. Ein über ein Bussystem (22) mit dem Prozessor verbundener Datenübertragungsbaustein (7) erlaubt die drahtlose Datenübertragung zwischen verschiedenen Würfeln bzw. einem Computer. Die Stromversorgung erfolgt durch eine Batterie (1).
Abb. 2:
Der Würfel besteht mechanisch aus einem Grundrahmen (8), in dem die einzelnen Displays (1-6) mit integrierten Kontrollern (z. B. 17-19) eingefügt werden. In der Mitte angeordnet befindet sich eine Platine (7), die die Komponenten Prozessor (13), Bewegungssensor (12), Echtzeituhr (15), Datenübertragungsbaustein (14) sowie die Batterie (11) beinhaltet. Diese wird so aufgebaut, und angeordnet, daß der Schwerpunkt des Würfels in der Mitte liegt. In den Ecken des Würfels werden die Tasten (9, 10) integriert, die so klein und leicht versenkt sind, daß sie beim Würfeln nicht auslösen, und durch einen spitzen Gegenstand, z. B. Kugelschreiber oder mitgelieferten Pin betätigt werden. Der Würfel wird von innen ausgegossen, und von außen mit einer Schutzschicht versehen, damit er auch härtere Stöße aushält. Durch einen Druckknopf (20) an einer Ecke kann der Würfel geöffnet werden um mit Hilfe einer speziellen Einschubhalterung (21) die Batterie zu wechseln.
Abb. 3:
Anstatt nur Displays einzusetzen kann man eine Kombination aus Display (1) und Solarzelle (2) wie in Abb. 3 dargestellt, zusätzlich oder anstatt von Batterien zur Stromversorgung verwenden.

Claims (18)

1. Digitaler Spielwürfel mit mindestens vier Flächen und Punktmatrixanzeigen auf allen Seiten auf denen durch einen Mikroprozessor eine Reihe von Symbolen auf den Anzeigen dargestellt werden.
2. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er die Symbole bei Bewegung zufällig aus einer Reihe von Symbolen auswählt
3. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er die Symbole nach einer kurzen Animation darstellt.
4. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 3, mit 6 Seiten, dadurch gekennzeichnet, daß er die Zahlen 1 bis 6 bei jeder Bewegung zufällig auf die Seiten verteilt, so daß die Anordnung der Zahlen zueinander einem herkömmlichen Würfel entspricht.
5. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß er eine wiederaufladbare Spannungsquelle enthält
6. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er auf den Seiten in Kombination mit den Anzeigen eine oder mehrere Solarzellen besitzt.
7. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß er Kontakte enthält, die bei Ablage in eine spezielle Halterung ein Laden des Akkumulators ermöglichen.
8. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er bei Stillstand ein Lauflicht über die seitlich liegenden Anzeigen simuliert, langsamer wird, und nach Stillstand ein zufälliges Symbol auf der oberen Seite anzeigt, um z. B. einen Roulettwürfel zu ermöglichen.
9. Digitaler Spielwürfel, nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er nach Stillstand und Anzeigen der zufälligen Symbole einen Timer startet, nach dessen Ablauf der Würfel abgeschaltet wird.
10. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß er anstatt abzuschalten die aktuelle Uhrzeit und/oder verschiedene Weltzeiten und/oder die Temperatur anzeigt.
11. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß er Kontakte zur Messung des Hautwiderstandes enthält, wodurch z. B. ein Lügendetektor zur Beeinflussung des Würfelergebnisses ermöglicht wird.
12. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß er Tasten enthält, um verschiedene Modi des Würfels zu aktivieren.
13. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß er einen speziellen Baustein enthält zur drahtlosen Kommunikation zwischen mehreren Würfeln und/oder einem Rechensystem.
14. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, das er eine Vorrichtung enthält, um akustische Signale abzugeben.
15. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, das er als Bewegungssensor einen Schalter enthält, und/oder einen Sensor, der die Lage des Würfels erkennt.
16. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet daß er mit einer stoßmindernden Schicht überzogen ist.
17. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß er innen ausgegossen ist.
18. Digitaler Spielwürfel nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß er andere als Punktmatrixanzeigen besitzt, z. B. 7-Segmentanzeigen.
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