DE197029C - - Google Patents
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- DE197029C DE197029C DENDAT197029D DE197029DA DE197029C DE 197029 C DE197029 C DE 197029C DE NDAT197029 D DENDAT197029 D DE NDAT197029D DE 197029D A DE197029D A DE 197029DA DE 197029 C DE197029 C DE 197029C
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- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H5/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection
- H02H5/10—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection responsive to mechanical injury, e.g. rupture of line, breakage of earth connection
Landscapes
- Electromagnets (AREA)
- Breakers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 197029 KLASSE 21 c. GRUPPE
AURELE M. BAIDAFF und IGNATZ BAIDAFF in CHARLOTTENBURG.
Zusatz zum Patente 195242 vom 4. März 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1907 ab.
Längste Dauer: 3. fflärz 1921.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist' eine vereinfachte Ausführungsform der im Patent
195242 behandelten Einrichtung zum Stromlosmachen von Starkstromleitungen bei Drahtbruch
mittels eines in .die Leitung eingeschalteten, den Strom kurzschließenden Elektromagneten,
und zwar der besonderen Art, bei welcher in zwei zu sichernde Nutzleitungen
bzw. in zwei Zweige einer solchen nur jeein Leitungsmagnet eingeschaltet ist und der
Magnet der einen Leitung gleichzeitig als Hilfsmagnet für die andere Leitung dient.
Von der dort beschriebenen . Anordnung unterscheidet sich die vorliegende Einrichtung
dadurch, daß der für jeden Magneten vorgesehene Hilfsanker in Fortfall kommt und die
Kontaktstücke für diese Hilfsanker direkt mit dem eigentlichen Kurzschlußanker in Zusammenwirkung
gebracht werden, so daß bei der vorliegenden Anordnung an Stelle von vier Ankern nur noch deren zwei vorhanden
sind, wodurch die Einrichtung natürlich wesentlich vereinfacht wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Ausführungsform
in Fig. 1 dargestellt.
Die beiden Zweigleitungspaare c, h und c,f werden von einer Stromquelle gespeist. In
c, h liegt der Elektromagnet b, in c, f der Elektromagnet d. Die beiden Anker sind mit
m und ρ bezeichnet. Bei stromlosen Hauptleitungen α und c, also während Betriebspausen , berührt der Anker m ein Kontaktstück
t und der Anker ρ ein Kontaktstück r. Ersteres ist an die Leitung c, g, letzteres an
die Leitung c, g1 angeschlossen. Die beiden Anker sind durch Leitung u, ν miteinander
verbunden. Auf der den genannten Kontaktstücken r und t entgegengesetzten Seite der
Anker sind zwei weitere Kontaktstücke / und j angeordnet, von denen / mit dem
Zweig a, h und j mit a, f in Verbindung steht. Bei dieser Stellung der Anker ist der
in dünnen Linien gezeichnete Kurzschlußkreis offen. Werden nun beide Leitungszweige von
Strom durchflossen, so werden beide Ankerm,ρ angezogen, wodurch ebenfalls die Kurzschlußleitung
offengehalten wird. Tritt jetzt z. B. in der Leitung c, f ein Drahtbruch ein, so
wird, da der Elektromagnet d stromlos wird, der Anker m abfallen, während der Anker ρ so
des Elektromagneten b angezogen bleibt (in Fig. ι in punktierten Linien angedeutet). Es
wird nunmehr ein Strom von der Hauptleitung c durch g zum Kontaktstück t, weiter
durch Anker m, Verbindungsleitung v, u, Anker ρ und Kontaktstück j, von hier zur
Leitung/ und nach α fließen. Der Zweig c,f ist also kurzgeschlossen und die eingeschalteten
Sicherungen brennen durch. Bei Drahtbruch in der Leitung h, c, wobei der Anker ρ abfällt,
während der Anker m angezogen bleibt, ist natürlich der Stromverlauf ein ähnlicher.
Um ein Überspringen des die Kurzschlußleitung" durchfließenden Starkstromes zwischen
den Kontaktstücken zu verhüten, ist es natürlich vorteilhaft, die letzteren möglichst
weit voneinander zu entfernen. Man kann dies dadurch ermöglichen, daß man die Anker
lang macht und an den in der Wicklung losen Kern anlenkt (s. Fig. 2).
Statt den Hauptstrom durch den Magnetanker unmittelbar kurzzuschließen, kann man
durch den Magnetanker auch einen besonderen Schwachstromkreis schließen, der dann die
Kurzschließung des Starkstromes mittels besonderer Vorrichtungen bewirkt. Durch eine
solche Einrichtung wird ein sonst möglicherweise auftretendes Zusammenschmelzen der
Kontaktteile des Magnetankers verhütet.
Claims (2)
1. Einrichtung zum Stromlosmachen
. von Starkstromleitungen bei Drahtbruch mittels eines in die Leitung eingeschalteten,
den Strom ausschaltenden Elektromagneten nach Patent 195242, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Elektromagnet nur einen Anker erhält, der außer seiner bisherigen Funktion auch noch die des nun fehlenden
Ankers seines Magneten übernimmt.
2. Ausführungsform der Einrichtung des Hauptpatents bzw. der in Anspruch 1
beschriebenen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschaltanker bei Drahtbruch einen besonders gespeisten Hilfsstromkreis
schließt, in dem die Kurzschlußvorrichtung für den Starkstrom liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE197029C true DE197029C (de) |
Family
ID=459952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT197029D Active DE197029C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE197029C (de) |
-
0
- DE DENDAT197029D patent/DE197029C/de active Active
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