DE19703853A1 - Nachfüllbares Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, und Nachfüllbehälter - Google Patents
Nachfüllbares Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, und NachfüllbehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schreibgerät, insbesondere einen
Füllhalter, mit einem mit Tinte oder einer anderen Schreib
flüssigkeit füllbaren Vorratsraum, der über einen Verbin
dungskanal mit einem Strömungsregler und einer Schreib
spitze in Verbindung steht und der aus einem Reserveraum
nachfüllbar ist, wobei der Reserveraum durch Öffnen eines
in seiner Grundstellung geschlossenen Nachfüllventils an
den Vorratsraum anschließbar ist und an seinem, der
Schreibspitze entgegengesetzten Ende eine von außen zugäng
liche, durch ein selbsttätig schließendes Ventil verschlos
senen Nachfüllöffnung hat, an die ein mit Mitteln zum
Offenhalten des Ventils versehener Nachfüllbehälter dicht
anschließbar ist.
Schreibgeräte der angegebenen Art sind aus EP 0 621 140 A1
und EP 0 655 350 A1 bekannt. Weiterhin sind hieraus Nach
füllbehälter zum Nachfüllen des Reserveraums der Schreibge
räte mit Schreibflüssigkeit bekannt. Die bekannten Nach
füllbehälter haben eine an die Nachfüllöffnung des Reserve
raums anschließbare Hohlnadel, durch die einerseits
Schreibflüssigkeit in den Reserveraum gepumpt werden kann
und durch die andererseits die in dem Reserveraum vorhan
dene und durch die eingefüllte Schreibflüssigkeit ver
drängte Luft entweichen kann. Bei diesem bekannten Nach
füllprinzip ist es erforderlich, daß beim Nachfüllvorgang
das Schreibgerät mit der Schreibspitze nach unten gehalten
wird, damit die Luft in dem Reserveraum zur Eintrittsöff
nung der Injektionsnadel gelangen kann. Dementsprechend
sind die bekannten Nachfüllbehälter so gestaltet, daß sie
beim Nachfüllvorgang über dem Schreibgerät gehalten werden
müssen, damit die Schreibflüssigkeit, wie beim Entleeren
einer Flasche, durch die nach unten zeigende Injektionsna
del in den Reserveraum gelangt. Um den Fluß der Schreib
flüssigkeit durch den engen Querschnitt der Injektionsnadel
zu beschleunigen, kann der Druck im Innenraum bei den
bekannten Nachfüllbehältern durch Zusammendrücken eines
elastisch verformbaren Wandbereichs erhöht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schreibgerät
der eingangs genannten Art und einen zum Nachfüllen des
Schreibgeräts geeigneten Nachfüllbehälter zu schaffen, die
einen Nachfüllvorgang ermöglichen, bei dem der Nachfüllbe
hälter nicht gehalten werden muß, sondern auf einer Unter
lage abgestellt sein kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Gestaltung
des Schreibgeräts gelöst, bei der an das die Nachfüllöff
nung verschließende Ventil ein Füllrohr angeschlossen ist,
das sich bis in die Nähe des der Schreibspitze zugekehrten
Endes des Reserveraums erstreckt und dort eine Austritts
öffnung hat. Durch eine solche Ausgestaltung des Schreibge
räts ist es möglich, daß die Schreibspitze des Schreibge
räts beim Nachfüllvorgang nach oben zeigt, da bei dieser
Position des Schreibgeräts die aus dem Reserveraum zu ver
drängende Luft Zugang zur Austrittsöffnung des Füllrohrs
hat und über dieses und z. B. eine daran angeschlossene, und
das Ventil offenhaltende Hohlnadel entweichen kann. Da sich
die Nachfüllöffnung für den Anschluß der Hohlnadel an dem
der Schreibspitze entgegengesetzten Ende des Schreibgeräts
befindet, kann dementsprechend der Nachfüllbehälter zum
Nachfüllen des erfindungsgemäßen Schreibgeräts unter diesem
angeordnet und beispielsweise auf einem Tisch abgestellt
sein, wodurch die Handhabung beim Nachfüllen des Schreibge
räts wesentlich erleichtert wird. So kann der Nachfüllvor
gang mit einer Hand ausgeführt werden, indem das Schreibge
rät oben auf den Nachfüllbehälter aufgesteckt und durch
intermittierendes Niederdrücken die Schreibflüssigkeit in
den Reserveraum gepumpt wird.
Weist das Schreibgerät eine Drucktaste zur Betätigung des
Nachfüllventils auf und wird die Nachfüllöffnung durch
einen zentralen, das selbsttätig schließende Ventil enthal
tenden Kanal in der Drucktaste gebildet, kann nach einem
weiteren Vorschlag der Erfindung vorgesehen sein, daß das
Füllrohr die Drucktaste mit dem Verschlußelement des Nach
füllventils verbindet und die Betätigungsbewegung der
Drucktaste auf das Verschlußelement überträgt. Hierdurch
wird der Bau- und Montageaufwand für das Füllrohr auf ein
Minimum reduziert.
Zur Lösung der genannten Aufgabe trägt weiterhin ein Nach
füllbehälter bei, der in Verbindung mit dem erfindungsgemä
ßen Schreibgerät eine besonders einfache Durchführung des
Nachfüllvorgangs ermöglicht. Erfindungsgemäß weist der
Nachfüllbehälter eine an die Nachfüllöffnung des Schreibge
räts dicht anschließbare Austrittsöffnung für die Schreib
flüssigkeit, Mittel zum Offenhalten des die Nachfüllöffnung
des Schreibgeräts selbsttätig schließenden Ventils und Mit
tel zum abwechselnden Erhöhen und Erniedrigen des Drucks im
Innenraum des Nachfüllbehälters auf und er besteht aus
einem Unterteil mit einem als Aufstellfläche dienenden
Boden und einem auf der dem Boden entgegengesetzten Ober
seite angeordneten, gegenüber dem Unterteil bewegbaren
Behälterkopf, wobei an dem Behälterkopf die Austrittsöff
nung und die Mittel zum Offenhalten des Ventils angeordnet
sind und der Behälterkopf von Hand zur Erhöhung des Drucks
im Innenraum des Nachfüllbehälters unter Überwindung der
Kraft einer Rückstellfeder in Richtung der Aufstellfläche
bewegbar ist und wobei die Austrittsöffnung an eine Leitung
angeschlossen ist, die im Innenraum des Nachfüllbehälters
in der Nähe des Bodens eine Eintrittsöffnung hat. Weiterhin
kann vorgesehen sein, daß der Behälterkopf durch einen ela
stisch verformbaren Wandbereich mit dem Unterteil des Nach
füllbehälters verbunden ist. Hierbei bildet der elastisch
verformbare Wandbereich einerseits die Rückstellfeder und
andererseits eine Verbindung zwischen dem Behälterkopf und
dem Unterteil, die die Bewegbarkeit des Behälterkopfes
ermöglicht. Zum Füllen des Nachfüllbehälters kann weiterhin
vorgesehen sein, daß der Kopf als abnehmbarer Deckel ausge
bildet ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spiels näher erläutert, das in der Zeichnung dargestellt
ist. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen nachfüllbaren
Füllhalter und
Fig. 2 einen Axialschnitt durch einen Nachfüllbehälter
zum Nachfüllen des Füllhalters gemäß Fig. 1.
Der in Fig. 1 dargestellte Füllhalter weist einen rohr
förmigen Schaft 1 auf, der einen Vorratsraum 2 und einen
Reserveraum 3 enthält, die durch ein Nachfüllventil 4
voneinander getrennt sind. In das an den Vorratsraum 2
angrenzende Ende des Schafts 1 ist eine aus einem Strö
mungsregler 5 und einer Schreibfeder 6 gebildete Schreib
spitze 7 eingesetzt. Der Strömungsregler 5 ist an den
Vorratsraum 2 über eine Bohrung B angeschlossen, die
durch ein Trennventil 9 verschließbar ist. Das Trennven
til 9 weist ein Verschlußelement 10 auf, das von einer
aus einer Hülse und einem Stößel gebildeten, ineinander
schiebbaren Teleskopeinrichtung 11 gehalten wird und über
eine vorgespannte Druckfeder an dem als Kolben ausgebil
deten Verschlußelement 12 des Nachfüllventils 4 abgestützt
ist. Die ausgezogene Länge der Teleskopeinrichtung 11 ist
so groß bemessen, daß in der Schließstellung des Nach
füllventils 4 das Trennventil 9 offengehalten wird. Das
Verschlußelement 12 hat die Form eines zylindrischen Kol
bens mit einer Ringnut, in der ein Dichtring 13 angeord
net ist. Das Verschlußelement 12 ist von einem hülsenför
migen Einsatz 14 umgeben, der den Vorratsraum 2 von dem
Reserveraum 3 trennt und eine zylindrische Bohrung hat,
die durch das Verschlußelement 12 verschließbar ist,
wobei der Dichtring in der Schließstellung an der Wand
der Bohrung anliegt.
Auf der dem Reserveraum 3 zugekehrten Seite des Dicht
rings 13 hat das Verschlußelement 12 eine Querbohrung 15
und eine in diese mündende zentrale Längsbohrung 16. In
der Längsbohrung 16 ist das eine Ende eines Füllrohrs 17
befestigt, das sich durch den Reserveraum 3 erstreckt.
Das andere Ende des Füllrohrs 17 ist in einem Längskanal
18 einer Drucktaste 19 befestigt, die an dem der Schreib
spitze 7 entgegengesetzten Ende des Schafts 1 in einem
hülsenförmigen Trägerelement 20 axial beweglich gelagert
ist. Dichtringe 21, 22 dichten die Drucktaste 19 gegen
über dem Trägerelement 20 und das Trägerelement 20 gegen
über dem Schaft 1 ab. Der Längskanal 18 der Drucktaste 19
ist durch ein Ventil in Form einer Wand 23 aus elasto
merem Material verschlossen, die in der Mitte von einer
vorgestochenen, durch das Kontraktionsverhalten des Mate
rials geschlossen gehaltenen Öffnung durchdrungen ist.
Die Wand 23 wird von einer Kappe 24 der Drucktaste 19
gehalten und ist von außen durch eine Nachfüllöffnung 25
in der Kappe 24 zugänglich.
Die Drucktaste 19 kann mit Hilfe eines Drehknopfs 26
axial bewegt werden. Der Drehknopf 26 hat die Form einer
Hülse, die die Drucktaste 19 umgibt und durch ein Bewe
gungsgewinde mit der Drucktaste 19 verbunden ist. Der
Drehknopf 26 ist in dem Trägerelement 20 drehbar und
axial unverschiebbar gelagert. Die Wirkungsweise des
Nachfüllventils 4 und des Trennventils 9 ist in der EP 0
655 350 A1 beschrieben.
Der in Fig. 2 dargestellte Nachfüllbehälter 30 besteht
aus einem Behälter 31 der ein zylindrisches Unterteil 32
mit einem ebenen, eine Aufstellfläche bildenden Boden 33,
einen elastisch verformbaren Wandbereich 34 und einen mit
einem Außengewinde versehenen Hals 35 mit einer zentralen
Öffnung 36 aufweist. Auf den Hals 35 ist ein Behälterkopf
37 aufgeschraubt, der die Öffnung 36 nach Art eines
Deckels verschließt. Der Behälterkopf 37 ist mit einer in
den Hals 35 hineinragenden, durch zylindrische Wandab
schnitte gebildeten Einsenkung 38 versehen. Die Einsen
kung 38 weist eine Bohrung auf, in der ein hülsenförmiger
Einsatz 39 befestigt ist, der ein Ventil 40 und eine
Hohlnadel 41 enthält. Das Ventil 40 besteht aus einem
zylindrischen Körper aus elastomerem Werkstoff, der in
Verlängerung des inneren Endes der Hohlnadel 41 eine vor
gestochene, selbsttätig schließende Ventilbohrung hat.
Das Ventil 40 wird von einer Ringscheibe 42 in dem Ein
satz 39 gehalten, die sich auf der dem Innenraum des
Behälters zugekehrten Seite des Ventils befindet. Die
Ringscheibe 42 ist mit einer Schlauchtülle 43 versehen,
auf der das eine Ende eines flexiblen Schlauchs 44 befe
stigt ist. Das andere Ende des Schlauchs 44 liegt auf dem
Boden 33 des Unterteils 32 auf. Durch den Schlauch 44
kann in den Behälter 31 eingefüllte Schreibflüssigkeit zu
der Ventilbohrung des Ventils 40 gelangen.
Die Hohlnadel 41 ist auf der dem Innenraum des Behälters
31 abgekehrten Seite des Ventils 40 angeordnet und weist
in ihrer Mitte einen Federteller 45 auf, der an einen
Ringbund 46 des Einsatzes 39 anlegbar ist und mit einem
zylindrischen Führungsabschnitt in diesem geführt ist.
Zwischen dem Federteller 45 und dem Ventil 40 ist eine
Druckfeder 47 angeordnet. Das äußere Ende des Einsatzes
39 bildet eine Führungshülse 48, die das äußere Ende der
Hohlnadel mit Abstand umgibt.
Die linke Hälfte der Darstellung in Fig. 2 zeigt die
Hohlnadel 41 in ihrer Grundstellung, in der das Ventil 40
geschlossen ist. In dieser Stellung wird die Hohlnadel 41
durch die vorgespannte Druckfeder 47 gehalten. In der
rechten Hälfte der Darstellung ist die Hohlnadel 41 in
der Nachfüllstellung gezeigt, in der sie das Ventil 40
durchstoßen hat und über den Schlauch 44 mit dem Innen
raum des Behälters 31 verbunden ist.
Zum Füllen des Reserveraums 3 des in Fig. 1 dargestell
ten Füllhalters mit Tinte aus dem Behälter 31, wird der
Füllhalter in der in Fig. 1 gezeigten, mit der Schreib
spitze 7 nach oben zeigenden Haltung in die Einsenkung 38
des Behälterkopfs 37 gesteckt. Bei diesem Vorgang gelangt
die Drucktaste 19 des Füllhalters in das Innere der Füh
rungshülse 48, wobei die Hohlnadel 41 die Nachfüllöffnung
25 und die Wand 23 durchdringt. Der Drehknopf 26 wird von
dem Zwischenraum zwischen der Einsenkung 38 und der Füh
rungshülse 48 aufgenommen. Die an der Hohlnadel 41 erfor
derliche Kraft zum Durchdringen der Wand 23 wird von der
vorgespannten Druckfeder 47 aufgenommen. Sobald die Kappe
24 der Drucktaste 19 an dem Federteller 45 zur Anlage
kommt, wird die Kraft der Druckfeder 47 überwunden und
die Hohlnadel 41 nach innen gedrückt, wobei sie nun auch
das Ventil 40 durchstößt und in die in der rechten Hälfte
von Fig. 2 gezeigte Stellung gelangt, in der die Stirn
fläche der Kappe 24 der Drucktaste 19 an dem Einsatz 39
anliegt. Der Innenraum des Behälters 31 ist jetzt durch
die Hohlnadel 41 mit dem Reserveraum 3 des Füllhalters
verbunden.
Um die Tinte aus dem Behälter 31 in den Reserveraum 3 zu
fördern, wird daraufhin der Füllhalter gemeinsam mit dem
Behälterkopf 37 nach unten gegen den Boden 33 gedrückt,
der auf einer festen Unterlage aufliegt. Hierbei verformt
sich der Wandbereich 34 derart, daß der Behälterinnenraum
verkleinert wird und der Druck im Behälterinnenraum so
weit ansteigt, daß die Tinte durch den Schlauch 44, die
Hohlnadel 41, den Längskanal 18, das Füllrohr 17, die
Längsbohrung 16 und die Querbohrung 15 in den Reserveraum
3 gelangt. Da bei diesem Vorgang die in dem Reserveraum 3
befindliche Luft nicht entweichen kann, wird nach einer
Weile der Behälterkopf 37 losgelassen. Hierdurch kehrt
der Wandbereich 34 in seine Ausgangslage zurück, wobei
sich der Druck im Inneren des Behälters 31 soweit verrin
gert, daß ein Teil der Luft aus dem Reserveraum 3 durch
das Füllrohr 17, die Hohlnadel 41 und den Schlauch 44 in
den Behälter 31 strömt. Das Niederdrücken und Loslassen
des Behälterkopfes wird so lange wiederholt, bis der
Reserveraum 3 des Füllhalters mit Tinte gefüllt ist. Nach
Beendigung des Füllvorgangs wird der Füllhalter von dem
Behälterkopf 37 abgezogen. Hierbei bewirkt die Druckfeder
47, daß das äußere Ende der Hohlnadel 41 erst aus der
Wand 23 des Füllhalters herausgezogen werden kann, wenn
der Federteller 45 an dem Ringbund 46 anliegt und damit
das Ventil 40 bereits geschlossen ist.
Der beschriebene Nachfüllvorgang läßt sich sehr einfach
durchführen, da der Füllhalter lediglich mit seinem hin
teren Ende auf den Behälterkopf aufgesteckt werden muß
und durch intermittierendes Niederdrücken des Behälter
kopfs der Tintentransport auf einfache Weise bewirkt wer
den kann. Dieser Vorgang kann mit einer Hand allein aus
geführt werden und erfordert keine besondere Geschick
lichkeit. Durch die Gestaltung der Ventile an dem Füll
halter und dem Nachfüllbehälter wird ein unerwünschtes
Austreten von Tinte beim Nachfüllvorgang zuverlässig ver
mieden.
Claims (5)
1. Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, mit einem mit
Tinte oder einer anderen Schreibflüssigkeit füllbaren
Vorratsraum, der über einen Verbindungskanal mit einem
Strömungsregler und einer Schreibspitze in Verbindung
steht und der aus einem Reserveraum nachfüllbar ist,
wobei der Reserveraum durch Öffnen eines in seiner
Grundstellung geschlossenen Nachfüllventils an den Vor
ratsraum anschließbar ist und an seinem, der Schreib
spitze entgegengesetzten Ende eine von außen zugängli
che, durch ein selbsttätig schließendes Ventil ver
schlossenen Nachfüllöffnung hat, an die ein mit Mitteln
zum Offenhalten des Ventils versehener Nachfüllbehälter
dicht anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an
das die Nachfüllöffnung (25) verschließende Ventil (23)
ein Füllrohr (17) angeschlossen ist, das sich bis in
die Nähe des der Schreibspitze zugekehrten Endes des
Reserveraums (3) erstreckt und dort eine Austrittsöff
nung hat.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nachfüllöffnung (25) durch einen zentralen, das
selbsttätig schließende Ventil enthaltenden Kanal (18)
in einer Drucktaste (19) zur Betätigung des Nachfüll
ventils (4) gebildet ist und daß das Füllrohr (17) die
Drucktaste mit dem Verschlußelement (12) des Nachfüll
ventils (4) verbindet und die Betätigungsbewegung der
Drucktaste (19) auf das Verschlußelement (12) über
trägt.
3. Kombination aus einem nachfüllbaren Schreibgerät nach
einem der Ansprüche 1 oder 2 und einem Nachfüllbehälter
zum Füllen des Reserveraums des Schreibgeräts mit einer
Schreibflüssigkeit, wobei der Nachfüllbehälter eine an
die Nachfüllöffnung des Schreibgeräts dicht anschließ
bare Austrittsöffnung, Mittel zum Offenhalten des die
Nachfüllöffnung des Schreibgeräts selbsttätig schlie
ßenden Ventils und Mittel zum abwechselnden Erhöhen und
Erniedrigen des Drucks im Innenraum des Nachfüllbehäl
ters aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nach
füllbehälter (30) ein Unterteil (32) mit einem als Auf
stellfläche dienenden Boden (33) und auf der dem Boden
(33) entgegengesetzten Oberseite einen gegenüber dem
Unterteil (32) bewegbaren Behälterkopf (37) hat, an dem
die Austrittsöffnung und die Mittel zum Offenhalten des
Ventils (23) angeordnet sind und der von Hand zur Erhö
hung des Drucks im Innenraum des Nachfüllbehälters
unter Überwindung der Kraft einer Rückstellfeder (34)
in Richtung des Bodens (33) bewegbar ist und daß die
Austrittsöffnung an eine Leitung (44) angeschlossen
ist, die im Innenraum des Nachfüllbehälters in der Nähe
des Bodens (33) eine Eintrittsöffnung hat.
4. Kombination nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälterkopf (37) durch einen elastisch ver
formbaren Wandbereich (34) mit dem Unterteil (32) ver
bunden ist.
5. Kombination nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Behälterkopf (37) als abnehmba
rer Deckel ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19703853A DE19703853A1 (de) | 1996-02-10 | 1997-02-03 | Nachfüllbares Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, und Nachfüllbehälter |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19604848 | 1996-02-10 | ||
| DE19703853A DE19703853A1 (de) | 1996-02-10 | 1997-02-03 | Nachfüllbares Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, und Nachfüllbehälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19703853A1 true DE19703853A1 (de) | 1997-08-14 |
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ID=7785015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19703853A Withdrawn DE19703853A1 (de) | 1996-02-10 | 1997-02-03 | Nachfüllbares Schreibgerät, insbesondere Füllhalter, und Nachfüllbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19703853A1 (de) |
Cited By (6)
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-
1997
- 1997-02-03 DE DE19703853A patent/DE19703853A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PELIKAN PBS-PRODUKTIONSGESELLSCHAFT MBH & CO. KG, |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |