DE202015102174U1 - Nachfüllsystem für einen ein Fluid aufnehmenden Behälter - Google Patents

Nachfüllsystem für einen ein Fluid aufnehmenden Behälter Download PDF

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Abstract

Nachfüllsystem für einen ein Fluid (23) aufnehmenden Behälter (10), der an seinem vorderen Ende (14) einen nach außen offenen Übergaberaum (16) aufweist, der von einer zylindrischen Wand (19, 21) umgeben ist, und der mit einem Speicherraum (15) in dem Behälter (10) in Fluidverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Nachfüllsystem (24) ein Gehäuse (25) mit einem die zylindrische Wand (19, 21) des Behälters (10) aufnehmenden Mundstück (38), einem in dem Gehäuse (25) ausgebildeten Vorratsraum (26) für das Fluid (23) und einem selbstschließenden Ventilsystem (33) aufweist, das zwischen dem Mundstück (38) und dem Vorratsraum (26) wirkt und derart ausgebildet ist, dass es durch Verbinden des Nachfüllsystems (24) mit dem Behälter (10) öffnet.

Description

  • Die vorliegende Neuerung betrifft ein Nachfüllsystem für einen ein Fluid aufnehmenden Behälter, der an seinem vorderen Ende einen nach außen offenen Übergaberaum aufweist, der von einer zylindrischen Wand umgeben ist, und mit einem Speicherraum in dem Behälter in Fluidverbindung steht.
  • Derartige Nachfüllsysteme und Behälter sind aus dem Stand der Technik umfangreich bekannt.
  • Ein besonderes Anwendungsbeispiel für die Nachfüllsysteme und die Behälter sind Füllhalter, bei denen statt der Patronen auch Tintenkonverter als Tintenreservoir verwendet werden können. Ein Tintenkonverter ist ein Behälter im Sinne der vorliegenden Erfindung.
  • Andere Anwendungsmöglichkeiten betreffen Nachfüllsysteme für Behälter, mit denen Klebepistolen, Markiersysteme oder Ähnliches ausgestattet sind.
  • In allen Fällen ist das zugrunde liegende Prinzip, dass der Behälter in dem Füllhalter oder sonstigen Gerät eingesetzt wird, um das entsprechende Fluid bereitzustellen. Wenn das Fluid in dem Behälter zu Neige geht, wird der Behälter entnommen und über das Nachfüllsystem mit neuem Fluid aufgefüllt. Der Behälter wird dann sofort wieder in das Gerät eingesetzt.
  • Bei dem Auffüllen der Behälter über das Nachfüllsystem ist es unvermeidlich, dass Reste des Fluids sowohl in dem Übergaberaum des Behälters als auch an entsprechenden Schnittstellen des Nachfüllsystems verbleiben. In der Regel ist es unproblematisch, wenn Reste des Fluids in dem Übergaberaum des Behälters verbleiben, weil dieser unverzüglich wieder in das Gerät eingesetzt wird, mit dem das Fluid verarbeitet oder abgegeben wird.
  • Auf dem Gebiet der Schreibgeräte werden die bekannten Tintenkonverter bisher entweder mittels eines Tintenfasses oder einer Kanüle befüllt. Im einfachsten Fall wird der Tintenkonverter mit seinem Übergaberaum von oben in ein Tintenfass eingesteckt und dann an dem anderen Ende des Tintenkonverters ein Saugsystem betätigt wird, über das Schreibtinte in den Tintenkonverter aufgesogen wird.
  • Wenn der Tintenkonverter dann wieder in den Füllhalter eingesetzt wird, ergeben sich Tropfprobleme nicht nur mit in dem Übergaberaum vorhandener Schreibtinte, sondern auch mit Schreibtinte, die außen an dem Tintenkonverter haften bleibt, wenn dieser aus der Flüssigkeit in dem Tintenfass zurückgezogen wird.
  • Ähnliche Probleme ergeben sich auch beim Befüllen anderer Behälter, die in ein Vorratsgefäß von oben eingetaucht werden, um das entsprechende Fluid aufzusaugen.
  • Eine andere Möglichkeit, die bekannten Tintenkonverter mit Schreibtinte zu füllen, besteht darin, an dem Nachfüllsystem eine Kanüle vorzusehen, die durch eine Membran oder eine sowieso vorhandene Öffnung in den Speicherraum innen in dem Tintenkonverter eingeführt wird.
  • Danach wird Überdruck in dem Nachfüllsystem erzeugt, um Schreibtinte in den Speicherraum innen in dem Tintenkonverter einzubringen.
  • Auch hier ergibt sich bei dem Herausziehen der Kanüle aus dem Tintenkonverter ein Verschmutzungsproblem, das in der Regel dadurch gelöst wird, dass der Tintenkonverter und/oder das Nachfüllsystem mit einem Tuch abgewischt werden.
  • Im Stand der Technik sind derartige Systeme vielfach beschrieben.
  • So beschreibt die DE 199 12 620 A1 eine Anordnung zum Befüllen eines Tintentanks, bei dem ein gesonderter Adapter zwischen dem Tintentank und dem Vorratsgefäß verwendet wird. Der Adapter wird dazu auf einen Stutzen des Vorratsgefäßes aufgesetzt und greift gleichzeitig in einen Stutzen an dem Behälter ein, um beim Aufsetzen des Behälters auf den Stutzen ein in dem zu füllenden Behälter vorgesehenes Ventil zu öffnen.
  • Die DE 101 16 429 A1 beschreibt ebenfalls eine Vorrichtung zum Befüllen von Tintentanks, bei der ein gesonderter Adapter verwendet wird, der über je eine Kanüle sowohl in das Vorratsgefäß als auch in den zu füllenden Behälter eindringt.
  • Die EP 0 593 851 A1 zeigt eine Tintenreserveflasche, die auf die Schreibspitze eines Füllhalters aufgesetzt wird, um die Schreibtinte sozusagen entgegen dem üblichen Schreibfluss in den Speicherraum des Füllhalters zu überführen.
  • Die DE 197 03 853 A1 beschreibt ein Schreibgerät, das an seinem von der Schreibspitze abgelegenen hinteren Ende ein Ventil aufweist, über das Schreibtinte mittels einer einsteckbaren Hohlnadel nachgefüllt werden kann.
  • Die DE 42 27 751 A1 sowie das DE 90 17 837 U1 beschreiben jeweils ein Nachfüllsystem zum Nachfüllen eines Schreibgerätes, bei dem die Schreibspitze in den Vorratsbehälter eingeführt wird. Die Abdichtung zwischen dem zu füllenden Behälter und dem Vorratsgefäß erfolgt durch Anlage der Stirnseite des Schreibgerätes an Dichtlippen, die innen in dem Vorratsgefäß vorgesehen sind. Hier ist ein Übergaberaum in dem Vorratsgefäß ausgebildet, was nach dem Entfernen des Schreibstiftes zu Verschmutzungen führen kann, wenn das Vorratsgefäß nicht unverzüglich wieder verschlossen wird.
  • Bei all den insoweit beschriebenen Nachfüllsystemen aus dem Stand der Technik ist zum einen von Nachteil, dass eine nicht unerhebliche Verschmutzungsgefahr besteht, weshalb die Behälter und die Vorratsgefäße immer unmittelbar nach dem Auffüllen des Behälters mit einem Tuch gereinigt werden müssen. Da Behälter und Vorratsgefäß nicht gleichzeitig gereinigt werden können, wird in der Regel zunächst der Behälter abgelegt und das Vorratsgefäß gereinigt und verschlossen, woraufhin dann der Behälter gereinigt und wieder in die Vorrichtung eingesetzt wird, in der er verwendet wird, in der Regel also in ein Schreibgerät.
  • Darüber hinaus ist der mechanische Aufbau der bekannten Nachfüllsysteme sehr kompliziert und jeweils für einen ganz spezifischen Anwendungsfall ausgerichtet, so dass die eigentlich gewünschte Flexibilität für den Einsatz des Nachfüllsystems beispielsweise mit verschiedenen Tintenkonvertern nicht gegeben ist.
  • Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Neuerung die Aufgabe zugrunde, ein konstruktiv einfach aufgebautes und einfach zu bedienendes Nachfüllsystem zu schaffen, das die vorstehend genannten Nachteile zumindest zum Teil oder weitgehend vermeidet.
  • Bei dem eingangs genannten Nachfüllsystem wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass es ein Gehäuse mit einem die zylindrische Wand des Behälters aufnehmendem Mundstück, einem in dem Gehäuse ausgebildeten Vorratsraum für das Fluid und einem selbstschließenden Ventilsystem aufweist, das zwischen dem Mundstück und dem Vorratsraum wirkt und derart ausgebildet ist, dass es durch Verbinden des Nachfüllsystems mit dem Behälter öffnet.
  • Demgemäß ist ein Ventil im Nachfüllsystem und nicht im Behälter untergebracht, was den Vorteil aufweist, dass das Nachfüllsystem nach dem Trennen von dem Behälter kein Fluid verliert, was ansonsten zu Verschmutzungen führen könnte. Der Behälter wird unverzüglich wieder in das zugeordnete Gerät, in der Regel also den Füllhalter eingesetzt, so dass ein Austreten von Fluid aus dem offenen Übergaberaum kein Problem darstellt.
  • Fluid, das gegebenenfalls in dem Mundstück an dem Nachfüllsystem verbleibt, stellt insofern kein Problem dar, weil das Nachfüllsystem eine Kappe aufweisen kann, die auf das Mundstück aufgesetzt wird.
  • Die zugrunde liegende Idee besteht also darin, den Übergaberaum an dem das Fluid aufnehmenden Behälter nicht nur für die Abgabe des Fluids in dem zu nutzenden Gerät, also beispielsweise an die Schreibspitze zu nutzen, sondern auch zur Befüllung des Behälters, wenn das Fluid zur Neige geht.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Behälter ein Tintenkonverter und das Fluid eine Schreibtinte. Während andere Anwendungsmöglichkeiten für den zu füllenden Behälter und das Fluid denkbar sind, ergeben sich besondere Vorteile, wenn der Behälter ein Tintenkonverter ist.
  • Weil jetzt der Tintenkonverter über den Übergaberaum gefüllt wird, lässt sich auch ein einfaches und verschmutzungsfreies Nachfüllsystem bereitstellen, in dem ein Ventilsystem vorgesehen ist, das beim Einschieben des Tintenkonverters in das Mundstück öffnet und beim Herausziehen automatisch wieder schließt.
  • Das neue Nachfüllsystem kann als mobiles Gerät verwendet werden, das auch unterwegs jederzeit zum Nachfüllen eines Tintenkonverters verwendet werden kann, ohne dass die Gefahr von Verschmutzungen besteht, wie es beispielsweise dann der Fall ist, wenn ein Füllhalter mit Tintenkonverter über die Schreibspitze gefüllt wird.
  • Die zugrunde liegende Aufgabe wird auf diese Weise vollkommen gelöst.
  • Dabei ist es bevorzugt, wenn das Nachfüllsystem einen in dem Mundstück axial verschiebbaren Adapter aufweist, der mit dem Ventilsystem zusammenwirkt, und einen Übergabekanal aufweist, der sich in das Mundstück öffnet.
  • Diese Maßnahme ist konstruktiv von Vorteil, weil über den Adapter zum einen ein einfaches Öffnen des Ventilsystems ermöglicht wird und zum anderen eine einfache Anpassung an den Übergaberaum des zu füllenden Behälters.
  • Verschiedene Adapter können zum Beispiel behälterseitig unterschiedlich ausgelegt sein, während sie nachfüllsystemseitig, also in Richtung des Ventilsystems und des Mundstückes, einen identischen Aufbau aufweisen.
  • Dies bedeutet, dass ein Nachfüllsystem der erfindungsgemäßen Art lediglich durch Vorsehen unterschiedlicher Adapter zum Füllen verschiedener Tintenkonverter verwendet werden kann.
  • Dabei ist es bevorzugt, wenn das Ventilsystem einen Ventilsitz und eine Ventilbuchse mit einer Dichtfläche aufweist, die unter Federspannung auf dem Ventilsitz aufliegt, wobei vorzugsweise die Ventilbuchse axial verschiebbar an dem Mundstück gelagert und mit einer Druckfeder verbunden ist, die sich innen in dem Vorratsraum abstützt, wobei die Druckfeder vorzugsweise mit einem Haltering verbunden ist, der innen in dem Vorratsraum festgelegt ist.
  • Auch diese Maßnahmen sind konstruktiv von Vorteil, sie sorgen für ein einfach ausgebautes, unter Federkraft selbstschließendes Ventilsystem, bei dem durch Druck auf die Ventilbuchse diese axial in das Gehäuse des Nachfüllsystems hineingeschoben wird, wobei dieses Verschieben durch den mechanisch vorgeschalteten Adapter erfolgt.
  • Diese Maßnahme ist darüber hinaus auch von Vorteil hinsichtlich des Zusammenbaus, also der Montage des neuen Nachfüllsystems, weil nämlich das Ventilsystem als Kunststoffspritzteil ausgelegt werden kann, das vor dem Einsetzen des Mundstückes in das Gehäuse des Nachfüllsystems so weit eingeschoben wird, bis der Haltering seine vorgegebene Position erreicht.
  • Daraufhin wird das Mundstück in das Gehäuse eingeschoben, wobei darauf geachtet wird, dass zwischen dem Mundstück und dem Ventilsystem der Adapter zu liegen kommt.
  • Das neue Nachfüllsystem ist somit mechanisch einfach aufgebaut und preiswert herzustellen und zu montieren.
  • Allgemein ist es bevorzugt, wenn das Mundstück einen innerhalb des Gehäuses angeordneten ersten Abschnitt und einen außerhalb des Gehäuses verlaufenden zweiten Abschnitt aufweist, wobei vorzugsweise der zweite Abschnitt mit dem Gehäuse verbunden ist und der erste Abschnitt die Ventilbuchse und den Adapter führt, in dessen vorderem Ende der Übergabekanal verläuft, wobei vorzugsweise in dem ersten Abschnitt des Mundstückes ein sich radial nach innen erstreckender Anschlag, vorzugsweise eine umlaufende Schulter ausgebildet ist, und der Adapter zwischen dem Anschlag und der Ventilbuchse angeordnet ist, wobei weiter vorzugsweise der Ventilsitz an einem hinteren Ende des ersten Abschnittes des Mundstückes angeordnet ist.
  • Auch diese Maßnahme ist konstruktiv von Vorteil, weil der Adapter in den ersten Abschnitt des Mundstückes eingelegt werden kann, bevor das Mundstück auf das Gehäuse aufgesetzt wird, wobei der erste Abschnitt in das Gehäuse hineingeführt wird. Nachdem zuvor bereits das Ventilsystem in dem Gehäuse angeordnet wurde, muss dabei lediglich darauf geachtet werden, dass die Ventilbuchse ebenfalls in den ersten Abschnitt des Mundstückes hineingelangt, wo es dann in Anlage mit dem Adapter gelangt.
  • Der sich radial nach innen erstreckende Anschlag sorgt dabei dafür, dass der Adapter nicht aus dem Inneren des Gehäuses des Nachfüllsystems herausfallen kann.
  • Weiter ist es bevorzugt, wenn der Ventilsitz an einem hinteren Ende des ersten Abschnittes des Mundstückes angeordnet ist.
  • Bei dieser Maßnahme ist von Vorteil, dass durch die Positionierung der Ventilbuchse in dem ersten Abschnitt des Mundstückes gleichzeitig auch eine Positionierung zwischen Ventilsitz und Dichtfläche an der Ventilbuchse erfolgt.
  • Auch diese Maßnahme sorgt für einen konstruktiv einfachen Aufbau und eine preiswerte Montage des neuen Nachfüllsystems.
  • Allgemein ist es bevorzugt, wenn zwischen einem vorderen Ende des Adapters und einer Innenwand des Mundstücks ein Ringraum ausgebildet ist, in den die zylindrische Wand des Behälters einschiebbar ist.
  • Diese Maßnahme ermöglicht ein einfaches und tropfsicheres Befüllen des Behälters über das Nachfüllsystem.
  • Die Innenwand des Mundstückes führt die zylindrische Wand des Behälters beim Einschieben des Behälters in das Nachfüllsystem, wobei gleichzeitig der Adapter mit seinem vorderen Ende in den Übergaberaum eingreift.
  • Die Vorkehrungen sind dabei so getroffen, dass der Adapter für die Abdichtung des Übergaberaumes sorgt, während die Innenwand des Mundstückes für die Führung der zylindrischen Wand des Behälters sorgt, jedoch nicht für die Abdichtung selbst verantwortlich ist. Auf diese Weise können Behälter mit unterschiedlicher Außenkontur in das Mundstück eingeführt werden, wichtig ist nur, dass das vordere Ende des Adapters an den Übergaberaum so angepasst ist, dass eine entsprechende Abdichtung erfolgt.
  • Dabei ist es bevorzugt, wenn an dem Adapter eine Anschlagfläche ausgebildet ist, die beim Einschieben der zylindrischen Wand des Behälters mit einer Gegenfläche an der zylindrischen Wand in Anlage gelangt.
  • Diese Maßnahme ist ebenfalls konstruktiv von Vorteil, denn das Öffnen des Ventilsystems erfolgt lediglich dadurch, dass die Anschlagfläche an dem Adapter und die Gegenfläche an der zylindrischen Wand miteinander in Anlage gelangen, so dass beim weiteren Vorschieben des Behälters in das Nachfüllsystem der Adapter nach innen in das Nachfüllsystem hineingedrückt wird, wodurch die Ventilbuchse von dem Ventilsitz abgehoben wird.
  • Allgemein ist es bevorzugt, wenn an einem vorderen Ende des Adapters ein Dichtkonus ausgebildet ist, der beim Einschieben der zylindrischen Wand des Behälters in Anlage mit einer Innenwand des Übergaberaums gelangt.
  • Wie bereits erwähnt, sorgt diese Maßnahme auf einfache Weise dafür, dass zwischen dem Adapter und dem Übergaberaum eine derartige Abdichtung erfolgt, dass nach dem Öffnen des Ventilsystems aus dem Adapter Schreibtinte in den Übergaberaum gelangt, von wo sie dann in den Speicherraum in dem Behälter übertritt, ohne dass Schreibtinte aus dem Übergaberaum seitlich an der Verbindung zwischen Behälter und Nachfüllsystem austreten kann.
  • Dabei ist es bevorzugt, wenn zwischen dem Adapter und dem Mundstück eine Dichtung vorgesehen ist, die zumindest bei geöffnetem Ventilsystem den Vorratsraum gegenüber einem in dem Mundstück vorgesehenen Aufnahmeraum für die zylindrische Wand abdichtet.
  • Hier ist von Vorteil, dass auf einfache Weise verhindert wird, dass Schreibtinte aus dem Vorratsraum nicht nur durch den Übergabekanal in den Übergaberaum sondern unerwünscht auch außen an dem Adapter vorbei in den Aufnahmeraum und dort auf die zylindrische Wand des Behälters gelangt.
  • Vor diesem Hintergrund betrifft die vorliegende Neuerung als Ersatzteil oder gesondert verkehrsfähiges Zulieferteil des neuen Nachfüllsystem einen Adapter, der ein vorderes Ende mit einem Dichtkonus aufweist, der einer Innenwand eines Übergabekanals eines zu füllenden Behälters angepasst ist, und eine Anschlagfläche für ein Ventilsystem des Nachfüllsystems aufweist.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Neuerung zu verlassen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Seitenansicht eines zu befüllenden Behälters, im vorliegenden Fall eines Tintenkonverters;
  • 2 eine ausschnittsweise Schnittdarstellung des vorderen Endes des Behälters aus 1;
  • 3 in einer Darstellung wie 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Außenkontur eines vorderen Endes eines Tintenkonverters;
  • 4 in einer schematischen Darstellung im Längsschnitt ein Nachfüllsystem für den Tintenkonverter aus 1;
  • 5 das Nachfüllsystem aus 1 in einer vergrößerten geschnittenen Darstellung im Bereich des Mundstückes;
  • 6 eine weiter vergrößerte, schematische Darstellung wie in 6, mit geschlossenem Ventilsystem; und
  • 7 eine Darstellung wie 6, jedoch mit geöffnetem Ventilsystem.
  • In 1 ist in einer schematischen Seitendarstellung ein Behälter zur Aufnahme eines Fluids gezeigt, der im vorliegenden Fall ein Tintenkonverter 10 ist, der ein stiftartiges Gehäuse 11 aufweist.
  • Das Gehäuse 11 des Tintenkonverters 10 weist ein hinteres Ende 12 auf, an dem der Tintenkonverter 10 erfasst und manipuliert werden kann.
  • Der Tintenkonverter 10 weist ferner ein vorderes Ende 14 auf, mit dem der Tintenkonverter 10 zuvorderst in einen Füllhalter hineingesteckt wird, so dass das vordere Ende 14 auf das hintere Ende einer hier nicht gezeigten Schreibfederbaugruppe aufgesteckt wird.
  • Ein Tintenkonverter 10 wird in konventionellen Füllhaltern alternativ zu Patronen eingesetzt. Während die Patronen in der Regel vor dem Einsetzen mittels einer Kugel verschlossen sind, die beim Aufschieben auf das hintere Ende der Schreibfederbaugruppe in das Innere der Patrone hineingedrückt werden, weist der Tintenkonverter 10 in der Regel kein derartiges Verschlusssystem auf.
  • In 2 ist das vordere Ende 14 des Tintenkonverters 10 ausschnittsweise geschnitten dargestellt. Es ist zu erkennen, dass in dem Gehäuse 11 ein Speicherraum 14 vorgesehen ist, der in direkter Fluidverbindung mit einem Übergaberaum 16 steht, der in einem Einsatzstück 17 ausgebildet ist, das in das Gehäuse 11 eingesetzt ist.
  • Das Einsatzstück 17 weist eine den Übergaberaum 16 umschließende Innenwand 18 auf, während das Gehäuse 11 im Beispiel der 2 eine zylindrische Außenwand 19 aufweist, die in 2 nach rechts leicht konisch verläuft.
  • In 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel für das vordere Ende 14' eines Tintenkonverters 10 gezeigt, bei dem eine gestufte, zylindrische Außenwand 21 vorgesehen ist, während die Innenwand 18 sowie das Einsatzstück 17 genauso aufgebaut ist wie bei dem vorderen Ende 14 gemäß 2.
  • An dem Einsatzstück 17 ist noch eine in den 2 und 3 nach rechts weisende, ringförmige Stirnfläche 22 zu erkennen.
  • In dem Speicherraum 15 ist in den 2 und 3 mit 23 noch Schreibtinte bezeichnet, die über den Übergaberaum 16 zu einer Schreibfederbaugruppe gelangt, wie dies allgemein bekannt ist.
  • Wenn die Schreibtinte 23 in dem Tintenkonverter 10 zur Neige geht, wird dieser aus dem Schreibgerät, in der Regel also einem Füllhalter herausgenommen und befüllt.
  • Im Stand der Technik erfolgt dies bei einem Tintenkonverter 10 der insoweit beschriebenen Art bisher dadurch, dass das vordere Ende 14 in ein Tintenfass eingesteckt wird und dann das hintere Ende 12 gegenüber dem Gehäuse 11 verdreht wird, wodurch Schreibtinte 23 in den Speicherraum 15 aufgesogen wird.
  • Um die Umständlichkeit dieser Art der Befüllung sowie die damit verbundenen Verschmutzungsrisiken zu vermeiden, wird jetzt ein Nachfüllsystem 24 bereitgestellt, das in 4 im schematischen Längsschnitt und in der Mitte weggebrochen gezeigt ist.
  • Das neue Nachfüllsystem 24 ermöglicht es auch, dass der Übergaberaum 16 und der Speicherraum 15 des Tintenkonverters 10 durch ein Verschlusssystem, beispielsweise eine federbelastete Kugel gegeneinander abgedichtet sind, wenn der Tintenkonverter 10 weder in einen Füllhalter noch in das neue Nachfüllsystem 24 eingesteckt oder eingeschraubt ist.
  • Wie bei einer Patrone wird die Kugel beim Einsetzen des Tintenkonverters 10 in einen Füllhalter oder das neue Nachfüllsystem 24 durch einen Anschlag aus ihrer Schließposition herausgedrückt, so dass die Fluidverbindung zwischen Übergaberum 16 und Speicherraum 15 freigegeben wird. Wenn der Tintenkonverter 10 aus dem Füllhalter oder dem Nachfüllsystem 24 entnommen wird, bewegt eine in dem Tintenkonverter 10 vorgesehene Schließfeder die Kugel wieder in ihre Schließposition.
  • Durch den Bruch in der Mitte des Nachfüllsystems 24 wird eine vergrößerte Darstellung des länglichen, stiftartigen Nachfüllsystems 24 ermöglicht, das ein stiftartiges Gehäuse 25 aufweist, in dem ein Vorratsraum 26 für Schreibtinte 23 vorgesehen ist.
  • Der Vorratsraum 26 ist in 4 nach rechts durch einen luftdurchlässigen Stopfen 27 verschlossen, der in das offene hintere Ende 28 des Gehäuses 25 eingesetzt wird, nachdem Schreibtinte in den Vorratsraum 26 eingefüllt wurde.
  • An seinem vorderen Ende 31 ist das Nachfüllsystem 24 mit einer auf das Gehäuse 25 aufgesetzten Kappe 32 versehen, durch die verhindert wird, dass nach dem Befüllen des Tintenkonverters 10 ggf. an dem vorderen Ende 31 verbleibende Schreibtinte zur Verschmutzung führt.
  • In dem vorderen Ende 31 ist ein Ventilsystem 33 angeordnet, das eine axial verschiebbare Ventilbuchse 34 aufweist, die mit einer Druckfeder 35 verbunden ist, die an einem Haltering 36 befestigt ist, der innen in dem Vorratsraum 26 festgelegt ist.
  • Die Druckfeder 35 ist mit mehreren Federarmen 37 ausgebildet, so dass sich eine Art Federkäfig bildet.
  • In der vergrößerten Darstellung der 5 ist zu erkennen, dass in das vordere Ende 31 des Gehäuses 25 ein zylindrisches Mundstück 38 eingesetzt ist, das mit einem ersten Abschnitt 39 in das Gehäuse 25 hineinragt und mit einem zweiten Abschnitt 41 außerhalb des Gehäuses zu liegen kommt. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Mundstück 38 ein von dem Gehäuse 25 gesondertes Bauteil, es kann aber auch einteilig mit dem Gehäuse 25 ausgebildet sein.
  • Außen an dem zweiten Abschnitt 41 ist eine in 5 nach rechts offene, umlaufende Nut 42 vorgesehen, in die eine umlaufende Stirnwand 43 des Gehäuses 25 eingesetzt ist, so dass das Mundstück 38 auf das Gehäuse 25 aufgerastet ist.
  • In dem ersten Abschnitt 39 des Mundstückes 38 ist ein axial verschiebbarer Adapter 44 angeordnet, der stopfenartig ausgebildet ist und gestufte Außendurchmesser aufweist.
  • In dem Adapter 44 ist ein Übergabekanal 45 vorgesehen, der in noch zu beschreibender Weise in Fluidverbindung mit dem Vorratsraum 26 gelangt, wenn das Ventilsystem 33 geöffnet ist.
  • Der erste Abschnitt 39 des Mundstückes 38 weist ein Außenrohr 46 auf, in dem ein kürzeres Innenrohr 47 angeordnet ist, an dem in 5 links eine Schulter 48 ausgebildet ist, die radial nach innen ragt und so den Adapter 44 an einer Bewegung in 5 nach links hindert.
  • In der gezeigten Darstellung ist der Adapter 44 zwischen der Schulter 48 und der axial beweglichen Ventilbuchse 34 angeordnet, die unter Kraft der Federarme 37 in Anlage mit dem Adapter 44 ist. Auf diese Weise werden Adapter 44 und Ventilbuchse 34 in dem Innenrohr 47 geführt. Adapter 44 und Ventilbuchse 34 sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel als getrennte Bauteile ausgebildet, sie können jedoch auch einteilig miteinander ausgebildet sein.
  • Das Außenrohr 46 des Mundstückes 38 erstreckt sich bis in den zweiten Abschnitt 41 und weist insgesamt eine zylindrische Innenwand 49 auf.
  • An seinem hinteren Ende 50 ist das Außenrohr 46 mit dem Innenrohr 47 verbunden.
  • Der in dem Innenrohr 47 gehaltene Adapter 44 ragt mit seinem vorderen Ende nach links aus dem Innenrohr 47 hinaus und ist dort als Dichtkonus 51 ausgebildet, der es beim Befüllen des Tintenkonverters 10 verhindert, dass aus dem Übergaberaum 16 Schreibtinte 23 außen an dem Adapter 44 vorbei austritt.
  • Zwischen der Innenwand 49 des Außenrohres 46 und dem Dichtkonus 51 ist als Aufnahmeraum für den Tintenkonverter 10 ein Ringraum 52 ausgebildet, in dem beim Einschieben oder Einschrauben des vorderen Endes 14 des Tintenkonverters 10 dessen zylindrische Wand 19 bzw. 21 zu liegen kommt, wie dies in den 6 und 7 zu erkennen ist.
  • In 6 ist die zylindrische Wand 19 in den Ringraum 52 hineingeschoben, allerdings liegt der Adapter 44 noch in einer Position, in der das Ventilsystem 33 nicht geöffnet ist.
  • An dem hinteren Ende 50 des Außenrohrs 46 ist ein Ventilsitz 53 ausgebildet, an dem die Ventilbuchse 34 mit einer Dichtfläche 54 anliegt. Auf diese Weise kann Schreibtinte nicht aus dem Vorratsraum 26 in den Adapter 44 gelangen.
  • Wenn der Tintenkonverter mit seiner zylindrischen Wand 19 jetzt weiter in den Ringraum 52 hineinbewegt wird, gelangt die Stirnfläche 22 des Einsatzstückes 17 in Anlage mit einer Anschlagfläche 55 an den Adapter, der dadurch in 6 nach rechts bewegt wird und bei dieser Bewegung die Ventilbuchse 34 ebenfalls nach rechts bewegt, so dass sich die Dichtfläche 54 von dem Ventilsitz 53 abhebt.
  • Dabei gelangt der Adapter 44 mit seiner in 6 nach rechts weisenden Stirnfläche 56 in Anlage mit einer Anlagefläche 57 an der Ventilbuchse 34.
  • In den 6 und 7 ist zu erkennen, dass bei dem Einschieben der zylindrischen Wand 19 des Tintenkonverters 10 in den Ringraum 52 gleichzeitig der Adapter 44 mit seinem vorderen Ende 58 in den Übergaberaum 16 hineingelangt, der in dem Einsatzstück 17 des Tintenkonverters 10 angeordnet ist. Der Dichtkonus 51 sorgt jetzt für eine Abdichtung des Übergaberaumes 16.
  • In dem in 7 gezeigten Zustand wurde die Ventilbuchse 34 so weit nach rechts bewegt, dass sich zwischen dem Ventilsitz 53 und der Dichtfläche 54 ein Spalt 59 bildet, durch den Schreibtinte aus dem Vorratsraum 26 über seitliche Schlitze 61, die in der Ventilbuchse 34 vorgesehen sind, in den Innenraum 62 des Adapters 44 hineingelangt.
  • An dem Adapter 44 ist eine umlaufende Dichtlippe 64 ausgebildet, die innen an einer Innenwand 65 des Innenrohres 47 anliegt. Auf diese Weise sind der Ringraum 52 und damit die zylindrische Wand 19 des Tintenkonverters 10 gegenüber dem Spalt 59 und somit dem Vorratsraum 26 abgedichtet, so dass keine Schreibtinte 23 außen auf den Tintenkonverter 10 gelangen kann. Während der Dichtkonus 51 für eine Abdichtung zwischen dem Übergaberaum 16 in dem Tintenkonverter 10 und dem Nachfüllsystem 24 sorgt, wirkt die durch Dichtlippe 64 und Innenwand 65 gebildete Dichtung sozusagen innen in dem Nachfüllsystem 24 zwischen Adapter 44 und Mundstück 38.
  • Der Innenraum 62 ist in Fluidverbindung mit dem Übergabekanal 45, der in den Übergaberaum 16 öffnet, der wiederum in Fluidverbindung mit dem Speicherraum 15 steht.
  • Nachdem also der Tintenkonverter 10 mit seinem vorderen Ende 14 auf die beschriebene Art und Weise in das Mundstück 38 an dem Nachfüllsystem 24 eingeschoben und dabei das Ventilsystem 33 geöffnet wurde, besteht also eine Fluidverbindung zwischen dem Vorratsraum 26 und dem Speicherraum 15, ohne dass dabei Schreibtinte 23 außen auf die zylindrische Wand 19 des Tintenkonverters 10 gelangen kann.
  • Das Überführen von Schreibtinte 23 aus dem Vorratsraum 26 in den Speicherraum 15 kann einerseits durch Schwerkraft oder dadurch erfolgen, dass entweder auf das Gehäuse 25 oder auf den Stopfen 27 mechanischer Druck ausgeübt wird, so dass die Schreibtinte aus dem Vorratsraum 26 in den Speicherraum 15 übertritt.
  • Im vorliegenden Fall erfolgt das Befüllen des Speicherraums 15 jedoch durch das bereits erwähnte Saugsystem in dem Tintenkonverter 10, das über das hintere Ende 12 des Tintenkonverters 10 betätigt wird. Weil der Stopfen 27 luftdurchlässig ausgebildet ist, kann auf diese Weise Schreibtinte 23 aus dem Vorratsraum 26 abgesaugt werden, ohne dass dort ein Unterdruck entsteht.
  • Wenn auf diese Weise der Speicherraum 15 hinreichend gefüllt wurde, wird der Tintenkonverter wieder aus dem Mundstück 38 herausgezogen oder herausgeschraubt, wodurch sich das Ventilsystem 33 unter Kraft der Federarme 37 wieder schließt.
  • Dabei kann es passieren, dass ein geringer Rest an Schreibtinte sowohl in dem zweiten Abschnitt 41 des Mundstückes 38 als auch in dem Übergaberaum 16 verbleibt. Beides ist jedoch unkritisch, weil auf das Nachfüllsystem 24 unverzüglich die Kappe 32 aufgesteckt werden kann, während der Tintenkonverter 10 unmittelbar nach dem Füllen mit seinem vorderen Ende 14 in das Gehäuse eines Füllhalters geschoben wird, wo der Übergaberaum 16 wieder auf dem hinteren Ende einer Schreibfederbaugruppe zu liegen kommt.
  • Das neue Nachfüllsystem 24 kann durch Änderung der Kontur des vorderen Endes 58 des Adapters 44 an unterschiedliche Tintenkonverter 10 angepasst werden. Für die Dichtigkeit zwischen dem Tintenkonverter 10 und dem Nachfüllsystem 24 kommt es lediglich darauf an, dass der Dichtkonus 51 hinreichend dicht an der Innenwand 18 des Einsatzstückes 17 anliegt, eine Abdichtung zwischen der zylindrischen Wand 19 sowie dem Außenrohr 46 ist nicht erforderlich, hier erfolgt lediglich eine mechanische Führung, damit beim Einschieben des Tintenkonverters 10 in das Mundstück 38 der Adapter 44 mit seinem vorderen Ende 58 sicher in dem Übergaberaum 16 zu liegen kommt.
  • An der Innenwand 49 ist dabei ein Rastvorsprung 60 vorgesehen, durch den die zylindrische Wand 19 des Tintenkonverters 10 in dem Mundstück 38 gehalten wird. Alternativ kann zwischen der zylindrischen Wand 19 der Tintenkonverters 10 und der Innenwand 49 des Außenrohrs 46 eine Schraubverbindung vorgesehen sein. Diese Klemmung oder Verschraubung sorgt dafür, dass der Tintenkonverter 10 sicher in dem Mundstück 38 gehalten wird und dabei das Ventilsystem 33 in dem in 7 gezeigten, geöffneten Zustand hält, während das Saugsystem des Tintenkonverters 10 betätigt wird.
  • Das neue Nachfüllsystem ermöglicht so also ein schnelles und sauberes Füllen eines Tintenkonverters 10.
  • Das neue Nachfüllsystem ist dabei mechanisch sehr einfach aufgebaut, es besteht im Wesentlichen aus dem stiftartigen Gehäuse 25, dem Ventilsystem 33, dem Adapter 44 und dem Mundstück 38 sowie am entgegengesetzten Ende noch dem Stopfen 27.
  • Sämtliche Bauteile des Nachfüllsystems 24 können als Kunststoffspritzteile ausgebildet sein, so dass sie schnell und preiswert hergestellt werden können. Auch die Montage des Nachfüllsystems 24 ist denkbar einfach, in das zylindrische Gehäuse 25 muss lediglich zunächst das Ventilsystem eingeschoben werden, wobei der Haltering 36 an der dafür vorgesehenen Stelle arretiert, verklemmt oder verschweißt wird.
  • Durch die Montage des Halteringes ist über dem Federkäfig 37 auch die Ventilbuchse 34 bereits in dem Gehäuse 25 angeordnet.
  • Jetzt wird beispielsweise der Adapter 44 in das Innenrohr 47 eingelegt und dann das Gehäuse 25 auf das Außenrohr 46 so weit aufgeschoben, bis die Stirnwand 43 mit der Nut 42 verrastet.
  • Anschließend wird der Stopfen 27 in das andere offene Ende des Gehäuses 25 eingesetzt und die Kappe 32 auf Mundstück 38 und Gehäuse 25 aufgeschoben, wie dies in 4 gezeigt ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 19912620 A1 [0014]
    • DE 10116429 A1 [0015]
    • EP 0593851 A1 [0016]
    • DE 19703853 A1 [0017]
    • DE 4227751 A1 [0018]
    • DE 9017837 U1 [0018]

Claims (16)

  1. Nachfüllsystem für einen ein Fluid (23) aufnehmenden Behälter (10), der an seinem vorderen Ende (14) einen nach außen offenen Übergaberaum (16) aufweist, der von einer zylindrischen Wand (19, 21) umgeben ist, und der mit einem Speicherraum (15) in dem Behälter (10) in Fluidverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Nachfüllsystem (24) ein Gehäuse (25) mit einem die zylindrische Wand (19, 21) des Behälters (10) aufnehmenden Mundstück (38), einem in dem Gehäuse (25) ausgebildeten Vorratsraum (26) für das Fluid (23) und einem selbstschließenden Ventilsystem (33) aufweist, das zwischen dem Mundstück (38) und dem Vorratsraum (26) wirkt und derart ausgebildet ist, dass es durch Verbinden des Nachfüllsystems (24) mit dem Behälter (10) öffnet.
  2. Nachfüllsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es einen in dem Mundstück (38) axial verschiebbaren Adapter (44) aufweist, der mit dem Ventilsystem (33) zusammenwirkt und einen Übergabekanal (45) aufweist, der sich in das Mundstück (38) öffnet.
  3. Nachfüllsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilsystem (33) einen Ventilsitz (53) und eine Ventilbuchse (34) mit einer Dichtfläche (54) aufweist, die unter Federspannung auf dem Ventilsitz (53) aufliegt.
  4. Nachfüllsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilbuchse (34) axial verschiebbar an dem Mundstück (38) gelagert und mit einer Druckfeder (35) verbunden ist, die sich innen in den Vorratsraum (26) abstützt.
  5. Nachfüllsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder (35) mit einem Haltering (36) verbunden ist, der innen in dem Vorratsraum (26) festgelegt ist.
  6. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Mundstück (38) einen innerhalb des Gehäuses (25) angeordneten ersten Abschnitt (39) und einen außerhalb des Gehäuses (25) verlaufenden zweiten Abschnitt (41) aufweist, wobei der zweite Abschnitt (41) mit dem Gehäuse (25) verbunden ist.
  7. Nachfüllsystem nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abschnitt (39) die Ventilbuchse (34) und den Adapter (44) führt, in dessen vorderem Ende (58) der Übergabekanal (45) verläuft.
  8. Nachfüllsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ersten Abschnitt (39) des Mundstücks (38) ein sich radial nach innen erstreckender Anschlag, vorzugsweise eine umlaufende Schulter (48) ausgebildet ist, und dass der Adapter (44) zwischen dem Anschlag und der Ventilbuchse (34) angeordnet ist.
  9. Nachfüllsystem nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilsitz (53) an einem hinteren Ende (50) des ersten Abschnitts des Mundstücks (38) angeordnet ist.
  10. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem vorderen Ende (58) des Adapters (44) und einer Innenwand (49) des Mundstücks (38) ein Ringraum (52) ausgebildet ist, in den die zylindrische Wand (19, 21) des Behälters (10) einschiebbar ist.
  11. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Adapter (44) eine Anschlagfläche (55) ausgebildet ist, die beim Einschieben der zylindrischen Wand (19, 21) des Behälters (10) mit einer Gegenfläche an der zylindrischen Wand (19, 21) in Anlage gelangt.
  12. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an einem vorderen Ende (58) des Adapters (44) ein Dichtkonus (51) ausgebildet ist, der beim Einschieben der zylindrischen Wand (19, 21) des Behälters (10) in Anlage mit einer Innenwand (18) des Übergaberaums (16) gelangt.
  13. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Adapter (34) und dem Mundstück (38) eine Dichtung (64, 65) vorgesehen ist, die zumindest bei geöffnetem Ventilsystem (33) den Vorratsraum (26) gegenüber einem in dem Mundstück (38) vorgesehenen Aufnahmeraum (52) für die zylindrische Wand (19, 21) abdichtet.
  14. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch eine auf das Gehäuse (25) aufsetzbare Kappe (32).
  15. Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter ein Tintenkonverter (10) und das Fluid (23) eine Schreibtinte ist.
  16. Adapter für das Nachfüllsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, der ein vorderes Ende (58) mit einem Dichtkonus (51) aufweist, der einer Innenwand (18) eines Übergaberaumes (16) eines zu füllenden Behälters (10) angepasst ist, und eine Anschlagfläche (56) für ein Ventilsystem (33) des Nachfüllsystems (24) aufweist.
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