DE19704821A1 - Einzelradaufhängung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
Einzelradaufhängung für ein KraftfahrzeugInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G3/00—Resilient suspensions for a single wheel
- B60G3/18—Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram
- B60G3/28—Resilient suspensions for a single wheel with two or more pivoted arms, e.g. parallelogram at least one of the arms itself being resilient, e.g. leaf spring
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
- B60G11/32—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds
- B60G11/48—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds not including leaf springs
- B60G11/50—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having springs of different kinds not including leaf springs having helical, spiral or coil springs, and also torsion-bar springs
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einzelradaufhängung für ein Kraftfahrzeug gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine derartige Einzelradaufhängung ist aus der DE 40 34 350 A1 bekannt. Die Radfüh
rungslenker dienen zum Übertragen von Kräften zwischen dem Fahrzeugaufbau und der
Fahrbahn über Lenkerlager am Fahrzeugaufbau, die Radführungslenker, die Radträger und
die Reifen. Dabei treten bei Federvorgängen, bei denen das betreffende Rad gegenüber
dem Fahrzeugaufbau eingefedert wird, insbesondere bei Ein-, Aus-, Brems- oder
Beschleunigungsfedervorgängen, hohe Kräfte auf, die durch die jeweiligen Lenkerlager
und/oder Federn, z. B. Schraubenfedern, von entsprechender Größe aufgefangen werden
müssen.
Um die in verschiedene Richtungen wirkenden Kräfte gut auffangen zu können, können
zwei oder mehr Radführungslenker, insbesondere Quer- und Längslenker zur Aufnahme
der Kräfte jeweils in Längsverlauf des jeweiligen Lenkers angeordnet werden. Zusätzlich
zur Kraftübertragung durch die jeweiligen Lenker ist weiterhin eine entsprechende Fede
rung der Bewegung in die jeweilige Richtung bei dem Federvorgang vorgesehen.
Die herkömmliche Verwendung von Radführungslenkern zur Übertragung von Kräften ei
nerseits und Federungssystemen zum Auffangen des Federvorgangs andererseits erfor
dert aufwendige, schwere und teure Anordnungen zur Einzelradaufhängung, die zudem
zusätzlich zu dem vom Rad für den Einfedervorgang benötigten Raum einen beträchtli
chen Bauraum im jeweiligen Achsbereich verbrauchen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einzelradaufhängung für ein Kraftfahrzeug
zu schaffen, die platzsparend ist, ein geringes Gewicht aufweist, und kostengünstig
sowie mit wenig Fertigungsaufwand herzustellen ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Einzelradaufhängung nach Anspruch 1 gelöst. Die An
sprüche 2 und 3 beschreiben bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Einzel
radaufhängung.
Die Erfindung beruht auf der Überlegung, die relative Winkeländerung der Radführung
gegenüber dem Fahrzeugaufbau beim Federvorgang des Rades für ein Federungssystem
zu nutzen. Durch die erfindungsgemäße Verwendung eines Lenkers, der für einen Feder
vorgang des Rads gegenüber dem Fahrzeugaufbau tordierbar ausgebildet und mit dem
Fahrzeug über ein torsionssteifes Lager verbunden ist, wird durch die Winkeländerung
beim Federvorgang des Rads eine Torsion dieses Lenkers hervorgerufen, ohne daß er in
seiner Funktion der Übertragung von Kräften in Lenkerlängsrichtung beeinträchtigt wird.
Als derartiger Lenker kann dabei vorteilhafterweise nach Anspruch 3 ein Torsionsstab als
Drehstabfeder ausgebildet werden, da ein solcher stabförmiger Lenker sowohl Druck-
und Zugkräfte in Lenkerlängsrichtung als auch als Torsionsstab Drehmomente um seine
Achse in einfacher Weise übertragen kann.
Die Erfindung wird im folgenden an einer Ausführungsform anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Einzelradaufhängung gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Einzelradaufhängung aus Fig. 1.
Ein Kraftfahrzeugrad 1 ist nach Fig. 1 über seinen Radträger beziehungsweise Achszap
fen 6 mit einem Querlenker 4 und einem Längslenker 2 gelenkig oder starr verbunden.
Der Querlenker 4 und der Längslenker 2 sind über jeweilige Lager 14 beziehungsweise
12 mit einem Fahrzeugaufbau 10 verbunden. Die Fahrtrichtung wird durch den mit F be
zeichneten Pfeil wiedergegeben.
Der Längslenker 2 ist dabei gemäß Fig. 2 stabförmig ausgestaltet. Erfindungsgemäß ist
der Längslenker 2 tordierbar ausgelegt und wirkt somit gleichzeitig als Zug-Druck-Strebe
zur Übertragung von Kräften, die in seiner Längsrichtung verlaufen und andererseits als
Torsionsfeder zur Aufnahme von Drehmomenten um seine Längsachse. Da das Lenkerla
ger 12 torsionssteif ausgelegt ist, wirkt der Längslenker als Federungssystem für das
Rad gegenüber dem Fahrzeugaufbau 10. Der Querlenker 4 ist nicht tordierbar ausgelegt
und dient somit nicht zur Federung des Rads.
Bei einem Ein- oder Ausfedervorgang, bei dem das Rad 1 gegenüber dem Fahrzeugauf
bau 10 nach oben oder unten bewegt wird, wird der Längslenker bei geeigneter Anbrin
gung tordiert und bewirkt somit eine Rückstellkraft, die der Ein- oder Ausfederbewegung
entgegenwirkt. Der Längslenker 2 kann dazu an seinem dem Fahrzeugaufbau 10 entge
gengesetzten Ende in einem Anlenkpunkt 5 gelenkig mit dem Querlenker 4 verbunden
sein, um ein Durchbiegen des Längslenkers bei dem Federvorgang zu vermeiden. Der
Anlenkpunkt 5 ist zur Übertragung des Drehmoments zwischen dem Radzapfen 6 und
dem Fahrzeugaufbau 10 torsionssteif ausgelegt.
Aufgrund der Federwirkung des als Torsionsstab wirkenden Längslenkers 2 kann das Fe
derbein 8 kleiner dimensioniert werden als die herkömmliche Einzelradaufhängung, es ist
grundsätzlich sogar eine Federung alleine durch den Längslenker 2 möglich.
Weiterhin kann ein derartiges Federungssystem auch bei einer Doppelquerlenkerachse
verwendet werden, wobei hier vorteilhafterweise eine Verwendung von zwei tordierba
ren Längslenkern eine gute Federwirkung ergibt, so daß gegebenenfalls auf ein zusätzli
ches Federungssystem für die vertikale Federbewegung verzichtet werden kann.
Claims (4)
1. Einzelradaufhängung für ein Kraftfahrzeug oder einen Kraftfahrzeuganhänger, ins
besondere ein Personenkraftfahrzeug, mit wenigstens zwei Radführungslenkern (2,
4), die einen Radträger oder Achszapfen (6) jeweils über ein Lenkerlager (12, 14)
mit einem Fahrzeugaufbau (10) verbinden und zur Übertragung von Kräften zwi
schen dem Fahrzeugaufbau und dem Radträger bei einem Federvorgang, insbeson
dere einem Ein-, Aus-, Brems- oder Beschleunigungsfedervorgang geeignet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens ein Lenker (2) für einen Federvorgang des Rads (1) gegenüber dem
Fahrzeugaufbau tordierbar ausgebildet ist und
das Lager (12) des tordierbaren Lenkers (2) gegenüber dem Fahrzeugaufbau (10)
torsionssteif um die Lenkerlängsachse ausgelegt ist.
2. Einzelradaufhängung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelrad
aufhängung einen Längslenker (2) und einen Querlenker (4) aufweist und der
Längslenker (2) tordierbar ausgebildet ist.
3. Einzelradaufhängung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
tordierbare Lenker (2) als Drehstabfeder ausgebildet ist.
4. Einzelradaufhängung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der tordierbare Lenker (2) mit dem anderen Lenker (4) gelenkig verbunden ist,
vorzugsweise durch einen Anlenkpunkt (5) an einem dem fahrzeugaufbauseitigen
Ende entgegengesetzten Ende des tordierbaren Lenkers (2).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19704821A DE19704821A1 (de) | 1996-02-21 | 1997-02-08 | Einzelradaufhängung für ein Kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19606372 | 1996-02-21 | ||
| DE19704821A DE19704821A1 (de) | 1996-02-21 | 1997-02-08 | Einzelradaufhängung für ein Kraftfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19704821A1 true DE19704821A1 (de) | 1997-08-28 |
Family
ID=7785959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19704821A Withdrawn DE19704821A1 (de) | 1996-02-21 | 1997-02-08 | Einzelradaufhängung für ein Kraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19704821A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19809214A1 (de) * | 1998-03-04 | 1999-09-09 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Fahrgestell eines schweren Nutzfahrzeuges |
| DE19809196A1 (de) * | 1998-03-04 | 1999-09-09 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Fahrgestell eines schweren Nutzfahrzeuges |
| DE19809279A1 (de) * | 1998-03-04 | 1999-09-09 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Fahrgestell eines schweren Nutzfahrzeuges |
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| DE19809269A1 (de) * | 1998-03-04 | 1999-09-09 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Fahrgestell eines schweren Nutzfahrzeuges |
| JP2016159846A (ja) * | 2015-03-04 | 2016-09-05 | 本田技研工業株式会社 | ダンパフォーク |
-
1997
- 1997-02-08 DE DE19704821A patent/DE19704821A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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