DE19713C - Berieselungs-Kühlapparat für Bier - Google Patents

Berieselungs-Kühlapparat für Bier

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Publication number
DE19713C
DE19713C DENDAT19713D DE19713DA DE19713C DE 19713 C DE19713 C DE 19713C DE NDAT19713 D DENDAT19713 D DE NDAT19713D DE 19713D A DE19713D A DE 19713DA DE 19713 C DE19713 C DE 19713C
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DE
Germany
Prior art keywords
beer
cooling
tubes
cooling tubes
sprinkler
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Active
Application number
DENDAT19713D
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English (en)
Original Assignee
CH. HÖLZER in Karlsruhe, Baden
Publication of DE19713C publication Critical patent/DE19713C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D3/00Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium flows in a continuous film, or trickles freely, over the conduits
    • F28D3/02Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium flows in a continuous film, or trickles freely, over the conduits with tubular conduits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
CHRISTIAN HÖLZER in KARLSRUHE (Baden). Berieselungs-Kühlapparat für Bier.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. August 1881 ab.
Das Bier fliefst vom Kühlschiff durch eine Rohrverbindung in das Vertheihmgsrohr α, das auf den Trägern b im Seiher c liegt und unten mit Löchern versehen ist, durch welche das Bier auf den' Seiher c strömt.. Dieser Seiher c hängt im ersten Vertheiler d, dem Längevertheiler, welcher seinerseits, auf den Stützen e ruhend, über dem Kühlapparat aufgehängt ist.
Nachdem das Bier aus Seiher c (gereinigt von etwaigen Hopfenblättern u. s. w.) austritt, fliefst es in den Längevertheiler d, der mit einem Vertheilungsschlitzy versehen ist, welcher durch die ganze Länge des Apparates sich ununterbrochen hinzieht.
An der ersten Kühlröhre, durch welche das Bier fliefst, ist die Seitenvertheilung g angebracht, die einen Kanal bildet, dessen Wandungen jedoch nicht ganz auf der Fläche der Kühlröhre aufstehen, sondern je einen kleinen Spalt h in der Länge des Apparates frei lassen, aus welchen das Bier zu beiden Seiten "in einer gleichmäfsigen, ruhig laufenden Stromstärke und ohne durch gröfseren Druck .oder Zufiufs zu tropfen und auf die nächsten Kühlröhren überzuspringen, über die ganze Kühlfläche des Apparates hinunterfliefsen und diese also vollständig ausnutzen mufs.
Die Kühlrohre selbst sind oben flach. ν
Zwischen den einzelnen Kühlröhren sind die Grade i angebracht, welche sowohl den Apparat solider und stabiler machen, als auch bezwecken, dafs das Bier getrennt zu beiden Seiten des Apparates, also nicht einseitig herunterfliefsen mufs und nicht früher zusammentreten kann, als bis es, an dem Grade / herunterlaufend, welcher angebracht wurde, um etwaiges Sprühen und Schäumen zu verhüten, in dem Sammelbehälter u angekommen ist.
Der Rohrverschlufs dient zu gleicher Zeit als Ständer für die Rohre und ist ganz aus Messing verfertigt. Dieser Verschlufs besteht aus einem Rahmen m, in dem sich der Rohrform entsprechende Ausschnitte Je1 befinden und in welche die Rohre k eingelöthet werden. Auf diesem Rahmen m sitzt ein Nerv η; dieser zieht sich in einer Höhe von 2 cm und einer Breite von 3 cm um den ganzen Rahmen m herum, wodurch dieser eine Vertiefung von 2 cm erhält, welche wieder durch Quernerven H1 in mehrere Theile getheilt wird, die je zwei Kühlrohre umschliefsen, während die Ein- und Ausflüsse durch ebensolche Zwischennerven von der Verbindung mit anderen Rohren abgesondert werden. Schraubt man nun die Deckel p, genügend verdichtet, vermittelst der Schrauben 0 auf den so beschaffenen Rahmen auf, so entstehen Hohlräume, welche je zwei Rohre verbinden, während die Hohlräume der Ein- und Ausflüsse durch eben jene Zwischennerven gleichfalls isolirt werden. Auf der Seite, auf welcher die Ein- und Ausflüsse sich befinden, sind die entsprechenden Stutzen ί mit Gewinden angebracVit, an welche die Rohrverbindungen, wenn die Circulation des Eis- und Brunnenwassers beginnen soll, angeschraubt werden.
Da aber Brunnen- und Eiswasser bekanntermafsen Schlammtheile, Kies u. s. w. mit sich führen, welche sich an die Kühlrohrwandungen zu einer Kruste ansetzen und die Kühlfläche des Apparates beeinträchtigen, so mufs es eine
'Hauptsorge sein, diese Rohre zu jeder Zeit und in ihrer ganzen lichten Weite mit einem passenden Instrument reinigen zu können, welche Manipulation an diesem Kühlapparat sehr leicht dadurch auszuführen ist, dafs man die Deckel auf beiden Seiten des Apparates losschraubt, wodurch nun dem Reinigenden, wie es sich ja klar aus der Zeichnung ersehen läfst, die Kühlröhren k in allen Dimensionen zugänglich sind; er kann also die Rohre mit einem die Rohrweite vollständig ausfüllenden Instrument von jeder Seite und in ihrer ganzen Ausdehnung auf das genügendste von der Schlammkruste reinigen.
An diese Verschlüsse zu beiden Seiten des Apparates sind die gufseisernen Füfse r mittelst der Schrauben t ■ angeschraubt, und zwischen den Füfsen selbst hängt der Sammelbehälter u in den Haken x, in welchen das Bier, nachdem es abgekühlt ist, fliefst, um von da durch den Hahn ν abgelassen und in die Gährbottiche befördert zu werden.

Claims (2)

Paten.t-Ansprüche: !
1. Die Auflaufvorrichtung für Berieselungs-Kühlapparate, bestehend aus dem Vertheiler d mit Seiher c und Schlitz /, durch welchen letzteren die zu kühlende Flüssigkeit auf das oberste Kühlrohr geleitet wird, von welchem aus das Bier durch die in den Wänden g angebrachten Schlitze h über die Kühlrohre rieselt.
2. Der Verschlufs der Kühlrohre, bestehend aus dem Rahmen m, auf welchem die Rippen η η1 befestigt sind, mittelst derer und des Deckels / die Verbindung zweier Kühlrohre hergestellt wird und wodurch die Kühlrohre in ihrer ganzen Weite zugänglich und einer vollständigen Reinigung fällig sind. j
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT19713D Berieselungs-Kühlapparat für Bier Active DE19713C (de)

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