DE1973189U - Geraet zur registrierung von arbeitsvorgaengen. - Google Patents

Geraet zur registrierung von arbeitsvorgaengen.

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DE1973189U
DE1973189U DE1967J0016832 DEJ0016832U DE1973189U DE 1973189 U DE1973189 U DE 1973189U DE 1967J0016832 DE1967J0016832 DE 1967J0016832 DE J0016832 U DEJ0016832 U DE J0016832U DE 1973189 U DE1973189 U DE 1973189U
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Description

A.ΐ»Β4 02 5-11.8-B7
Dr. phil. G. B. HAGEN
Patentanwalt
MÜNCHEN 71
Franz-Hals-Straße 21
Telefon 796213
ID 2133a München, den
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m. b. H.
Sindelfingen bei Stuttgart Tübinger Allee 49
Gerät zur Registrierung von Arbeitsvorgängen
Die Neuerung betrifft ein Gerät, das insbesondere für den Einsatz in !Fertigungsbetrieben geeignet ist und zur Erfassung aller einen Arbeitsablauf kennzeichnenden Daten dienen soll, z. B. zur Erfassung von Anwesenheitszeiten, Stückzahlen, Maschinenbetriebszeiten und Maschinenstillstandszeiten,und zwar in einer Weise, die eine sofortige maschinelle Weiterverarbeitung der Daten gestattet.
Um die Anwesenheitszeit eines Arbeiters oder die Zeit für einzelne Arbeitsgänge zu registrieren, benutzt man seit langem Stempeluhren, welche ein zeitgesteuertes Druckwerk besitzen und deren Druckvorgang vom Arbeiter selbst ausgelöst wird. Mit derartigen Stempeluhren werden Belege erstellt, deren Daten zur Weiterverarbeitung manuell ausgewertet oder erst in eine Lochkarte übertragen werden
Bayerisdie Vereinsbank Mündien 820993
ID 2133a - 2 -
müssen. Dabei ergeben sich abgesehen von dem großen Zeit- und Personalaufwand viele Fehlerquellen. Dazu kommt, daß die Erstellung der Arbeitsstatistik nach diesen Daten zu viel Zeit beansprucht, um danach eine direkte Fertigungssteuerung und damit eine wirtschaftliche Ausnutzung der Arbeits- und Maschinenkapazität zu erreichen.
Es sind auch Geräte entwickelt worden, welche Belege in Form von Lochkarten herstellen. Weiterhin ist man in neuerer Zeit dazu übergegangen, die für den Arbeitsablauf und die Lohnabrechnung wesentlichen Daten auf elektrischem Wege in eine Datenzentrale zu übertragen, in welcher die Daten verarbeitet werden. Diese Datenübertragung mit sofortiger Auswertung ermöglicht eine rationelle Fertigungssteuerung. Ein Nachteil dieses Systems ist jedoch, daß für den Arbeiter keine Quittung ausgestellt wird, was gleichzeitig eine Kontrolle der Richtigkeit der registrierten Daten bedeuten würde.
Es sind auch sogenannte Maschinenrekorder bekannt, mit welchen die Maschinenleistung jeder einzelnen Maschine registriert wird und deren Daten auf maschinell auswertbaren Lochkarten ausgegeben werden. Jedoch bieten auch diese Einrichtungen trotz des großen Aufwandes keine einwandfreie Sicherung und Kontrolle der Daten.
ID 2135a - 3 -
Die bei einem Arbeitsvorgang interessierenden Daten bestehen aus sogenannten Konstanten und Variablen. Die sogenannten Konstanten bestehen aus allgemeinen Kenndaten des Arbeitsvorganges, wie z. B. aus Datum, Tltirzeit und geforderte Stückzahl. Die sogenannten Variablen stellen individuelle Daten dar, wie z. B. die Personalien des Arbeiters, seine Ankunftszeit und seine geleistete Stückzahl. Aus dem oben geschilderten Stand der Technik ergibt sich die Aufgabe, ein Gerät vorzusehen, mit dem eine Registrierung von Arbeitsvorgänge betreffenden Daten in der Weise möglich ist, daß außer der maschinellen Weiterverarbeitung auch eine leichte visuelle Kontrolle der registrierten Daten und damit verbunden eine besondere Datensicherung möglich ist.
Bei der Lösung dieser Aufgabe wird von den in neuerer Zeit entwickelten Belegverarbeitungsmaschinen Gebrauch gemacht, die in der Lage sind, optisch lesbare Klarschrift maschinell auszuwerten. Das neuerungsgemäße Registriergerät mit einem Druckwerk zum gleichzeitigen Aufzeichnen von Arbeitsvorgänge betreffenden Informationen, welche aus individuellen und aus allgemeinen Kenndaten des Fertigungsvorganges bestehen, auf einem als Urbeleg dienenden Druckstreifen und einem als Zweitbeleg dienenden Druckstreifen, der unabhängig von dem Urbelegdruckstreifen speicherbar oder in Seilbelege auftrennbar ist, kennzeichnet sich dadurch, daß das Druckwerk die Informationsträgerstreifen in für visuelle Lesbarkeit und maschinelle Auswertbarkeit gewählter Klarschrift bedruckt. Die
ID 2133a - 4 -
als Urbeleg dienenden Druckstreifen können mittels bekannter Klarschriftleser nach Abschluß einer vorbestimmten Arbeitsperiode, beispielsweise eines Arbeitstages, ausgewertet werden. Die Zweitbelege sind in erster Linie als Quittung für den Arbeiter bestimmt, können jedoch im Bedarfsfall auch für Kontrollzwecke verwendet werden. Der Zweitbeleg wird im selben Arbeitsgang wie der Urbeleg hergestellt, so daß Übertragungsfehler ausgeschlossen sind.
Die zeitabhängigen Daten, nämlich Arbeitsbeginn und Arbeitsende, Störbeginn und Störende werden vermittels einer zeitgesteuerten Einrichtung selbsttätig eingestellt, während für die individuellen Kenndaten eine Tastatur oder vorzugsweise besondere Datenträger, wie z. B. Lochkarten, Schlüssel und so weiter vorgesehen sind. Die Eingabe der individuellen Daten durch Datenträger wird in den meisten Fällen vorzuziehen sein, um die Wahrscheinlichkeit einer fehlerhaften Dateneingabe möglichst gering zu halten.
Falls mehrere derartige Geräte zum Einsatz kommen, wird es vorteilhaft sein, die Geräte mit IPernübertragungsmitteln auszurüsten und an eine zentrale Datenüberwachungsanlage anzuschließen. Dadurch wird eine zentrale automatische Maschinenüberwachung sowie auch eine zentrale Anwesenheitserfassung möglich sein. Eventuelle Übertragungsfehler können
ID 2133a - 5 -
jederzeit richtiggestellt werden, da die zentral erfaßten Daten gleichzeitig auf dem als Urbeleg dienenden Druckstreifen am Arbeitsplatz festgehalten werden. Die Zählwerke der Geräte werden bei einer Großserienfertigung zweckmäßigerweise von einem zentralen Taktzeitgeber gesteuert.
Die Neuerung wird anhand eines Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die schematische Darstellung eines neuerungsgemäßen Gerätes;
Figur 2a und Figur 2b die Draufsicht von vorne bzw. von der Seite auf einen Schlüssel zur Registrierung der Personalnummer;
Figur 3 die Anordnung der Drucktypen auf Segmenten
bei einer besonderen Ausfuhrungsform des Gerätes;
Figur 4 eine besondere Ausführungsform der elektromechanischen Mittel zur Fernübertragung der Daten.
In der schematischen Darstellung von Figur 1 ist in einem Gehäuse 1 ein Druckwerk 2 angeordnet, dessen Ijpen 3 zeit- oder maschinengesteuert bzw. manuell eingestellt werden. Zur Eingabe der Kenndaten, wie z„ B. Auftragsnummer, Schichtnummer, Störgrund usw. ist auf der Fläche 4 eine nicht dargestellte Tastatur vorgesehen. Die jeweils eingegebenen Daten können auf einer optischen Ziffernanzeige 5 abgelesen werden. Unterhalb der Drucktypen 3 des Druckwerkes 2 ist ein mit einem Gummieinsatz 6 versehener Stempel 7 angeordnet, der
ID 2133a - 6 - f
mittels des Magneten 8 zur Durchführung des Druckvorganges kurzzeitig angehoben und wieder abgesenkt wird. Die zu einer Ziffernstelle gehörenden Drucktypen des Gerätes können in üblicher Weise auf Segmenten oder Kreisscheiben angeordnet sein.
Eine solche Anordnung der Drucktypen zeigt Figur 3j dabei sind die den Zahlen 0 bis 9 entsprechenden Drucktypen auf einem Segment 24 angeordnet, welches drehbeweglich befestigt ist. Beim Abdruck eines Zeichens wird die abzudruckende Type an die Stelle gegenüber dem Stempel 7 geschwenkt. Eine Kontaktbrücke 25 befindet sich am Rande des Segmentes und dient dazu, etwa durch Zusammenwirken mit einer Kontaktplatte die eingestellten Zahlenwerte auszulesen und zwecks Fernübertragung in elektrische Signale umzuwandeln. Eine solche Kontaktplatte kann beispielsweise von der in Figur 4 gezeigten Art sein. Es sind auf der Kontaktplatte 26 zehn Kontaktpunkte 27 und eine Kontaktleiste 28 vorgesehen. Die Herstellung eines elektrischen Kontaktes zwischen einem einzelnen Kontaktpunkt 27 und der Kontaktleiste 28 ermöglicht über weitere hier nicht gezeigte elektronische Mittel die Fernübertragung des Zahlenwertes zu einer zentralen Datenüberwachungsanlage.
Beim Druckvorgang wird auf dem streifenförmigen Informationsträger 9 vermittels des Farbbandes 10 ein Abdruck erzeugt, Das Farbband 10 ist in üblicher Weise auf Farbbandrollen 11 beidseitig des Druckwerkes 2 aufgewickelt und wird nach jedem Druckvorgang um eine Zeilenhöhe weitertransportiert.
ID 2133a
Der Informationssbreifen 9 besteht "bei dem Ausführungsbeispiel aus einem Urbelegstreifen 9a, der mittels einer Rolle 12 irmeiialb des Registrierapparates gespeichert wird, und einem Zweitbelegstreifen 9b, der vermittels des auf der Rückseite des Urbelegstreifens befindlichen Kohlepapierstreifens einen identischen Abdruck erhält. Das Trennblech 13 sorgt für die Trennung und Umleitung des Belegstreifens 9b, der ausgegebenwird und vom Arbeiter als Quittung abgetrennt werden kann.
Der Urbelegstreifen 9a ist zusammen mit einem Kohlepapierstreifen und dem Zweitbelegstreifen 9b vor Bedrucken auf die Rolle 14 aufgewickelt und wird über Umlenkrollen und 16 dem Druckwerk 2 bzw. der Speicherrolle 12 zugeführt.
Die Speicherrolle 12 wird nach jedem Druckvorgang über einen Keilriemen 17 weitertransportiert. Sie ist zusätzlich mit einem Rändelrad 18 verbunden, mit welchem nach Abschluß des Arbeitsganges der Informationsträger 9 so weit transportiert werden kann, daß der bedruckte Belegstreifen 9b außerhalb des Gerätes abgetrennt werden kann.
Die Drucktypen des Gerätes können in der Weise angeordnet sein, daß z. B, der folgende Abdruck erfolgen kann:
12345
54321 II
654321 III
0010
123456 YI
1 ■# ID 2133a - 8 -
Die einzelnen Zifferngruppen bedeuten dabei %
Gruppe Os einmal einzustellende konstante Ziffernfolge
zur Kennzeichnung der Maschinennummer(fünfstellig)
Gruppe Ii einstellbare Symbole, z. B. Ziffern 0 - 9> zur Kennzeichnung der Schichtnummer
Gruppe Ils einstellbare Ziffern zur Kennzeichnung der Personalnummer (fünfstellig)
Gruppe III; einstellbare Ziffern zur Kennzeichnung der Auftragsnummer (sechsstellig)
Gruppe IVs uhrzeitgesteuerte Ziffern zur Kennzeichnung
von Arbeitsbeginn und Arbeitsende, Störbeginn und Störende usw. (vierstellig)
Gruppe Ys einstellbare Symbole als Sonderzeichen (zweistellig)
Gruppe VIi maschinengesteuerter Zähler zur Registrierung der Stückzahlen, Takte usw. (sechsstellig)
Die Typen der Gruppen I - III und V sind manuell direkt oder indirekt über einzugebende Datenträger wie Lochkarten, Personalausweise usw. einstellbar.
ID 2133a - 9 -
•J Es werden Schrifttypen verwendet, die mittels eines maschinellen Beleglesers, insbesondere mit einem auf dem Markt erhältlichen Klarschriftleser für Endlosstreifen, gelesen werden können«.
Es sind zur Zeit Belegleser bekannt, die bei Verwendung geeigneter Drucktypen Belege mit einer Zeichendichte von 4 Zeichen pro cm und einem Zeilenabstand von etwa 2 Zeilen pro cm entziffern können.
In einer besonderen Ausführungsform sind die in Fig. 2a und 2b gezeigten Schlüssel 23 vorgesehen,welche der Eingabe der Personalnummer des Arbeiters in das Gerät dienen sollen.Der Schlüssel ist mit einem Keil 19 ausgerüstet, der für eine genau definierte Einführung des Schlüssels sorgt und den Schlüssel während des Stempel- und Registriervorganges in seiner Lage festhält„Es sind zwei Schlüsselbärte vorgesehen, die man in Pig.2a sieht. Der untere Schlüsselbart 20 enthält dabei die Personalnummer in Form von Drucktypen und ist für den Abdruck der Personalnummer auf dem Registrierstreifen vorgesehen!der obere Schlüsselbart 21 enthält die Personalnummer in kodierter Form zur elektromechanischen Abfühlung für die Datenfernübertragung.Am Griffende des Schlüssels befindet sich eine Platte 22, in der ein durch Bördelung gesichertes lichtbild des Arbeiters angebracht ist.Bei Verwendung eines derartigen Schlüssels würden die Drucktypen der Gruppe II des Gerätes entfallen.
Bevorzugterweise weist das erfindungsgemäße Gerät einen an sich bekannten eingebauten Uhrzeitstempel auf, auf dessen Zweckmäßigkeit, zur Festlegung von Arbeitsbeginn- und Arbeitsende-Daten etc. bereits verwiesen wurde.

Claims (6)

P.A. 464025*11.8.67 ID 2133a - 10 - Schutzansprüche
1. Registriergerät mit einem Druckwerk zum gleichzeitigen Aufzeichnen von Arbeitsvorgänge betreffenden Informationen, welche aus individuellen und aus allgemeinen Kenndaten des Fertigungsvorganges bestehen auf einem als Urbeleg dienenden Druckstreifen und einem als'Zweitbeleg dienenden Druckstreifen, der unabhängig von dem Urbelegdruckstreifen speicherbar oder in Teilbelege auftrennbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß das Druckwerk (2) die Informationsträgerstreifen (9a, 9b) in für visuelle Lesbarkeit und maschinelle Auswertbarkeit gewählter Klarschrift bedruckt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das G-erät für die Eingabe von individuellen Kenndaten druckende Eingabemittel (23) aufweist, die direkt druckfähige maschinell lesbare Klarschriftinformationen (20) tragen.
3. G-erät nach Anspruch 1 oder 2, dadur. ch gekennzeichnet, daß das Gerät für den Druck von allgemeinen Kenndaten eingebaute Druckmittel (2) aufweist, die durch verschlüsselte Informationsträger (lochkarte usw.) gesteuert werden.
ID 2133a - 11 -
4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittel (2) des Gerätes eine elektromechanische Einrichtung (25, 26) zur Erzeugung von den jeweils eingestellten elektrischen Ziffern entsprechenden Fernübertragungssignalen aufweisen.
5 . Gerät nach Anspruch 4S dadurch gekennzeichne t , daß die elektromechanische Einrichtung zur Fernübertragung aus einer bewegliehen Kontaktbrücke (25) und einer Kontaktplatte (26) mit einzelnen jeweils einer Drucktype zugeordneten Kontaktpunkten (27) und einer Kontaktleiste (28) besteht und daß die Kontaktbrücke (25) dazu in der Lage ist, selektiv zwischen einzelnen Kontaktpunkten (27) einerseits und der Kontaktleiste (28) andererseits einen elektrischen Kontakt herzustellen.
6. Gerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Eingabemittel zur Eingabe von die Personalnummer eines Arbeiters kennzeichnenden individuellen Kenndaten ein Schlüssel (22) mit einem die Personalnummer verschlüsselt wiedergebenden Schlüsselbart (21) und/oder mit einem die Personalnummer in visuell und maschinell lesbarer Klarschrift wiedergebenden Schlüsselbart (20) dient und daß der Griffteil des Schlüssels eine Plastikeinlage für ein Lichtbild des Arbeiters enthält.
ID 2133a - 12 -
7- G-erät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät ein an sich "bekanntes eingebautes Hrzeitstempelwerk aufweist.
DE1967J0016832 1967-08-11 1967-08-11 Geraet zur registrierung von arbeitsvorgaengen. Expired DE1973189U (de)

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