DE19739975C2 - Verfahren zur Herstellung einer Laminatstruktur - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer LaminatstrukturInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf ein
Verfahren zur Herstellung von laminierten, eine Mehrzahl von
Blechen aufweisenden Produkten gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Ein Beispiel für ein solches Verfahren ist in der JP-U-5-53735
offenbart, wobei das Produkt konzeptionell in eine Mehrzahl von
einen Bestandteil bildenden Schichten unterteilt ist, die
jeweils in Dickenrichtung der Schichten gesehen Umrisse
aufzeigen. Eine Mehrzahl von Blechrohlingen,
welche die gleichen Dickenwerte aufweisen, wie diese
konzeptionellen konstituierenden Schichten, sind lasergeschnit
ten entlang jeweiliger vorbestimmter Schnittlinien, um Stahl
bleche auszubilden, deren Umrisse identisch zu jenen der
entsprechenden konstituierenden Schichten sind. Die derart
vorbereiteten Bleche werden übereinander angeordnet. Wenn jedes
Blech übereinanderlagernd angeordnet ist, werden jeweils zwei
aneinander angrenzende Stahlbleche durch Schweißen miteinander
verbunden. In dieser Weise wird das Produkt hergestellt, indem
jedes der Stahlbleche dem Zuschneideschritt unterzogen wird und
anschließend jedes der Stahlbleche dem Verbindungsschritt bzw.
Fixierschritt unterzogen wird.
Bei dem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung einer Laminat
struktur werden die Blechrohlinge zugeschnitten, bevor diese
Blechrohlinge (d. h. die Stahlbleche) übereinander angeordnet
und miteinander fest verbunden werden. Wenn jedes der einzelnen
Stahlbleche zugeschnitten wird, dann muss es in geeigneter
Weise positioniert und in dieser vorbestimmten Position
gehalten werden. Darüber hinaus müssen die Stahlbleche erneut
positioniert werden, wenn sie übereinander angeordnet und
anschließend miteinander fest verbunden werden. Aus diesem
Grunde erfordert der herkömmliche Vorgang ein Positionieren
jedes der Stahlbleche nicht nur während des Zuschneidvorgangs
sondern auch während des Verbindungs- bzw. Fixiervorgangs,
wodurch in nicht erwünschter Weise die erforderliche Zeit und
die Kosten für die Herstellung des Produkts erhöht werden.
Im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 wird von einem
Verfahren zur Herstellung von dreidimensionalen Werkstücken
ausgegangen, wie es in der DE-OS 41 35 971 offenbart ist.
Hieraus ist es bekannt, Blechrohlinge sukzessive aufeinander zu
schichten und miteinander fest zu verschweißen. Jeder einzelne
Blechrohling, welcher als oberster Rohling auf den jeweils
unteren Rohling abschließend aufgeschweißt wurde, wird nach
diesem Schweißschritt einem Schneidvorgang unterzogen, in
welchem die Kontur eines späteren Werkzeugs in diesem Bereich
ausgeschnitten wird. Nach diesem einzelnen Schneidvorgang wird
ein neuer Blechrohling auf den nunmehr unteren Blechrohling
abschließend aufgeschweißt, worauf erneut ein weiterer
Schneidvorgang durchgeführt wird.
Auch angesichts dieses Stands der Technik ist es die Aufgabe
der Erfindung, ein Verfahren bereitzustellen, welches eine
effiziente und ökonomische Herstellung einer Laminatstruktur
zulässt, die aus einer Mehrzahl von Blechen besteht, die
übereinanderlagernd angeordnet sind, und die mit erhöhter
Präzision herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die Erfindung und damit der wesentliche Unterschied gegenüber
den vorstehend genannten Stand der Technik besteht darin, dass
der Schweißvorgang erfindungsgemäß vor jedem Schneidvorgang
lediglich ein vorläufiges Verbinden oder technischer ausge
drückt ein Heftschweißen zweier Metallblechrohlinge vorsieht.
Das eigentliche Endverschweißen zweier jeweils aufeinander
liegender Metallblechrohlinge erfolgt jedoch erst nach den
Schneidvorgang bezüglich des jeweils immer obersten
Blechrohlings.
Der besondere Zweck dieser Vorgehensweise besteht unter anderem
darin, dass das vorläufige Verbinden zweier Blechrohlinge
durchgeführt wird, um einem Abschnitt des äußersten Blechroh
lings, welcher anschließend geschnitten werden soll, ggf. zu
ermöglichen, sich in dem Laserschneidschritt zu verziehen bzw.
sich partiell vom jeweils unteren Blechrohling abzuheben, um
hierdurch die Effizienz des Laserschneidbetriebs zu erhöhen,
während das abschließende feste Fixieren einen Hauptverbin
dungsvorgang darstellt, der dafür vorgesehen ist, zwei
angrenzende Blechrohlinge fest mit einer geeigneten großen
Verbindungskraft zu verbinden.
Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren gemäß der Erfindung
wird jeder Blechrohling, der über einem anderen Blechrohling
angeordnet ist, dem vorläufigen Verbindungsschritt und an
schließend dem Zuschneidschritt in dieser Reihenfolge unter
zogen, so dass jeder Blechrohling geschnitten wird, nach dem er
provisorisch an den jeweils angrenzenden Blechrohling mittels
des vorläufigen Schweißvorgangs verbunden worden ist. Da jeder
Blechrohling auf einem weiteren Blechrohling aufgelagert ist,
bevor er zugeschnitten wird, um hierdurch die vorbestimmten
Umrisse zu erhalten, ist es nicht mehr erforderlich, jeden
Blechrohling in akkurater Weise relativ zu dem jeweils
angrenzenden Blechrohling zu positionieren. Darüber hinaus wird
jeder Blechrohling provisorisch mit dem jeweils angrenzenden
Blechrohling durch das vorläufige Schweißen verbunden, bevor
dieser zugeschnitten wird, so dass es nicht mehr notwendig ist,
den Blechrohling während dem Zuschweißvorgang zu positionieren
und zu halten.
Folglich ermöglicht das vorliegende Verfahren eine effizientere
und ökonomischere Herstellung der Laminatstruktur als das
herkömmliche Verfahren, wonach die Blechrohlinge zuerst zuge
schnitten werden, um die jeweiligen Umrisslinien anzunehmen und
anschließend übereinander gelagert und miteinander verbunden
werden.
Das Produkt kann ein Endprodukt selbst oder eine Gussform, ein
Stempelset oder andere Muster zur Herstellung des Endprodukts
sein.
Das Schweißen, welches in dem vorläufigen Verbindungsvorgang
für das Verbinden der zwei angrenzenden Bleche ausgeführt wird,
kann fortlaufend entlang einer vorbestimmten vorläufigen Ver
bindungslinie oder an ausgewählten, zumindest einem Schweiß
punkt an dem letzten, bzw. äußersten Blechrohling erfolgen. Das
Schweißen kann ein Fleckschweißen oder ein Nadelschweißen sein,
welches mittels einer geeigneten Schweißeinrichtung wie bei
spielsweise einer Widerstandsschweißeinrichtung oder einer
Laserschweißeinrichtung bewerkstelligt werden kann. Bei dem
Nadelpunktschweißen (Pin-Point-Schweißen) ist die Größe des
Schweißpunkts verhältnismäßig klein.
Die Blechrohlinge können derart bestimmt sein, dass sie den
jeweiligen einen Bestandteil bildenden Schichten entsprechen,
in welche das Produkt planmäßig unterteilt ist. Diese plan
mäßigen, ein Teil bildenden Schichten so wie die entsprechenden
Stahlblechrohlinge werden derart bestimmt, dass die zwei
angrenzenden Schichten oder Blechrohlinge den gleichen Dickenwert
oder jeweils unterschiedliche Dickenwerte aufweisen. In
dem letzteren Fall werden die Blechrohlinge (die konstituieren
den Schichten) derart bestimmt, dass die angrenzenden Blech
rohlinge unterschiedliche Umrisslinien oder Konturen, in
Dickenrichtung der Blechrohlinge gesehen, aufweisen. In diesem
Fall kann die Gesamtanzahl an Blechrohlingen reduziert werden.
Die Blechrohlinge können aus Stahl oder einem anderen geeigne
ten Metall wie beispielsweise Aluminium und Kupfer hergestellt
sein. Die Laserschneideinrichtung für das Zuschneiden der
letzten bzw. äußersten Blechschicht kann derart eingestellt
sein, um einen Carbondioxydgaslaser oder YAG-Laser zu erzeugen.
Der Brennpunkt des Laserstrahls kann entlang der vorbestimmten
Schnittlinie durch Bewegen zumindest des Laserschneidgeräts
oder des äußersten Blechrohlings bewegt werden.
Der äußerste Blechrohling ist der Blechrohling an dem Ende
eines Stapels der gemeinsam sich überlagernden Blechrohlinge
und ist für gewöhnlich der oberste Blechrohling.
In einer ersten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung werden die zwei angrenzenden Blechrohlinge in dem
vorläufigen Verbindungsschritt miteinander verschweißt und zwar
an einer vorbestimmten Position oder Positionen, die von der
vorbestimmten Schnittlinie des äußersten Blechrohlings beab
standet ist/sind. Wenn nämlich die Schweißpunkte auf der
Schnittlinie liegen, dann wird der äußerste Blechrohling an
diesen Punkten gehärtet wenn der äußerste Blechrohling entlang
der Schnittlinie zugeschnitten wird. In der vorliegenden
Ausführungsform gemäß der Erfindung weist das Produkt jedoch
keine lokal gehärteten Abschnitte an seiner Oberfläche auf,
welche durch die Schnittfläche der Blechrohlinge definiert ist.
Folglich ist die Härte der Oberfläche des Produkts über den
gesamten Bereich vergleichmäßigt, was in einer verbesserten
Qualität des Produkts resultiert. Dies ist insbesondere
wünschenswert, wenn das Produkt ein Stempelset ist, das für den
Stempel- oder Pressbetrieb eines Stahlblechs verwendet wird.
Ein Teil, welches durch Pressen unter Verwendung des Stempel
sets hergestellt wird, weist somit nämlich keine Fehler in
Folge von lokal gehärteten Abschnitten der Oberfläche oder der
Oberflächen des Stempelsets (obere und untere Stempel) auf.
In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung
umfasst der Schritt bezüglich des Zuschneidens des äußersten
Blechrohlings ein Aufblasen eines Gases in Richtung zu dem
Brennpunkt des Laserstrahls, wobei der Schritt bezüglich der
Herstellung der vorläufigen Verbindung ein Zusammenschweißen
der zwei angrenzenden Blechrohlinge zumindest an einer vorbe
stimmten Position umfaßt, die von der vorbestimmten Schnitt
linie des äußersten Blechrohlings beabstandet ist, wobei die
zumindest eine vorbestimmte Position derart bestimmt ist, dass
ein Abschnitt des äußersten Stahlblechrohlinge angrenzend an
den Brennpunkt des Laserstrahls leicht von dem anderen der zwei
angrenzenden Metallblechrohlingen weggebogen bzw. weggedreht
wird, bei Anwesenheit des Gases in einem Spalt zwischen den
zwei angrenzenden Stahlblechrohlingen als ein Ergebnis einer
Gasströmung durch eine Öffnung, welche durch den äußersten
Stahlblechrohling ausgeformt ist in Folge des Aufschmelzens
seines metallischen Materials durch Bestrahlen mittels des
Laserstrahls.
Für das effiziente Bewirken des Laserschneidens des äußersten
Stahlblechrohlings ist es wünschenswert ein geeignetes Gas in
Richtung des Brennpunkts des Laserstrahls an der freiliegenden
Oberfläche des äußersten Blechrohlings zu blasen, und zwar in
der gleichen Richtung wie der Laserstrahl. Das Gas ist effek
tiv, das Metall auszublasen bzw. abzutransportieren, welches
durch den Laserstrahl aufgeschmolzen worden ist so wie ein Oxyd
des geschmolzenen Metalls. Um das Entfernen des aufgeschmolze
nen Metalls von dem Stahlblechrohling zu erleichtern, ist es
vorzuziehen, dass ein ausreichend großer Spalt zwischen dem
äußersten Stahlblechrohling und dem jeweils angrenzenden Blech
rohling vorliegt, so dass das aufgeschmolzene Metall in ein
facher Weise durch das Gas ausgeblasen werden kann, und so dass
das geschmolzene Metall in einfacher und effizienter Weise in
den Spalt durch die Öffnung fließen kann, welche durch den
äußersten Blechrohling ausgeformt wird, und zwar als ein
Ergebnis einer laminaren bzw. sanften Strömung des aufgeschmol
zenen Metalls durch den Spalt. Bei der Abwesenheit des Gases,
wie es vorstehend beschrieben worden ist, umfasst der Spalt
zwischen den zwei angrenzenden Blechrohlingen den äußersten
Blechrohling, der dem Laserschneidbetrieb ausgesetzt wird.
Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung gemäß vorstehender Beschreibung wird ein Gas in
Richtung zum Brennpunkt des Laserstrahls geblasen, wobei die
zwei jeweils angrenzenden Blechrohlinge miteinander an einer
vorbestimmten Position oder Positionen verbunden werden, wel
cher von der vorbestimmten Schnittlinie des äußersten Blechroh
lings entfernt ist oder sind und welche derart bestimmt ist
oder sind, dass ein Abschnitt des äußersten Stahlblechrohlings
angrenzend an den Laserstrahlschweißpunkt geringfügig weg von
dem anderen bzw. dem angrenzenden Stahlblechrohling verdreht
oder abgehoben wird, und zwar in Folge des Gases, das in dem
Spalt zwischen den zwei angrenzenden Blechrohlingen existiert
als ein Ergebnis einer Gasströmung durch die Öffnung, welche
durch den äußersten Stahlblechrohling ausgeformt wird in Folge
des Aufschmelzens des metallischen Materials durch Bestrahlen
mit dem Laserstrahl.
In dem Verfahren gemäß dem zweiten bevorzugten Ausführungs
beispiel der Erfindung werden die zwei angrenzenden Blechroh
linge provisorisch miteinander an den geeigneten ausgewählten
Positionen oder der Position verbunden, so dass der Abschnitt
des äußersten Blechrohlings nahe dem Laserauftreffabschnitt
abgehoben oder verdreht wird weg von dem angrenzenden Blechroh
ling, wobei ein Spalt zwischen diesen zwei angrenzenden
Blechrohlingen ausgebildet wird, der groß genug ist, um in
effizienter Weise ein Entfernen des aufgeschmolzenen Metalls
von den Blechrohlingen zu ermöglichen. Bei der vorliegenden
Anordnung kann der äußerste Blechrohling in effizienter Weise
durch den Laserstrahl geschnitten werden, ohne nachteilig den
angrenzenden Blechrohling zu beeinflussen und zwar durch
Einstellen der Leistung bzw. der Energie des Laserstrahls und
der Anwesenheit des Gases, so dass lediglich der äußerste
Blechrohling aufgeschmolzen und durch den Laserstrahl
zerschnitten wird. Der Spalt ist effizient dahin gehend, dass
lediglich ein Zerschneiden des äußersten Blechrohlings
zugelassen wird, selbst wenn der Brennpunkt des Laserstrahls
mehr oder weniger von dem nominalen (idealen) Punkt versetzt
ist.
Das Gas kann ein Hilfsgas wie beispielsweise Luft, Sauerstoff
oder ein anderes aktives Gas sein, welches nicht nur eine
Funktion des Ausblasens von Substanzen übernimmt, welche in
Folge des Laserschneidens erzeugt werden und welche die
Schneidfähigkeit des Laserstrahls verringern oder die Qualität
der Schnittfläche verschlechtern sondern auch eine Funktion
übernehmen kann bezüglich des Unterstützens der Oxydation des
Materials des Metallblechrohlings. Alternativ hierzu kann das
Gas ein Schutzgas wie beispielsweise Nitrogen, Argon, Helium
oder andere Inertgase sein, welches nicht nur lediglich die
Funktion des Ausblasens der vorstehend beschriebenen Substanz
sondern auch eine Funktion hinsichtlich der Verhinderung der
Oxydation des Materials des Stahlblechrohlings übernehmen kann.
In einer dritten bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst das Verfahren ferner einen. Schritt bezüglich
des Bewirkens einer abschließenden Verbindung der zwei angren
zenden Metallblechrohlinge an zumindest einer vorbestimmten
Position, die nahe an, jedoch beabstandet von der vorbestimmten
Schnittlinie ist und zwar nach dem Schritt des Zerschneidens
des äußersten Stahlblechrohlings, wenn jeder der Mehrzahl von
Blechrohlingen als der jeweils äußerste Blechrohling auf dem
jeweils anderen zweier angrenzender Blechrohlinge aufgelagert
worden ist.
In der vorstehend beschriebenen bevorzugten dritten Ausfüh
rungsform des Verfahrens wird jeder Blechrohling dem vorläu
figen Verbindungsverfahren unterzogen und dann dem abschließen
den Fixiervorgang, wenn er auf einem anderen Blechrohling auf-
bzw. überlagert ist. Das vorläufige Verbinden kann derart
ausgeführt werden, um einem Abschnitt des äußersten Blechroh
lings zu ermöglichen, sich in dem Laserschneidschritt zu
verziehen bzw. zu verdrehen oder abzuheben, um die Effizienz
des Laserschneidbetriebs zu erhöhen, während das abschließende
Verbinden ein Hauptverbindungsvorgang darstellt, der daran
angepasst ist, um die zwei angrenzenden Blechrohlinge fest mit
einer geeignet großen Verbindungskraft zu verbinden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform des vorstehend beschrie
benen dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungs
gemäßen Verfahrens kann der abschließende Fixier- bzw. Verbin
dungsschritt durch einen Laserstrahl bewirkt werden, der durch
ein Laserschweißgerät erzeugt wird. In diesem Fall kann der
Schneidschritt und dieser abschließende Verbindungsschritt
durch das gleiche Laserschneid- und Schweißgerät erzielt
werden, wobei die Größe und Kosten der Ausrüstung für das
Ausführen dieser zwei Verfahrensschritte in signifikanterweise
verringert werden kann.
Bei einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform des vor
stehend genannten dritten bevorzugten Ausführungsbeispiels der
Erfindung umfasst das Verfahren des weiteren ein Schritt für
das Ausbilden zumindest eines Lochs in zumindest einem Ab
schnitt des jeweils äußersten Stahlblechrohlings, wobei dieser
zumindest eine Abschnitt an der vorstehend beschriebenen
zumindest einen vorbestimmten Position angeordnet ist, in
welcher der abschließende Verbindungsschritt bewirkt wird.
Jedes Loch wird durch Bestrahlen mit einem Laserstrahl ausge
formt. Bei dieser Anordnung umfasst der Schritt für das Aus
führen des abschließenden Verbindens ein Aussenden bzw.
Ausstrahlen eines Laserstrahls in Richtung zu jedem Loch,
welches durch den äußersten Blechrohling ausgeformt worden ist.
Bei der vorstehend erwähnten Anordnung wird der äußerste
Stahlblechrohling mittels eines Laserstrahls bestrahlt, um ein
Loch oder Löcher auszuformen, und wird erneut mit einem
Laserstrahl an jedem Loch bestrahlt, so dass das abschließende
Verbinden bewirkt wird durch Aussenden eines Laserstrahls in
Richtung zu dem Loch oder in Richtung zu den Löchern, der vorab
zu dem abschließenden Verbindungsprozess ausgeformt worden
sind. Unter diesem Aspekt kann der Schritt bezüglich des
Ausformens des Lochs oder der Löcher als Bestandteil des
abschließenden Verbindungsschritts betrachtet werden.
Dementsprechend kann der Energiebetrag, der erforderlich ist,
um den Schritt für das Ausformen des Lochs oder der Löcher zu
bewirken und der Energiebetrag, der für das Bewirken des
abschließenden Verbindungsvorgangs erforderlich ist reduziert
werden im Vergleich zu dem Energiebetrag, der erforderlich ist,
um den abschließenden Verbindungsvorgangs auszuführen ohne die
vorhergehende Ausbildung des Lochs oder der Löcher. Der Ener
giebetrag kann repräsentiert werden durch ein Produkt aus der
Laserleistung der Bewegungsgeschwindigkeit des Laserstrahl
brennpunkts relativ zu dem äußersten Blechrohling. Folglich
kann die abschließende Verbindungsgeschwindigkeit erhöht
werden, wobei die Energie bzw. die Leistung des Lasers, welche
erforderlich ist für das Ausformen des zumindest einen Lochs
und die Energie bzw. die Leistung des Lasers, welche für das
Bewirken des abschließenden Verbindungsschritts erforderlich
ist angeglichen werden an jene, welche erforderlich ist, für
das Bewirken des Schneidschritts, so dass diese drei Schritte
mit einer verbesserten bzw. erhöhten Effizienz ausgeführt
werden können.
Das vorstehend bezeichnete zumindest eine Loch kann zumindest
ein Durchgangsloch sein, welches durch den äußersten
Blechrohling hindurch ausgeformt ist, so dass der entsprechende
lokale Bereich des angrenzenden Blechrohlings durch den
Laserstrahl bestrahlt wird. Alternativ hierzu kann das
zumindest eine Loch zumindest ein Rücksprung (Sackloch) mit
einem Boden sein, wodurch der äußerste Blechrohling lokal
ausgedünnt wird.
Bei einer vierten bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens
gemäß der vorliegenden Erfindung hat die Laminatstruktur eine
Mehrzahl von Teilen, welche jeweils Flächen aufweisen, die
miteinander in Eingriff bringbar sind und die zumindest zwei
Teile haben, welche aus der Mehrzahl von Metallblechrohlingen
ausgeformt sind, derart, dass die zwei vorstehend beschriebenen
zumindest zwei Teile ineinander greifen.
Das Verfahren gemäß dem vorstehend genannten vierten bevorzug
ten Ausführungsbeispiel dieser Erfindung erlaubt eine
effizientere und ökonomischere Produktion der Mehrzahl von
Teilen bei einer geringeren Materialverschwendung im Vergleich
zu dem Verfahren, wonach diese Teile separat und unabhängig
voneinander hergestellt werden. Das laminare Produkt bzw. das
Laminatprodukt, welches die Mehrzahl von Teilen gemäß vorste
hender Beschreibung umfasst, kann ein Stempelset einschließlich
eines oberen Stempels und eines unteren Stempels sein oder ein
Stempelset einschließlich eines oberen Stempels, eines unteren
Stempels und eines Druckrings oder Verbindungsrings sein, der
um den oberen Stempel und/oder den unteren Stempel herum ange
ordnet ist, der jeweils mit dem oberen Stempel und/oder dem
unteren Stempel zusammenwirkt, um einen Rohling oder ein
Werkstück zu halten, das einem Pressvorgang unterzogen werden
soll.
In einer vorteilhaften Anordnung des vorstehend beschriebenen
vierten bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Verfahrens umfassen die Mehrzahl von Metallblechrohlingen zwei
angrenzende Rohlinge, welche jeweils Bereiche umfassen, die
voneinander beabstandet werden, wenn die zwei vorstehend be
zeichneten zumindest zwei Teile voneinander beabstandet werden,
nachdem diese zumindest zwei Teile erzeugt worden sind, wobei
der Schritt bezüglich des Bewirkens der vorläufigen Verbindung
ein Nadelpunktschweißen (Pin-Point-Schweißen) dieser Bereiche
der zwei angrenzenden Rohlinge umfasst. Das Nadelpunktschweißen
ist ein Schweißvorgang in welchem der Durchmesser eines
Schweißtupfens (Schweißklumpens) verhältnismäßig klein ist,
beispielsweise annähernd gleich der Dicke jedes Blechrohlings.
Das Nadelpunktschweißen kann bewirkt werden durch ein Wider
standsschweißgerät oder ein Laserschweißgerät. Das Nadelpunkt
schweißen ist wirksam, um ein Versetzen der zwei angrenzenden
Blechrohlinge relativ zueinander zu verhindern, wobei er jedoch
den miteinander verschweißten Blechrohlingen erlaubt, mit einer
verhältnismäßig kleinen Kraft voneinander beabstandet zu
werden.
Die vorstehend genannten und optionalen Merkmale,
Vorteile sowie technische und wirtschaftliche Besonderheiten
der Erfindung lassen sich besser verstehen durch Lesen der
nachfolgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die
begleitenden Zeichnungen.
Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht, die ein Verfahren zur
Herstellung eines Laminatprodukts gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt,
Fig. 2 ist ein Seitenaufriss der in schematischer Weise ein
Widerstandschweißgerät darstellt, wie es bei dem Verfahren
gemäß der Fig. 1 verwendet wird,
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht eines Laserschneid- und
Schweißgeräts, wie es bei dem Verfahren gemäß der Fig. 1
verwendet wird,
Fig. 4 ist eine Flusskarte, welche die Verfahrensschritte
darstellt, die in dem Verfahren gemäß der Fig. 1 ausgeführt
werden,
Fig. 5a und 5b sind ein vorderer Aufriss und eine Draufsicht
zur Erklärung des Schritts S101 der Flusskarte von Fig. 4,
Fig. 6a und 6b sind ein vorderer Aufriss sowie eine
Draufsicht zur Erklärung des Schritts S103 der Flusskarte von
Fig. 4,
Fig. 7a und 7b sind ein vorderer Aufriss im Querschnitt
sowie eine Draufsicht zur Erklärung von Schritt S104 der
Flusskarte von Fig. 4,
Fig. 8a und 8b sind ein vorderer Aufriss im Querschnitt
sowie eine Draufsicht ebenfalls zur Erklärung des Schritts
S104,
Fig. 9a und 9b sind ein vorderer Aufriss im Querschnitt
sowie eine Draufsicht zur Erklärung von Schritts S105 der
Flusskarte von Fig. 4,
Fig. 10a und 10b sind ein vorderer Aufriss im Querschnitt
sowie eine Draufsicht zur Erklärung von Schritt S106 der
Flusskarte von Fig. 4,
Fig. 11a und 11b sind ein vorderer Aufriss sowie eine
Draufsicht zur Erklärung von Schritt S107 der Flusskarte von
Fig. 4,
Fig. 12 ist ein vorderer Aufriss im Querschnitt ebenfalls zur
Erklärung von Schritt S107,
Fig. 13 ist ein vorderer Aufriss im Querschnitt zur Erklärung
von Schritt S110 der Flusskarte von Fig. 4 und
Fig. 14 ist ein vorderer Aufriss im Querschnitt zur Erklärung
von Schritt S111 der Flusskarte von Fig. 4.
Mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen wird nachfolgend im
einzelnen ein Verfahren zur Herstellung eines Laminatprodukts
in der Form eines Stempelsets für einen Stahlblechpressvorgang
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
Wie in den Fig. 13 und 14 dargestellt wird besteht das
Stempelset aus einem unteren Stempel 10 und einem oberen Stem
pel 12, die zueinander und voneinander weg in einem Pressvor
gang auf einer Press- bzw. Stempelmaschine bewegt werden. Der
untere sowie der obere Stempel 10, 12 hat jeweils obere und
untere Oberflächen, die miteinander in Eingriff bringbar sind.
Das Stempelset 10, 12 wird hergestellt aus einer Mehrzahl von
Stahlblechrohlingen, die einer Mehrzahl, einen Teil bildende
Schichten entsprechen, in welche das Stempelset konzeptionell
aufgeteilt ist. Die Stahlblechrohlinge sind übereinander
gelagert, um einen Stapel auf einer horizontalen oberen Fläche
eines Tischs 14 auszuformen, wie in der Fig. 13 dargestellt
wird. Jedes Mal dann, wenn ein Stahlblechrohling auf einem
anderen Stahlblechrohling platziert wird, wird der vorherge
hende Stahlblechrohling einem vorläufigen Verbindungsschritt,
einem Zuschneidschritt sowie einem Haupt- oder finalen
Verbindungsschritt unterzogen, wie im Einzelnen nachfolgend
beschrieben wird. Der untere und der obere Stempel 10, 12, der
gemäß dem vorliegenden Verfahren erzeugt worden ist, sind
voneinander beabstandet, wie in der Querschnittsansicht gemäß
der Fig. 14 dargestellt wird.
Der vorläufige Verbindungsschritt ist ein Schritt für ein
Punktschweißen der zwei gegenseitig übereinander gelagerten
angrenzenden Stahlblechrohlinge, um diese provisorisch mitein
ander zu verbinden, um deren Relativposition beizubehalten. Die
zwei angrenzenden Metallblechrohlinge beinhalten den äußersten,
d. h. endseitigen Metallblechrohling, d. h., der oberste Blech
rohling an der Oberseite des Stapels der Blechrohlinge. Der
Schneideschritt ist ein Schritt für ein Laserschneiden des
obersten Blechrohlings entlang einer vorbestimmten Schnitt
linie, um dem Blechrohling eine vorbestimmte Außenlinie bzw.
Kontur gesehen in einer Ebene senkrecht zu der Richtung der
Schichtung bzw. der Übereinanderlagerung der Blechrohlinge zu
geben. Der abschließende Verbindungsschritt, der ausgeführt
wird, nach dem Schneidschritt, ist ein Schritt bezüglich eines
Laserschweißens der angrenzenden Blechrohlinge entlang
vorbestimmter Schweißlinien, um die Verbindungsfestigkeit
dazwischen zu erhöhen.
Der vorläufige Verbindungsschritt ist vorläufig in dem Sinne,
dass er vor dem Zerschneidschritt ausgeführt wird und in dem
Sinne, dass er vor dem abschießenden oder hauptsächlichen
Verbindungsschritt ausgeführt wird.
Der vorläufige Verbindungsschritt wird mittels eines Punkt
schweißgeräts in der Form eines Widerstandsschweißgeräts 20 der
Serienbauart ausgeführt, wie es in der Fig. 2 dargestellt wird,
wohingegen der Schneidschritt und der abschließende Verbin
dungsschritt durch ein Laserschneid- und Schweißgerät 30
ausgeführt wird, wie es in der Fig. 3 dargestellt ist. Das
Widerstandsschweißgerät 20 hat eine Mehrzahl von bewegbaren
Elektroden 24 sowie eine stationäre Elektrode 26. Zwei angren
zende Blechrohlinge 22, 22 bestehend aus Metall werden
zwischengefügt und sandwichförmig gehalten durch die bewegbaren
Elektroden 24, die auf deren einer Seite positioniert sind und
die stationäre Elektrode 26, die auf der anderen bzw. gegen
überliegenden Seite von diesen angeordnet ist. Ein elektrischer
Strom wird zwischen den bewegbaren und stationären Elektroden
24, 26 angelegt, so dass der elektrische Strom in Folge durch
zwei oder mehrere entsprechend lokale Abschnitte der Blech
rohlinge 22 strömt, so dass die zwei Blechrohlinge 22, 22 an
diesen lokalen Abschnitten miteinander verbunden werden.
Das Laserschneid- und Schweißgerät 30, welches dafür vorgesehen
ist, ein Hilfsgas 44 zu verwenden, hat eine Laserquelle 32,
einen Schweißbrenner 36 sowie eine Kondenserlinse 38, wie in
der Fig. 3 gezeigt wird. Ein Laserstrahl 34, welcher durch die
Laserquelle 32 erzeugt wird, wird entlang eines Pfades in dem
Schweißbrenner 36 geführt und trifft auf die Kondenser- bzw.
Sammel- oder Fokussierlinse 38, so dass der gesammelte Laser
strahl 34 in Richtung einer oberen Fläche eines metallischen
Rohlings 42 durch eine Düse bzw. Kopf 40 ausgesendet wird, der
an dem freien Ende des Schweißbrenners 36 angeordnet ist. Die
Düse 40 ist dafür vorgesehen, das Hilfsgas 44 aufzunehmen, so
dass das Hilfsgas 44 in Richtung zu dem Laserpunkt auf der
Oberfläche des Rohlings 42 ausgeblasen wird. Das Gerät 30 hat
eine Bewegungseinrichtung für das Bewegen des Schweißbrenners
36 und des Rohlings 42 relativ zu einander in eine Richtung
parallel zu der oberen Fläche des Rohlings 42 so wie eine
zweite Bewegungseinrichtung für das Bewegen des Schweißbrenners
36 und des Rohlings 42 in eine Richtung, welche die obere
Fläche des Rohlings 42 schneidet, für gewöhnlich in die
Richtung senkrecht zu der Oberfläche. Die relative Bewegung
durch die erste Bewegungseinrichtung steuert einen Bewegungs
pfad, der von dem Punkt des Laserstrahls 34 auf der Oberfläche
des Rohlings 42 genommen wird, wohingegen die relative Bewegung
durch die zweite Bewegungseinrichtung einen Fokussierpunkt des
Laserstrahls 34 steuert, der von der Düse 40 ausgestrahlt wird.
Mit nachfolgendem Bezug auf die Flusskarte gemäß der Fig. 4
wird der Vorgang bzw. das Verfahren zur Herstellung des
Stempelsets 10, 12 gemäß der Fig. 13 und 14 näher beschrieben.
Das Verfahren wird bei Schritt S101 gestartet, in welchem ein
erster Blechrohling 100 auf dem Tisch 14 platziert wird, wie in
der Fig. 5a dargestellt ist. Der erste Blechrohling 100 ist der
unterste einer Mehrzahl von Blechrohlingen entsprechend einer
Mehrzahl von ein Teil bildende Schichten, in welche das Produkt
in der Form des Stempelsets 10, 12 konzeptionell unterteilt
ist. Jeder Blechrohling hat die gleiche Dicke wie die entspre
chende konstituierende Schicht. Der erste bzw. unterste Blech
rohling 100 entspricht der untersten der konstituierenden
Schichten des Stempelsets 10, 12, nämlich eine Basis 50 des
unteren Stempels 10 gemäß der Fig. 13 und 14. Der erste
Blechrohling 100 hat die gleiche Außenkontur wie die Außenkontur
der Basis 50 und erfordert kein Zuschneiden, um die
äußere Kontur der Basis 50 zu erzeugen. In anderen Worten
ausgedrückt bildet der erste Blechrohling 100 die Basis 50 ohne
dass der Schneidschritt ausgeführt wird. Bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist das Stempelset 10, 12 konzeptionell in
konstituierende Schichten unterteilt, so dass die angrenzenden
konstituierende Schichten unterschiedliche Außenkonturen
aufweisen wobei zahlreiche die gleichen Dicke-Werte oder
jeweils unterschiedliche Dicke-Werte aufweisen.
Der Schritt S101 wird gefolgt vom Schritt S102 in welchem ein
Wert "n", stellvertretend für die Identifikationszahl der
Blechrohlinge auf "2" inkrementiert wird. Anschließend schrei
tet das Programm zu Schritt S103 fort, in welchem der Blech
rohling, der durch den Wert "n" bezeichnet ist (nachfolgend als
Blechrohling "n" gekennzeichnet) auf dem vorhergehenden Blech
rohling platziert wird, der durch den Wert "n - 1" gekennzeich
net ist (nachfolgend als Blechrohling "n - 1" bezeichnet). Wenn
der Schritt S103 zum erstenmal ausgeführt wird, dann ist der
Wert "n" gleich "2", wobei ein zweiter Blechrohling 102 auf dem
ersten Blechrohling 100 platziert wird, wie in der Fig. 6a
angezeigt ist.
Der Schritt S103 wird gefolgt von dem Schritt S104 in welchem
die Blechrohlinge "n" und "n - 1" mit einander durch das Wider
standsschweißgerät 20 punktverschweißt werden. Die Blechroh
linge "n" und "n - 1" werden punktgeschweißt an vorbestimmten
Schweißpunkten, die nicht nur von der vorbestimmten Schnitt
linie des Blechrohlings "n" sondern auch von der vorbestimmten
Schnittlinie des Blechrohlings "n - 1" beabstandet sind. Das
Punktschweißen wird für jede der Bereiche eines jeden der
Blechrohlinge "n" und "n - 1" ausgeführt, wobei diese Bereiche
voneinander durch Schneiden entlang der Schnittlinie getrennt
werden. Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, in welchem
das Stempelset bestehend aus dem unteren und dem oberen Stempel
10, 12 durch Laminieren erzeugt wird, wird jeder der
Blechrohlinge mit Ausnahme des ersten Blechrohlings 100 (für
die Basis 50 des unteren Stempels 10) in zwei Bereiche bzw.
Sektionen geschnitten, welche jeweils Teile des unteren und
oberen Stempels 10, 12 bilden. Jeder dieser Blechrohlinge ist
punktgeschweißt an jedem der vorstehend genannten zwei
Bereiche. Darüber hinaus wird jeder der Schweißpunkte derart
ausgewählt, dass der Blechrohling "n" angehoben oder verzogen
bzw. verdreht wird und zwar durch das Hilfsgas 44 weg von der
oberen Fläche des angrenzenden unteren Blechrohlings "n - 1" an
lokalen Abschnitten des Blechrohlings "n", welche einen lokalen
Abschnitt beinhalten, der durch den Laserstrahl 34 in dem
nachfolgenden Laserschneidschritt bestrahlt wird, in welchem
das Hilfsgas 44 gegen den laserbestrahlten Abschnitt des
Blechrohlings "n" geblasen wird, wie nachfolgend noch im
Einzelnen beschrieben wird.
Wenn der Wert "n" gleich dem Wert "2" ist, dann stellt der
Blechrohling "n - 1" den ersten Blechrohling 100 dar, während
der Blechrohling "n" den zweiten Blechrohling 102 darstellt. In
diesem Fall wird der zweite Blechrohling 102 mit dem ersten
Blechrohling 100 punktverschweißt.
Die vorbestimmte Schnittlinie für den zweiten Blechrohling 102,
welche durch das Zeichen C in Fig. 7b angezeigt wird, unter
teilt den zweiten Blechrohling 102 in einen äußeren Bereich
entsprechend dem unteren Stempel 10 und einen inneren Bereich
entsprechend dem oberen Stempel 12. Für den äußeren Bereich des
zweiten Blechrohlings 102 wird ein normales Punktschweißen an
zwei Punkten ausgeführt, die in A gemäß der Fig. 7a und 7b
angezeigt sind. Diese zwei Schweißpunkte A werden ausgewählt,
derart, dass sie so weit entfernt wie möglich von einander
angeordnet sind, so dass der Abschnitt des äußeren Bereichs des
zweiten Blechrohlings 102, der angrenzend an die Schnittlinie C
ist, in einfacher und stabiler Weise angehoben bzw. verdreht
werden kann weg von der oberen Fläche des ersten Blechrohlings
100. Darüber hinaus werden die zwei Blechrohlinge 100, 102 an
den zwei Punkten A innerhalb des äußeren Bereichs des zweiten
Blechrohlings 102 punktgeschweißt, um den zweiten Blechrohling
102 daran zu hindern, sich relativ zu dem ersten Blechrohling
100 in dem nachfolgenden Laserschweißschritt zu verschieben
oder außer Position zu rücken.
Für den inneren Bereich des zweiten Blechrohlings 102 wird
andererseits ein Nadelpunktschweißen an einem einzigen Punkt B
durchgeführt, wie in den Fig. 8a und 8b angezeigt wird.
Dieser Nadelpunktschweißpunkt B ist an einem Mittelpunkt eines
geraden Segments angeordnet, der die normalen Punktschweiß
punkte A verbindet. In dieser Hinsicht wird darauf hingewiesen,
dass der innere Bereich des zweiten Blechrohlings 102 einen
Teil des oberen Stempels 12 bildet, und an dessen unterer
Fläche von dem ersten Blechrohling 100 getrennt werden sollte,
der die Basis 50 des unteren Stempels 10 ausbildet, wie aus der
Fig. 14 ersichtlich ist. Angesichts dieser Tatsache wird das
Nadelpunktschweißen an dem Schweißpunkt B innerhalb des inneren
Bereichs ausgeführt derart, dass der Schweißpunkt bzw. der
Schweißtropfen einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser hat,
um eine vergleichsweise geringe Schweißkraft zu erzeugen. Das
Nadelpunktschweißen wird an dem inneren Bereich des zweiten
Blechrohlings 102 ausgeführt, um ein Verschieben des inneren
Bereichs des zweiten Blechrohlings 102 relativ zu dem ersten
Blechrohling 100 während des Laserschneidens des zweiten
Blechrohlings 102 zu verhindern, und ein einfaches Entfernen
des oberen Stempels 12 von dem unteren Stempel 10 an dem
Nadelpunktschweißpunkt B zu ermöglichen und zwar ohne einen
nachteiligen Einfluss, wenn der obere und der untere Stempel
12, 10 von einander weg bewegt werden nachdem das Stempelset
gemäß dem vorstehend genannten Verfahren erzeugt worden ist.
Das Nadelpunktschweißen gemäß vorstehender Beschreibung wird
für das Verbinden lediglich des inneren Bereichs des zweiten
Blechrohlings 102 mit dem ersten Blechrohling 100 verwendet.
Für das dritte sowie die nachfolgenden Blechrohlinge ("n" ≧ 3),
wird das normale Punktschweißen für das vorläufige Verbinden
der jeweils angrenzenden Blechrohlinge "n" "n - 1" verwendet,
für jedes der Bereiche der Rohlingsschicht "n", welche durch
die zumindest eine vorbestimmte Schnittlinie voneinander
getrennt sind.
Anschließend wird der Schritt S105 ausgeführt, so dass der
Blechrohling "n" fortlaufend durch das Laserschneid- und
Schweißgerät 30 zugeschnitten wird und zwar entlang der
vorbestimmten Schnittlinie C, welche die inneren und äußeren
Konturen der äußeren und inneren Bereiche des Blechrohlings "n"
definiert, die voneinander durch das Laserschneiden getrennt
werden, d. h., die inneren und äußeren Konturen des unteren und
des oberen Stempels 10, 12. Wenn der Wert "n" gleich dem Wert
"2" ist, dann wird der zweite Blechrohling 102 fortlaufend
entlang der vorbestimmten Schnittlinie C lasergeschnitten, wie
in den Fig. 9a und 9b angezeigt wird.
Die Fig. 1 zeigt die Einzelheiten des Laserschneidens in
Schritt S105 an einem bestimmten Punkt des Verfahrens, in
welchem eine Mehrzahl von Blechrohlingen (von dem ersten
Blechrohling bis zu dem Blechrohling "n - 1"), welche
übereinander angeordnet sind, dem vorläufigen Verbindungs
schritt ausgesetzt werden (Punktschweißen an den Punkten A),
wobei der Laserschneidschritt durch den Laserstrahl 34
(Laserschneiden entlang der Schnittlinien C) und der ab
schließende Verbindungsschnitt (Laserschweißen an den Punkten
E) nachfolgend beschrieben wird. Des weiteren wird der gegen
wärtige bzw. der oberste Blechrohling "n", der auf dem
Blechrohling (n - 1) aufgelagert ist, dem vorläufigen
Verbindungsschritt unterzogen (Punktschweißen an den Punkten
A). In diesem Zustand wird der oberste Blechrohling "n" entlang
der vorbestimmten Schnittlinie C durch den Laserstrahl 34
geschnitten. Um lediglich den obersten Blechrohling "n" durch
dessen Dicke hindurch zu schneiden, werden die Leistung sowie
der Brennpunkt des Laserstrahls 34, die Bewegungsgeschwindigkeit
des Laserstrahlpunkts entlang der Schnittlinie C (d. h.
die Schnittgeschwindigkeit) und der Druck des Hilfsgases 44,
welches von der Düse 40 ausgeblasen wird, in Abhängigkeit von
dem Material und der Dicke des obersten Blechrohlings "n"
bestimmt. Durch den Laserstrahl 34, der die obere Fläche des
Blechrohlings "n" entlang der Schnittlinie C bestrahlt, wird
das Metall in Folge der Hitze aufgeschmolzen, die durch den
Laserstrahl 34 erzeugt wird, wodurch ein Schlitz durch den
Blechrohling "n" entlang der Schnittlinie C ausgeformt wird. In
diesem Laserschneidschritt strömt das Hilfsgas 44, welches von
der Düse 40 in Richtung zu dem bestrahlten Abschnitt des
Blechrohlings "n" in die Richtung, welche durch Pfeile in Fig.
1 angezeigt wird, ausgeblasen wird, durch den Schlitz und
erreicht die Unterseite des Blechrohlings "n", wodurch bewirkt
wird, dass sich der Blechrohling "n" geringfügig anhebt oder
verdreht und zwar weg von dem Blechrohling "n - 1" an der
Stelle nahe dem laserbestrahlten Abschnitt (nahe der Schnitt
linie C oder dem hierdurch geformten Schlitz) wodurch sich ein
beträchtlicher Spalt oder Hohlraum zwischen den sich gegenüber
liegenden Seiten der Blechrohlinge "n" und "n - 1" ausformt.
Ein Test bestätigte das Abheben der obersten Blechschicht "n"
weg von der angrenzenden Blechschicht "n - 1" an dem Abschnitt
nahe dem laserbestrahlten Abschnitt des Blechrohlings "n" unter
der folgenden Bedingung:
Material der Blechschicht "n": weicher Stahl
Dicke der Blechschicht "n": ungefähr 0.5-2 mm
Druck des Hilfsgases 44: ungefähr 2-4 kg/cm2
Abstand zwischen dem Punktschweißpunkt A und der Schnittlinie C: ungefähr 50 mm
Material der Blechschicht "n": weicher Stahl
Dicke der Blechschicht "n": ungefähr 0.5-2 mm
Druck des Hilfsgases 44: ungefähr 2-4 kg/cm2
Abstand zwischen dem Punktschweißpunkt A und der Schnittlinie C: ungefähr 50 mm
Als ein Ergebnis der Ausbildung des Spalts zwischen den
Blechrohlingen "n" und "n - 1" kann ein aufgeschmolzenes
Metall, welches durch das Bestrahlen des Blechrohlings "n"
durch den Laserstrahl 34 entsteht sowie ein Oxyd des aufge
schmolzenen Metalls in effektiver Weise aus dem Spalt in die
umgebende Atmosphäre durch einen Strom bzw. Strahl des
Hilfsgases 44 ausgefördert werden, welches durch den Spalt
strömt. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gewährleistet
der Spalt ein effektives Entfernen des aufgeschmolzenen Metalls
und erlaubt lediglich, dass die oberste Rohlingsschicht "n"
lasergeschnitten wird, ohne eine signifikante Beschädigung des
angrenzenden unteren Blechrohlings "n - 1".
Der Schritt S105, in welchem der Blechrohling "n" entlang der
vorbestimmten Schnittlinie C laserzerschnitten wird, wird
gefolgt von Schritt S106, in welchem Schlitze D durch den
Blechrohling "n" ausgeformt werden durch Laserschneiden lokaler
Abschnitte des Blechrohlings "n" entlang vorbestimmter primärer
bzw. abschließender Verbindungslinien, wie in den Fig. 10a
und 10b angezeigt ist. Die Schlitze D werden ausgeformt, um die
abschließende bzw. primäre Verbindung der Blechrohlinge "n" und
"n - 1" durch Laserschweißen gemäß nachstehender Beschreibung
zu bewirken. Die abschließenden Verbindungslinien sind nahe zu,
jedoch beabstandet von der vorbestimmten Schnittlinie. Dieses
Laserschneiden zur Ausformung der Schlitze D wird durch den
Laserstrahl 34 unter der gleichen Bedingung ausgeführt, wie in
dem Laserschneidschritt S105.
Wenn der Wert "n" gleich dem Wert "2" ist, dann werden die
Schlitze D in dem äußeren Bereich des zweiten Blechrohlings 102
ausgeformt durch lokales Laserschneiden entlang der abschlie
ßenden Verbindungslinien angrenzend an die Schnittlinie C, wie
in den Fig. 10a und 10b dargestellt ist. Es sei darauf
hingewiesen, dass keine Schlitze D innerhalb des inneren
Bereichs des zweiten Blechrohlings 102 ausgeformt werden, da
diese innere Bereich von dem ersten Blechrohling 100 beabstan
det werden soll, nachdem das Produkt (Stempelset 10, 12) durch
Laminieren gemäß dem vorliegenden Prozess erzeugt worden ist.
Der innere Bereich wird nämlich an den ersten Blechrohling 100
lediglich durch vorläufiges Verbinden mit einer geringen
Schweißkraft verbunden.
Wenn der Wert "n" gleich oder größer als der Wert "3" ist, dann
werden die Schlitze D innerhalb des inneren Bereichs des
Blechrohlings "n" ausgeformt, welcher innerhalb der Schnitt
linie C ist. Diese Schlitze D werden ebenfalls durch Laser
schneiden entlang der vorbestimmten abschließenden Verbindungs
linien nahe der Schnittlinie C ausgeformt. Folglich werden die
Schlitze D sowohl in den äußeren als auch inneren Bereichen des
Blechrohlings "n" ausgeformt für das Bewirken des abschließen
den Verbindens der Blechrohlinge "n" und "n - 1" in diesen
äußeren und inneren Bereichen des Blechrohlings "n".
Anschließend wird der Schritt S107 implementiert, um das
abschließende Verbinden der Blechrohlinge "n" und "n - 1" durch
Laserschweißen auszuführen, wonach lokale Bereiche, welche die
lokalen Schlitze D umgeben, die durch den Blechrohling "n"
hindurch ausgeformt sind, durch den Laserstrahl 34 bestrahlt
werden, so dass diese zwei Blechrohlinge "n" und "n - 1" fest
durch das Laserschweißen miteinander verbunden werden. Die
Schlitze D, die vorhergehend zu diesem Laserschweißbetrieb
ausgeformt worden sind, ermöglichen ein Bestrahlen der lokalen
Bereiche des Blechrohlings "n - 1" mit dem Laserstrahl 34, so
dass die erforderliche Laserleistung für den abschließenden
oder hauptsächlichen Verbindungsvorgang reduziert werden kann.
Das Vorsehen der Schlitze D ermöglicht es, das gleiche Schweiß
gerät 30 bzw. den gleichen Schweißbrenner 36 für das Ausführen
des Laserschneidens in Schritt S106 und des Laserschweißens in
Schritt 107 zu verwenden, und zwar mit der gleichen Laser
leistung und der gleichen Geschwindigkeit der Relativbewegung
des Schweißbrenners 36 und der Blechrohlinge.
Wenn der Wert "n" gleich dem Wert "2" ist, dann werden
Schweißpunkte E lediglich in dem äußeren Bereich des zweiten
Blechrohlings 102 vorgesehen, wie in den Fig. 11a und 11b
dargestellt wird, für das abschließende Verbinden des zweiten
Blechrohlings 102 mit dem ersten Blechrohling 100. Die
Schweißpunkte E sind mit den Schlitzen D auf einer Linie
ausgerichtet, welche durch den äußeren Bereich des Blech
rohlings 102 hindurch ausgeformt sind und nahe der Schnittlinie
C angeordnet sind.
Wenn der Wert "n" gleich dem Wert "3" ist, dann werden die
Schweißpunkte E sowohl in den äußeren als auch inneren
Bereichen des dritten Blechrohlings 104 vorgesehen, wie in der
Fig. 12 dargestellt wird für das abschließende Verbinden des
dritten Blechrohlings 104 mit dem zweiten Blechrohling 102.
Diese Schweißpunkte E sind mit den Schlitzen D auf einer Linie
ausgerichtet, welche durch die äußeren und inneren Bereiche des
dritten Blechrohlings 104 hindurch ausgeformt und nahe der
Schnittlinie C angeordnet sind.
Der Schritt S107 wird gefolgt von Schritt S108 um zu bestimmen,
ob der Wert "n" gleich oder größer ist als ein vorbestimmter
Wert nmax, welcher die Anzahl der Blechrohlinge "n" darstellt,
welche übereinander gelagert werden, um das gewünschte Produkt,
d. h., das Stempelset 10, 12 in diesem speziellen Ausführungs
beispiel zu erzeugen. In anderen Worten ausgedrückt repräsen
tiert der Wert nmax die Anzahl von konstituierenden Schichten,
in welche das Produkt, welches erzeugt werden soll, konzeptio
nell gemäß der vorbestimmten Vorschrift unterteilt wird. Falls
eine negative Entscheidung (nein) in Schritt S108 erhalten
wird, dann wird der Schritt S109 implementiert, um den Wert "n"
zu inkrementieren. Der Schritt S109 wird gefolgt vom Schritt
S103, so dass die Schritte S103 bis S109 in sich wiederholender
Weise implementiert bzw. ausgeführt werden. Falls eine
bestätigende Entscheidung (ja) in Schritt S108 erhalten wird,
bedeutet dies, dass die Produktion des gewünschten Produkts 10,
12 vervollständigt ist, wie in der Fig. 13 dargestellt wird. In
diesem Fall wird der Schritt S108 gefolgt vom Schritt S110, um
den Laminierungsbetrieb zu beenden. Anschließend wird Schritt
S105 implementiert, um den oberen Stempel 12 weg von dem
unteren Stempel 10 zu bewegen, um diesen oberen und unteren
Stempel 10, 12 voneinander zu beabstanden, wie in der Fig. 14
dargestellt ist. Folglich werden die zwei Stempel 10, 12 zur
gleichen Zeit hergestellt. In dieser Hinsicht kann jeder dieser
zwei Stempel 10, 12 als ein Produkt betrachtet werden, welches
aus gegenseitig sich überlagernden Metallblechen besteht.
Aus der vorhergehenden Beschreibung des vorliegenden Ausfüh
rungsbeispiels dieser Erfindung lässt sich entnehmen, dass die
Schritte S101 und S103 einen Schritt bezüglich des Überlagerns
einer Mehrzahl von Blechschichten darstellt, wobei der Schritt
S104 den vorläufigen Verbindungsschritt darstellt, währen der
Schritt S105 den Schneideschritt darstellt. Es lässt sich
entnehmen, dass der Schritt S106 einen Schritt für das Formen
von zumindest einem Loch durch den obersten Blechrohling "n"
darstellt, wobei der Schritt S107 den abschließenden
Verbindungschritt darstellt.
In dem Schneidschritt S105 wird der oberste der bereits
überlagerten Metallblechrohlinge in der Form der Bleche dem
Laserschneiden entlang einer vorbestimmten Schnittlinie
unterzogen, wobei das Laserschneiden folgende Vorgänge umfasst:
Bestrahlen der unbedeckten bzw. oberen Fläche des obersten
Blechrohlings mit einem Laserstrahl, Bewegen des Laserstrahl
punkts entlang der Schnittlinie und Aufblasen eines Hilfsgases
in Richtung zu dem Laserstrahlpunkt. Als ein Ergebnis der
Bestrahlung des obersten Blechrohlings mit dem Laserstrahl
entlang der vorbestimmten Schnittlinie wird eine Öffnung durch
den obersten Blechrohling entlang der Schnittlinie ausgeformt
in Folge des Aufschmelzens des Metalls entlang der Schnitt
linie, wobei das Hilfsgas durch den hierdurch erzeugten Schlitz
in einen Spalt zwischen dem obersten Blechrohling und dem
angrenzenden (darunter liegenden) Blechrohling strömt. In dem
vorläufigen Verbindungsschritt S104 wird der oberste
Blechrohling provisorisch mit dem angrenzenden Blechrohling
durch Punktschweißen an vorbestimmten Positionen oder Punkten
verbunden, die von der Schnittlinie beabstandet sind. Diese
Positionen werden derart ausgewählt, dass der oberste Blech
rohling geringfügig angehoben bzw. weg von dem angrenzenden
Blechrohling verzerrt wird und zwar in einem Abschnitt von
diesem nahe dem Laserbestrahlungsabschnitt. Diese Technik
einschließlich des vorläufigen Verbindungsschritts und des
Schneidschritts ist bei zahlreichen verschiedenen Vorgängen
unterschiedlich zu der Herstellung einer laminaren Struktur
bestehend aus gegenseitig sich überlagernden Metallblechen
anwendbar.
Claims (11)
1. Verfahren zur Herstellung einer Laminatstruktur durch
schrittweises Aufeinanderlegen von Metallblechrohlingen
(100, 102, 104) in folgenden sich wiederholenden Schritten:
Auflegen eines Metallblechrohlings auf einen zuvor aufgelegten Metallblechrohling;
Befestigen des jeweils zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings mit dem darunterliegenden Metallblechrohling durch Schweißen an solchen vorgebbaren Stellen (A, B) der zwei aufeinanderliegenden Metall blechrohlinge, dass das Abtrennen eines Teils des jeweils zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings möglich ist;
Schneiden des zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings nach dem Befestigen entlang einer vorgebbaren Schnittlinie (C) mittels eines Laserstrahls (34), derart, dass der Fokuspunkt des Laserstrahls (34), der auf der freiliegenden Oberfläche des zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings gebildet wird, der Schnittlinie (c) nachgeführt wird;
dadurch gekennzeichnet, dass
der zuletzt aufgelegte Metallblechrohling mit dem jeweils darunter liegenden Metallblechrohling als abschließender Verfahrensschritt an zumindest einer vorbestimmten Position (E) endverschweißt wird und zwar nach jenem Verfahrensschritt, in welchem der zuletzt aufgelegte Metallblechrohling durch Schneiden abgetrennt wird.
Auflegen eines Metallblechrohlings auf einen zuvor aufgelegten Metallblechrohling;
Befestigen des jeweils zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings mit dem darunterliegenden Metallblechrohling durch Schweißen an solchen vorgebbaren Stellen (A, B) der zwei aufeinanderliegenden Metall blechrohlinge, dass das Abtrennen eines Teils des jeweils zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings möglich ist;
Schneiden des zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings nach dem Befestigen entlang einer vorgebbaren Schnittlinie (C) mittels eines Laserstrahls (34), derart, dass der Fokuspunkt des Laserstrahls (34), der auf der freiliegenden Oberfläche des zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings gebildet wird, der Schnittlinie (c) nachgeführt wird;
dadurch gekennzeichnet, dass
der zuletzt aufgelegte Metallblechrohling mit dem jeweils darunter liegenden Metallblechrohling als abschließender Verfahrensschritt an zumindest einer vorbestimmten Position (E) endverschweißt wird und zwar nach jenem Verfahrensschritt, in welchem der zuletzt aufgelegte Metallblechrohling durch Schneiden abgetrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Befestigen ein vorläufiges Heftschweißen in Form von
Widerstandsschweißen oder Laserschweißen ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 gekennzeichnet durch
das Vorgeben von Blechdicken für die Metallblechrohlinge,
wobei zwei aufeinander liegende Metallblechrohlinge in
Dickenrichtung der Metallblechrohlinge gesehen, jeweils
unterschiedliche Außenränder aufweisen.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Befestigen aufeinander liegender Metallblechrohlinge an
zumindest einer vorgegebenen Position (a, b) erfolgt, die
von der Schnittlinie des zuletzt aufgelegten Blechrohlings
beabstandet ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
während des Schneidens des zuletzt aufgelegten
Metallblechrohlings ein Gasstrahl in Richtung des
Laserstrahls (34) auf den Punkt des schneidenden
Laserstrahlfokus derart gerichtet wird, dass ein
Abschnitt dieses Metallblechrohlings angrenzend an den
Punkt des Laserstrahlfokus weg von dem darunter
liegenden Metallblechrohling gehoben oder gebogen wird
indem dem Gas ein Einströmen in den Spalt zwischen den zwei
aufeinander liegenden Metallblechrohlingen durch eine
Öffnung erlaubt wird, welche mit Hilfe des Laserstrahls in
den zuletzt aufgelegten Metallblechrohling geformt worden
ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zumindest eine vorbestimmte Position (E), an der das
abschließende Verschweißen von zwei aufeinander liegenden
Metallblechrohlingen erfolgt, nahe an jedoch beabstandet
von der Schnittlinie (C) ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
gekennzeichnet durch
das Ausbilden von zumindest einem Loch (D) mittels des
Laserstrahls (34) in zumindest einem Abschnitt des jeweils
zuletzt aufgelegten Metallblechrohlings, wobei der
zumindest eine Abschnitt an der zumindest einen
vorbestimmten Position (E) angeordnet ist, in welcher das
abschließende Verschweißen dadurch erfolgt, indem der
Laserstrahl (34) auf das zumindest eine Loch gerichtet
wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Laminatstruktur zumindest zwei Teile (10, 12) umfasst,
die aus den Metallblechrohlingen (100, 102, 104) derart
gebildet werden, dass die zumindest zwei Teile miteinander
in Eingriff gebracht werden können.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Laminatstruktur eine Mehrzahl von Teilen hat, die
jeweils Flächen aufweisen, welche miteinander in Eingriff
kommen, wobei die Mehrzahl von Teilen zumindest zwei Teile
(10, 12) umfassen, die aus den Metallblechrohlingen (100,
102, 104) derart gebildet werden, dass die zumindest zwei
Teile (10, 12) in miteinander zusammenwirkender Weise
gehalten werden können.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch
gekennzeichnet, dass
die Metallblechrohlinge zwei aneinander grenzende Rohlinge
(100, 102) umfassen, die nach Ausbilden der zumindest zwei
Teile jeweils Bereiche aufweisen, die bei Beabstanden der
zumindest zwei Teile (10, 12) voneinander beabstandet
werden, wobei der Verfahrensschritt für das Befestigen ein
Punktschweißen (B) der Bereiche der zwei aneinander
grenzenden Rohlinge beinhaltet.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das Befestigen durch Punktschweißen der übereinander
gelegten Metallblechrohlinge (100, 102, 104) erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP24178696A JP3144317B2 (ja) | 1996-09-12 | 1996-09-12 | 積層製造方法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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