DE1974823U - Verkaufs- und ausstellungsvitrine. - Google Patents

Verkaufs- und ausstellungsvitrine.

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DE1974823U
DE1974823U DE1967K0058315 DEK0058315U DE1974823U DE 1974823 U DE1974823 U DE 1974823U DE 1967K0058315 DE1967K0058315 DE 1967K0058315 DE K0058315 U DEK0058315 U DE K0058315U DE 1974823 U DE1974823 U DE 1974823U
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DE1967K0058315
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KOELNER PFEIFEN FABRIK GmbH
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KOELNER PFEIFEN FABRIK GmbH
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Description

EA.397 455*18.7.67
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHDNWALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES
KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
17, Juli 196?
Sch-DB/zm
Kölner Pfeifenfabrik G.m.b.H., Köln-Lindenthal, Dürener Str. 132
Verkaufs- und Ausstellungsvitrine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkaufs- und Ausstellungsvitrine, insbesondere aus durchsichtigem Material, z.B. Glas, Kunststoff od.dgl., für Pfeifen und ähnliche langgestreckte Gegenstände, wobei Auflager für die Pfeifenköpfe und Halterungen für die Pfeifenstiele vorgesehen sind.
Vitrinen der genannten Art sind bereits bekannt. Ihr Zweck besteht darin, die übersichtliche Anordnung, insbesondere von Pfeifen zu ermöglichen, damit der Käufer bereits ohne Zutun des Verkäufers einen Überblick über das jeweilige Sortiment bekommt und zum Kauf angeregt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe der Schaffung einer Vitrine zugrunde, in der die Pfeifen verschlossen, jedoch sichtbar und geordnet aufbewahrt werden können. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Vitrine mindestens einen ausziehbaren Fachboden aufweist, der einen aus der Bodenebene aufstehenden Steg als Halterung für die Pfeifenstiele zwischen zwei Reihen von Auflagern für die Pfeifenköpfe
trägt. Jeder Fachboden kann also mit zwei einander gegenüberliegenden Reihen von Pfeifen bestückt werden, wobei .da die Vitrinenwände und die Fachboden zweckmäßig aus transparentem Material bestehen - jede Pfeife von allen Seiten betraehtbar ist. Die Vitrine hat ein gutes Fassungsvermögen, und auch bei lückenloser Füllung kann man von mehreren Seiten auf jede einzelne Pfeife ungehindert blicken. Außer einer guten Zurschaustellung bietet die erfindungsgemäße Vitrine den weiteren Vorteil, daß dem Kunden immer gleich eine ganze Anzahl von Pfeifen zur Begutachtung vorgelegt werden kann, ohne daß hierdurch eine Mehrarbeit für den Verkäufer durch Aus- und Einräumen der Pfeifen in einen Aufbewahrungsschrank entsteht. Es werden also die sich bei der Selbstbedienung ergebenden Vorteile erzielt, und außerdem wird eine staubsichere Aufbewahrung erreicht.
Die Vitrine läßt sich billig herstellen, da ihr Materialverbrauch gering ist. Dies wird dadurch erreicht, daß der Fachboden am vorderen Ende aufgebogen ist und aus einer einzigen Platte aus transparentem Material besteht, die an den Seiten in an den Vitrinenwänden angebrachten Einschubnuten geführt ist. Es ist jedoch auch möglich, den Fachboden aus zwei Teilen, nämlich dem Boden und einem sauber mit diesem verbundenen, z.B. verklebten, Stirnteil, zu fertigen.
Der zwischen zwei Reihen von Auflagern für die Pfeifenköpfe verlaufende Steg weist zweckmäßig an seiner Oberkante doppelt so viele Auskehlungen auf, wie Auflager in einer Reihe vorhanden sind. Dies bewirkt, daß die Pfeifenstiele aller auf einem Fachboden untergebrachten Pfeifen, gegen seitliche Verschiebung gesichert, auf dem Steg aufliegen. Die dekorative Wirkung der aufgereihten Pfeifen läßt sich dabei durch Veränderung der Lage der Auskehlungen gegenüber den Auflagern für die Pfeifenköpfe variieren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindungdargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Vitrine in schaubildlicher Sicht. Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1.
Fig. 3 stellt einen ausgezogenen Fachboden in schaubildlicher Sicht dar.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht des Fachbodens nach Fig. 3.
In einer Vitrine 1, deren Wände aus Transparentplatten bestehen, die unmittelbar miteinander haftfest verbunden sind,, sind mehrere übereinander angeordnete Fachböden 2 ausziehbar vorgesehen. Die Ausziehbarkeit und der Halt der Fachböden in der Vitrine sind durch an der Vitrinenwand angebrachte Einschubnuten3 gewährleistet (Fig. 2).
Jeder Fachboden trägt zwischen zwei Reihen von Auflagern für die Köpfe von Pfeifen 6 einen aus der Bodenebene aufstehenden, zweckmäßig aus durchsichtigem Material hergestellten Steg 5> dessen Oberkante mit Auskehlungen 7 zur Aufnahme der Pfeifenstiele versehen ist. Der staubdichte Abschluß der Fachböden in der Vitrine 1 ist dadurch gewährleistet, daß das vordere Ende 2a des aus einer einzigen Platte bestehenden Fachbodens 2 aufgebogen ist, so daß sich bei Übereinander-Anordnung von mehreren Fachböden eine geschlossene Vorderfront ergibt. Jeder Teil 2a kann mit einem Handgriff 8 versehen sein.
Wird die in Fig. 1 dargestellte Vitrine mit den Fachböden gemäß Fig. 3 und 4 bestückt, so sind aufgrund der Durchsichtigkeit von Vitrinenwänden und Fachböden sämtliche Einzelheiten der ausgestellten Pfeifen gut erkennbar.

Claims (4)

RA. 397 455*18.7.67 Ansprüche
1. Verkaufs- und Ausstellungsvitrine, insbesondere aus durchsichtigem Material, z.B. Glas, Kunststoff od.dgl., für Pfeifen und ähnliche langgestreckte Gegenstände, wobei Auflager für die Pfeifenköpfe und Halterungen für die Pfeifenstiele vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vitrine (l) mindestens einen ausziehbaren Fachboden (2) aufweist, der einen aus der Bodenebene aufstehenden Steg (5) als Halterung für die Pfeifenstiele zwischen zwei Reihen von Auflagern (4) für die Pfeifenköpfe trägt.
2. Verkaufs- und Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an der Oberkante des Steges (5) doppelt so viele Auskehlungen (7) befinden, wie Auflager (4) in einer Reihe vorhanden sind.
5· Verkaufs- und Ausstellungsvitrine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fachboden (2) am vorderen Ende (2a) aufgebogen ist und aus einer einzigen Platte aus transparentem Material besteht.
4. Verkaufs- und Ausstellungsvitrine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vitrinenwände aus Transparentplatten bestehen, die unmittelbar miteinander haftfest verbunden sind.
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