DE19748320C2 - Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für Tierkäfige - Google Patents
Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für TierkäfigeInfo
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Description
Diese Erfindung betrifft allgemein eine Zuführeinrichtung
oder eine Zuführung für einen Tierkäfig und genauer eine
Mehrfachdosis-Zuführung, die einem Tier innerhalb des Käfigs
wahlweise eine einer Mehrzahl von genauen Futterdosen oder
anderen Substanzen freigibt, während die übrigen oder ver
bleibenden Dosen abgedeckt sind.
Tiere, die bei Laborexperimenten verwendet werden und in Kä
figen untergebracht sind, müssen mit einer nahrhaften ange
messenen Futtermenge versorgt werden, um für ein normales
Wachstum und eine normale Entwicklung zu sorgen, sowie, um
es solchen Tieren zu gestatten, für experimentelle Zwecke
verschiedene Substanzen in dem Futter aufzunehmen. Während
es oft nicht schwierig ist, ein Tier zum Fressen zu ermun
tern, haben viele Tiere, die üblicherweise bei Laborexperi
menten verwendet werden, wie Ratten und Mäuse, eine Tendenz
zum Überfressen. Tatsächlich können sich diese Tiere selbst
an jeglichem Futter vollfressen, das ihnen vorgelegt wird,
und sie werden fortfahren zu fressen, bis sie fett werden
und auf Fettleibigkeit basierende Krankheiten bekommen oder
entwickeln, was oft zum vorzeitigen Tod führt und somit das
Experiment zu Nichte macht. Entsprechend ist es wichtig, nur
eine abgemessene Futterdosis an solche Tiere zu verabrei
chen, um einen derartigen Schaden zu verhindern. Zusätzlich
ist es bei bestimmten Experimenten, wie jenen, die in Toxi
kologielabors durchgeführt werden, sehr wichtig, die genaue
Futtermenge zu steuern und zu verfolgen, die von dem Tier
aufgenommen wurde. Daher ist es, selbst wenn solche Tiere
nicht sterben, oft wichtig, nur eine abgemessene Futterdosis
in vorgegebenen Intervallen zu verabreichen, um die Ergeb
nisse des Experiments zu kontrollieren, und es muß sicherge
stellt sein, daß das Tier bei dem Experiment bei jedem gege
benen Intervall nicht zu viel Futter frißt.
Herkömmlicherweise wurde das Verabreichen von abgemessenen
Futterdosen an Labortiere in Käfigen manuell ausgeführt. Ty
pischerweise muß Laborpersonal: (1) eine einzelne Futterdo
sis in einen Behälter abmessen, (2) den Käfig öffnen, (3)
den leeren Einzeldosisbehälter aus dem Käfig entfernen, (4)
den gefüllten Einzeldosisbehälter in den Käfig stellen und
(5) den Käfig schließen. Dieser Ablauf muß für jeden Käfig
in dem Experiment bei jedem Fütterintervall ausgeführt wer
den.
Das manuelle Verfahren des Verabreichens abgemessener Fut
terdosen leidet an verschiedenen Nachteilen. Erstens wird
der Vorgang durch die reine Anzahl von Schritten, die mit
jeder Fütteroperation verbunden sind, langsam und mühsam.
Zweitens erhöht die repetitive Natur der Operationen die
Wahrscheinlichkeit, daß Personal ergonomische Verletzungen
entwickelt. Drittens erhöht die Notwendigkeit des Öffnens
des Käfigs zum Entfernen des leeren Futterbehälters und zum
Einführen des gefüllten Futterbehälters die Wahrscheinlich
keit, daß das Tier in dem Käfig entkommt, erhöht den Kontakt
und die gefährliche Nähe von Laborpersonal zum Tier und ver
hindert eine Automatisierung des Füttervorgangs. Viertens
ist es, da Labortiere Futter schnell fressen können, für La
borpersonal möglich, versehentlich einige Tiere zweimal zu
füttern, da es keine getrennte Anzeige gibt, ob ein bestimm
tes Tier die gegenwärtige Futterdosis erhalten hat.
Eine automatisch arbeitende Fütterungsvorrichtung ist aus der
US 4,671,210 bekannt. Aus dieser Druckschrift ist also eine
Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung bekannt, die in einem Ge
häuse drehbar gelagerte Behälter umfasst, die durch Drehung in
eine Öffnungsposition gebracht werden können, so dass das Tier
Zugriff zu dem Futter erhält.
Diese Druckschrift offenbart allerdings keine Zuführeinrich
tung, die für einen Einsatz in einem Käfig geeignet ist, ins
besondere keine Merkmale, die auf die Ausbildung der Zufüh
reinrichtung im Zusammenhang mit dem Käfig gerichtet sind.
Entsprechend wird es gewünscht, eine Mehrfachdosierungs-
Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig zu schaffen, die selek
tiv eine Mehrzahl von Futterdosen an ein Tier in einem Käfig
in seiner Struktur bereitstellt, die das Tier auf
das Fressen einer einzelnen Dosis in einem Fütterungsinter
vall einschränkt. Es wäre weiterhin wünschenswert, wenn sich
eine solche Mehrfachdosen-Zuführung dahingehend weiterbilden
ließe, daß die Anzahl von Schritten und die zum Verabreichen
abgemessener Futterdosen an jeden Käfig erforderliche Zeit
verringert wird, angegeben wird, ob eine bestimmte Dosis
verabreicht wurde, und die Notwendigkeit des Öffnens des Kä
figs zum Verabreichen des abgemessenen Futterdosen elimi
niert wird.
Allgemein ausgedrückt wird mit der gegenwärtigen Erfindung
eine Mehrfachdosierung-Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig
geschaffen, die wahlweise genaue Futterdosen für ein Tier
innerhalb eines Käfigs bereitstellt. Die Zuführeinrichtung
oder Zuführung hat einen Rahmen, der eine innerhalb eines
Käfigs liegende Seite von einer außerhalb eines Käfigs lie
genden Seite trennt. Ein Futterhaltebauteil ist drehbar an
dem Rahmen montiert und hält eine Mehrzahl von abgemessenen
Futterdosen. Wenigstens ein Teil des Futterhaltebauteils er
streckt sich nach innerhalb des Käfigs zu der innerhalb des
Käfigs liegenden Rahmenseite.
Bei einer bevorzugten Ausführung, ist das Futterhaltebauteil
ein Karussell. Eine außerhalb des Käfigs liegende Abdeckung
verhindert eine Verunreinigung der und einen Zugriff auf die
Futterdosen, wenn sie auf der außenliegenden Seite des Rah
mens angeordnet sind. Eine innerhalb des Käfigs liegende Ab
deckung verhindert eine Verunreinigung jener und einen Zu
griff auf jene Dosen, die auf der innerhalb des Käfigs lie
genden Seite des Rahmens liegen, und stellt einen wahlweisen
Zugriff auf eine einzelne Futterdosis bereit, die im Käfig
inneren präsentiert wird.
Entsprechend ist es ein Vorteil der Erfindung, eine Mehr
fachdosierungs-Zuführeinrichtung zu schaffen, die einem Tier
innerhalb eines Käfigs eine einer Mehrzahl von Futterdosen
bereitstellt.
Ein anderer Vorteil der Erfindung ist es, eine Mehrfachdo
sierungs-Zuführeinrichtung bereitzustellen, die ein Tier in
nerhalb eines Käfigs auf das Fressen einer einzelnen Futter
dosis bei einem einzelnen Fütterungsintervall beschränkt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, eine Mehrfachdo
sen-Zuführung bereitzustellen, die die Anzahl von einzelnen
Schritten und die Zeit zum Verabreichen abgemessener Futter
dosen an ein Tier innerhalb eines Käfigs verringert.
Noch ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, eine Mehr
fachdosen-Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig bereitzu
stellen, die es nicht erfordert, daß der Käfig geöffnet
wird, um die abgemessenen Futterdosen zu verabreichen.
Es ist noch ein weiterer Vorteil der Erfindung, eine Mehr
fachdosierungs-Zuführung bereitzustellen, die einem Tier in
nerhalb eines Käfigs eine einzelne genaue Futterdosis oder
-menge freigibt, während die verbleibenden Futterdosen unauf
gedeckt bleiben.
Noch ein anderer Vorteil der Erfindung ist es, einen Mehr
fachdosenspender oder eine Mehrfachdosen-Zuführung für einen
Tierkäfig bereitzustellen, der/die eine sichtbare Anzeige
vorsieht, daß das Tier innerhalb des Käfigs eine bestimmte
Futterdosis erhält oder erhalten hat.
Es ist noch ein weiterer Vorteil der Erfindung, eine Mehr
fachdosierungs-Zuführung für einen Tierkäfig bereitzustel
len, die es gestattet, daß eine Mehrzahl von abgemessenen
Dosistabletts oder -karussells zur wirksamen Verwendung in
einer automatisierten Futterdosenmaschine oder zum einfachen
Aufbewahren gestapelt werden können.
Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung sind teilweise of
fensichtlich und werden teilweise anhand der Beschreibung
und Zeichnung deutlich.
Die Erfindung enthält demgemäß die Konstruktionsmerkmale,
Kombination von Elementen und Anordnung von Teilen, die in
den anschließend dargestellten Konstruktionen veranschau
licht werden, und der Umfang der Erfindung wird durch die
Ansprüche angegeben.
Für ein vollständigeres Verständnis der Erfindung wird auf
die folgende Beschreibung Bezug genommen, die im Zusammen
hang mit der begleitenden Zeichnung heranzuziehen ist, in
der:
Fig. 1 eine perspektivische Käfigaußenansicht einer gemäß
der vorliegenden Erfindung aufgebauten Mehrfachdosierungs-
Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig ist,
Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Käfigaußen
ansicht einer gemäß einer ersten Ausführung der vorliegenden
Erfindung aufgebauten Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung
für einen Tierkäfig ist,
Fig. 3 eine perspektivische Käfiginnenansicht einer gemäß
einer zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung aufge
bauten Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Tier
käfig ist,
Fig. 4 eine Käfigaußenseiten-Draufsicht einer gemäß der vor
liegenden Erfindung aufgebauten Mehrfachdosierungs-Zuführ
einrichtung für einen Tierkäfig ist,
Fig. 5 eine Draufsicht einer gemäß der vorliegenden Erfin
dung aufgebauten Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für
einen Tierkäfig ist,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht von zwei aufeinander ge
stapelten Zuführkarussells ist, die gemäß der vorliegenden
Erfindung aufgebaut sind, und
Fig. 7 eine teilweise geschnittene Draufsicht von zwei auf
einander gestapelten Zuführkarussells ist, die gemäß der
vorliegenden Erfindung aufgebaut sind.
Zunächst wird auf die Fig. 1 und 2 bezug genommen, in denen
eine Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung oder -Zuführung,
die allgemein mit 10 bezeichnet und gemäß der Erfindung auf
gebaut ist, gezeigt ist. Obwohl die vorliegende Erfindung
insbesondere zum Füttern von Ratten und Mäusen geeignet ist,
ist es verständlich, daß die Erfindung gleichermaßen zum
Füttern anderer Tiere, wie zum Beispiel Hasen, anwendbar
ist. Die Mehrfachdosierungs- oder Mehrfachdosen-Zuführ
einrichtung 10 wird in Verbindung mit einem Tierkäfig ver
wendet, der allgemein mit 20 bezeichnet ist. Obwohl hier ein
Drahtstangengitter-Tierkäfig dargestellt und beschrieben
ist, ist es verständlich, daß eine Mehrfachdosierungs-
Zuführung 10 mit jeglichem anderen Käfigtyp verwendet werden
kann, wie zum Beispiel Käfigen, die aus transparentem Kunst
stoff bestehen. Die Mehrfachdosen-Zuführeinrichtung 10 ent
hält einen Rahmen 40, ein Futterhaltebauteil 60, das vor
zugsweise als Karussell ausgebildet ist, und eine außerhalb
des Käfigs liegende Abdeckung, wie einen Deckel 80.
Allgemein ausgedrückt enthält das Karussell 60 abgemessene
Futterdosen für Tiere innerhalb des Käfigs 20. Das Karussell
60 ist drehbar innerhalb des Rahmens 40 montiert, um Tieren
innerhalb des Käfigs 20 eine einzelne Futterdosis freizuge
ben, während ein Teil des Rahmens 40 und die außerhalb des
Käfigs liegende Abdeckung 80 alle Futterdosen im Karussell
60 abdeckt, mit Ausnahme der einen Futterdosis, die Tieren
innerhalb des Käfigs 20 freigegeben ist.
Wie in den Fig. 2, 5 und 6 gezeigt ist, enthält das Karus
sell 60 ein im wesentlichen kreisförmiges Tablett zum Halten
abgemessener Futterdosierungen für Tiere innerhalb des Kä
figs 20. Das Karussell 60 enthält ein im wesentlichen kreis
förmiges Plattformbauteil 62. Eine Mehrzahl von Futterbehäl
tern 64, vorzugsweise geformt wie Tassen, hängen von dem
Plattformbauteil 62. Jeder Futterbehälter 64 hat eine offene
Oberseite und kann eine einzelne abgemessene Futterdosis 15
für Tiere innerhalb des Käfigs 20 für ein einzelnes Fütte
rungsintervall enthalten. Jeder Behälter 64 enthält Seiten
wände 65, einen Boden 67 und eine Öffnung 63 innerhalb der
Plattform 62. Bei einer bevorzugten Ausführung ist der Au
ßenumfang des Plattformgliedes 62 mit einer Mehrzahl von
gleichmäßig beabstandeten Zahnkranz- oder Ratschenkerben 66
versehen. Eine Zahnkranzkerbe 66 ist für jeden Futterbehäl
ter 64 vorgesehen, und Zahnkranzkerben 66 sind vorzugsweise
an Punkten am Außenumfang des Plattformgliedes 62 vorgese
hen, die seitlich zwischen benachbarten Futterbehältern 64
sind. Das Karussell 60 enthält ferner eine Spindel 70, die
einen Kopf 72 und einen Hals 74 hat, der im Durchmesser
schmäler als der Kopf 72 ist. Das Plattformbauteil 62 kann
ferner mit einer Mehrzahl von Vermerken oder Indikatoren 76
nahe des Außenumfangs des Plattformbauteils 62 zwischen be
nachbarten Futterbehältern 64 oder an Außenflächen von ein
zelnen Futterbehältern versehen sein, um anzuzeigen, welcher
Behälter 64 einem Tier innerhalb des Käfigs 20 vorgelegt
ist. Das Plattformbauteil 62 und die Behälter 64 des Karus
sells 60 sind vorzugsweise als eine integrale Einheit aus
einem dauerhaften und leicht zu reinigenden Material, wie
Kunststoff, aufgebaut. Die Spindel 70 ist vorzugsweise aus
einem verschleißfesten Material, wie rostfreiem Stahl, auf
gebaut.
Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, enthält der Rahmen 40
ein Gerüstbauteil 42. Ein halbzylindrisches Futterdarbie
tungsbauteil, das allgemein mit 44 bezeichnet ist, ist in
nerhalb eines Teils des Gitterbauteils 42 angeordnet, wäh
rend der Rest des Gitterbauteils 42 mit einer Barriere 46
versehen ist, die aus einem Drahtstangengitter oder -ge
flecht oder anderem geeigneten Material aufgebaut ist, wie
transparentem Kunststoff, um eine Käfigwand zu bilden. Zu
sammen hindern das Futterdarbietungsbauteil 44 und die Bar
riere 46 Tiere innerhalb des Käfigs 20 am Entkommen durch
den Teil des Käfigs 20, der von dem Rahmen 40 belegt ist.
Wie in den Fig. 3 und 5 gezeigt ist, enthält das Futterdar
bietungsbauteil 44 eine halbzylindrische Umfangsschutzvor
richtung oder -führung 48, die sich über einen Teil des Ge
rüstbauteils 42 erstreckt und innerhalb des Rahmens in der
Horizontalrichtung im wesentlichen zentriert ist. Die Um
fangsschutzvorrichtung 48, wie ein Schutzgitter, definiert
eine Karussellaufnahmeöffnung 56 innerhalb des Gerüstbau
teils 42. Das Futterdarbietungsbauteil 44 enthält ferner ein
unteres Schutzgitter 50, das für das Umfangsschutzgitter 48
einen Boden bildet, und einen im Käfiginneren liegenden Dec
kel 52, der für den Bereich, der durch das Umfangsschutzgit
ter 48 bestimmt ist, eine Abdeckung bildet. Das Umfangs
schutzgitter 48 und das untere Gitter 50 können aus einer
perforierten Platte, wie in der Fig. 2 gezeigt ist, oder ei
nem Drahtstangengitter oder -geflecht, wie in der Fig. 3 ge
zeigt ist, oder soliden Wänden oder anderen geeigneten Kon
figurationen aufgebaut sein. Der im Käfiginneren liegende
Deckel 52 besteht aus einem starren Material, das gegen Bei
ßen und Kratzen von Tieren innerhalb des Käfigs widerstands
fähig ist, wie rostfreier Stahl. Das Umfangsschutzgitter 48,
das untere Gitter 50 und der im Käfiginneren liegende Deckel
52 bilden zusammen einen abgeschlossenen Raum oder eine Ab
grenzung, die dimensioniert ist, um einen ausreichenden Teil
des Karussells 60 durch die Karussellaufnahmeöffnung 56 auf
zunehmen, um es wenigstens einem Behälter 64 des Karussells
60 zu gestatten, auf der Käfiginnenseite des Rahmens 40 (das
heißt, der Seite des Rahmens 40, auf der Tiere innerhalb des
Käfigs 20 untergebracht sind) positioniert zu sein. Wie in
den Fig. 3 und 5 gezeigt ist, ist der im Käfiginneren lie
gende Deckel 52 mit einer Futteröffnung 54 versehen, die so
geformt und größenmäßig bemessen ist, um Zugang zu einem
einzelnen Behälter 64 des Karussells 60 dadurch hindurch zu
gestatten, während der Rest des im Käfiginneren liegenden
Deckels 52 fest oder solide ist, um die Oberseiten aller an
deren Behälter 64 auf der Käfiginnenseite vom Rahmen 40 ab
zudecken.
Wie in den Fig. 2 und 5 gezeigt ist, enthält ein außerhalb
des Käfigs liegender Deckel 80 eine solide Deckplatte 82.
Die Deckplatte 82 ist dimensioniert, um die Oberseiten der
Behälter 64 des Karussells 60, die auf der Käfigaußenseite
vom Rahmen 40 sind, abzudecken, wenn ein Karussell 60 am
Rahmen 40 montiert ist, wie unten beschrieben ist. Bei einer
bevorzugten Ausführung ist die Deckplatte 82 halbkreisför
mig, um jene Teile des Karussells 60 abzudecken, die nicht
vom im Käfiginneren liegenden Deckel 52 abgedeckt sind, mit
Ausnahme der Futteröffnung 54. Die Deckplatte 82 ist mit ei
ner schlüssellochförmigen Öffnung 84 versehen, die eine
kreisförmige weite Öffnung 86 enthält, die mit einer U-för
migen schmalen Öffnung 88 in Verbindung ist, wobei die U-
förmige schmale Öffnung die Mitte des Kreises bildet, um den
die halbkreisförmige Platte 82 dimensioniert ist. Die weite
Öffnung 86 gestattet es dem Kopf 72 der Spindel 70 dadurch
hindurchzugehen. Die schmale Öffnung 88 gestattet es dem
Hals 74 der Spindel 70 dadurch hindurchzugehen, umgibt aber
den Hals 74 eng, wodurch der Kopf 72 daran gehindert wird,
vertikal dadurch hindurchzugehen, es jedoch dem Hals 74 ge
stattet wird, sich frei innerhalb der engen Öffnung 88 zu
drehen.
Die Deckplatte 82 kann mit Außenzungen 90 versehen sein. Die
Deckplatte 82 kann ferner mit einem Indikatorloch 92 verse
hen sein, das positioniert ist, daß einer der Mehrzahl von
Vermerken oder Indizes 76 des Karussells 60 durch das Indi
katorloch 92 sichtbar ist, wenn ein Karussell 60 am Rahmen
40 montiert ist und ein Behälter 64 unter der Futteröffnung
54 des Futterdarbietungsbauteils positioniert ist. Der Dec
kel 80 außerhalb des Käfigs kann auch einen Ratschenanschlag
96 enthalten, der an einem Flansch 94 angebracht ist, der
sich vom Außenumfang der Deckplatte 82 erstreckt. Der Rat
schenanschlag 96 enthält ein gebogenes Band aus einem ela
stischen Material, wie rostfreier Federstahl, und ist mit
wenigstens einem Zahn und vorzugsweise zwei Zähnen versehen,
der/die durch die Elastizität des Materials zur Öffnung 84
hin vorgespannt ist/sind. Die Zähne 98, 98a sind in einem
Abstand voneinander angeordnet, der im wesentlichen gleich
dem Abstand zwischen benachbarten Ratschen- oder Zahnkranz
kerben 66 am Karussell 60 ist, um in einer entsprechenden
Ratschenkerbe 66 aufgenommen zu sein, wenn die Ratschenker
ben 66 gedreht werden, um unter den Zähnen 98, 98a hindurch
zugehen. Die zusammenwirkenden Zähne 98, 98a verhindern eine
Drehung des Karussells 60. Das Lösen des Eingriffs eines
Zahns 98, 98a gestattet eine Drehung des Karussells 60 in
eine Richtung.
Die Zähne 98, 98a sind mit entgegengesetzten Winkeln ausge
bildet. Entsprechend ist, wenn der Zahn 98 außer Eingriff
ist, eine Drehung des Karussells 60 in der Gegenuhrzeiger
richtung (bezüglich der in der Fig. 5 dargestellten Ansicht)
gestattet, aber an einer Drehung in der Uhrzeigerrichtung
durch den Zahn 98a gehindert. Ähnlich ist die Drehung des
Karussells in der Uhrzeigerrichtung gestattet, wenn der Zahn
98a außer Eingriff von der Ratschenkerbe 66 ist, und durch
den Zahn 98 in der Gegenuhrzeigerrichtung sperrt. Demgemäß
ist ein einfacher Einhandbetrieb des Karussells 60 vorgese
hen. Der Zahn 98 oder 98a wird aus der Kerbe 66 durch die
Verwendung eines Bedienerdaumens/-fingers aus der Kerbe 66
ausgerückt, und die/der verbleibende(n) Finger/Daumen wer
den/wird verwendet, um das Karussell 60 in der erlaubten
Richtung zu drehen. Bei einer bevorzugten Ausführung ist der
Zahn 98 größer und leichter auszurücken als der Zahn 98a,
wodurch das selektive Ausrücken des Zahns 98 gefördert wird,
um dadurch eine Drehung des Karussells 60 in einer einzelnen
Richtung zu fördern.
Ein Verschluß, der allgemein mit 100 bezeichnet ist, ist am
Rahmen 40 vorgesehen, um das Karussell 60 drehbar am Rahmen
40 zu befestigen. Der Verschluß 100 ist in der Horizontal
richtung im wesentlichen in der Mitte des Rahmens angeord
net. Der Verschluß 100 enthält einen Absenkverriegelungsauf
hänger oder eine Absenkverriegelungsaufhängung 102, der/die
im vertikalen Querschnitt im wesentlichen L-förmig ist und
eine Rückseitenplatte 104 und eine Aufhängeplatte 106 ent
hält, die senkrecht von der Rückseitenplatte 104 weg ver
läuft. Die Rückseitenplatte 104 des Absenkverriegelungsauf
hängers 102 ist am Rahmen 40 über der Karussellaufnahmeöff
nung 56 angebracht, so daß die Aufhängeplatte 106 von der
außerhalb des Käfigs liegenden Seite des Rahmens 40 auswärts
verläuft. Die Aufhängeplatte 106 enthält einen U-förmigen
Schlitz 108, der ausreichend weit ist, um den Hals 74 der
Spindel 70 aufzunehmen, aber ungenügend weit ist, um es dem
Kopf 72 zu gestatten, vertikal dadurch hindurchzugehen. Der
Verschluß 100 enthält ferner eine Absenkverriegelung 110,
die am Absenkverriegelungsaufhänger 102 durch einen Schiebe-
oder Verschieberückhalter 118 verschiebbar befestigt ist.
Die Absenkverriegelung 110 enthält eine Schieberplatte 112,
die zwischen dem Absenkverriegelungsaufhänger 102 und dem
Verschieberückhalter 118 frei verschiebbar ist. Eine Verrie
gelungsplatte 114 verläuft vom Bodenende der Schieberplatte
112 im wesentlichen parallel zur Aufhängeplatte 106, während
eine Griffplatte 116 im wesentlichen senkrecht vom oberen
Ende der Schieberplatte 112 weg verläuft. Ein Rückhalteloch
120 ist in der Verriegelungsplatte 114 vorgesehen, so daß
das Rückhalteloch 120 konzentrisch mit dem inneren gebogenen
Ende des U-förmigen Schlitzes 108 ist. Die Griff- oder Hand
habungsplatte 116 kann angehoben und abgesenkt werden, um
die Verriegelungsplatte 114 bezüglich der fixierten Aufhän
geplatte 106 anzuheben und abzusenken.
Zum Zusammenbauen der Mehrfachdosierungs-Zuführung 10 wird
zuerst der käfigaußenseitige Deckel 80 oben auf dem Karus
sell 60 plaziert. Insbesondere wird der Kopf 72 der Spindel
70 durch die weite Öffnung 86 der Öffnung 84 hindurchge
führt, und der Deckel 80 der Käfigaußenseite wird dann late
ral längs des Plattformbauteils 62 des Karussells 60 ver
schoben, so daß der Hals 74 der Spindel 70 innerhalb der
schmalen Öffnung 88 aufgenommen und der Kopf 72 über zumin
dest einem Teil der Deckplatte 82 positioniert ist, der die
schmale Öffnung 88 umgibt, wodurch der Deckel 80 auf der Kä
figaußenseite am Karussell 60 befestigt ist. Zusätzlich wird
der käfigaußenseitige Deckel 80 um die Spindel 70 gedreht,
so daß Zähne 98 des Ratschenanschlages 96 innerhalb Rat
schen- oder Zahnkranzkerben 66 am Karussell 60 aufgenommen
sind, wodurch eine Drehbewegung des Deckels 80 auf der Kä
figaußenseite bezüglich des Karussells 60 verhindert wird.
Als nächstes wird die Baugruppe mit dem Karussell 60 und dem
Deckel 80 auf der Käfigaußenseite am Rahmen 40 unter Verwen
dung des Verschlusses 100 angebracht, wie in den Fig. 1, 3,
4 und 5 gezeigt ist. Die Griffplatte 116 der Absenkverriege
lung wird angehoben, um die Verriegelungsplatte 114 von der
Aufhängeplatte 106 zu trennen, wie in der Fig. 2 gezeigt
ist. Der Teil des Karussells 60, der nicht durch den käfig
außenseitigen Deckel 80 abgedeckt ist, wird dann durch die
Karussellaufnahmeöffnung 56 des Rahmens 40 in das Futterdar
bietungsbauteil 44 eingesetzt. Der Hals 74 der Spindel 70
wird durch den U-förmigen Schlitz 108 in der Aufhängeplatte
106 hindurchgeführt, so daß der Kopf 72 zwischen der Aufhän
geplatte 106 und der Verriegelungsplatte 114 angeordnet ist.
In diesem Moment ist das Karussell 60 am Rahmen 40 in allen
Richtung außer einer befestigt, nämlich die Richtung des
Einsetzens und Entfernens des Halses 74 der Spindel 70 in
den und aus dem U-förmigen Schlitz 108 der Absenkverriege
lungsaufhängung 102. Die Griffplatte 116 der Absenkverriege
lung 110 wird dann abgesenkt, um die Verriegelungsplatte 114
über die Spindel 70 abzusenken, wodurch der Kopf 72 durch
das Aufnahmeloch 120 hindurchgeführt wird, wie in den Fig. 1
und 4 gezeigt ist. Auf diese Weise ist der Kopf 72 der Spin
del 70 durch die Absenkverriegelung 110 in seiner Stellung
verriegelt. Der Hals 74 der Spindel 70 dreht sich frei in
nerhalb des U-förmigen Schlitzes 108 der Absenkverriege
lungsaufhängung 102, und der Kopf 72 der Spindel 70 dreht
sich frei innerhalb des Aufnahmelochs 120 der Absenkverrie
gelung 110. Das Karussell 60 ist somit durch den Verschluß
100 drehbar am Rahmen 40 angebracht.
Während der Verwendung wird eine vorgegebene Futterdosis 15
in jeden Behälter 64 eines Karussells 60 gefüllt. Jedes Ka
russell 60 wird dann in eine Mehrfachdosen-Zuführeinrichtung
10 eingesetzt, wie oben beschrieben wurde. Die Mehrfachdo
sierungs-Zuführeinrichtung 10 bietet, wenn sie vollständig
zusammengebaut ist, den Inhalt 15 eines Behälters 64 des Ka
russells 60 Tieren innerhalb des Käfigs 20 durch die Fütte
rungsöffnung 54 des Futterdarbietungsbauteils 44 an. Das
Futterdarbietungsbauteil 44 und der Rahmen 40 hindern Tiere
innerhalb des Käfigs 20 daran, frühzeitig Zugang zu anderen
Futterdosierungen zu erhalten, und das Futterdarbietungsbau
teil 44 schützt das Karussell 60 selbst vor einer Beschädi
gung, die durch Tiere innerhalb des Käfigs 20 auftreten
kann.
Die Ratschenkerben 66 des Karussells 60 und Zähne 98 des
Ratschenanschlags 96 sind so konfiguriert und angeordnet,
daß, wenn Zähne 98 von Ratschenkerben 66 aufgenommen sind,
genau ein Behälter 64 mit der Fütterungsöffnung 54 ausge
richtet ist. Der Ratschenanschlag 96 hält das Karussell 60
fest, was eine Drehung des Karussells 60 durch das Tier ver
hindert, wodurch nur der gewünschte Behälter 64 in der frei
gegebenen Ausrichtung gehalten wird. In dieser Ausrichtung
erscheint eine der Mehrzahl von Indizes 76 des Karussells 60
innerhalb des Indikatorlochs 92 des Deckels 80. Somit ent
spricht jedem Behälter 64 des Karussells 60 ein Vermerk 76
und kann eine Information betreffend des Futters 15 des spe
ziellen Behälters 64 angeben, der dem Tier innerhalb des Kä
figs 20 durch die Fütterungsöffnung 54 des Futterdarbie
tungsbauteils 44 freigegeben ist. Zum Beispiel könnten sie
ben Behälter 64 im Karussell 60 für jeden Tag einer Woche
vorgesehen sein, und die Vermerke 76 könnten angeben, für
welchen Tag das Futter 15 dem Tier innerhalb des Käfigs 20
verabreicht wird. Vorzugsweise können die Vermerke 76 als
Vermerke 76a an der äußeren sichtbaren Oberfläche von Sei
tenwänden 65 der Behälter 64 angezeigt werden, so daß die
Vermerke sichtbar sind, während sie einem Käfigständer zuge
wandt sind, und das Loch 92 kann weggelassen werden, was ei
nen Zugang für potentielle Verunreinigung der Dosen ent
fernt.
Wenn es erforderlich ist, dem Tier innerhalb des Käfigs 20
eine frische, abgemessene Futterdosis 15 darzubieten, wird
nur das Karussell 60 bezüglich des Rahmens 40 gedreht. Spe
ziell wird ein Zahn 98, 98a ausgerückt und das Karussell 60
gedreht, um die Zähne 98, 98a des Ratschenanschlag 96 aus
wärts zu zwingen, und das Karussell 60 wird gedreht, bis die
Zähne 98, 98a von der nächsten Kerbe 66 oder den nächsten
Kerben 66 im Karussell 60 längs des Außenumfangs des Plat
tenbauteils 62 aufgenommen werden, wodurch das Futter rela
tiv zur Öffnung 54 indexiert wird. Wenn dies aufgetreten
ist, wird ein neuer Behälter 64 mit frischem Futter oder an
deren Substanzen 15 dem Tier innerhalb des Käfigs 20 durch
die Fütterungsöffnung 54 des Futterdarbietungsbauteils 44
präsentiert. Zusätzlich wird ein anderer Vermerk 76 durch
das Indikatorloch 92 des Deckels 80 auf der Käfigaußenseite
angezeigt, um dem Laborpersonal anzugeben, daß dem Tier eine
neue Futterdosis 15 verabreicht wurde. Es sollte beachtet
werden, daß Laschen 90 des käfigaußenseitigen Deckels 80
über die Seiten der Karussellaufnahmeöffnung 56 des Rahmens
40 hinaus vorstehen, um den Deckel 80 auf der Käfigaußensei
te daran zu hindern, zusammen mit dem Karussell 60 in das
Futterdarbietungsbauteil 44 gedreht zu werden.
Somit kann eine Mehrzahl von Futterdosen oder anderen Mate
rialien in Behältern 64 des Karussells 60 abgemessen werden
und gleichzeitig in die Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung
10 geladen werden. In jedem Augenblick wird der Inhalt 15
nur eines Behälters 64 einem Tier innerhalb des Käfigs 20
durch die Fütterungsöffnung 54 des Futterdarbietungsbauteils
44 präsentiert. Der Rest der Behälter 64 ist abgedeckt, und
die Inhalte 15 darin bleiben durch entweder den käfiginnen
seitigen Deckel 52 oder den käfigaußenseitigen Deckel 80 vor
einer Verunreinigung geschützt.
Der Rahmen 40 kann eine Tür für den Käfig 20 enthalten und
kann daher mit Scharnieren 130 und einem Verrriegelungs-
oder Sperrmechanismus 132 (Fig. 4) versehen sein, wie in der
Technik bekannt ist. Zusätzlich kann zur leichten Identifi
zierung von Tieren innerhalb des Käfigs 20, ihren Fütte
rungsanforderungen oder -tabellen oder anderen experimentel
len Daten ein Kartenhalter 134 am Rahmen 40 zum entfernbaren
Plazieren einer Karte vorgesehen sein, die darauf solche Da
ten anzeigt. Der Raum 40 kann auch ein Paneel oder eine Kä
figseite 20 oder jegliche andere Teile des Käfigs 20 in ge
eigneter Weise zum Füttern von Tieren innerhalb des Käfigs
20 enthalten. Bei einigen Anordnungen kann das Futterdarbie
tungsbauteil 44 direkt an dem Käfig montiert sein, statt an
einem gesonderten Rahmen 40.
Wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, ist das Karussell 60
vorzugsweise so konfiguriert, daß ein erstes Karussell 60'
stapelbar auf oder einsetzbar in ein zweites Karussell 60"
ist. Seitenwände 65 sind von der Öffnung 63 zum Boden 67
leicht einwärts geneigt, so daß Böden 67' des ersten Karus
sells 60 teilweise innerhalb Öffnungen 63" des zweiten Ka
russells 60" passen. Die Außenecke jedes Bodens 67', 67" hat
jeweils einen Eckenradius 67a', 67a zum Steuern des teilwei
sen Stapelns oder Einsetzens/Einnistens. Der Boden 67' ist
relativ zur Öffnung 63" so dimensioniert, daß nur ein Teil
des Eckenradius 67a' in die Öffnung 63" paßt. Dieser Ecken
radius wird auch innerhalb des Behälters wiedergegeben, um
es dem Tier zu erleichtern, Futter aus den Innenecken zu
entfernen, und zur Unterstützung der Behälterreinigung. Auf
diese Weise kann eine Mehrzahl von Karussells 60 zum leich
ten Abnehmen aufeinander gestapelt werden, ohne daß, sie sich
miteinander verklemmen oder verkeilen. Ein derartiges Sta
peln verringert den Lagerraum für Karussells 60, wenn sie
nicht verwendet werden. Diese Stapelbarkeit erleichtert auch
ein automatisches Füllen von Behältern 64, indem ein passen
des Format geboten wird, indem die teilweise ineinander ge
setzten Karussellbehälter und Kerben zum Beladen einer Mehr
zahl von sicher gruppierten Karusselle 60 in eine Maschine
ausgerichtet sind, die geeignet ist, schnell ein Karussell
60 von dem Stapel zu entfernen, alle Futterbehälter 64 darin
anzuordnen und mit abgemessenen Futterdosierungen oder ande
ren Substanzen zu füllen, und dann das nächste Karussell 60
zu laden.
Die leichte Neigung der Seitenwände 65, der Eckenradius 67a
und die flachen Böden 67 gestatten ein flaches oder gering
fügiges Einnisten des ersten Karussells 60' in das zweite
Karussell 60". Folglich läßt ein Boden 67', der innerhalb
einer Öffnung 63" des zweiten Karussells 60" eingesetzt oder
eingenistet ist, genügend Freiraum innerhalb des Behälters
64", so daß Futter innerhalb des Behälters 64" angeordnet
werden kann, ohne das es durch ein eingesetztes Karussell
60' verunreinigt wird. Folglich können Karussells 60 in ei
nem eingesetzten oder eingenisteten Zustand angeordnet wer
den, selbst nachdem Futter eingefüllt wurde, was somit Raum
spart und einen Futtertransport zu den Tieren wirksamer ge
staltet. Zusätzlich verhindert dieses seichte oder flache
Einnisten ineinandergesetzte Karusselle 60 am gegenseitigen
"Aufspießen" oder "Feststecken", so daß sie schwierig zu se
parieren wären. Ferner koordiniert dieses Einnisten eine ge
eignete Orientierung sämtlicher Karussellkerben 66 in dem
Stapel zum automatischen Ausgeben von dem Stapel in die Ma
schine, was somit ein Füllen aller Behälter 64 gleichzeitig
ohne einen Übertritt von Futter zwischen Behältern 64 oder
ein Verschütten von Futter aus den Behältern 64 ermöglicht.
Allgemein wird durch die Erfindung eine Mehrfachdosierungs-
Zuführeinrichtung für einen Käfig bereitgestellt. Die Mehr
fachdosierungs-Zuführeinrichtung enthält einen Rahmen, der
eine im Käfiginneren liegende Seite, ein Futterhaltebauteil,
das drehbar an dem Rahmen angebracht ist, und ein Futterdar
bietungsbauteil hat, das auf der im Käfiginneren liegenden
Seite des Rahmens angeordnet ist. Das Futterhaltebauteil
kann eine Mehrzahl von abgemessenen Dosen von Futter oder
anderen Substanzen halten, und wenigstens ein Teil des Fut
terhaltebauteils kann sich zur im Käfiginneren liegenden
Seite des Rahmens erstrecken. Das Futterdarbietungsbauteil
kann einen Zugang zu einer einzelnen Dosis der Mehrzahl von
Dosen durch ein Tier innerhalb des Käfigs gestatten. Wenig
stens ein Teil des Futterhaltebauteils kann innerhalb des
Futterdarbietungsbauteils drehbar sein, um die einzelne Do
sis der Mehrzahl von Dosen freizulegen, während das Futter
darbietungsbauteil einen Zugriff auf jegliche restliche Do
sen auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens ver
hindert.
Durch Vorsehen einer Mehrfachdosierungs-Zuführung mit einer
Mehrzahl von Behältern kann eine Mehrzahl von Futterdosen
gleichzeitig abgemessen werden in sowie geladen werden in
und angebracht werden an einem Tierkäfig. Durch weiterhin
Vorsehen einer Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung mit ei
nem Futterdarbietungsbauteil, das eine Futteröffnung hat,
die sich mit einem einzelnen Futterbehälter deckt, kann eine
einzelne Futterdosis von einer Mehrdosen-Zuführung einem
Tier innerhalb eines Tierkäfigs präsentiert werden. Durch
Bereitstellen einer Mehrfachdosierungs-Zuführung für einen
Tierkäfig mit einem schützenden Futterdarbietungsabschnitt
oder -teil und einer Öffnung zum Aufnehmen eines Karussells,
das eine Mehrzahl von Futterbehältern enthält, können Mehr
fachfutterdosen Tieren innerhalb eines Käfigs selektiv prä
sentiert werden, ohne den Käfig zu öffnen. Zusätzlich kön
nen, durch Bereitstellen einer Mehrfachdosen-Zuführung, die
alle Futterbehälter außer einem abdeckt, Futter oder andere
Substanzen innerhalb des Behälters vor einer Verunreinigung
oder anderen Beschädigungen geschützt werden, bis es/sie dem
Tier innerhalb eines Käfigs dargeboten wird/werden. Durch
weiteres Vorsehen einer Mehrfachdosierungs-Zuführung, die
Futterbehälterkarusselle hat, die aufeinander stapelbar
sind, wird Lagerraum für unbenutzte Karusselle verringert,
Versand- oder Transportkosten werden konsequenterweise redu
ziert und ein automatisches Auffüllen von Futterbehältern
innerhalb der Karusselle wird erleichtert.
Es ist daher erkennbar, daß die oben angegebenen Ziele und
Vorteile unter jenen, die anhand der voranstehenden Be
schreibung deutlich werden, wirksam erreicht werden, und da
bestimmte Änderungen bei der obigen Konstruktion durchge
führt werden können, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung
abzuweichen, ist beabsichtigt, daß alles, was in der obigen
Beschreibung enthalten oder in den begleitenden Zeichnungen
gezeigt ist, als illustrativ und nicht in einem beschränken
den Sinn zu verstehen ist.
Es ist ferner zu verstehen, daß die folgenden Ansprüche be
absichtigen, alle allgemeinen und speziellen Merkmale und
alle Angaben zum Umfang der Erfindung abzudecken, die
sprachbedingt als dazwischenfallend angesehen werden könn
ten.
Claims (16)
1. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung (10) für einen
Käfig (20), enthaltend:
einen Rahmen (40) mit einer innerhalb des Käfigs liegenden Seite,
ein drehbar an dem Rahmen (40) angebrachtes Futterhaltebau teil (60), das ausgelegt ist, eine Mehrzahl von abgemesse nen Dosen von Futter oder anderen Substanzen zu halten, wo bei sich zumindest ein Teil des Futterhaltebauteils (60) zu der im Käfiginneren liegenden Seite erstreckt, und ein Fut terdarbietungsbauteil (44), das auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens (40) angeordnet ist, wobei das Futterdarbietungsbauteil (44) einen Zugriff zu einer ein zelnen Dosis der Mehrzahl von Dosen durch ein Tier inner halb des Käfigs (20) gestattet, und wenigstens ein Teil des Futterhaltebauteils (60) innerhalb des Futterdarbeitungs bauteils (44) drehbar ist, um die einzelne Dosis der Mehr zahl von Dosen selektiv freizugeben, während das Futterdar bietungsbauteil (44) einen Zugriff auf jegliche verbleiben den Dosen auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rah mens (40) verhindert.
einen Rahmen (40) mit einer innerhalb des Käfigs liegenden Seite,
ein drehbar an dem Rahmen (40) angebrachtes Futterhaltebau teil (60), das ausgelegt ist, eine Mehrzahl von abgemesse nen Dosen von Futter oder anderen Substanzen zu halten, wo bei sich zumindest ein Teil des Futterhaltebauteils (60) zu der im Käfiginneren liegenden Seite erstreckt, und ein Fut terdarbietungsbauteil (44), das auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens (40) angeordnet ist, wobei das Futterdarbietungsbauteil (44) einen Zugriff zu einer ein zelnen Dosis der Mehrzahl von Dosen durch ein Tier inner halb des Käfigs (20) gestattet, und wenigstens ein Teil des Futterhaltebauteils (60) innerhalb des Futterdarbeitungs bauteils (44) drehbar ist, um die einzelne Dosis der Mehr zahl von Dosen selektiv freizugeben, während das Futterdar bietungsbauteil (44) einen Zugriff auf jegliche verbleiben den Dosen auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rah mens (40) verhindert.
2. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter
haltebauteil (60) ein Karussell ist, das eine Plattform
(62) und eine Mehrzahl von Behältern (64) hat, wobei jeder
Behälter (64) zum Halten einer der Mehrzahl von Dosen ge
eignet ist.
3. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
Futterdarbeitungsbauteil (44) ferner einen käfiginnenseiti
gen Deckel (52) zum Abdecken einer Mehrzahl von Dosen auf
der im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens (40) ent
hält.
4. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der käfigin
nenseitige Deckel (52) ferner mit einer Fütterungsöffnung
(54) zum Gestatten eines Zugriffs zu der einzelnen Dosis
der Mehrzahl von Dosen versehen ist.
5. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Futterdarbietungsbauteil (44) ferner ei
ne Umfangsschutzvorrichtung (48) zum Schützen des Umfangs
des Futterhaltebauteils (60) vor dem Tier innerhalb des Kä
figs (20) enthält.
6. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Futterdarbeitungsbauteil (44) ferner ei
ne untere Schutzvorrichtung (50) zum Schützen des Bodens
des Futterhaltebauteils (60) vor dem Tier innerhalb des Kä
figs (20) enthält.
7. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass ferner ein käfigaußenseitiger Deckel (80)
zum Abdecken der Mehrzahl von Dosierungen auf der außerhalb
des Käfigs liegenden Seite des Rahmens (40) enthalten ist.
8. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Futterhaltebauteil (60) ferner eine
Mehrzahl von Vermerken zum Angeben der Dosis enthält, zu
der das Tier innerhalb des Käfigs (20) Zugriff hat.
9. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ferner ein
käfigaußenseitiger Deckel (80) zum Abdecken der Mehrzahl
von Dosen auf der außerhalb des Käfigs liegenden Seite des
Rahmens (40) enthalten ist, und dass der käfigaußenseitige
Deckel (80) wenigstens ein Indikatorloch (92) hat, um ein
Betrachten wenigstens eines der Mehrzahl von Vermerken (76)
dadurch hindurch zu gestatten.
10. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl
von Vermerken auf der Außenoberfläche des Futterhaltebau
teils (60) angeordnet sind.
11. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Futterhaltebauteil (60) ferner eine
Spindel (70) enthält, und dass das Futterhalbetauteil (60)
an der Spindel (70) durch einen Verschluß (100) drehbar an
dem Rahmen (40) befestigt ist.
12. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver
schluß (100) in der Horizontalrichtung im wesentlichen in
der Mitte des Rahmens (40) angeordnet ist.
13. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der
Verschluß ferner enthält:
einen Absenkverriegelungsaufhänger (102), der einen Schlitz zum Aufnehmen der Spindel (70) des Futterhaltebauteils (60) hat,
einen Verschieberückhalter (118), der an dem Absenkverrie gelungsaufhänger (102) angebracht ist, und
eine Absenkverriegelung (110), die verschiebbar zwischen dem Absenkverriegelungsaufhänger (102) und dem Verschiebe rückhalter (118) angeordnet ist, wobei die Absenkverriege lung (110) ein Aufnahmeloch darin enthält, so dass die Ab senkverriegelung (110) angehoben werden kann, um es der Spindel (70) zu gestatten, innerhalb des Schlitzes (108) des Absenkverriegelungsaufhängers (102) aufgenommen zu wer den, und die Absenkverriegelung (110) gesenkt werden kann, so dass die Spindel (70) ebenfalls innerhalb des Aufnahme lochs der Absenkverriegelung (110) aufgenommen ist.
einen Absenkverriegelungsaufhänger (102), der einen Schlitz zum Aufnehmen der Spindel (70) des Futterhaltebauteils (60) hat,
einen Verschieberückhalter (118), der an dem Absenkverrie gelungsaufhänger (102) angebracht ist, und
eine Absenkverriegelung (110), die verschiebbar zwischen dem Absenkverriegelungsaufhänger (102) und dem Verschiebe rückhalter (118) angeordnet ist, wobei die Absenkverriege lung (110) ein Aufnahmeloch darin enthält, so dass die Ab senkverriegelung (110) angehoben werden kann, um es der Spindel (70) zu gestatten, innerhalb des Schlitzes (108) des Absenkverriegelungsaufhängers (102) aufgenommen zu wer den, und die Absenkverriegelung (110) gesenkt werden kann, so dass die Spindel (70) ebenfalls innerhalb des Aufnahme lochs der Absenkverriegelung (110) aufgenommen ist.
14. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass ferner Indexeinrichtungen zum Erhalten einer
Positionierung einer ausgewählten Dosis der Mehrzahl von
Dosen enthalten sind.
15. Futterhaltebauteil für eine Mehrfachdosierungs-
Zuführeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter
haltebauteil (60) geeignet ist, eine Mehrzahl von abgemes
senen Dosen von Futter oder anderen Substanzen zu halten,
wobei das Futterhaltebauteil (60) so konfiguriert ist, dass
ein erstes Futterhaltebauteil (60') auf ein zweites Futter
haltebauteil (60") stapelbar ist.
16. Futterhaltebauteil nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, dass ferner ein Karussell (60) enthalten ist, das
eine Plattform (62) und eine Mehrzahl von Behältern (64)
hat, wobei jeder Behälter (64) geeignet ist, eine einer
Mehrzahl von Dosen zu halten, und wobei jeder Behälter (64)
ferner wenigstens eine Seitenwand (65), einen Boden (67)
und eine Öffnung (63) bei der Plattform (62) hat, welche
wenigstens eine Wand jedes Behälters (64) von der Öffnung
(63) zum Boden (67) davon einwärts geneigt ist, so dass ein
Boden (67') jedes Behälters (64) des ersten Futterhaltebau
teils (60') in Öffnungen (63") der Behälter des zweiten
Futterhaltebauteils (60") paßt.
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