DE19748320C2 - Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für Tierkäfige - Google Patents

Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für Tierkäfige

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Description

Diese Erfindung betrifft allgemein eine Zuführeinrichtung oder eine Zuführung für einen Tierkäfig und genauer eine Mehrfachdosis-Zuführung, die einem Tier innerhalb des Käfigs wahlweise eine einer Mehrzahl von genauen Futterdosen oder anderen Substanzen freigibt, während die übrigen oder ver­ bleibenden Dosen abgedeckt sind.
Tiere, die bei Laborexperimenten verwendet werden und in Kä­ figen untergebracht sind, müssen mit einer nahrhaften ange­ messenen Futtermenge versorgt werden, um für ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung zu sorgen, sowie, um es solchen Tieren zu gestatten, für experimentelle Zwecke verschiedene Substanzen in dem Futter aufzunehmen. Während es oft nicht schwierig ist, ein Tier zum Fressen zu ermun­ tern, haben viele Tiere, die üblicherweise bei Laborexperi­ menten verwendet werden, wie Ratten und Mäuse, eine Tendenz zum Überfressen. Tatsächlich können sich diese Tiere selbst an jeglichem Futter vollfressen, das ihnen vorgelegt wird, und sie werden fortfahren zu fressen, bis sie fett werden und auf Fettleibigkeit basierende Krankheiten bekommen oder entwickeln, was oft zum vorzeitigen Tod führt und somit das Experiment zu Nichte macht. Entsprechend ist es wichtig, nur eine abgemessene Futterdosis an solche Tiere zu verabrei­ chen, um einen derartigen Schaden zu verhindern. Zusätzlich ist es bei bestimmten Experimenten, wie jenen, die in Toxi­ kologielabors durchgeführt werden, sehr wichtig, die genaue Futtermenge zu steuern und zu verfolgen, die von dem Tier aufgenommen wurde. Daher ist es, selbst wenn solche Tiere nicht sterben, oft wichtig, nur eine abgemessene Futterdosis in vorgegebenen Intervallen zu verabreichen, um die Ergeb­ nisse des Experiments zu kontrollieren, und es muß sicherge­ stellt sein, daß das Tier bei dem Experiment bei jedem gege­ benen Intervall nicht zu viel Futter frißt.
Herkömmlicherweise wurde das Verabreichen von abgemessenen Futterdosen an Labortiere in Käfigen manuell ausgeführt. Ty­ pischerweise muß Laborpersonal: (1) eine einzelne Futterdo­ sis in einen Behälter abmessen, (2) den Käfig öffnen, (3) den leeren Einzeldosisbehälter aus dem Käfig entfernen, (4) den gefüllten Einzeldosisbehälter in den Käfig stellen und (5) den Käfig schließen. Dieser Ablauf muß für jeden Käfig in dem Experiment bei jedem Fütterintervall ausgeführt wer­ den.
Das manuelle Verfahren des Verabreichens abgemessener Fut­ terdosen leidet an verschiedenen Nachteilen. Erstens wird der Vorgang durch die reine Anzahl von Schritten, die mit jeder Fütteroperation verbunden sind, langsam und mühsam. Zweitens erhöht die repetitive Natur der Operationen die Wahrscheinlichkeit, daß Personal ergonomische Verletzungen entwickelt. Drittens erhöht die Notwendigkeit des Öffnens des Käfigs zum Entfernen des leeren Futterbehälters und zum Einführen des gefüllten Futterbehälters die Wahrscheinlich­ keit, daß das Tier in dem Käfig entkommt, erhöht den Kontakt und die gefährliche Nähe von Laborpersonal zum Tier und ver­ hindert eine Automatisierung des Füttervorgangs. Viertens ist es, da Labortiere Futter schnell fressen können, für La­ borpersonal möglich, versehentlich einige Tiere zweimal zu füttern, da es keine getrennte Anzeige gibt, ob ein bestimm­ tes Tier die gegenwärtige Futterdosis erhalten hat.
Eine automatisch arbeitende Fütterungsvorrichtung ist aus der US 4,671,210 bekannt. Aus dieser Druckschrift ist also eine Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung bekannt, die in einem Ge­ häuse drehbar gelagerte Behälter umfasst, die durch Drehung in eine Öffnungsposition gebracht werden können, so dass das Tier Zugriff zu dem Futter erhält.
Diese Druckschrift offenbart allerdings keine Zuführeinrich­ tung, die für einen Einsatz in einem Käfig geeignet ist, ins­ besondere keine Merkmale, die auf die Ausbildung der Zufüh­ reinrichtung im Zusammenhang mit dem Käfig gerichtet sind.
Entsprechend wird es gewünscht, eine Mehrfachdosierungs- Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig zu schaffen, die selek­ tiv eine Mehrzahl von Futterdosen an ein Tier in einem Käfig in seiner Struktur bereitstellt, die das Tier auf das Fressen einer einzelnen Dosis in einem Fütterungsinter­ vall einschränkt. Es wäre weiterhin wünschenswert, wenn sich eine solche Mehrfachdosen-Zuführung dahingehend weiterbilden ließe, daß die Anzahl von Schritten und die zum Verabreichen abgemessener Futterdosen an jeden Käfig erforderliche Zeit verringert wird, angegeben wird, ob eine bestimmte Dosis verabreicht wurde, und die Notwendigkeit des Öffnens des Kä­ figs zum Verabreichen des abgemessenen Futterdosen elimi­ niert wird.
Allgemein ausgedrückt wird mit der gegenwärtigen Erfindung eine Mehrfachdosierung-Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig geschaffen, die wahlweise genaue Futterdosen für ein Tier innerhalb eines Käfigs bereitstellt. Die Zuführeinrichtung oder Zuführung hat einen Rahmen, der eine innerhalb eines Käfigs liegende Seite von einer außerhalb eines Käfigs lie­ genden Seite trennt. Ein Futterhaltebauteil ist drehbar an dem Rahmen montiert und hält eine Mehrzahl von abgemessenen Futterdosen. Wenigstens ein Teil des Futterhaltebauteils er­ streckt sich nach innerhalb des Käfigs zu der innerhalb des Käfigs liegenden Rahmenseite.
Bei einer bevorzugten Ausführung, ist das Futterhaltebauteil ein Karussell. Eine außerhalb des Käfigs liegende Abdeckung verhindert eine Verunreinigung der und einen Zugriff auf die Futterdosen, wenn sie auf der außenliegenden Seite des Rah­ mens angeordnet sind. Eine innerhalb des Käfigs liegende Ab­ deckung verhindert eine Verunreinigung jener und einen Zu­ griff auf jene Dosen, die auf der innerhalb des Käfigs lie­ genden Seite des Rahmens liegen, und stellt einen wahlweisen Zugriff auf eine einzelne Futterdosis bereit, die im Käfig­ inneren präsentiert wird.
Entsprechend ist es ein Vorteil der Erfindung, eine Mehr­ fachdosierungs-Zuführeinrichtung zu schaffen, die einem Tier innerhalb eines Käfigs eine einer Mehrzahl von Futterdosen bereitstellt.
Ein anderer Vorteil der Erfindung ist es, eine Mehrfachdo­ sierungs-Zuführeinrichtung bereitzustellen, die ein Tier in­ nerhalb eines Käfigs auf das Fressen einer einzelnen Futter­ dosis bei einem einzelnen Fütterungsintervall beschränkt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, eine Mehrfachdo­ sen-Zuführung bereitzustellen, die die Anzahl von einzelnen Schritten und die Zeit zum Verabreichen abgemessener Futter­ dosen an ein Tier innerhalb eines Käfigs verringert.
Noch ein weiterer Vorteil der Erfindung ist es, eine Mehr­ fachdosen-Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig bereitzu­ stellen, die es nicht erfordert, daß der Käfig geöffnet wird, um die abgemessenen Futterdosen zu verabreichen.
Es ist noch ein weiterer Vorteil der Erfindung, eine Mehr­ fachdosierungs-Zuführung bereitzustellen, die einem Tier in­ nerhalb eines Käfigs eine einzelne genaue Futterdosis oder -menge freigibt, während die verbleibenden Futterdosen unauf­ gedeckt bleiben.
Noch ein anderer Vorteil der Erfindung ist es, einen Mehr­ fachdosenspender oder eine Mehrfachdosen-Zuführung für einen Tierkäfig bereitzustellen, der/die eine sichtbare Anzeige vorsieht, daß das Tier innerhalb des Käfigs eine bestimmte Futterdosis erhält oder erhalten hat.
Es ist noch ein weiterer Vorteil der Erfindung, eine Mehr­ fachdosierungs-Zuführung für einen Tierkäfig bereitzustel­ len, die es gestattet, daß eine Mehrzahl von abgemessenen Dosistabletts oder -karussells zur wirksamen Verwendung in einer automatisierten Futterdosenmaschine oder zum einfachen Aufbewahren gestapelt werden können.
Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung sind teilweise of­ fensichtlich und werden teilweise anhand der Beschreibung und Zeichnung deutlich.
Die Erfindung enthält demgemäß die Konstruktionsmerkmale, Kombination von Elementen und Anordnung von Teilen, die in den anschließend dargestellten Konstruktionen veranschau­ licht werden, und der Umfang der Erfindung wird durch die Ansprüche angegeben.
Für ein vollständigeres Verständnis der Erfindung wird auf die folgende Beschreibung Bezug genommen, die im Zusammen­ hang mit der begleitenden Zeichnung heranzuziehen ist, in der:
Fig. 1 eine perspektivische Käfigaußenansicht einer gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebauten Mehrfachdosierungs- Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig ist,
Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Käfigaußen­ ansicht einer gemäß einer ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung aufgebauten Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig ist,
Fig. 3 eine perspektivische Käfiginnenansicht einer gemäß einer zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung aufge­ bauten Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Tier­ käfig ist,
Fig. 4 eine Käfigaußenseiten-Draufsicht einer gemäß der vor­ liegenden Erfindung aufgebauten Mehrfachdosierungs-Zuführ­ einrichtung für einen Tierkäfig ist,
Fig. 5 eine Draufsicht einer gemäß der vorliegenden Erfin­ dung aufgebauten Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Tierkäfig ist,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht von zwei aufeinander ge­ stapelten Zuführkarussells ist, die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut sind, und
Fig. 7 eine teilweise geschnittene Draufsicht von zwei auf­ einander gestapelten Zuführkarussells ist, die gemäß der vorliegenden Erfindung aufgebaut sind.
Zunächst wird auf die Fig. 1 und 2 bezug genommen, in denen eine Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung oder -Zuführung, die allgemein mit 10 bezeichnet und gemäß der Erfindung auf­ gebaut ist, gezeigt ist. Obwohl die vorliegende Erfindung insbesondere zum Füttern von Ratten und Mäusen geeignet ist, ist es verständlich, daß die Erfindung gleichermaßen zum Füttern anderer Tiere, wie zum Beispiel Hasen, anwendbar ist. Die Mehrfachdosierungs- oder Mehrfachdosen-Zuführ­ einrichtung 10 wird in Verbindung mit einem Tierkäfig ver­ wendet, der allgemein mit 20 bezeichnet ist. Obwohl hier ein Drahtstangengitter-Tierkäfig dargestellt und beschrieben ist, ist es verständlich, daß eine Mehrfachdosierungs- Zuführung 10 mit jeglichem anderen Käfigtyp verwendet werden kann, wie zum Beispiel Käfigen, die aus transparentem Kunst­ stoff bestehen. Die Mehrfachdosen-Zuführeinrichtung 10 ent­ hält einen Rahmen 40, ein Futterhaltebauteil 60, das vor­ zugsweise als Karussell ausgebildet ist, und eine außerhalb des Käfigs liegende Abdeckung, wie einen Deckel 80.
Allgemein ausgedrückt enthält das Karussell 60 abgemessene Futterdosen für Tiere innerhalb des Käfigs 20. Das Karussell 60 ist drehbar innerhalb des Rahmens 40 montiert, um Tieren innerhalb des Käfigs 20 eine einzelne Futterdosis freizuge­ ben, während ein Teil des Rahmens 40 und die außerhalb des Käfigs liegende Abdeckung 80 alle Futterdosen im Karussell 60 abdeckt, mit Ausnahme der einen Futterdosis, die Tieren innerhalb des Käfigs 20 freigegeben ist.
Wie in den Fig. 2, 5 und 6 gezeigt ist, enthält das Karus­ sell 60 ein im wesentlichen kreisförmiges Tablett zum Halten abgemessener Futterdosierungen für Tiere innerhalb des Kä­ figs 20. Das Karussell 60 enthält ein im wesentlichen kreis­ förmiges Plattformbauteil 62. Eine Mehrzahl von Futterbehäl­ tern 64, vorzugsweise geformt wie Tassen, hängen von dem Plattformbauteil 62. Jeder Futterbehälter 64 hat eine offene Oberseite und kann eine einzelne abgemessene Futterdosis 15 für Tiere innerhalb des Käfigs 20 für ein einzelnes Fütte­ rungsintervall enthalten. Jeder Behälter 64 enthält Seiten­ wände 65, einen Boden 67 und eine Öffnung 63 innerhalb der Plattform 62. Bei einer bevorzugten Ausführung ist der Au­ ßenumfang des Plattformgliedes 62 mit einer Mehrzahl von gleichmäßig beabstandeten Zahnkranz- oder Ratschenkerben 66 versehen. Eine Zahnkranzkerbe 66 ist für jeden Futterbehäl­ ter 64 vorgesehen, und Zahnkranzkerben 66 sind vorzugsweise an Punkten am Außenumfang des Plattformgliedes 62 vorgese­ hen, die seitlich zwischen benachbarten Futterbehältern 64 sind. Das Karussell 60 enthält ferner eine Spindel 70, die einen Kopf 72 und einen Hals 74 hat, der im Durchmesser schmäler als der Kopf 72 ist. Das Plattformbauteil 62 kann ferner mit einer Mehrzahl von Vermerken oder Indikatoren 76 nahe des Außenumfangs des Plattformbauteils 62 zwischen be­ nachbarten Futterbehältern 64 oder an Außenflächen von ein­ zelnen Futterbehältern versehen sein, um anzuzeigen, welcher Behälter 64 einem Tier innerhalb des Käfigs 20 vorgelegt ist. Das Plattformbauteil 62 und die Behälter 64 des Karus­ sells 60 sind vorzugsweise als eine integrale Einheit aus einem dauerhaften und leicht zu reinigenden Material, wie Kunststoff, aufgebaut. Die Spindel 70 ist vorzugsweise aus einem verschleißfesten Material, wie rostfreiem Stahl, auf­ gebaut.
Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, enthält der Rahmen 40 ein Gerüstbauteil 42. Ein halbzylindrisches Futterdarbie­ tungsbauteil, das allgemein mit 44 bezeichnet ist, ist in­ nerhalb eines Teils des Gitterbauteils 42 angeordnet, wäh­ rend der Rest des Gitterbauteils 42 mit einer Barriere 46 versehen ist, die aus einem Drahtstangengitter oder -ge­ flecht oder anderem geeigneten Material aufgebaut ist, wie transparentem Kunststoff, um eine Käfigwand zu bilden. Zu­ sammen hindern das Futterdarbietungsbauteil 44 und die Bar­ riere 46 Tiere innerhalb des Käfigs 20 am Entkommen durch den Teil des Käfigs 20, der von dem Rahmen 40 belegt ist.
Wie in den Fig. 3 und 5 gezeigt ist, enthält das Futterdar­ bietungsbauteil 44 eine halbzylindrische Umfangsschutzvor­ richtung oder -führung 48, die sich über einen Teil des Ge­ rüstbauteils 42 erstreckt und innerhalb des Rahmens in der Horizontalrichtung im wesentlichen zentriert ist. Die Um­ fangsschutzvorrichtung 48, wie ein Schutzgitter, definiert eine Karussellaufnahmeöffnung 56 innerhalb des Gerüstbau­ teils 42. Das Futterdarbietungsbauteil 44 enthält ferner ein unteres Schutzgitter 50, das für das Umfangsschutzgitter 48 einen Boden bildet, und einen im Käfiginneren liegenden Dec­ kel 52, der für den Bereich, der durch das Umfangsschutzgit­ ter 48 bestimmt ist, eine Abdeckung bildet. Das Umfangs­ schutzgitter 48 und das untere Gitter 50 können aus einer perforierten Platte, wie in der Fig. 2 gezeigt ist, oder ei­ nem Drahtstangengitter oder -geflecht, wie in der Fig. 3 ge­ zeigt ist, oder soliden Wänden oder anderen geeigneten Kon­ figurationen aufgebaut sein. Der im Käfiginneren liegende Deckel 52 besteht aus einem starren Material, das gegen Bei­ ßen und Kratzen von Tieren innerhalb des Käfigs widerstands­ fähig ist, wie rostfreier Stahl. Das Umfangsschutzgitter 48, das untere Gitter 50 und der im Käfiginneren liegende Deckel 52 bilden zusammen einen abgeschlossenen Raum oder eine Ab­ grenzung, die dimensioniert ist, um einen ausreichenden Teil des Karussells 60 durch die Karussellaufnahmeöffnung 56 auf­ zunehmen, um es wenigstens einem Behälter 64 des Karussells 60 zu gestatten, auf der Käfiginnenseite des Rahmens 40 (das heißt, der Seite des Rahmens 40, auf der Tiere innerhalb des Käfigs 20 untergebracht sind) positioniert zu sein. Wie in den Fig. 3 und 5 gezeigt ist, ist der im Käfiginneren lie­ gende Deckel 52 mit einer Futteröffnung 54 versehen, die so geformt und größenmäßig bemessen ist, um Zugang zu einem einzelnen Behälter 64 des Karussells 60 dadurch hindurch zu gestatten, während der Rest des im Käfiginneren liegenden Deckels 52 fest oder solide ist, um die Oberseiten aller an­ deren Behälter 64 auf der Käfiginnenseite vom Rahmen 40 ab­ zudecken.
Wie in den Fig. 2 und 5 gezeigt ist, enthält ein außerhalb des Käfigs liegender Deckel 80 eine solide Deckplatte 82. Die Deckplatte 82 ist dimensioniert, um die Oberseiten der Behälter 64 des Karussells 60, die auf der Käfigaußenseite vom Rahmen 40 sind, abzudecken, wenn ein Karussell 60 am Rahmen 40 montiert ist, wie unten beschrieben ist. Bei einer bevorzugten Ausführung ist die Deckplatte 82 halbkreisför­ mig, um jene Teile des Karussells 60 abzudecken, die nicht vom im Käfiginneren liegenden Deckel 52 abgedeckt sind, mit Ausnahme der Futteröffnung 54. Die Deckplatte 82 ist mit ei­ ner schlüssellochförmigen Öffnung 84 versehen, die eine kreisförmige weite Öffnung 86 enthält, die mit einer U-för­ migen schmalen Öffnung 88 in Verbindung ist, wobei die U- förmige schmale Öffnung die Mitte des Kreises bildet, um den die halbkreisförmige Platte 82 dimensioniert ist. Die weite Öffnung 86 gestattet es dem Kopf 72 der Spindel 70 dadurch hindurchzugehen. Die schmale Öffnung 88 gestattet es dem Hals 74 der Spindel 70 dadurch hindurchzugehen, umgibt aber den Hals 74 eng, wodurch der Kopf 72 daran gehindert wird, vertikal dadurch hindurchzugehen, es jedoch dem Hals 74 ge­ stattet wird, sich frei innerhalb der engen Öffnung 88 zu drehen.
Die Deckplatte 82 kann mit Außenzungen 90 versehen sein. Die Deckplatte 82 kann ferner mit einem Indikatorloch 92 verse­ hen sein, das positioniert ist, daß einer der Mehrzahl von Vermerken oder Indizes 76 des Karussells 60 durch das Indi­ katorloch 92 sichtbar ist, wenn ein Karussell 60 am Rahmen 40 montiert ist und ein Behälter 64 unter der Futteröffnung 54 des Futterdarbietungsbauteils positioniert ist. Der Dec­ kel 80 außerhalb des Käfigs kann auch einen Ratschenanschlag 96 enthalten, der an einem Flansch 94 angebracht ist, der sich vom Außenumfang der Deckplatte 82 erstreckt. Der Rat­ schenanschlag 96 enthält ein gebogenes Band aus einem ela­ stischen Material, wie rostfreier Federstahl, und ist mit wenigstens einem Zahn und vorzugsweise zwei Zähnen versehen, der/die durch die Elastizität des Materials zur Öffnung 84 hin vorgespannt ist/sind. Die Zähne 98, 98a sind in einem Abstand voneinander angeordnet, der im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen benachbarten Ratschen- oder Zahnkranz­ kerben 66 am Karussell 60 ist, um in einer entsprechenden Ratschenkerbe 66 aufgenommen zu sein, wenn die Ratschenker­ ben 66 gedreht werden, um unter den Zähnen 98, 98a hindurch­ zugehen. Die zusammenwirkenden Zähne 98, 98a verhindern eine Drehung des Karussells 60. Das Lösen des Eingriffs eines Zahns 98, 98a gestattet eine Drehung des Karussells 60 in eine Richtung.
Die Zähne 98, 98a sind mit entgegengesetzten Winkeln ausge­ bildet. Entsprechend ist, wenn der Zahn 98 außer Eingriff ist, eine Drehung des Karussells 60 in der Gegenuhrzeiger­ richtung (bezüglich der in der Fig. 5 dargestellten Ansicht) gestattet, aber an einer Drehung in der Uhrzeigerrichtung durch den Zahn 98a gehindert. Ähnlich ist die Drehung des Karussells in der Uhrzeigerrichtung gestattet, wenn der Zahn 98a außer Eingriff von der Ratschenkerbe 66 ist, und durch den Zahn 98 in der Gegenuhrzeigerrichtung sperrt. Demgemäß ist ein einfacher Einhandbetrieb des Karussells 60 vorgese­ hen. Der Zahn 98 oder 98a wird aus der Kerbe 66 durch die Verwendung eines Bedienerdaumens/-fingers aus der Kerbe 66 ausgerückt, und die/der verbleibende(n) Finger/Daumen wer­ den/wird verwendet, um das Karussell 60 in der erlaubten Richtung zu drehen. Bei einer bevorzugten Ausführung ist der Zahn 98 größer und leichter auszurücken als der Zahn 98a, wodurch das selektive Ausrücken des Zahns 98 gefördert wird, um dadurch eine Drehung des Karussells 60 in einer einzelnen Richtung zu fördern.
Ein Verschluß, der allgemein mit 100 bezeichnet ist, ist am Rahmen 40 vorgesehen, um das Karussell 60 drehbar am Rahmen 40 zu befestigen. Der Verschluß 100 ist in der Horizontal­ richtung im wesentlichen in der Mitte des Rahmens angeord­ net. Der Verschluß 100 enthält einen Absenkverriegelungsauf­ hänger oder eine Absenkverriegelungsaufhängung 102, der/die im vertikalen Querschnitt im wesentlichen L-förmig ist und eine Rückseitenplatte 104 und eine Aufhängeplatte 106 ent­ hält, die senkrecht von der Rückseitenplatte 104 weg ver­ läuft. Die Rückseitenplatte 104 des Absenkverriegelungsauf­ hängers 102 ist am Rahmen 40 über der Karussellaufnahmeöff­ nung 56 angebracht, so daß die Aufhängeplatte 106 von der außerhalb des Käfigs liegenden Seite des Rahmens 40 auswärts verläuft. Die Aufhängeplatte 106 enthält einen U-förmigen Schlitz 108, der ausreichend weit ist, um den Hals 74 der Spindel 70 aufzunehmen, aber ungenügend weit ist, um es dem Kopf 72 zu gestatten, vertikal dadurch hindurchzugehen. Der Verschluß 100 enthält ferner eine Absenkverriegelung 110, die am Absenkverriegelungsaufhänger 102 durch einen Schiebe- oder Verschieberückhalter 118 verschiebbar befestigt ist. Die Absenkverriegelung 110 enthält eine Schieberplatte 112, die zwischen dem Absenkverriegelungsaufhänger 102 und dem Verschieberückhalter 118 frei verschiebbar ist. Eine Verrie­ gelungsplatte 114 verläuft vom Bodenende der Schieberplatte 112 im wesentlichen parallel zur Aufhängeplatte 106, während eine Griffplatte 116 im wesentlichen senkrecht vom oberen Ende der Schieberplatte 112 weg verläuft. Ein Rückhalteloch 120 ist in der Verriegelungsplatte 114 vorgesehen, so daß das Rückhalteloch 120 konzentrisch mit dem inneren gebogenen Ende des U-förmigen Schlitzes 108 ist. Die Griff- oder Hand­ habungsplatte 116 kann angehoben und abgesenkt werden, um die Verriegelungsplatte 114 bezüglich der fixierten Aufhän­ geplatte 106 anzuheben und abzusenken.
Zum Zusammenbauen der Mehrfachdosierungs-Zuführung 10 wird zuerst der käfigaußenseitige Deckel 80 oben auf dem Karus­ sell 60 plaziert. Insbesondere wird der Kopf 72 der Spindel 70 durch die weite Öffnung 86 der Öffnung 84 hindurchge­ führt, und der Deckel 80 der Käfigaußenseite wird dann late­ ral längs des Plattformbauteils 62 des Karussells 60 ver­ schoben, so daß der Hals 74 der Spindel 70 innerhalb der schmalen Öffnung 88 aufgenommen und der Kopf 72 über zumin­ dest einem Teil der Deckplatte 82 positioniert ist, der die schmale Öffnung 88 umgibt, wodurch der Deckel 80 auf der Kä­ figaußenseite am Karussell 60 befestigt ist. Zusätzlich wird der käfigaußenseitige Deckel 80 um die Spindel 70 gedreht, so daß Zähne 98 des Ratschenanschlages 96 innerhalb Rat­ schen- oder Zahnkranzkerben 66 am Karussell 60 aufgenommen sind, wodurch eine Drehbewegung des Deckels 80 auf der Kä­ figaußenseite bezüglich des Karussells 60 verhindert wird.
Als nächstes wird die Baugruppe mit dem Karussell 60 und dem Deckel 80 auf der Käfigaußenseite am Rahmen 40 unter Verwen­ dung des Verschlusses 100 angebracht, wie in den Fig. 1, 3, 4 und 5 gezeigt ist. Die Griffplatte 116 der Absenkverriege­ lung wird angehoben, um die Verriegelungsplatte 114 von der Aufhängeplatte 106 zu trennen, wie in der Fig. 2 gezeigt ist. Der Teil des Karussells 60, der nicht durch den käfig­ außenseitigen Deckel 80 abgedeckt ist, wird dann durch die Karussellaufnahmeöffnung 56 des Rahmens 40 in das Futterdar­ bietungsbauteil 44 eingesetzt. Der Hals 74 der Spindel 70 wird durch den U-förmigen Schlitz 108 in der Aufhängeplatte 106 hindurchgeführt, so daß der Kopf 72 zwischen der Aufhän­ geplatte 106 und der Verriegelungsplatte 114 angeordnet ist. In diesem Moment ist das Karussell 60 am Rahmen 40 in allen Richtung außer einer befestigt, nämlich die Richtung des Einsetzens und Entfernens des Halses 74 der Spindel 70 in den und aus dem U-förmigen Schlitz 108 der Absenkverriege­ lungsaufhängung 102. Die Griffplatte 116 der Absenkverriege­ lung 110 wird dann abgesenkt, um die Verriegelungsplatte 114 über die Spindel 70 abzusenken, wodurch der Kopf 72 durch das Aufnahmeloch 120 hindurchgeführt wird, wie in den Fig. 1 und 4 gezeigt ist. Auf diese Weise ist der Kopf 72 der Spin­ del 70 durch die Absenkverriegelung 110 in seiner Stellung verriegelt. Der Hals 74 der Spindel 70 dreht sich frei in­ nerhalb des U-förmigen Schlitzes 108 der Absenkverriege­ lungsaufhängung 102, und der Kopf 72 der Spindel 70 dreht sich frei innerhalb des Aufnahmelochs 120 der Absenkverrie­ gelung 110. Das Karussell 60 ist somit durch den Verschluß 100 drehbar am Rahmen 40 angebracht.
Während der Verwendung wird eine vorgegebene Futterdosis 15 in jeden Behälter 64 eines Karussells 60 gefüllt. Jedes Ka­ russell 60 wird dann in eine Mehrfachdosen-Zuführeinrichtung 10 eingesetzt, wie oben beschrieben wurde. Die Mehrfachdo­ sierungs-Zuführeinrichtung 10 bietet, wenn sie vollständig zusammengebaut ist, den Inhalt 15 eines Behälters 64 des Ka­ russells 60 Tieren innerhalb des Käfigs 20 durch die Fütte­ rungsöffnung 54 des Futterdarbietungsbauteils 44 an. Das Futterdarbietungsbauteil 44 und der Rahmen 40 hindern Tiere innerhalb des Käfigs 20 daran, frühzeitig Zugang zu anderen Futterdosierungen zu erhalten, und das Futterdarbietungsbau­ teil 44 schützt das Karussell 60 selbst vor einer Beschädi­ gung, die durch Tiere innerhalb des Käfigs 20 auftreten kann.
Die Ratschenkerben 66 des Karussells 60 und Zähne 98 des Ratschenanschlags 96 sind so konfiguriert und angeordnet, daß, wenn Zähne 98 von Ratschenkerben 66 aufgenommen sind, genau ein Behälter 64 mit der Fütterungsöffnung 54 ausge­ richtet ist. Der Ratschenanschlag 96 hält das Karussell 60 fest, was eine Drehung des Karussells 60 durch das Tier ver­ hindert, wodurch nur der gewünschte Behälter 64 in der frei­ gegebenen Ausrichtung gehalten wird. In dieser Ausrichtung erscheint eine der Mehrzahl von Indizes 76 des Karussells 60 innerhalb des Indikatorlochs 92 des Deckels 80. Somit ent­ spricht jedem Behälter 64 des Karussells 60 ein Vermerk 76 und kann eine Information betreffend des Futters 15 des spe­ ziellen Behälters 64 angeben, der dem Tier innerhalb des Kä­ figs 20 durch die Fütterungsöffnung 54 des Futterdarbie­ tungsbauteils 44 freigegeben ist. Zum Beispiel könnten sie­ ben Behälter 64 im Karussell 60 für jeden Tag einer Woche vorgesehen sein, und die Vermerke 76 könnten angeben, für welchen Tag das Futter 15 dem Tier innerhalb des Käfigs 20 verabreicht wird. Vorzugsweise können die Vermerke 76 als Vermerke 76a an der äußeren sichtbaren Oberfläche von Sei­ tenwänden 65 der Behälter 64 angezeigt werden, so daß die Vermerke sichtbar sind, während sie einem Käfigständer zuge­ wandt sind, und das Loch 92 kann weggelassen werden, was ei­ nen Zugang für potentielle Verunreinigung der Dosen ent­ fernt.
Wenn es erforderlich ist, dem Tier innerhalb des Käfigs 20 eine frische, abgemessene Futterdosis 15 darzubieten, wird nur das Karussell 60 bezüglich des Rahmens 40 gedreht. Spe­ ziell wird ein Zahn 98, 98a ausgerückt und das Karussell 60 gedreht, um die Zähne 98, 98a des Ratschenanschlag 96 aus­ wärts zu zwingen, und das Karussell 60 wird gedreht, bis die Zähne 98, 98a von der nächsten Kerbe 66 oder den nächsten Kerben 66 im Karussell 60 längs des Außenumfangs des Plat­ tenbauteils 62 aufgenommen werden, wodurch das Futter rela­ tiv zur Öffnung 54 indexiert wird. Wenn dies aufgetreten ist, wird ein neuer Behälter 64 mit frischem Futter oder an­ deren Substanzen 15 dem Tier innerhalb des Käfigs 20 durch die Fütterungsöffnung 54 des Futterdarbietungsbauteils 44 präsentiert. Zusätzlich wird ein anderer Vermerk 76 durch das Indikatorloch 92 des Deckels 80 auf der Käfigaußenseite angezeigt, um dem Laborpersonal anzugeben, daß dem Tier eine neue Futterdosis 15 verabreicht wurde. Es sollte beachtet werden, daß Laschen 90 des käfigaußenseitigen Deckels 80 über die Seiten der Karussellaufnahmeöffnung 56 des Rahmens 40 hinaus vorstehen, um den Deckel 80 auf der Käfigaußensei­ te daran zu hindern, zusammen mit dem Karussell 60 in das Futterdarbietungsbauteil 44 gedreht zu werden.
Somit kann eine Mehrzahl von Futterdosen oder anderen Mate­ rialien in Behältern 64 des Karussells 60 abgemessen werden und gleichzeitig in die Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung 10 geladen werden. In jedem Augenblick wird der Inhalt 15 nur eines Behälters 64 einem Tier innerhalb des Käfigs 20 durch die Fütterungsöffnung 54 des Futterdarbietungsbauteils 44 präsentiert. Der Rest der Behälter 64 ist abgedeckt, und die Inhalte 15 darin bleiben durch entweder den käfiginnen­ seitigen Deckel 52 oder den käfigaußenseitigen Deckel 80 vor einer Verunreinigung geschützt.
Der Rahmen 40 kann eine Tür für den Käfig 20 enthalten und kann daher mit Scharnieren 130 und einem Verrriegelungs- oder Sperrmechanismus 132 (Fig. 4) versehen sein, wie in der Technik bekannt ist. Zusätzlich kann zur leichten Identifi­ zierung von Tieren innerhalb des Käfigs 20, ihren Fütte­ rungsanforderungen oder -tabellen oder anderen experimentel­ len Daten ein Kartenhalter 134 am Rahmen 40 zum entfernbaren Plazieren einer Karte vorgesehen sein, die darauf solche Da­ ten anzeigt. Der Raum 40 kann auch ein Paneel oder eine Kä­ figseite 20 oder jegliche andere Teile des Käfigs 20 in ge­ eigneter Weise zum Füttern von Tieren innerhalb des Käfigs 20 enthalten. Bei einigen Anordnungen kann das Futterdarbie­ tungsbauteil 44 direkt an dem Käfig montiert sein, statt an einem gesonderten Rahmen 40.
Wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, ist das Karussell 60 vorzugsweise so konfiguriert, daß ein erstes Karussell 60' stapelbar auf oder einsetzbar in ein zweites Karussell 60" ist. Seitenwände 65 sind von der Öffnung 63 zum Boden 67 leicht einwärts geneigt, so daß Böden 67' des ersten Karus­ sells 60 teilweise innerhalb Öffnungen 63" des zweiten Ka­ russells 60" passen. Die Außenecke jedes Bodens 67', 67" hat jeweils einen Eckenradius 67a', 67a zum Steuern des teilwei­ sen Stapelns oder Einsetzens/Einnistens. Der Boden 67' ist relativ zur Öffnung 63" so dimensioniert, daß nur ein Teil des Eckenradius 67a' in die Öffnung 63" paßt. Dieser Ecken­ radius wird auch innerhalb des Behälters wiedergegeben, um es dem Tier zu erleichtern, Futter aus den Innenecken zu entfernen, und zur Unterstützung der Behälterreinigung. Auf diese Weise kann eine Mehrzahl von Karussells 60 zum leich­ ten Abnehmen aufeinander gestapelt werden, ohne daß, sie sich miteinander verklemmen oder verkeilen. Ein derartiges Sta­ peln verringert den Lagerraum für Karussells 60, wenn sie nicht verwendet werden. Diese Stapelbarkeit erleichtert auch ein automatisches Füllen von Behältern 64, indem ein passen­ des Format geboten wird, indem die teilweise ineinander ge­ setzten Karussellbehälter und Kerben zum Beladen einer Mehr­ zahl von sicher gruppierten Karusselle 60 in eine Maschine ausgerichtet sind, die geeignet ist, schnell ein Karussell 60 von dem Stapel zu entfernen, alle Futterbehälter 64 darin anzuordnen und mit abgemessenen Futterdosierungen oder ande­ ren Substanzen zu füllen, und dann das nächste Karussell 60 zu laden.
Die leichte Neigung der Seitenwände 65, der Eckenradius 67a und die flachen Böden 67 gestatten ein flaches oder gering­ fügiges Einnisten des ersten Karussells 60' in das zweite Karussell 60". Folglich läßt ein Boden 67', der innerhalb einer Öffnung 63" des zweiten Karussells 60" eingesetzt oder eingenistet ist, genügend Freiraum innerhalb des Behälters 64", so daß Futter innerhalb des Behälters 64" angeordnet werden kann, ohne das es durch ein eingesetztes Karussell 60' verunreinigt wird. Folglich können Karussells 60 in ei­ nem eingesetzten oder eingenisteten Zustand angeordnet wer­ den, selbst nachdem Futter eingefüllt wurde, was somit Raum spart und einen Futtertransport zu den Tieren wirksamer ge­ staltet. Zusätzlich verhindert dieses seichte oder flache Einnisten ineinandergesetzte Karusselle 60 am gegenseitigen "Aufspießen" oder "Feststecken", so daß sie schwierig zu se­ parieren wären. Ferner koordiniert dieses Einnisten eine ge­ eignete Orientierung sämtlicher Karussellkerben 66 in dem Stapel zum automatischen Ausgeben von dem Stapel in die Ma­ schine, was somit ein Füllen aller Behälter 64 gleichzeitig ohne einen Übertritt von Futter zwischen Behältern 64 oder ein Verschütten von Futter aus den Behältern 64 ermöglicht.
Allgemein wird durch die Erfindung eine Mehrfachdosierungs- Zuführeinrichtung für einen Käfig bereitgestellt. Die Mehr­ fachdosierungs-Zuführeinrichtung enthält einen Rahmen, der eine im Käfiginneren liegende Seite, ein Futterhaltebauteil, das drehbar an dem Rahmen angebracht ist, und ein Futterdar­ bietungsbauteil hat, das auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens angeordnet ist. Das Futterhaltebauteil kann eine Mehrzahl von abgemessenen Dosen von Futter oder anderen Substanzen halten, und wenigstens ein Teil des Fut­ terhaltebauteils kann sich zur im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens erstrecken. Das Futterdarbietungsbauteil kann einen Zugang zu einer einzelnen Dosis der Mehrzahl von Dosen durch ein Tier innerhalb des Käfigs gestatten. Wenig­ stens ein Teil des Futterhaltebauteils kann innerhalb des Futterdarbietungsbauteils drehbar sein, um die einzelne Do­ sis der Mehrzahl von Dosen freizulegen, während das Futter­ darbietungsbauteil einen Zugriff auf jegliche restliche Do­ sen auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens ver­ hindert.
Durch Vorsehen einer Mehrfachdosierungs-Zuführung mit einer Mehrzahl von Behältern kann eine Mehrzahl von Futterdosen gleichzeitig abgemessen werden in sowie geladen werden in und angebracht werden an einem Tierkäfig. Durch weiterhin Vorsehen einer Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung mit ei­ nem Futterdarbietungsbauteil, das eine Futteröffnung hat, die sich mit einem einzelnen Futterbehälter deckt, kann eine einzelne Futterdosis von einer Mehrdosen-Zuführung einem Tier innerhalb eines Tierkäfigs präsentiert werden. Durch Bereitstellen einer Mehrfachdosierungs-Zuführung für einen Tierkäfig mit einem schützenden Futterdarbietungsabschnitt oder -teil und einer Öffnung zum Aufnehmen eines Karussells, das eine Mehrzahl von Futterbehältern enthält, können Mehr­ fachfutterdosen Tieren innerhalb eines Käfigs selektiv prä­ sentiert werden, ohne den Käfig zu öffnen. Zusätzlich kön­ nen, durch Bereitstellen einer Mehrfachdosen-Zuführung, die alle Futterbehälter außer einem abdeckt, Futter oder andere Substanzen innerhalb des Behälters vor einer Verunreinigung oder anderen Beschädigungen geschützt werden, bis es/sie dem Tier innerhalb eines Käfigs dargeboten wird/werden. Durch weiteres Vorsehen einer Mehrfachdosierungs-Zuführung, die Futterbehälterkarusselle hat, die aufeinander stapelbar sind, wird Lagerraum für unbenutzte Karusselle verringert, Versand- oder Transportkosten werden konsequenterweise redu­ ziert und ein automatisches Auffüllen von Futterbehältern innerhalb der Karusselle wird erleichtert.
Es ist daher erkennbar, daß die oben angegebenen Ziele und Vorteile unter jenen, die anhand der voranstehenden Be­ schreibung deutlich werden, wirksam erreicht werden, und da bestimmte Änderungen bei der obigen Konstruktion durchge­ führt werden können, ohne vom Geist und Umfang der Erfindung abzuweichen, ist beabsichtigt, daß alles, was in der obigen Beschreibung enthalten oder in den begleitenden Zeichnungen gezeigt ist, als illustrativ und nicht in einem beschränken­ den Sinn zu verstehen ist.
Es ist ferner zu verstehen, daß die folgenden Ansprüche be­ absichtigen, alle allgemeinen und speziellen Merkmale und alle Angaben zum Umfang der Erfindung abzudecken, die sprachbedingt als dazwischenfallend angesehen werden könn­ ten.

Claims (16)

1. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung (10) für einen Käfig (20), enthaltend:
einen Rahmen (40) mit einer innerhalb des Käfigs liegenden Seite,
ein drehbar an dem Rahmen (40) angebrachtes Futterhaltebau­ teil (60), das ausgelegt ist, eine Mehrzahl von abgemesse­ nen Dosen von Futter oder anderen Substanzen zu halten, wo­ bei sich zumindest ein Teil des Futterhaltebauteils (60) zu der im Käfiginneren liegenden Seite erstreckt, und ein Fut­ terdarbietungsbauteil (44), das auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens (40) angeordnet ist, wobei das Futterdarbietungsbauteil (44) einen Zugriff zu einer ein­ zelnen Dosis der Mehrzahl von Dosen durch ein Tier inner­ halb des Käfigs (20) gestattet, und wenigstens ein Teil des Futterhaltebauteils (60) innerhalb des Futterdarbeitungs­ bauteils (44) drehbar ist, um die einzelne Dosis der Mehr­ zahl von Dosen selektiv freizugeben, während das Futterdar­ bietungsbauteil (44) einen Zugriff auf jegliche verbleiben­ den Dosen auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rah­ mens (40) verhindert.
2. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter­ haltebauteil (60) ein Karussell ist, das eine Plattform (62) und eine Mehrzahl von Behältern (64) hat, wobei jeder Behälter (64) zum Halten einer der Mehrzahl von Dosen ge­ eignet ist.
3. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Futterdarbeitungsbauteil (44) ferner einen käfiginnenseiti­ gen Deckel (52) zum Abdecken einer Mehrzahl von Dosen auf der im Käfiginneren liegenden Seite des Rahmens (40) ent­ hält.
4. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der käfigin­ nenseitige Deckel (52) ferner mit einer Fütterungsöffnung (54) zum Gestatten eines Zugriffs zu der einzelnen Dosis der Mehrzahl von Dosen versehen ist.
5. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Futterdarbietungsbauteil (44) ferner ei­ ne Umfangsschutzvorrichtung (48) zum Schützen des Umfangs des Futterhaltebauteils (60) vor dem Tier innerhalb des Kä­ figs (20) enthält.
6. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Futterdarbeitungsbauteil (44) ferner ei­ ne untere Schutzvorrichtung (50) zum Schützen des Bodens des Futterhaltebauteils (60) vor dem Tier innerhalb des Kä­ figs (20) enthält.
7. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass ferner ein käfigaußenseitiger Deckel (80) zum Abdecken der Mehrzahl von Dosierungen auf der außerhalb des Käfigs liegenden Seite des Rahmens (40) enthalten ist.
8. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Futterhaltebauteil (60) ferner eine Mehrzahl von Vermerken zum Angeben der Dosis enthält, zu der das Tier innerhalb des Käfigs (20) Zugriff hat.
9. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ferner ein käfigaußenseitiger Deckel (80) zum Abdecken der Mehrzahl von Dosen auf der außerhalb des Käfigs liegenden Seite des Rahmens (40) enthalten ist, und dass der käfigaußenseitige Deckel (80) wenigstens ein Indikatorloch (92) hat, um ein Betrachten wenigstens eines der Mehrzahl von Vermerken (76) dadurch hindurch zu gestatten.
10. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl von Vermerken auf der Außenoberfläche des Futterhaltebau­ teils (60) angeordnet sind.
11. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass das Futterhaltebauteil (60) ferner eine Spindel (70) enthält, und dass das Futterhalbetauteil (60) an der Spindel (70) durch einen Verschluß (100) drehbar an dem Rahmen (40) befestigt ist.
12. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ver­ schluß (100) in der Horizontalrichtung im wesentlichen in der Mitte des Rahmens (40) angeordnet ist.
13. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschluß ferner enthält:
einen Absenkverriegelungsaufhänger (102), der einen Schlitz zum Aufnehmen der Spindel (70) des Futterhaltebauteils (60) hat,
einen Verschieberückhalter (118), der an dem Absenkverrie­ gelungsaufhänger (102) angebracht ist, und
eine Absenkverriegelung (110), die verschiebbar zwischen dem Absenkverriegelungsaufhänger (102) und dem Verschiebe­ rückhalter (118) angeordnet ist, wobei die Absenkverriege­ lung (110) ein Aufnahmeloch darin enthält, so dass die Ab­ senkverriegelung (110) angehoben werden kann, um es der Spindel (70) zu gestatten, innerhalb des Schlitzes (108) des Absenkverriegelungsaufhängers (102) aufgenommen zu wer­ den, und die Absenkverriegelung (110) gesenkt werden kann, so dass die Spindel (70) ebenfalls innerhalb des Aufnahme­ lochs der Absenkverriegelung (110) aufgenommen ist.
14. Mehrfachdosierungs-Zuführeinrichtung für einen Käfig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, dass ferner Indexeinrichtungen zum Erhalten einer Positionierung einer ausgewählten Dosis der Mehrzahl von Dosen enthalten sind.
15. Futterhaltebauteil für eine Mehrfachdosierungs- Zuführeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Futter­ haltebauteil (60) geeignet ist, eine Mehrzahl von abgemes­ senen Dosen von Futter oder anderen Substanzen zu halten, wobei das Futterhaltebauteil (60) so konfiguriert ist, dass ein erstes Futterhaltebauteil (60') auf ein zweites Futter­ haltebauteil (60") stapelbar ist.
16. Futterhaltebauteil nach Anspruch 15, dadurch gekenn­ zeichnet, dass ferner ein Karussell (60) enthalten ist, das eine Plattform (62) und eine Mehrzahl von Behältern (64) hat, wobei jeder Behälter (64) geeignet ist, eine einer Mehrzahl von Dosen zu halten, und wobei jeder Behälter (64) ferner wenigstens eine Seitenwand (65), einen Boden (67) und eine Öffnung (63) bei der Plattform (62) hat, welche wenigstens eine Wand jedes Behälters (64) von der Öffnung (63) zum Boden (67) davon einwärts geneigt ist, so dass ein Boden (67') jedes Behälters (64) des ersten Futterhaltebau­ teils (60') in Öffnungen (63") der Behälter des zweiten Futterhaltebauteils (60") paßt.
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