DE19749290C2 - Abzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre, bei der das Doppeln vermieden wird - Google Patents
Abzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre, bei der das Doppeln vermieden wirdInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre mit zwei
nebeneinander angeordneten, von je einer Schlagfeder belasteten Schlagstücken, die je durch
einen Sperrhebel in Spannstellung haltbar sind, mit einem gemeinsamen Abzug, mit einem
am Abzugsblatt desselben um eine quer zur Laufrichtung verlaufende erste Schwenkachse
schwenkbar angeordneten Umschaltstück, welches nach einer ersten Betätigung des Abzuges
und damit verbundener Freigabe des ersten Sperrstückes unter Wirkung einer Feder in eine
Umschaltstellung bringbar ist, in welcher es bei einer zweiten Betätigung des Abzuges die
Freigabe des zweiten Sperrhebels bewirkt.
Aus der DE 42 44 168 C1 ist eine Doppler-Stangensicherung für ein doppelläufiges Gewehr
mit zwei Abzügen bekannt. Dort ist zum Schutz gegen Doppeln oder das unbeabsichtigte
Auslösen eines Schusses bei Stößen und Erschütterungen ein mit einer Schloßstange
zusammenwirkendes Sicherungsteil verschwenkbar am Schloßblech angelenkt. Das als
Pendelmasse ausgebildete Sicherungsteil weist eine speziell geformte Aussparung auf, in die
ein von der Schloßstange seitlich vorstehender Bolzen eingreift. Die Aussparung des
Sicherungsteils ist derart ausgeführt, daß die Schloßstange nur bei einer nicht verschwenkten
Mittelstellung des Sicherungsteils zur Abgabe eines Schusses frei beweglich ist. Bei dieser
Sicherungseinrichtung wird durch das verschwenkbare Sicherungsteil die Schloßstange eines
nicht abgefeuerten zweiten Abzuges blockiert, wenn das Sicherungsteil aufgrund eines
Rückstoßes bei der Schußabgabe durch einen ersten Abzug oder durch Erschütterungen in
eine Sicherungsstellung schwenkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Abzugsvorrichtung für doppelläufige
Gewehre der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der das Doppeln von der ersten
Betätigung des Abzuges ab bis zur Beendigung der Rückfederbewegung, also auch während
der Rückstoßphase, mit Sicherheit vermieden wird.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Schwenkachse der Pendelmasse eine
mit dem Haltearm des Umschaltstückes zusammenwirkende Sperrfläche aufweist und ihre
Schwenkachse gegenüber dem Haltearm so angeordnet ist, daß die Sperrfläche jeweils bei
nach vorne geschwenkter Pendelmasse in deren vorderer Endstellung und bei nach hinten
geschwenkter Pendelmasse in deren hinterer Endstellung an dem Haltearm anliegt und
hierdurch das Umschaltstück entgegen der Federkraft in seiner Passivstellung hält, während in
Zwischenstellungen der Pendelmasse die Sperrfläche in Abstand von dem Haltearm
angeordnet ist und ein Verschwenken des Umschaltstückes in dessen Umschaltstellung zuläßt.
Bei dieser neuen Ausgestaltung der Abzugsvorrichtung wird das Doppeln wirksam
vermieden. Die Pendelmasse wirkt nämlich sowohl bei der Rückstoßbewegung des Gewehrs
als auch bei der anschließenden Rückfederung des Gewehrs vom Schützen weg nach vorn auf
den Haltearm ein und hält damit das Umschaltstück so lange in seiner Passivstellung bis das
Gewehr nach der Rückfederung wieder zur Ruhe gekommen ist. Erst wenn keine
Beschleunigungskräfte mehr auf die Pendelmasse einwirken, kann das Umschaltstück durch
die auf das Umschaltstück wirkende Federkraft aus seiner Passivstellung in seine
Umschaltstellung verschwenkt werden, in welcher es bei einer gewollten zweiten Betätigung
des Abzuges die Freigabe des zweiten Sperrhebels bewirkt und damit das zweite Schlagstück
auslöst. Die erfindungsgemäße Abzugsvorrichtung kann mit einem Abzug ausgerüstet sein,
der dann als ein Abzug zunächst das Auslösen des ersten Schlagstückes und dann nach
Umschalten des Umschaltstückes das Auslösen des zweiten Schlagstückes ermöglicht. Es
kann aber auch ein zusätzlicher zweiter Abzug vorgesehen sein, der nur das Auslösen des
zweiten Schlagstückes ermöglicht und der ein geringeres Abzugsgewicht hat.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die linke Seitenansicht der Abzugsvorrichtung in Spannstellung,
Fig. 2 die rechte Seitenansicht derselben in Spannstellung,
Fig. 3 den vorderen Abzug, das Umschaltstück, die Pendelmasse und das erste
Schlagstück in Seitenansicht,
Fig. 4 den hinteren Abzug in Seitenansicht,
Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung des Umschaltstückes,
Fig. 6 eine schaubildliche Darstellung der Pendelmasse,
Fig. 7 eine Seitenansicht der Abzugsvorrichtung bei der Rückstoßbewegung des
Gewehrs,
Fig. 8 eine Seitenansicht während der Rückfederbewegung des Gewehrs vom
Schützen,
Fig. 9 eine Seitenansicht der Abzugsvorrichtung nach dem Ende der
Rückfederbewegung in Bereitschaftstellung für die Abgabe eines zweiten
Schusses.
In Fig. 1-3 ist die Abzugsvorrichtung in Spannstellung vor dem ersten Schuß dargestellt.
Die beiden nebeneinander angeordneten Schlagstücke 1, 2 stehen unter der Belastung der
gespannten Schlagfedern 3, 4. Das erste Schlagstück 1 wird durch einen ersten Sperrhebel 5,
das zweite Schlagstück 2 durch einen Sperrhebel 6 in Spannstellung gehalten.
Es ist ein gemeinsamer, vorderer Abzug 7 vorgesehen, mit dem nacheinander beide
Schlagstücke 1, 2 ausgelöst werden können. Der Abzug 7 ist um eine im Verschlußgehäuse 8
angeordnete Schwenkachse 9, die quer zur Laufachse verläuft, schwenkbar. Um die gleiche
Schwenkachse 9 ist auch ein Winkelhebel 21 schwenkbar, dessen einer Hebelarm 21a in
Spannstellung des ersten Schlagstückes 1 dessen Sperrhebel 5 in Sperrstellung hält und
dessen zweiter Hebelarm 21b sich hierbei am Abzugsblatt 7a des Abzuges 7 abstützt.
Am hinteren Ende des Abzugsblattes 7a ist ein Umschaltstück 10 um eine vom Abzugsblatt
7a getragene Schwenkachse 11 schwenkbar, die parallel zur Schwenkachse 9 des Abzugs 7
verläuft. Das Umschaltstück 10 weist einen sich zweckmäßig in Richtung der Laufachse
erstreckenden Haltearm 12 und einen nach oben gerichteten Ansatz 13 auf, die beide
Bestandteile des Umschaltstückes 10 bilden. Ferner steht das Umschaltstück 10 unter
Wirkung einer Feder 14. An dem ersten Schlagstück 1 ist ferner ein nach unten gerichteter
Vorsprung 1a angeordnet, an welchen sich der Ansatz 13 des Umschaltstückes 10 in
Spannstellung des ersten Schlagstückes 1 abstützt, wie es aus Fig. 1-3 ersichtlich ist. Das
Umschaltstück 10 wird durch den Vorsprung 1a in einer Passivstellung gehalten. Wenn
jedoch das Schlagstück 1 nach Abgabe des ersten Schusses nach vorne geschnellt ist, nimmt
es die in Fig. 7 dargestellte Stellung ein, in welcher der Vorsprung 1a das Umschaltstück 10
nicht länger in seiner Passivstellung hält.
Im Bereich des Haltearmes 12 ist eine Pendelmasse 15 angeordnet, die um eine parallel zur
Schwenkachse 9 des Abzugs 7 im Verschlußgehäuse 8 angeordnete Schwenkachse 25
schwenkbar ist. Die Pendelmasse 15 umschließt den Haltearm 12 teilweise und weist eine
Sperrfläche 16 auf, die der Oberseite 12a des Haltearmes 12 zugekehrt ist. Die Schwenkachse
25 der Pendelmasse 15 ist an der gegenüberliegenden Unterseite 12b des Haltearms 12
angeordnet. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, befindet sich die Sperrfläche 16 in einer
Zwischenstellung der Pendelmasse 15 in Abstand von der Oberseite 12a des Haltearmes 12.
Um den Sperrhebel 6 des zweiten Schlagstückes 2 in Sperrstellung zu halten, ist ein zweiter
Winkelhebel 17 vorgesehen, der ebenfalls um die Schwenkachse 9 des Abzugs 7 schwenkbar
ist. Dieser zweite Winkelhebel 17 wird bei dem gezeigten vorteilhaften Ausführungsbeispiel
durch das Abzugsblatt eines zweiten, hinteren Abzuges 18 gebildet, dessen Funktion weiter
unten noch näher beschrieben wird. Der zweite Abzug 18 könnte auch entfallen und es wäre
dann nur der zweite Winkelhebel 17 vorhanden. Dieser Winkelhebel 17 weist einen ersten
Hebelarm 17a auf, der in Spannstellung des Schlagstückes 2 dessen Sperrhebel 6 in
Sperrstellung hält. An dem freien Ende eines zweiten Hebelarmes 17b ist eine Nase 17c
angeordnet, welche in Umschaltstellung des Umschaltstückes 10, wie es in Fig. 9 dargestellt
ist, von der Kante 10a des Umschaltstückes 10 unterfaßt ist. Der Winkelhebel 17 bzw. das
Abzugsblatt des Abzuges 18 steht unter Wirkung einer Feder 19. Die Schwenkbewegung des
Winkelhebels 17 nach hinten wird durch einen am Verschlußgehäuse 8 anliegenden
Vorsprung 20 des Abzuges 18 begrenzt.
Die Wirkungsweise der Abzugsvorrichtung ist folgende:
In Spannstellung nehmen die Teile der Abzugsvorrichtung die in Fig. 1-3 dargestellte Position ein. Die Schlagfedern 3, 4 beider Schlagstücke 1, 2 sind gespannt und letztere werden durch die Sperrhebel 5, 6 in Spannstellung gehalten. Wird nun der (vordere) Abzug 7 betätigt, dann wird gleichzeitig der Winkelhebel 21 mitgenommen. Der Sperrhebel 5 verliert hierdurch seine Unterstützung durch den Hebelarm 21a, das Schlagstück 1 wird freigegeben, schnellt unter Wirkung der Schlagfeder 3 nach vorne und löst den ersten Schuß aus. Hierdurch entsteht, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, eine nach hinten zum Schützen hingerichtete Rückstoßkraft F und das Gewehr bewegt sich nach hinten. Während dieser Rückstoßbewegung des Gewehrs löst sich der Schießfinger des Schützens aufgrund der Massenträgheit vom Abzug 7. Durch die Massenträgheit wird aber auch bei der Rückstoßbewegung die Pendelmasse 15 relativ zum Verschlußgehäuse 8 um ihre Schwenkachse 25 nach vorne geschwenkt. Hierdurch kommt die vordere Kante 16a der Sperrfläche 16 zur Anlage an der Oberseite 12a des Haltearmes 12. Die Pendelmasse 15 hält somit in ihrer vorderen Endstellung, wie es in Fig. 7 gezeigt ist, das Umschaltstück 10 in seiner Passivstellung, so daß es nicht unter Wirkung seiner Feder 14 nach vorne schwenken kann. Das Umschaltstück 10 wird damit durch seinen Haltearm 12 in seiner Passivstellung gehalten, wobei zwischen seiner oberen Kante 10a und der Nase 17c ein Abstand a vorhanden ist. Selbst wenn der vordere Abzug 7 während der Rückstoßbewegung des Gewehrs erneut betätigt werden sollte, kann kein zweiter Schuß ausgelöst werden.
In Spannstellung nehmen die Teile der Abzugsvorrichtung die in Fig. 1-3 dargestellte Position ein. Die Schlagfedern 3, 4 beider Schlagstücke 1, 2 sind gespannt und letztere werden durch die Sperrhebel 5, 6 in Spannstellung gehalten. Wird nun der (vordere) Abzug 7 betätigt, dann wird gleichzeitig der Winkelhebel 21 mitgenommen. Der Sperrhebel 5 verliert hierdurch seine Unterstützung durch den Hebelarm 21a, das Schlagstück 1 wird freigegeben, schnellt unter Wirkung der Schlagfeder 3 nach vorne und löst den ersten Schuß aus. Hierdurch entsteht, wie es in Fig. 7 dargestellt ist, eine nach hinten zum Schützen hingerichtete Rückstoßkraft F und das Gewehr bewegt sich nach hinten. Während dieser Rückstoßbewegung des Gewehrs löst sich der Schießfinger des Schützens aufgrund der Massenträgheit vom Abzug 7. Durch die Massenträgheit wird aber auch bei der Rückstoßbewegung die Pendelmasse 15 relativ zum Verschlußgehäuse 8 um ihre Schwenkachse 25 nach vorne geschwenkt. Hierdurch kommt die vordere Kante 16a der Sperrfläche 16 zur Anlage an der Oberseite 12a des Haltearmes 12. Die Pendelmasse 15 hält somit in ihrer vorderen Endstellung, wie es in Fig. 7 gezeigt ist, das Umschaltstück 10 in seiner Passivstellung, so daß es nicht unter Wirkung seiner Feder 14 nach vorne schwenken kann. Das Umschaltstück 10 wird damit durch seinen Haltearm 12 in seiner Passivstellung gehalten, wobei zwischen seiner oberen Kante 10a und der Nase 17c ein Abstand a vorhanden ist. Selbst wenn der vordere Abzug 7 während der Rückstoßbewegung des Gewehrs erneut betätigt werden sollte, kann kein zweiter Schuß ausgelöst werden.
Nach Beendigung der Rückstoßbewegung federt das Gewehr von der Schulter des Schützen
nach vorne, was durch die Kraft F1 in Fig. 8 angedeutet ist. Hierdurch könnte der vordere
Abzug 7 gegen den Schießfinger prallen und ungewollt ein zweiter Schuß ausgelöst werden.
Dies wird jedoch dadurch verhindert, daß bei Vorwärtsbewegung des Gewehrs die
Pendelmasse 15 infolge Massenträgheit relativ zum Verschlußgehäuse 8 um ihre
Schwenkachse 25 nach hinten schwenkt. Sie drückt dabei mit ihrer Sperrfläche 16 auf das
hintere Ende der Oberseite 12a des Haltearmes 12 und hält somit das Umschaltstück 10 in
seiner Passivstellung. Die Kante 10a des Umschaltstückes 10 wird dadurch weiterhin in
Abstand a von der Nase 17c gehalten, so daß auch eine ungewollte Betätigung des Abzuges 7
keinen zweiten Schuß auslösen kann.
Nach dem Abklingen der Rückfederbewegung wirken keine Beschleunigungskräfte mehr auf
die Pendelmasse 15. Unter Wirkung der Feder 14 wird das Umschaltstück 10 um seine
Schwenkachse 11 nach vorne geschwenkt und unterfaßt mit seiner Kante 10a nunmehr die
Nase 17c des Winkelhebels 17. Wird nun der vordere Abzug 7 zur Abgabe des zweiten
Schusses bewußt betätigt, dann drückt sein Abzugsblatt 7a die Schwenkachse 11 und damit
auch das Umschaltstück 10 nach oben. Hierdurch wird der zweite Winkelhebel 17 um die
Schwenkachse 9 des Abzugs 7 nach vorne geschwenkt und sein Hebelarm 17a gibt den
Sperrhebel 6 frei. Das zweite Schlagstück 2 kann nunmehr nach vorne schnellen und den
zweiten Schuß auslösen.
Um wahlweise einen Schuß mit dem dem zweiten Schlagstück 2 zugeordneten Lauf zuerst
abgeben zu können, ist der zweite Abzug 18 vorgesehen. Durch entsprechende Wahl der auf
den Winkelhebel 17 bzw. das Abzugsblatt des Abzuges 18 wirkenden Feder 19 kann man
dem Abzug 18 ein geringeres Abzugsgewicht zuordnen.
Claims (5)
1. Abzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre mit zwei nebeneinander
angeordneten, von je einer Schlagfeder (3, 4) belasteten Schlagstücken (1, 2), die je
durch einen Sperrhebel (5, 6) in Spannstellung haltbar sind, mit einem gemeinsamen
Abzug (7), mit einem am Abzugsblatt (7a) desselben um eine quer zur Laufrichtung
verlaufende erste Schwenkachse (11) schwenkbar angeordneten Umschaltstück (10),
welches nach einer ersten Betätigung des Abzuges (7) und damit verbundener
Freigabe des ersten Sperrhebels (5) unter Wirkung einer Feder (14) in eine
Umschaltstellung bringbar ist, in welcher es bei einer zweiten Betätigung des
Abzuges (7) die Freigabe des zweiten Sperrhebels (6) bewirkt, und mit einer um
eine parallel zur ersten Schwenkachse (11) im Verschlußgehäuse (8) angeordneten
zweiten Schwenkachse (25) schwenkbaren Pendelmasse (15), die auf einen einen
Bestandteil des Umschaltstückes (10) bildenden Haltearm (12) zeitweilig einwirkt
und bei Vorwärtsbewegung (Rückfederbewegung) des Gewehrs das Umschaltstück
(10) in einer Passivstellung hält, wobei die Schwenkachse (25) der Pendelmasse
(15) eine mit dem Haltearm (12) zusammenwirkende Sperrfläche (16) aufweist und
ihre Schwenkachse (25) gegenüber dem Haltearm (12) so angeordnet ist, daß die
Sperrfläche (16) jeweils bei nach vorne geschwenkter Pendelmasse (15) in deren
vorderer Endstellung und bei nach hinten geschwenkter Pendelmasse (15) in deren
hinterer Endstellung an dem Haltearm (12) anliegt und hierdurch das Umschaltstück
(10) entgegen der Federkraft in seiner Passivstellung hält, während in
Zwischenstellungen der Pendelmasse (15) die Sperrfläche (16) in Abstand von dem
Haltearm (12) angeordnet ist und ein Verschwenken des Umschaltstückes (10) in
dessen Umschaltstellung zuläßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfläche (16)
der Pendelmasse (15) benachbart der einen Seite (Oberseite (12a)) des Haltearmes
(12) und die Schwenkachse (25) der Pendelmasse (15) an der gegenüberliegenden
anderen Seite des Haltearmes (12) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Umschaltstück (10) einen Ansatz (13) aufweist, der in Spannstellung der
Schlagstücke (1, 2) an einem Vorsprung (1a) des ersten Schlagstückes (1) anliegt,
um das Umschaltstück (10) bis nach der Freigabe des ersten Schlagstückes (1) in
Passivstellung zu halten.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Haltearm (12)
in Passivstellung des Umschaltstückes (10) im wesentlichen in Richtung der
Lauchachse erstreckt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Winkelhebel (17) um die Schwenkachse (9) des Abzugs (7) schwenkbar lagert ist, dessen
einer Hebelarm (17a) in Spannstellung der Schlagstücke (1, 2) den Sperrhebel (6)
des zweiten Schlagstückes (2) in Sperrstellung hält und dessen anderer Hebelarm
(17b) an seinem freien Ende eine Nase (17c) aufweist, welche in Umschaltstellung
des Umschaltstückes (10) von diesem unterfaßt ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997149290 DE19749290C2 (de) | 1997-11-07 | 1997-11-07 | Abzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre, bei der das Doppeln vermieden wird |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1997149290 DE19749290C2 (de) | 1997-11-07 | 1997-11-07 | Abzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre, bei der das Doppeln vermieden wird |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19749290A1 DE19749290A1 (de) | 1999-05-20 |
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| DE1997149290 Expired - Fee Related DE19749290C2 (de) | 1997-11-07 | 1997-11-07 | Abzugsvorrichtung für doppelläufige Gewehre, bei der das Doppeln vermieden wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19749290C2 (de) |
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