DE1976232U - Farbband fuer schreib-, rechen-, buchungsmaschinen od. dgl. - Google Patents
Farbband fuer schreib-, rechen-, buchungsmaschinen od. dgl.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J31/00—Ink ribbons; Renovating or testing ink ribbons
- B41J31/10—Ink ribbons having arrangements to facilitate threading through a machine
Landscapes
- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
Description
P.A. 598 484*19.«?
Patentbüro
633 Wetzlar
Klaus G e r h a r d t, 629 Weilburg, Friedrich-Ebert-Str.
Farbband für Schreib-, Rechen-, Buchungsmaschinen
oder dergleichen
Die Erfindung betrifft ein Farbband für Schreib-, Rechen-, Buchungsmaschinen oder dergleichen. Bei diesen Maschinen wird
das Farbband stets von einer Spule abgewickelt, um auf eine andere Spule aufgewickelt zu werden. Dieser Vorgang wiederholt
sich beim Sehreiben oder Buchen wechselseitig. Ist das Fa.rbba.nd verbraucht und muß gegen ein neues ausgewechselt
werden, dann muß es von der leeren Spule gelöst werden. Das neue in die Maschine zu gebende Farbband wird sodann in die
verbleibende leere Spule eingehängt. Beide Spulen werden wieder in die Maschine auf die für das Farbband vorgesehenen Stifte
gesetzt, und das Band wird in den Maschinenkopf eingefädelt.
Dieses Auswechseln ist sehr umständlich und zeitraubend und zeigt insbesondere den Nachteil, daß man sich hierbei stets
die Finger beschmutzt. Um diesen lachteil zu beseitigen, zeigen die bisherigen Farbbänder an ihrem Ende einen nichteingefärbten
Streifen, der zum Befestigen des Farbbandes an der
leeren Spule angefaßt werden kann. Aber auch bei dieser Aus-
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bildung läßt es si@h nicht vermeiden, daß man trotzdem auf
das eigentliche Farbband greift, da der nichteingefärbte
Streifen nicht beliebig lang sein kann. Vielmehr darf seine Länge nicht den Abstand vom Schreibkopf zur Aufwiekelspule
überschreiten, weil sonst während des Schreibens der nichteingefärbte Teil im Schreibkopf erscheinen würde. Außerdem
ist a.ueh der nichteingefärbte Teil beim verbrauchten Farbband stets völlig verschmutzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Farbband anzugeben, an dem sich der Benutzer beim Einsetzen in die Maschine oder beim
Herausnehmen aus der Maschine nicht mehr die Finger schmutzig macht.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Enden des Farbbandes fertigungsmäßig mit zwei Spulen
fest verbunden sind, die an die Stelle der das verbrauchte Farbband tragenden in der Maschine vorhandenen Spulen setzbar
sind«
Bei dieser Ausbildung braucht der Benutzer nach dem Abschreiben des Farbbandes nur die beiden Spulen gleichzeitig aus
der Maschine herauszunehmen. Er wirft dann das Farbband zusammen mit den beiden Spulen fort und setzt nunmehr zwei neue,
ein frisches Farbband tragende Spulen ein.
■ζ. _
Bei dieser Ausbildung "behält der Benutzer nicht nur saubere
linger, sondern das Einsetzen in die Maschine geht auch "wesentlich einfacher vonstatten als bisher, weil das lästige
Befestigen des freien Farbbandendes an der leeren Spule entfällt.
Bei einer mit einem Kugelkopf arbeitenden Schreibmaschine
ist es bekannt, das !Farbband in einer Kassette anzuordnen und die Kassette, sobald das Farbband verbraucht ist, gegen
eine neue auszuwechseln. Diese Maßnahme liegt nicht im Sinne der Erfindung, weil sie eine Spezialausbildung der Maschine
erfordert. Insbesondere kann die Kassette nicht in jeder bereits vorhandenen Schreibmaschine oder dergleichen verwendet
werden.
Gemäß der Erfindung ist eine Kassette allenfalls nur für den Transport des Farbbandes vorgesehen.
Damit sich der Benutzer nicht beim Einfädeln des Farbbandes
in den Schreibkopf die Finger beschmutzt, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, auf dem Farbband eine
Hülle vorzusehen, die das Farbband auf einem Teil seiner Länge umgibt. Zum Einfädeln in den Schreibkopf kann die Hülle
angefaßt werden, lach dem Einfädeln wird die Hülle vom Farbband
entfernt.
Die letztgenannte Maßnahme soll nicht an die vorher beschriebene erfindungsgemäße Ausbildung gebunden sein* Sie ist
grundsätzlich bei jedem bisherigen !Farbband anwendbar«
Sie zeigt sich jedoch in Verbindung mit den beiden Spulen
besonders vorteilhaft, da dann die Hülle zwischen den beiden Spulen vorgesehen ist und deshalb keineswegs vom Farbband abfallen
kann und darüber hinaus stets sauber bleibt.
Grundsätzlich kann die Hülle zusammen mit dem Farbband in den Schreibkopf eingeführt werden. Sur zeigt es sich, daß
bei den vorhandenen Maschinen hierfür im Schreibkopf häufig kein Platz vorhanden ist.
Deshalb ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, die Hülle zu teilen und die Teilstücke mit Abstand
voneinander anzuordnen, damit zwischen den Teilstücken ein freies Farbbandstück vorhanden bleibt, das dann in den Schreibkopf
eingeführt wird.
Vorteilhaft bestehen die Hülle oder die Hüllenteile aus zwei
aufeinanderhaftenden, jedoch leicht voneinander lösbaren mit ihajen Rändern über das Farbband stehenden Teilen. Der eine
Teil kann hierbei selbstklebend sein und der andere aus einer Folie bestehen. Klebt man zwischen diesen beiden Teilen das
Farbband ein, dann zeigt es sich, daß das Farbband selbst bei
Verwendung "besonderer Klebstoffe keine Kleteverbindung mit
den "beiden feilen eingeht, was auf seine Tränkung mit der
Farbmasse zurückzuführen ist. Deshalb liegt das Farbband sozusagen lose zwischen diesen beiden mit ihren Rändern
aneinanderheftenden Teilen. Mach dem Einfädeln des Farbbandes braucht man nur einen Rand anzufassen und den Hüllenteil
quer zum Farbband abzuziehen. Das Farbband rutscht dann zwischen diesen Teilen aus der Hülle heraus.
Bei Verwendung üblicher Klebstoffe geht das Farbband bei
längerer lagerung mit der Hülle eine Klebeverbindung ein. Die Hülle läßt sich dann nicht mehr leicht abziehen. Deshalb
ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der eine Teil nur an seinen Rändern selbstklebend ausgebildet, d. h.
also an den Stellen, die das Farbband nicht berühren.
Ils fertigungstechnisch zweckmäßig hat es sich erwiesen,
die Hülle aus einem Stück zu bilden und um das Farbband zu legen. Das Farbband kann dann entweder zwischen den nicht
miteinander fest verbundenen Teilen herausgezogen werden. Die Hülle kann aber auch eine Perforation aufweisen, die
beim Herausziehen des Farbbandes aufreißt.
Zweckmäßig ist der eine der überstehenden Teile oder es sind
beide Teile so lang ausgebildet, daß sie als Griff dienen können.
Als weiterhin zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Spulen aus Kunststoff zu fertigen. Da diese laufend fortgeworfen
werden, brauchen sie nicht stabil zu sein, sondern nur so lange zu halten, bis das Farbband abgeschrieben ist.
Vorteilhaft sind die Spulen elastisch ausgebildet, derart, daß sie mit ihren Enden ineinander steckbar sind. Dies ist
für Transportzwecke zweckmäßig.
Selbstverständlich können die Spulen aber auch in der eingangs genannten Kassette transportiert werden. Die Spulen
sind dann vorteilhaft mit Abstand voneinander angeordnet, damit die Hülle oder die Hüllenteile zwischen den Spulen
Platz haben und beim Transport nicht mit den übrigen Farbbandteilen
in Berührung kommen und äußerlich verschmutzt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, und zwar zeigen:
Tig. 1 die Draufsicht auf das Farbband,
Pig. 2 die Anordnung des Farbbandes nach Fig. 1 in einer
Kassette, :
Fig. 3 die Ansicht des Farbbandes in Richtung des Pfeiles
III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IY-IV der Fig. 3,
Fig. 5 eine geänderte Ausbildung,
Fig» 6 eine geänderte Ausbildung,
Fig. 7 die Hülle der Fig. 6 in zusammengelegtem Zustand.
Fig» 6 eine geänderte Ausbildung,
Fig. 7 die Hülle der Fig. 6 in zusammengelegtem Zustand.
Die Enden eines Farbbandes 1 sind an zwei Kunststoffspulen
2 und 3befestigt. Das Farbband 1 ist beispielsweise auf der Spule 2 aufgewickelt. Zwischen den Spulen 2 und 3 sind
zwei Hüllen 4, 4' und 40, 40' vorgesehen, welche nach dem
Einführen des Farbbandes in einen Sehreibkopf 5 in Richtung
der Pfeile 6 abziehbar sind. Die Hüllenteile 4 "und 40 bestehen
aus einer Kunststoffolie oder aus Papier. Die Hüllenteile 4' und 40' sind selbstklebend und auf die Folien 4 und
40 geklebt, derart, daß zwischen ihnen das Farbband 1 liegt.
Die Teile 4'und 41 haften an den Stellen 7 und 71 so fest
aneinander, daß sie sich von selbst nicht lösen. Auf dem Farbband 1 liegt der Teil 4f nur lose auf. Dasselbe gilt für
die Teile 40 und 40!. Ist das Farbband in den Schreibkopf 5
eingefädelt, dann greift man den Teil 7 an und zieht ihn in Richtung des Pfeiles β a.b. Das Farbband 1 rutscht dann über
den Teil 71 aus der Hülle heraus. Dieselbe Ausbildung gewährleistet
die Hülle 40, 40!.
Gemäß den Fig. 6 und 7 besteht die Hülle aus einem Stück
mit einer Perforation 101. Das Farbband 1 wird in den Perforationsfalz 101 gelegt und ein Klebstreifen 102 verbindet
die Hüllenteile. Die Hülle läuft in Griffecken 103 und 103V
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aus. Mit Hilfe der Griffecken kann das Band 1 durch die
Perforation 101 gezogen werden.
Perforation 101 gezogen werden.
Pig. 2 zeigt die Anordnung des Farbbandes in einer Kassette.
Die Spulen sind mit Abstand voneinander angeordnet, damit
die Hüllen 4j 4' und 40, 40* zwischen den Spulen Platz haben und nicht verschmutzen.
die Hüllen 4j 4' und 40, 40* zwischen den Spulen Platz haben und nicht verschmutzen.
!ig. 5 zeigt eine geänderte Ausbildung. Die Spulen 2 und 3
sind hier derart elastisch ausgebildet, daß die Spule 3 beispielsweise zwischen die Schenkel der Spule 2 für Transportzwecke gesteckt werden kann.
sind hier derart elastisch ausgebildet, daß die Spule 3 beispielsweise zwischen die Schenkel der Spule 2 für Transportzwecke gesteckt werden kann.
Claims (12)
1. Farbband für Schreib-, Rechen-, Buchungsmaschinen oder
dergleichen, dadurch gekennzeichnet, daß seine Enden fertigungsmäßig
mit zwei Spulen (2 und 3) fest verbunden sind, die an die Stelle der das verbrauchte Farbband tragenden
und in der Maschine üblicherweise vorhandenen Spulen setzbar sind.
2. Farbband, gekennzeichnet durch eine vom Farbband (1)
leicht lösbare Hülle (4, 41; 40, 40'5 100), die das Farbband
auf einem Teil seiner Länge umgibt.
3. Farbband nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine geteilte Hülle sowie dadurch, daß die Teilstücke (4>
4'j 40, 40'; 100) auf dem Farbband (1) Abstand voneinander haben.
4. Farbband nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülle oder die Hüllenteile aus zwei aufeinander-'
haftenden, jedoch leicht voneinander lösbaren mit ihren Rändern (7, 7') über das Farbband (1) stehenden Teilen (4,
4». 40, 40') besteht.
5. Farbband nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß
der eine Teil (4', 40') selbstklebend ist und der andere (4, 40) eine Folie ist.
6. Farbband na.cn Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der eine überstehende Teil (7, 103, 1031) jedes Teilstückes
so lang ist, daß er als Griff dienen kann,
7. Farbband nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß
die Hüllenteile (100) über eine Perforation (101) oder dergleichen miteinander verbunden sind.
8. Farbband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nur der über das Farbband stehende Teil (7, 7' oder 102)
selbstklebend ist.
9. Farbband nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülle (100) aus Kunststoff besteht, vorzugsweise eine Folie ist.
10. Farbband nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch aus Kunststoff
gefertigte Spulen (2 und 3).
11. Farbband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (2 und 3) elastisch sind, derart, daß sie mit
ihren Rändern ineinander steckbar sind.
12. Farbband nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kassette (12) für Transportzwecke, in der die Spulen (2, 3)
mit Abstand voneinander liegen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967G0038152 DE1976232U (de) | 1967-10-19 | 1967-10-19 | Farbband fuer schreib-, rechen-, buchungsmaschinen od. dgl. |
| CH1547768A CH488569A (de) | 1967-10-19 | 1968-10-16 | Farbvorrichtung mit Farbband für Schreib-, Rechen- oder Buchungsmaschinen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967G0038152 DE1976232U (de) | 1967-10-19 | 1967-10-19 | Farbband fuer schreib-, rechen-, buchungsmaschinen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1976232U true DE1976232U (de) | 1968-01-04 |
Family
ID=7125808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967G0038152 Expired DE1976232U (de) | 1967-10-19 | 1967-10-19 | Farbband fuer schreib-, rechen-, buchungsmaschinen od. dgl. |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR1588735A (de) |
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| US5181789A (en) * | 1991-06-21 | 1993-01-26 | Output Technology Corporation | Printer ribbon guide assembly |
| US5129745A (en) * | 1991-06-21 | 1992-07-14 | Output Technology Corporation | Computer printer ribbon cartridge for multi-head printers |
| FR2744392B1 (fr) * | 1996-02-02 | 1998-03-06 | Sagem | Recharge de film encreur pour imprimante a transfert thermique |
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1967
- 1967-10-19 DE DE1967G0038152 patent/DE1976232U/de not_active Expired
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1968
- 1968-10-16 CH CH1547768A patent/CH488569A/de unknown
- 1968-10-21 FR FR1588735D patent/FR1588735A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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