DE197624C - - Google Patents

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DE197624C
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Germany
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piston
last
filled
mold
sand
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DENDAT197624D
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English (en)
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D35/00Presses for shaping pre-existing loose soles, shoe bottoms or soles fixed to shoe bottoms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C35/00Heating, cooling or curing, e.g. crosslinking or vulcanising; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

Landscapes

  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung hohler Gegenstände aus Kautschuk, deren Hohlraum während der Vulkanisation durch einen ausdehnbaren Forrnkern ausgefüllt wird.
Die Erfindung besteht darin, daß der Formkern mit Sand oder einem ähnlichen pulverisierten Stoff gefüllt wird, worauf der Kern in an sich bekannter Weise durch einen auf
ίο die Füllung wirkenden Kolben ausgedehnt wird.
Auf der Zeichnung ist das neue Verfahren beispielsweise an einer Vorrichtung zur Herstellung von Gummischuhen erläutert.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch einen Leisten. Fig. 2 zeigt einen fertigen Schuh in der Form und Fig. 3 das Leistengestell mit abnehmbarer Sohlenplatte.' Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch einen Teil des Leistens- in größerem Maßstabe und Fig. 6 ein Querschnitt durch den federnden
- Kolben.
Ein an sich bekannter gestellförmiger Lei-
sten α besitzt eine oder mehrere Öffnungen b, eine obere Platte c und eine Sohlenplatte d. Zwischen den oberen und unteren Teilen des Leistens α ist mit den oberen und unteren Kanten in bekannter Weise eine dehnbare Leistenform e verbunden. Dieser dehnbare Leisten kann aus beliebigem nachgiebigen Stoffe bestehen und besitzt außen die Form, welche dem Überschuh gegeben werden soll.
Die Platten c und d können mittels Schrauben an dem Gestell α befestigt sein, sie könnten auch durch Kitten miteinander in Verbindung gehalten werden. Die obere Platte c besitzt ein Loch, durch welches hindurch sich ein achsial verschiebbarer Kolben h bewegt. Diese Bewegung erfolgt mit oder gegen die Wirkung einer Feder k, die gegen die Platte c anliegt. Die bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel verwendete Feder zur Zurückbewegung des Kolbens h kann auch durch irgendein anderes Mittel zur selbsttätigen oder unselbsttätigen Zurückkehrung des Kolbens ersetzt werden.
Die Form e und das Leistengestell a, mit welchem erstere verbunden ist, wird mit dem den Schuh bildenden Kautschuk wie üblich zwecks Vulkanisierens in die Form m (Fig. 2) eingelegt. Diese Form m besitzt eine Öffnung n, durch die das obere Ende des Kolbens h vorragt. Um den notwendigen inneren Druck in der Form e zu erzeugen und somit die Teile des Gummischuhes gegen die festen Wände 0 der Form m während der Vulkanisation zu drücken, ist im Kolben h eine Längsbohrung r vorgesehen (Fig. 5), durch die nach Entfernung der Kappe s und des Schraubenstopfens t feiner Sand,, wie er bei Eieruhren gebraucht wird, oder ähnlicher
pulverisierter Stoff, der gleichbeweglich ist, in den Leisten eingelassen wird. Dieser Stoff könnte auch durch eine andere Öffnung in den Leisten eingeführt werden. " Vor der Vulkanisation wird also die Form mit Sand angefüllt, worauf die fernere Verdrängung des Sandes durch Niederdrücken des Kolbens h in die Öffnung b des Leistens α erfolgt.
ίο Zum Niederdrücken des Kolbens h kann Maschinenkraft verwendet werden, auch kann es von Hand aus erfolgen. Wird an Stelle des bekannten Gestelleistens der bekannte dehnbare Leisten e allein verwendet, so wird an diesem oben eine Platte ν (Fig. 6) befestigt, die beispielsweise mit der Form m verbunden sein könnte, um den Kolben h in der richtigen Stellung zu halten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung hohler Gegenstände aus Kautschuk, deren Hohlraum während der Vulkanisation durch einen ausdehnbaren Formkern ausgefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkern mit Sand oder einem ähnlichen pulverisierten Stoff gefüllt wird, worauf der Kern in an sich bekannter Weise durch einen auf die Füllung wirkenden Kolben ausgedehnt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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