DE197730C - - Google Patents

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DE197730C
DE197730C DENDAT197730D DE197730DA DE197730C DE 197730 C DE197730 C DE 197730C DE NDAT197730 D DENDAT197730 D DE NDAT197730D DE 197730D A DE197730D A DE 197730DA DE 197730 C DE197730 C DE 197730C
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box halves
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22—CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22C—FOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung stellt eine Maschine zur Herstellung von Formkernen aus Kernmasse dar. Die Kernkastenform besteht in bekannter Weise aus zwei Hälften, durch deren Gegeneinanderpressen die zwischen ihnen befindliche Kernmasse geformt wird.
Das Neue besteht hier darin, daß beide Hälften immer gleichmäßig gegen ihre gemeinsame Mittelachse bewegt werden, so daß ίο ein dort befindliches Kerneisen beim Zusammenpressen des Kernes seine Lage beibehält.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist durch die Zeichnung in
Fig. ι im Aufriß,
Fig. 2 im Seitenrißschnitt und
Fig. 3 im Grundriß dargestellt.
Fig. 4 ist ein schematischer Aufrißschnitt durch die Form.
In einem Gestell a, das1 durch die Füße ■ b getragen wird, sind an den Führungsleisten d entlang beide Kernkastenhälften f verschiebbar angebracht. Ihre Innenseite entspricht der Form der herzustellenden Kerne. Naturgemäß können nur einfache Kerne mit der Maschine hergestellt werden, in erster Linie walzen- oder prismenförmige. Die inneren Ränder g der Kernkastenhälften sind in bekannter Weise abgeschrägt.
Die beiden Kernkastenhälften können durch an ihnen angreifende1 Hebel einander ganz gleichmäßig genähert bzw. voneinander entfernt werden. Dabei legen beide Hälften gleiche Wege zurück, so daß die Mittelachse des von ihnen eingeschlossenen Hohlraumes immer an der gleichen Stelle bleibt. Das Kerneisen k, dessen Mittelachse mit der eben erwähnten zusammenfällt, wird demnach beim Nähern der beiden Kernhälften an seiner Stelle verbleiben. Es wird deshalb in Gabein h gelagert, die am Gestell angebracht sind, so daß es an den Bewegungen der Kernkastenhälften auch nicht teilnehmen kann. Die Kerneisengabeln sind umlegbar angebracht.
Das Kerneisen wird in die Gabeln eingelegt, nachdem die obere Kernkastenhälfte entfernt ist; die untere Kernkastenhälfte wird mit Kernmasse gefüllt und das Kerneisen damit eingehüllt. Durch eine Schablone wird die überflüssige Masse abgestrichen und dann die obere Kernkastenhälfte aufgelegt; darauf werden beide Hälften aneinandergedrückt. Da sich beide Hälften dem Kerneisen gleichmäßig nähern, wird auch der Druck auf das Kerneisen von beiden Seiten gleich sein, so daß keine Durchbiegung eintritt, die beim Nachlassen des Druckes zu Zerstörungen des Kernes führen würde. Infolge der Abschrägungen g kann keine Masse zwischen den Rändern eingeklemmt werden, die beiden Hälften können also vollkommen dicht aneinandergedrückt werden.
Die durch die Schablone abgestrichene und die beim Zusammenpressen der Kernkastenhälften herausfallende Masse kann, wie das bei Kernformmaschinen bereits bekannt ist, durch die Schlitze m zwischen Gestell und
Kernkasten hindurchfallen, so daß dadurch kein Festklemmen eintreten kann. Zum Aneinanderpressen der Kernkastenhälften dienen die Winkelhebel n, die je paarweise zu beiden Seiten des Gestells an den Zapfen ο gelagert sind. An jedem der beiden gegenüberstehenden Hebelarme der Winkelhebel ist eine Zugstange ρ angelenkt. Die Zugstangen sind an ihren Enden durch Bolzen q verbunden, die durch Augen r an den Kernkasten durchgesteckt sind. An der oberen Kernkastenhälfte sind die Bolzen q mit den Zugstangen ρ auf einer Seite scharnierartig verbunden, während auf der anderen Seite zwischen beiden eine lösbare Verbindung besteht, so daß die obere Kernkastenhälfte umgelegt werden kann (Fig. 2). An den dritten Armen der Winkelhebel greift auf jeder Seite die gemeinsame Zugstange s an.
Eine im Gestell α gelagerte Welle t, die an jedem Ende eine Kurbel u trägt, deren eine verlängert ist und als Handhebel ν dient, treibt beide Zugstangen i' gleichmäßig an, so daß in ihnen ganz gleichmäßig Zug oder Druck auftritt. Dadurch werden die Kernkastenhälften ganz parallel zueinander aufeinander zu bewegt. Am Handhebel ν kann ein Gewicht w angebracht werden, um die Kernkastenhälften in ihren Endlagen zu halten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von Formkernen aus Kernmasse, bestehend aus zwei in einem Gestell geführten, parallel gegeneinander beweglichen Kernkastenhälften, dadurch gekennzeichnet, daß beide Kernkastenhälften in der Weise gegeneinander bewegt werden, daß die Mittelachse des von ihnen umschlossenen Hohlraumes immer an gleicher Stelle bleibt.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernkastenhälften durch paarweise zu beiden Seiten des Gestells gelagerte Winkelhebel (n), deren gegenüberstehende gleichlange Hebelarme je einer am Ober- und Unterkasten angreifen, und die durch Zugstangen (s), die durch eine Welle (t) gekuppelt sind, gleichmäßig gegeneinander verschoben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT197730D Active DE197730C (de)

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