DE198018C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE198018C DE198018C DENDAT198018D DE198018DA DE198018C DE 198018 C DE198018 C DE 198018C DE NDAT198018 D DENDAT198018 D DE NDAT198018D DE 198018D A DE198018D A DE 198018DA DE 198018 C DE198018 C DE 198018C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- transmitter
- receiver
- arm
- electromagnet
- pins
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 claims description 5
- 238000004891 communication Methods 0.000 claims description 4
- 230000011664 signaling Effects 0.000 claims description 2
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000002045 lasting effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 description 1
- 230000002688 persistence Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/38—Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
- H04L25/40—Transmitting circuits; Receiving circuits
- H04L25/49—Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems
- H04L25/4902—Pulse width modulation; Pulse position modulation
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 198018 KLASSE 21 α. GRUPPE
JOSEPH HAAR in BIELITZ, Österr.-Schl.
Gegenstand der Erfindung ist ein Druckoder Schreibmaschinentelegraph, bei welchem
sich Geber und Empfänger synchron bewegen und der Empfänger an seinem sich
drehenden Teil einen Anker besitzt, der losgelassen mit ihm gegenüberstehenden Stromschlußstücken
den Stromkreis jenes Typenelektromagneten schließt, der dem zu übertragenden
Zeichen entspricht. Zweck der Erfindung ist, einen derartigen Drucktelegraphen
von besonderer Einfachheit des Baues, leichter Handhabung und sicherer, dauernd
fehlerfreier Wirkungsweise zu schaffen. Die Erfindung besteht darin, daß ein Tasterarm
vorgesehen ist, welcher mittels durch ihn mitgenommener Kontakte Stromschluß in der
die, Motoren verbindenden Leitung" herstellt und beim Niederdrücken der Taste vor einem
der am Senderumfange verteilten Schriftzeichen diese Leitung unterbricht, wobei im
Empfänger der Anker des sich drehenden Elektromagneten mit Spielraum über eine
Sperrung einfällt und daher gleichzeitig mit dem Schließen des Stromkreises des betreffenden
Typenhebelelektromagneten der Schreibmaschine der. Empfangsstation bei jeder
Zeichengebung Ausgleichen eines gegebenenfalls aufgetretenen, im Spielräume der Ankersperrung
liegenden Fehlers bewirkt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Drucktelegraphen, und zwar ist Fig. 1
Grundriß des Senders, Fig. 2 ein Vertikalschnitt durch diesen, Fig. 3 Grundriß des
Empfängers und Fig. 4 Vertikalschnitt durch diesen. Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der
Linie α-α der Fig. 1.
Der Sender (Fig. 1 und 2) trägt auf der
Grundplatte 1 einen ringförmigen Körper, welche^ aus zwei konzentrischen metallischen
Teilen 2, 3 besteht, die durch eine isolierende Zwischenlage 4 getrennt sind. Jeder dieser
beiden Teile 2, 3 besitzt an seiner Unterseite eine Ringnut 5 bzw. 6, vorzugsweise mit
Schwalbenschwanzquerschnitt, in der ein genau eingepaßtes Gleitstück 7 bzw. 8 beweglich
ist. Das Gleitstück 7 trägt zwei nach unten ragende Stifte 9, 10 und ebenso das Gleitstück
8 die beiden Stifte 11, 12. Die Stifte 9
und 12 sind aus Metall, die Stifte 10 und Ii
dagegen aus einem die Elektrizität nicht leitenden Materiale hergestellt. Der_ Ringkörper
trägt an seiner Oberseite entsprechend verteilt die zu gebrauchenden Schriftzeichen.
In der Grundplatte 1 ist ein kleiner Elektromotor .13 eingebaut, dessen Welle 14 am
Ende einen federnden Arm 15 mit Taster 16
trägt. Ferner ist um die Welle 14 lose drehbar ein Arm 17 aus nicht leitendem Materiale
angeordnet, der zwei metallische Stifte 18, 19
trägt. Diese Stifte sind am Oberende blank, unter dem federnden Arm 15, diesem gegenüber
jedoch isoliert, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Sie gleiten auf zwei Kontaktringen 20,
21. Die Stifte 9, 10, 11, 12, sowie 18 und 19
sind so angeordnet, daß der federnde Arm 15 in der Ruhelage symmetrisch zwischen
diesen Stiften liegt und keinen berührt.
Der Empfangsapparat (Fig. 3 und 4) besitzt wieder einen auf einer Grundplatte 22
angeordneten metallischen Ringkörper 23, an dessen Oberseite die Schriftzeichen in gleicher
Weise wie beim Sender verteilt sind. In der
Mitte ist ein kleiner Elektromotor 24 gelagert, dessen Welle 25 am Oberende in dem
mit 23 verbundenen Kreuz 26 gelagert ist. Der Elektromotor 24 trägt einen drehbaren
Arm 27, an dessen Ende ein Elektromagnet 28 sitzt. Ein zweiter Arm 29 des Elektromotors
trägt mittels Feder 30 den Anker 31, der dem Kerne des Elektromagneten 28 gegenübersteht.
Dieser Anker besitzt dem Innenrande des Ringes 23 gegenüber eine Höhlung
32. Am Innenrande des Ringes 23 sind bei jedem Schriftzeichen zwei isolierte Metallstifte
33, 34 angeordnet, welche in die Höhlung 32 des Ankers 31 ragen, wenn dieser
vom Elektromagneten 28 nicht angezogen ist. Die beiden Stifte 33, 34 bei jedem Schriftzeichen
stehen mit dem Elektromagneten 35 des betreffenden Typenhebels 36 der zugehörigen.
Schreibmaschine in Verbindung.
Die Batterie 37 ist an einem Pol durch die Leitung 38 mit dem Ring 2 verbunden. Der
andere Pol steht über einem Umschalter 43 s
mit der Fernleitung 43 in Verbindung, die zum Elektromotor 24 führt, der bei 44 an
die Erde angeschlossen ist. Der Ring 3 ist durch eine Leitug 39 beim Kontakte 39 b des
Umschalters 43" angeschlossen, und von der Leitung 38 führt eine Zweigleitung 38 a zum
zweiten Kontakt 38* des Umschalters 43 s.
Der Umschalter 43" wird zwecks Umkehrung
der Drehrichtung der Elektromotoren bzw. Umkehrung der Stromrichtung vom Kontakt
39* in die gestrichelt gezeichnete Stellung auf Kontakt 38* umgelegt, wodurch die Pole
der Batterie 27 m bezug auf die Leitung 43
vertauscht werden. Die Ringe 20 und 21 stehen durch 40, 41 mit dem Elektromotor
13 in Verbindung, der bei 42 an die Erde angeschlossen ist. Der Elektromagnet 28
steht durch 45 mit 43 und durch 46 mit 44 in Verbindung.
Wird am Sender der Tasterhebel aus der in Fig. ι gezeichneten Ruhestellung gedreht,
beispielsweise nach links, so .kommt er in Berührung mit den leitenden Stiften 9 und 18,
wodurch der Stromkreis 37, 38, 2, 9, 15, 18, 20, 40, 13, 42, 44, 24, 43, 37 geschlossen wird
und sich die beiden Elektromotoren synchron drehen, da gleichzeitig durch die Abzweigungen
45, 46 Strom zum Elektromagneten 28 gelangt und dieser den Anker 31 anzieht, so
daß er gegenüber den Stiften 33, 34 kreist. Wird nun am Sender der kreisende Tasterhebel
15 gegenüber dem zu übermittelnden Schriftzeichen niedergedrückt, so wird der
Stromkreis unterbrochen, da durch das Niederdrücken des federnden Hebels 15 die leitende
Verbindung zwischen den Stiften 9 und 18 aufgehoben wird. Die Elektromotoren werden
nicht mehr angetrieben und der Elektromagnet 28 wird stromlos. Eine durch das.
Beharrungsvermögen des Elektromotors 13 bedingte Weiterbewegung desselben wird durch
den Fingerdruck auf den durch den Arm 15 fest mit dem Motor verbundenen Taster 16
verhindert.
Gleichzeitig wird der Elektromotor 24 dadurch gesperrt, daß beim Stromloswerden des
Elektromagneten 28 der Anker 31 durch die Feder 30 vom Kerne weggeschnellt wird, wobei
die Stifte 33, 34 des entsprechenden Schriftzeichens in seine Höhlung 32 gelangen und
Weiterdrehung verhindern. Durch den Anker 31 wird'nun der Stromkreis des Elektromagneten
35 des betreffenden Schriftzeichens der Schreibmaschine geschlossen und der den Anker dieses Elektromagneten tragende Typenhebel
36 verschwenkt.
Bei jedem einzelnen Schriftzeichen wiederholt sich derselbe Vorgang.
Infolge des Umstandes, daß bei jeder Zeichengebung gleichzeitig mit dem Anhalten
des drehbaren Armes des Senders auch das Sperren des sich drehenden Armes des Empfängers
erfolgt, wobei die Höhlung des Ankers mit Spielraum über die Sperrstifte einfällt,
wird erreicht, daß ein gegebenenfalls auftretender Fehler im Synchronismus bei jeder Zeichengebung ausgeglichen wird und
die drehbaren Teile nach der Zeichengebung wieder gleich und von gleicher Stellung angehen.
Der Spielraum der Sperrung kann dabei derart gewählt werden, daß er größer als eine beliebig zu bestimmende Fehlergrenze
ist. ,
Dadurch, daß zwei Gleitstücke 7 und 8 mit je zwei Stiften, sowie am Arme 17 auch zwei
Kontaktstifte 18 und 19, ferner zwei Kontaktringe
20, 21 angeordnet sind, kann die Einrichtung sowohl für Links- als auch für
Rechtsdrehung verwendet werden.
Claims (3)
- Patent-An Sprüche:i. Drucktelegraph, bei welchem sich Geber und Empfänger synchron bewegen und der Empfänger an seinem sich drehenden Teile einen Elektromagneten trägt, dessen Anker beim Loslassen gegen ihm gegenüberstehende Stromschlußstücke den Stromkreis jenes Typenhebelelektromagneten schließt, der dem zu übertragenden Zeichen entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß im Sender ein sich mit dessen Motor drehender Tasterarm vorgesehen ist, welcher mittels durch ihn mitgenommener Kontakte Stromschluß in der die Motoren verbindenden Leitung herstellt und beim Niederdrücken der Taste vor einem der am Senderumfange verteilten Schriftzeichen diese Leitung unterbricht, wobei im Empfänger der Anker des kreisenden Elektromagneten mit Spielraumüber eine Sperrung einfällt und daher bei jeder Zeichengebung Ausgleichen eines gegebenenfalls aufgetretenen, im Spielraum der Ankersperrung liegenden Fehlers im Synchronismus bewirkt, so daß die sich drehenden Teile von Geber und Empfänger nach jeder Zeichengebung gleich und von gleicher Stellung angehen.
- 2. Drucktelegraph - nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Schriftzeichen tragender und mit der Batterie verbundener leitender Ring des Senders an seiner Unterseite einen Gleitkontakt trägt, der durch den federnden Arm des Elektromotors mitgenommen wird, wobei auf der Welle des Elektromotors ein zweiter gleichfalls durch diesen Arm mitgeführter Kontakt isoliert, lose drehbar angeordnet ist, der mit dem Elektromotor in Verbindung steht.■
- 3. Drucktelegraph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (24) des Empfängers mittels eines Armes (27) den Sperrmagneten (28) und mittels Armes (29) und Feder (30) den Sperranker (31) trägt, der gegenüber von zwei übereinanderliegenden Stiften (33, 34) am inneren Umfange des Zeichenringes (23) steht und eine diese Stifte mit seitlichem Spielraum aufnehmende Höhlung besitzt, so daß er, bei dem durch Drehen des federnden Armes (15) des Senders bewirkten Stromschluß durch den Elektromagneten (28) angezogen wird und mit dem Motor (24) kreist, jedoch bei durch Niederdrücken des Armes (15) bei einem Schriftzeichen im Sender bewirkter Stromunterbrechung über die diesem Schriftzeichen im Empfänger entsprechenden Stifte (33, 34) einfällt und gleichzeitig mit der Sperrung des Empfängers in bekannter Weise den Strom im Stromkreis des Typenhebelelektromagneten (35) des zu übertragenden Zeichens schließt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE198018T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198018C true DE198018C (de) |
Family
ID=5756729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198018D Active DE198018C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198018C (de) |
| FR (1) | FR378444A (de) |
-
0
- DE DENDAT198018D patent/DE198018C/de active Active
-
1907
- 1907-06-04 FR FR378444A patent/FR378444A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR378444A (fr) | 1907-10-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE198018C (de) | ||
| AT93708B (de) | Taste für Gegenkorrespondenz für Telegraphen- od. dgl. Anlagen. | |
| DE110500C (de) | ||
| DE260809C (de) | ||
| DE219344C (de) | ||
| DE592796C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen | |
| DE224200C (de) | ||
| DE111478C (de) | ||
| DE188758C (de) | ||
| DE917262C (de) | Schrittschaltwerk mit Steuerung durch Stromimpulse | |
| DE500448C (de) | Einrichtung zur Umschaltung von Abstimmitteln, insbesondere in schweren, drahtlosen Geraeten | |
| DE95026C (de) | ||
| DE245385C (de) | ||
| DE75464C (de) | Drucktelegraph mit durch Stromstöfse wechselnder Richtung bewegten Typenrädern | |
| DE428939C (de) | Elektrischer Fernschreiber | |
| DE44338C (de) | Schaltvorrichtung zur Abgabe verschiedener Signale mittelst eines einzigen Schlüssels | |
| DE152751C (de) | ||
| DE248233C (de) | ||
| DE265530C (de) | ||
| DE158758C (de) | ||
| DE163210C (de) | ||
| DE188235C (de) | ||
| AT99860B (de) | Einrichtung zur Erhöhung der Betriebssicherheit von Hughesapparaten. | |
| DE179852C (de) | ||
| DE905142C (de) | Springfernschreiber |