DE1981011U - Zentrifugalstreuer, insbesondere fuer duengemittel. - Google Patents

Zentrifugalstreuer, insbesondere fuer duengemittel.

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DE1981011U
DE1981011U DEF33323U DEF0033323U DE1981011U DE 1981011 U DE1981011 U DE 1981011U DE F33323 U DEF33323 U DE F33323U DE F0033323 U DEF0033323 U DE F0033323U DE 1981011 U DE1981011 U DE 1981011U
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DE
Germany
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centrifugal
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grit
discs
spreading
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DEF33323U
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Hans Flender
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/006Regulating or dosing devices
    • A01C17/008Devices controlling the quantity or the distribution pattern
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/001Centrifugal throwing devices with a vertical axis

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
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  • Nozzles (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

ΒΑ.70064Β*-§.ί2δ7
HANSFLENDER Siegen, den 5. Dezember
Zentrifugalstreuer, insbesondere für Düngemittel
Die Neuerung betrifft einen Zentrifugalstreuer, insbesondere zum Ausstreuen mineralischer Düngemittel, welcher zwei übereinander angeordnete im Betrieb rotierende Schleuderscheiben besitzt, die mit Wurfschaufein ausgestattet sind und auf die das Streugut aus dem darüber angeordneten Vorratsbehälter durch mehrere Fallrohre und verstellbare Durchlaßöffnungen aufgegeben wird. Die Verstellung der Durchlaßöffnungen erfolgt durch zwei übereinander liegende drehbare Scheiben, in denen ein bestimmtes System von Löchern so angeordnet ist, daß durch Verdrehung der einen Scheibe um einen bestimmten Winkel und Festhalten der anderen Scheibe alle erforderlichen Dosierungen eingestellt werden können.
Mit der Neuerung wird der Zweck verfolgt, einen Zentrifugalstreuer zu bauen, mit dem das Streugut in einer größeren Breite und Gleichmäßigkeit verteilt wird und in einfacher und bequemer Weise die Auslaßmenge des Streugutes reguliert wird.
Bei den bekannten Zentrifugalstreuern wird nur in einer horizontalen Ebene gestreut, welches den Nachteil bringt, daß große Unterschiede in der Streudichte unvermeidbar sind und die Streubreite bei sonst gleichen Bedingungen kleiner ist. Die Bedienung und Dosierung der bekannten Zentrifugalstreuer ist insoweit nachteilig, als für das Öffnen und Schließen, das linksseitige und rechtsseitige Streuen und für die Mengenregelung zwei oder mehrere Hebel bedient werden müssen. Bei der vorliegenden Neuerung geschieht die Bedienung und Dosierung nur über einen Hebel.
Neuerungsgemäß wird nun vorgeschlagen, den von einer Schleuderscheibe abgeschleuderten Streufächer durch einen zweiten Streufächer zu überdecken, welcher von einer etwas nach oben gewölbten zweiten Schleuderscheibe gebildet wird. Die beiden Schleuderscheiben sind übereinander
angeordnet und werden über Fallrohre mit Streugut versehen. Die Bedienung erfolgt über einen Hebel, der eine Scheibe mit Lochblenden bewegt, welche so angeordnet sind, daß bei bestimmten Stellungen des Hebels die darunter liegenden Löcher einer feststehenden Scheibe teilweise oder ganz geöffnet oder geschlossen werden.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Neuerung erläutert:
Fig. 1 zeigt eine schematische Querschnittsdarstellung des Zentrifugalstreuers mit zwei übereinander angeordneten Schleuderscheiben.
Fig. 2 die Schleuderscheibe des gleichen Streuers von oben gesehen mit vier Wurfschaufeln
Fig. 3 eine schematische Profildarstellung der beiden Schleuderscheiben mit Wurfschaufeln .
Fig. 4 die Bedienungsscheibe in der geschlossenen Stellung
Fig. 5 die Bedienungs scheibe in der geöffneten Stellung
Fig. 6 die Bedienungsscheibe in der Stellung für linksseitiges Streuen
Fig. 7 die Bedienungs scheibe in der Stellung für rechtsseitiges Streuen
Die Drehrichtung der Schleuder scheiben ist von oben gesehen rechtsdrehend.
Der Zentrifugalstreuer besteht im wesentlichen aus dem Vorratsbehälter 8, in dessen Bodenplatte 6 sich die mit Hilf e der Bedienungs scheibe 5 mit Verstellhebel 7 verschließ- und verstellbar angeordneten Durchlaßöffnungen 4, 14, 3, 13 befinden und den beiden Schleuderscheiben 1, 2, die übereinander angeordnet und fest miteinander verbunden sind und mit Wurfschaufeln 10, 11 versehen sind. Die obere Schleuderscheibe 2 ist in radialer äußerer Richtung nach oben gewölbt und hat in der Mitte eine kreisförmige Durchlaßöffnung, damit das Streugut aus dem Vorratsbehälter 8 über die Durchlaßöffnungen 4, 14 und die Fallrohre 21, 23 auf die untere Schleuderscheibe fallen kann. Die untere Schleuderscheibe 1 verteilt das Streugut fächerartig in einem Halbkreis und die obere Schleuderscheibe 2 schleudert das Streugut
-3-
nur seitlich nach links und rechts,, wobei die obere Schleuderscheibe infolge des angehobenen Abwurfwinkels eine größere Streubreite erreicht. Bei den bisher bekannten Zentrifugalstreuern hat sich als nachteilig gezeigt, daß die Streudichte am Rand.des Streugürtels wesentlich geringer ist. Um dies zu verhindern, wird bei der Neuerung der Rand des Streugürtels nochmals mit Streugut überdeckt. Diese Aufgabe hat die obere Schleuderscheibe 2. Die Streumengen der oberen zur unteren Schleuderscheibe verhalten sich annähernd wie 1:3, so daß die Durchlaßöffnungen 3, 13 und 4, 14 sich flächenmäßig ebenfalls wie 1:3 verhalten. Die Durchlaßöffnungen 3, 13 und 4, 14 sind auf der Bodenplatte 6 so angeordnet, daß die beiden Tangenten vom Mittelpunkt an den Rand einer Öffnung den gleichen Winkel bei den größeren und den kleineren Durchlaßöffnungen einschließen. Die kleineren Durchlaßöffnungen 3, 13 liegen näher am Mittelpunkt als die größeren Durchlaßöffnungen 4, Es ist deshalb erforderlich, daß die Fallrohre 20, 22 der kleineren Durchlaßöffnungen 3, 13 schräg nach außen angeordnet sind, damit das Streugut auf den oberen Schleuderteller 2 gelangen kann. Die Fallrohre 21, der größeren Durchlaß öffnungen 4, 14 sind schräg nach innen angeordnet und beaufschlagen die untere Streuscheibe 1 mit Streugut. Die Bedienungsscheibe 5 mit den Dosieröffnungen 15,16,17,18 und dem Verstellhebel 7 ist verdrehbar gegenüber der Bodenplatte 6 mit den Durchlaßöffnungen 4> Die Dosieröffnungen sind so angeordnet, daß sie durch Verdrehen der Bedienungsscheibe 5 die Durchlaßöffnungen entweder verschließen oder ganz bzw. teilweise öffnen.
Fig. 4 zeigt die geschlossene Stellung. Die Durchlaßöffnungen 4, 14 werden von der Bedienungs scheibe 5 verschlossen. Die offene Stellung zeigt Fig. Die Dosieröffnungen 16, 17 decken sich mit den Durehlaßöffnungen 4, Die Mengenregulierung des Streugutes erfolgt durch Zwischenstellungen der Bedienungs scheibe 5.
Soll das Streugut in Fahrtrichtung betrachtet nur die linke Seite bestreuen, so erreicht man dies durch Öffnen der Durchlaßöffnung 14, während die Durchlaßöffnung 4 geschlossen ist. Die Bedienungsscheibe wird dann so eingestellt, daß die Dosieröffnung 18 sich mit der Dosieröffnung 14 deckt (Fig. 6). Bei rechtsseitigem Streuen (Fig. 7) ist die Durchlaßöffnung 14
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verschlossen und die Dosieröffnung 15 deckt sich mit der Durchlaßöffnung 4. Bei den kleineren Durchlaßöffnungen 3, 13 erfolgt die Bedienung auf die gleiche Weise wie bei den großen Durchlaßöffnungen 4, 14.
Bei verschiedenartigen Streugütern, wie zum Beispiel gekörnter oder staubförmiger Mineraldünger, ist es notwendig die Bodenplatte mit den Fallrohren und die Bedienungsscheibe zusammen zu verdrehen. Deshalb ist der Flansch 26 des Vorratsbehälters 8 mit Hilfe von Langlöchern 12 an die Bodenplatte 6 angeschraubt.
Soll das Streugut nur mit der oberen oder unteren Schleuderscheibe gefahren werden, dann wird auf die Bedienungsscheibe 5 ein Ring eingelegt, der entweder alle kleinen oder alle großen Durchlaßöffnungen und Dosieröffnungen verschließt.
Um zu verhindern, daß teilweise auch Streugut in Fahrtrichtung geschleudert wird, deckt das Prallblech 24 die untere und die obere Schleuderscheibe ab. Das Prallblech 25 deckt nur die obere Schleuderscheibe nach hinten ab, so daß die obere Schleuderscheibe seitlich streut. Die beiden Schleuderscheiben 1/2 werden über die Welle 19 angetrieben. Im Vorratsbehälter 8 wird ein Rührfinger 9 ebenfalls von der Welle 19 angetrieben, damit auch klumpenförmiges oder klebriges Streugut verwendet werden kann.
Das oben beschriebene Streugerät läßt sich zu einer verbesserten Form erweitern, wenn zwei der beschriebenen doppelten Schleuderscheiben 1, 2 so nebeneinander angeordnet werden, daß sie sich gegenläufig drehen. Das Streugerät würde dann insgesamt aus vier Schleuderscheiben bestehen.

Claims (6)

S chut ζ an sprüche
1. Zentrifugalstreuer, insbesondere zum Ausstreuen mineralischer Düngemittel, welcher rotierende Schleuderscheiben besitzt, die mit Wurfschaufeln ausgestattet sind und auf die das Streugut aus dem darüber angeordneten Vorratsbehälter durch mehrere verstellbare Durchlaßöffnungen und über Fallrohre aufgegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Schleuderscheiben vorhanden sind und eine der Schleuderscheiben unter einem bestimmten Winkel in radialer äußerer Richtung nach oben gewölbt und die andere Schleuderscheibe eben ist.
2. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine ebene und eine nach oben gewölbte Schleuderscheibe übereinander angeordnet sind und von einer Welle angetrieben werden.
3. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Schleuderscheibe nach oben gewölbt ist und in der Mitte ein kreisförmiges Loch besitzt, durch welchesdas Streugut auf die untere ebene Schleuderscheibe fällt.
'4. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, 2 und 3 mit insgesamt vier Schleuderscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der doppelten Schleuderscheiben nach Anspruch 2 nebeneinander angeordnet sind und gegensinnig rotieren.
5. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosierscheibe(5)mit Verstellhebel(7)und die Bodenplatte(6) gegeneinander verdrehbar sind und ein System von Löchern(3, 4, 13, 14, 15, 16, 17, 18) besitzen, welches so angeordnet ist, daß durch Verdrehen einer Scheibe das Öffnen und Schließen der Streugut zuführung, alle erforderlichen Mengen-Dosierungen und das halbseitige Streuen eingestellt werden kann.
6. Zentrifugalstreuer nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Streugutzuführungen der unteren Schleuderscheibe (l) oder der oberen Schleuderscheibe(2)durch Einlegen von Ringen abgedeckt werden können, so daß entweder nur die obere oder die untere Schleuderscheibe streut.
DEF33323U 1967-12-09 1967-12-09 Zentrifugalstreuer, insbesondere fuer duengemittel. Expired DE1981011U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906756A1 (de) * 1989-03-03 1990-09-06 Rauch Landmaschfab Gmbh Schleuderstreuer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906756A1 (de) * 1989-03-03 1990-09-06 Rauch Landmaschfab Gmbh Schleuderstreuer
DE3906756C2 (de) * 1989-03-03 1998-05-07 Rauch Landmaschfab Gmbh Schleuderstreuer

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