DE19811993A1 - Dichtungsmuffe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungsmuffe (12) aus einem elastischen Material, zum Verbinden eines Wellschlauchendes (5') mit einem Rohrende (2'), insbesondere Lüfterrohrende, durch Überlappen des Rohrendes (2') mit in gewindegangartige Vertiefungen (6) des Wellschlauches (5) eingreifendem Wulst, und schlägt zur Erzielung einer dichtenden Anschlußhalterung vor, daß der Wulst als auf der Außenseite der Dichtungsmuffe (12) liegender Ringwulst (13) ausgebildet ist, welcher im Überkreuzungsbereich (27) des Innengewindekammes (8') in eine Verbindungslage tritt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dichtungsmuffe aus
einem elastischen Material, zum Verbinden eines Well-Schlauch
endes mit einem Rohrende, insbesondere Lüfter
rohrende, durch Überlappen des Rohrendes, mit in die
gewindegangartigen Vertiefungen des Wellschlauches
eingreifendem Wulst.
Die klassische Art einer Sicherung der diesbezüglichen
Rohr/Schlauchverbindung ist die Schelle in ihren unter
schiedlichsten gestalterischen Ausprägungen
Durch die DE-GM 82 27 425 ist es bekannt, den in die
gewindegangartigen Vertiefungen des Wellschlauches
eingreifenden Wulst an der Muffe als Innengewinde auszu
bilden. So läßt sich der dort wendeldraht-armierte
Wellschlauch schraubtechnisch, also schellenlos mit der
Muffe verbinden. Zur Dichtung gegenüber dem einstecken
dem Rohrende dient ein der Muffe zugeordneter O-Ring.
Das einsteckende Rohrende fluchtet schlauchinnenseitig
mit den Schlauchinnenseiten der gewindegangartigen
Vertiefungen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung zu schaffen,
bei der eine gattungsgemäße Muffe die Dichtung und
Halterung in zuordnungsgünstiger Weise übernimmt.
Diese Aufgabe ist zunächst und im wesentlichen bei
einer Dichtungsmuffe mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst, wobei darauf abgestellt ist, daß der Wulst als
auf der Außenseite der Dichtungsmuffe liegender Ring
wulst ausgebildet ist, welcher im Überkreuzungspunkt
des Innengewindekammes in eine Verwindungslage tritt.
Auf diese Weise wirkt der Dichtungsmuffen-Körper in
abdichtender Weise einerseits mit dem Rohr direkt zusam
men und andererseits mit der Innenseite des Wellschlau
ches, der aufgrund seiner Gewindeausbildung einen
ausgezeichneten abzugsperrenden Fügeeingriff des besag
ten Ringwulstes erlaubt. Es kommt zu einer überwech
selnden Anlage des Ringwulstes von der einen Flanke,
über den Kamm gehend, zur anderen Flanke. Die Gewinde
muffe besteht vorzugsweise aus Weich-PVC. Die Verbin
dung ist überraschend so dicht, daß jede weitere klassi
sche Dichtung, wie beispielsweise die geschilderte
O-Ring-Dichtung entfallen kann. Hinzu kommt der auch
hiermit zusammenhangende Fügeeingriff als Sperre gegen
über trennenden Kräften der verbundenen Teile, bei
spielsweise durch die Hanglast des Wellschlauches.
Auch braucht die Gewindezone nicht - wie beim Vorgänger - schraub
technisch überwunden zu werden. Die zu verbin
denden Enden werden vielmehr willensbetont durch kraft
volles Ineinanderstecken verbunden. Vorteilhaft ist es
weiter, daß der Ringwulst einsteckseitig eine kegel
stumpfartige Flanke aufweist. Die begünstigt die ent
sprechende Steckverbindung aufgrund der daraus auch
gewonnenen zentrierenden Wirkung. Man erreicht einen
nahezu widerhakenartigen Hintergriff an der entsprechen
den Flanke des Innengewindes, wenn die der kegelstumpf
artige Flanke gegenüberliegende Flanke des Ringwulstes
senkrecht zur Längsmittelachse der Dichtungsmuffe ge
stellt ist. Anschmiegeförderlich erweist sich sodann
eine Maßnahme dahingehend, daß der Fuß der gegenüberlie
genden Flanke eine ein Filmscharnier bildende Ringrille
aufweist. Weiter ist die Dichtungsmuffe gekennzeichnet
durch einen Anschlagbund an einem dem Dichtungswulst
gegenüberliegenden Öffnungsrand. Das Zusammenstecken
von Dichtungsmuffe und Wellschlauch findet so eine
merkbare Begrenzung. In vorteilhafter Weise bildet der
Ringwulst den Öffnungsrand. Dichtungstechnisch vorteil
haft wirkt sich eine nach innen ragende Dichtungslippe
am Öffnungsrand aus. Eine zusätzliche, ankerartige
Sicherung der Steckverbindung gegenüber trennenden
Kräften besteht sodann durch zwischen Anschlag und
Ringwulst radial abragende Einzelstege. Eine solche
rotationssymmetrische Reihe von Einzelstegen ermöglicht
auch den gewindebedingten übertritt der einzelnen "An
ker" von der einen Flanke des Innengewindes zur ande
ren. Der Seitenwechsel findet dabei gleichsam in selbst
einregelnder Weise in der Lücke zwischen solchen Einzel
stegen statt. Um das abgelängte Ende des Wellschlauches
einzufassen, besteht ein diesbezüglicher Vorschlag
durch eine am Rand des Anschlagbundes angeformte Un
schlagmanschette. Die läßt sich wie ein Hemdkragen
umlegen. Das ergibt einen sauberen Abschluß des diesbe
züglichen Endes. Endlich ist es noch von Vorteil, daß
der Abstand zwischen der Ebene der Einzelstege und der
Ebene des Ringwulstes einer Gewindegangsteigung ent
spricht. Eine entsprechend axiale Beabstandung kann
auch zum Anschlagbund hin angewandt sein.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand
eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispie
les näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen einem Schrägdach zugeordneten Dachentlüf
ter mit sich unter der Dachhaut fortsetzendem
Lüfterrohr, welches über eine als Adapter
fungierende Dichtungsmuffe mit einem biegsamen
Schlauch, einem sogenannten Wellschlauch,
steckverbunden ist,
Fig. 2 Lüfterrohr, Dichtungsmuffe und Wellschlauch
als Schnitthälften in Explosionsdarstellung,
eine Grundversion verkörpernd,
Fig. 3 einen Querschnitt in verbundenem Zustand der
genannten Teile,
Fig. 4 die Dichtungsmuffe in Unteransicht,
Fig. 5 den Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 die Dichtungsmuffe in Unteransicht, eine abge
wandelte Version wiedergebend, betreffend eine
angeformte Umschlagmanschette in Entformungs
stellung,
Fig. 7 den Schnitt gemäß Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 diese Dichtungsmuffe in Darstellung wie Fig.
6, jedoch bei in ihre Funktionsstellung über
führter Umschlagmanschette,
Fig. 9 den Schnitt gemäß Linie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 die Dichtungsmuffe gemäß Grundversion in Sei
tenansicht,
Fig. 11 die Dichtungsmuffe gemäß Variante Fig. 6,
jedoch in Wellschlauchzuordnung und schlauch
randeinfassender Lage der Umschlagmanschette.
Der in die Dachhaut 1 eines Schrägdaches integrierte
Dachentlüfter D läßt sich in festgelegten Grenzen bezüg
lich seines Lüfterrohres 2 in der Dachneigungsebene
verschwenken, bevorzugt in die aus Fig. 1 ersichtliche
Vertikale x-x bringen und fixieren.
Hierzu stützt sich das Lüfterrohr 2 über eine ihm ange
formte Kappe 3 an einer Kuppel 4 einer entsprechend
gestalteten Dacheindeckungsplatte ab. Auf der Außensei
te der Kuppel 4 läßt sich die innenseitig formangepaßte
Kappe 3 praktisch kugelgelenkartig verstellen. Um dies
auf die Neigungsebene des Daches zu beschränken, ist
die Kuppel 4 seitlich abgeflacht und die Kappe adäquat
ausgebildet.
Den Strömungsverbund zu einer gegebenenfalls feststehen
den Hausleitung übernimmt ein Wellschlauch 5. Der be
steht aus Weich-PCV und kann in Form eines Harmonikakör
pers realisiert sein. Dargestellt und bevorzugt ist ein
Wellschlauch 5 mit gewendeltem Faltenverlauf, so daß
also, von der Innenseite gesehen (vergleiche Fig. 2),
gewindeartige Vertiefungen 6 vorliegen, die sich mantel
wandseitig als gewindeartige Erhöhungen 7 abzeichnen.
Diese als wendelförmige Falten erscheinenden Erhöhungen
7 sind in ihrem Kamm 8 durch eine Drahtwendel 9 abge
stützt. Die Gewindesteigung liegt im selbstsperrenden
Bereich. Der schlaucheinwärtsweisende Innengewindekamm
ist mit 8' bezeichnet.
Der Querschnitt der Drahtwendel 9 ist auf ganzer Länge
abgedeckt. Hierzu ist eine Kammer 10 realisiert. Diese
läßt sich durch ein überlappendes Doppelband-Wickelver
fahren der so erzeugten Schlauchwandung erzielen.
Der Wellschlauch 5 geht dachraumseitig in einen Steck
vorsprung 11 über. Ein solcher Steckvorsprung 11 kann
durchmessergestuft ausgebildet sein, wobei der passende
Steckvorsprung sich durch eventuell notwendiges Zurück
schneiden eines solchen Adapterteils ergibt.
Die Verbindung zwischen dem aus Hart-PVC gebildeten
Lüfterrohr 2 und dem Wellschlauch 5 geschieht unter
Zwischenschaltung eines Adapters in Form einer Dich
tungsmuffe 12. Die besteht aus Weich-PVC und weist
sowohl die Eigenschaft einer ausgezeichneten Elastizi
tät auf und die einer kraftvollen Flexibilität, dies
aufgrund der Verwendung entsprechend rückstellfähigen
Materiales.
Zum Verbinden der beiden Teile 2 und 12 weist die Dich
tungsmuffe 12 einen auf den Außendurchmesser des zumin
dest außenseitig zylindrischen Lüfterrohres 2 angepaß
ten Innendurchmesser auf. Im Gegenzug ist die Körpergrö
ße der Dichtungsmuffe 12 so abgestimmt, daß sie nicht
nur das Rohrende 2' aufnehmen kann, sondern zugleich
eine abzugssichere Zuordnung der Dichtungsmuffe 12 im
korrespondierenden Wellschlauchende 5' erlaubt. Als
diesbezügliches, verhakungsartig wirkendes Element
dient ein Wulst, realisiert als unterbrechungsfrei
durchgehender Ringwulst 13.
Der Ringwulst 13 ist dem zuordnungsseitigen Ende der
Dichtungsmuffe 12 angeformt. Er wurzelt in einer zylin
drischen Ringwand 14 der Dichtungsmuffe 12 und lädt mit
einer größeren Materialanhäufung zur Außenseite der
Dichtungsmuffe 12 hin aus. Sie bildet am diesbezügli
chen Öffnungsrand 15 der Dichtungsmuffe 12 eine endsei
tig ausspitzende Dichtlippe 16.
Die rotationssymmetrisch umlaufende Dichtlippe 16 steht
so im Untermaß des allgemeinen lichten Durchmesser der
Dichtungsmuffe 12. Insofern entsteht eine willkommene
Spannanlage der Dichtlippe 16 an der Mantelwand des
Lüfterrohrendes 2.
Das Rohrende 2' des Lüfterrohres 2 ist außenseitig
endnah konusbildend gefast. Die Fassung trägt das Be
zugszeichen 17. Letztere wirkt steckzentrierend mit
einer konvexen Verrundung 18 des dortigen Öffnungsran
des 19 der Dichtungsmuffe 12 zusammen.
Gleichfalls auch unter den Gedanken der Zentrierungshil
fe fallend, hier jedoch in Bezug auf den Wellschlauch
5, ist sodann die Maßnahme anzusehen, daß der Ringwulst
13 einsteckseitig eine kegelstumpfartige Flanke 20
besitzt. Die fällt, in Steckzuordnungsrichtung liegend
(siehe Pfeil y), nach auswärts fliehend ab. Die ent
sprechend rotationssymmetrische Abflachung schließt, in
Steckrichtung Pfeil y gesehen, einen spitzen Winkel
Alpha von ca. 60° zur Längsmittelachse z-z der Dich
tungsmuffe 12 ein (vergleiche Fig. 2). Die Peripherie
der Ringwulst-Flanke 20 geht jedoch in eine auffallend
konvexe, gut einen Viertelkreis ausmachende Rundung 21
über, um anschließend eine wieder auf die zylindrische
Ringwand 14 ausgerichtete, steile Flanke 22 auszubil
den. Diese, der schrägen Flanke 20 gegenüberliegende,
steile Flanke 22 steht im wesentlichen senkrecht zur
Längsmittelachse z-z der Dichtungsmuffe 12, eher sogar
im Sinne eines Hinterschnitts.
Aus Fig. 2 ist sodann deutlich zu erkennen, daß der
Fuß der steilen Flanke 22 eine Ringrinne 23 besitzt.
Letztere räumt die diesbezügliche, im wesentlichen
rechtwinklige Übergangsecke zwischen der Mantelwand
der Ringwand 14 und der Ringfläche der Flanke 22 aus,
so daß hier praktisch ein Filmscharnier 24 erreicht
ist, in jedem Fall aber eine größere Kippfreudigkeit
des Ringwulstes 13 zur Ringwand 14 hin, in der er wur
zelt.
Die entsprechende Beweglichkeit im Wurzelbereich des
Ringwulstes 13 fördert dessen anschmiegende Beweglich
keit gegenüber dem wendelförmigen Verlauf der gewindear
tigen Vertiefung 6. Dies ist erstrebenswert, weil der
Außendurchmesser des kreisrunden Ringwulstes 13 größer
ist als der quer zur Längsmittelachse z-z gemessene,
Schlauchinnere Abstand der jeweiligen Seitentäler 25
der gewindeartigen Vertiefung 6 zueinander. Letztere
(25) bilden den Innengewindekamm 8'. Die Seitentäler 25
reichen, unter Belassung eines geringen Abstandes,
bis in die Nähe der Mantelwand der Ringwand 14 der
Dichtungsmuffe 12.
Da der Flankenverlauf der von den Tälern 25 ausgehenden
Faltflanken 26 etwa einen so großen Schrägungswinkel
aufweisen wie die kegelstumpfförmige Flanke 20 des
Ringwulstes 13, kommt es zu einem fügegünstigen einrat
schenden Einführen des als Verankerungselement fungie
renden Ringwulstes 13 im offenen Wellschlauchende 5'.
Da das Kerbtal der Seitentäler 25 aufgrund der Wendel
form die streng senkrecht zur Längsmittelachse z-z
verlaufende Ebene E-E des Ringwulstes 13 schneidet, - die
spitzwinklige dazu stehende Ebene der Gewindestei
gung ist mit E'-E' deklariert -, nimmt der hochelasti
sche Ringwulst 13 im Überkreuzungsbereich 27 des Innen
gewindekammes 8' eine Verwindungslage ein. Es sei auf
Fig. 3 verwiesen. Dort lenkt das querschnittsschmale
re, daher einschnürende Seitental 25 den Ringwulst 13
in kammüberschreitende Partien, indem ein Abschnitt 13'
des Ringwulstes 13 sichtseitig vor der einen Flanke 26
des Seitentales 25 liegt und der andere Abschnitt 13''
dahinter. Der dahinterliegende Abschnitt 13'' ist in
Fig. 3 rechtsseitig dargestellt und bezüglich seiner
Kontur unter Anwendung gestrichelter Linien verdeut
licht. Der Überkreuzungsbereich 27 und überhaupt die
gesamte Rundkontur ist abgedichtet. Hinzu kommt der
hintergreifende, widerhakenartige Verbund der Teile 12
und 5, der ein Herausziehen der Dichtungsmuffe 12 bzw.
Abrutschen des Wellschlauches 5 wirksam unterbindet.
Bei dem eingangs geschilderten, schraubtechnischen
Verbund konnte eine Dichtigkeit nicht erreicht werden,
da an Gewindestrukturen praktisch nur eine Flanke
trägt, die andere aber, zu einem Wendelhohlraum füh
rend, absteht.
Die geschilderte Steckzuordnung ist anschlagbegrenzt.
Hierzu weist die Dichtungsmuffe 12 einen Anschlagbund
28 auf. Letzterer erstreckt sich auf Höhe der Verrun
dung 18, des diesbezüglichen Öffnungsrandes 19 der
Dichtungsmuffe 12 also. Der Anschlagbund 28 steht als
eine Art Ringflansch ab, senkrecht zur Längsmittelachse
z-z verlaufend.
Zwischen Anschlagbund 28 und Ringwulst 13 sind sodann
Einzelstege 29 ausgebildet. Es handelt sich um eine
umlaufende Stegreihe in gleicher Winkelverteilung. Ihre
Schmalseiten konvergieren zur Peripherie hin. Letzterer
ist kreisringabschnittförmig gestaltet, verläuft also
in konzentrischem Bogenverlauf zu den übrigen Anformun
gen, also Ringwulst 13 und Anschlagbund 28. Letzterer
bildet den größten Außendurchmesser aus, so daß der
entsprechend größeren Außendurchmesser als der Ring
wulst 13 aufweisende Wellschlauch 5 eine ausreichende
Abstütz-Ringfläche vorfindet.
Zwischen den in umlaufender Reihe angeordneten, flexi
blen Einzelstegen 29 verbleiben Lücken 30. Diese erlau
ben den Flankenwechsel der als Anker in Gewindeeingriff
in der Vertiefung 6 stehenden Einzelstege 29. Letztere
schmiegen sich in den Kontaktzonen ebenfalls dem Ver
lauf der Faltenflanken 26 an, nehmen also auch, wo
nötig, eine Verwindungslage ein.
Um dem Ende 5' des von abgelängten Abschnitten eines
Vorrats-Wellschlauches gebildeten Wellschlauchs 5 einen
sauberen Abschluß zu geben, ist dem Rand des gemäß
Fig. 7 weitergebildeten Anschlagbundes 28 eine Um
schlagmanschette 31 angeformt.
In Entformungsstellung verläuft diese ringwandartige
Unschlagmanschette 31 in einer dem Ringwulst 13 abge
wandten Richtung, so daß insgesamt ein S-förmiges Pro
fil im Abstützbereich des Anschlagbundes 28 vorliegt.
Fig. 8 und 9 zeigt die betriebsgerechte, ca. 180°
durchlaufende Umstülpstellung der Umschlagmanschette
31, bildend eine im wesentlichen die Endwindung des
Wellschlauches 5 einfassende Ringrinne. Zur Erhöhung
der Gelenkfreudigkeit ist im Übergangsbereich zwischen
Anschlagbund 28 und Umschlagmanschette 31 eine Ringnut
32 ausgeformt. Die liegt auf der dem Ringwulst 13 abge
wandten Seite des Anschlagbundes 28, bildend ein dem
Ringwulst 13 zugewandtes Filmscharnier 33. Die Unschlag
manschette 31 geht so über eine bei 90° liegende Tot
punktlage, mit die Betriebsstellung selbst sichernder
Wirkung.
Zur Versteifung des Anschlagbundes 28 kann dieser dem
Rohrende 2' zugewandte Radikalrippen 34 aufweisen.
Ein Vergleich der in Fig. 2 dargestellten Teile macht
deutlich, daß der axiale Abstand zwischen der Ebene der
Einzelstege 29 und der Ebene E-E des Ringwulstes 13 im
wesentlichen dem Maß einer Gewindesteigung entspricht.
Der entsprechende axiale Abtand ist auch zwischen der
Ebene der Einzelstege 29 und der Ebene des Anschlagbun
des 28 eingehalten. Das erlaubt ein streßfreies Zuord
nen und einen hochgradig wirksamen Steckverbund gegen
über trennenden Kräften.
Bei steckendem Lüfterrohr 2 legt sich die Dichtlippe 16
zunehmend in eine axiale Ausrichtung bis hin zu einer
nahezu koaxialen Lage zur Innenwandung der zylindri
schen Ringwand 14.
Alle offenbarten Merkmale sind erfindungswesentlich. In
die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der
Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Priori
tätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhalt
lich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser
Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit
aufzunehmen.
Claims (10)
1. Dichtungsmuffe (12) aus einem elastischen Material,
zum Verbinden eines Wellschlauchendes (5') mit einem
Rohrende (5) insbesondere Lüfterrohrende, durch Überlap
pen des Rohrendes (2') mit in gewindegangartige Vertie
fungen (6) des Wellschlauches (5) eingreifendem Wulst,
dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst als auf der Außen
seite der Dichtungsmuffe (12) liegender Ringwulst (13)
ausgebildet ist, welcher im Überkreuzungsbereich (27)
des Innengewindekammes (8') in eine Verwindungslage
tritt.
2. Dichtungsmuffe nach Anspruch 1 oder insbesondere
danach, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringwulst (13)
einsteckseitig eine kegelstumpfartige Flanke (20) auf
weist.
3. Dichtungsmuffe nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß die gegenüberliegende Flanke (22)
des Ringwulstes (13) senkrecht zur Längsmittelachse
(z-z) der Dichtungsmuffe (12) gestellt ist.
4. Dichtungsmuffe nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Fuß der gegenüberliegenden
Flanke (22) eine ein Filmscharnier (24) bildende Ring
rinne (23) aufweist.
5. Dichtungsmuffe nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeich
net durch einen Anschlagbund (28) an einem dem Dich
tungswulst (13) gegenüberliegenden Öffnungsrand (19).
6. Dichtungsmuffe nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ringwulst (13) den einstecksei
tigen Öffnungsrand (15) ausbildet.
7. Dichtungsmuffe nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeich
net durch eine nach innen ragende Dichtlippe (16) am
einsteckseitigen Öffnungsrand (15).
8. Dichtungsmuffe nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeich
net durch zwischen Anschlagbund (28) und Ringwulst (13)
radial abragende Einzelstege (29).
9. Dichtungsmuffe nach einem oder mehreren der vorherge
henden Ansprüche oder insbesondere danach, gekennzeich
net durch eine am Rand des Anschlagbundes (28) angeform
te Umschlagmanschette (31).
10. Dichtungsmuffe nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen der Ebene der
Einzelstege (29) und der Ebene (E-E) des Ringwulstes
(13) einer Gewindegangsteigung entspricht.
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|---|---|---|---|
| DE1998111993 DE19811993B4 (de) | 1998-03-19 | 1998-03-19 | Dichtungsmuffe |
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| DE1998111993 DE19811993B4 (de) | 1998-03-19 | 1998-03-19 | Dichtungsmuffe |
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| DE1998111993 Expired - Fee Related DE19811993B4 (de) | 1998-03-19 | 1998-03-19 | Dichtungsmuffe |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19811993B4 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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