DE19817455A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von flachem, biegsamen Verpackungsgut in einem Verpackungsbeutel - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von flachem, biegsamen Verpackungsgut in einem Verpackungsbeutel

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Abstract

Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von flachem, biegsamen Verpackungsgut in einem Verpackungsbeutel mittels einer Kunstoffolie, wobei das Herstellen des Verpackungsbeutels mit dem Verpackungsgut durch Umhüllen des Verpackungsgutes und Verschweißen der Folienkanten quer zur Transportrichtung vor und hinter dem Verpackungsgut und längs zur Transportrichtung erfolgt. Mittels eines Leitbleches wird vor dem Verschweißen längs zur Transportrichtung das Verpackungsgut entlang mindestens einer in Transportrichtung verlaufenden Kante des Verpackungsgutes gebogen, die Folie quer zur Transportrichtung über die Verpackungsgutbreite gestrafft und nach dem Längsverschweißen das Verpackungsgut wieder flach weitertransportiert. Das Verfahren und die Vorrichtung erlauben das Verpacken in engen rundum verschweißten Verpackungsbeuteln derart, daß ein Bewegen des Verpackungsgutes innerhalb des Verpackungsbeutels nicht mehr möglich ist. Das Verfahren und die Vorrichtung können an bestehende Schlauchbeutelverpackungsmaschinen angepaßt werden, ohne daß die Längsschweißeinheit konstruktiv geändert werden muß.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von flachem, biegsamen Verpackungsgut in einem Verpackungsbeutel mittels einer Kunststoffolie, wobei das Herstellen des Verpackungsbeutels mit dem Verpackungsgut durch Umhüllen des Verpackungsgutes und Verschweißen der Folienkanten quer zur Transportrichtung vor und hinter dem Verpackungsgut und längs zur Transportrichtung erfolgt. Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Verpacken von flachem, biegsamen Verpackungsgut in einem Verpackungsbeutel mittels einer Schlauchbeutelmaschine, bei der das Verpackungsgut in einem Folienschlauch eingebracht wird, der quer zur Transportrichtung zugeführt und in Transportrichtung zusammen mit dem Verpackungsgut auf eine Transportbahn weitertransportiert und mittels einer Längsschweiß- und Querschweißeinheit an den drei offenen Seiten verschlossen wird.
Bei dem Verpacken von flachen, biegsamen Verpackungsgütern, beispielsweise Hefte, Kataloge und dergleichen, in einem Verpackungsbeutel wird aus Gründen des möglichst geringem Materialverbrauchs sowie aus optischen Gründen verlangt, daß der Verpackungsbeutel das Verpackungsgut möglichst eng umschließt, so daß dieses möglichst keine Bewegungen innerhalb des Verpackungsbeutels ausführen kann. Je nach Verpackungstechnik gelingt diese Forderung mehr oder weniger gut. So gelingt beim maschinellen Verpacken das Abtrennen der Verpackungsfolie am Verpackungsgut quer zur Transportrichtung durch die sogenannte Querschweißung zufriedenstellend nahe genug am Verpackungsgut. Problematisch wird es jedoch beim Verschließen des Verpackungsbeutels entweder auf der Ober- bzw. Unterseite oder auf einer Seite längs zur Transportrichtung. Beim Verschließen der Folienenden an der Längsseite bzw. der Flachseite werden bei einer Verschlußtechnik die Folienenden der das Verpackungsgut auf den jeweiligen Seiten umhüllenden Folie gestrafft und miteinander verschweißt. Konstruktionsbedingt erfolgt die Verbindung der beiden Folienenden nicht direkt am Verpackungsgut sondern in einem gewissen Abstand, da zwischen dem Schweißmesser und dem Verpackungsgut noch für den kontinuierlichen Transport des Verpackungsgutes in Transportrichtung entsprechende Transporteinrichtungen vorhanden sein müssen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit anzugeben, mit der auch bei einer derartigen Verpackungstechnik ein Verpacken von flachen, biegsamen Verpackungsgütern in einem engen Verpackungsbeutel, der keine Bewegung des Verpackungsgutes in dem Verwahrungsbeutel mehr erlaubt, vorzuschlagen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Hauptanspruchs sowie einer Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 6 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen für das Verfahren bzw. die Vorrichtung sind in den entsprechenden diesbezüglich rückbezogenen Unteransprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung wird vor dem Verschweißen längs zur Transportrichtung das Verpackungsgut entlang mindestens einer in Transportrichtung verlaufenden Kante des Verpackungsgutes gebogen, die Folie quer zur Transportrichtung über die Verpackungsgutbreite gestrafft und nach dem Längsschweißen das Verpackungsgut wieder flach weitertransportiert. Durch das Biegen des Verpackungsgutes und das Straffen der Folie wird die Folienbreite gegenüber den bisherigen Verfahren verkürzt, während der Schweißvorgang in der herkömmlichen Art und Weise mit den konstruktiv bedingten Abständen zu dem Verpackungsgut erfolgt. Nach dem Längsschweißen, das entweder an eine Längsseite oder auf einer Flachseite des Verpackungsgutes erfolgen kann, wird die Wölbung des Verpackungsgutes wieder aufgehoben, so daß sich dieses wieder flach erstreckt und den Folienbeutel mit seiner gesamten Breite ausfüllt. Damit kann ein wesentlich engerer Folienbeutel um das Verpackungsgut erzeugt werden. Der engste Verpackungsbeutel ist vorzugsweise dadurch zu erhalten, daß er die Längsschweißnaht bei einer Folienbreite erstellt wird, die im wesentlichen dem Umfang des Verpackungsgutes quer zur Transportrichtung entspricht.
Sofern das Verpackungsgut mittels eines Folienschlauches in einer Schlauchbeutelmaschine verpackt wird, wird gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung das Verpackungsgut mit der im Folienschlauch einliegenden Kante während des Transports in Längsrichtung über eine quer zur Transportrichtung gewölbte Transportfläche geführt und die Folie in Richtung der gegenüberliegenden anderen Kante des Verpackungsgutes gegen einen Anschlag gestrafft. Für einen maschinellen und kontinuierlichen Ablauf ist es von Vorteil, wenn das Verpackungsgut kontinuierlich bis zu einer maximalen Biegung, bei der die Verschweißung der Folienschlauchenden erfolgt, ansteigt. Im Anschluß daran kann die Biegung kontinuierlich wieder aufgehoben werden, so daß das Verpackungsgut für die weitere Behandlung flach weitertransportiert werden kann. Vorzugsweise ist bei der maximalen Biegung des Verpackungsgutes die Bedingung FB=VB+VH-2AF, mit FB = Entfernung zwischen der einliegenden Kante und der Anschlagkante, VB = Breite des Verpackungsgutes, VH = Höhe des Verpackungsgutes, AF = Folienlänge zwischen Anschlagkante und Schweißmesser, erfüllt.
Die erfindungsgemäß ausgestaltete Vorrichtung weist ein auf der Transportbahn zumindest bis zur Längsschweißeinheit angeordnetes quer zur Transportrichtung gebogenes Leitblech auf, dessen erhöhte Kante gegenüber der Längsschweiß­ einheit angeordnet ist und das Verpackungsgut kontinuierlich während des Transports aus seiner normalen ebenen Transportlage in eine quer zur Transportrichtung gewölbte Transportlage bringt, wobei die maximale Wölbung im Bereich der Seitenschweißeinheit erreicht wird und das Verpackungsgut maximal so stark gewölbt wird, daß die abgelängte Folie im wesentlichen dem Umfang Verpackungsgutes entspricht. Folienspanneinrichtungen auf der der erhöhten Kante gegenüberliegenden Seite straffen gleichzeitig mit der Wölbung des Verpackungsgutes den Folienschlauch.
Die Folienspanneinrichtungen bestehen aus neben der Transportbahn angeordneten schrägstehenden Rollen, deren Bewegungsrichtung zu der Transportrichtung des Verpackungsgutes einen Winkel einschließt. Damit wird beim Weitertransport des Verpackungsgutes zusammen mit dem zugehörigen Folienschlauch eine Straffung quer zur Transportrichtung erreicht. Im Bereich zwischen der Formschulter und der Längsschweißeinheit gelangt die der angehobenen Kante des Verpackungsgutes gegenüberliegende Kante zusätzlich gegen einen Anschlag, um ein betriebssicheres Straffen und Verschweißen zu gewährleisten.
Durch die Erfindung wird auf einfache Art und Weise eine Möglichkeit angegeben, wie ein das Verpackungsgut eng umschließender Verpackungsbeutel der Beibehaltung der bisher angewendeten Verpackungstechnik und deren konstruktionsbedingten Abstände vom Verpackungsgut beim Verschweißen ermöglicht. Die Erfindung kann an bestehende Schlauchbeutelverpackungs­ maschinen angepaßt werden, ohne daß die Längsschweißeinheit konstruktiv geändert werden muß.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen näher erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 Eine schematische Draufsicht auf eine Schlauchbeutel­ verpackungsmaschine;
Fig. 2 eine vergrößerte schematische Draufsicht auf die Trans­ portbahn im Bereich der Seitenschweißung mit dem Leitblech und den Folienspanneinrichtungen;
Fig. 3 eine Seitenansicht auf die Transportbahn mit dem Leit­ blech ohne Seitenschweißeinheit und Folienspann­ einrichtungen; und
Fig. 4 eine vergrößerte schematische Schnittdarstellung durch die Transportbahn im Bereich des Seitenschweißein­ richtung.
Fig. 1 zeigt die Schweißbeutelverpackungsmaschine 1 mit einer Transportbahn 2 zum Zuführen des Verpackungsgutes und einer Transportbahn 3 zum Wegführen mittels im Verpackungsbeutel verpackten Verpackungsgut. Quer zur Transportrichtung wird von einer Folienrolle 4 ein Folienhalbschlauch zugeführt, der über die Formschulter 5 umgelenkt und für das Einführen des Verpackungsgutes zwischen die Ober- und Unterfolie auseinanderbewegt wird. Der Halbschlauch wird dann über die Transportbahn 6 mit dem einliegenden Verpackungsgut in Transportrichtung zu einer Längsschweißeinheit 7 geführt, mittels der die andere Längsseite des Halbschlauches verschweißt wird. Im Anschluß daran erfolgt die Abtrennung und Verschweißung der einzelnen Folienbeutel an den Querkanten mittels einer Querschweißeinheit 8.
Fig. 2 zeigt den Bereich der Schweißbeutelverpackungsmaschine 1 zwischen der Formschulter 5 und der Querschweißeinheit 8. In diesem Bereich befindet sich einerseits die Längsschweißeinheit 7 sowie ein gewölbtes Leitblech 9, das die an der Seitenschweißeinheit 7 abgewandte Kante des Verpackungsgutes kontinuierlich auf einen Maximalwert im Bereich A der Längsschweißeinheit 7 anhebt und danach wieder absenkt, so daß das Verpackungsgut zur Querschweißeinheit wieder flach auf der Transportbahn liegt. In dem Bereich A wird das Verpackungsgut auf eine konstanten Wölbung gehalten. Zwischen der Formschulter 5 und der Längsschweißeinheit 7 sind zum Straffen der Folie über das durch das Leitblech 9 gewölbte Produkt Folienspanneinrichtungen 10 vorgesehen, die aus schräg zur Transportrichtung angeordneten Rollen 11 bestehen und die erforderliche Straffung der Folien bis zum Verschweißen durch die Längsschweißeinheit 7 gewährleisten.
Aus der Fig. 3 ist die Kontur des Leitbleches 9 ersichtlich. Es steigt bis zu dem Bereich A kontinuierlich an, bleibt in diesem Bereich, in dem die Verschweißung erfolgt, konstant und senkt sich dann kontinuierlich wieder auf die Ebene der Transportbahn 6 ab.
Fig. 4 zeigt schematisch die Form des Leitblechs 9, das nicht dargestellt an dem Gestell der Schweißbeutelverpackungsmaschine befestigt ist. Das Leitblech 9 überdeckt ungefähr bis zur Hälfte die Transportbahn 6, beispielsweise ein Gummiband oder dergleichen. Durch die Wölbung des Leitbleches 6 wird auch das Verpackungsgut 12 entsprechend gewölbt. Der Folienhalbschlauch 13, in den das Verpackungsgut 12 einliegt, wird durch die vorstehend erwähnten Folienspanneinrichtungen auf der Oberseite sowie in der Figur darstellt gestrafft und somit verkürzt. Der Folienhalbschlauch 13 und Verpackungsgut 12 liegen an dem Anschlag 14 an, wobei der Folienhalbschlauch zwischen dem Anschlag 14 durchgeführt und von den Anpreßrollen 15 und 16 der Längsschweißeinheit 7 stramm gehalten wird. Der Anschlag 14 erstreckt sich zweckmäßigerweise über den gesamten Bereich zwischen Formschulter 5 und Längsschweißeinheit 7. Das Verschweißen der Ober- und Unterfolien und Abtrennen des Überstandes erfolgt mittels des Schweißmessers 17. Im weiteren Verlauf des Transports wird das von den Anpreßrollen 15 festgehaltene Ende des Folienschlauchs freigegeben, so daß sich die Folie bei geringer werdender Wölbung durch das Leitblech 9 und damit Streckung des Verpackungsguts 12 nachrutschen und dicht um das Verpackungsgut 12 legen kann.
Eine optimale und enge Umhüllung des Verpackungsgutes in einem Verpackungsbeutel wird dann erreicht, wenn die maximale Biegung der Bedingung FB=VB+VH-2AF genügt. VB ist hierbei die Breite des Verpackungsgutes 13 in der Ebene.

Claims (8)

1. Verfahren zum Verpacken von flachem, biegsamem Verpackungsgut in einem Verpackungsbeutel mittels einer Kunststoffolie, wobei das Herstellen des Verpackungsbeutels mit dem Verpackungsgut durch Umhüllen des Verpackungsgutes und Verschweißen der Folienkanten quer zur Transportrichtung vor und hinter dem Verpackungsgut und längs zur Transportrichtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Verschweißen längs zur Transportrichtung das Verpackungsgut entlang mindestens einer in Transportrichtung verlaufenden Kante des Verpackungsgutes gebogen, die Folie quer zur Transportrichtung über die Verpackungsgutbreite gestrafft und nach dem Längsverschweißen das Verpackungsgut wieder flach weitertransportiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsschweißnaht bei einer Folienbreite erstellt wird, die im wesentlichen dem Umfang des Verpackungsgutes quer zur Transportrichtung entspricht.
3. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verpackungsgut mittels eines Folienschlauches in einer Schlauchbeutelmaschine verpackt wird und das Verpackungsgut mit der im Folienschlauch einliegenden Kante während des Transports in Längsrichtung über eine quer zur Transportrichtung gewölbte Transportfläche geführt und die Folie in Richtung der gegenüberliegenden anderen Kante des Verpackungsgutes gegen einen Anschlag gestrafft wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verpackungsgut kontinuierlich bis zu einer maximalen Biegung, bei der die Verschweißung der Folienschlauchenden erfolgt, ansteigt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei der maxinialen Biegung des Verpackungsgutes die Bedingung
FB = VB + VH - 2AF,
mit
FB = Entfernung zwischen der einliegenden Kante und der Anschlagkante, VB = Breite des Verpackungsgutes, VH = Höhe des Verpackungsgutes, AF = Folienlänge zwischen Anschlagkante und Schweißmesser
erfüllt wird.
6. Vorrichtung zum Verpacken von flachem, biegsamen Verpackungsgut in einem Verpackungsbeutel mittels einer Schlauchbeutelmaschine, bei der das Verpackungsgut in einen Folienschlauch eingeführt wird, der quer zur Transportrichtung zugeführt und in Transportrichtung zusammen mit dem Verpackungsgut auf einer Transportbahn weitertransportiert und mittels einer Längsschweiß- und Querschweißeinheit an den drei offenen Enden verschlossen wird, gekennzeichnet durch, ein auf der Transportbahn (6) zumindest bis zur Längsschweißeinheit (8) angeordnetes quer zur Transportrichtung gebogenes Leitblech (9), dessen erhöhte Kante gegenüber der Längsschweißeinheit (7) angeordnet ist und das Verpackungsgut (13) kontinuierlich während des Transports aus seiner normalen ebenen Transportlage in eine quer zur Transportrichtung gewölbte Transportlage bringt, wobei die maximale Wölbung im Bereich A der Seitenschweißeinheit (7) erreicht und das Verpackungsgut (13) maximal so stark gewölbt wird, daß die Entfernung zwischen der erhöhten Kante des Verpackungsgutes und dem Schweißmesser (17) der Längsschweißeinheit (7) im wesentlichen der Breite des Verpackungsgutes entspricht, und Folienspanneinrichtungen (10) auf der der erhöhten Kante gegenüberliegenden Seite, um gleichzeitig mit der Wölbung des Verpackungsgutes den Folienschlauch zu straffen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das gebogene Leitblech (9) nach der Längsschweißeinheit (7) weitergeführt ist und das Verpackungsgut (12) kontinuierlich vor der Querschweißeinheit (8) in die ebene Transportlage bringt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienspanneinrichtungen (10) aus neben der Transportbahn (6) angeordneten schrägstehenden Rollen (11) bestehen, deren Bewegungsrichtung zu der Transportrichtung des Verpackungsgutes einen Winkel einschließt.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019006249A1 (de) * 2019-09-04 2021-03-04 Giesecke+Devrient Currency Technology Gmbh Folienführung

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DE1919948U (de) * 1963-01-30 1965-07-15 Gevaert Photo Prod Nv Vorrichtung zur verpackung eines stapels von blaettern.
DE2735889C2 (de) * 1977-08-09 1983-09-08 Ilsemann, Heino, 2800 Bremen Vorrichtung zum Verpacken von Büchern, Katalogen, Zeitschriften od. dgl. mittels Folie

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