DE19822419C2 - Geräuschgedämpftes tragbares Motorgebläse - Google Patents
Geräuschgedämpftes tragbares MotorgebläseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein tragbares Motorgebläse, gemäß
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Tragbare motorangetriebene Werkzeuge werden häufig in ge
schlossenen Umgebungen in Häusern und im Freien in Wohnanla
gen verwendet, wobei das durch das motorangetriebene Werkzeug
erzeugte Geräusch eine Gesundheitsgefahr und/oder Ruhestörung
hervorruft. Das in horizontalen Richtungen aus den tragbaren
motorangetriebenen Werkzeugen sich ausbreitende Geräusch ist
insbesondere kritisch, weil das Geräusch dazu neigt, direkt
Menschen zu beeinträchtigen, die im Bereich des motorange
triebenen Werkzeugs sich aufhalten. Unter Berücksichtigung
dieses Phänomens sind Standards und lokale Vorschriften zu
nehmend üblich, welche den maximal zulässigen Geräuschpegel
aus tragbaren motorangetriebenen Werkzeugen beschränken. Ein
Beispiel eines Standards ist der Standard ANSI B175.2-1996,
aufgestellt durch das American National Standard Institute.
Motorangetriebene Gebläse sind ein Beispiel eines tragbaren
motorangetriebenen Werkzeugs, bei welchem Geräusch ein spe
zielles Problem darstellt. Zusätzlich zu dem Geräusch, das
durch den Motor erzeugt wird, erzeugen motorangetriebene Ge
bläse Geräusche, die von dem Gebläselüfter und dem damit ver
bundenen Luftstrom erzeugt werden. Geräusch ist insbesondere
problematisch bei motorangetriebenen Gebläsen unter Verwen
dung eines auf einem Rücken getragenen Motors und einer Ge
bläseeinheit, weil typischerweise derartige Gebläse einen re
lativ großen Motor verwenden und einen relativ großen Luft
strom erzeugen.
Während einige herkömmliche tragbare motorangetriebene Werk
zeuge einschließlich auf dem Rücken getragenen motorangetrie
benen Gebläsen in der Lage sind, zumindest einige der aktuel
len Standards und Verordnungen zu entsprechen, besteht ein
fortdauernder Bedarf, das mit derartigen Werkzeugen verbun
dene Geräusch zu reduzieren.
Ein tragbares Motorgebläse mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1 ist aus US 5,195,208 bekannt. In dieser
Druckschrift ist eine geräuschdämpfende Abdeckung für das Ge
bläse und den Motor offenbart. Ferner offenbart die EP 0 595 459 A1
zur Dämpfung eines Motorgeräuschs eine Motorab
deckung und außerdem Schaummaterial zu verwenden.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht demnach dar
in, das von den in Rede stehenden Motorantriebseinheiten er
zeugte Geräusch so stark wie möglich zu dämpfen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Demnach schafft die Erfindung mit anderen Worten ein tragba
res Motorgebläse, das einen auf dem Rücken eines aufrechtste
henden Nutzers zu tragenden Rahmen aufweist, um es in einer
Betriebsposition auszurichten, mit einem Motor, der auf dem
Rahmen angebracht ist, einem Gebläse, das zwischen dem Rahmen
und dem Motor angebracht ist, einem Gebläseeinlaß, der zwi
schen dem Rahmen und dem Gebläse positioniert ist, und einer
Abdeckung zum Dämpfen von vom Gebläse und vom Motor erzeugten
Geräuschen und zum Verhindern, daß sich die Geräusche in ho
rizontale Richtungen ausbreiten. Es zeichnet sich dadurch
aus, daß die Abdeckung zum Dämpfen der vom Gebläse erzeugten
Geräusche zwei Einschließungsteile aufweist, die auf gegen
überliegenden Seiten des Gebläseeinlasses positioniert sind,
wobei sich jedes Einschließungsteil in Betriebsposition im
wesentlichen in einer vertikalen Ebene erstreckt und aus
Schaumkissen besteht, auf denen Gummifolien laminiert sind,
und ein drittes Schaumkissen über dem Gebläseeinlaß aufweist,
und daß zum Dämpfen der vom Motor erzeugten Geräusche eine
Motorabdeckung mit sich im wesentlichen in vertikalen Ebenen
erstreckenden, nicht perforierten Wandabschnitten vorgesehen
ist, die einen Zylinderkopf und ein Kurbelgehäuse des Motors
umgibt, wobei Schaumkissen aus Melaminschaum zwischen den
Wandabschnitten und dem Motor angeordnet sind.
Mit Vorteil enthält das tragbare Motorgebläse einen Verbren
nungslufteinlaß zum Leiten von Verbrennungsluft zu dem Motor
und eine Struktur, die in dem Lufteinlaß angebracht ist, um
vom Motor erzeugtes Geräusch zu dämpfen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform umfaßt die Dämp
fungsstruktur ein Diffusorsieb mit flachen länglichen Fila
menten bzw. Drähten.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind die
Drähte in Maschen gewoben.
Mit Vorteil besteht die Motorabdeckung aus verstärktem Nylon.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispiel
haft näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines die vorliegende Er
findung verkörpernden tragbaren Motorgebläses von vorne
rechts aus gesehen,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des in Fig. 1 gezeigten
tragbaren Motorgebläses von hinten links gesehen, wobei ein
Teil des Gebläses in Explosionsansicht gezeigt ist,
Fig. 3 eine Draufsicht des in Fig. 1 gezeigten tragbaren Mo
torgebläses,
Fig. 4 eine Ansicht des in Fig. 1 gezeigten tragbaren Motor
gebläses von unten,
Fig. 5 eine vergrößerte teilweise geschnittene Ansicht des
tragbaren Motorgebläses entlang der Linie 5-5 in Fig. 3 gese
hen,
Fig. 6 eine perspektivische Explosionsansicht eines Rücken
tragrahmens, eines Gebläsegehäuses, eines Motors und von Ge
räuschdämpfungsbarrieren des in Fig. 1 gezeigten tragbaren
Motorgebläses,
Fig. 7 eine perspektivische Explosionsansicht einer Geräusch
dämpfungsmotorabdeckung, von Geräuschdämpfungsschaumkissen
für die Motorabdeckung, einer Zündkerzensteckeröffnungsab
deckung und eines zugehörigen Geräuschdämpfungskissens, eines
Motors, eines Schalldämpfers, von Kühlluftstromableitelemen
ten, Gebläsegehäusen und einem Gebläse auf dem tragbaren Mo
torgebläse in Fig. 1,
Fig. 8 eine vergrößerte Schnittansicht entlang der Linie 8-8
in Fig. 5 unter Darstellung von Einzelheiten eines Diffusor
siebs des tragbaren Motorgebläses,
Fig. 9 eine Endansicht des Diffusorsiebs des in Fig. 1 ge
zeigten tragbaren Motorgebläses,
Fig. 10 eine Aufrißansicht des in Fig. 9 gezeigten Diffusor
siebs,
Fig. 11 eine Bodenansicht des in Fig. 9 gezeigten Diffusor
siebs und
Fig. 12 eine vergrößerte teilweise geschnittene Ansicht des
tragbaren Motorgebläses entlang der Linie 12-12 in Fig. 4.
Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, ist die Erfindung in einem trag
baren Motorgebläse 10 verkörpert, das mit einem Rahmen 12 ge
bildet ist, der dazu ausgelegt ist, auf dem Rücken eines Nut
zers bzw. einer Bedienperson getragen zu werden, um das mo
torangetriebene Gebläse 10 in eine vorbestimmte Betriebsposi
tion bei aufrecht stehendem Nutzer zu richten. Insbesondere
umfaßt der Rahmen 12 ein Paar von Schultergurtpolstern 14, 16
und eine Rückenstütze 18. Wenn der Rahmen auf dem Rücken ei
nes Nutzers getragen wird und dieser aufrecht steht, stützt
sich das Schultergurtpolster 14 gegen die linke Schulter des
Nutzers ab, das Schultergurtpolster 16 stützt sich gegen die
rechte Schulter des Nutzers ab, die Rückenstütze 18 stützt
sich gegen den Rücken des Nutzers ab und das motorangetrie
bene Gebläse 10 ist in der in Fig. 1 gezeigten Betriebsposi
tion ausgerichtet, wobei ein Pfeil Y die vertikale Richtung
und die Pfeile X und Z die horizontale Richtung bezeichnen.
Wie am besten aus Fig. 7 hervorgeht, umfaßt das motorange
triebene Gebläse 10 einen Motor 20, der auf dem Rahmen 12 an
gebracht ist, um ein Werkzeug mit Energie zu versorgen, das
in Form eines Gebläses 22 gezeigt ist. Der Motor 20 umfaßt
einen Zylinderkopf 23 und ein Kurbelgehäuse 24. Das Gebläse
22 ist zwischen einem vorderen Gebläsegehäuse 25 und einem
hinteren bzw. rückseitigen Gebläsegehäuse 26 eingeschlossen.
Das Gebläse 22 ist auf einer Kurbelwelle 27 des Motors 20 an
gebracht und durch diese angetrieben.
Während die Motorantriebseinheit 9 vorliegend in Form eines
motorangetriebenen Gebläses 10 dargestellt und erläutert ist,
versteht es sich, daß die Motorantriebseinheit 9 verwendet
werden kann, um andere Werkzeuge anzutreiben als ein Gebläse
(beispielsweise ein Unkrautschneidwerkzeug, ein Hecken
schneidwerkzeug, ein Bohrwerkzeug, ein motorangetriebenes
Spritz- bzw. Sprühwerkzeug und dergleichen), und daß keine
Beschränkung hinsichtlich der Nutzung als motorangetriebenes
Gebläse beabsichtigt ist.
Wie am besten aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, sind die Gebläse
gehäuse 25, 26 an dem Rahmen durch drei elastomere Vibra
tionshalterungen 28 angebracht, wie an sich bekannt. Wie am
besten aus Fig. 7 hervorgeht, ist der Motor 20 an Flanschflä
chen 30 auf dem rückseitigen Gebläsegehäuse 26 geschraubt.
Ein Gebläseeinlaß 32, der am besten aus Fig. 7 hervorgeht,
ist im vorderen Gebläsegehäuse 25 vorgesehen, damit ein Luft
strom durch das Gebläse 22 in die Gebläsegehäuse 25, 26 ge
saugt und aus den Gebläsegehäusen 25, 26 an einer Auslaßöff
nung 34 ausgetragen werden kann. Das Gebläse 22 ist damit
zwischen dem Rahmen 12 und dem Motor 20 angebracht und der
Gebläseeinlaß 32 ist zwischen dem Rahmen 12 und dem Gebläse
22 positioniert.
Bevorzugt sind die Gebläsegehäuse 25, 26 aus glasverstärktem
Nylon 6 hergestellt.
Wie am besten aus Fig. 3 und 4 hervorgeht, umfaßt das mo
torangetriebene Gebläse 10 einen Kraftstofftank 40, der di
rekt am Rahmen 12 angebracht ist. Der Kraftstofftrank 40 um
faßt einen Füllstutzen 41 und ist von dem Lufteinlaß 32 in
Vorwärtsrichtung beabstandet, damit ein vertikal sich er
streckender Luftspalt 42 zwischen dem vorderen Gebläsegehäuse
25 und dem Rahmen 12 verbleibt.
Wie am besten aus Fig. 6 hervorgeht, umfaßt das motorange
triebene Gebläse 10 Mittel, die in Form vertikaler Barrieren
bzw. Einschließungsteile 44 und 46 gebildet sind, um durch
das Gebläse erzeugtes Geräusch zu dämpfen bzw. abzuschwächen,
und um das Ausbreiten von durch das Gebläse erzeugtem Geräusch
in horizontale Richtung aus dem motorangetriebenen Ge
bläse 10 zu verhindern, wenn dieses sich in der Betriebsposi
tion befindet. Wie am besten aus Fig. 1, 2 und 3 hervorgeht,
sind die Einschließungsteile 44, 46 auf gegenüberliegenden
Seiten des Gebläseeinlasses 32 positioniert und erstrecken
sich in im wesentlichen vertikalen Ebenen bei sich in Be
triebsstellung befindlichem motorangetriebenem Gebläse 10, um
jede vertikale Seite des Luftspalts 42 einzuschließen. Die
Einschließungsteile 44, 46 sind so geformt, daß sie formmäßig
dem Rahmen 12 und dem vorderen Gebläsegehäuse 25 entsprechen,
damit die Einschließungsteile 44, 46 in ihren angebauten Po
sitionen zwischen dem Rahmen 12 und dem vorderen Gebläsege
häuse 25 eingeschlossen sind. Wie aus Fig. 6 hervorgeht, sind
die Einschließungsteile 44, 46 jeweils aus geschlossenzelli
gen Schaumkissen 48, 50 und Gummifolien bzw. -lagen 52, 54
gebildet, die auf jedes Kissen 48, 50 laminiert bzw. schicht
aufgetragen sind. Dieser Aufbau hat sich als vorteilhaft er
wiesen, vom Gebläse erzeugtes Geräusch zu dämpfen, und um das
Ausbreiten von durch das Gebläse erzeugtem Geräusch in hori
zontalen Richtungen aus dem motorangetriebenen Gebläse 10 zu
verhindern. Da die Schaumkissen 48, 50 und die Gummilagen 52,
54 relativ elastisch sind, stören die Einschließungsteile 44,
46 die Vibrationsisolationsfunktion der Isolationshalterungen
28 nicht übermäßig.
Wie am besten aus Fig. 3 und 6 hervorgeht, kann ein drittes
geschlossenzelliges Schaumkissen 56 direkt gegen eine Ober
fläche 58 des Rahmens 12 mit einem auf Druck ansprechenden
Klebstoff bevorzugt derart angebracht sein, daß das Kissen 56
über dem Gebläseeinlaß 32 positioniert ist, wenn das motoran
getriebene Gebläse 10 sich in der Betriebsposition befindet.
Dieser Aufbau hat sich wiederum als vorteilhaft zum Dämpfen
von durch das Gebläse erzeugtem Geräusch und dazu erwiesen,
das Ausbreiten von von dem Gebläse erzeugtem Geräusch in die
vertikal aufwärts verlaufende Richtung aus dem motorangetriebenen
Gebläse 10 zu verhindern, wenn das motorangetriebene
Gebläse 10 sich in der Betriebsposition befindet.
Wie am besten aus Fig. 7 hervorgeht, umfaßt das motorange
triebene Gebläse 10 außerdem eine allgemein mit 60 bezeich
nete Einrichtung zum Dämpfen von von dem Motor erzeugtem Ge
räusch und zum Verhindern, daß das von dem Motor erzeugte Ge
räusch sich in horizontalen Richtungen aus dem motorangetrie
benen Gebläse 10 ausbreitet, wenn das motorangetriebene Ge
bläse 10 sich in der Betriebsposition befindet. Die Einrich
tung 60 umfaßt bevorzugt eine Motorabdeckung 62, welche den
Motor 20 umgibt. Bevorzugt umfaßt die Einrichtung 60 Schaum
kissen 64, die zwischen der Motorabdeckung 62 und dem Motor
20 angebracht sind, um zur Geräuschdämpfung beizutragen. Be
vorzugt handelt es sich bei der Motorabdeckung 62 um eine
einheitliche Konstruktion aus verstärktem Nylon und die
Schaumkissen 64 sind aus Melaminschaum hergestellt und mit
der Innenseite der Motorabdeckung 62 derart verklebt, daß sie
im wesentlichen die gesamte Innenseite der Motorabdeckung 62
abdecken.
Wie am besten aus Fig. 4 und 7 hervorgeht, umfaßt die Motor
abdeckung 62 drei im wesentlichen nicht perforierte Wandab
schnitte 68, 70 und 72, welche den Zylinderkopf 23 und das
Kurbelgehäuse 24 umgeben. Die Wandabschnitte 68, 70, 72
erstrecken sich im wesentlichen in vertikalen Ebenen, wenn
sich das motorangetriebene Gebläse 10 in der Betriebsposition
befindet, um die Ausbreitung von durch den Motor erzeugtem
Geräusch in den horizontalen Richtungen aus dem motorange
triebenen Gebläse 10 zu verhindern. Während der Wandabschnitt
68 im wesentlichen nicht perforiert ist, umfaßt der Wandab
schnitt 68 eine Öffnung 74 für eine Schnur, die am Motorstar
terzugriff 75 angebracht ist, und einen Ausschnitt 76, der
einen Freiraum hinter einem Vergaser 77 beläßt, der am Motor
20 angebracht ist, wie am besten aus Fig. 2 und 7 hervorgeht.
Obwohl der Wandabschnitt 70 im wesentlichen nicht perforiert
ist, weist der Wandabschnitt 70 in ähnlicher Weise eine Öff
nung 80 auf, die es ermöglicht, daß das Motorabgas aus der
Motorabdeckung 62 entweichen kann. Der Wandabschnitt 70 um
faßt außerdem einen Schlitz 82, dessen Bedeutung nachfolgend
erläutert ist.
Die Motorabdeckung 62 umfaßt außerdem einen oberen Wandab
schnitt 84 und einen Bodenwandabschnitt 86, die sich beide im
wesentlichen in horizontalen Ebenen erstrecken, wenn sich das
motorangetriebene Gebläse 10 in der Betriebsposition be
findet. Während der obere Wandabschnitt 84 im wesentlichen
nicht perforiert ist, wie am besten aus Fig. 7 hervorgeht,
umfaßt der Wandabschnitt 84 eine Öffnung 88, die einen Zugang
zu der Zündkerze 89 in dem Motor 20 ermöglicht. Während der
Bodenwandabschnitt 86 in ähnlicher Weise im wesentlichen
nicht perforiert ist, umfaßt er Öffnungen 90 und 92, die als
Auslässe für einen Kühlluftstrom dienen, wie dies am besten
aus Fig. 4 hervorgeht.
Wie am besten aus Fig. 3 und 7 hervorgeht, ist eine Barriere
bzw. ein Einschließungsteil 100 auf der Motorabdeckung 62
über der Öffnung 88 zum Dämpfen von vom Motor erzeugtem Ge
räusch angebracht, das aus der Öffnung 88 sich ausbreitet.
Das Einschließungsteil 100 umfaßt eine Lasche 102, die in dem
Schlitz 82 der Motorabdeckung 62 aufgenommen ist, und eine
Lasche 104, die in der Öffnung 88 der Motorabdeckung 62 auf
genommen ist, um das Einschließungsteil 100 der Motorab
deckung 62 rückzuhalten. Ein Schaumkissen 105 einer allgemein
der Form des Einschließungsteils 100 entsprechenden Form ist
an die Bodenfläche 106 des Einschließungsteils 100 geklebt.
Das Schaumkissen 105 trägt dazu bei, das von dem Motor er
zeugte Geräusch zu dämpfen, das aus der Öffnung 88 sich aus
breitet. Bevorzugt ist das Einschließungsteil 100 aus ver
stärktem Nylon hergestellt und das Schaumkissen 105 ist aus
Melaminschaum hergestellt.
Wie am besten aus Fig. 7 hervorgeht, ist das rückseitige Ge
bläsegehäuse 26 mit einem Flansch 110 zum Halten der Motorab
deckung 62 am rückseitigen Gebläsegehäuse 26 versehen. Die
Motorabdeckung 62 ist an dem Flansch 110 durch mehrere Gewin
debefestigungselemente 112 angebracht, die in Gewindeöffnun
gen 114 aufgenommen sind, die in dem Flansch 110 vorgesehen
sind. Schaumunterlegscheiben 116 sind zwischen der Motorab
deckung 62 und dem Flansch 110 an jedem der Befestigungsele
mente 112 vorgesehen. Bevorzugt bestehen die Befestigungsele
mente 112 aus glasverstärktem Nylon 6 und die Schaumunterleg
scheiben 116 sind aus einem elastomeren Schaum hergestellt,
um die Übertragung von Vibrationsenergie zwischen der Motor
abdeckung 62 und dem Gebläsegehäuse 26 zu dämpfen.
Fig. 12 zeigt eine alternative Ausführungsform zum Anbringen
der Motorabdeckung 62 am rückseitigen Gebläsegehäuse 26. Bei
dieser Ausführungsform sind zylindrische Gummihülsen 117 in
der Motorabdeckung 62 vorgesehen, um die Übertragung von Vi
brationsenergie zwischen der Motorabdeckung 62 und dem Ge
bläse 26 zu dämpfen. Die Befestigungselemente 112 sind an dem
Flansch 110 durch einen Aluminiumabstandskragen 118 und eine
Unterlegscheibe 119 festgeklemmt. Der Kragen 118 ist gering
fügig länger als die Dicke der Motorabdeckung 62 und der
Hülse 117. Dies erlaubt es, daß die Motorabdeckung 62 an der
Hülse 117 "schwimmt", wodurch Vibration und Schall verringert
werden. Bevorzugt sind bei dieser Ausführungsform die Befes
tigungselemente 112 aus einem geeigneten Stahl hergestellt
und der Abstandskragen 118 ist aus Aluminium hergestellt.
Wie am besten aus Fig. 6 hervorgeht, sind Luft/
Strömungsablenkplatten 120 und 122 auf dem Zylinderkopf 23
angebracht. Die Ablenkplatten 120, 122 dienen in Kombination
mit der Motorabdeckung 62 und dem Polster bzw. Kissen 64 da
zu, einen Kühlluftstrom von dem Gebläse 22 über den Motor 20
und daraufhin vertikal abwärts von dem Motor durch die Öffnungen
90, 92 in die Motorabdeckung 62 zu leiten, wie in Fig.
6 und 7 durch Pfeile A dargestellt. Bevorzugt sind die Ab
lenkplatten aus einem gestanzten Metallblech hergestellt und
wirken als Hitzeschilde.
Es sei bemerkt, daß dann, wenn die Motorabdeckung 62 an dem
Gebläsegehäuse 26 über dem Motor 20 angebracht ist, der Motor
20 im wesentlichen durch die Motorabdeckung 62 und das Ge
häuse 26 eingeschlossen ist, wobei lediglich die Öffnungen
80, 90 und 92 einen nicht versperrten Pfad für Geräusch dar
stellen, das von dem Motor 20 sich ausbreitet, wie am besten
aus Fig. 2 bis 4 hervorgeht. Der Ausschnitt 76 ist im wesent
lichen durch den Vergaser 77 verschlossen. Der Schlitz 82 ist
durch die Kissen 64 und die Lasche 102 blockiert. Die Öffnung
88 ist durch das Einschließungsteil 100 versperrt. Die Motor
abdeckung 62, das Einschließungsteil 100, das Kissen 104, die
Kissen 64 und das Gebläsegehäuse 26 dienen damit zur Dämpfung
sämtlicher von dem Motor erzeugten Geräusche und verhindern,
daß sich die von dem Motor erzeugten Geräusche aus dem ange
triebenen Gebläse 10 ausbreiten, insbesondere in horizontalen
Richtungen, wenn das motorangetriebene Gebläse 10 sich in der
Betriebsposition befindet.
Wie am besten aus Fig. 2 hervorgeht, ist ein Luftfilterge
häuse 130 direkt am Rahmen 12 angebracht und umfaßt einen
Verbrennungslufteinlaß 132. Verbrennungsluft wird direkt aus
dem Luftfiltergehäuse 130 zu dem Vergaser 77 durch einen Gum
mischlauch 134 geleitet. Wie am besten aus Fig. 2 und 5 her
vorgeht, ist ein Diffusorsieb 136 im wesentlichen derselben
Größe und Form wie der Verbrennungslufteinlaß 132 in dem
Lufteinlaß 132 angebracht, um Geräusch abzuschwächen, das vom
Motor erzeugt wird. Wie am besten aus Fig. 5 und 8 bis 11
hervorgeht, ist das Diffusorsieb 136 aus länglichen Filamen
ten bzw. Drähten 137 gebildet, die in eine Maschenschicht 138
gewoben und daraufhin mehrfach übereinander gefaltet und mit
Klammern 139 gesichert sind, um die Gesamtform des Diffusorsiebs
136 bereitzustellen. Mit anderen Worten ist das Diffu
sorsieb 135 ähnlich gebildet wie ein Geschirrwaschscheuer
schwamm für den Haushalteinsatz, wie beispielsweise ein
Scheuerschwamm vom Brillo®-Typ. Phantomlinien in Fig. 9 bis
11 bezeichnen allgemein die Verformung des Diffusorsiebs 136
benachbart zu den Klammern 139. Das Diffusorsieb 136 wird ge
ringfügig zusammegedrückt, wenn es in den Lufteinlaß 132 ein
geführt wird und in dem Lufteinlaß 132 durch die Reibungs
kräfte rückgehalten, die zwischen den Drähten 137 und dem
Verbrennungslufteinlaß 132 wirken. Während ein beliebiges Ma
terial, das in der Lage ist, Geräusch abzuschwächen bzw. zu
dämpfen, verwendet werden kann, ist es bevorzugt, daß die
länglichen Drähte 137 aus Kupfer, Edelstahl oder Kunststoff
hergestellt sind, da diese Materialien nicht dazu neigen, zu
korrodieren oder Feuchtigkeit zu absorbieren. Bei einer be
vorzugten Ausführungsform weist die Maschenschicht 138 die
Abmessungen "a" und "b" auf, die ungefähr gleich 0,200 Inch
(0,48 cm) haben und die Drähte 137 sind aus flachem Kupfer
draht mit einer Querschnittsdicke von ungefähr 0,0004 Inch
(0,00096 cm) gebildet und mit einer Querschnittsbreite von
ungefähr 0,0130 Inch (0,0312 cm). Es wird jedoch bemerkt, daß
die länglichen Drähte 137 andere Querschnittsformen und Zu
sammensetzungen aufweisen können, einschließlich runde Drähte
137.
Es sei bemerkt, daß das durch die Motorantriebseinheit 9 er
zeugte Geräusch gedämpft und daran gehindert wird, sich aus
der Motorantriebseinheit 9 auszubreiten, insbesondere in ho
rizontalen Richtungen, wenn die Motorantriebseinheit 9 sich
in der vorbestimmten Betriebsposition befindet, indem die
tragbare Motorantriebseinheit 9 mit Merkmalen versehen ist,
wie etwa die Einschließungsteile 44 und 46, die Kissen 56,
die Motorabdeckung 62, die Schaumkissen 64, das Einschlies
sungsteil 100 und das Diffusorsieb 136.
Claims (11)
1. Tragbares Motorgebläse, das einen auf dem Rücken
eines aufrechtstehenden Nutzers zu tragenden Rahmen
aufweist, um es in einer Betriebsposition auszu
richten, mit einem Motor, der auf dem Rahmen ange
bracht ist, einem Gebläse, das zwischen dem Rahmen
und dem Motor angebracht ist, einem Gebläseeinlaß,
der zwischen dem Rahmen und dem Gebläse positio
niert ist, und einer Abdeckung zum Dämpfen von vom
Gebläse und vom Motor erzeugten Geräuschen und zum
Verhindern, daß sich die Geräusche in horizontale
Richtungen ausbreiten, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abdeckung zum Dämpfen der vom Gebläse (10) er
zeugten Geräusche zwei Einschließungsteile (44, 46)
aufweist, die auf gegenüberliegenden Seiten des Ge
bläseeinlasses (32) positioniert sind, wobei sich
jedes Einschließungsteil (44, 46) in Betriebspositi
on im wesentlichen in einer vertikalen Ebene er
streckt und aus Schaumkissen (48, 50) besteht, auf
denen Gummifolien (52, 54) laminiert sind, und ein
drittes Schaumkissen (56) über dem Gebläseeinlaß
(32) aufweist, und daß zum Dämpfen der vom Motor
(20) erzeugten Geräusche eine Motorabdeckung (62)
mit sich im wesentlichen in vertikalen Ebenen
erstreckenden, nicht perforierten Wandabschnitten
(68, 70, 72) vorgesehen ist, die einen Zylinderkopf
(23) und ein Kurbelgehäuse (24) des Motors (20) umgibt,
wobei Schaumkissen (64) aus Melaminschaum
zwischen den Wandabschnitten (68, 70, 72) und dem Mo
tor (20) angeordnet sind.
2. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 1, wobei
ein Verbrennungslufteinlaß (132) zum Leiten von Verbrennungsluft zu dem Motor (20) und
in dem Verbrennungslufteinlass (132) eine Dämpfungseinrichtung zum dämpfen eines von dem Mo tor (20) erzeugten Geräusches vorgesehen ist.
ein Verbrennungslufteinlaß (132) zum Leiten von Verbrennungsluft zu dem Motor (20) und
in dem Verbrennungslufteinlass (132) eine Dämpfungseinrichtung zum dämpfen eines von dem Mo tor (20) erzeugten Geräusches vorgesehen ist.
3. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 2, wobei
die Dämpfungseinrichtung ein Diffusorsieb (136)
aufweist, das längliche Filamente bzw. Drähte (137)
umfaßt.
4. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 3, wobei
die Drähte (137) in Maschen (138) gewoben sind.
5. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 3, wobei
die Drähte (137) flache längliche Drähte sind.
6. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 3, wobei
die Drähte (137) runde längliche Drähte sind.
7. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 1, wobei
die Motorabdeckung (62) aus verstärktem Nylon be
steht.
8. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 1, außerdem
aufweisend Schaumunterlegscheiben (116), die zwi
schen der Motorabdeckung (62) und dem Rahmen (12)
angebracht sind, um die Übertragung von Vibrations
energie zwischen der Motorabdeckung (62) und dem
Rahmen (12) zu dämpfen.
9. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 8, außerdem
aufweisend Befestigungselemente (112), die sich
durch die Schaumunterlegscheiben (116) erstrecken,
um die Motorabdeckung (62) am Rahmen (12) anzubrin
gen, wobei die Befestigungselemente (112) aus Nylon
6 bestehen.
10. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 9, außer
dem aufweisend eine Gummihülse (117), die zwischen
der Motorabdeckung (62) und dem Rahmen (12) ange
bracht ist, um die Übertragung von Vibrationsener
gie zwischen der Motorabdeckung (62) und dem Rahmen
(12) zu dämpfen.
11. Tragbares Motorgebläse nach Anspruch 10, außer
dem aufweisend:
Einen Abstandskragen (118), der durch die Gummihülse (117) entlang einer Achse verläuft und eine größere Länge entlang der Achse aufweist als die Gummihülse (117), wobei das
Befestigungselement (112) den Abstandskra gen (118) durchsetzt.
Einen Abstandskragen (118), der durch die Gummihülse (117) entlang einer Achse verläuft und eine größere Länge entlang der Achse aufweist als die Gummihülse (117), wobei das
Befestigungselement (112) den Abstandskra gen (118) durchsetzt.
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|---|---|---|---|
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- 1998-05-19 DE DE19822419A patent/DE19822419C2/de not_active Expired - Lifetime
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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