DE19829041A1 - Fläschchen/Beutel mit Injektionsapplikator - Google Patents

Fläschchen/Beutel mit Injektionsapplikator

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DE19829041A1
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cone
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bottle
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DE1998129041
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Walter Dehn
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/28Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle
    • A61M5/281Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule
    • A61M5/282Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule by compression of deformable ampoule or carpule wall

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Description

Stand der Technik
Impfstoff-/Suspensions-/Lösungs-Fläschchen aus Glas, mit Gummistopfen und Metallkappe sind bekannt. Ebenso sind Spritzen mit Zylinder und Kolben zum aufziehen der Injektionslösung, aus Glas, Metall oder Kunststoff ebenfalls hinreichend bekannt.
Die Spritzen bestehen in der Regel aus drei Teilen (Nadel oder Kanülen mit Schutzkappe und Zylinder/Kunststoffkolben) die zusammengefügt werden müssen um einsatzfähig zu sein. Die Teile sind steril verpackt.
Problem
Die herkömmlichen Impfstoff-Suspensions-/Lösungs-Fläschchen sind zerbrechlich und setzen eine aufwendige, stoßsichere Verpackung voraus. Sie sind einigermaßen unhandlich und auf Grund der unterschiedlichen Materialien die zur Herstellung benötigt werden (Glas, Gummi, Aluminium) sehr kostenintensiv. Durch die Mehrfachentnahme bei Suspensionen und Lösungen aus 100-ml-Flaschen ist eine Verunreinigung leicht gegeben und ein wiederkehrendes Problem.
Lösung
Die Fläschchen/Beutel werden aus einem leicht verformbaren Material hergestellt, so daß sie zusammendrückbar 8a sind. Es ist möglich den zu verabreichenden Wirkstoff auch in Beutel zu füllen. Die Herstellung von Fläschchen und oder Beutel in Ketten, als Abbrech-, Abreiß­ verpackungen ist sinnvoll. Auf dem zusammendrückbaren Fläschchen/Beuteln befindet sich ein leicht durchzustechender Konus aus dem gleichen Material. Es soll möglich sein den Boden und den Konus zu verstärken sowie in den Konus bei Bedarf ein zusätzliches Material, wie z. B. Gummi einzufügen. Das verformbare Material kann u. a. aus Gelatine, Kunststoff, einer Metallfolie oder aus den Kombinationen hieraus bestehen, je nach Inhalt. Wobei der Kombination (Metallfolie und Kunststoff) der Vorrang zu geben ist.
Der Applikator 2, 3, 4 und 5 besteht aus einem hohlen Konus 3 in dem eine Nadel/Kanüle 2 integriert ist, die in den Hohlraum hineinragt um beim Aufsetzen auf den Konus des Fläschchens/Beutels diesen zu durchstechen, so daß die Flüssigkeit oben aus der Kanüle, bei der Ausübung von Druck, austreten kann und applizierbar wird. Die integrierte Kanüle befindet sich im Inneren derart, daß diese nicht über den unteren Rand des Konus hinausragt. Die dünne Folie 5 kann das untere Ende der Kanüle zusätzlich vor Verunreinigungen schützen. Der Applikator verfügt ferner über seitliche Griffflächen 4, wie bei den herkömmlichen Spritzen auch. Nachdem die sterilisierende Verpackung entfernt wurde, wird der Applikator auf den, an der Flasche/Beutel befindlichen Konus gesteckt, dadurch dringt die Nadel/Kanüle 2 in die Flasche ein und durchsticht den Konus. Fläschchen/Beutel und Applikator bilden jetzt eine funktionelle Einheit. Der Zeigefinger und der Mittelfinger werden auf die Grifffläche 4 gelegt und der Daumen auf den Boden des Fläschchens/Beutels. Durch ein Zusammendrücken der Finger kann die Injektion nun erfolgen.
Der Applikator kann, mit den entsprechenden Zusatz-Kanülen ausgestattet, intramuskulär, intratrachial, intranasal, intravaginal, intrapräputial und subkutan eingesetzt werden. Ein Grundmodell, wird durch Aufstecken von unterschiedlichen Kanülen so zu einem vielseitig einsetzbaren Gerät zum Applizieren der unterschiedlichsten Wirkstoffarten aus Einzeldosen.
Vorteile
Da die Fläschchen/Beutel auf Grund des Materials unzerbrechlich geworden sind, ist eine aufwendige Einzelverpackung nicht mehr notwendig. Es ist nun möglich die Impfstoffe, Suspensionen oder Lösungen dosisgerecht in jeder gewünschten Form zu verpacken. So sollen hier runde und eckige Einzeldosen-Verpackungen benannt werden die z. B. einen Inhalt von 1, 2, 5 oder 10 ml aufweisen können. Verpackungen als Siegelrandbeutel, Kettenbeutel, Abbrech-, Abknick-, Abdreh- und andersartige Einheiten, jeweils mit Konus, sind preisgünstig herstellbar und durch den Applikator verwendungsfähig. Eine unsterile Mehrfachentnahme z. B. aus 100-ml-Flaschen entfällt. Das ist besonders bei einer seltenen Entnahme wichtig. Kleinverbraucher und Anwender können bedarfsgerecht mit der benötigten Anzahl von Einzeldosen beliefert werden. Die Fläschchen/Beutel werden mit einem Etikett versehen, daß nach dem Abziehen selbstklebend ist, um damit Nachweishefte/Impf­ bücher etc. zu versehen. Diese Art der wiederverwendbaren Etiketten ist aus meiner Veröffentlichung vom 23.08.1990 BAYER-Leverkusen bekannt.
Das Ausführungsbeispiel ist anhand der Zeichnungen nachvollziehbar.

Claims (2)

1. Fläschchen/Beutel mit Injektionsapplikator sind dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. die Fläschchen/Beutel (8) aus verformbaren Material bestehen,
  • 2. am oberen Kopfstuck einen Konus (1) als Verschluß aufweisen,
  • 3. der Konus mit dem Injektionsapplikator (3) mit der Kanüle (2) durchstechbar ist,
  • 4. der Injektionsapplikator einen passenden, hohlen, Konus (3) mit integrierter Hohlnadel (2) (Kanüle) und seitlichen Griffflächen (4) besitzt,
  • 5. der Injektionsapplikator mit Zusatz-Aufsatzkanülen ausgestattet werden kann,
  • 6. der Injektionsapplikator am Konus (5) einen Folienverschluß hat.
2. Fläschchen/Beutel nach Anspruch A sind dadurch gekennzeichnet, daß
  • 1. im Kopfstück, innerhalb des Konus, sich ein Stopfen (6) aus einem anderen Material befindet,
  • 2. der Konus mit dem Stopfen (6) zu einer Verschlußeinheit verbunden wird,
  • 3. das Fläschchen/Beutel sich während des Zusammendrückens durch den Injektionsapplikator (3) entleeren läßt,
  • 4. das Fläschchen/Beutel aus einer beschichteten Metallfolie besteht,
  • 5. aus einer Metallfolie besteht,
  • 6. aus Kunststoff besteht,
  • 7. aus Gelatine besteht,
  • 8. aus Bi-Material Kombinationen besteht,
  • 9. in Einzel-, Ketten-, Abbrech-, Abreißverpackungen herstellbar ist,
  • 10. das Etikett ablösbar und selbstklebend ist (7).
DE1998129041 1998-06-29 1998-06-29 Fläschchen/Beutel mit Injektionsapplikator Withdrawn DE19829041A1 (de)

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