DE19829220A1 - An einer Stütze montierbarer Kran - Google Patents

An einer Stütze montierbarer Kran

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Abstract

Zum Umsetzen einer Laschmaschine am Mast einer Freileitung benötigt der Monteur einen stabilen und leicht zu handhabenden Kran. DOLLAR A Ein diese Eigenschaften aufweisender Kran besteht aus einer dünnwandigen AL-Säule (1), einem mit der Säule (1) verbundene Ausleger (3-5), einem Hubwerk (9) mit einem über dem Ausleger (4) zur Last geführten Seil (7) und einer mittels Spanngurten (39, 41) am Mast befestigten, höhenverstellbaren Halterung (15, 29), welche die vertikale Ausrichtung der Säule (1) sowie die Drehung des Schwenkarmes (4) um die Säulenlängsachse erlaubt. DOLLAR A Der Kran kommt insbesondere als sogenannte ADL-Galgen im Bereich des Hochspannungs-Freileitungsbaus zum Einsatz.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen an einer Stütze, insbesondere am Mast einer Hochspannungsfreileitung montier­ baren Kran.
Bei Arbeiten an Hochspannungstrassen elektrischer Energiever­ sorger müssen eine Vielzahl von Arbeitsmitteln und Materia­ lien (Rohre, Kabel, Werkzeuge, Leitungswagen usw.) an den Ma­ sten hochgezogen und montiert werden. Im Hochspannungs-Frei­ leitungsbau muß man beispielsweise eine der Befestigung eines LWL-Kabels an einem Erd- oder Phasenseil dienende Laschma­ schine von einem Spannfeld ins benachbarte Spannfeld umset­ zen. Dies sollte möglichst schnell und in einfacher weise durchgeführt werden können, da die für das Umsetzen der Laschmaschine an den Masten erforderliche Zeit die Montage­ dauer entscheidend beeinflußt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines vielseitig einsetzbaren und einfach zu handhabenden Krans zur Bewegung von Lasten, insbesondere bei Arbeiten an Masten von Hochspannungsfreileitungen. Diese Aufgabe wird durch einen Kran mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Die abhängigen Ansprüche betreffen vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Krans.
Der erfindungsgemäße Kran hat den großen Vorteil, daß der Monteur vor Ort, also insbesondere auf dem Mast im Bereich der Mastspitze, sämtliche für die jeweilige Tätigkeit erfor­ derlichen Bewegungen der Last (Anheben, Absenken, Schwenken usw.) in einfacher weise kraft- und zeitsparend durchführen kann.
Am Arbeitsort findet sich in der Regel eine Stütze in Form eines Hochspannungsmastes, eines Gerüstes, eines Telefonma­ stes, eines Seilbahnmastes usw., an der man den erfindungsge­ mäßen Kran mittels seiner Halterung schwenkbar befestigen kann.
Besteht die Säule des Krans aus mehreren Teilen, kann man den am Ausleger ansetzenden oberen Teil der Säule beispielsweise drehbar auf dem anderen Säulenteil lagern oder den Ausleger schwenkbar an der Säule haltern. Der Aufbau des Krans ver­ einfacht sich, wenn die gesamte Säule drehbar gelagert ist.
Vorzugsweise ist die Säule in der Halterung drehbar gelagert, was wiederum eine relativ einfache Konstruktion des Krans er­ möglicht, da man ohne zusätzliche, von der Halterung ge­ trennte Lagermittel auskommt. Dies reduziert das Gewicht des Krans und verbessert dessen Handhabung.
Die Säule des erfindungsgemäßen Krans ist an ihrem unteren Ende vorzugsweise mit einem sich an der Halterung abstützen­ den Kugelgelenk ausgestattet. Damit dient die Halterung nicht nur der Befestigung des Krans am Mast, sondern auch der Auf­ nahme und Abtragung der von der Last bzw. dem Ausleger auf die Säule übertragenen Kräfte.
Das Kugelgelenk kann dabei eine endständig an der Säule ange­ brachte Kugel und eine in die Halterung integrierte Kugelauf­ nahme umfassen, wobei die Kugelaufnahme bevorzugt eine die Kugel haltende Arretiereinrichtung aufweist. Diese Lagerung der Säule ermöglicht die schnelle und zuverlässige Montage des Krans, wobei die Arretiereinrichtung die sichere Fixie­ rung der Kugel in der Kugelaufnahme gewährleistet.
Die Halterung kann mindestens zwei voneinander getrennte, mit Abstand zueinander an der Säule ansetzende Einheiten umfas­ sen, um die an der Säule angreifenden Biegekräfte besser ab­ zutragen und damit eine leichtere Auslegung der Säule zu er­ möglichen.
Vorzugsweise hat der erfindungsgemäße Kran eine Halterung mit einer Lagerbuchseneinheit, die eine Lagerbuchse zur Lagerung und Führung der Säule hat, und eine Kugelaufnahmeeinheit auf­ weist, die die Kugelaufnahme zur Lagerung der Säule hat.
Die Lagerbuchse ist dabei vorzugsweise derart ausgelegt, daß die Säule um ihre Achse drehbar in der Lagerbuchse gehalten und in Richtung der Säulenlängsachse verschiebbar angeordnet ist. Die Lagerbuchse erleichtert die Montage des erfindungs­ gemäßen Krans, da die Säule trotz der an der Stütze befestig­ ten Lagerbuchseneinheit in Richtung ihrer Längsachse höhen­ verschiebbar und gleichzeitig um diese Achse drehbar bleibt, was die Ausrichtung der Säule erheblich vereinfacht.
Vorzugsweise sind die Lagerbuchseneinheit und/oder die Kuge­ laufnahmeeinheit jeweils mit einem Spanngurt versehen. Die Spanngurte ermöglichen eine schnelle, flexible und zuverläs­ sige Befestigung der Halterungseinheiten an der Stütze, und zwar unabhängig von deren Querschnitt (quadratischer, kreis­ förmiger oder dreieckförmiger Querschnitt), Umfang oder Ab­ messungen. Die Spanngurte erlauben somit das Anbringen des erfindungsgemäßen Krans an Stützen unterschiedlichster Bau­ art.
Vorzugsweise ist die Halterung mit mindestens einem Spanngurt an der Stütze befestigt, wobei der Spanngurt die Stütze um­ fängt.
Die Halterung des erfindungsgemäßen Krans ist einstellbar ausgelegt, um eine Anpassung an die jeweilige Stütze zu er­ möglichen.
Zur Anpassung an die Stütze, können die Halterung beziehungs­ weise die Kugelaufnahmeeinheit und/oder die Lagerbuchsenein­ heit einen Querträger mit längs des Querträgers verschiebba­ ren Backen haben, die an der Stütze anliegen und mit denen der Spanngurt verbunden ist, wenn die Halterung an der Stütze befestigt ist.
Der erfindungsgemäße Kran hat vorzugsweise eine manuell betä­ tigbare Seilwinde als Hubwerk für das Hubseil, um wiederum eine einfache Handhabung des erfindungsgemäßen Krans unter möglichst weitgehender Gewichtseinsparung zu ermöglichen.
Die Säule und/oder der Ausleger des Krans bestehen vorzugs­ weise aus einem relativ dünnwandigen, insbesondere aus Alumi­ nium gefertigten Hohlprofil, das trotz seines geringen Ge­ wichts eine hohe Stabilität und Belastbarkeit des Krans ge­ währleistet.
Vorzugsweise ist ein Stützstab des Auslegers mittels eines Schnellverschlussbolzens an der Säule und/oder einem Ausle­ gerstab lösbar befestigt, um den Ausleger während der Montage schnell in seine Arbeitsposition bringen bzw. ihn schnell wieder demontieren zu können.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen ersichtlich. Es zeigen:
Fig. 1 eine seitliche Ansicht einer Ausführungsform des er­ findungsgemäßen Krans und
Fig. 2 einen Schnitt durch die Ansicht der Fig. 1 entlang der Linie II in der Fig. 1, um die Lagerbuchsenein­ heit als Halterung der Ausführungsform detaillierter unter Andeutung eines Hochspannungsmastes als Stütze zu zeigen.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Krans umfaßt im wesentlichen eine Säule 1, einen Ausleger 3, eine an einer Stütze 50, beispielsweise ei­ nem Hochspannungsmast zu befestigenden Halterung und einem dem Anheben und Absenken einer Last dienenden Hubwerk 9 mit Hubseil 7.
Die aus eloxiertem und gehärteten Aluminium bestehende Säule 1 ist als dünnwandiges Rohr ausgeführt, dessen Wandstärke ca. 2 mm beträgt. Entlang ihrer Längsachse ist die Säule 1 im we­ sentlichen in drei Abschnitte eingeteilt, nämlich einem mitt­ leren Abschnitt 1.1 mit konstantem Durchmesser, an dem die Halterung ansetzt, und zwei sich konisch verjüngende Ab­ schnitte, einem unteren Abschnitt 1.3 und einem oberen Ab­ schnitt 1.2, die im Durchmesser zu den Enden der Säule 1 hin abnehmen, wobei die Verminderung des Durchmessers beim unte­ ren und oberen Abschnitt auf der zum Ausleger 3 hin gewandten Seite der Säule 1 vorgesehen ist.
Am Ende des unteren Abschnitts 1.3 der Säule 1 ist eine Kugel 35 als Teil eines Kugelgelenks über einen Ansatz 37 an der Säule 1 befestigt. Am Ende des oberen Abschnitts 1.2 ist über ein Scharniergelenk ein Auslegerstab 4 des Auslegers 3 an die Säule 1 angelenkt. Um das Gewicht des Krans zu reduzieren, ist auch der Auslegerstab 4 als rohrförmiges, eloxiertes Alu­ miniumprofil ausgebildet. Am lastseitigen Ende des Ausleger­ stabs 4 befindet sich eine Umlenkrolle 11. Das andere Ende des Auslegerstabs 4 ist am Scharniergelenk am oberen Ende der Säule 1 angebracht. Am Scharniergelenk des oberen Endes der Säule 1 ist eine weitere Umlenkrolle 12 drehbar gelagert.
Der Ausleger 3 hat neben dem Auslegerstab 4 einen Stützstab 5, der ebenfalls aus eloxiertem Aluminiumrohr besteht und mit einem Ende mit der Säule 1, und zwar relativ weit oben am mittleren Abschnitt 1.1 der Säule 1, mittels eines Schnell­ verschlußbolzen 45 verbunden ist, und mit seinem anderen Ende auch über einen Bolzenverschluß an dem Auslegerstab 4 befe­ stigt ist. Das aufgespannte Dreieck aus der Säule 1 zwischen dem Scharniergelenk am oberen Ende der Säule 1 bis zur An­ bringungsstelle des Stützstabs 5 an der Säule 1, aus dem Stützstab 5 und aus dem Abschnitt zwischen der Anbringungs­ stelle des Stützstabs 5 an dem Auslegerstab 4 und dem Schar­ niergelenk ist ein gleichschenkliges Dreieck.
Als Hubwerk ist eine manuell betätigbare Seilwinde 9 mit au­ tomatischer Bremse an der Säule 1 angeordnet, wobei das von der Seilwinde 9 ausgehende und über die Umlenkrollen 12/11 zum freien Ende des Auslegerstabs 4 geführte Hubseil 7 an seinem freien Ende einen Schäkel 8 zur Befestigung der Last aufweist.
Die Halterung des Krans umfaßt eine Lagerbuchseneinheit 15 und eine Kugelaufnahmeeinheit 29, die mit Abstand voneinander an der Säule 1 angeordnet sind und gleichzeitig zur Lagerung der Säule 1 und zur Halterung der Säule 1 am Hochspannungs­ mast dienen.
Die Kugelaufnahmeeinheit 29 der Halterung umfaßt einen Quer­ träger 22 mit L-förmigem Querschnitt und eine mittig am Quer­ träger 22 angeschweißte Kugelaufnahme 31, welche der Aufnahme der am unteren Säulenteil befestigten Kugel 35 dient. Zusam­ men mit der Kugel 35 bildet sie ein Kugelgelenk, das eine Drehung der Säule 1 um ihre Längsachse ermöglicht.
Beim Einstecken der Kugel 35 in die Kugelaufnahme 31 wird eine Arretierung 33 automatisch ausgelöst und die Kugel 35 dadurch in der Kugelaufnahme 31 beweglich einsperrt. Die Ar­ retierung 33 umfaßt einen nicht dargestellten Hebel, nach dessen Betätigung sich die Kugel 35 wieder aus der Kugelauf­ nahme 31 herausnehmen läßt.
Die Kugelaufnahmeeinheit 29 der Halterung umfaßt weiterhin einen mit einer Spannschnalle versehenen Spanngurt 41, um die Kugelaufnahmeeinheit 29 der Halterung an dem als Stütze die­ nenden Hochspannungsmast 50 zu befestigen.
Die Lagerbuchseneinheit 15 der Halterung umfaßt einen Rahmen 17, in dem eine aus Kunststoff gefertigte Lagerbuchse 19 an­ geordnet ist. Die Lagerbuchse 19 läßt eine Drehung der Säule 1 um ihre Längsachse und auch eine Vertikalbewegung der Säule 1 bei der Montage zu. Die Lagerbuchseneinheit 15 ist mittels einer Buchsenarretierung 54, beispielsweise einem Arretier­ bolzen, in der vom Monteur vorgebbaren Vertikallage an der Säule 1 gehalten.
Die Lagerbuchseneinheit 15 umfaßt weiterhin einen Querträger 21, der entweder starr oder beweglich, beispielsweise über verschieb- und arretierbare Schienen 26 mit dem Rahmen 17 verbunden ist. Die Verschiebbarkeit der Schienen 26 als ver­ stellbare Mittel ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Mastgrößen und Mastformen derart, daß der Monteur die Säule 1 immer senkrecht beziehungsweise vertikal ausrichten kann. An den Endbereichen des Querträger 21 sind Backen 23/25 in Form von Winkelstücken angebracht, die, da verschiebbar am Quer­ träger gehalten, ebenfalls der Anpassung an die Form des Ma­ stes dienen.
Die Backen 23/25 sind mittels Bolzenschrauben am Querträger 21 befestigbar, wobei die Bolzenschrauben in Langlöcher be­ ziehungsweise Nuten 27 des Querträgers 21 eingreifen. Die an­ einander stoßenden Oberflächen des Querträgers 21 und auch der Backen 23/25 sind jeweils mit Trapezriffelungen 52 verse­ hen, die beim Festschrauben der Backen 23/25 am Querträger 21 gegenseitig ineinandergreifen und somit einen absolut festen Sitz der Backen 23/25 am Querträger 21 und damit auch an dem sich üblicherweise zur Mastspitze hin verjüngenden Hochspan­ nungsmasten 50 gewährleisten.
Die Lagerbuchseneinheit 15 der Halterung umfaßt weiterhin ei­ nen Spanngurt 39 mit Spannschnalle 42, wobei der Spanngurt 39 zwischen den Backen 25/23 verläuft und zur Fixierung der La­ gerbuchseneinheit 15 am Mast 50 um diesen herumgelegt, in die Spannschnalle 42 eingefädelt und mittels der Spannschnalle 42 festgezurrt wird. Genauso wird beim Festlegen des der Kuge­ laufnahmeeinheit 29 zugeordneten Spanngurts 41 verfahren, wo­ bei der Querträger 22 der Kugelaufnahmeeinheit 29 ebenfalls mit zwei Spannbacken, Schienen, einschließlich Verschraubun­ gen, Nuten und Trapezriffelung versehen ist. Aufbau, Funktion und Wirkungsweise dieser Komponenten wurden bereits anhand der Fig. 2 erläutert.
Aufgrund der Lagerung in der Lagerbuchse 19 der Lagerbuchsen­ einheit 15 und der Lagerung der Kugel in der Kugelaufnahme­ einheit 29 ist die Säule 1 um ihre Längsachse herum frei um 360° drehbar und damit der Ausleger 3 ebenfalls um die Längs­ achse der Säule 1 herum entsprechend schwenkbar, um beispielsweise das schnelle und einfache Umsetzen einer Laschmaschine in das benachbarte Spannfeld zu ermöglichen.

Claims (15)

1. Kran zur Montage an einer Stütze (50), insbesondere am Mast einer Freileitung, mit
  • - einer Säule (1),
  • - einem mit der Säule (1) verbundenen Ausleger (3),
  • - einem ein Hubseil (7) aufweisenden Hubwerk zum Anheben oder Absenken einer Last, wobei das Hubseil (7) über den Ausleger (3) zur Last geführt ist und mit
  • - einer an der Stütze (50) zu befestigenden, höhenverstellbaren Halterung (15, 29), welche erste Mittel (17, 26) zur Ausrichtung der Säule (1) sowie zweite Mittel (33, 35) zur Drehung des Auslegers (3) um die Säulenlängsachse aufweist.
2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (1) um ihre Längsachse drehbar gelagert ist.
3. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (1) in der Halterung (15, 29) drehbar gelagert ist.
4. Kran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (1) an ihrem unteren Ende mit einem Kugelgelenk in der Halterung gelagert ist.
5. Kran nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelgelenk eine endständig an der Säule (1) angebrachte Kugel (35) und eine an der Halterung vorgesehene Kugelaufnahme (31) aufweist, wobei die Kugelaufnahme (31) eine die Kugel (35) in der Kugelaufnahme (31) lösbar haltende Arretiereinrichtung (33) besitzt.
6. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung mindestens zwei Einheiten umfaßt, die mit Abstand zueinander an der Säule (1) angeordnet sind, um die Säule (1) zu haltern.
7. Kran nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung eine Lagerbuchseneinheit (15), die eine Lagerbuchse (19) zur Lagerung der Säule (1) hat, und eine Kugelaufnahmeeinheit (29) aufweist, die eine Kugelaufnahme (31) zur Lagerung einer endständigen Kugel (35) der Säule (1) aufweist.
8. Kran nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung eine Lagerbuchse (19) aufweist, in der die Säule (1) um ihre Achse drehbar gelagert ist und verschiebbar in Richtung ihrer Achse ist.
9. Kran nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbuchseneinheit (15) einen Spanngurt (39) zum Befestigen der Lagerbuchseneinheit (15) beziehungsweise der Kugelaufnahmeeinheit (29) an der Stütze (50) hat.
10. Kran nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung mit mindestens einem Spanngurt (39, 41) an der Stütze (50) befestigt ist, wobei der Spanngurt (39, 41) die Stütze umfängt.
11. Kran nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (15, 29) einstellbar ausgelegt ist, um den Kran an der Stütze (50) mit verschiedenen Abmessungen befestigen zu können.
12. Kran nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung einen horizontal angeordneten Querträger (21) mit längs des Querträgers (21) verschiebbaren Backen (23, 25) hat, die an der Stütze (50) anliegen und mit denen der Spanngurt (39) verbunden ist, wenn die Halterung an der Stütze (50) befestigt ist.
13. Kran nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubwerk eine manuell betätigbare Seilwinde (9) hat.
14. Kran nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (1) und/oder der Ausleger (3) aus Aluminium besteht.
15. Kran nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stützstab (5) des Auslegers (3) mit einem Schnellverschluß (45) an der Säule (1) und/oder einem Auslegerstab (4) des Auslegers (3) befestigt ist.
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