DE19829244A1 - Kraftfahrzeugtür in Modulbauweise - Google Patents
Kraftfahrzeugtür in ModulbauweiseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kraftfahrzeugtür bestehend aus
einem kastenförmigen Türgrundkörper mit Fensterschacht und
einem Modul, an dem die Fensterscheibe und der Fensterheber
befestigt sind.
Eine derartige Kraftfahrzeugtür ist beispielsweise aus der EP 0 286 923 A2
bekannt. Bei dieser bekannten Kraftfahrzeugtür
besteht der Modul aus einer Platte, an der die Fensterscheibe
über Mitnehmer und Führungsschienen sowie ein Motor zur
Betätigung des Fensterhebers befestigt sind. Die Platte des
Moduls besteht aus galvanisiertem Stahl. Dieser Modul wird
durch eine in der Türinnenwand des Grundkörpers vorgesehene
große Öffnung in den Türgrundkörper eingesetzt. Diese
Kraftfahrzeugtür soll ermöglichen, daß die Lackierung der zu
lackierenden Teile im Rahmen der konventionellen,
kontinuierlichen Montage des Kraftfahrzeuges durchgeführt
werden kann. Allerdings ist die Montage dieser bekannten
Kraftfahrzeugtür recht arbeitsaufwendig und kompliziert, da
der Modul durch die in der Innenwand vorgesehene Öffnung in
den Türgrundkörper eingebracht werden und befestigt werden
muß. Insbesondere aufgrund der räumlich beengten Verhältnisse
ist die Verbindung des Moduls mit dem Türgrundkörper
zeitaufwendig. Auch ist das Gewicht der bekannten
Kraftfahrzeugtür aufgrund der massiven Ausgestaltung des
Moduls wie auch des Türgrundkörpers recht hoch und entspricht
somit nicht den heute an Kraftfahrzeug zu stellenden
Anforderungen. Weiterhin treten Probleme hinsichtlich der
Toleranzen an den Schnittstellen von Modul und Türgrundkörper,
beispielsweise im Hinblick auf die Abdichtung gegen
Feuchtigkeit und dgl. auf.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine
Kraftfahrzeugtür der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß diese einfach zu montieren ist, ein
geringes Gewicht und hohe Maßhaltigkeit beziehungsweise
geringe Toleranzen aufweist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei der Kraftfahrzeugtür
mit den eingangs genannten Merkmalen im wesentlichen dadurch
gelöst, daß der Modul als Einsteckrahmen ausgebildet und zur
Verbindung mit dem Türgrundkörper durch den Fensterschacht des
Türgrundkörpers in diesen eingesteckt ist, wobei insbesondere
die tragenden Teile von Modul und/oder Türgrundkörper im
wesentlichen aus Magnesium bestehen. Als besonders vorteilhaft
hat es sich erwiesen, insbesondere die tragenden Teile von
Modul und Türgrundkörper im wesentlichen aus Magnesium
herzustellen. Aber auch die Maßnahme, den Türkasten aus
Magnesium und den Modul aus Stahl und/oder Aluminium
herzustellen, ist in verschiedenen Anwendungsfällen von
Vorteil, ebenso wie auch die Kombination, den Türkasten aus
Stahl beziehungsweise Aluminium und den Modul im wesentlichen
aus Magnesium herzustellen.
Der erfindungsgemäße Türgrundkörper besitzt eine hohe
Steifigkeit und läßt sich äußerst einfach mit dem Modul
verbinden, so daß die Montage der Kraftfahrzeugtür
hinsichtlich des Zeitaufwandes erheblich verkürzt wird.
Desweiteren weisen die Bauteile Türgrundkörper und Modul
geringe Toleranzen an den Schnittstellen zueinander auf,
wodurch das Spaltmaß reduziert und die Dichtfunktion
verbessert wird. Auch besitzen der Türgrundkörper und/oder der
Modul ein geringes Gewicht. Insgesamt weist die
erfindungsgemäße Kraftfahrzeugtür wenige einzelne während der
Montage zu verbindende Bauteile auf, da der Grundkörper wie
auch der Modul mit verschiedenen Anbauteilen modifiziert
werden können. Der erfindungsgemäße Modul besitzt einen hohen
Integrationsgrad, wodurch eine weitgehende, individuelle
Gestaltungsmöglichkeit gegeben ist. Dadurch, daß der Modul
aufgrund der geringen Toleranzen mit dem Türgrundkörper
wasserdicht verbunden werden kann, ist eine einwandfreie
Trennung von Naß- und Trockenraum gegeben. Desweiteren besteht
die Möglichkeit, die Verbindung zwischen Türgrundkörper und
Modul derart zu gestalten, daß die Verbindungsmittel von außen
nicht sichtbar sind. Auch kann der Kabelbaum für die in der
Kraftfahrzeugtür befindlichen elektronischen oder elektrischen
Komponenten einfach verlegt werden, da entsprechende
Kabelöffnungen vorgesehen sind. Schließlich lassen sich mit
der erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtür auch die Anforderungen
im Crash-Test ohne weiteres erfüllen. Neben der besonderen
konstruktiven Ausgestaltung des Moduls und Türgrundkörpers und
den damit verbundenen Vorteilen hat sich überraschenderweise
herausgestellt, daß die Auswahl von Magnesium als Material für
wenigstens die tragenden Teile von Modul und/oder
Türgrundkörper eine verbesserte Steifigkeit der
Kraftfahrzeugtür gegeben ist, wobei zusätzlich das Gewicht wie
auch die Toleranzen verringert sind. Auch zeigt sich, daß die
Kontaktkorrosion zwischen Modul und Türgrundkörper mit diesem
Konzept beherrschbar ist.
Nach einer ersten vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist die Innenwand des Türgrundkörpers, vorzugsweise im oberen
Bereich gegenüber der Außenwand verkürzt. Hierdurch wird eine
große, von oben wie auch seitlich zugängliche Öffnung im
Türgrundkörper geschaffen, so daß der Modul äußerst einfach
mit dem Türgrundkörper verbindbar ist und auch die elektrisch
leitenden Verbindungen zwischen den ggf. in der
Kraftfahrzeugtür vorhandenen elektrischen beziehungsweise
elektronischen Komponenten sehr leicht herstellbar sind.
Insbesondere hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die
Innenwand des Türgrundkörpers im oberen Bereich einen
Ausschnitt aufweist, der sich bevorzugt über etwa die gesamte
oder einen großen Teil der horizontalen Länge des
Türgrundkörpers erstreckt.
Bevorzugt ist der Ausschnitt so gestaltet, daß der obere
Randbereich der Innenwand einen profilierten beziehungsweise
gekrümmten Verlauf aufweist. Durch diese Maßnahme kann den
individuellen Erfordernissen zur Erleichterung der Montage
Rechnung getragen werden.
Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist an den Modul ein Wandstück angeordnet, welches nach dem
Verbindung von Modul und Türgrundkörper die Innenwand der
Kraftfahrzeugtür beziehungsweise des Türgrundkörpers im
wesentlichen komplettiert oder welches im wesentlichen die
Form des Ausschnittes der Innenwand aufweist. Somit ist nach
dem Verbinden von Modul und Türgrundkörper eine im
wesentlichen flächige oder geschlossene Innenwand der
Kraftfahrzeugtür gegeben, wobei unter Umständen das Wandstück
des Moduls auch die Innenwand des Türgrundkörpers teilweise
oder gänzlich überlappen kann. Insoweit ist die Innenwand des
Türgrundkörpers beziehungsweise der Kraftfahrzeugtür nach
Montage des Moduls in sich im wesentlichen geschlossen, was
der erforderlichen Stabilität beziehungsweise der
Dichtfunktion bzgl. Feuchtigkeit oder auch der Geräuschdämmung
Rechnung trägt.
Die Kraftfahrzeugtür wird nach einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung dadurch komplettiert, daß an der
Innenwand von Türgrundkörper und verbundenem Modul eine
Innenverkleidung befestigt ist. Dabei ist eine Integration von
Anbauteilen an der Türinnenverkleidung möglich, wodurch die
Anzahl der am Band zu montierenden Bauteile weiter reduziert
wird.
Nach einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
weist der Einsteckrahmen wenigstens zwei im wesentlichen
vertikale Träger und wenigstens ein, bevorzugt zwei im
wesentlichen horizontale Träger auf. Hierdurch wird trotz
geringem Gewichts ein bzgl. der Steifigkeit optimierter Modul
bereitgestellt.
Von Vorteil kann der Türgrundkörper mit einem oder mehreren
der folgenden Bauteile versehen sein, nämlich
Seitenschutzpolster, Türgriff, Schloß, Scharniere,
Prallträger, bevorzugt aus Aluminiumprofil,
Schachtverstärkung, bevorzugt aus Aluminium, Schachtdichtung,
bevorzugt außenliegend.
Der Modul kann je nach den individuellen Bedürfnissen
ebenfalls mit einem oder mehreren der folgenden Anbauteile
ausgestattet sein, nämlich Fensterheberantrieb,
Fensterheberschiene, bevorzugt in den vertikalen Trägern des
Moduls integriert, Türinnenbetätigung beziehungsweise
Betätigungszüge, Kabelbaum, Spiegel, Sicherheitsschild,
Schachtverstärkung, bevorzugt aus Aluminium.
Die Innenverkleidung der Fahrzeugtür kann von Vorteil mit
einen oder mehreren der folgenden Aufbauteile ausgestattet
sein, nämlich Seitenschutzpolster, Schalterblock zur
Betätigung von Spiegel, Fensterheber oder dergleichen,
Türzuziehgriff, Lautsprecher, Kartentasche, Verkleidung,
Türinnenbetätigung, bevorzugt aus Kunststoff, Schachtdichtung,
bevorzugt innenliegend.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung
einer Kraftfahrzeugtür, wobei man den Modul im wesentlichen
vertikal von oben in den Fensterschacht des Türgrundkörpers
einsteckt und mit dem Türgrundkörper verbindet, insbesondere
verschraubt, und anschließend die Innenverkleidung an dem
Verbund Türgrundkörper/Modul befestigt.
Weitere Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten
der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.
Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich
dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller
Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, auch
unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder
deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Moduls in schematischer
Darstellung und Seitenansicht,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel des Türgrundkörpers in
Seitenansicht und schematischer Darstellung und
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Innenverkleidung in
schematischer Darstellung und Seitenansicht.
Die Kraftfahrzeugtür gemäß den Figuren besteht aus einem
kastenförmigen Türgrundkörper 10 mit Fensterschacht 12 und
einem Modul 14, an dem die Fensterscheibe 16 und der
Fensterheber 18 befestigt sind. Der Modul 14 ist als
Einsteckrahmen 20 ausgebildet und wird zur Verbindung mit dem
Türgrundkörper 10 durch den Fensterschacht 12 des
Türgrundkörpers 10 in diesen eingesteckt. Wenigstens die
tragenden Teile des Moduls 14 und/oder des Türgrundkörpers 10
bestehen im wesentlichen aus Magnesium, wobei die Anbringung
zusätzlicher Teile bestehend aus einem anderen Material
denkbar ist. So können beispielsweise Verstärkungen aus
Aluminium, Stahlblech oder dergleichen an den Komponenten der
Fahrzeugtür angebracht sein. Wie insbesondere aus Fig. 2
ersichtlich, ist die Innenwand 22 des Türgrundkörpers 10 im
oberen Bereich gegenüber der Außenwand 24 verkürzt, so daß
sich eine recht große Zugangsöffnung zu dem Türgrundkörper
ergibt, durch welche die Montage der Kraftfahrzeugtür
erheblich erleichtert wird. Die Innenwand 22 des
Türgrundkörpers 10 ist im oberen Bereich insbesondere mit
einem Ausschnitt 26 beziehungsweise einer Ausnehmung oder
dergleichen versehen, der/die sich bevorzugt über etwa die
gesamte oder einen großen Teil der horizontalen Länge des
Türgrundkörpers 10 erstreckt. Dabei kann der obere Randbereich
28 der Innenwand 22 einen profilierten beziehungsweise
gekrümmten Verlauf aufweisen.
Am Modul 14 ist ein Wandstück 30 angeordnet und befestigt,
welches nach dem Verbinden von Modul 14 und Türgrundkörper 10
die Innenwand 22 im wesentlichen komplimentiert. Dabei weist
dieses Wandstück 30 im wesentlichen die Form des Ausschnittes
26 der Innenwand 22 auf. An der Innenwand 22 von
Türgrundkörper 10 und verbundenem Modul 14 ist desweiteren
eine Innenverkleidung 32 befestigt. Die Innenverkleidung 32
der Fahrzeugtür ist mit einem oder mehreren der folgenden
Anbauteile versehen: Seitenschutzpolster 56, Schalterblock 58
zur Betätigung von Spiegel, Fensterheber 18 oder dergleichen,
Türzuziehgriff 60, Lautsprecher 62, Kartentasche 64,
Verkleidung Türinnenbetätigung, bevorzugt aus Kunststoff,
Schachtdichtung, bevorzugt innenliegend.
Der Einsteckrahmen 20 weist wenigstens zwei im wesentlichen
vertikale Träger 34, 36 auf, an denen die Fensterscheibe 16
mittels bevorzugt integrierter Fensterheberschienen 54 geführt
ist. Desweiteren ist wenigstens ein im wesentlichen
horizontaler Träger im oberen Bereich des Einsteckrahmens 20
vorgesehen, der in etwa dem oberen Rand der Scheibe angepaßt
ist. Die Steifigkeit des Einsteckrahmens 20 wird durch einen
zweiten, unteren horizontalen Träger 38 weiter erhöht, der mit
den beiden vertikalen Trägern 34, 36, insbesondere einstückig,
verbunden ist.
Der Modul 14 kann mit einem oder mehreren der folgenden
Anbauteile versehen sein: Fensterheberantrieb,
Fensterheberschiene 54, bevorzugt im Träger 34, 36 des Moduls
14 integriert, Türinnenbetätigung beziehungsweise
Betätigungszüge, Kabelbaum, Spiegel, Sicherheitsschild,
Schachtverstärkung, bevorzugt aus Aluminium.
Der Türgrundkörper 10 ist mit einem oder mehreren der
folgenden Anbauteile ausgestattet: Seitenschutzpolster 42,
Türgriff 44, Schloß 46, Scharnier 48, Prallträger 50,
bevorzugt aus Aluminiumprofil, Schachtverstärkung, bevorzugt
aus Aluminium, Schachtdichtung, bevorzugt außenliegend.
Dieses Konzept ermöglicht es, die komplette Fahrzeugtür
grundsätzlich aus drei Komponenten aufzubauen, nämlich dem
Türgrundkörper 10, dem Modul 14 und der Innenverkleidung 32,
wobei diese drei Komponenten als Träger weiterer Anbauteile
dienen. Die Anbauteile können den individuellen,
beispielsweise den typen- oder ausstattungsbedingten
Anforderungen des jeweiligen Kraftfahrzeuges beziehungsweise
der jeweiligen Kraftfahrzeugtür angepaßt sein. Die Anbauteile
werden individuell den Komponenten zugeordnet, wobei die
derart individualisierten Komponenten an den
Kraftfahrzeughersteller angeliefert werden, so daß zur Montage
dort lediglich die drei unter Umständen individualisierten
Komponenten zusammenzufügen sind. Weiterhin kann durch dieses
Konzept erreicht werden, daß bereits der Verbund
Türgrundkörper/Modul den Naßraum gegenüber dem Trockentraum
trennt. Desweiteren kann der Türgrundkörper mit einer hohen
Steifigkeit ausgestattet sein. Dadurch, daß der Fensterheber
auf dem Modul komplett vormontiert ist, kann die Funktion des
Fensterhebers vor der Montage, beispielsweise bereits beim
Zulieferer getestet werden. Allgemein ist durch dieses Konzept
ein hoher Integrationsgrad des Moduls gegeben.
Ein Verfahren zur Montage der Kraftfahrzeugtür besteht darin,
den Modul 14 in den Türgrundkörper 10 durch den Fensterschacht
12 von oben einzustecken und Modul 14 sowie Türgrundkörper 10,
beispielsweise durch Verschraubung miteinander zu verbinden.
Vor der Verschraubung können die erforderlichen elektrischen
Kabel und mechanische Betätigungszüge, beispielsweise für das
Schloß 46 angeschlossen werden. Nach dem Verbinden von Modul
14 und Türgrundkörper 10 wird die Innenverkleidung 32 auf der
Innenwand 22 des Verbundes Türgrundkörper 10/Modul 14
befestigt, wobei vorher die elektrischen Kabel, beispielsweise
des Lautsprechers 62 und des Schalterblocks 58 angeschlossen
werden.
Gemäß einem speziellen Ausführungsbeispiel ist innen auf der
Außenwand 24 des Türgrundkörpers 10 das Seitenschutzpolster 42
angeordnet. Für den Türgriff 44 ergibt sich eine einfache
Montage, da der Türgrundkörper 10 aufgrund des Ausschnittes 26
eine große Zugangsöffnung aufweist. Auch das Schloß 46 läßt
sich äußerst einfach montieren, wobei der Betätigungszug und
das elektrische Kabel zur Verbindung mit dem Kabelbaum
vormontiert werden und aus dem Türgrundkörper 10 herausgeführt
sind. Der Türgrundkörper 10 wird zum Lackieren mittels der
Scharniere 48 an dem Kraftfahrzeug montiert. Weiterhin kann
ein Prallträger 50, bevorzugt aus einem Aluminium-Profil, an
dem Türgrundkörper 10 montiert sein, wobei der Prallträger 50
unter Umständen mit einer oder mehreren Krallen ausgestattet
ist. Auch besteht die Möglichkeit, am Türgrundkörper 10,
bevorzugt im Bereich der Außenwand 24, eine Schachtverstärkung
bestehend aus einem Aluminiumteil anzubringen oder
anzuschrauben. Die Schachtdichtung ist bevorzugt im Bereich
der Außenwand 24 angebracht.
Der Modul 14 ist mit dem kompletten Fensterheber 18
ausgestattet, wobei der Fensterheberantrieb 52 im Trockenraum
angeordnet ist. Die Fensterheberschiene 54 sind bevorzugt im
Einsteckrahmen 20 des Moduls 14 integriert. Der Betätigungszug
für die Türinnenbetätigung ist an dem Schloß 46 vormontiert,
so daß der Betätigungszug nach Einstecken des Moduls 14 in den
Türgrundkörper 10 angehängt werden kann. Der Kabelbaum ist
ebenfalls an dem Modul 14 beziehungsweise Einsteckrahmen 20 im
Bereich des Trockenraums angeordnet, wobei die
Steckverbindungen einfach zugänglich sind. Insbesondere können
die Verbindungen vom Schloß auch nach Einbau des
Einsteckrahmens 20 angeschlossen werden. Auch der Spiegel ist
vormontiert, so daß die Anzahl der während der Endmontage zu
montierenden Bauteile gering ist. Auch der Spiegel kann
lackiert werden, da der Abstand zum nächsten zu lackierenden
Bauteil groß ist. Schließlich kann der Modul 14 auch ein
Sicherheitsschild beziehungsweise eine innere
Schachtverstärkung aufweisen, die bevorzugt als angeschraubtes
Aluminium-Anbauteil ausgebildet ist. Die Innenverkleidung 32
kann mit einem Seitenschutzpolster 56 und einem Schalterblock
58 zur Betätigung von Spiegel, Fensterheber 18 oder
dergleichen ausgestattet sein. Die Verbindung zwischen
Schalterblock 58 und Kabelbaum wird vor der Montage der
Innenverkleidung 32 hergestellt. Gleiches gilt auch für die
Verbindung des Lautsprecher 62 mit dem Kabelbaum. Es bleibt zu
erwähnen, daß die Innenverkleidung 32 auch bevorzugt
innenliegende Schachtdichtungen aufweist.
10
Türgrundkörper
12
Fensterschacht
14
Modul
16
Fensterscheibe
18
Fensterheber
20
Einsteckrahmen
22
Innenwand
24
Außenwand
26
Ausschnitt
28
Randbereich
30
Wandstück
32
Innenverkleidung
34
vertikale Träger
36
vertikale Träger
38
horizontale Träger
40
horizontale Träger
42
Seitenschutzpolster
44
Türgriff
46
Schloß
48
Scharnier
50
Prallträger
52
Fensterheberantrieb
54
Fensterheberschiene
56
Seitenschutzpolster
58
Schalterblock
60
Türzierhergriff
62
Lautsprecher
64
Kartentasche
Claims (11)
1. Kraftfahrzeugtür bestehend aus einem kastenförmigen
Türgrundkörper (10) mit Fensterschacht (12) und einem Modul
(14), an dem die Fensterscheibe (16) und der Fensterheber
(18) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Modul
(14) als Einsteckrahmen (20) ausgebildet und zur Verbindung
mit dem Türgrundkörper (10) durch den Fensterschacht (12)
des Türgrundkörpers (10) in diesen eingesteckt ist, wobei
insbesondere die tragenden Teile von Modul (14) und/oder
Türgrundkörper (10) im wesentlichen aus Magnesium bestehen.
2. Kraftfahrzeugtür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenwand (22) des Türgrundkörpers (10) gegenüber
der Außenwand (24) verkürzt ist.
3. Kraftfahrzeugtür nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenwand (22) des Türgrundkörpers
(10) im oberen Bereich einen Ausschnitt (26) aufweist, der
sich bevorzugt über etwa die gesamte oder einen größeren
Teil der horizontalen Länge des Türgrundkörpers (10)
erstreckt.
4. Kraftfahrzeugtür nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Randbereich (28) der Innenwand (22) einen
profilierten beziehungsweise gekrümmten Verlauf aufweist.
5. Kraftfahrzeugtür nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß am Modul (14) ein Wandstück (30)
angeordnet beziehungsweise befestigt ist, welches nach dem
Verbinden von Modul (14) und Türgrundkörper (10) die
Innenwand (22) im wesentlichen komplettiert beziehungsweise
welches im wesentlichen die Form des Ausschnittes (26) der
Innenwand (22) aufweist.
6. Kraftfahrzeugtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwand (22) von
Türgrundkörper (10) und verbundenem Modul (14) eine
Innenverkleidung (32) befestigt ist.
7. Kraftfahrzeugtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Einsteckrahmen (20)
wenigstens zwei im wesentlichen vertikale Träger (34, 36)
und wenigstens einen, bevorzugt zwei im wesentlichen
horizontale Träger (38, 40) aufweist.
8. Kraftfahrzeugtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Türgrundkörper (10) mit
einem oder mehreren der folgenden Anbauteile versehen ist:
Seitenschutzpolster (42), Türgriff (44), Schloß (46), Scharniere (48), Prallträger (50), bevorzugt aus Aluminiumprofil, Schachtverstärkung, bevorzugt aus Aluminium, Schachtdichtung, bevorzugt außenliegend.
Seitenschutzpolster (42), Türgriff (44), Schloß (46), Scharniere (48), Prallträger (50), bevorzugt aus Aluminiumprofil, Schachtverstärkung, bevorzugt aus Aluminium, Schachtdichtung, bevorzugt außenliegend.
9. Kraftfahrzeugtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Modul (14) mit einem oder
mehreren der folgenden Anbauteile versehen ist:
Fensterheberantrieb, Fensterheberschiene (54), bevorzugt im Träger (34, 36) des Moduls (14) integriert, Türinnenbetätigung beziehungsweise Betätigungszüge, Kabelbaum, Spiegel, Sicherheitsschild, Schachtverstärkung, bevorzugt aus Aluminium.
Fensterheberantrieb, Fensterheberschiene (54), bevorzugt im Träger (34, 36) des Moduls (14) integriert, Türinnenbetätigung beziehungsweise Betätigungszüge, Kabelbaum, Spiegel, Sicherheitsschild, Schachtverstärkung, bevorzugt aus Aluminium.
10. Kraftfahrzeugtür nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenverkleidung (32) mit
einem oder mehreren der folgenden Aufbauteile versehen ist:
Seitenschutzpolster (56), Schalterblock (58) zur Betätigung von Spiegel, Fensterheber (18) oder dergleichen, Türzuziehgriff (60), Lautsprecher (62), Kartentasche (64), Verkleidung, Türinnenbetätigung, bevorzugt aus Kunststoff, Schachtdichtung, bevorzugt innenliegend.
Seitenschutzpolster (56), Schalterblock (58) zur Betätigung von Spiegel, Fensterheber (18) oder dergleichen, Türzuziehgriff (60), Lautsprecher (62), Kartentasche (64), Verkleidung, Türinnenbetätigung, bevorzugt aus Kunststoff, Schachtdichtung, bevorzugt innenliegend.
11. Verfahren zur Herstellung einer Kraftfahrzeugtür nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Modul (14) im wesentlichen vertikal von oben in den
Fensterschacht (12) des Türgrundkörpers (10) eingesteckt
und mit dem Türgrundkörper (10) verbunden wird,
insbesondere verschraubt, und anschließend die
Innenverkleidung (32) an dem Verbund Türgrundkörper/Modul
befestigt wird.
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