DE19829256A1 - Filtermodul - Google Patents
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Abstract
Filtermodul für ein Beleuchtungsinstrument mit einem Hohlprofil und optischen Elementen, die in dem Hohlprofil um eine zur Längsachse des Hohlprofils senkrechte Rotationsachse drehbar gelagert sind, wobei die optischen Elemente über mindestens einen Antrieb um ihre Rotationsachse gedreht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb mit den optischen Elementen derart gekoppelt ist, daß sich benachbarte optische Elemente in entgegengesetzter Richtung drehen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Filtermodul für ein Beleuchtungsinstrument mit einem Hohl
profil und optischen Elementen, die in dem Hohlprofil jeweils um eine zur Längsachse
des Hohlprofils senkrechte Rotationsachse drehbar gelagert sind, wobei die optischen
Elemente über mindestens einen Antrieb um ihre Rotationsachse gedreht werden kön
nen.
Im Bereich der automatischen Bühnenbeleuchtung werden Bühnenstrahler häufig mit
optischen Elementen versehen, die über eine Motorik in den Lichtstrahl des Bühnen
strahlers hineingeschwenkt werden können, um die Beleuchtungscharakteristik des
Bühnenstrahlers zu beeinflussen. Hierdurch sind je nach Art der eingesetzten opti
schen Elemente insbesondere die Helligkeit, die Farbe, die Form des Strahls und der
Abstrahlwinkel veränderbar.
Ein Filtermodul der eingangs genannten Art ist aus der US 5,186,536 bekannt. Hierin ist
ein Filtermodul mit drei in Richtung der optischen Achse hintereinander liegenden
Filterstufen zur subtraktiven Farbmischung offenbart. Jede Filterstufe ist mit in einem
Hohlprofil mit polygonem Querschnitt angeordneten, sich radial zur optischen Achse
des Filtermoduls erstreckenden Filterlamellen versehen. Diese Filterlamellen sind an
einem sich entlang der optischen Achse des Filtermoduls erstreckenden Lagerhalte
element und an der Innenwand des Hohlprofils drehbar gelagert, wobei die mit einer
Filterlamelle verbundene, im Hohlprofil gelagerte Welle aus dem Hohlprofil auskragt
und mit einem Antriebsrad versehen ist. Alle Antriebsräder werden mittels eines Rie
mens, der in Umfangsrichtung um den Hohlprofil herumgeführt ist, über einen Motor
angetrieben. Hierdurch werden die Lamellen synchron in gleicher Drehrichtung um
ihre radiale Rotationsachse gedreht.
Es ist möglich, alle Filter gemeinsam in eine Ebene senkrecht zur optischen Achse zu
drehen, so daß die Filterlamellen eine geschlossene Filterscheibe bilden, oder in eine
jeweils zur optischen Achse parallele Ebene zu stellen, so daß die Filterlamellen nahe
zu keinen Einfluß auf den Lichtstrahl haben. Auch kann die Filterwirkung über eine
Winkelstellung zwischen diesen beiden Extrema dosiert werden.
Dieses bekannte Filtermodul weist eine Vielzahl von Nachteilen auf. So ist die optische
Qualität der jeweiligen Filterstufen eingeschränkt.
Die Dosierung der Filterwirkung ist dadurch beeinträchtigt, daß Lichtstrahlen, die an
der der Lichtquelle des Bühnenstrahlers zugewandten Seite einer Filterlamelle reflek
tiert werden, von der der Lichtquelle abgewandten Seite der benachbarten Filterlamelle
wieder in die ursprüngliche Richtung des Beleuchtungsstrahls reflektiert wird. Diese
ungewünschte Doppelreflexion wird um so stärker, je mehr sich der Stellwinkel zwi
schen den Filterlamellen und dem Beleuchtungsstrahl 45° nähert.
Ein weiterer erheblicher Nachteil ist der, daß ein Teil des Lichtstrahls von dem entlang
der optischen Achse verlaufenden Lagerhalteelement abgedeckt ist und somit die
Leuchtleistung des Bühnenstrahlers von vornherein reduziert ist.
Schließlich besteht das Filtermodul aus einer Vielzahl von Teilen, so daß es in der
Konstruktion aufwendig und damit teuer ist.
Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Filtermodul der eingangs
genannten Art zu schaffen, das verbesserte optische Eigenschaften aufweist. Eine wei
tere Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbau eines solchen Filtermoduls derart zu
verbessern, daß es einfacher und günstiger herzustellen ist.
Gelöst werden diese Aufgaben dadurch, daß der Antrieb mit den optischen Elementen
derart gekoppelt ist, daß sich benachbarte optische Elemente in entgegengesetzter
Richtung drehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Filtermodul werden die optischen Eigenschaften in
mehrfacher Hinsicht gegenüber dem Stand der Technik verbessert. Sobald die opti
schen Elemente einen Stellwinkel aufweisen, der nicht parallel oder senkrecht zur
Richtung des Lichtstrahls ist, sind die der Lichtquelle zugewandten Seiten benachbarter
optischer Elemente einander zugewandt, so daß die an einer dieser Seiten reflektierte
Lichtstrahl in keinem Fall wieder in die Strahlrichtung des Bühnenstrahlers reflektiert
werden kann.
Als mögliche einsetzbare optische Elemente sind unter anderem Farbfilter, insbesonde
re dichroitische Filter, Diffusorscheiben, Streuscheiben und Spiegel zu nennen.
Grundsätzlich ist es nicht notwendig, daß die Rotationsachsen der optischen Elemente
radial angeordnet sind. Sie können auch parallel zueinander angeordnet sein. Dies ist
insbesondere dann einfach möglich, wenn das Hohlprofil einen viereckigen, insbeson
dere rechteckigen Querschnitt aufweist und die Rotationsachsen parallel zu einer Seite
des Hohlprofils liegen.
Gerade bei parallel verlaufenden Rotationsachsen kann ohne weiteres auf ein entlang
der optischen Achse verlaufendes Lagerhalteelement verzichtet werden, da die opti
schen Elemente an ihren jeweiligen Stirnseiten im Hohlprofil gelagert sein können,
ohne sich zu kreuzen und sich dadurch in einer Drehbewegung zu behindern. Somit
wird das Problem der Verschattung des Beleuchtungsstrahls durch das Lagerhalteele
ment wirksam vermieden.
Der Verzicht auf ein entlang der optischen Achse verlaufendes Lagerhalteelement hat
den weiteren erheblichen Vorteil, daß sich die Konstruktion des Filtermoduls wesent
lich vereinfacht.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung verlaufen die Rotationsachsen der
optischen Elemente radial zur Längsachse, wobei die Anzahl der optischen Elemente
ungerade ist und die Rotationsachsen in verschiedenen, zur Längsachse des Hohlpro
fils senkrechten Ebenen liegen.
Sobald die Ebenen der Rotationsachsen zueinander beabstandet sind, können sich die
optischen Elemente selbst bei radial verlaufenden Rotationsachsen von einer Innen
seite des Hohlprofils zur gegenüberliegenden Seite erstrecken, sofern der Abstand so
bemessen ist, daß sich die optischen Elemente in ihrer Bewegung nicht gegenseitig
behindern. In diesem Fall ist es auch bei im wesentlichen zylindrisch aufgebauten Fil
termodulen möglich, auf ein Lagerhalteelement zu verzichten.
Mit einer ungeraden Anzahl von optischen Elementen ist in jedem Fall gewährleistet,
daß sich die einander benachbarten Teile der optischen Elemente jeweils in entgegen
gesetzter Richtung drehen.
Konstruktiv ergibt sich gegenüber dem Stand der Technik der weitere Vorteil, daß die
Anzahl der zu rotierenden optischen Elemente halbiert werden kann, so daß sich die
Anzahl der Bauteile minimiert.
Bei dieser Ausführungsform weisen die optischen Elemente bevorzugt zwei lamel
lenartige Elemente auf, deren Breite sich von einem der Innenwand des Hohlzylinders
zugewandten Bereich in Richtung zur Längsachse hin verjüngt, wobei die optischen
Elemente im Bereich der Längsachse des Hohlzylinders durch ein Verbindungselement
miteinander verbunden sind. Grundsätzlich muß hierbei davon ausgegangen werden,
daß im Bereich der optischen Achse, wo sich die Verbindungselemente überlappen,
der Beleuchtungsstrahl verschattet wird. Jedoch können die Verbindungselemente we
sentlich schmaler ausgestaltet werden als ein Lagerhalteelement, so daß die verschatte
Fläche gegenüber dem Stand der Technik wesentlich verringert werden kann und da
durch eine erhöhte Lichtausbeute erzielt wird.
In einer anderen, erfinderischen Ausgestaltung werden die Aufgaben bei einem Filter
modul der eingangs genannten Art, bei dem die Rotationsachsen der optischen Ele
mente radial zur Längsachse verlaufen, dadurch gelöst, daß die optischen Elemente mit
zwei lamellenartigen Elementen gebildet sind, deren Breite sich von einem der Innen
wand des Hohlprofils zugewandten Bereich in Richtung zur Längsachse hin verjüngt,
und daß die optischen Elemente im Bereich der Längsachse des Hohlzylinders durch
ein Verbindungselement miteinander verbunden sind, wobei die Rotationsachsen in
verschiedenen, zur Längsachse des Hohlprofils senkrechten Ebenen liegen.
Alleine schon die Möglichkeit des Verzichts auf ein Lagerhalteelement und die damit
verbundene Verringerung der Verschattung im Bereich der optischen Achse bilden
gerade bei Filtermodulen mit durch die Längsachse des Hohlprofils verlaufenden Rota
tionsachsen eine erhebliche Verbesserung der optischen Qualität des Filtermoduls,
selbst wenn der Antrieb mit den optischen Elementen nicht derart gekoppelt ist, daß
sich alle benachbarten Lamellen in entgegengesetzter Richtung drehen, und somit die
unerwünschten Doppelreflexionen nicht unterbunden werden.
Um bei Filtermodulen mit radial verlaufenden Rotationsachsen eine unerwünschte Ver
schattung möglichst zu verringern, können die optischen Elemente einstückig ausge
bildet sein. So kann der Verbindungssteg aus dem gleichen Filtersubstrat mit zu denen
der Filterlamellen gleichen oder daran angepaßten Filtereigenschaften bestehen.
Die optischen Element weisen vorteilhafterweise eine Welle auf, die in der Wand des
Hohlprofils gelagert ist und aus dem Hohlprofil herauskragt, wobei die herauskragen
den Enden der Welle mit dem Antrieb gekoppelt sind.
Je nach Steifigkeit der optischen Elemente kann es ausreichen, wenn sie lediglich an
einer ihrer Stirnseiten im Hohlprofil drehbar gelagert sind.
In bevorzugter Ausführungsform sind die aus dem Hohlprofil auskragenden Enden der
Welle über einen Riemen kraft- oder formschlüssig mit dem Antrieb gekoppelt. Soll
der Riemen benachbarte Wellen in unterschiedlicher Drehrichtung antreiben, muß er
um die Wellen in jeweils alternierender Richtung herumgeführt sein.
Hierfür können an den Wellenenden Laufräder mit einer umlaufenden Nut angeordnet
sein, in denen der Riemen läuft, oder aber eine ringförmige Einkerbung in den Welle
nenden vorgesehen sein, in denen der Riemen geführt wird.
Der Riemen wird dann von einem Motor angetrieben. Es können insbesondere Keil-
oder Zahnriemen verwendet werden.
In anderer Ausgestaltung des Antriebs sind an den aus dem Hohlprofil herauskragen
den Enden der Welle Zahnräder angeordnet, wobei die Zahnräder benachbarter Wel
len ineinandergreifen. Sobald eines dieser Zahnräder über einen Motor angetrieben
wird, werden auch alle anderen Zahnräder angetrieben, wobei sichergestellt ist, daß
benachbarte Wellen in unterschiedlicher Richtung angetrieben werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist das Hohlprofil an mindestens einer
seiner Stirnseiten einen nach innen gerichteten, umlaufenden Flansch auf. Hierdurch
können verschiedene Filtermodule hintereinander gekoppelt werden bzw. an einem
Bühnenstrahler angebracht werden. Auch ergibt sich hiermit der Vorteil, daß nicht
vermeidbare Schlitze zwischen den der Innenfläche des Hohlprofils zugewandten
Stirnseiten der optischen Filter und dem Hohlprofil, durch die das Licht des Bühnen
strahlers ungehindert hindurchtreten kann, verschattet werden.
Hintereinander geschaltete Filtermodule können aber auch auf andere Weise mitein
ander verbunden werden. So können sie bei entsprechender Ausgestaltung der Stirn
seiten des Hohlprofils ineinandergeschoben werden, wobei die Filtermodule beispiels
weise dadurch kraftschlüssig verbunden sind, daß eine Preßpassung vorgesehen ist.
Schließlich ist es von Vorteil, die Innenfläche des Hohlzylinders schwarz auszugestal
ten, damit keine störenden Reflexionen an der Innenfläche des Hohlprofils auftreten
können. Im folgenden wird die Erfindung anhand ein bevorzugtes Ausführungsbei
spiel darstellender Figuren näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Filtermoduls,
Fig. 2 eine Aufsicht auf ein optisches Element des Filtermoduls
und
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der in Ebenen übereinander
liegenden Verbindungselemente der optischen Elemente
des Filtermoduls.
Fig. 1 zeigt ein Filtermodul für ein Beleuchtungsinstrument mit einem zylindrischen
Hohlprofil 1. In dem Hohlprofil 1 sind optische Elemente 2 1 bis 2 7 jeweils um eine zur
Längsachse 3 des Hohlprofils 1 senkrecht und radial verlaufende Rotationsachse 4 1 bis
4 7 drehbar gelagert. Die optischen Elemente 2 1 bis 2 7 weisen jeweils an ihren der In
nenwand des Hohlprofils 1 zugewandten Stirnseiten Wellen 5 1 bis 5 7 auf, die in dem
Hohlprofil 1 gelagert sind und aus dem Hohlprofil 1 herauskragen. Die auf einer Seite
des Hohlprofils 1 herauskragenden Wellen 5 1 bis 5 7 und 6 1 bis 6 7 der optischen Ele
mente 2 1 bis 2 7 sind mit Zahnrädern 7 1 bis 7 7 versehen, wobei die Zahnräder 7 1 bis 7 7
benachbarter Wellen 5 1 bis 5 7 ineinander greifen. Die Zahnräder 7 1 bis 7 7 können für
eine bessere Übertragung der Antriebskräfte als Kegelräder ausgebildet sein.
Die Anzahl der radial verlaufenden Rotationsachsen 4 1 bis 4 7 ist ungerade. Hierdurch
wird erreicht, daß sich benachbarte optische Elemente, wie in Fig. 1 angedeutet,
jeweils in entgegengesetzter Richtung drehen.
Eines der Zahnräder 7 1 bis 7 7 wird von einem hier nicht dargestellten Motor angetrie
ben.
Die Stirnseiten des Hohlprofils weisen jeweils einen nach innen gerichteten, ringförmi
gen Flansch 8, 9 auf. Beide Flansche 8, 9 sind mit Bohrungen 10 bis 15 versehen,
damit das Filtermodul an einen Bühnenstrahler oder an andere Filtermodule ange
schlossen werden kann.
Wie insbesondere in Fig. 2 zu sehen ist, weist ein optisches Element 2 des darge
stellten Filtermoduls zwei Filterlamellen 16, 17 auf, die trapezförmig ausgebildet sind
und an ihrer schmalen Seite über ein Verbindungselement 18, hier einen Verbindungs
steg, miteinander verbunden sind.
Damit sich insbesondere die Verbindungsstege bei ihrer Drehung nicht gegenseitig
behindern, liegt die Rotationsachse 4 1 bis 4 7 jedes optischen Elements 2 1 bis 2 7 in einer
zu der des benachbarten Rotationsachse 4 1 bis 4 7 verschobenen Ebene, so daß keine
der Rotationsachsen 4 1 bis 4 7 in der gleichen Ebene liegt. (siehe auch Fig. 3).
Dieses Filtermodul kann für sehr unterschiedliche Zwecke verwendet werden. So kann
es als Dimmermodul eingesetzt werden, wenn als optische Elemente lichtundurchläs
sige Filterlamellen eingesetzt werden.
Auch kann ein subtraktives Farbmischsystem aufgebaut werden, indem drei Filtermo
dule hintereinander positioniert werden, wobei jedes Filtermodul als optische Ele
mente dichroitische Farbfilter aufweist, wobei die Farbe der dichroitischen Filter der
Filtermodule unterschiedlich ist. In der Regel wird man die Farben Cyan, Magenta und
Yellow verwenden.
Verwendet man als optische Elemente Diffusorscheiben, erhält man einen variablen
Diffusor oder eine Streuvorrichtung bei Einsatz von Streuscheiben als optische Ele
mente.
Auch können besondere Reflexionseffekte erzielt werden, wenn als optische Ele
mente Spiegel zum Einsatz kommen.
Auch andere Effekte sind mit dem Einsatz entsprechender optischer Elemente möglich.
Alle diese genannten Varianten können untereinander kombiniert werden, indem die
jeweiligen Filtermodule miteinander verbunden werden.
Claims (10)
1. Filtermodul für ein Beleuchtungsinstrument mit einem Hohlprofil (1) und opti
schen Elementen (2 1 bis 2 7), die in dem Hohlprofil (1) jeweils um eine zur Längs
achse (3) des Hohlprofils (1) senkrechte Rotationsachse (4 1 bis 4 7) drehbar gela
gert sind, wobei die optischen Elemente (2 1 bis 2 7) über mindestens einen An
trieb um ihre Rotationsachse (4 1 bis 4 7) gedreht werden können, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Antrieb mit den optischen Elementen (2 1 bis 2 7) derart ge
koppelt ist, daß sich benachbarte optische Elemente (2 1 bis 2 7) in entgegenge
setzter Richtung drehen.
2. Filtermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotationsachsen
(4 1 bis 4 7) der optischen Elemente (2 1 bis 2 7) radial zur Längsachse (3) verlaufen,
wobei die Anzahl der optischen Elemente (2 1 bis 2 7) ungerade ist und die Rotati
onsachsen (4 1 bis 4 7) in verschiedenen, zur Längsachse (3) des Hohlprofils senk
rechten Ebenen liegen.
3. Filtermodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Ele
mente (2 1 bis 2 7) zwei lamellenartige Elemente aufweisen, deren Breite sich von
einem der Innenwand des Hohlprofils (1) zugewandten Bereich in Richtung zur
Längsachse (3) hin verjüngt, und daß die optischen Elemente (2 1 bis 2 7) im Be
reich der Längsachse (3) des Hohlprofils (1) durch ein Verbindungselement (18)
miteinander verbunden sind.
4. Filtermodul für ein Beleuchtungsinstrument mit einem Hohlprofil (1) und opti
schen Elementen (2 1 bis 2 7), die in dem Hohlprofil (1) jeweils um eine zur Längs
achse (3) des Hohlprofils (1) senkrecht und radial verlaufende Rotationsachse (4 1
bis 4 7) drehbar gelagert sind, wobei die optischen Elemente (2 1 bis 2 7) über einen
Antrieb um ihre Rotationsachse (4 1 bis 4 7) gedreht werden können, dadurch ge
kennzeichnet, daß die optischen Elemente (2 1 bis 2 7) mit zwei lamellenartigen
Elementen gebildet sind, deren Breite sich von einem der Innenwand des Hohl
profils (1) zugewandten Bereich in Richtung zur Längsachse (3) hin verjüngt, und
daß die optischen Elemente (2 1 bis 2 7) im Bereich der Längsachse (3) des Hohl
profils (1) durch ein Verbindungselement (18) miteinander verbunden sind, wo
bei die Rotationsachsen (4 1 bis 4 7) in verschiedenen, zur Längsachse (3) des
Hohlprofils (1) senkrechten Ebenen liegen.
5. Filtermodul nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen
Elemente (2 1 bis 2 7) einstückig ausgebildet sind.
6. Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß jedes optische Element (2 1 bis 2 7) eine Welle (5 1 bis 5 7) aufweist, die in
der Wand des Hohlprofils (1) gelagert ist und aus dem Hohlprofil (1) heraus
kragt, und daß die herauskragenden Enden der Welle (5 1 bis 5 7) mit dem Antrieb
gekoppelt sind.
7. Filtermodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Hohl
profil (1) auskragenden Enden der Welle (5 1 bis 5 7) über einen Riemen kraft-
oder formschlüssig mit dem Antrieb gekoppelt sind.
8. Filtermodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den aus dem
Hohlprofil (1) herauskragenden Enden der Welle (5 1 bis 5 7) Zahnräder (7 1 bis 7 7)
angeordnet sind und die Zahnräder (7 1 bis 7 7) benachbarter Wellen (5 1 bis 5 7) in
einandergreifen.
9. Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeich
net, daß das Hohlprofil (1) an mindestens einer seiner Stirnseiten einen nach in
nen gerichteten, umlaufenden Flansch (8, 9) aufweist.
10. Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeich
net, daß die Innenfläche des Hohlprofils (1) schwarz ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19829256A DE19829256B4 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Filtermodul |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19829256A DE19829256B4 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Filtermodul |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19829256A1 true DE19829256A1 (de) | 2000-01-27 |
| DE19829256B4 DE19829256B4 (de) | 2004-02-05 |
Family
ID=7872547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19829256A Expired - Fee Related DE19829256B4 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Filtermodul |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19829256B4 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3016454A (en) * | 1958-07-23 | 1962-01-09 | Philip W Simms | Light dimming attachment |
| EP0474202A2 (de) * | 1990-09-06 | 1992-03-11 | Vari-Lite, Inc. | Gerät zur Beleuchtung mit veränderlichen Farben |
| US5186536A (en) * | 1990-09-06 | 1993-02-16 | Vari-Lite, Inc. | Lighting instrument with movable filters and associated actuation mechanism |
| DE9312884U1 (de) * | 1992-09-04 | 1993-11-11 | Vari-Lite, Inc., Dallas, Tex. | Beleuchtungsgerät mit variablen Parametern |
-
1998
- 1998-06-30 DE DE19829256A patent/DE19829256B4/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19829256B4 (de) | 2004-02-05 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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