DE19829339A1 - Befestigungsmittel eines mit einem Tragrahmen verbundenen Einsatzrahmens - Google Patents
Befestigungsmittel eines mit einem Tragrahmen verbundenen EinsatzrahmensInfo
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Abstract
Befestigungsmittel eines dauerhaft mit einem Tragrahmen verbundenen Einsatzrahmens, insbesondere an Fensterkonstruktionen, mit einem ersten, an einem ersten Rahmenholm (10) eines der Rahmen befestigten Rastteil (12), das eine im wesentlichen quer zum Rahmenholm (10) federnde Federzunge (14) aufweist, und mit einem zweiten, an einem zweiten Rahmenholm (11) des anderen der Rahmen befestigten Rastteil (13), das mit einem auf die Federzunge (14) des ersten Rastteils einwirkenden Auflaufstück (15) ausgebildet ist und bei Zusammenbau der beiden Rahmen und mit dem ersten Rastteil (12) verrastet. DOLLAR A Um zu erreichen, daß der Einsatzrahmen und der Tragrahmen auch bei größeren Toleranzen sicher zusammengebaut werden können, werden die Befestigungsmittel so ausgebildet, daß die Federzunge (14) in einer Auflaufschrägfläche des am Tragrahmen befestigten ersten Rastteils (12) angeordnet ist, und daß das Auflaufstück (15) eine das Zungenende (14') der Federzunge (14) bei Verrastung rahmenholmparallel hintergreifende Rastkante (13') aufweist, die in der Ebene der Auflaufschrägfläche angeordnet ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Befestigungsmittel
eines dauerhaft mit einem Tragrahmen verbundenen Einsatzrah
mens, insbesondere an Fensterkonstruktionen, mit einem er
sten, an einem ersten Rahmenholm eines der Rahmen befestigten
Rastteil, das eine im wesentlichen quer zum Rahmenholm fe
dernde Federzunge aufweist, und mit einem zweiten, an einem
zweiten Rahmenholm des anderen der Rahmen befestigten Rast
teil, das mit einem auf die Federzunge des ersten Rastteils
einwirkenden Auflaufstück ausgebildet ist und bei Zusammenbau
der beiden Rahmen und mit dem ersten Rastteil verrastet.
In Gebäuden werden Einsatzrahmen als Wandabschlußelemen
te mit gebäudefesten Tragrahmen verbunden. In diesen Fällen
sind die gebäudefesten Tragrahmen Blendrahmen, die zur Auf
nahme von Flügelrahmen ausgebildet sind, welche mit Rahmenbe
schlägen versehen und mit diesen dreh- und/oder kippbeweglich
sind. Falls öffenbare Abschlußelemente nicht erforderlich
sind, falls also das Gebäude ortsfeste Elemente aufweisen
soll, insbesondere sogenannte Festverglasungen, ist der Ein
satz aufwendiger Beschläge für den Einsatzrahmen nicht mehr
zu rechtfertigen.
Aus der EP-A-0 681 081 sind Befestigungsmittel mit den
eingangs aufgeführten Merkmalen bekannt. Das erste Rastteil
ist am Einsatzrahmen befestigt und seine Federzunge ist un
terhalb eines Befestigungsbereichs angeordnet. Auf ihrer dem
anderen Rastteil zugewendeten Fläche ist die Federzunge mit
einer feinen Verzahnung versehen, die mit einer entsprechen
den feinen Verzahnung des zweiten Rastteils zusammenwirken
kann. Das zweite Rastteil ist eine am Tragrahmen befestigte
Platte. Die bekannten Befestigungsmittel sind hinsichtlich
der einander parallelen Rahmenholme des Tragrahmens und des
Einsatzrahmens kritisch. Zu große Abstandstoleranzen zwischen
den einander parallelen Rahmenholmen führen dazu, daß die
Verzahnungen nicht genügend sicher ineinandergreifen. Zu ge
ringe Abstandstoleranzen führen dazu, daß die Federzunge mit
ihrem Verbindungsmittel zum Befestigungsbereich nicht ohne
weiteres in den Raum zwischen dem Auflaufstück und den die
Federzunge tragenden Rahmenholm paßt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Befesti
gungsmittel mit den eingangs genannten Merkmalen so zu ver
bessern, daß ein problemloser Zusammenbau auch bei größeren
Abstandstoleranzen zwischen den einander parallelen Rahmen
holmen des Tragrahmens und des Einsatzrahmens bewältigt wer
den können sowie ein guter Rastsitz zu erreichen ist.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Federzunge in
einer Auflaufschrägfläche des am Tragrahmen befestigten er
sten Rastteils angeordnet ist, und daß das Auflaufstück eine
das Zungenende der Federzunge bei Verrastung rahmenholmparal
lel hintergreifende Rastkante aufweist, die in der Ebene der
Auflaufschrägfläche angeordnet ist.
Für die Erfindung ist von Bedeutung, daß eine Auflauf
schrägfläche mit darin befindlicher Federzunge vorhanden ist.
Dementsprechend nimmt die Federzunge dieselbe schräge Ebene
ein, wie die Auflaufschrägfläche. Deren Schrägstellung bzw.
der Winkel der Ebene mit der Hauptfläche des ersten Rahmen
teils ist auf den Auflauf bzw. auf den Einsatz des Einsatz
rahmens abgestimmt. Er ist also so gewählt, daß sich ein
gleitendes Einsetzen ergibt und vor allem ein solches Einset
zen, daß das Auflaufstück des zweiten Rastteils auch bei
erheblichen Abstandstoleranzen zwischen den Rahmenholmen der
beiden zusammenzubauenden Rahmen ohne weiteres auf die Feder
zunge des ersten Rastteils trifft. Darüber hinaus ist gewähr
leistet, daß die beiden Rastteile in einen sicheren Eingriff
miteinander kommen. Hierzu hat das Auflaufstück eine Rastkan
te, die das Zungenende der Federzunge bei Verrastung rahmen
holmparallel hintergreift. Dabei ist von Bedeutung, daß die
Rastkante dann in der Ebene der Auflaufschrägfläche angeord
net ist. Es wird also gewährleistet, daß der konstruktiv
vorgesehene Rasteingriff in jedem Fall erreicht wird, also
auch bei unterschiedlichen Einbautoleranzen. Diese Anordnung
der Rastkante in der Ebene der Auflaufschrägfläche kann
beispielsweise dadurch erreicht werden, daß der Einsatzrahmen
auf dem ersten Rastteil in einem Bereich abgestützt wird, der
aufgrund seiner Dickenbemessung die Anordnung der Rastkante
in allen Toleranzfällen in derselben Weise gewährleistet.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Befestigungsmittel
ist dadurch gekennzeichnet, daß die Federzunge in einem
Schlitz der Auflaufschrägfläche angeordnet ist, der in
Schlitzrichtung zumindest Platz für eine Übergriffslänge des
Auflaufstücks läßt. Die Anordnung der Federzunge in einem
Schlitz der Auflaufschrägfläche bedeutet, daß sich beidseitig
der Federzunge starre Abschnitte des ersten Rastteils befin
den. Dementsprechend kann das Auflaufstück quer zur Schlitz
richtung durch die starren Rastteilabschnitte gegen ungewoll
tes Verschieben blockiert werden. Der Schlitz ist in Schlitz
richtung genügend lang, um eine Übergriffslänge des Auflauf
stücks Platz finden zu lassen.
Eine weitere bedeutsame Ausgestaltung des Befestigungs
mittels liegt vor, wenn an dem Auflaufstück ein das erste
Rastteil untergreifender Sicherungsvorsprung gegen Ausheben
in der Rahmenebene vorhanden ist. Der Sicherungsvorsprung
greift beim Zusammensetzen des Einsatzrahmens und des Trag
rahmens formschlüssig am ersten Rastteil so an, daß nicht nur
Bewegungen des Einsatzrahmens quer zur Rahmenebene oder in
der Richtung des Rahmenholms blockiert werden, sondern auch
Bewegungen des Einsatzrahmens in der Rahmenebene und zugleich
quer zum Rahmenholm. Infolgedessen ist es nicht möglich, den
Einsatzrahmen auszuhebeln, etwa bei einem Einbruchsversuch.
Es ist zu bevorzugen, daß die Federzunge breiter ist,
als das Auflaufstück. Eine derartige Federzunge gestattet ein
schwereres Ausbiegen. Die Federcharakteristik läßt sich här
ter einstellen. Zugleich ergibt sich eine Montagehilfe. Ein
beim Einsetzen des Einsatzrahmens in den Tragrahmen nicht ge
nau mit dem Schlitz fluchtendes Auflaufstück bewirkt ein ge
ringfügiges Ausfedern der Federzunge, wonach der Einsatzrah
men in Rahmenholmrichtung geringfügig verschoben werden kann,
bis das Auflaufstück vollends in den Schlitz eingreift und
die Rastverbindung zwischen beiden Rastteilen spürbar zustan
dekommt. Das ist insbesondere der Fall, wenn die Übergriffs
länge des Auflaufstücks nur gering ist, so daß dieses nicht
auf einen unverformbaren Teil des ersten Rastteils trifft,
bevor dessen Federzunge ausgelenkt ist.
Das Befestigungsmittel kann dahingehend ausgestaltet
werden, daß das zweite Rastteil ein der Federzunge des ersten
Rastteils zugewendete Abstützfläche hat, die der Auflauf
schrägfläche des ersten Rastteils parallel ist. Infolgedessen
kann sich die Abstützfläche des zweiten Rastteils vollflächig
auf der Federzunge abstützen. Das trägt dazu bei, daß der
Rasteingriff sicher ist und die Rastkante in der Ebene der
Auflaufschrägfläche angeordnet bleibt.
Wenn die Abstützfläche des zweiten Rastteils praktisch
so breit ist, wie die Federzunge, ist sie in ihrer Breite
optimal an die Breite des Auflaufstücks angepaßt. Im Falle
einer Auslenkung der Federzunge greift sie also in den
Schlitz der Auflaufschrägfläche ein und trägt dazu bei, das
zweite Rastteil gegen Verschieben in Längsrichtung des Rah
menholms zu verhindern.
Der Eingriff der Befestigungsmittel bei in den Tragrah
men eingesetztem Einsatzrahmen ist praktisch unlösbar. Um nun
im Notfall erreichen zu können, daß der Rasteingriff trotzdem
gelöst werden kann, ist es möglich, die Befestigungsmittel so
auszubilden, daß das zweite Rastteil eine auf die Federzunge
treffende Durchgriffsbohrung für ein Werkzeug hat. Das Werk
zeug kann beispielsweise ein Druckstift sein, der die Feder
zunge aus dem Rasteingriff herausdrückt, so daß der Einsatz
rahmen mit dem Auflaufstück aus seiner Einbaustellung am
Tragrahmen herausgezogen werden kann.
Eine vorteilhafte konstruktive Ausgestaltung der vorbe
schriebenen Befestigungsmittel liegt dann vor, wenn die
Durchgriffsbohrung des zweiten Rastteils zwischen zwei Befe
stigungsbohrungen angeordnet ist, die neben der Abstützfläche
und oberhalb der Auflaufschrägfläche des ersten Rastteils
münden. Beim Durchgriff eines Werkzeugs durch die Durch
griffsbohrung bleibt das zweite Rastteil trotz Auslenkung der
Federzunge unbeeinträchtigt montiert. Die Mündung der Be
festigungsbohrungen neben der Abstützfläche trägt dazu bei,
daß die Verschraubungsbereiche bzw. die Befestigungsschrauben
nicht in unerwünschter Weise mit dem ersten Rastteil zusam
menwirken können, beispielsweise weil die Befestigungsschrau
ben nicht tief genug eingreifen.
Es sollte weiterhin bevorzugt werden, daß das zweite
Rastteil bei Verrastung im Ansatzbereich der Federzunge am
ersten Rastteil abgestützt ist. Die Abstützung des zweiten
Rastteils im Ansatzbereich der Federzunge am ersten Rastteil
stabilisiert die Abstützung des zweiten Rastteils bzw. des
Einsatzrahmens am ersten Rastteil. Es wird insbesondere er
schwert, daß die Federzunge in unerwünschter Weise ausgelenkt
wird, beispielsweise durch Torsion des das zweite Rastteil
tragenden Rahmenholms.
Die Erfindung bezieht sich auch auf ein Fenster, dessen
Flügelrahmen an dem Blendrahmen dauerhaft befestigt ist, wo
bei Befestigungsmittel nach einem oder mehreren der vorbe
schriebenen Ausgestaltungsmöglichkeiten vorhanden sind. Ins
besondere ist es vorteilhaft, daß die Befestigungsmittel als
Transportsicherungsmittel des Flügelrahmens mit dem Blendrah
men vorhanden sind. Infolgedessen ist es möglich, den Ein
satzrahmen schon vor dem Einbau des Tragrahmens in das Gebäu
de mit diesem Tragrahmen fabrikmäßig zu verbinden und beide
gemeinsam zum Montageort zu transportieren. Die Befestigungs
mittel verhindern jegliche relative Verlagerung zwischen Ein
satzrahmen und Tragrahmen. Es ist nicht möglich, Einsatzrah
men und Tragrahmen zu vertauschen bzw. einen Einsatzrahmen
versehentlich in einen nicht dafür vorgesehenen Tragrahmen
einzubauen.
Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbespielen beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch horizontal parallele Rah
menholme eines Einsatzrahmens und eines Tragrahmens,
die beide durch Befestigungsmittel miteinander gekup
pelt sind,
Fig. 2a eine perspektivische Darstellung des ersten Rastteils
der Fig. 1,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene perspektivische Darstel
lung des zweiten Rastteils der Fig. 1,
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung zur Erläuterung
des Lösens einer zwischen einem Einsatzrahmen und
einem Tragrahmen vorhandenen Rastverbindung,
Fig. 4, 5 den Fig. 2, 3 ähnliche Darstellungen von Rastteilen
anderer Ausgestaltung.
Die Darstellungen der Fig. 1, 4 zeigen Rahmenholme 10, 11,
wie sie im Fensterbau häufig verwendet werden. Der Rahmenholm
10 ist ein erster Rahmenholm einer Fensterkonstruktion und
wird als Blendrahmenholm in nicht dargestellter Weise mit
einem Gebäudeteil fest verbunden. Der Rahmenholm 10 ist also
gebäudefest eingebaut. Mit ihm zusammengebaut ist ein zwei
ter Rahmenholm 11 eines im übrigen nicht dargestellten Ein
satzrahmens, der mit dem gebäudefesten Tragrahmen fest gekup
pelt werden soll. Auch der Rahmenholm 11 ist Bestandteil
eines in sich geschlossenen Rahmens, nämlich eines Einsatz
rahmens, der üblicherweise aus vier rechteckig zusammengebau
ten Holmen besteht, wie auch der Tragrahmen. Beide Holme
10, 11 besitzen Überschläge 24, 25, die einen Falzraum 26
zwischen den Rahmenholmen 10, 11 seitlich abdichten, bei
spielsweise mit nicht dargestellten elastischen Dichtungen,
die in Dichtungshaltenuten 27 eingesetzt sind.
Im Falzraum 26 befinden sich die Befestigungsmittel zum
dauerhaften Verbinden des Einsatzrahmens mit dem Tragrahmen.
Es ist ein erstes Rastteil 12 vorhanden, das am Rahmenholm 10
befestigt wird. Des weiteren ist ein zweites Rastteil 13 vor
handen, das mit dem zweiten Rahmenholm 11 festverbunden ist.
Beide Rastteile bestehen beispielsweise aus einem Kunststoff
material. Sie können dementsprechend durch Spritzgießen her
gestellt werden.
Das erste Rastteil 12 ist ein quaderartiger Körper, des
sen Bauhöhe dem Abstand zwischen den Holmen 10, 11 entspricht,
also der Falzluftbreite. Seine Außenumfangslängen sind im
übrigen etwa gleich groß, wie Fig. 2 zeigt. Der quaderartige
Körper ist rahmenholmseitig hohl und auf dem Rahmenholm mit
seinen Wänden abgestützt, z. B. mit seinen Außenwänden 28. Im
inneren des hohlen Quaders bzw. Rastteils 12 befinden sich zu
den Außenwänden 28 parallele Abstützwände 29, die infolge des
Querschnitts in den Fig. 1, 4 erkennbar sind. Sie weisen holm
seitig ersichtlich dieselbe Profilierung auf, wie die Außen
wände 28, nämlich eine Ausnehmung 30 zur Aufnahme einer Rippe
31 einer Glasleistenhaltenut 32. Weitere Ausnehmungen 33 so
wohl in den Außenwänden 28 als auch in den Innenwänden 29
bilden einen in Richtung des Rahmenholms durchgängigen Belüf
tungskanal. Mit Vorsprüngen 34 ist das Rastteil 12 in der
Glasleistenhaltenut 32 des Rahmenholms 10 in paßartigem Ein
griff, wobei der Eingriff selbst durch Rastvorsprünge 35 ge
sichert wird, die sich zwischen je einer Außenwand 28 und
einer Innenwand 29 befinden und dem Verklemmen des Rastteils
12 am Rahmenholm 10 dienen. Zusätzlich erfolgt zur Befesti
gung des Rastteils 12 am Rahmenholm 10 eine Verschraubung.
Eine nicht dargestellte Befestigungsschraube wird durch die
Bohrung eines Befestigungsstutzens 36 in das Profil des Rah
menholms 10 eingeschraubt.
Die dem Rahmenholm 11 zugewendete Fläche des montierten
Rastteils 12 besitzt eine Abstützfläche 37 für den Rahmenholm
11, auf der gemäß den Fig. 1, 4 derjenige Holmabschnitt 43 auf
liegt, der sich fensteraußenseitig einer Nut 38 des Rahmen
holms 11 befindet.
An die Abstützfläche 37 schließt sich eine Auflauf
schrägfläche 16 an, die dem Überschlag 25 des Rahmenholms 11
zugeneigt ist. Die Auflaufschrägfläche 16 erstreckt sich bis
in die Nähe der Glasleistenhaltenut 32 und damit praktisch
über die Hälfte des Abstandes zwischen den Holmen 10, 11 bzw.
des Rastteils 12.
In die Auflaufschrägfläche 16 ist ein Schlitz 17 einge
arbeitet, der sich bis in die Abstützfläche 37 hinein er
streckt. Im Schlitz 17 befindet sich eine Federzunge 14, de
ren Wandstärke etwa so groß ist, wie die Wandstärke der die
Auflaufschrägfläche 16 bildenden Wand. Die Federzunge 14
liegt mit der Auflaufschrägfläche 16 gleich. Das Zungenende
14' ist vom Ansatzbereich 23 der Federzunge 14 am Rastteil 12
etwa ebensoweit entfernt, wie von dem abstützflächenseitigen
Schlitzende. Dieser Abstand bildet den Platz für eine
Übergriffslänge 15' eines Auflaufstücks 15 des Rahmenholms
11.
Auf gleicher Höhe neben der Federzunge 11 befinden sich
in den Flächenabschnitten 16' der Auflaufschrägfläche 16 Aus
nehmungen 39 aus spritzgießtechnischen Gründen. Sie können
auch entfallen, wie der Vergleich der Fig. 2, 5 zeigt. Das in
Fig. 5 dargestellte erste Rastteil 12 unterscheidet sich von
dem der Fig. 2 dadurch, daß der Schlitz 17 abgestuft ist, so
daß die Federzunge 14 erheblich breiter bzw. länger sein kann
und sich abbildungsgemäß fast über die gesamte Breite des
quaderförmigen Rastteils 12 erstreckt. Die Federzunge 14 ist
in diesem Fall breiter, als der Schlitz 17, jedenfalls soweit
der Schlitz 17 von der Federzunge 14 freigelassen ist und da
mit die vorbeschriebene Übergriffslänge 15' für das Auflauf
stück 15 läßt.
Das am Rahmenholm 11 des Einsatzrahmens zu befestigende
zweite Rastteil 13 besteht im wesentlichen aus einem Einsatz
körper 40, der in die aus der Fig. 1, 4 ersichtliche Nut 38
eingesetzt ist. Der Befestigung dienen nicht dargestellte Be
festigungsschrauben, die in Befestigungsbohrungen 22 einge
steckt und in den Nutboden 44 der Nut 38 eingeschraubt wer
den. Von einer den Stulpschienenraum der Nut 38 einnehmenden
Grundplatte 41 des zweiten Rastteils 13 springt ein Abstütz
teil 42 mit einer Abstützfläche 19 vor. Die Abstützfläche 19
ist bei zusammengebauten Befestigungsmitteln so angeordnet,
daß sie parallel zur Federzunge 14 orientiert ist, so daß
sich das Rastteil 13 mit der Abstützfläche 19 auf der Außen
fläche der Federzunge 14 abstützen kann.
Am zweiten Rastteil 13 ist ein Auflaufstück 15 ausgebil
det, das eine Rastkante 13' mit dem Abstützteil 42 bzw. des
sen Abstützfläche 19 bildet. Die Rastkante 13' ist so posi
tioniert, daß sie das Zungenende 14' der Federzunge 14
rastend hintergreift, wenn die Rahmenholme 10,11 in den in
den Fig. 1, 4 dargestellten Positionen sind. In diesem Fall
liegen das Zungenende 14' und die Rastkante 13' darstellungs
gemäß verrastet dicht nebeneinander. Das Auflaufstück 15 hat
die in Fig. 4 dargestellte Übergriffslänge 15', mit der es den
Abstand zwischen dem Zungenende 14' und dem Schlitzende 17'
ausfüllt. Dabei liegt das Auflaufstück 15 holmseitig mit der
Abstützfläche 37 in einer Ebene, so daß die Abstützung des
Rahmenholms 10 auf der Abstützfläche 37 gewährleistet ist.
Das Auflaufstück 15 trägt gemäß Fig. 3 einen Sicherungs
vorsprung 18, welches die die Abstützfläche 37 bildende Wand
untergreift, wenn die Rastteile 12, 13 in ihrem konstruktiv
vorbestimmten Rasteingriff sind. Es ist dann nicht möglich,
den Rahmenholm 11 vom Rahmenholm 10 durch in der Rahmenebene
erfolgendes Spreizen auseinanderzuheben. Der Sicherungsvor
sprung 18 läßt eine solche Bewegung in den Richtungen der
Darstellungsebene der Fig. 1 nicht zu. Es ist durchaus mög
lich, das Rastteil 12 auch ohne einen Sicherungsvorsprung
auszubilden. Das ist in Fig. 6 dargestellt.
Der in Fig. 1 dargestellte Rasteingriff ist üblicherweise
unlösbar. In den Figuren ist jedoch eine einfache Möglichkeit
dargestellt, die Federzunge 14 des Rastteils 12 außer Ein
griff mit dem Rastteil 13 zu bringen. Hierzu ist zwischen den
beiden mit Abstand zueinander in der Nähe der Enden des
Einsatzkörpers 40 angeordneten Befestigungsbohrungen 22 eine
Durchgriffsbohrung 20 im Rastteil angeordnet, die über der
Federzunge in der Nähe des Zungenendes 14' mündet. Wird nun
der Rahmen 11 vertikal durchbohrt oder vorgebohrt und mit
einer Abdichtungskappe verschlossen, was wegen der langen
Durchgriffsbohrung 20 ohne Beschädigung der Rastteile 12, 13
möglich ist, so kann anschließend ein Durchgriffswerkzeug 21
durch die Durchgriffsbohrung 20 hindurch auf die Federzunge
14 gedrückt werden, so daß diese gemäß Fig. 4 ausgelenkt wird.
Der durch das Zungenende 14' und die Rastkante 13' gebildete
Rasteingriff gemäß Fig. 1 kommt außer Eingriff und es ist
möglich, den Rahmenholm 11 in Fig. 4 nach rechts ohne Behin
derung durch die Federzunge 14 auszubauen.
Falls eine solche Durchgriffsbohrung 20 nicht vorhanden
ist, kann die Rastverbindung nicht bzw. nur nach erheblicher
Zerstörung des Rastteils 13 in dessen Befestigungsbereich ge
löst werden.
Im Fall der Fig. 5 kann die Durchgriffsbohrung 20 auch an
anderer Stelle oberhalb der breiten Federzunge 14 angeordnet
sein, beispielsweise anstelle einer Befestigungsbohrung 22
oder auch mehrfach anstelle zweier Befestigungsbohrungen 22.
Claims (11)
1. Befestigungsmittel eines dauerhaft mit einem Tragrahmen
verbundenen Einsatzrahmens, insbesondere an Fensterkon
struktionen, mit einem ersten, an einem ersten Rahmen
holm (10) eines der Rahmen befestigten Rastteil (12),
das eine im wesentlichen quer zum Rahmenholm (10) fe
dernde Federzunge (14) aufweist, und mit einem zweiten,
an einem zweiten Rahmenholm (11) des anderen der Rahmen
befestigten Rastteil (13), das mit einem auf die Feder
zunge (14) des ersten Rastteils einwirkenden Auflauf
stück (15) ausgebildet ist und bei Zusammenbau der bei
den Rahmen und mit dem ersten Rastteil (12) verrastet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federzunge (14) in
einer Auflaufschrägfläche (16) des am Tragrahmen be
festigten ersten Rastteils (12) angeordnet ist, und daß
das Auflaufstück (15) eine das Zungenende (14') der Fe
derzunge (14) bei Verrastung rahmenholmparallel hinter
greifende Rastkante (13') aufweist, die in der Ebene der
Auflaufschrägfläche (16) angeordnet ist.
2. Befestigungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Federzunge (14) in einem Schlitz (17)
der Auflaufschrägfläche (16) angeordnet ist, der in
Schlitzrichtung zumindest Platz für eine Übergriffslänge
(15') des Auflaufstücks (15) läßt.
3. Befestigungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß an dem Auflaufstück (15) ein das
erste Rastteil (12) untergreifender Sicherungsvorsprung
(18) gegen Ausheben in der Rahmenebene vorhanden ist.
4. Befestigungsmittel nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fe
derzunge (14) breiter ist, als das Auflaufstück (15).
5. Befestigungsmittel nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Rastteil (13) ein der Federzunge (14) des ersten
Rastteils (12) zugewendete Abstützfläche (19) hat, die
der Auflaufschrägfläche (16) des ersten Rastteils (12)
parallel ist.
6. Befestigungsmittel nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab
stützfläche (19) des zweiten Rastteils (13) praktisch so
breit ist, wie die Federzunge (14).
7. Befestigungsmittel nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Rastteil (13) eine auf die Federzunge (14) tref
fende Durchgriffsbohrung (20) für ein Werkzeug (21) hat.
8. Befestigungsmittel nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchgriffsbohrung (20) des zweiten Rastteils (13)
zwischen zwei Befestigungsbohrungen (22) angeordnet ist,
die neben der Abstützfläche (19) und oberhalb der Auf
laufschrägfläche (16) des ersten Rastteils (12) münden.
9. Befestigungsmittel nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
zweite Rastteil (13) bei Verrastung im Ansatzbereich
(23) der Federzunge (14) am ersten Rastteil (12) abge
stützt ist.
10. Fenster, dessen Flügelrahmen an dem Blendrahmen dauer
haft befestigt ist, gekennzeichnet durch Befesti
gungsmittel nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
9.
11. Fenster nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Befestigungsmittel als Transportsicherungsmittel des
Flügelrahmens mit dem Blendrahmen vorhanden sind.
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| DE19829339A1 true DE19829339A1 (de) | 2000-01-05 |
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ID=7872593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998129339 Withdrawn DE19829339A1 (de) | 1998-07-01 | 1998-07-01 | Befestigungsmittel eines mit einem Tragrahmen verbundenen Einsatzrahmens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19829339A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006003968A1 (de) * | 2006-01-26 | 2007-08-02 | Mea Bausysteme Gmbh | Zargenfenster |
| EP2078814A3 (de) * | 2008-01-10 | 2010-03-10 | G.T. Windows Limited | Lösbare Fixierung eines Fensterrahmens in einer Öffnung mittels Ratschenwirkung |
| DE102014118652B4 (de) | 2014-12-15 | 2022-12-22 | Drinkuth Aktiengsellschaft | Transportschutz für ein Fenster |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0681081A1 (de) * | 1994-05-04 | 1995-11-08 | Siegenia-Frank Kg | Abschlusselement für Wandöffnungen in Gebäuden od. dgl. |
-
1998
- 1998-07-01 DE DE1998129339 patent/DE19829339A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0681081A1 (de) * | 1994-05-04 | 1995-11-08 | Siegenia-Frank Kg | Abschlusselement für Wandöffnungen in Gebäuden od. dgl. |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006003968A1 (de) * | 2006-01-26 | 2007-08-02 | Mea Bausysteme Gmbh | Zargenfenster |
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| DE102014118652B4 (de) | 2014-12-15 | 2022-12-22 | Drinkuth Aktiengsellschaft | Transportschutz für ein Fenster |
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