DE19829571A1 - Ventilanordnung zur Steuerung eines Flüssigkeitsdurchflusses - Google Patents
Ventilanordnung zur Steuerung eines FlüssigkeitsdurchflussesInfo
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Abstract
Eine Ventilanordnung zur Steuerung eines Flüssigkeitsdurchflusses, insbesondere für eine größere Anlage, wie Heizungs- oder Wasserversorgungsanlage, besitzt ein differenzdruckgesteuertes Hauptventil (2) und ein einstellbares Pilotventil (7) in einer das Hauptventil (2) überbrückenden Pilotleitung (4). Von ihr geht eine erste Steuerdruckleitung (23) zu der einen Druckkammer (19) des Hauptventils (2) und eine zweite Steuerdruckleitung (24) zu der anderen Druckkammer (20) des Hauptventils ab. Ferner ist in einer Steuerdruckleitung (23) eine Drossel (30) angeordnet. Mindestens ein differenzdruckgesteuertes Hilfsventil (6) ist in der Pilotleitung (4) oder der Steuerdruckleitung (23, 24) angeordnet. Es wird vom Druckabfall der Drossel (30) gesteuert und begrenzt diesen Druckabfall auf einen Maximalwert. Auf diese Weise kann die Verstellgeschwindigkeit des Verschlußstücks (21) des Hauptventils (2) begrenzt und hierdurch eine Schwingungsneigung reduziert werden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ventilanordnung zur
Steuerung eines Flüssigkeitsdurchflusses, insbesondere
für eine größere Anlage, wie Heizungs- oder Wasserver
sorgungsanlage, mit einem differenzdruckgesteuerten
Hauptventil und einem einstellbaren Pilotventil in ei
ner das Hauptventil überbrückenden Pilotleitung, von
der eine erste Steuerdruckleitung vor einer Pilotdros
sel, insbesondere dem Pilotventil, zu der einen Druck
kammer des Hauptventils und eine zweite Steuerdrucklei
tung hinter der Pilotdrossel zu der anderen Druckkammer
des Hauptventils abgeht, wobei in einer Steuerdrucklei
tung eine Drossel angeordnet ist.
Eine solche Ventilanordnung ist durch die Druckschrift
"Constant Differential Pressure C306 - C36C" der Firma
Socla (Druckvermerk 26 98 433 - 07/92) bekannt. Mit dem
Hauptventil liegt ein Motorventil in Reihe, dessen
Druckabfall das Pilotventil steuert. Eine Verstellung
des Motorventils führt zu einer Verstellung des Pilot
ventils und diese wiederum zu einer Verstellung des
Hauptventils. Mit einer solchen Pilotsteuerung können
verhältnismäßig große Hauptventile betätigt werden,
beispielsweise solche mit einem Leitungsdurchmesser von
125 mm und mehr. Allerdings neigt eine solche Ventil
anordnung bei einer Verstellung zu Schwingungen, die
sich durch Schwankungen der Durchflußmenge oder einer
davon abhängigen Größe, wie der Vorlauftemperatur einer
Heizungsanlage, bemerkbar machen. Aus diesem Grund sind
sowohl im Anfangsabschnitt der Pilotleitung als auch in
einer der Steuerdruckleitungen von Hand einstellbare
Drosseln vorgesehen, mit denen man die Schwingungsnei
gung zu vermindern sucht. Diese Einstellung ist den An
lagen, bei denen unterschiedliche Druckverhältnisse
herrschen, jeweils anzupassen und gilt nur für einen
bestimmen Betriebspunkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ventil
anordnung der eingangs beschriebenen Art anzugeben, de
ren Schwingungsneigung über einen größeren Regelbereich
weitgehend reduziert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
in Pilot- oder Steuerdruckleitung mindestens ein diffe
renzdruckgesteuertes Hilfsventil angeordnet ist, das
vom Druckabfall der Drossel so gesteuert ist, daß die
ser einen Grenzwert nicht überschreitet.
Durch die Wirkung des Hilfsventils erfolgt die Verstel
lung des Hauptventils maximal mit einer vorgegebenen
konstanten Geschwindigkeit. Hierdurch werden die für
Schwingungen typischen Geschwindigkeitsänderungen un
terbunden. Da die Strömungsbegrenzung durch das Hilfs
ventil bei jeder Verstellung des Hauptventils wirksam
ist, wird die Schwingungsneigung im gesamten Betriebs
bereich unterbunden. Ein weiterer Vorteil besteht dar
in, daß zumeist eine zweite, von Hand einstellbare
Drossel in der Pilotleitung entfallen kann.
Besonders günstig ist es, daß die Drossel eine feste
Drossel ist. In Verbindung mit dem Hilfsventil entfal
tet sie ihre Wirkungen in beliebigen Anlagen. Eine An
passung an jeden Einzelfall ist daher in nahezu allen
Fällen nicht mehr erforderlich.
Zur Verminderung der Schwingungsneigung genügt ein ein
ziges Hilfsventil, das die Strömung in der Steuerdruck
leitung zum Hauptventil hin oder von ihm weg begrenzt.
Ein besseres Ergebnis ergibt sich jedoch, wenn zwei ge
gensinnig arbeitende Hilfsventile in Reihe geschaltet
sind. Das eine Hilfsventil ist für die Strömung in der
Steuerdruckleitung zum Hauptventil hin und das andere
für die entgegengesetzt gerichtet Strömung verantwort
lich.
Mit Vorteil weisen die beiden Hilfsventile ein gemein
sames Gehäuse und eine gemeinsame Membran auf. Dies
vermindert Kosten und Platzbedarf.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist dafür ge
sorgt, daß ein hohler Ventilschaft an beiden Enden mit
je einem Verschlußstück versehen ist, das mit je einem
Sitz zusammenwirkt, in der Wand nahe der beiden Enden
Durchtrittsöffnungen aufweist und etwa in der Mitte mit
der Membran verbunden ist, wobei beidseitig eine Ven
tilfeder vorgesehen ist. Dies ergibt eine besonders
einfache Konstruktion.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, daß die Verschluß
stücke durch die Böden zweiter becherförmiger Abdeckun
gen gebildet sind, die durch Ventilfedern gegen die En
den des hohlen Ventilschafts gedrückt sind und in ihrer
Wand ebenfalls Durchtrittsöffnungen aufweisen.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die Dros
sel in das Gehäuse mindestens eines in einer Steuer
druckleitung angeordneten Hilfsventils integriert ist
und innerhalb des Gehäuses Hilfsleitungen vorgesehen
sind, die von den beiden Druckkammern des Hilfsventils
zu Angriffen beidseitig der Drossel führen. Die für die
Strömungsbegrenzung wesentlichen Teile sind daher zu
einer Einheit zusammengefaßt.
Zu empfehlen ist es ferner, daß das Gehäuse mindestens
eines in einer Steuerdruckleitung angeordneten Hilfs
ventils in das Gehäuse des Pilotventils eingesetzt ist.
Für das Hilfsventil sind daher keine zusätzlichen Lei
tungsverbindungen erforderlich.
Günstig ist es, daß das beiden Hilfsventilen gemeinsame
Gehäuse in das Gehäuse des Pilotventils eingesetzt ist.
Auf diese Weise können mehrere Zwischenverbindungen in
tegriert werden, was zu einer erheblichen Vereinfachung
bei der Montage führt.
Von Vorteil ist es auch, daß das Gehäuse des Pilotven
tils koaxial zu seiner Ventilsitzbohrung einen Gewinde
stutzen aufweist, in den das Gehäuse des Hilfsventils
eingeschraubt ist, und daß zwischen der die Ventilsitz
bohrung aufweisenden Trennwand und der Stirnseite des
Hilfsventilgehäuses ein eine feste Drossel bildender
Spalt verbleibt, von dem eine zentrische Anschlußboh
rung im Hilfsventilgehäuse ausgeht. Wenn der Drosselwi
derstand der festen Drossel erheblich größer ist als
(etwa doppelt so groß wie) der Strömungswiderstand zwi
schen Sitz und Verschlußstück des Pilotventils, kann
man auf eine gesonderte feste Drossel verzichten.
Empfehlenswert ist es ferner, daß mit dem Hauptventil
ein Stellglied, z. B. ein Motorventil, in Reihe liegt
und daß das Pilotventil ein differenzdruckgesteuertes
Membranventil ist, das vom Druckabfall am Motorventil
gesteuert ist. Auf diese Weise lassen sich auch ver
hältnismäßig große Hauptventile schwingungsfrei ver
stellen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung
dargestellter bevorzugter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild einer erfindungsgemäßen Venti
lanordnung,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform,
Fig. 3 eine schematische Darstellung zweier zusam
mengefaßter Hilfsventile,
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform,
Fig. 5 eine vierte Ausführungsform,
Fig. 6 einen Schnitt durch ein Pilotventilgehäuse
mit eingesetzten Hilfsventilen und
Fig. 7 einen Längsschnitt durch ein Pilotventil mit
zugehörigen Anbauten.
Bei der Ventilanordnung der Fig. 1 sind in einer Haupt
leitung 1 ein Hauptventil 2 und ein Stellglied 3 in der
Form eines Motorventils in Reihe geschaltet. Eine Pi
lotleitung 4 überbrückt das Hauptventil 2 und weist
hintereinander eine feste Drossel 5, ein Hilfsventil 6
und ein Pilotventil 7 auf.
Das Verschlußstück 8 des Motorventils wird mit Hilfe
eines Elektromotors 9 verstellt, um eine bestimmte
Durchflußmenge in Richtung des Pfeils 10 durch die Ven
tilanordnung strömen zu lassen.
Das Pilotventil 7 weist eine Membran 11, die zwei
Druckkammern 12 und 13 voneinander trennt, sowie eine
einstellbare, in Öffnungsrichtung des Verschlußstücks
14 wirkende Feder 15 auf. Die beiden Druckkammern sind
über Verbindungsleitungen 16 und 17 mit Abschnitten der
Hauptleitung 1 vor und hinter dem Motorventil 3 verbun
den. Das Pilotventil wird daher in Abhängigkeit vom
Druckabfall am Motorventil 3 gesteuert.
Das Hauptventil 2 besitzt eine Membran 18, die zwei
Druckkammern 19 und 20 voneinander trennt, sowie eine
in Schließrichtung des Verschlußstücks 21 wirkende Fe
der 22. Die Druckkammern sind über Steuerdruckleitungen
23 und 24 mit Leitungsabschnitten der Pilotleitung 4
vor und hinter dem Pilotventil 7 verbunden. Das Haupt
ventil 2 wird daher vom Druckabfall am Pilotventil 7
gesteuert.
Das Hilfsventil 6 weist eine Membran 25 auf, die zwei
Druckräume 26 und 27 voneinander trennt, sowie eine in
Öffnungsrichtung des Verschlußstücks 28 wirkende Feder
29. In der Steuerdruckleitung 23 ist eine feste Drossel
30 vorgesehen. Die Druckkammern 26 und 27 sind über
Hilfsleitungen 31 und 32 mit Abgriffen vor und hinter
der Drossel 30 verbunden. Das Hilfsventil wird daher in
Abhängigkeit vom Druckabfall an der Drossel 30 gesteu
ert. Diese Steuerung bewirkt, daß der Durchfluß durch
die Steuerdruckleitung 23 zur Druckkammer 19 einen vor
gegebenen Grenzwert nicht überschreiten kann. Die Ver
stellgeschwindigkeit des Verschlußstücks 21 des Haupt
ventils 2 ist daher begrenzt, so daß eine Schwingungs
neigung reduziert wird.
Fig. 2 zeigt eine Abwandlung, die ein zweites Hilfsven
til 106 in Reihe mit dem ersten Hilfsventil 6 in der
Pilotleitung 4 aufweist. Die Druckkammern dieses zwei
ten Hilfsventils 106 sind ebenfalls mit den Hilfslei
tungen 31 und 32 verbunden, jedoch mit gegensinnigem
Anschluß der Druckkammern. Dies hat zur Folgen daß die
Strömungsgeschwindigkeit in der Steuerdruckleitung 23
sowohl für das zuströmende wie für das abströmende Me
dium begrenzt ist.
Jede Verstellung des Motorventils 3 führt daher zu ei
ner Verstellung des Pilotventils 7 und diese wiederum
zu einer Verstellung des Hauptventils 2, jedoch mit ei
ner durch das Hilfsventil 6 begrenzenden Geschwindig
keit.
Fig. 3 zeigt ein doppelt wirkendes Hilfsventil 206, das
zum Einbau in die Steuerdruckleitung 23 (Fig. 4) oder
24 (Fig. 5) geeignet ist. Ein hohler Ventilschaft 33
trägt an einem Ende ein Verschlußstück 34, das mit ei
nem Sitz 35 zusammenwirkt, und am anderen Ende ein Ver
schlußstück 36, das mit einem Sitz 37 zusammenwirkt.
Außerdem besitzt der hohle Ventilschaft 33 nahe seinen
Enden Durchtrittsöffnungen 38 und 39. Eine Membran 40
trennt eine Druckkammer 41 von einer Druckkammer 42. In
den Druckkammern sind auch zwei gegensinnig wirkende
Druckfedern 43 und 44 vorgesehen. In das Hilfsventil
206 ist eine feste Drossel 230 integriert. Die beiden
Druckkammern 41 und 42 sind über Hilfsleitungen 231 und
232 mit Abgriffen vor beziehungsweise hinter dieser
Drossel 230 verbunden.
Die Druckfedern 43 und 44 sind mit Vorspannung einge
baut. Der Ventilschaft 33 wird daher in der veranschau
lichten Mittelstellung gehalten. Wenn der Durchfluß
durch die Drossel 230 in Richtung auf das Hauptventil 2
oder von ihm weg den vorbestimmten Grenzwert über
schreitet, bewegt sich der Ventilschaft 33 in der einen
oder anderen Richtung, wodurch zwischen Verschlußstück
34 und Sitz 35 oder zwischen Verschlußstücke 36 und
Sitz 37 eine stärkere Drosselung erfolgt, die die Ver
stellgeschwindigkeit des Hauptventils begrenzt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist das Gehäuse 45
eines doppelt wirkenden Hilfsventils 306 in das Gehäuse
46 des Pilotventils 307 eingeschraubt. Das Gehäuse 45
besitzt einen Stutzen 47, zum Anschluß der zum Haupt
ventil führenden Steuerdruckleitung 324. In dieser
Zeichnung ist der Membranaufsatz und das Verschlußstück
des Pilotventils 307 nicht veranschaulicht. Für die im
Vergleich zu Fig. 3 gleichwirkenden Teile werden um 300
erhöhte Bezugszeichen verwendet.
Die Verschlußstücke 334 und 336 sind hier an becherför
migen Abdeckungen 48 bzw. 49 vorgesehen, die in ihren
Umfangswänden ebenfalls Durchtrittsöffnungen 50 bzw. 51
aufweisen, und die durch die Ventilfedern 343 bzw. 344
belastet sind. Die Hilfsleitungen 331 und 332 verlaufen
im Innern des Gehäuses 45 des Hilfsventils 306. Die
Hilfsleitung 331 wird durch eine Radialnut 52 und eine
Axialnut 53 in einem Einsatz 54, eine Ringnut 55 im Ge
häuse 45 und eine Bohrung 56 in einem zweiten Einsatz
57 gebildet. Die Hilfsleitung 332 wird durch eine Ra
dialbohrung 58 in einem dritten Einsatz 59 und eine
Axialbohrung 60 im ersten Einsatz 54 gebildet. Gehäuse
45 und Einsätze 54, 57 und 59 werden durch Bördelränder
zusammengehalten.
Das Gehäuse 46 des Pilotventils 307 besitzt koaxial zu
der in einer Trennwand 61 angeordneten Ventilsitzboh
rung 62 einen Stutzen 63, in den das Gehäuse 45 einge
schraubt ist. Zum Gehäuse gehört ein Deckel 64, der
zentrisch eine Anschlußbohrung 65 aufweist. Zwischen
der Trennwand 61 und der Stirnseite des Deckels 64 des
Gehäuses 45 verbleibt ein Spalt, der eine feste Drossel
305 bildet. Der Drosselwiderstand dieses Spaltes ist
bedeutend größer als der Strömungswiderstand über die
durch Sitz und Verschlußstück gebildete Drosselstelle
des voll geöffneten Pilotventils, beispielsweise ist er
etwa doppelt so groß.
In Fig. 7 ist das Pilotventil 307 mit dem Hilfsventil
306 so zusammengebaut, wie es in Fig. 6 gezeigt ist.
Auf der dem Hilfsventil 306 gegenüberliegenden Seite
ist eine Membrandose 66, welche eine Membran 311 und
zwei Druckkammern 312 und 313 aufweist, mittels einer
Überwurfmutter angebracht. Darüber befindet sich ein
Federaufsatz 67, der die Feder 15 der Fig. 1 enthält
und zu verstellen vermag. Die genannten Teile lassen
sich leicht miteinander verbinden, so daß die Gesamt
montage erleichtert ist.
Claims (11)
1. Ventilanordnung zur Steuerung eines Flüssigkeits
durchflusses, insbesondere für eine größere Anlage,
wie Heizungs- oder Wasserversorgungsanlage, mit ei
nem differenzdruckgesteuerten Hauptventil und einem
einstellbaren Pilotventil in einer das Hauptventil
überbrückenden Pilotleitung, von der eine erste
Steuerdruckleitung vor einer Pilotdrossel, insbe
sondere dem Pilotventil, zu der einen Druckkammer
des Hauptventils und eine zweite Steuerdruckleitung
hinter der Pilotdrossel zu der anderen Druckkammer
des Hauptventils abgeht, wobei in einer Steuer
druckleitung eine Drossel angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß in Pilot- oder Steuerdrucklei
tung (4; 23, 24) mindestens ein differenzdruckge
steuertes Hilfsventil (6; 106; 206; 306) angeordnet
ist, das vom Druckabfall der Drossel (30; 230; 330)
so gesteuert ist, daß dieser einen Grenzwert nicht
überschreitet.
2. Ventilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Drossel (30; 230; 330) eine feste
Drossel ist.
3. Ventilanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwei gegensinnig arbeitende
Hilfsventile (6; 106) in Reihe geschaltet sind.
4. Ventilanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hilfsventile
(206) ein gemeinsames Gehäuse (45) und eine gemein
same Membran (40; 340) aufweisen.
5. Ventilanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein hohler Ventilschaft (33; 333) an
beiden Enden je mit einem Verschlußstück (34, 36;
334, 336) versehen ist, das mit je einem Sitz (35,
37; 335, 337) zusammenwirkt, in der Wand nahe der
beiden Enden Durchtrittsöffnungen (38, 39; 338,
339) aufweist und etwa in der Mitte mit der Membran
(40, 340) verbunden ist, wobei beidseitig eine Ven
tilfeder (43, 44; 343, 344) vorgesehen ist.
6. Ventilanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verschlußstücke (335, 337) durch
die Böden zweiter becherförmiger Abdeckungen (48,
49) gebildet sind, die durch Ventilfedern (343,
344) gegen die Enden des hohlen Ventilschafts (33;
333) gedrückt sind und in ihrer Wand ebenfalls
Durchtrittsöffnungen (50, 51) aufweisen.
7. Ventilanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (330) in
das Gehäuse mindestens eines in einer Steuerdruck
leitung (324) angeordneten Hilfsventils (206; 306)
integriert ist und innerhalb des Gehäuses (45)
Hilfsleitungen (331, 332) vorgesehen sind, die von
den beiden Druckkammern (341, 342) des Hilfsventils
(306) zu Abgriffen beidseitig der Drossel (330)
führen.
8. Ventilanordnung nach 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (45) mindestens eines in einer Steuer
druckleitung (324) angeordneten Hilfsventils (306)
in das Gehäuse (46) des Pilotventils (307) einge
setzt ist.
9. Ventilanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das beiden Hilfsventi
len gemeinsame Gehäuse (45) in das Gehäuse (46) des
Pilotventils (307) eingesetzt ist.
10. Ventilanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (46) des Pilotventils
(307) koaxial zu seiner Ventilsitzbohrung (62) ei
nen Gewindestutzen aufweist, in den das Gehäuse
(45) des Hilfsventils (306) eingeschraubt ist, und
daß zwischen der die Ventilsitzbohrung (62) aufwei
senden Trennwand (61) und der Stirnseite des Hilfs
ventilgehäuses (45) ein eine feste Drossel (305)
bildender Spalt verbleibt, von dem eine zentrische
Anschlußbohrung (65) im Hilfsventilgehäuse (45)
ausgeht.
11. Ventilanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Hauptventil (2)
ein Stellglied (3) in Reihe liegt und daß das Pi
lotventil (7) ein differenzdruckgesteuertes Mem
branventil ist, das vom Druckabfall am Motorventil
(3) gesteuert ist.
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