DE19829603A1 - Etikett mit integrierter Aufhängelasche und Herstellungsverfahren dazu - Google Patents

Etikett mit integrierter Aufhängelasche und Herstellungsverfahren dazu

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Selbstklebeetikett mit integrierter Aufhängelasche für Kunststoffflaschen, Tuben und andere Kleingebinde, wobei die Aufhängelasche und das eigentliche Selbstklebeetikett aus einem Stück gefertigt sind, die Aufhängelasche jedoch durch eine geeignete Verstärkung wesentlich strapazierfähig gestaltet ist.

Description

Die Erfindung betrifft ein Selbstklebeetikett mit integrierter Aufhängelasche für Kunststoffflaschen, Tuben und andere Kleingebinde, nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs 1, insbesondere solche, welche Körperpflegemittel wie Duschgel, Shampoos oder ähnliches enthalten und Herstellungsverfahren dazu nach dem Oberbegriff der Ansprüche 20 und 21.
Solche Aufhängelaschen sind an sich bekannt und bestehen meist aus einer geflochtenen Kordel oder aus einer kordelförmigen Kunststofflasche, die allerdings entweder durch ein sehr teures Sonderwerkzeug mit der Flasche zusammen hergestellt werden oder aber in einem aufwendigen separaten Arbeitsgang angebracht werden. Dadurch verteuert sich die Herstellung der Flaschen in jedem Falle nicht unerheblich.
Nun sind auch solche Etiketten mit Aufhängelasche für medizinische oder auch Körperpflegeprodukte bekannt. Z.B. beschreibt DE 43 21 572 ein solches Etikett, bei welchem eine mit Heißsiegellack beschichtete Folienbahn auf der Rückseite bedruckt, anschließend im nicht bedruckten Bereich mit Ausstanzungen versehen, längsgefaltet und mit einem klebstoffbeschichteten Trennpapier kaschiert wird. Der Klebstoff bleibt auf der Unterseite der ersterwähnten Folienbahn haften und man erhält ein konventionell zu verarbeitendes Selbstklebeetikett. Zur Herstellung dieses Etiketts ist jedoch eine mit Heißsiegellack beschichtete Folie, sowie die Möglichkeit einer Klebstoffbeschichtung erforderlich. Außerdem zeigt es sich, daß das Folienmaterial, das ja gleichzeitig Etikettenfolie und Aufhängelasche bildet, kaum in der Lage ist, beide Anforderungen gleichzeitig zufriedenstellend zu erfüllen.
Weitere Varianten eines solchen Etiketts sind u. a. aus G 92 02 956.6 oder auch aus DE-OS 36 22 467 bekannt. Hier wird jeweils ein Teil des Selbstklebeetiketts durch spezielle Stanzung so ausgestaltet, daß er als Aufhängelasche verwendet werden kann. In EP 356 574 oder z. B. auch in US 578 381 wird jeweils die komplette Lasche, die aus einem wesentlich strapazierfähigeren Material als das Etikett bestehen kann, so auf dem Etikett angebracht, daß es in einem Teilbereich auf demselben haftet. Etikett und Lasche werden also nicht aus einem Stück hergestellt.
Die erfindungsgemäße Aufgabe lautet nun, eine Aufhängelasche so in ein Selbstklebeetikett zu integrieren, daß es wie ein normales Etikett appliziert werden kann und dieselben Informations- und Dekorationselemente enthalten kann.
Zur Lösung der oben beschriebenen Aufgabe dient die technische Lehre des Hauptanspruchs 1.
Wesentliches Merkmal dabei ist, daß bei dem erfindungsgemäßen Etikett die Aufhängelasche und das eigentliche Selbstklebeetikett aus einem Stück gefertigt sind, die Aufhängelasche jedoch durch eine geeignete Verstärkung wesentlich strapazierfähiger gestaltet ist.
Solch eine Aufhängelasche bietet gegenüber Flaschen ohne diese Lasche den Vorteil, daß die Flasche an einem Haken, aber auch etwa am Wasserhahn oder am Brausekopf aufgehängt werden kann, und dadurch lästiges Suchen nach einer Ablagefläche erspart wird. Insbesondere kann ein solches Etikett mit Aufhängelasche auch dergestalt an der Flasche, Tube oder dgl. angebracht werden, daß die Flasche sozusagen mit dem Kopf nach unten hängt und der Inhalt dadurch stets zum Verschluß fließt, was insbesondere bei zähflüssigen Inhaltsprodukten zu einer wesentlich vereinfachten Entleerbarkeit führt.
Die Integration einer solchen Aufhängelasche in ein Selbstklebeetikett bietet den Vorteil, daß eine preisgünstige Flasche ohne solch eine in einem teuren und aufwendigen Verfahren angebrachte Lasche eingesetzt werden kann, ohne auf die Vorteile einer solchen Lasche verzichten zu müssen. Dieser Vorteil besteht insbesondere deshalb, weil eine solche Flasche, Tube oder dergleichen sowieso meist mit einem Selbstklebeetikett versehen wird, auf welchem die Produktbezeichnung, die Inhaltsstoffe und andere Dekorationselemente gedruckt sind.
Ein weiterer Vorteil einer solchen, in ein Etikett integrierten Lasche besteht darin, daß je nach Form des Etiketts und Art der Applikation des Etiketts auf das Gebinde die Lasche sich so am Gebinde befindet, daß das Gebinde mit dem Kopf nach oben oder bei anderer Etikettengestaltung mit dem Kopf nach unten aufgehängt werden kann.
Als Basismaterial dient für das erfindungsgemäße Etikett dient eine geeignete, standardmäßig von den einschlägigen Haftmateriallieferanten zu beziehende voll flächig mit Haftklebstoff beschichtete transparente Folie, wie z. B. Polyethylen.
Das Etikett ist aus einer Materialbahn gefertigt, besteht aber aus zwei aneinanderhängenden Teilen: ein Teil bildet den Dekorationsteil des Etiketts, der fest haftend mit der Flasche, Tube oder dgl. verbunden ist; der andere Teil, der mit einer Verstärkung versehen ist, bildet die Aufhängelasche, die im "Urzustand" umgeklappt lösbar haftend auf dem Dekorationsteil angebracht ist.
Soll nun das Gebinde an der Lasche aufgehängt werden, so löst man diese Verbindung und klappt den Laschenbereich um, der ja nach wie vor an der Stelle an der sich der Knick der Faltung befindet, mit dem Dekorationsbereich verbunden ist. Durch eine Ausstanzung im Laschenbereich, die eine geschlossene Kurve, vorzugsweise einen Kreis oder ein Oval, bildet, befindet sich in der Lasche eine Öffnung, die es ermöglicht, das Gebinde z. B. an einem Haken aufzuhängen. Der Innenstanzling kann entweder auf dem Dekorationsbereich bleiben, er kann jedoch auch mit dem Laschenbereich abgelöst werden, durch eine Perforation herausgetrennt und einfach weggeworfen werden. Ferner ist es möglich, eben diesen Innenstanzling z. B. für eine Promotionsaktion wie ein Gewinnspiel oder aber zu Werbezwecken einzusetzen.
Wenn der Innenstanzling nicht zu diesem Zwecke verwendet wird, so ist es sinnvoll, sowohl das Basismaterial, als auch das Laschenverstärkungsmaterial in einer glasklaren Ausführung zu wählen, damit die Dekorations- und Informationselemente, die der Dekorationsbereich enthält, auch bei eingeklappter Lasche sichtbar sind. Das erfindungsgemäße Etikett ist in allen gängigen und für das Material geeigneten Druckverfahren bedruckbar.
Anhand einiger Skizzen wird die Erfindung bzw. das Herstellungsverfahren genauer erläutert.
Bild 1 zeigt eine Selbstklebematerialbahn 1, die in einem Teilbereich 1b durch ein geeignetes Material verstärkt ist.
Bild 2 zeigt eine Trägerbahn, auf der in gleichbleibenden Abständen erfindungsgemäße Etiketten haften, die auf an sich bekannte Weise maschinell abgespendet und auf einem Produkt angebracht werden können.
Bild 3 zeigt eine Flasche, auf der ein erfindungsgemäßes Etikett im eingeklappten Zustand haftet.
Bild 4 und Bild 5 zeigen jeweils eine Flasche mit einem erfindungsgemäßen Etikett im ausgeklappten Zustand; bei Bild 4 ist das Etikett so angebracht, daß die Flasche mit dem Verschluß nach unten an der Lasche hängt; bei Bild 5 ist das Etikett so angebracht, daß die Flasche mit dem Verschluß nach oben an der Lasche hängt.
Bilder 6 und 7 zeigen weitere erfindungsgemäße Gestaltungsmöglichkeiten des Etiketts.
Bild 8 zeigt ein erfindungsgemäßes Etikett im ausgeklappten Zustand an einer Tube.
Bild 9 zeigt schematisch das Herstellungsverfahren eines erfindungsgemäßen Etiketts.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
Bild 1 zeigt eine erfindungsgemäße Folie 1, die in einem Teilbereich 1b durch eine zusätzliche Folie verstärkt ist. Durch die Klebstoffbeschichtung der Folie haftet die zukaschierte Folie fest an. Aus diesem solcherart verstärkten Bereich 1b wird später der Laschenbereich des erfindungsgemäßen Etiketts gebildet, während der unverstärkte Bereich 1a den Dekorationsbereich bildet.
Bild 2 zeigt mehrerer solcher Etiketten 3, die auf einer Trägerfolie 2 in definierten, gleichen Abständen haften.
Das erfindungsgemäße Etikett besteht in diesem eingeklappten Zustand aus einem Dekorationsbereich 4, der sich unter dem Laschenbereich 5 durch bis zum Falz 7 erstreckt. Durch eine transparente Gestaltung des Laschenbereiches 5 bleibt der Dekorationsbereich auch im eingeklappten Zustand voll sichtbar. Der Laschenbereich weist eine Stanzung 6 auf, so daß der Innenstanzling beim Lösen und Umklappen von 5 auf 4verbleibt, und man eine gelochte Lasche erhält. Der Innenstanzling kann auf der Flasche verbleiben, kann jedoch auch abgelöst werden und beispielsweise zu Dokumentations- oder Promotionszwecken weiterverwendet werden. Die Erfindung sieht vor, daß die Stanzung 3a, durch welche die Etikettenkontur gebildet wird, eine andere Stanztiefe aufweist, als die Innenstanzung 6: Die Stanzung 3a stanzt durch Laschenbereich 5 und Dekorationsbereich 4, nicht aber durch die Trägerbahn 2, welche für ein maschinelles Etikettieren nicht wesentlich angestanzt sein darf. Die Innenstanzung 6 stanzt nur durch den Laschenbereich 5. Dieser kombinierte Stanzvorgang kann entweder durch ein Kombistanzwerkzeug, welches auf zwei Niveaus stanzt, oder besser aber durch zwei separate Stanzwerkzeuge, die nacheinander geschaltet sind, durchgeführt werden. Das Gitter, das durch die Stanzung 3a gebildet wird, wird abgezogen.
Bild 3 zeigt ein erfindungsgemäßes Etikett 3, das auf einer Formflasche 8 haftet, im eingeklappten Zustand, der Etikettiervorgang kann dabei maschinell durchgeführt werden.
Das Etikett ist dabei so angebracht, daß die Flasche beim Aus klappen der Lasche mit dem Kopf nach unten aufgehängt werden kann, so wie es auch in Bild 4 dargestellt ist, was besonders die Entleerung zähflüssiger Produkte wie Duschgels, Haarpflegemittel und dgl. erleichtert.
In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung wird das Etikett um 180° gedreht appliziert, so daß die Flasche mit dem Kopf nach oben aufgehängt werden kann. Diese Ausführungsform ist in Bild 5 dargestellt.
Die Bilder 6 und 7 zeigen weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungsformen des Etiketts, wobei in Bild 7 das Etikett einen Laschenbereich aufweist, der genau die gleiche Größe und Kontur besitzt, wie der Dekorationsbereich. Vorteilhaft ist es, wenn die Stanzkante 3b im spitzen oder rechten Winkel auf den Falz 7 zuläuft, damit beim Aufklappen des Laschenbereichs keine Kerbe an der Verbindungsstelle zwischen Stanzkante 3b und Falz 7 entsteht, was die Stabilität im Falz 7 und damit die Funktionsfähigkeit des Etiketts beeinträchtigen kann.
Bild 8 zeigt ein erfindungsgemäßes Etikett, das auf einer Tube appliziert ist. Denkbar ist auch eine Anwendung des Etiketts auf anderen Gebinden, wobei selbstverständlich die Klebkraft auf das Gewicht des Gebindes abzustimmen ist.
In Fig. 9 ist die Herstellung des erfindungsgemäßen Etiketts 3 schematisch dargestellt. Das Etikett wird aus einem Selbstklebeverbund, vorzugsweise aus Kunststoffen wie Polyethylen oder Polypropylen, hergestellt, wie sie von einschlägig bekannten Haftmaterialherstellern geliefert wird. Ein solcher Selbstklebeverbund besteht in der Regel aus einer bedruckbaren Folie, die für das erfindungsgemäße Etikett vorzugsweise transparent gestaltet ist. Diese Folie ist auf der der bedruckbaren Seite abgewandten Seite mit Haftklebstoff beschichtet. Um solch eine klebstoffbeschichtete Folie handhaben zu können, ist sie mit der klebstoffbeschichteten mit einer mit einer Trennschicht - vorzugsweise einer Silikonbeschichtung - versehenen Trägerfolie zusammenkaschiert. Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Etiketts wird dieser in Form einer endlosen Folienbahn vorliegende Haftverbund auf der bedruckbaren Seite in einem der bekannten, für solch eine Folie geeigneten Druckverfahren, wie z. B. Buchdruck oder Siebdruck ein- oder mehrfarbig bedruckt, wie es in Bild 9, Ziffer 10 dargestellt ist. Anschließend wird der Haftverbund vorübergehend getrennt 11, d. h. die nunmehr bedruckte, klebstoffbeschichtete Folienbahn wird von der mit einer Trennschicht versehenen Trägerbahn getrennt. Dann wird eine vorzugsweise transparente Folienbahn aus einem strapazierfähigen Material, wie z. B. PET, die maximal die halbe Breite der anderen Folienbahn besitzt, auf einer Seite kantenbündig gegen die klebstoffbeschichtete Seite dieser Folie kaschiert 12.
Die erfindungsgemäße Folie 1 ist also in einem Teilbereich 1b durch eine zusätzliche Folie verstärkt.
Durch die Klebstoffbeschichtung der Folie haftet die zukaschierte Folie fest an. Aus diesem solcherart verstärkten Bereich 1b wird später der Laschenbereich des erfindungsgemäßen Etiketts gebildet, während der unverstärkte Bereich 1a den Dekorationsbereich bildet. Die mit einer Trennschicht versehene Trägerfolie wird wieder zukaschiert, wobei sie nur im unverstärkten Bereich 1a der Selbstklebefolie, in welchem die Klebstoffbeschichtung nicht durch die Verstärkungsfolie abgedeckt ist, eine leicht lösbare Verbindung eingeht. Im verstärkten Bereich 1b ist die Klebstoffbeschichtung durch die Verstärkungsfolie abgedeckt, hier liegt die Trägerfolie lose an der anderen Folie an. Die Folienbahn 1 wird im Bereich 1a partiell mit einem Kleber bedruckt 13, so daß der Folienbereich 1b nach einer Längsfaltung 14 der Materialbahn 1 entlang einem durch die Grenze zwischen 1a und 1b gebildeten Falz 7 auf den Klebeflächen lösbar haftet. Durch einen kombinierten Stanzprozeß 15 wird aus dieser Folienbahn nun ein erfindungsgemäßes Etikett 3 gebildet, wie es in Bild 2 dargestellt ist.
Eine andere Variante der Erfindung gemäß Bild 10 sieht vor, daß anstelle eines vollflächig mit Haftkleber beschichteten Selbstklebeverbundes ein bereits vom Beschichter so geliefertes Material eingesetzt wird, welches klebstofffreie Streifen in Längsrichtung aufweist, die in Lage und Breite dem Laschenbereich des späteren Etiketts entsprechen. In diesem Falle entfällt der Arbeitsgang des Delaminierens, des Zufahrens der Verstärkungsfolie und des Wiederzusammenkaschierens komplett. Statt dessen besteht die sinnvolle Möglichkeit, daß die Folie nach dem Bedrucken voll flächig mit einem glasklaren voll flächig selbstklebend ausgerüsteten dünnen Laminat versehen wird. Dadurch ist das Druckbild vor mechanischen und chemischen Einwirkungen geschützt und die Aufhängelasche verstärkt.
Bezugszeichenliste
1
Materialbahn
1
a unverstärkter Bereich der Materialbahn
1
b verstärkter Bereich der Materialbahn
2
Trägerbahn
3
Etikett
3
a Stanzkontur
3
b Stanzkante
4
Dekorationsbereich
5
Laschenbereich
6
Innenstanzling
6
a innere Stanzkante
7
Falz
8
Gebinde
9
Haken
10
Druckstation
11
Trennstation
12
Kaschierstation
13
Klebestation
14
Längsfalt-Station
15
Stanz-/Entgitter-Station
16
Stanzgitter-Aufwicklung
17
Etiketten-Walze
18
Rohfolien-Walze
Gleiche Nummern haben in allen Zeichnungen den gleichen Bezug.

Claims (25)

1. Etikett mit integrierter Aufhängelasche, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett (3) einstückig ausgebildet ist, aus einer mit Haftklebstoff beschichteten Materialbahn (1) hergestellt wird und aus einem Dekorationsbereich (4) und einem Laschenbereich (5) besteht.
2. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett (3) im Laschenbereich (5) durch eine geeignete Verstärkung strapazierfähiger gestaltet ist.
3. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung des Laschenbereiches (5) durch zukaschieren einer Folienbahn in den verstärkten Bereich (1b) der Materialbahn (1) bewerkstelligt wird.
4. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zukaschierte Folienbahn aus einem transparenten Kunststoff besteht.
5. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zukaschierte Folienbahn aus PET-Kunststoff besteht.
6. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haftklebstoff eine Seite der Materialbahn (1) vollständig bedeckt.
7. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haftklebstoff eine Seite der Materialbahn (1) nur teilweise bedeckt.
8. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (1) transparent ausgebildet ist.
9. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Materialbahn (1) aus Polyethylen oder Polypropylen besteht.
10. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialbahn (1) bzw.
das Etikett (3) auf einer leicht zu trennenden Trägermaterialbahn (2) aufgeklebt ist.
11. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß der Laschenbereich (5) vor der ersten Benutzung mindestens teilweise auf dem Dekorationsbereich (4) lösbar aufgeklebt ist, und der Laschenbereich (5) mit dem Dekorationsbereich (4) nur über einen Falz (7) unlösbar fest in Verbindung steht und bei der ersten Benutzung vom Dekorationsbereich (4) abgezogen und um den Falz (7) geklappt werden kann.
12. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Laschenbereichs (5) ein geschlossener, durchbruchartiger Innenstanzling (6) vorgesehen ist.
13. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß im Laschenbereich (5) ein offener, ausklinkungsartiger Innenstanzling (6) vorgesehen ist, welcher den Rand des Laschenbereichs (5) mindestens einmal durchbricht.
14. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenstanzling (6) vollkommen vom Laschenbereich (5) durch die Stanzung (6a) getrennt wird und nach dem Umklappen des Laschenbereichs (5) auf dem Dekorationsbereich (4) lösbar zurückbleibt.
15. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenstanzling (6) vom Laschenbereich (5) durch die Stanzung (6a) nicht vollständig getrennt wird, sondern mit dem Laschenbereich (5) über eine Perforation in Verbindung bleibt, welche Verbindung nach dem Umklappen des Laschenbereichs (5) leicht gelöst werden kann.
16. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenstanzling (6) eigens bedruckt ist.
17. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzung (3a) durch den Laschenbereich (5) und Dekorationsbereich (4), nicht aber durch die Trägerbahn (2) hindurchreicht.
18. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenstanzung (6a) nur durch den Laschenbereich (5) und nicht durch den Dekorationsbereich (4) und nicht durch die Trägerbahn (2) hindurchreicht.
19. Etikett mit integrierter Aufhängelasche nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren folgende Schritte beinhaltet:
  • a) Abwickeln der endlosen Materialbahn (1), welche auf der Trägerbahn (2) aufgeklebt ist, von der Rohfolien-Walze (18) und bedrucken der Materialbahn (1) auf der bedruckbaren Seite in einer Druckstation (10).
  • b) Trennen der bedruckten Rohfolienbahn in die zwei Bestandteile bedruckte Materialbahn (1) und Trägerbahn (2) in der Trennstation (11).
  • c) Kantenbündiges Auftragen einer vorzugsweise transparenten Verstärkungs-Folienbahn im verstärkten Bereich (1b) auf der klebstoffbeschichteten Seite der Materialbahn (1) in der Kaschierstation (12).
  • d) Zusammenführen der beiden Komponenten Trägermaterialbahn (2) und bedruckte und verstärkte Materialbahn (1) vor der Klebestation (13).
  • e) Bedrucken der Materialbahn (1) mit einem Kleber in der Klebestation (13) im unverstärkten Bereich (1a) auf der nicht mit Klebstoff beschichteten Seite der Materialbahn (1).
  • f) Längsfaltung in der Längsfalt-Station (14) der Materialbahn (1) entlang einem durch die Grenze zwischen dem unverstärkten Bereich (1a) und dem verstärkten Bereich (1b) gebildeten Falz (7) und anheften des verstärkten Bereiches (1b) auf dem partiell mit Klebstoff bedruckten unverstärkten Bereich (1a).
  • g) Stanzen des Etiketts (3) entlang der Stanzkontur (3a) und (6a) und Entgittern der Materialbahn (1) in der Stanz-/Entgitter-Station (15).
  • h) Aufrollen des Gitters der Materialbahn (1) auf der Stanzgitter-Aufwicklung (16) und der Trägerbahn mit den darauf haftenden fertigen Etiketten auf der Etiketten-Walze (17).
20. Verfahren zur Herstellung eines Etiketts mit integrierter Aufhängelasche nach den Ansprüchen 1-18, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren folgende Schritte beinhaltet:
  • a) Abwickeln der endlosen Materialbahn (1), welche auf der Trägerbahn (2) aufgeklebt ist, von der Rohfolien-Walze (18) und bedrucken der Materialbahn (1) auf der bedruckbaren Seite in einer Druckstation (10).
  • b) Kantenbündiges Auftragen einer vorzugsweise transparenten, klebstoffbeschichteten Verstärkungs-Folienbahn in der Kaschierstation (12) auf der Materialbahn (1).
  • c) Bedrucken der Materialbahn (1) mit einem Kleber in der Klebestation (13) im unverstärkten Bereich (1a) auf der nicht mit Klebstoff beschichteten Seite der Materialbahn (1).
  • d) Längsfaltung in der Längsfalt-Station (14) der Materialbahn (1) entlang einem durch die Grenze zwischen dem unverstärkten Bereich (1a) und dem verstärkten Bereich (1b) gebildeten Falz (7) und anheften des verstärkten Bereiches (1b) auf dem partiell mit Klebstoff bedruckten unverstärkten Bereich (1a).
  • e) Stanzen des Etiketts (3) entlang der Stanzkontur (3a) und (6a) und Entgittern der Materialbahn (1) in der Stanz-/Entgitter-Station (15).
  • f) Aufrollen des Gitters der Materialbahn (1) auf der Stanzgitter-Aufwicklung (16) und der Trägerbahn mit den darauf haftenden fertigen Etiketten auf der Etiketten-Walze (17).
21. Verfahren zur Herstellung eines Etiketts mit integrierter Aufhängelasche nach den Ansprüchen 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett auf der Mantelfläche der Gebinde (8) angebracht ist.
22. Verwendung des Etiketts nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett so an der Mantelfläche der Gebinde (8) angeklebt ist, daß die Öffnung und der Deckel des Gebindes (8) nach dem Ausklappen des Laschenbereichs (5) und Aufhängen des Gebindes (8) an einem Haken (9) im wesentlichen nach oben zeigen.
23. Verwendung des Etiketts nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett so an der Mantelfläche der Gebinde (8) angeklebt ist, daß die Öffnung und der Deckel des Gebindes (8) nach dem Ausklappen des Laschenbereichs (5) und Aufhängen des Gebindes (8) an einem Haken (9) im wesentlichen nach unten zeigen.
24. Verwendung des Etiketts nach den Ansprüchen 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett auf der Bodenfläche der Gebinde (8) angebracht ist.
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