DE19829900A1 - Fahrbahn einer Magnetbahn - Google Patents
Fahrbahn einer MagnetbahnInfo
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Abstract
Nach der Erfindung werden die Fahrbahnabschnitte von Magnetbahnen mit Markierungschips versehen, die Herstellungs- und Montageinformationen aufnehmen.
Description
Die Erfindung betrifft Betonteile für die Fahrbahn einer Magnetbahn. Eine Magnetbahn ist
eine Bahn, die durch Magnetkräfte in Schwebe über einer Fahrbahn gehalten wird und
vorzugsweise durch Magnetkräfte ihre Antriebskräfte erfährt. Durch das Schweben entstehen
kaum Reibungskräfte, die der Fahrbewegung hinderlich sind. Das erlaubt bei sonst
vergleichbarer Auslegung wesentlich höhere Geschwindigkeiten als bei herkömmlichen
Bahnen.
Die Fahrbahn einer Magnetbahn kann ebenerdig, aufgeständert oder im Tunnel verlaufen. Die
aufgeständerte Anordnung hat erhebliche Sicherheitsvorteile, deren Bedeutung mit der
Geschwindigkeit zunimmt.
Die Fahrbahn kann durch eine Stahlkonstruktion oder durch eine Betonkonstruktion gebildet
werden. In jedem Fall besteht die Fahrbahn aus einzelnen Abschnitten, die vorzugsweise
vorgefertigt und zur Baustelle transportiert werden.
Stahlkonstruktionen sind bislang noch nicht zum Einsatz gekommen. Es ist jedoch zu
erwarten, daß es sich um sich um Schweißkonstruktionen oder Nietkonstruktionen handelt,
wie sie z. B. an bekannten Schwebebahnen vorkommen. Die bekannten Schwebebahnen sind
Hängebahnen, die mit einem Fahrwerk an einer aufgeständerten Fahrbahn hängend
angeordnet sind. Ein Beispiel ist die Wuppertaler Schwebebahn, deren Fahrbahn durch
Stahlkonstruktionen gebildet wird. Dabei kommen überwiegend Stabtragwerke vor, die durch
Niete zusammen gehalten werden. Es bestehen aber auch Schweißkonstruktionen. Bei den
Schweißkonstruktionen werden vorwiegend aus Blechen überdimensionale Tragprofile
gebildet, die wie die Stabtragwerke von Traggerüsten gehalten werden.
Die Betonkonstruktionen sind keine reinen Betonteile. Abgesehen von der Stahlarmierung
sind an den Betonteilen auch Stahlteile vorgesehen. Dabei handelt es sich um Gleitflächen für
Kufen oder Räder, mit denen die Magnetbahn beim Halten auf der Fahrbahn aufsetzen bzw.
im Notfall an der Fahrbahn geführt wird. Die Gleitflächen werden durch Stahlbleche oder
Stahlplatten gebildet.
Neben diesen Teilen sind noch Anker vorgesehen, an denen die sogenannten Linearmotoren
an der Fahrbahnunterseite gehalten werden. Die Anker sind einerseits an oben liegenden
Stahlblechen oder Stahlplatten befestigt und ragen andererseits unten aus den Betonteilen vor.
Schließlich sind auch noch Anker vorgesehen, mit denen eine Befestigung im Ständerwerk
erfolgt.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß trotz des im Magnetbetrieb entstehenden
Luftspaltes zwischen der Fahrbahn und dem Fahrzeug ein ruhiger Fahrbetrieb mit
Höchstgeschwindigkeit von einem optimalen Fahrbahnverlauf abhängt. Unregelmäßigkeiten
der Fahrbahnteile können zu Fahrstörungen führen.
Die Unregelmäßigkeiten können durch Herstellungs- und/oder Montagefehler verursacht
werden. In der Regel bleiben dem Abnehmer die Einzelheiten des Herstellungsvorganges und
des Montagevorganges verborgen. Selbst, wenn an der Baustelle auch Personal des Betreibers
vorhanden ist, gibt das dem Betreiber kaum Kenntnis von den Details.
Die Erfindung geht nun von der Überlegung aus, daß die Fehlerfindung bei Fahrstörungen
ganz wesentlich davon abhängt, daß alle Herstellungseinzelheiten und/oder
Montageeinzelheiten abgeglichen werden können.
Nach der Erfindung wird das dadurch möglich, daß zumindest an oder in wesentlichen
Fahrbahnteilen ein passiver Markierungschip angeordnet ist. Wesentlich ist, daß mindestens
zwei Fahrbahnteile mit einem solchen Chip versehen sind. Zu dem Chip gehört ein Eingabe- und
Lesegerät. Vorzugsweise erfolgt die Übermittlung der Daten mittels Induktion.
Zu den speicherungswürdigen Herstellungsinformationen gehören alle wesentlichen
Werkstoffe und deren Hersteller sowie deren Verarbeitung. Bei der Herstellung von
Betonteilen heißt das, daß die Qualität des Zementes, der Zuschläge einschließlich des
Wasseranteiles, der Armierung und der Lieferanten sowie Einzelheiten der Form, deren Lage
(z. B. horizontal) bei der Herstellung, Art und Umfang des Rüttelns, der Temperaturführung,
der Nachbehandlung und Herstellungsdatum. Es gehören auch wesentliche Maße zu den
speicherungswürdigen Herstellungsmerkmalen.
Zu den speicherungswürdigen Montageinformationen gehören Art und Umfang sowie
Vermessungslage der Auflager/Ständer für die Fahrbahnteile und auch deren Gründung.
Mit den gespeicherten Daten lassen sich bei Bedarf, vorzugsweise in regelmäßigen Abständen
Kontrollfahrten durchführen, bei denen Fahrstörungen nachgegangen wird. Bei den
Fahrstörungen, die auf Mängel der Fahrbahn zurückzuführen sind, ermöglichen die
gespeicherten Daten eine nicht mehr zu steigernde schnelle Fehlersuche.
Vorzugsweise bilden die Chips zugleich Meßpunkte für eine Nachvermessung der Fahrbahn
mittels eines Kontrollzuges. Die Nachvermessung kann zur Feststellung von Anfangsschäden
genutzt werden. Vorteilhafterweise kann bei der Ausbildung der Chips als Meßpunkte
besonders leicht und genau die Vibration der Fahrbahn sowie die Verformung der Fahrbahn
unter Last untersucht werden. Insbesondere die Verwendung von zwei Chips in einem
Fahrbahnteil erlaubt eine genaue Lagebestimmung des Fahrbahnteiles.
Mit den Informationen über Anfangsschäden wird die Schadensbeseitigung leichter. Schwere
Schäden und fahrbahnbedingte Unfalle können verhindert werden.
Mit Hilfe der gespeicherten Informationen läßt sich darüber hinaus mit einer Probefahrt leicht
feststellen, ob die Fahrbahnabschnitte in der richtigen Reihenfolge montiert sind. . Die
Fahrbahnabschnitte ähneln einander so stark, daß sie leicht miteinander verwechselbar sind.
Die starke Ähnlichkeit resultiert daraus, daß bei Hochgeschwindigkeitszügen nur sehr geringe
Fahrbahnänderungen pro Abschnitt zulässig sind.
Es ist von Vorteil, wenn die Chips in einem widerstandsfähigen Gehäuse angeordnet sind.
Zum Einsatz des Chips als Meßpunkt werden die Chips mit entsprechender Genauigkeit in
dem zugehörigen Fahrbahnteil angeordnet. Vorzugsweise werden die Chips an den oben
beschriebenen Stahlteilen oder an der Schalung positioniert. Wahlweise wird auch mittels der
Schalung eine Einformung in den Betorfahrbahnteilen gebildet, in der die Chips am Ende des
Herstellungsvorganges positioniert werden und z. B. vergossen werden.
Geeignete Chips für den erfindungsgemäßen Einsatz werden beispielsweise von der Firma
"Raiodetection" mit Sitz in Bristol/Großbritannien und Niederlassungen in
Emmerich/Deutschland sowie in Ridgewood/USA vertrieben.
Claims (5)
1. Fahrbahn für Magnetbahnen, bestehend aus Abschnitten mit einer Stahlkonstruktion
und/oder Betonkonstruktion, ebenerdig, untererdig oder aufgeständert verlaufend, dadurch
gekennzeichnet, daß in oder an wesentlichen Abschnitten Markierungschips vorgesehen
sind und den Markierungschips ein Eingabe- und Lesegerät zugeordnet ist.
2. Fahrbahn nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens zwei Markierungschips in
einem wesentlichen Abschnitt.
3. Fahrbahn nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Eingabe von Herstellungs- und
Montageinformationen.
4. Fahrbahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Markierungschips zugleich Meßpunkte bilden.
5. Fahrbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungschips im Falle
einer Betonkonstruktion an einem Stahlteil dieser Konstruktion oder an der Schalung
positioniert sind oder die Betonkonstruktionen eine Einformung für die nachträgliche
Aufnahme der Markierungschips besitzen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998129900 DE19829900B4 (de) | 1998-07-06 | 1998-07-06 | Fahrbahn einer Magnetbahn |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1998129900 DE19829900B4 (de) | 1998-07-06 | 1998-07-06 | Fahrbahn einer Magnetbahn |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19829900A1 true DE19829900A1 (de) | 2000-01-13 |
| DE19829900B4 DE19829900B4 (de) | 2011-05-05 |
Family
ID=7872962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998129900 Expired - Fee Related DE19829900B4 (de) | 1998-07-06 | 1998-07-06 | Fahrbahn einer Magnetbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19829900B4 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10253827A1 (de) * | 2002-11-18 | 2004-05-27 | Walter Bau-Ag | Gleitpaarung zwischen den Tragkufen einer Magnetbahn und den Gleitflächen auf dem Fahrweg |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3412401C1 (de) * | 1984-04-03 | 1985-06-27 | Stahlbau Michael Lavis Söhne, 6050 Offenbach | Stahlfahrweg fuer Magnetbahnen |
| DE3902949A1 (de) * | 1989-02-01 | 1990-08-09 | Thyssen Industrie | Fahrwegtraeger fuer magnetbahnen |
| DE19601651A1 (de) * | 1996-01-18 | 1997-07-24 | Sander Karl Heinz Gmbh & Co Kg | Kanalisationsanlage |
-
1998
- 1998-07-06 DE DE1998129900 patent/DE19829900B4/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10253827A1 (de) * | 2002-11-18 | 2004-05-27 | Walter Bau-Ag | Gleitpaarung zwischen den Tragkufen einer Magnetbahn und den Gleitflächen auf dem Fahrweg |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19829900B4 (de) | 2011-05-05 |
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