DE19837536C2 - Transportvorrichtung für aus Mauersteinen vorgefertigte Wandelemente - Google Patents
Transportvorrichtung für aus Mauersteinen vorgefertigte WandelementeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Transportvorrichtung für aus
Mauersteinen vorgefertigte Wandelemente, die nach ihrer
Fertigstellung zu einer Baustelle transportierbar sind, wobei
die Transportvorrichtung eine an dem Wandelement lösbar
anbringbare Tragvorrichtung mit wenigstens eine Angriffs
stelle für ein Hebezeug aufweist.
Eine derartige Transportvorrichtung ist aus
DE 44 21 170 C2 bekannt. Als Tragvorrichtung ist dabei
vor allem ein von einem in Gebrauchsstellung etwa horizon
talen Träger ausgehendes Kettengehänge vorgesehen, wo
durch erforderlich ist, daß die unterste Lage von Mauerstei
nen dieses vorgefertigten Wandelementes durch eine Be
wehrung verstärkt ist und in Querrichtung verlaufende und
überstehende Tragbolzen aufweist, an denen das Kettenge
hänge in Transportstellung angreifen kann. Der horizontale
Träger weist die Angriffsstelle für ein Hebezeug auf. Es
muß also die untere Lage der Mauersteine dieses Wandele
mentes gegenüber den übrigen Steinlagen modifiziert und
abgewandelt werden, damit die vorbekannte Transportvor
richtung daran angreifen kann. Dies bedeutet einen zusätzli
chen Aufwand bei der Herstellung des Wandelementes, wo
durch dieses außerdem nicht oder nur begrenzt maschinell
vorgefertigt werden kann. Darüberhinaus ergibt sich wäh
rend des Transportes die Gefahr eines Verkippens des Wand
elementes, weil sein Schwerpunkt oberhalb der Tragbolzen
zu liegen kommt. Die an den Außenseiten des Wandelemen
tes während des Transportes mit Abstand verlaufenden Ket
ten des Kettengehänges können dabei nur eine unzurei
chende Sicherung gegen Verkippen und eventuelle Beschä
digungen bieten.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Tragvorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, mit der ein vorgefertig
tes Wandelement aus Mauersteinen mit großer Sicherheit
und ohne Kippgefahr transportiert und aufgestellt werden
kann, ohne daß dieses Wandelement mit Tragbolzen oder
Tragbalken oder Armierungen versehen werden muß, die
nur seinem Transport dienen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte
Transportvorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß ihre
Tragvorrichtung eine unterbrochene oder durchgehende,
durch wenigstens eine oder mehrere zusammengesetzte An
lageplatten gebildete Anlagefläche zum Anlegen an eine in
Gebrauchsstellung vertikale Oberfläche des zu transportie
renden Wandelementes aufweist, daß die Anlageplatte(n)
auf ihrer der Anlageseite abgewandten Seite eine Ausstei
fung, am unteren Rand ein oder mehrere das zu transportie
rende Wandelement in Gebrauchsstellung untergreifendes
Teil, Vorsprünge, Stege oder dergleichen und wenigstens ein
das Wandelement übergreifendes Hakenelement aufweist,
dessen Hakenvorsprung das Wandelement auf der der Anla
geplatte abgewandten Oberfläche erfaßt und dessen diesen
Hakenvorsprung aufweisender Hakensteg in dieser Ge
brauchsstellung von dem den unteren Rand des Wandele
mentes untergreifenden Vorsprung, Steg oder dergleichen
Teil einen Abstand hat, und daß das oder die untergreifenden
Teile und/oder das Hakenelement lösbar oder verstellbar be
festigt sind.
Somit kann das aus Mauersteinen vorgefertigte Wandele
ment nach der Fertigstellung zum Verladen und dann auch
wieder beim Abladen und endgültigen Transport an seinen
Bestimmungsort an oder innerhalb eines zu erstellenden Ge
bäudes auf der Baustelle von der Seite her erfaßt und unter
griffen und formschlüssig mit der Transportvorrichtung ver
bunden werden, wobei es an einer Oberfläche seitlich abge
stützt wird, wodurch es nicht nur durch die gleichzeitig
übergreifenden Hakenelemente gegen ein Verkippen gesi
chert, sondern auch stabilisiert wird und also keine zusätzli
chen Aussteifungen oder Bewehrungen oder dergleichen für
den Angriff einer Transportvorrichtung benötigt. Ist das
Wandelement mit dieser Transportvorrichtung schließlich
an der gewünschten Stelle abgesetzt, kann das übergreifende
Hakenelement und/oder das untergreifende Teil gelöst und
danach die Transportvorrichtung von dem Wandelement ab
genommen werden. In der Regel dürfte es einfacher sein,
das Hakenelement lösbar zu gestalten, jedoch könnte auch
das untergreifende Teil zurückziehbar sein, so daß nach des
sen Zurückziehen die Transportvorrichtung mit dem oder
den übergreifenden Hakenelementen nach oben weggenom
men werden könnte.
Eine besonders stabile Halterung des Tragelementes der
Transportvorrichtung an dem Wandelement ergibt sich,
wenn das Hakenelement zum Übergreifen des oberen Ran
des des Wandelementes vorgesehen ist und von dem unter
greifenden Teil, Vorsprung oder Steg einen Abstand hat, der
wenigstens der vertikalen Höhe des Wandelementes etwa
entspricht. Zwar wäre auch denkbar, das Wandelement im
oberen Randbereich seitlich zu umgreifen und dadurch an
der Anlagefläche lösbar zu halten, jedoch ist ein Übergreifen
am oberen Rand im Hinblick auf die auf zunehmenden
Kräfte günstiger. Das Wandelement wird dann an den bei
den einander gegenüberliegenden horizontalen Rändern je
weils erfaßt und dazwischen liegt es an der Anlagefläche an,
so daß eine stabile Halterung während seines Transportes
ohne eine Gefahr eines Verkippens des Wandelementes ge
genüber seiner Tragvorrichtung gegeben ist.
Es kann zweckmäßig sein, wenn zur Anpassung an unter
schiedlich lange Wandelemente mehrere Tragvorrichtungen
derart lösbar zusammensetzbar sind, daß die Anlageflächen
ihrer Anlageplatten fluchten. Dadurch kann die Transport
vorrichtung also an unterschiedlich bemessene Wandelele
mente angepaßt werden, deren Höhe zwar in der Regel über
einstimmt, die aber je nach Anforderungen an der Baustelle
unterschiedliche Längen haben können. Soll ein längeres
Wandelement erfaßt werden, können einfach eine oder meh
rere Tragvorrichtungen lösbar angefügt werden. Für ein kür
zeres Wandelement hingegen können eine oder mehrere
Tragvorrichtungen von der Transportvorrichtung gelöst
werden.
Dabei ist es besonders zweckmäßig, wenn jeweils im Be
reich einer Verbindungsstelle von Tragvorrichtungen zu
mindest ein übergreifendes Hakenelement angeordnet ist.
Dies kommt vor allem der Anpaßbarkeit der Transportvor
richtung an unterschiedlich lang bemessene Wandelemente
entgegen, weil dann in jedem Falle das Übergreifen des
Wandelementes mit wenigstens einem Hakenelement si
chergestellt ist.
Das oder die Hakenelemente können mittels einer in Ge
brauchsstellung etwa horizontal verlaufenden Spindel ge
genüber der Aussteifung der Transportvorrichtung verstell
bar sein, so daß der Abstand des Hakenvorsprunges gegen
über der Anlagefläche verstellbar ist. Dies erlaubt nicht nur
eine Anpassung an unterschiedlich dicke Wandelemente,
sondern auf diese Weise kann auch zum Lösen der Trans
portvorrichtung der Abstand des Hakenvorsprunges von der
Anlagefläche auf einfache Weise vergrößert und zum Festle
gen an sie herangezogen werden, so daß das Hakenelement
zusammen mit der Spindel in Schließ- und Transportstel
lung ähnlich wie eine Schraubzwinge wirkt.
Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestal
tung der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung erlaubt
es, daß mit dieser Transportvorrichtung das Wandelement
bei seinem Absetzen beispielsweise auf einer Fundament-
oder Deckenfläche gleich in der erforderlichen Lage ausge
richtet werden kann, so daß die Transportvorrichtung eine
zusätzliche Funktion erhält. Dies kann dadurch realisiert
sein, daß an ihrer Aussteifung in Gebrauchsstellung nach
unten gerichtete und die Aussteifung gegebenenfalls nach
unten überragende sowie auf und ab oder in vertikaler Rich
tung verstellbare Einstellmittel wie Stellschrauben, Hydrau
lik- oder Pneumatikzylinder oder dergleichen vorgesehen
sind, daß jeweils wenigstens zwei parallele Einstellmittel
mit unterschiedlichem Abstand zu der Anlagefläche etwa
parallel zueinander vorgesehen sind und sich ein solches
Paar von Einstellmitteln insbesondere an einem oder an bei
den einander entgegengesetzten Enden der Transportvor
richtung befinden.
Durch das Einstellen oder Verdrehen der Einstellmittel
mit mehr oder weniger Druck gegenüber der Aufstellfläche
kann also die Transportvorrichtung und damit das von ihr
gehaltene Wandelement mehr oder weniger verkippt wer
den, wobei durch die Anordnung der Einstellmittel an einem
oder auch an beiden Enden der Transportvorrichtung diese
Kippbewegung um zwei unterschiedliche horizontale Ach
sen erfolgen kann, nämlich einerseits eine etwa parallel zur
Längserstreckung des Wandelementes verlaufende Achse
und zum anderen um eine quer dazu liegende Achse, so daß
das Wandelement auch bei Unebenheiten der es aufnehmen
den Fläche in die richtige Lage gebracht und in dieser fixiert
werden kann, bevor dann die Transportvorrichtung gelöst
und entfernt wird. Da ein solches Wandelement in der Regel
auf eine Mörtelschicht abgesetzt wird, kann diese Ausrich
tung vor dem Abbinden des Mörtels durchgeführt und dann
nach einer gewissen Abbindezeit des Mörtels die Tragvor
richtung zusammen mit den Einstellmitteln oder Stell
schrauben von dem nun sicher und ausgerichtet stehenden
Wandelement abgenommen werden. Die erfindungsgemäße
Transportvorrichtung kann also nicht nur die zum Transport
erforderlichen Gewichtskräfte aufnehmen, sondern auch Ju
stierkräfte auf das abgestellte Wandelement ausüben.
Eine konstruktiv einfache Lösung kann dabei daran beste
hen, daß paarweise angeordnete parallele und vertikale Ein
stellmittel, Stellschrauben oder dergleichen in einer in Ge
brauchsstellung vertikalen Ebene angeordnet sind, die recht
winklig zu der Anlagefläche verläuft, und daß ein der Anla
gefläche nahes Einstellmittel an einem horizontalen Träger
unmittelbar an der Anlagefläche und das dazu parallele Ein
stellmittel an einem zweiten, parallel zu dem erstgenannten
Träger verlaufenden Träger der Aussteifung angreift den/die
Träger insbesondere durchsetzt. Das parallele Einstellmittel
oder Einstellelement hat also wie der parallele Träger dann
einen größeren Abstand von der Anlagefläche und damit
von dem Wandelement, so daß durch die unterschiedlichen
Verstellbewegungen der beiden Einstellmittel unterschiedli
che Hebelarme zur Wirkung gebracht werden können.
Eine weitere Ausgestaltung kann vorsehen, daß an den
von der Anlagefläche weiter abliegenden Einstellmitteln
oder dergleichen eine Zugverbindung zu einer in der Auf
stellfläche für das oder die Wandelemente eingelassenen
oder einbetonierten Schlaufe vorgesehen ist. Damit ist eine
Einstellbewegung auch dann möglich, wenn der Schwer
punkt der aus Wandelement und Transport- oder Tragvor
richtung bestehenden Einheit dazu führt, daß eine Tendenz
zum Kippen nach der den Einstellmitteln, Stellschrauben
oder dergleichen abgewandten Seite entsteht. Es kann dann
über diese Zugverbindung eine Einstellung nicht nur durch
Druck, sondern auch durch Zug bewirkt werden, um ein von
dem Einstellmittel wegkippendes Wandelement auf und
auszurichten.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsge
mäßen Transportvorrichtung kann darin bestehen, daß diese
an wenigstens einem Ende eine Aussteifung hat, die in einer
vertikalen Ebene angeordnet ist, welche derart schräg zur
Anlagefläche verläuft, daß die Aussteifung in diesem Rand
bereich der Transportvorrichtung eine Gehrung bildet, und
daß an dieser schrägen Aussteifung eine in vergleichbarer
Weise schräge Aussteifung einer weiteren Transport- oder
Tragvorrichtung fest oder lösbar angreift, deren Anlageflä
che im Winkel, insbesondere rechtwinklig zu der der erstge
nannten Transportvorrichtung orientiert ist, so daß im Win
kel zueinander angeordnete oder im Horizontalschnitt L-
oder U- oder V-förmige Wandelemente transportierbar sind.
Bei einer festen Verbindung der auf Gehrung angeordneten
Aussteifungen kann dabei auch eine gemeinsame schräge
Aussteifung für die im Winkel zueinander stehenden Anla
geflächen und Anlageplatten vorgesehen sein.
Durch eine solche Anordnung ist es möglich, eine wink
lige Form aufweisende Wandelemente, bei denen also von
einem Wandstück ein oder zwei weitere Wandstücke im
Winkel abgehen, vorgefertigt zu transportieren oder zwei
nicht miteinander verbundene Wandelemente im Winkel zu
einander mit der Transportvorrichtung zu erfassen und da
durch zu verbinden und dann gleichzeitig auf einer Grund
fläche oder Deckenfläche in ein Mörtelbett abzusetzen und
auszurichten. Bevorzugt ist dabei der Fall, daß zwei zu
nächst einzeln hergestellte Wandelemente in ihrer späteren
Relation zueinander, also in einer winkligen Position zuein
ander von der Transportvorrichtung erfaßt und im Mörtel
bett abgesetzt werden, wonach sie dann aneinander befestigt
werden können. Dabei befindet sich die mit winklig zuein
ander angeordneten Anlageflächen versehene Transportvor
richtung jeweils auf der Seite der Wandelemente, die später
die Innenfläche eines Raumes, einer Nische oder derglei
chen bilden. Die erfindungsgemäße Transportvorrichtung
erlaubt also eine Ausgestaltung, mit welcher von oben oder
im Horizontalschnitt gesehen etwa L-förmig oder U-förmig
oder gegebenenfalls auch V-förmig gestaltete Wandele
mente oder aber zunächst noch nicht verbundene, aber im
Winkel zueinander aufzubauende und zu verbindende
Wandelemente transponiert werden können.
Die Angriffsstelle oder die Angriffsstellen für ein Hebe
zeug oder für ein mit einem Hebezeug zusammenwirkendes
Seilgehänge können an der Oberseite eines oder mehrerer
der Hakenelemente angeordnet sein. Sie befinden sich dann
praktisch an der höchsten Stelle der gesamten Transportvor
richtung, so daß das Hebezeug oder an dem Hebezeug be
findliche Ketten oder Seile oder dergleichen nicht über die
Seite der Transportvorrichtung greifen müssen.
Dabei kann als Angriffsstelle für ein Hebezeug an der
Oberseite des Hakenelementes ein Tragelement mit einer
Öse oder einer Lochung vorgesehen sein. Dadurch können
die Gewichtskräfte von der Transportvorrichtung gut auf ein
Hebezeug übertragen werden und die Transportvorrichtung
kann mit oder auch ohne das Wandelement gut an ihrer
höchsten Stelle erfaßt werden.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung kann dabei
darin bestehen, daß die Angriffsstelle für das Hebezeug ver
stellbar, insbesondere an der Oberseite des Hakenelementes
in dessen horizontale Erstreckungsrichtung verstellbar und
festlegbar ist. Somit kann die Angriffsstelle für das Hebe
zeug relativ zu der aus Wandelement und Trag- oder Trans
portvorrichtung bestehenden Einheit so eingestellt werden,
daß beim Anheben das Wandelement im wesentlichen verti
kal hängt. Es ist aber auch möglich, die Einstellung so zu
verändern, daß das Wandelement schon beim Transport mit
dem Hebezeug etwas schräg hängt, damit es dann auf einen
entsprechenden Bock auf einem Transportfahrzeug so auf
gesetzt werden kann, daß es während des Transportes mit
diesem Fahrzeug geneigt steht und abgestützt ist, wie man
es auch vom Transport von großen Glasscheiben kennt.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Oberseite des Hakenelementes
profiliert ist und das die Angriffsstelle für das Hebe
zeug aufweisende Tragelement eine dazu passende Gegen
profilierung, beispielsweise eine T-Nut hat, in welche ein an
der Oberseite des Hakenelementes angeordnetes T-Profil
paßt. Dies erlaubt einerseits eine gute Übertragung der Ge
wichtskräfte und andererseits eine einfache Verstellung des
Tragelementes und der daran angeordneten Angriffsstelle
für das Hebezeug relativ zu der Transportvorrichtung.
Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der
vorbeschriebenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich
eine Transportvorrichtung, die einfach im Aufbau ist und
geeignet ist, aus Mauersteinen vorgefertigte Wandelemente
mit ausreichender Sicherheit anzuheben und an ihren Be
stimmungsort zu bringen, ohne daß für den Angriff einer
Transportvorrichtung besondere Bewehrungen oder Aus
steifungen oder Hülsen zur Aufnahme von Tragbolzen oder
dergleichen zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind. Dar
über hinaus gestattet die Tragvorrichtung eine Ausgestal
tung dahingehend, daß mit ihrer Hilfe das abgesetzte Wand
element an seinem Bestimmungsort auch gleich ausgerichtet
werden kann.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in zum
Teil schematisierter Darstellung:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines aus Mauersteinen vorge
fertigten Wandelementes mit einer Tür- und einer Fenster
öffnung vor dem Anbringen der erfindungsgemäßen Trans
portvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht des Wandelementes gemäß Fig. 1
nach dem Anbringen der Transportvorrichtung mit Blick auf
die obere Schmalseite von fluchtenden Anlageplatten, die
eine Aussteifung aufweisen, und mit Blick auf die oberen
Schmalseiten von das Wandelement am oberen Rand über
greifenden Hakenelementen,
Fig. 3 eine Stirnansicht des von der Transportvorrichtung
erfaßten, von einem unteren Steg untergriffenen und den
Hakenelementen übergriffenen Wandelementes,
Fig. 4 eine Ansicht des Wandelementes nach dem An
bringen der Transportvorrichtung, wobei an einzelnen Ha
kenelementen Tragelemente zum direkten oder - im vorlie
genden Falle - indirekten Angriff eines Hebezeuges über ei
nen Hebebalken vorgesehen sind,
Fig. 5 eine der Fig. 3 entsprechende Stirnansicht nach
dem Absetzen des Wandelementes auf einer Deckenfläche
noch vor dem Entfernen der Transportvorrichtung bzw. der
zu ihr gehörenden Tragvorrichtung,
Fig. 6 in vergrößertem Maßstab die in Fig. 5 mit B mar
kierte Einzelheit bezüglich an der Tragvorrichtung der
Transportvorrichtung befindlichen Einstellschrauben, wo
mit das Wandelement nach dem Absetzen auf einem Mörtel
bett justiert werden kann,
Fig. 7 in vergrößertem Maßstab die in Fig. 5 mit A mar
kierte Einzelheit betreffend insbesondere das das Wandele
ment in Gebrauchsstellung übergreifende Hakenelement mit
einer Haltespindel und einem an dem Hakenelement ange
ordneten Tragelement für eine Öse zum Angriff des Hebe
zeuges,
Fig. 8 eine Draufsicht von drei im jeweils rechten Winkel
zueinander stehenden Wandelementen, an denen jeweils im
Eckbereich Gehrungen aufweisende Tragvorrichtungen der
erfindungsgemäßen Transportvorrichtung angreifen sowie
Fig. 9 in vergrößertem Maßstab eine abgewinkelte Trag-
oder Transportvorrichtung für ein L- oder U-förmiges vor
gefertigtes Wandelement.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete, in ihrer Funktion vor
allem in den Fig. 2 bis 7 deutlich dargestellte Transportvor
richtung dient dazu, aus Mauersteinen 2 vorgefertigte
Wandelemente 3 (vgl. insbes. Fig. 1) nach ihrer Fertigstel
lung von der Produktionsstätte zu einer Baustelle zu trans
portieren, wofür sie in der Regel zunächst auf ein Transport
fahrzeug zu verladen sind, von welchem sie dann an der
Baustelle wiederum, wie schon beim Aufladen, mittels eines
in Fig. 4 angedeuteten Hebezeuges 5 abgeladen und an den
Ort ihrer Bestimmung, beispielsweise auf eine Decke 4 ei
nes teilweise erstellten Rohbaues, abgesetzt werden. Die
Transportvorrichtung weist dabei eine vor allein in den Fig.
3 und 5, aber auch in weiteren Figuren gut erkennbare Trag
vorrichtung 6 auf, welche wenigstens eine noch näher zu be
schreibende Angriffsstelle für den direkten oder indirekten
Angriff des Hebezeuges 5 hat und in noch zu beschreibender
Weise lösbar an dem Wandelement 3 angebracht werden
kann.
Vor allein bei gemeinsamer Betrachtung der Fig. 2, 3, 4
und 5 wird deutlich, daß die Tragvorrichtung 6 der Trans
portvorrichtung 1 das vorgefertigte Wandelement mehr oder
weniger von der Seite her erfaßt und stabilisiert. Die Trag
vorrichtung 6 hat dazu eine im Ausführungsbeispiel durch
gehende, durch wenigstens eine oder mehrere zusammenge
setzte Anlageplatten 7 gebildete Anlagefläche zum Anlegen
an eine in Gebrauchsstellung vertikale Oberfläche des zu
transportierenden Wandelementes 3, in der Regel diejenige
Oberfläche, die bei dem späteren Gebäude die Innenseite der
entsprechenden Wand bildet.
Vor allein durch die Fig. 3 und 5 wird dabei erkennbar,
daß die Anlageplatten 7 auf ihrer der Anlageseite abge
wandten Seite eine aus horizontalen Trägern 8 und 9, verti
kalen Trägern 10 und 11 und diese verbindenden Streben 12
gebildete Aussteifung haben bzw. von einer derartigen Aus
steifung getragen werden, so daß eine sehr stabile und den
noch vom Gewicht her nicht zu schwere Tragvorrichtung 6
gebildet ist. Am unteren Rand der Anlageplatte 7 erkennt
man - besonders deutlich in Fig. 6 - ein das zu transportie
rende Wandelement 3 in Gebrauchsstellung untergreifendes
Teil 13 in Form eines vorspringenden Steges, welches dabei
nur den oberflächennahen Teil der innenliegenden unteren
Kante 14 des Wandelementes 3 untergreift, während be
nachbart dazu eine Mörtelschicht 15 angeordnet ist, auf wel
che das Wandelement 3 abgesetzt wird.
Ferner erkennt man vor allein in Fig. 3, 4 und 5 wenig
stens ein bzw. mehrere das Wandelement 3 an seinem obe
ren Rand und seiner oberen Schmalseite 16 übergreifende
Hakenelemente 17, die ebenfalls zu der Tragvorrichtung 6
gehören. Der jeweilige Hakenvorsprung 18 eines solchen
Hakenelementes 17 erfaßt gemäß Fig. 4 das Wandelement 3
in Transportstellung auf der der Anlageplatte 7 abgewandten
Oberfläche, während dessen diesen Hakenvorsprung 18 auf
weisender Hakensteg 19 in dieser Gebrauchsstellung von
dem den unteren Rand bzw. die Kante 14 des Wandelemen
tes 3 untergreifenden Teil 13 einen Abstand hat, der im Aus
führungsbeispiel etwa der vertikalen Höhe des Wandele
mentes 3 entspricht. Dabei ist das Hakenelement 17 in noch
zu beschreibender Weise lösbar und verstellbar befestigt,
damit es eine sichere Verbindung mit dem Wandelement 3
für dessen Transport erlaubt.
Es sei noch erwähnt, daß es auch möglich wäre, das Teil
13 zurückziehbar oder entfernbar zu gestalten, um ein Lösen
der Tragvorrichtung 6 von dem Wandelement 3 zu ermögli
chen.
Durch die Fig. 2 und 8 sowie auch durch Fig. 9 wird an
gedeutet, daß zur Anpassung an unterschiedlich lange
Wandelemente 3 mehrere Tragvorrichtungen 6 derart lösbar
zusammensetzbar sind, daß die Anlageflächen ihrer Anlage
platten 7 fluchten. Gemäß Fig. 2 können beispielsweise
sechs Tragvorrichtungen 6 und Anlageplatten 7 zusammen
gefügt sein, wobei die Verbindungsstelle jeweils unterhalb
eines Hakenelementes 17 zu liegen kommt. Es ist also jeweils
im Bereich einer nur schematisiert angedeuteten Ver
bindungsstelle von Tragvorrichtungen 6 zumindest ein über
greifendes Hakenelement 17 angeordnet, was zur gegensei
tigen Stabilisierung auch der Transportvorrichtung 1 und
des Wandelementes 3 beiträgt.
Die Hakenelemente 17 sind im Ausführungsbeispiel mit
tels einer in Gebrauchsstellung etwa horizontal verlaufen
den Spindel 20 gegenüber der Aussteifung der Transport
vorrichtung 1 verstellbar, so daß der Abstand des Hakenvor
sprunges 18 gegenüber der Anlagefläche verstellbar ist. Man
erkennt diese Anordnung besonders gut in Fig. 7. Wird der
Hakenvorsprung 18 durch Verdrehen der Spindel aus der in
Fig. 7 dargestellten Halteposition in horizontaler Richtung
von dem Wandelement 3 weg verstellt, kann die Tragvor
richtung 6 bzw. die Transportvorrichtung 1 von dem Wand
element gelöst werden, indem sie dann von dem Wandele
ment um die zwischen dem Hakenvorsprung 18 und dem
Wandelement 3 entstehende Lücke zurückgezogen wird,
wodurch auch das Teil 13 unter der Kante 14 herausgelangt,
so daß anschließend die gesamte Transportvorrichtung 1 ab
gehoben werden kann. In umgekehrter Weise kann sie ein zu
transportierendes Wandelement 3 erfassen.
In der vergrößerten Darstellung gemäß Fig. 6 ist gezeigt,
daß die Transportvorrichtung 1 an ihrer Aussteifung in Ge
brauchsstellung nach unten gerichtete und die Aussteifung
auch mehr oder weniger überragende, auf und ab oder in
vertikaler Richtung verstellbare Einstellmittel in Form von
Stellschrauben 21 aufweist, wobei jeweils zwei parallele
Stellschrauben 21 mit unterschiedlichem Abstand zu der
Anlagefläche und der Anlageplatte 7 etwa parallel zueinan
der vorgesehen sind und sich dabei auch jeweils in einem
Endbereich der Transportvorrichtung 1 befinden. Besonders
günstig ist es, wenn ein solches Paar von Einstellmitteln
oder Stellschrauben 21 an den beiden einander entgegenge
setzten Enden der Transportvorrichtung 1 angeordnet ist. Es
leuchtet ohne weiteres ein, daß bei noch fester Verbindung
zwischen Wandelement 3 und Transportvorrichtung 1 durch
eine mehr oder weniger starke Verstellung dieser Stell
schrauben 21 ein Verkippen möglich ist, das heißt, ein nicht
ganz genau senkrecht oder lotrecht ausgerichtetes Wandele
ment kann in genau diese senkrecht und vertikale Position
gebracht werden, solange das Mörtelbett 15 noch nicht ab
gebunden hat. Gleichzeitig kann aber auch dafür gesorgt
werden, daß die obere Schmalseite 16 ihrerseits einen ge
nauen horizontalen Verlauf erhält. Dazu können vor allem
auch an den einander entgegengesetzten Enden angeordnete
derartige Stellschrauben 21 hilfreich sein.
Besonders günstig ist dabei die in Fig. 6 erkennbare paar
weise Anordnung paralleler und vertikaler Stellschrauben
21 in einer in Gebrauchsstellung vertikalen Ebene, die recht
winklig zu der Anlagefläche der Anlageplatte 7 verläuft. Da
bei durchsetzt eine der Anlagefläche nahe Stellschraube 21
einen horizontalen Träger 8 unmittelbar an der Anlagefläche
bzw. der diese aufweisenden Anlageplatte 7 und die dazu
parallele Stellschraube 21 durchsetzt den zweiten, parallel
zu dem erstgenannten Träger 8 verlaufenden horizontalen
Träger 9 der Aussteifung, welche beide über Streben 12 ver
bunden sind, so daß die Kräfte der Stellschrauben 21 gut in
diese Aussteifung und damit die Anlageplatte 7 und darüber
schließlich auf das Wandelement 3 übertragen werden kön
nen. Dadurch, daß zwei unterschiedlich weit von der Anla
geplatte 7 entfernte Stellschrauben 21 zusammenwirkend
vorgesehen sind und sich ihre Einstellbewegungen ergänzen
lassen, kann mit unterschiedlichen Hebelarmen angegriffen
werden. Darüber hinaus sind vor allem die der Anlageplatte
7 nahen Stellschrauben 21 besonders gut für das Ausrichten
der oberen Schmalseite 16 geeignet.
Es sei noch erwähnt, daß insbesondere an der oder den
von der Anlagefläche weiter abliegenden Stellschrauben 21
- die den Träger 9 durchsetzen - eine an deren unterem
Ende befindliche, im Ausführungsbeispiel nicht näher dar
gestellte Kupplung für eine Zugverbindung zu einer in der
Aufstellfläche oder Decke 4 eingelassene oder einbetonierte
Schlaufe haben könnten, damit auch eine Zugkraft auf ein
Wandelement 3 ausgeübt werden könnte, welches von der
Aufstellfläche ausgehend von der Tragvorrichtung 6 weg
geneigt ist bzw. im Bereich der Tragvorrichtung 6 mit der
Aufstellfläche oder der Decke 4 einen zunächst stumpfen
Winkel bildet. Dies kann vor allem dann geschehen, wenn
bei relativ dicken Wandelementen 3 der Schwerpunkt nicht
auf der Seite der Tragvorrichtung 6, sondern mehr im Wand
element selbst zu liegen kommt. In einem solchen Falle wird
dann die äußere Stellschraube 21 umgekehrt verstellt, also
verkürzt, um ein derartiges Wandelement in eine vertikale
Position zu ziehen.
Anhand der Fig. 2, 8 und 9 ist erkennbar, daß die Trans
portvorrichtung an wenigstens einem Ende eine Aussteifung
22 haben kann, die zwar in einer vertikalen Ebene angeord
net ist, aber derart schräg zur Anlagefläche verläuft, daß die
Aussteifung 22 in diesem Randbereich der Transportvor
richtung 1 eine Gehrung beispielsweise von 45° bildet, wäh
rend in diesem Ausführungsbeispiel die übrigen Teile der
Aussteifung rechtwinklig oder parallel zu der jeweiligen
Anlageplatte 7 angeordnet sind. An dieser schrägen Ausstei
fung 22 kann gemäß Fig. 8 und 9 eine in vergleichbarer
Weise schräge Aussteifung 22 einer weiteren Transport-
oder Tragvorrichtung 6 fest oder lösbar angreifen, deren An
lagefläche und Anlageplatte im Winkel, im Ausführungsbei
spiel im rechten Winkel zu der der erstgenannten Transport
vorrichtung 1 orientiert ist, so daß im Winkel zueinander an
geordnete oder im Horizontalschnitt L-förmige (Fig. 9) oder
U-förmige (Fig. 8) Wandelemente transportierbar sind. Sind
jedoch diese mit randseitig schrägen Aussteifungen 22 ver
sehenen Tragvorrichtungen 6 nicht miteinander verbunden,
wird durch diese Anordnung ein Aufstellen von im Winkel
zueinander stehenden Wandelementen 3 ermöglicht, ohne
die Tragvorrichtungen schon entfernen zu müssen, bevor
das zusätzliche Wandelement abgesetzt wird. Dies erleich
tert die gegenseitige Verbindung der im Winkel zueinander
stehenden Wandelemente mit Hilfe entsprechender gegen
seitiger Verankerungen, insbesondere nach einem gegensei
tigen Ausrichten und Justieren, bei welchem die Tragvor
richtungen 6 noch in schon beschriebener Weise mitverwen
det werden können.
Es wurde schon erwähnt, daß die Transportvorrichtung 1
Angriffsstellen für ein Hebezeug 5 hat, das in Fig. 4 ange
deutet ist und einen Tragbalken 5a aufweist, der seinerseits
mit den Tragvorrichtungen 6 gekuppelt werden kann. Die
Angriffsstellen für das Hebezeug 5 oder auch für ein mit ei
nem Hebezeug 5 zusammenwirkendes Seilgehänge sind da
bei gemäß Fig. 3 und 4 an einzelnen Oberseiten von Haken
elementen 17 angeordnet. Als Angriffsstelle ist dabei an der
Oberseite des jeweiligen Hakenelementes 17 ein Tragele
ment 23 mit einer Öse oder einer Lochung 24 vorgesehen,
was man besonders gut in Fig. 3 und vor allem in Fig. 7 er
kennt. Dabei ist die Angriffsstelle und somit das Tragele
ment 23 für das Hebezeug an der Oberseite des Hakenele
mentes 17 in horizontaler Erstreckungsrichtung verstellbar
und festlegbar. Es ist dabei mit dem Hakenelement über ein
Kupplungsprofil 25 verbunden, das heißt, diejenigen Haken
elemente 17, die mit einem Tragelement 23 versehen wer
den sollen, sind an der Oberseite dadurch profiliert, daß sie
mit einem solchen Kupplungsprofil 25 beispielsweise über
Halteflansche 26 insbesondere lösbar verbunden werden.
Die Oberseite des Hakenelementes 17 bzw. seines Kupp
lungsprofiles 25 hat dabei im Ausführungsbeispiel einen T-
förmigen Querschnitt, der in eine T-Nut an dem Tragele
ment 23 paßt, so daß eine in vertikaler Richtung formschlüs
sige Verbindung entsteht, die aber in horizontaler Richtung
eine Verschiebung und Justierung erlaubt. Somit kann das
Hebezeug 25 gegenüber der Tragvorrichtung 6 an unter
schiedlichen Stellen angreifen, so daß eine Ausrichtung der
aus Wandelement 3 und Tragvorrichtung 6 bestehenden Ein
heit in vertikaler oder auch leichter Schräglage möglich ist,
wobei eine Schräglage vor allem beim Auflagern auf ein
entsprechendes Transportgestell eines Transportfahrzeuges
vorteilhaft sein kann.
Die Transportvorrichtung 1 für ein aus Mauersteinen vor
gefertigtes Wandelement 3 ist mit einer Anlagefläche oder
Anlageplatte 7 an einer in Gebrauchsstellung vertikalen Flä
che des Wandelementes 3 anlegbar und in dieser Position
lösbar festlegbar, so daß sie das Wandelement 3 über dessen
Längserstreckung von der Seite her erfaßt. Dabei untergreift
sie eine untere Kante 14 des Wandelementes mit einem steg
artigen Teil 13 und übergreift es in demgegenüber größerer
Höhe, insbesondere an der oberen Schmalseite 16 mittels
Hakenelementen 17, wobei diese Teile verstellbar und lös
bar sind, um die Transportvorrichtung 1 auf einfache Weise
mit dem Wandelement 3 verbinden und wieder davon lösen
zu können. Somit bedarf es keiner besonderen Bewehrungen
oder sonstiger Maßnahmen und Einrichtungen am Wandele
ment selbst, um dieses transportfähig zu machen.
Claims (14)
1. Transportvorrichtung (1) für aus Mauersteinen (2)
vorgefertigte Wandelemente (3), die nach ihrer Fertig
stellung zu einer Baustelle transportierbar sind, wobei
die Transportvorrichtung (1) eine an dem Wandelement
(3) lösbar anbringbare Tragvorrichtung (6) mit wenig
stens einer Angriffsstelle für ein Hebezeug (5) auf
weist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragvorrich
tung (6) eine unterbrochene oder durchgehende, durch
wenigstens eine oder mehrere zusammengesetzte An
lageplatten (7) oder dergleichen gebildete Anlagefläche
zum Anlegen an eine in Gebrauchsstellung vertikale
Oberfläche des zu transportierenden Wandelementes
(3) aufweist, daß die Anlageplatte(n) (7) auf ihrer der
Anlagefläche abgewandten Seite eine Aussteifung, am
unteren Rand ein oder mehrere das zu transportierende
Wandelement (3) in Gebrauchsstellung untergreifendes
Teil (13), Vorsprünge, Stege oder dergleichen und we
nigstens ein das Wandelement (3) übergreifendes Ha
kenelement (17) aufweist, dessen Hakenvorsprung (18)
das Wandelement (3) in Transportstellung auf der der
Anlageplatte (7) abgewandten Oberfläche erfaßt und
dessen diesen Hakenvorsprung (18) aufweisender Ha
kensteg (19) in dieser Gebrauchsstellung von dem den
unteren Rand (14) des Wandelementes (3) untergrei
fenden Vorsprung, Steg oder dergleichen Teil (13) ei
nen Abstand hat, und daß das oder die untergreifenden
Teile (13) und/oder das Hakenelement (17) lösbar oder
verstellbar befestigt sind.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Hakenelement (17) zum Über
greifen des oberen Randes (16) des Wandelementes (3)
vorgesehen ist und von dem untergreifenden Teil (13),
Vorsprung oder Steg einen Abstand hat, der wenigstens
der vertikalen Höhe des Wandelementes (3) etwa ent
spricht.
3. Transportvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß zur Anpassung an unter
schiedlich lange Wandelemente (3) mehrere Tragvor
richtungen (6) derart lösbar zusammensetzbar sind, daß
die Anlageflächen ihrer Anlageplatten (7) fluchten.
4. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils im Bereich
einer Verbindungsstelle von Tragvorrichtungen (6) zu
mindest ein übergreifendes Hakenelement (17) ange
ordnet ist.
5. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das/die Hakenele
mente (17) mittels einer in Gebrauchsstellung etwa ho
rizontal verlaufenden Spindel (20) gegenüber der Aus
steifung der Transportvorrichtung (1) verstellbar ist/
sind, so daß der Abstand des Hakenvorsprunges (18)
gegenüber der Anlagefläche verstellbar ist.
6. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrer Ausstei
fung in Gebrauchsstellung nach unten gerichtete und
die Aussteifung gegebenenfalls nach unten überra
gende sowie auf und ab oder in vertikaler Richtung ver
stellbare Einstellmittel oder Stellschrauben (21) vorge
sehen sind, daß jeweils wenigstens zwei parallele Ein
stellmittel wie Stellschrauben (21) oder Hydraulik-
oder Pneumatikzylinder oder dergleichen mit unter
schiedlichem Abstand zu der Anlagefläche etwa paral
lel zueinander vorgesehen sind und sich ein solches
Paar von Einstellmitteln insbesondere an einem oder an
beiden einander entgegengesetzten Enden der Trans
portvorrichtung (1) befinden.
7. Transportvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß paarweise angeordnete parallele und
vertikale Einstellmittel, Stellschrauben (21) oder der
gleichen in einer in Gebrauchsstellung vertikalen
Ebene angeordnet sind, die rechtwinklig zu der Anla
gefläche verläuft, und daß ein der Anlagenfläche nahes
Einstellmittel an einem horizontalen Träger (8) unmit
telbar an der Anlagefläche und ein dazu paralleles Ein
stellmittel an einem zweiten, parallel zu dem erstge
nannten Träger (8) verlaufenden Träger (9) der Aus
steifung angreift, den/die Träger (8; 9) insbesondere
durchsetzt.
8. Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der oder den von
der Anlagefläche weiter abliegenden Einstellmitteln,
Stellschrauben (21) oder dergleichen eine Zugverbin
dung zu einer in der Aufstellfläche für das oder die
Wandelemente eingelassenen oder einbetonierten
Schlaufe vorgesehen ist.
9. Transportvorrichtung nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie an wenig
stens einem Ende eine Aussteifung (22) hat, die in ei
ner vertikalen Ebene angeordnet ist, welche derart
schräg zur Anlagefläche verläuft, daß die Aussteifung
(22) in diesem Randbereich der Transportvorrichtung
(1) eine Gehrung bildet, und daß an dieser schrägen
Aussteifung (22) eine in vergleichbarer Weise schräge
Aussteifung (22) einer weiteren Transport- oder Trag
vorrichtung (6) fest oder lösbar angreift, deren Anlage
fläche im Winkel insbesondere rechtwinklig zu der der
erstgenannten Transportvorrichtung (1) orientiert ist,
so daß im Winkel zueinander angeordnete oder im Ho
rizontalschnitt L- oder U- oder V-förmige Wandele
mente transportierbar sind.
10. Transportvorrichtung nach einem der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die An
griffsstelle oder die Angriffsstellen für ein Hebezeug
(5) oder für ein mit einem Hebezeug zusammenwirken
des Seilgehänge an der Oberseite eines oder mehrerer
der Hakenelemente (17) angeordnet ist.
11. Transportvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß als Angriffsstelle für ein Hebe
zeug an der Oberseite des Hakenelementes (17) ein
Tragelement (23) mit einer Öse oder einer Lochung
(24) vorgesehen ist.
12. Transportvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsstelle für das
Hebezeug verstellbar, insbesondere an der Oberseite
des Hakenelementes (17) in dessen horizontaler Er
streckungsrichtung verstellbar und festlegbar ist.
13. Transportvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberseite des Hakenelementes
(17) profiliert ist und das die Angriffsstelle für das He
bezeug (5) aufweisende Tragelement eine dazu pas
sende Gegenprofilierung, beispielsweise eine T-Nut
hat, in welche ein an der Oberseite des Hakenelementes
(23) angeordnetes T-Profil paßt.
14. Transportvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite wenig
stens eines Hakenelementes (17) ein Kupplungsprofil
(25) mit einer Profilierung vorgesehen ist, zu der die
Profilierung des Tragelementes (23) paßt, und daß
diese Profilierung insbesondere ein T-Profil ist.
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|---|---|---|---|
| DE19837536A DE19837536C2 (de) | 1998-08-19 | 1998-08-19 | Transportvorrichtung für aus Mauersteinen vorgefertigte Wandelemente |
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| CN112660783A (zh) * | 2021-03-13 | 2021-04-16 | 浙江建工水利水电建设有限公司 | 一种建筑墙体中转装置 |
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1998
- 1998-08-19 DE DE19837536A patent/DE19837536C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DD-Z.: Hebezeuge und Fördermittel, Berlin 24 (1984)11, S. 337 * |
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