DE198423C - - Google Patents

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DE198423C
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piston
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02—Details
    • D01H3/12—Package-shaping motions; Faller arrangements
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00—Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/22—Winding devices for spinning mules

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

&'uviOfariicA bet fi'w, 1 (ntez&tass c
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ki 198423 KLASSE 76 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1907 ab.
Der Forderung zur Erzielung hart- oder festgewundener Kötzer auf Selbstspinnern wird durch eine entsprechend große Belastung des Gegenwinders entsprochen. In neuerer Zeit hat man an Stelle der Gewichtsbelastung eine Belastung durch den atmosphärischen Luftdruck angewendet in der Weise, daß mit dem Gegenwinder ein Kolben verbunden wird, der sich in einem oben offenen Zylinder bewegt. Der Zylinder ist am unteren Boden fest oder durch einen zweiten beweglichen Kolben geschlossen, und wenn durch ein Anspannen der Fäden der Kolben in dem Zylinder in die Höhe geht, wird unter demselben eine Luftverdünnung geschaffen, der dann der äußere Luftdruck entgegenwirkt. Dieser Luftdruck findet durch eine Bodenleitschiene, durch Hähne oder den unteren Kolben eine gewisse Regelung. Diese ganze Einrichtung ist aber von dem äußeren Luftdruck abhängig, der bekanntlich sehr wechselbar ist. Es ist weiter bekannt, an Stelle des oben offenen Zylinders einen oben und unten geschlossenen Zylinder zu benutzen, so daß bei der vom Gegenwinder bewirkten Bewegung des Kolbens das oberhalb desselben befindliche Bremsmittel, welches Luft oder Öl oder eine andere Flüssigkeit sein kann, durch einen Umwegkanal nach dem Raum unter dem Kolben gedrückt wird. Es handelt sich bei dieser von dem äußeren Luftdruck unabhängigen Einrichtung also um die Verdünnung bzw. Verteilung einer einmal gegebenen eingeschlossenen Luft- oder Flüssigkeitsmenge.
Nach dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird nun ein unten offener Zylinder benutzt, an dessen oberem geschlossenen Ende ein Hahn angebracht ist, der die Verbindung des über dem Kolben gebildeten Raumes mit der äußeren Atmosphäre herstellt. Beim Niedergang des Kolbens tritt Luft in den Raum oberhalb desselben, und der Austritt dieser Luft beim Hochgehen des Kolbens wird durch den Hahn verhindert, und zwar in a1 hängiger Weise von der Stellung des Gegenwinders. Es ist also oberhalb des Kolbens in dem Zylinder ein Luftpolster gebildet durch Zusammenpressung der atmosphärischen Luft, und diese Pressung wird durch eine entsprechende Stellung des Gegenwinders, wie auch bei der letzten der vorerwähnten Einrichtungen unmittelbar geregelt.
Auf der Zeichnung ist diese Einrichtung in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt: in Fig. i, wenn der Gegenwinder stark angespannt ist, und in Fig. 2, wenn die Fäden schlaff sind. An dem Spindelwagen wird ein unten offener Zylinder C befestigt, in dem sich ein Kolben K verschiebt, der durch eine Kugelgelenkstange U mit einem Arm A des Gegenwinders G verbunden ist. Die Welle des Gegenwinders G trägt einen zweiten Arm B, und dieser ist durch eine Stange S mit dem Arm H eines Hahnkükens / verbunden, dessen Gehäuse oben an dem Boden des offenen Zylinders C sitzt. Wie aus der Vergleichung der beiden Stellungen hervorgeht, wird durch die Fadenspannung der Hahn geöffnet, während bei schlaffen Fäden der-
selbe geschlossen ist. Bei schlaffen Fäden wird also der Gegenwinder durch die oberhalb des Kolbens eingeschlossene Luft festgehalten und diese Luft muß erst durch den infolge der sich anspannenden Fäden hereingezogenen Gegenwinder zusammengepreßt werden, sie belastet denselben also. Wird die Fadenspannung größer, dann wird das Hahnküken J geöffnet und die Luftpressung ίο in dem Raum über dem Kolben beseitigt. Die Größe der Luftpressung ist also ganz genau von der Stellung des Gegenwinders abhängig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung für Selbstspinner zur Belastung des Gegenwinders mittels Preßluft, deren Druck von diesem auswechselbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der mit dem Gegenwinder verbundene Kolben in einerh unten offenen und oben geschlossenen Zylinder verschiebt, wobei der den Luftaustritt aus dem Raum über dem Kolben vermittelnde Hahn in bekannter Weise vom Gegenwinder entsprechend eingestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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