DE198423C - - Google Patents
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- DE198423C DE198423C DENDAT198423D DE198423DA DE198423C DE 198423 C DE198423 C DE 198423C DE NDAT198423 D DENDAT198423 D DE NDAT198423D DE 198423D A DE198423D A DE 198423DA DE 198423 C DE198423 C DE 198423C
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- piston
- cylinder
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H3/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
- D01H3/02—Details
- D01H3/12—Package-shaping motions; Faller arrangements
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H2700/00—Spinning or twisting machines; Drafting devices
- D01H2700/22—Winding devices for spinning mules
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
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fi'w, 1 (ntez&tass c
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ki 198423 KLASSE 76 c. GRUPPE
Der Forderung zur Erzielung hart- oder festgewundener Kötzer auf Selbstspinnern
wird durch eine entsprechend große Belastung des Gegenwinders entsprochen. In neuerer
Zeit hat man an Stelle der Gewichtsbelastung eine Belastung durch den atmosphärischen
Luftdruck angewendet in der Weise, daß mit dem Gegenwinder ein Kolben verbunden wird,
der sich in einem oben offenen Zylinder bewegt. Der Zylinder ist am unteren Boden
fest oder durch einen zweiten beweglichen Kolben geschlossen, und wenn durch ein Anspannen der Fäden der Kolben in dem Zylinder
in die Höhe geht, wird unter demselben eine Luftverdünnung geschaffen, der
dann der äußere Luftdruck entgegenwirkt. Dieser Luftdruck findet durch eine Bodenleitschiene,
durch Hähne oder den unteren Kolben eine gewisse Regelung. Diese ganze Einrichtung ist aber von dem äußeren Luftdruck
abhängig, der bekanntlich sehr wechselbar ist. Es ist weiter bekannt, an Stelle des
oben offenen Zylinders einen oben und unten geschlossenen Zylinder zu benutzen, so daß
bei der vom Gegenwinder bewirkten Bewegung des Kolbens das oberhalb desselben befindliche
Bremsmittel, welches Luft oder Öl oder eine andere Flüssigkeit sein kann, durch
einen Umwegkanal nach dem Raum unter dem Kolben gedrückt wird. Es handelt
sich bei dieser von dem äußeren Luftdruck unabhängigen Einrichtung also um die Verdünnung
bzw. Verteilung einer einmal gegebenen eingeschlossenen Luft- oder Flüssigkeitsmenge.
Nach dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird nun ein unten offener Zylinder
benutzt, an dessen oberem geschlossenen Ende ein Hahn angebracht ist, der die Verbindung des über dem Kolben gebildeten
Raumes mit der äußeren Atmosphäre herstellt. Beim Niedergang des Kolbens tritt Luft in den Raum oberhalb desselben, und
der Austritt dieser Luft beim Hochgehen des Kolbens wird durch den Hahn verhindert,
und zwar in a1 hängiger Weise von der Stellung des Gegenwinders. Es ist also oberhalb
des Kolbens in dem Zylinder ein Luftpolster gebildet durch Zusammenpressung der atmosphärischen
Luft, und diese Pressung wird durch eine entsprechende Stellung des Gegenwinders,
wie auch bei der letzten der vorerwähnten Einrichtungen unmittelbar geregelt.
Auf der Zeichnung ist diese Einrichtung in zwei verschiedenen Stellungen dargestellt:
in Fig. i, wenn der Gegenwinder stark angespannt ist, und in Fig. 2, wenn die Fäden
schlaff sind. An dem Spindelwagen wird ein unten offener Zylinder C befestigt, in dem
sich ein Kolben K verschiebt, der durch eine Kugelgelenkstange U mit einem Arm A des
Gegenwinders G verbunden ist. Die Welle des Gegenwinders G trägt einen zweiten Arm B,
und dieser ist durch eine Stange S mit dem Arm H eines Hahnkükens / verbunden,
dessen Gehäuse oben an dem Boden des offenen Zylinders C sitzt. Wie aus der Vergleichung
der beiden Stellungen hervorgeht, wird durch die Fadenspannung der Hahn geöffnet, während bei schlaffen Fäden der-
selbe geschlossen ist. Bei schlaffen Fäden wird also der Gegenwinder durch die oberhalb
des Kolbens eingeschlossene Luft festgehalten und diese Luft muß erst durch den
infolge der sich anspannenden Fäden hereingezogenen Gegenwinder zusammengepreßt werden, sie belastet denselben also. Wird
die Fadenspannung größer, dann wird das Hahnküken J geöffnet und die Luftpressung
ίο in dem Raum über dem Kolben beseitigt. Die Größe der Luftpressung ist also ganz
genau von der Stellung des Gegenwinders abhängig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung für Selbstspinner zur Belastung des Gegenwinders mittels Preßluft, deren Druck von diesem auswechselbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der mit dem Gegenwinder verbundene Kolben in einerh unten offenen und oben geschlossenen Zylinder verschiebt, wobei der den Luftaustritt aus dem Raum über dem Kolben vermittelnde Hahn in bekannter Weise vom Gegenwinder entsprechend eingestellt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE198423C true DE198423C (de) |
Family
ID=461221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT198423D Active DE198423C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE198423C (de) |
-
0
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