DE19843390C2 - Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel - Google Patents
Schienengebundenes schnelles VerkehrsmittelInfo
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- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
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Description
Die Erfindung betrifft ein schienengebundenes schnelles Verkehrs
mittel.
Das Flugzeug gilt zurecht als das schnellste Kontinente verbin
dende Verkehrsmittel. Im Luftraum ist es nur noch der Erdanziehung
verhaftet. Der Treibstoffverbrauch ist relativ groß; vorkommende
Abstürze sind meist tödlich. Pionierleistung ermöglichte seit
dem Jahre 1825 den Ausbau der Eisenbahnen. In den letzten Jahr
zehnten scheinen diese für den Verkehr zumindest in Europa weniger
attraktiv, während auf Trassen gestraffte Zugsysteme in Japan
frequentiert benutzt werden. Angleichungen auch zum Flugverkehr
scheinen zur effektiven Verkehrsbewältigung erforderlich. Vor fast
50 Jahren durchbrach ein US-Pilot mit dem Flugzeug die Schallmauer.
Für ein düsengetriebenes Automobil gelang das im Jahre 1997 einem
britischen Piloten der RAF mit der Geschwindigkeit von 1230 Stunden
kilometer. Eine Wüstenstrecke im US-Bundesstaat-Nevada wurde be
nutzt. Das Abheben des Fahrzeuges vom Boden bei so hoher Geschwindig
keit wurde dadurch verhindert, daß das Heckteil des Autos angehoben
wurde, um durch Fahrwindkräfte seine Nase auf den Boden zu halten.
Näheres in Westdeutscher Allgemeiner Zeitung Nr. 243 vom
15. Oktober 1997. Weitere Druckschriften: DE 198 36 299 A1,
DE 196 44 820 A1, DE 43 31 047 A1, DE 42 38 474 A1 und DE-OS
22 02 313.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein schienen
gebundenes schnelles Verkehrsmittel für hohe Reise
geschwindigkeiten zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches 1
gelöst. Die weitere Ausgestaltung der Erfindung ist den
Unteransprüchen, der Zeichnung und deren Beschreibung zu
entnehmen.
Flugzeugeigenschaften werden auf den schienengebundenen Verkehr
übertragen, aber es ist vergleichsweise bei geringerem Kraft
stoff-Kerosinverbrauch weitaus mehr Sicherheit gegeben; keine
Absturzgefahr aus großer Höhe! Die dauerhafte Schienenvorgabe
für das Landfahrzeug erleichtert dessen Steuerung insbesondere
auch beim Haltevorgang, der mit der nicht selten
Störungen aufweisenden Landung zu vergleichen ist. Der Transport
von Lasten ist seit jeher eine Domäne der Bahn und lässt sich
effizienter, oekonomisch-oekologischer bewältigen als mit Flugzeugen
oder allgemein mit Lastwagen. Möglichst lange Trassen sollten
von solchen wahrhaft schnellen Zügen genutzt werden, zum Beispiel
Hamburg-München. Großflächige für den Fahrgast übersichtliche
Bahnhöfe mit Autoparkplätzen sollten diesen schnellen Schienen
transportfahrzeugen zugeordnet sein.
Die seit langer Zeit verwendete Schienenspurbreite sollte in
Erhöhung der Sicherheit bei großer Geschwindigkeit verbreitert
werden für beiderseits herausgerückte nicht besonders große
Räder. Über diesen Rädern als wichtiger Teil des hochgesetzten
Fahrwerkes sollten Fahrwindandruck bewirkende Luftleitbleche
spoilerartig vorhanden sein. Je höher die Geschwindigkeit, so
stärker der Fahrwind mit Andruck auf die Achse/Achsen des
Schienenfahrzeuges; Fortleitung dieser für die Fahrzeugstabilität
wichtigen Drucke auf die Räder zur besseren und dauerhaften
Haftung auf den Transportschienen. Bei dieser Konstellation mit
verbreiterter Spur ist kaum Kippneigung des Fahrzeuges zu
erwarten, und es wird zugleich durch Fahrwindnutzung einem
Abheben des Fahrwerkes vom Schienenstrang begegnet. Die Waggons
sind als doppelwandige Kabinen auszustatten mit oberer An
hängung/Befestigung an die quergesetzten relativ breiten
entsprechend hochgesetzten Achsen. Der unter der Kabine, basal
entstehende Fahrwind findet druckentlastend Auslass in einer
medial-longitudinalen Mulde des nun vergleichsweise besonders
geformten Gleiskörpers.
Eine in dieser Weise hergerichtete Trasse kann über viele Jahr
zehnte umweltfreundlich und oekonomisch befahren werden.
Nimmt man die Triebwerke der zahlreichen schnellen Flugzeuge
zum Vorbild, so lässt sich der durch Verbrennung aus Kerosin
entwickelte Düsenstrahl auch in schienengebundenen Verkehrsmitteln
einsetzen. Bei gleichem Kraftstoffverbrauch verstärkt die longi
tudinale im Festmaterial des Gleises verankerte treppenförmige
Rückhaltevorrichtung den Fahrzeugrückstoß für die schnelle und
effiziente Fahrt, um mannigfache Transportaufgaben zu bewältigen.
Dabei bleibt offen in welcher Streckenlänge von dieser nicht
sehr aufwendigen Rückhaltevorrichtung Gebrauch gemacht wird.
Für die Zugabfahrt und bei Steigungen dürfte die Rückhaltevor
richtung fahrtechnisch sicher von Vorteil sein.
Die V-Form des Antriebaggregats ist in Fig. 5 der
Zeichnung dargelegt. Sie bezieht sich vor allem auf den Winkel
zwischen den Düsentriebwerken 13 und 13', wobei deren Befestigung im
Bereich des Masseschwerpunktes M des Schienenfahrzeuges erfolgen
sollte. Bei hohen Geschwindigkeiten ist stets für eine gute
Haftung der Räder auf den Schienen zu sorgen. Außer dem Fahr
windandruck, der schon genannt wurde, hat nun der nach hinten
oben gerichtete zweite Düsenstrahl 14' die Aufgabe, das Schienenfahrzeug
vom Schwerpunkt her auf den Schienen zumindest zusätzlich für
die störungsfreie Fahrt anzudrücken.
Es zeigen:
Fig. 1 den Querschnitt durch eine Bahnanlage für hohe
Betriebsgeschwindigkeit, die muldenförmige, seitlich für die
Schienen 5 aufgeworfene Gleisanlage 7, die wie bei Flugzeugen
an die relativ breite Achse 3 angehängte/befestigte Fahrzeugkabine 2,
die Nutzlastkabine ist also an der Decke im Dachbereich mit der
die Räder 4 aufnehmenden Fahrwerkachse 3 verbunden, die seitlichen
Teile der Achse 3 geben flügelartige Überstände symmetrisch zur
Kabine 2, die für die Aufnahme von Spoilern für Fahrwindandruck
zur Bodenhaftung des Schnellfahrzeuges eine Rolle spielen, die
Mulde 6 mit hohem Abstand des Unterfläche der Kabine 2 zur medianen
Bodenfläche der Gleisanlage, um dem Fahrwindandruck basal einen
Ausweich zu geben, die nach oben-seitlich angehobenen Schienen 5
für eine günstige Räderhaftung.
Fig. 2 den Seitenanblick auf einen Teil des schienengebundenen
schnellen Verkehrsmittels mit der Achse 3 und dem vor allem aus
Gußstahl bestehendem Rad 4, die mit der Schiene 5 dort hochgesetzte
Gleisanlage 7, die Fahrwindandruck-Vorrichtung 10, die einen
Stellwinkel, umgekehrt wie die Flugzeugflügel, besitzt, die Fahrtrich
tung: Pfeil. Besonders bei hoher Geschwindigkeit ist wie erforderlich
der Radandruck auf der Schiene/mit Gleichmaß auf den Schienen
erhöht.
Fig. 3 den Querschnitt durch die symmetrisch longitudinal im Bahn
körper eingebrachte/befestigte Rückhaltevorrichtung 12, vor allem
aus Beton bestehend, die kontinuierlich dem Antreibschub des
Düsentriebwerkes 13 wirkungsvoller als in der Luft bei Flugzeugen
entgegenwirkt für die kraftvoll-schnelle Fortbewegung des Schienen
fahrzeuges 1. Auch der Start, die Abfahrt des Verkehrsmittels ist
dadurch erleichtert wie das Nehmen von Steigungen.
Fig. 4 den Längsschnitt durch diese Rückhaltevorrichtung 12 mit den
seitlich-schräg auftreffenden Triebwerk-Düsenstrahlen 14 zur kraft
volleren-oekonomischen Fortbewegung.
Fig. 5 schematisch den Seitenanblick auf die vergleichsweise einfache
Maschine des Schienenfahrzeuges 1 mit der im Boden bzw. im Bahn
körper längs verankerten Rückhaltevorrichtung 12, dem doppel
ten Triebwerk 13, 13' des Schienenfahrzeuges 1 im Bereich dessen Masse
schwerpunktes M zur effizienten Verkehrsmittelfortbewegung bei ver
besserter Schienenhaftung.
Der frontale, umgekehrt bugartige vordere Teil des Schnell
fahrzeuges für den Fahrzeugandruck sowie zugleich die
Spurfindung bzw. Einhaltung wird in Fig. 6 gezeigt.
Claims (12)
1. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel mit:
- - einer Fahrzeugkabine (2), die an ihrem oberen Teil mit mindestens einer die Räder (4) aufnehmenden quergesetzten Achse (3) zu einem Schienenfahrzeug (1) verbunden/befestigt ist;
- - einer breiten Spur von Schienen (5) über einer mulden förmigen Trasse (6), von der die Bodenfläche des Schienenfahrzeuges (1) einen relativ hohen Abstand besitzt;
- - starken Triebwerken (13, 13') die das Schienenfahrzeug (1) antreiben;
- - einer aerodynamischen sowie Druck auf die Räder (4) durch Fahrwind bewirkenden äußeren Gestaltung und
- - Spoilern (10), die flügelartig über den seitlich herausgesetzten Rädern (4) vorhanden sind, damit das Schienenfahrzeug (1) am Boden bleibt.
2. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patent
anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwerke
(13, 13') Raketentriebwerke sind.
3. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patent
anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwerke
(13, 13') Düsenstrahltriebwerke sind.
4. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patentanspruch
1-3, dadurch gekennzeichnet,
daß mindest ein nach hinten-oben gerichtetes Triebwerk (13')
vorhanden ist, das besonders aus dem Bereich des Masseschwerpunktes (M)
des Schienenfahrzeuges (1) diesem zusätzlich Räderandruck
auf den Schienen (5) gibt.
5. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patentanspruch
1-4, dadurch gekennzeichnet,
daß in der senkrechten Ebene schwenkbare Düsentriebwerke (13, 13') an/
im Schienenfahrzeug (1) vorhanden sind.
6. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patentanspruch
1-5, dadurch gekennzeichnet,
daß bei V-förmiger Anordnung der Düsentriebwerke (13, 13') im
Bereich des Masseschwerpunktes (M) des Schienenfahrzeuges (1)
synergetischer, steuerbar variabler Kraftandruck für die Abfahhrt
wie die Fahrt auf der freien Strecke/Reisegeschwindigkeit
erreicht wird.
7. Schienengebundenes scheues Verkehrsmittel nach Patentanspruch
1-6, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kraftstoff-Energie sparende Rückhaltevorrichtung (12)
in/am festen Material des Bahnkörpers zumindest im Bahnhof
bereich und an Steckensteigungen eingesetzt wird.
8. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patentanspruch
1-7, dadurch gekennzeichnet,
daß Linearmotore oder Teilfunktionnen dieses Elektromotors mit
starker Magnetwirkung für die zusätzliche starke Haftung/Anbindung
des Verkehrsmittels am relativ breiten Schienenstrang
benutzt werden.
9. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patent
anspruch 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrzeug
kabinen (2) Flugzeugrümpfe sind, die sowohl im Luftraum
als auch umgerüstet auf Schienen (5) als Teil von
Schienenfahrzeugen (1) eingesetzt werden können.
10. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patent
anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Flugzeugrümpfe von
ausgemusterten Luftfahrzeugen mit vorgefertigten Teilen
ausgerüstet noch über Jahre ihre Funktion als Fahrzeug
kabinen (2) in Schienenfahrzeugen (1) beibehalten können.
11. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patent
anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfahr
zeuge Kleinflugzeuge sind.
12. Schienengebundenes schnelles Verkehrsmittel nach Patent
anspruch 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Notbremsung
auf weiter Strecke Fallschirme zur zusätzlichen Bremsung
des Schienenfahrzeugs (1) herauskatapultiert werden.
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- 1998-09-22 DE DE19843390A patent/DE19843390C2/de not_active Expired - Fee Related
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