DE198749C - - Google Patents

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DE198749C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/36Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening specially designed for passing through a wall

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  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 #. GRUPPE
JOHANN HAMPEL in TRAUTENAU, Böhmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung
zum öffnen und Schließen der Unterflügel von Fenstern vom Innern des Zimmers aus durch Verschieben eines an den Fensterflügeln angelenkten Gestänges.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegeristand dadurch, daß die Unterflügel mittels einer Gelenkstange mit dem einen Arm eines Doppelhebels verbunden sind, an dessen anderem Arm eine durch eine Öffnung im Fensterrahmen senkrecht zu diesem verschiebbar geführte Stellstange angeschlossen ist.
Ferner ist gemäß der Erfindung die Einrichtung getroffen, daß zwecks Verschließens der Fenster mit dem einen Ende des Doppelhebels ein Winkelhebel verbunden ist, der entgegen der Wirkung einer Feder einen an einem der Fensterflügel drehbar angeordneten Verschlußhaken in Schließstellung hält.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstarid beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι das Fenster teils geöffnet, teils geschlossen im Schaubild und
Fig. 2 in einem Querschnitt.
Fig. 3 zeigt eine Einzelheit im Querschnitt.
Nach der Erfindung ist zum Bewegen der
unteren Flügel an der unteren Leiste des Fensterrahmens beiderseits je eine am heraus-40
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ragenden Ende mit einem Knopfe versehene Stange 1 herausziehbar und hineinschiebbar angebracht, welche mit Einschnitten versehen ist, um sie in bekannter Weise mittels eines Schnappers in beliebigen Stellungen festhalten zu können. Das innere Ende der Stange 1 ist mit dem einen Ende eines zwischen beiden Fenstern wagerecht drehbar angebrachten Doppelhebels 2 gelenkig verbunden, an dessen anderem Ende eine Gelenkstange 3 angeschlossen ist. Diese Gelenkstange greift an dem bezüglichen äußeren Fensterflügel an, welcher durch einen lösbaren Haken 4 mit dem zugehörigen inneren Flügel verbunden ist. Soweit bisher beschrieben, sind die Vorrichtungen für die beiderseitigen unteren Flügel einander gleich.
Mit der einen Vorrichtung steht jedoch eine Verschlußvorrichtung in Verbindung, welche an den Doppelhebel 2 angeschlossen ist. Und zwar ist auf der einen Seite an dem Doppelhebel 2 neben der Gelenkstange 3 noch eine weitere Stange 5 angelenkt, welche mit einem in der Mitte des Fensters gelagerten Hebel 6 verbunden ist. Dieser Hebel 6 dient dazu, einen an dem bezüglichen äußeren Fensterflügel drehbar angebrachten, hakenförmig ausgebildeten Ansatz 7, welcher federnd in Offenstellung gehalten wird und beim Schließen des Fensters durch eine geschlitzte
Platte 8 dringt, in Schließstellung zu drehen. Der Ansatz 7 sitzt an einer innerhalb der senkrechten Fensterleiste angebrachten Drehachse 9, an deren oberem Ende ein Haken 10 sitzt, welcher beim Schließen einen am Fensterkreuz sitzenden Stift 11 umfaßt.
Das Öffnen erfolgt einfach durch Herausziehen der Stangen i, das Schließen durch Hineinschieben derselben. Durch Feststellung" der Stangen in beliebiger Lage können die Fenster in mehr oder weniger offener Stellung festgestellt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Vorrichtung zum öffnen und Schließen der Unterflügel von Fenstern vom Innern des Zimmers aus durch Verschieben eines an den Fensterflügeln angelenkten Gestänges, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterflügel mittels einer Gelenkstange (3) mit dem einen Arme eines Doppelhebel (2) verbunden sind, an dessen anderem Arm eine durch eine Öffnung im Fensterrahmen senkrecht zu diesem verschiebbar geführte Stellstange (l) angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 mit Einrichtung zum Verschließen der Fenster, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Ende des Doppelhebels (2) ein Winkelhebel (5, 6) verbunden ist, der entgegen der Wirkung einer Feder einen an einem der Fensterflügel drehbar angeordneten Verschlußhaken (7) in Schließstellung hält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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