DE19904899A1 - Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter für Videoprüfanlagen - Google Patents
Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter für VideoprüfanlagenInfo
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Abstract
Ein Objektivgehäuse weist eine axiale Bohrung auf, die ein Objektivsystem enthält, um durch die axiale Bohrung die Abbildung eines beleuchteten Objektes zu projizieren, das jenseits eines Endes des Objektivgehäuses angeordnet ist. Das Objektivgehäuse ist von einem Lampengehäuse umgeben, das eine Anzahl von beabstandeten Lampen enthält, die so betreibbar sind, um beabstandete, parallele Kollimator-Lichtstrahlen durch ein offenes Ende des Lampengehäuses und gegen das zu bestrahlende Objekt zu lenken. Ein Parabol- oder Ellipsoid-Reflektor, der zwischen Lampengehäuse und Objekt liegt, weist an seinem einen Ende eine Öffnung mit verhältnismäßig großem Durchmesser auf, und die oberhalb des offenen Endes des Lampengehäuses lösbar befestigt, an seinem gegenüberliegenden Ende weist der Reflektor eine kleinere, zur größeren Öffnung fluchtende, Öffnung auf, die sich an einem Abschnitt an das zu beleuchtende Objekt anpaßt. Die Kollimator-Lichtstrahlen werden durch den Reflektor in den Abschnitt des Objektes bei Einfallswinkeln im Bereich zwischen 40 DEG bis über 90 DEG hinaus gelenkt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Oberflächenbeleuchter, die bei
Videoprüfanlagen eingesetzt werden, und insbesondere auf einen
verbesserten, programmierbaren, Intensiv-Oberflächen
beleuchter, der imstande ist, kollimierte Lichtstrahlen auf
ein zu überprüfendes Werkstück unter Einfallswinkeln im
Bereich von etwa 45° bis 90° zu lenken.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen
programmierbaren Intensiv-Oberflächenbeleuchter gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Es wurden eine Vielzahl von Anlagen und Systemen für die
Beleuchtung und Prüfung von Werkstücken oder von produzierten
Teilen verschiedener Formen und mit verschiedenem Aufbau
entwickelt. Derartige Anlagen, häufig als Oberflächen
beleuchter bezeichnet, sind häufig so ausgelegt, daß das zu
überprüfende Teil von einer oder von mehreren Lichtquellen
umgeben ist, welche die Beleuchtung schräg auf die Oberfläche
oder die Oberflächen des zu prüfenden Teiles lenken.
Beispielsweise verwendet das US-Patent 4,893,223 eine Anzahl
licht-emittierender Dioden, die in einer kugelförmigen
Segmentanordnung angeordnet sind, so daß die von dort
herrührenden Lichtstrahlen unter verschiedenen Einfalls
winkeln auf die Oberfläche des Prüfteiles gelenkt werden. Ein
ähnliches Beleuchtungssystem ist im US-Patent 5,038,258
beschrieben, wobei zwischen den Lichtquellen und dem Prüfteil
Lichtmodulatoren angeordnet sind. Darüberhinaus sind beim
Gegenstand des US-Patentes 5,690,417 beziehungsweise in der
deutschen Nachanmeldung der gleichen Anmelderin eine Anzahl
von Lichtquellen in Form von lichtemittierenden Dioden oder
ähnlichem zwischen einer Fresnel-Linse und einem zu
untersuchenden Werkstück in radial beabstandeten
kreisförmigen Reihen angeordnet. Infolgedessen werden die
Kollimator-Lichtstrahlen durch die Fresnel-Linse schräg und
unter unterschiedlichen Einfallwinkeln auf das Prüfteil
gelenkt.
Während die vorstehend beschriebenen Beleuchtungsein
richtungen für die Prüfung bestimmter Werkstücke geeignet
sind, wurde ein Bedarf für einen Oberflächenbeleuchter
festgestellt, der von einer LED-Anordnung Lichtstrahlen zu
einem gemeinsamen Brennpunkt lenken kann, der an dem zu
prüfenden Teil liegt, derart, daß die Lichtstrahlen unter
Einfallswinkeln, die bisher nicht möglich waren, nämlich
unter Winkeln im Bereich um 45° bis über 90° hinaus, auf das
Prüfteil gelenkt werden können.
Demgemäß ist es die Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten
programmierbaren Intensiv-Oberflächenbeleuchter zu schaffen,
der imstande ist, eine Reihe von Kollimator-Lichtstrahlen
unter Einfallswinkeln im Bereich von etwa 45° bis über 90°
hinaus auf ein Prüfteil zu lenken.
Die Aufgabe wird durch den Gegenstand des Anspruches 1
gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen unter Schutz gestellt.
Bei einem derartigen Oberflächenbeleuchter soll ein
ellipsoider oder konkaver Parabolspiegel eingesetzt werden,
um die Lichtstrahlen von einer Anordnung auf eine gemeinsame
Gegenstandsebene oder auf einen gemeinsamen Brennpunkt zu
reflektieren, und zwar bei Einfallswinkeln im Bereich
zwischen etwa 45° bis über 90° hinaus.
Ein Ziel der Erfindung ist es, einen verbesserten
Oberflächenbeleuchter von der beschriebenen Art
bereitzustellen, bei dem der Parabolspiegel und das
Prüfobjekt zueinander ausgerichtet werden können, um dadurch
den Bereich der Einfallswinkel der Strahlen zu ändern, die
auf das Werkstück gelenkt werden.
Andere Ziele der Erfindung werden später aus der Beschreibung
und den beigefügten Ansprüchen deutlich, insbesondere, wenn
sie unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung gelesen
werden.
In einem im wesentlichen scheibenförmigen Lampengehäuse sind
eine Anzahl von beabstandeten, parallelen, lichtemittierenden
Lampen oder Dioden angeordnet, deren Achsen sich parallel zur
axialen Mittellinie des Gehäuses und in radialen Abständen
hierzu erstrecken. Darüberhinaus zeigen die
lichtemittierenden Enden der Lampen in die gleiche Richtung
(beim dargestellten Ausführungsbeispiel nach unten) und
lenken ihre Lichtstrahlen auf eine parabolförmige
reflektierende Oberfläche, wie die Innenwand eines Reflektors
oder Spiegels, der koaxial über dem oberen Ende des
Lampengehäuses angeordnet ist. Die Lampen sind im
Lampengehäuse in Kreisringen, die einen radialen Abstand
zueinander aufweisen, koaxial zur Mittellinie des
Lampengehäuses angeordnet, so daß die reflektierten Strahlen
von einem Kreisring unter einem bestimmten Einfallswinkel
zur Mittellinie des Lampengehäuses gelenkt werden. Der
Parabol- oder Ellipsoidreflektor weist an seinem oberen Ende
eine Öffnung mit relativ großem Durchmesser auf, die nahezu
gleich dem Durchmesser des scheibenförmigen Lampengehäuses
ist, und dieses ist durch eine Anzahl von Klemmen oder
Ähnlichem koaxial oberhalb dem unteren Ende des Gehäuses
lösbar befestigt. Am gegenüberliegenden unteren Ende weist
der Reflektor eine kleinere Öffnung zum Anpassen an ein Teil
oder ein Werkstück oder einen Abschnitt desselben auf, das
auf einem Werkstück oder einem Auflager unterhalb des
Reflektors angeordnet ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Teilschnitt entlang der Linie 1-1 von Fig. 2,
betrachtet in Richtung der Pfeile, und ein Objektiv
darstellend, das durch ein ringförmiges Lampengehäuse umgeben
ist, welches Kreisringe von Lichtquellen enthält, welche
Lichtstrahlen nach unten auf die reflektierende Oberfläche
eines Parabolspiegels, der koaxial unterhalb des
Lampengehäuses vorsteht, gegen ein Werkstück lenken, das
bruchstückweise in unterbrochenen Linien dargestellt ist, wie
es erscheint, wenn es in einer Öffnung am unteren Ende des
Spiegels gelagert ist,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 von Fig. 1,
betrachtet in Richtung der Pfeile,
Fig. 3 ein schematisches Verdrahtungsdiagramm, das eine Art
zeigt, in welcher bogenförmig angeordnete oder bogenförmige
Gruppen von Lichtquellen selektiv eingeschaltet werden
können, und
Fig. 4 ein schematisches Diagramm, das eine Art aufzeigt, in
welcher ein selektives Leuchten der Lichtquellen gesteuert
werden kann.
Unter nunmehriger Bezugnahme auf die Zeichnungen durch
Bezugszeichen, und zuerst auf Fig. 1, bezeichnet 10
allgemein einen Oberflächenbeleuchter der Art, welcher ein
zylindrisches Objektivgehäuse 12 aufweist, das ein übliches
Objektivsystem enthält (nicht gezeigt). Ein ringförmiges, im
wesentlichen scheibenförmiges Lampengehäuse 14 ist am unteren
Ende des Objektivgehäuses 12 befestigt und umgibt dieses, das
Lampengehäuse kann im Aufbau ähnlich demjenigen im US-Patent
5,690,417 beschriebenen sein. Der Oberflächenbeleuchter 10
ist so montiert, um über einem Arbeitstisch oder einer
Auflage 16 zu liegen, und um eine vertikale Ausrichtung zum
Arbeitstisch 16 und von diesem weg und relativ zu einem
Werkstück W (in Fig. 1 unterbrochene Linien), das auf dem
Arbeitstisch oder dem Auflager 16 befestigt ist, zu
ermöglichen.
Ein konkaver Parabol- oder Ellipsoid-Spiegel oder -Reflektor
ist entfernbar unterhalb des Lampengehäuses 14 befestigt, er
erstreckt sich koaxial nach unten, seine Innenseite ist die
reflektierende Oberfläche. Die Außenfläche des Reflektors 20
braucht nicht reflektierend zu sein. Um sein oberes offenes
Ende mit größerem Durchmesser weist der Reflektor 20 einen
einstückig mit ihm ausgebildeten, umlaufenden, seitlich
vorspringenden Umfangsflansch 22 auf, der durch eine Anzahl
von Klips oder Klemmen 23 mit der Unterseite einer
ringförmigen Klemme oder eines ringförmigen Ringes 24
entfernbar befestigt ist. Der Ring 24 ist koaxial zur äußeren
Umfangsfläche des Lampengehäuses 14 montiert und erstreckt
sich für eine kurze Distanz axial unterhalb des Bodens des
Lampengehäuses 14. Das offene untere Ende 26 des
Lampengehäuses 14 ist im Durchmesser kleiner als sein oberes
Ende.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, sind innerhalb des
Lampengehäuses 14 zweihundertsechszehn Lampen L befestigt,
welche in der Praxis lichtemittierende Kollimator-Dioden
(LED's) der Art sein können, wie sie von Hewlett Packard
unter der Bezeichnung HLMA-CH00/-CL00 vertrieben werden. Die
in Fig. 1 und 2 gezeigten Lampen L sind mit ihren inneren
Enden im Lampengehäuse 14 so befestigt, daß sie sich in einem
beabstandeten parallen Bezug zueinander erstrecken und in
sechs koaxial angeordneten ringförmigen Reihen angeordnet
sind, wobei die Mittellinien jeder Lampe der entsprechenden
Ringanordnung in Kreisen liegen, die in einem radialen
Abstand zur axialen Mittellinie des Objektivgehäuses 12
liegen, wobei die radialen Abstände mit R1, R2, R3, R4, R5
und R6 bezeichnet sind. Diese Lampen L sind in ähnlicher
Weise wie die in Fig. 3 der oben erwähnten US-Patentschrift
5,690,417 beschriebenen befestigt, mit der Ausnahme, daß im
vorliegenden Fall sechs anstatt fünf kreisförmige Anordnungen
von Lampen innerhalb des Lampengehäuses 14 befestigt sind.
Wenn die Lampen unter Energiezufuhr geschaltet, das heißt
eingeschaltet werden, so lenken sie entlang in Abstand
angeordneter, paralleler Achsen zur inneren reflektierenden
Oberfläche des Reflektors 20 Lichtstrahlen nach unten. Die
hier beschriebenen Lampen L sind so ausgelegt, daß sie durch
ein Steuerungssystem ähnlich dem in der US-Patentschrift
5,690,417 beschriebenen selektiv eingeschaltet werden können,
wie es im Folgenden nur knapp erwähnt wird, wobei zur
Erläuterung von weiteren Einzelheiten auf die erwähnte US-
Patentschrift 5,690,417 und eine entsprechende deutsche
Nachanmeldung verwiesen wird.
Unter erneuter Bezugnahme auf Fig. 2 wird bemerkt, daß die
Lampen L zusätzlich zur Montage innerhalb des Lampengehäuses
14 in Kreisringen, die gleichen Abstand zueinander haben,
zusätzlich in acht gleichwinklige Sektoren aufgeteilt werden
können, die in Fig. 2 als S1 bis S8 bezeichnet sind. Wie im
Falle der im 417-US-Patent (abgekürzt) können die Lampen in
jedem dieser Sektoren selektiv eingeschaltet werden, so daß
eine Erhellung durch die Lichtquellen aus verschiedenen
Richtungen selektiv auf ein Werkstück W, das geprüft werden
soll, gerichtet werden kann. Wie beispielsweise in Fig. 3
gezeigt, werden die Lampen im Sektor S1 durch sechs
verschiedene Schaltkreise gesteuert, die mit S1-1 bis S1-6
bezeichnet sind, wobei jeder dieser sechs verschiedenen
Schaltkreise über einen von Schaltern R1S1 bis R6S1 mit einer
in Fig. 3 mit PS bezeichneten Stromquelle verbunden sind.
Wann immer einer der normalerweise offenen Schalter R1S1 bis
R6S1 geschlossen ist, wird dem zugeordneten Schaltkreis S1-1
bis S1-6 Energie zugeführt, wobei die zugeordneten Lampen L
eingeschaltet werden, wobei im Falle des Schaltkreises S1-1
die zwei Lampen des Sektors S1 eingeschaltet werden, die im
Abstand R1 von der Achse des Gehäuses 12 angeordnet sind, und
wobei die sieben Lampen des Sektors S1, die in der Entfernung
R6 von der Achse des Objektivgehäuses 12 angeordnet sind,
eingeschaltet werden, wenn der Schaltkreis S1-6 unter
Energiezufuhr gesetzt wird. Obwohl die Fig. 3 in Verbindung
mit lediglich dem Sektor S1 der Lampen erklärt wurde, wie in
Fig. 2 gezeigt ist, so ist es klar, daß sieben ähnliche
derartige Schaltkreise für eine selektive Energiezufuhr an
die Lampen in jedem der sieben verbleibenden Sektoren S2-S8
eingesetzt werden.
In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 30 beispielsweise
allgemein einen Mikroprozessor/Controller, der für die
selektive Energiezufuhr zu einer ausgewählten Lampengruppe in
jedem der Sektoren S1-S8 eingesetzt werden kann. Dieser
Controller, der im wesentlichen ähnlich dem in Fig. 6 des
oben erwähnten 417-Us-Patentes ist, enthält Schalter SS1 bis
SS8 für die selektive Betätigung oder Auswahl eines
bestimmten Sektors von Lampen L, sowie Schalter SR1 und SR6,
von denen jeder mit einem der sechs Kreisringe von Lampen
assoziiert ist, vom radial innersten, der durch den Schalter
SR1 gesteuert wird, bis zum radial äußersten, der durch den
Schalter SR5 gesteuert wird. Auf diese Weise sendet ein
selektives Schließen einer der Schalter SS1 bis SS8 ein
Signal zur Schaltmatrix 30, das angibt, welcher Lampensektor
für das Einschalten ausgewählt wurde; und dann verursacht das
Schließen eines oder von mehreren der Schalter SR1 bis SR6
ein entsprechenden Schließen einer der zugeordneten Schalter
R1S1 bis R6S1 und das nachfolgende Einschalten der damit
verbundenen Lampen. Dieser Vorgang ist ähnlich dem, wie er
durch den Mikroprozessor-Controller bewirkt wird, wie er im
oben beschriebenen 417-US-Patent enthalten ist. Darüberhinaus
ist der hier in Fig. 4 als IC bezeichnete Schaltkreis
ähnlich dem im 417-US-Patent beschriebenen, so daß der IC-
Schaltkreis durch den Controller von Fig. 4 gesteuert werden
kann, um als globale Intensitätssteuerung zu funktionieren,
so daß die Gesamtintensität der durch die Lampen L erzeugten
Beleuchtung nach Wunsch gesteuert werden kann.
Aus dem Vorhergehenden geht hervor, daß die vorliegende
Erfindung eine verbesserte Version des im US-Patent 5,690,417
beschriebenen Controllers vorsieht, da der Reflektor 20 in
Kombination mit den Lampen L ermöglicht, daß zahlreiche
Lichtstrahlen mit verschiedenen Einfallswinkeln auf das zu
prüfende Werkstück W gelenkt werden können. Wie
beispielsweise in Fig. 1 gezeigt, reflektiert das durch die
Lampen L im äußersten Ring (R6) emittierte Licht
Lichtstrahlen mit einem Einfallswinkel von etwa 40°, während
die Einfallwinkel für diejenigen Lampen, die in den radial
zum Objektivgehäuse 12 näheren Ringen montiert sind,
erheblich ansteigen. Beispielsweise ist mit Bezug auf die
Lampen im Ring R4 gezeigt, daß ihre reflektierten
Lichtstrahlen unter einem Einfallswinkel von etwa 60° auf das
Werkstück W gelenkt werden. Andererseits sind die
Einfallswinkel für die Lampen im Ring R2 etwa 90°, während
für die radial innersten Lampen im Ring R1 ihre reflektierten
Lichtstrahlen unter einem Einfallswinkel über 90° auf das
Werkstück W gelenkt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel
liegt, wie in Fig. 1 gezeigt, die Objektebene, die durch die
Linie P dargestellt ist, in einer Ebene normal zur
Mittellinie des Reflektors 20 und ist oberhalb des unteren
oberen Endes 26 des Reflektors 20 angeordnet. Bei diesem
Aufbau ist es möglich, daß sich das Werkstück W durch das
offene untere Ende 26 des Reflektors 20 und in den
Zentrumsbereich des Reflektors erstreckt, wobei es von der
Beleuchtung umgeben ist, die von der Innenfläche des
Reflektors reflektiert wird. Bei dieser Konstruktion lenken
die Lichtstrahlen, die unter einem Winkel größer als 90° auf
das Werkstück W reflektiert werden, im wesentlichen Licht von
unterhalb der Objektebene leicht nach oben, was bei
bestimmten Fällen besonders gut zur Prüfung eines Werkstückes
W von ungewöhnlicher Form geeignet sein kann.
Es wird weiterhin verständlich, daß der Oberflächenbeleuchter
10 und/oder das Auflager 16 für eine axiale Relativbewegung
zueinander montiert sind, um dabei die Entfernung zwischen
der oberen Fläche des Auflagers 16 und dem offenen unteren
Ende 26 des Reflektors selektiv zu erhöhen oder zu
erniedrigen. Es wird weiterhin verständlich, daß der
Abschnitt des Parabolspiegels, der weggelassen wurde, um das
offene untere Ende 26 desselben zu bilden, bei Wunsch
vergrößert werden kann, um die Größe der im unteren Ende des
Reflektors gebildeten kreisförmigen Öffnung zu erhöhen. In
der Praxis könnte man das untere offene Ende des Reflektors
20 über die Objektebene P anheben, um einen größeren
Arbeitsabstand oder einen Freiraum durch das Vorsehen einer
Öffnung von größerem Durchmesser am unteren Ende des
Reflektors 20 zu schaffen.
Aus dem Vorhergehenden wird deutlich, daß die vorliegende
Erfindung eine relativ einfache und preisgünstige Möglichkeit
zum Erzeugen eines programmierbaren Intensiv-
Oberflächenbeleuchters darstellt, wobei in Kombination
kreisförmige Anordnungen von Kollimator-Lichtquellen, ein
entfernbarer Parabol-Reflektor zum Lenken der Kollimator-
Lichtstrahlen auf ein Prüf-Werkstück und bei Einfallswinkeln
im Bereich von etwa 45° bis über 90° hinaus vorgesehen sind.
Der Reflektor 20 kann auf Wunsch mit der Unterseite eines
Lampengehäuses 14 auf übliche Weise außer durch Klemmen 23
beispielsweise auch durch eine Magnetkopplung oder eine
Schraubenverbindung befestigt werden. Während diese Erfindung
darüberhinaus im Detail nur durch einige bestimmte
Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben wurde, ist
es klar, daß diese Anmeldung auch solche Modifizierungen
erfassen soll, die dem Kenntnisstand eines Fachmannes
entsprechen, oder in den Schutzbereich der beiliegenden
Ansprüche fallen.
Claims (11)
1. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter (10) mit
einem Objektivgehäuse (12), das eine axiale Durchgangsbohrung
aufweist, welche ein Objektivsystem enthält, das durch die
Öffnung vorsteht, wobei das Bild eines beleuchteten Objektes
(W) in einer bestimmten Lage jenseits eines Endes des
Objektivgehäuses angeordnet ist, wobei ein Lampengehäuse (14)
das Objektivgehäuse umgibt, das an einem Ende eine zentrale
Öffnung aufweist, die koaxial zur genannten axialen Bohrung
des Objektivgehäuses ist, und wobei eine Anzahl von
Kollimator-Lichtquellen (L) im Lampengehäuse (14) in
beabstandeter Beziehung zueinander stehen und so betreibbar
sind, daß sie durch die zentrale Öffnung und gegen das Objekt
(W) eine Anzahl von beabstandeten, parallelen Kollimator-
Lichtstrahlen lenken, wobei die Lampen in radial
beabstandeten Kreisanordnungen koaxial zu axialen Bohren
angeordnet sind,
gekennzeichnet durch einen Hohl-Reflektor (20), der zwischen
Lampengehäuse (14) und Objekt (W) angeordnet ist, an dessen
einem Ende (22) eine erste Öffnung vorgesehen ist, die
koaxial um die zentrale Öffnung innerhalb des Lampengehäuses
(14) aufsitzt, und in dessen gegenüberliegendem Ende (26)
eine zweite Öffnung koaxial zur ersten Öffnung und gegenüber
dem Objekt (W) angeordnet ist, wobei im Reflektor (20) eine
innere parabolförmige reflektierende Fläche gebildet ist, die
sich koaxial zwischen der ersten und zweiten Öffnung
innerhalb des Reflektors erstreckt und so betreibbar ist, daß
die reflektierende Oberfläche Licht von den Kollimator-
Lichtstrahlen zum Objekt reflektiert.
2. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierende
Oberfläche so betreibbar ist, um das reflektierte Licht der
Lichtstrahlen zu einem Brennpunkt zu lenken, der in einer
Objektebene (P) liegt, die sich normal zur gemeinsamen Achse
der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung erstreckt und an
die zweite Öffnung am gegenüberliegenden Ende (26) des
Reflektors angrenzt.
3. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt des
Objektes (W) durch die dort vorgesehene zweite Öffnung und
über die Objektebene (P) hinaus vorsteht.
4. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierende
Oberfläche so betreibbar ist, um reflektierte Lichtstrahlen
unter Einfallswinkeln im Bereich von 40° bis über 90° hinaus
auf den genannten Abschnitt des Objektes zu lenken.
5. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Einrichtungen (23),
um das eine Ende (22) des Reflektors mit dem einen Endes des
Lampengehäuses (14) um dessen zentrale Öffnung herum lösbar
zu befestigen.
6. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor so
betreibbar ist, um die ringförmigen Anordnungen der
Kollimator-Lichtstrahlen unter entsprechend unterschiedlichen
Einfallswinkeln gegen das Objekt zu reflektieren.
7. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfallswinkel im
Bereich zwischen 40° bis über 90° hinaus liegen.
8. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 1, gekennzeichnet durch Steuereinrichtungen (30) für
die selektive Energiezufuhr an die Lichtquellen (L), um die
Menge und die Ausrichtung des Lichtes zu steuern, das von der
genannten parabolförmigen reflektierenden Oberfläche zum
Objekt reflektiert wird.
9. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (L)
in radial beabstandeten Kreisanordnungen angeordnet sind,
welche das Objektivgehäuse (12) umgeben, und daß die
Steuereinrichtung eine Anzahl von elektrischen Schaltkreisen
(S1-1-S-6) enthält, von denen jeder eine bestimmte Anzahl von
daran angrenzenden Lichtquellen in jeder der Kreisanordnungen
enthält, wobei jeder der Schaltkreise eine Schalteinrichtung
(R1S1-R6S1) enthält, die selektiv betreibbar ist, um
Lichtquellen in einer oder in mehreren dieser Ringanordnungen
von Lichtquellen unter Energiezufuhr zu setzen, wodurch eine
aneinander angrenzende Anzahl von Lichtquellen gesteuert
wird, und daß eine bestimmte Anzahl von angrenzenden
Lichtquellen in jeder Ringanordnung durch einen
entsprechenden Schaltkreis gesteuert wird, der progressiv von
einer Minimalanzahl für den radial innersten Ring (R1) bis zu
einer Maximalanzahl für den radial äußersten Ring (R6)
progressiv ansteigt.
10. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die parabolförmige
Oberfläche des Reflektors (20) reflektiertes Licht der
Strahlen gegen einen Brennpunkt lenkt, der zwischen den Enden
des Reflektors an der gemeinsamen Achse der ersten und der
zweiten Öffnung liegt.
11. Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter nach
Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennpunkt in
einer Objektebene (P) liegt, die sich normal zur gemeinsamen
Achse im Anschluß an das gegenüberliegende Ende (26) des
Reflektors erstreckt.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19904899A1 true DE19904899A1 (de) | 1999-12-16 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904899A Withdrawn DE19904899A1 (de) | 1998-06-10 | 1999-02-06 | Programmierbarer Intensiv-Oberflächenbeleuchter für Videoprüfanlagen |
Country Status (4)
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