DE19905738A1 - Sucherprisma - Google Patents

Sucherprisma

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DE19905738A1
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Masao Shoji
Katsuhiro Ohtake
Osamu Inaba
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Fuji Photo Optical Co Ltd
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Sucherprisma, das in der Lage ist, eine gewisse im Sucher dargestellte bzw. sichtbare Information (Sucherinformation), wie beispielsweise eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung, mit Hilfe von extrem schmalen Linien zu erzeugen. Insbesondere ist das Sucherprisma zwischen einer Objektivlinse und einer Okularlinse angeordnet und so ausgelegt, daß ein Objektbild unter einer Bedingung zu einem Kamerabenutzer durchgelassen wird, bei der eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung auf bzw. mit einem Fotoobjektbild überlagert werden. Das Prisma besteht insbesondere aus einem Kunststoff bzw. Kunstharz, wobei ein Abschnitt mit einer Schulter auf einer Oberfläche des Prismas ausgebildet ist, aus der das Objektlicht während eines Fotografiervorgangs austreten kann, um auf diese Weise eine gewisse Sucherinformation zu erzeugen, wie beispielsweise eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Sucherprisma nach Anspruch 1, das in einer Kamera verwendet wird, und betrifft insbesondere ein Sucherprisma, das mit einem mit einer Schulter bzw. einem mit einem Vorsprung versehenen Abschnitt ausgestattet ist, so daß eingeritzte bzw. vertiefte Linien innerhalb des Suchers ausgebildet werden können.
Für gewöhnlich wird der Sucher einer Kamera in sich selbst mit einer gewissen im Sucher befindlichen bzw. dort angezeigten Information (nachfolgend Sucherinformation) ausgebildet, wie beispielsweise mit Autofokus-Zielmarkierungen und Nahbereichs- Korrekturmarkierungen, und solche Markierungen werden mit Hilfe von speziellen Linien ausgebildet, die auf diesem an vorbestimmten Positionen auf der Oberfläche eines bestimmten scheibenähnlichen Elements eingeritzt bzw. eingraviert sind. Als weithin eingesetzte Maßnahme zum Ausbilden einer solchen Sucherinformation wurde in dem japanischen Patent Nr. 2629690 offenbart und gelehrt, daß die gewünschten eingeritzten bzw. eingravierten Linien unmittelbar auf eine Glasplatte, eine sog. Faden­ kreuzplatte bzw. Retikul, mit Hilfe eines Ätzverfahrens eingeritzt bzw. eingraviert werden können.
Weil die eingeritzten Linien auf der Glasplatte mit Hilfe eines Ätzverfahrens ausgebildet werden, während gleichzeitig Licht durch diese hindurch gelangt, würden jedoch unter den zuvor beschriebenen Bedingungen gewisse Probleme auftreten, die mit der Tiefe der Ätzbehandlung zusammenhängen. Wenn nämlich Licht durch diese hindurch gelangt, wird die Reflektivität auf der Oberfläche der Glasplatte von der Reflektivität am Boden der geätzten Abschnitte abweichen. Als Folge wird es so aussehen, als ob aus jeder eingeritzten Linie zwei eingeritzte Linien geworden wären, was nicht erwünscht wäre.
Um das zuvor genannte Problem zu lösen, hat die japanische Offenlegungsschrift 5- 22890 ein verbessertes Sucherprisma offenbart, bei dem die Querschnitte bzw. Profile von konvexen Abschnitten und konkaven Abschnitten halbkreisförmig sind und die Oberflächen der konvexen und konkaven Abschnitte so ausgebildet worden sind, daß sie eine Lichtstreustruktur aufweisen.
Wenn die Profile von konvexen Abschnitten und konkaven Abschnitten jedoch in insgesamt halbkreisförmigen Formen ausgebildet werden, wird ein korrespondierendes Herstellungsverfahren zu komplex und somit die Herstellungskosten zu hoch sein.
Falls die Profile der konvexen Abschnitte und der konkaven Abschnitte im wesentlichen kreisförmig sind und falls die im wesentlichen kreisförmigen Abschnitte mit Hilfe von Linien angedeutet werden, ist es außerdem schwierig, das Problem zu vermeiden, daß die Breite der Linien groß wird.
Deshalb ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Sucherprisma zu schaffen, bei dem die vertieften Linien unmittelbar auf einem Prisma ausgebildet sind und bei dem die vertieften Linien eine geringere Breite aufweisen können, so daß dieses mit geringeren Kosten hergestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch ein Prisma nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiter­ bildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Um diese Aufgabe zu lösen, wird erfindungsgemäß ein Sucherprisma geschaffen, das zwischen einer Objektivlinse bzw. einem Objektiv und einer Okularlinse bzw. einem Okular angeordnet und ausgelegt ist, um ein Objektbild zu einem Kamerabenutzer unter einer Bedingung durchzulassen bzw. weiterzuleiten, bei der eine Autofokus-Zielmarkie­ rung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung auf bzw. mit einem Foto-Objekt­ bild überlagert werden. Ein erfindungsgemäßes Sucherprisma ist dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Prisma aus einem Kunststoff bzw. Kunstharz hergestellt ist und daß ein Abschnitt mit einem Ansatz bzw. einer Schulter auf einer Oberfläche des Prismas ausgebildet ist, aus der das Objektlicht während eines Fotografiervorgangs austreten kann, um auf diese Weise eine Sucherinformation, wie beispielsweise eine Autofokus- Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung, auszubilden.
Außerdem befindet sich der Abschnitt mit der Schulter bzw. dem Ansatz, der auf der einen Oberfläche des zuvor genannten Prismas ausgebildet ist, in einem Bereich von 0,001-0,5 mm relativ zu der einen Oberfläche des Prismas, von der das Objektlicht während eines Fotografiervorgangs austreten kann. Außerdem ist es zweckmäßig, daß ein Vertiefungsabschnitt oder ein konvexer Abschnitt auf der zuvor genannten einen Oberfläche des Prismas aufgrund der Ausbildung des zuvor genannten Schulterabschnit­ tes ausgebildet ist.
Erfindungsgemäß ist es möglich, Sucherinformation, wie beispielsweise eine Autofokus- Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung, zu erzeugen, indem Vertierungslinien auf dem Prisma unmittelbar ausgebildet werden. Wenn man in den Sucher blickt, ist es außerdem möglich, daß die Linien der Sucherinformation, wie beispielsweise eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmar­ kierung, so wahrgenommen werden können, als hätten sie eine extrem geringe Breite.
Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in beispielhafter Weise und unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben, wobei
Fig. 1 eine Ansicht ist, die schematisch eine Suchervorrichtung darstellt, die ein erfindungsgemäß hergestelltes Prisma umfaßt.
Fig. 1 zeigt eine Darstellung, die schematisch eine Suchervorrichtung darstellt, die ein gemäß der vorliegenden Erfindung hergestelltes Prisma umfaßt.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt die Suchervorrichtung 2 ein Sucherprisma (Dach- bzw. Dreieckprisma) 1, das gemäß der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist. Ein Fotoob­ jektlicht, das durch ein mehrere Objektivlinsen umfassendes Objektivlinsensystem 3 gelangt ist, wird mit Hilfe des Prismas (Dach- bzw. Dreieckprisma) 1 der Suchervor­ richtung in seiner Richtung umgelenkt, so daß das Licht auf ein Prisma 4 einfällt. Nachdem es mehrere Male in dem Prisma reflektiert wurde, kann sich das Licht weiter durch eine Okularlinse 5 ausbreiten.
Zwischen dem Prisma 1 und dem Prisma 4 ist eine Sucherrahmenscheibe bzw. -platte 8 vorgesehen. Eine solche Sucherrahmenscheibe 8 ist insbesondere integral mit einem Sucherrahmenkörper 6 in der Nähe des Prismas 4 ausgebildet und besitzt einen freien Raum bzw. Durchgang 7 in seiner Mitte. Außerdem befindet sich auf jeder Seite des freien Raums 7 ein Stift 9, der als Vorsprung auf der Sucherahmenscheibe 8 an­ gebracht ist.
Die zwei als Vorsprünge auf der Sucherrahmenscheibe 8 vorgesehenen Stifte 9 können sich durch die Löcher hindurch erstrecken, die auf einem Sehfeldrahmen 10 in der Nahe seines Randes ausgebildet sind. Ein solcher Sehfeldrahmen 10 besitzt in seiner Mitte einen freien Raum bzw. Durchgang 11. Auf diese Weise kann der Sehfeldrahmen 10 mit Hilfe der zwei Stifte 9 in seiner Position fixiert werden.
Außerdem ist zwischen der Sucherrahmenscheibe 8 (die integral mit dem zuvor genann­ ten Sucherrahmenkörper 6 ausgebildet ist) und dem Sehfeldrahmen 10 eine Bildgrößen­ änderungsmaske 12 vorgesehen. Insbesondere umfaßt eine solche Bildgrößenänderungs­ maske 12 eine Anzahl von Elementen, die einen freien Raum bzw. Durchgang 13 in deren Mitte ausbilden, der in seiner Größe veränderbar ist.
Alle Elemente dieser Bildgrößenänderungsmaske 12 können aufgrund der zwei Stifte 9 in ihren Positionen fix sein. Eine Bildgröße, das heißt die Größe des freien Raums 13 in der Mitte der Maske 12, kann mit Hilfe eines Betätigungsglieds (nicht gezeigt) geändert werden.
In der Tat ist die Bildgrößenänderungsmaske 12 so ausgebildet, daß der freie Raum 13, durch den das Licht hindurch gelangt, eine quadrat- oder rechteckförmige Konfiguration hat und in seiner Größe zwischen einer Standardgröße (C), einer Hochformatgröße (H) und einer Panoramagröße (P) geändert werden kann (wie dies in der japanischen Offenlegungsschrift Nr. 6-82882 offenbart ist).
Wenn die Sucherrahmenscheibe 8, die Bildgrößenänderungsmaske 12 und der Seh­ feldrahmen 10 in der in Fig. 1 gezeigten Art und Weise zusammengefügt sind, sind der zentrale freie Raum 7 der Sucherrahmenscheibe 8 und der zentrale freie Raum 11 des Sehfeldrahmens 10 in ihren Größen fest, ist jedoch der zentrale freie Raum 13 der Bildgrößenänderungsmaske 12 in seiner Größe veränderlich. Auf der anderen Seite wird selbst dann, wenn der zentrale freie Raum 13 der Bildgrößenänderungsmaske 12 zwischen einer Standardgröße (C), einer Hochformatgröße (H) und einer Panoramagröße (P) geändert werden kann, der zentrale freie Raum 13 niemals auf eine Größe geändert werden können, die größer ist als die des freien Raums 7 der Sucherrahmenscheibe 8.
Außerdem ist das zuvor genannte Prisma (Dach- bzw. Dreieckprisma) 1 aus einem Kunststoff bzw. Kunstharz hergestellt. Unterdessen ist, wie dies in der vergrößerten Ansicht in Fig. 1 gezeigt ist, ein Vertiefungsabschnitt 14 auf einer Oberfläche des Dreieckprismas 1 ausgebildet, und zwar auf der einen Oberfläche, die der Prismaober­ fläche 4 gegenüberliegt. Insbesondere bildet der Vertiefungsabschnitt 14 eine Schulter bzw. einen Ansatz a aus, der sich in dem Bereich von 0,001-0,5 mm befindet.
Als Verfahren zur Ausbildung des Vertiefungsabschnitts 14 auf dem Kunststoffprisma (Dreieckprisma) 1 ist es möglich, daß ein Schulter- bzw. Ansatzabschnitt auf der Oberfläche einer Metallform ausgebildet ist, wenn das Prisma 1 formgepreßt bzw. ausgebildet wird, um diese in eine Schulter a auf der Oberfläche des Prismas (Dreieck­ prisma) 1 zu übertragen. Alternativ ist es möglich, durch Verwendung einer Metallform, die eine umgekehrte V-Form aufweist, ein Prisma (Dreieckprisma) 1 auszubilden, das einen Vertiefungsabschnitt 14 aufweist.
Unter der Annahme, daß eine Schulter a auf der Oberfläche des Prismas (Dreieck­ prisma) 1 ausgebildet ist, ist es auf der anderen Seite nicht unbedingt erforderlich, einen Vertiefungsabschnitt 14 auszubilden; in der Tat ist es auch möglich, statt dessen einen konvexen Abschnitt auszubilden. Deshalb ist es bei einem Verfahren, wenn gerade das Prisma (Dreieckprisma) 1 unter Verwendung eines Kunststoffs ausgebildet wird, möglich, eine Metallform zu verwenden, die einen konvexen Abschnitt aufweist, der einem Vertiefungsabschnitt entspricht, der auf einer Oberfläche des Prismas (Dreieck­ prisma) 1 ausgebildet werden soll; alternativ ist es möglich, eine Metallform zu verwen­ den, die einen konkaven Abschnitt besitzt, der einem konvexen Abschnitt entspricht, der auf der genannten einen Oberfläche des Prismas (Dreieckprisma) 1 während des Form­ preßverfahrens ausgebildet werden soll.
Wird eine Suchervorrichtung eingesetzt, die das Prisma (Dreieckprisma) 1 umfaßt, das die zuvor beschriebene Konfiguration besitzt, so kann das Fotoobjektlicht durch ein Objektivlinsensystem 3 hindurchgelangen, das eine Anzahl von Objektivlinsen umfaßt. Wenn das Licht am Prisma (Dreieckprisma) 1 angelangt, das erfindungsgemäß her­ gestellt ist, wird die Ausbreitungsrichtung des Lichts geändert und wird das Licht das Prisma (Dreieckprisma) 1 verlassen und außerdem den zentralen freien Raum 11 des Sehfeldrahmens 10, den zentralen freien Raum 13 der Bildgrößenänderungsmaske 12 und den zentralen freien Raum 7 der Sucherrahmenscheibe 8 durchlaufen. Anschließend wird das Licht in das Prisma 4 gelangen, wo seine Ausbreitungsrichtung geändert wird, und wird sich dann durch die Okularlinse 5 ausbreiten.
Blickt unter der zuvor beschriebenen Bedingung ein Benutzer in die Okularlinse 5, dann können diese Linien als Linien mit einer extrem geringen Breite wahrgenommen werden, weil der Vertiefungsabschnitt 14 auf der Lichtaustrittsoberfläche des Prismas (Dreieckprisma) 1 ausgebildet ist und weil die Ecklinien der Schulter des Vertiefungs­ abschnitts 14 ohne weiteres gesehen werden können.
Falls eine gewisse Sucherinformation, wie beispielsweise eine Autofokus-Zielmarkie­ rung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung, mit Hilfe des Vertiefungs­ abschnitts 14 erzeugt wird, ist es deshalb möglich, diese Markierungen mit Hilfe von Linien auszubilden, die eine extrem geringe Breite aufweisen. Selbst wenn die zuvor genannten Markierungen innerhalb des Bildes eines Fotoobjektivs positioniert werden, werden diese Markierungen auf diese Weise keine Hindernisse für irgendwie ausge­ bildete Bilder darstellen.
Bei Verwendung der zuvor beschriebenen Anordnung, die gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt wurde, kann eine gewünschte Vertiefung bzw. ein konvexer Ab­ schnitt während des Formpressens des Prismas integral auf dem Prisma (Dach- bzw. Dreieckprisma) ausgebildet werden, so daß dieses nunmehr ohne weiteres hergestellt werden kann. Weil die Ecklinien der Schulter eindeutig erkannt werden können, wenn man in den Sucher blickt, und weil diese Ecklinien nur eine extrem geringe Breite besitzen, ist es außerdem möglich, sicherzustellen, daß diese Markierungen keine Hindernisse für irgendwie erzeugte Bilder von zu fotografierenden Objekten darstellen.
Zusammenfassend wurde ein Sucherprisma geschaffen, das in der Lage ist, im Sucher dargestellte Information, wie beispielsweise eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung, in Form von extrem schmalen Linien zu erzeugen. Insbesondere ist das Suchprisma zwischen einer Objektivlinse und einer Okularlinse angeordnet und ausgelegt, um ein Objektbild unter einer Bedingung zu einem Kamerabenutzer durchzulassen, bei der eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung auf einem Fotoobjektbild überlagert werden. Das Prisma ist insbesondere aus einem Kunststoff bzw. Kunstharz hergestellt, wobei ein Abschnitt mit einer Schulter bzw. einem Ansatz auf einer Oberfläche des Prismas ausgebildet ist, aus der das Objektlicht während eines Fotografiervorgangs austreten kann, wobei auf diese Weise eine gewisse Sucherinformation erzeugt wird, wie bei­ spielsweise eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkie­ rung.

Claims (4)

1. Sucherprisma, das zwischen einem Objektiv bzw. einer Objektivlinse (3) und einem Okular bzw. einer Okularlinse (5) angeordnet ist und das ausgelegt ist, um ein Objektbild zu einem Kamerabenutzer unter einer Bedingung hindurch zu lassen, bei der eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung auf einem Foto-Objektbild überlagert werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma (1) aus einem Kunststoff bzw. Kunstharz ausgebildet ist, wobei ein Abschnitt (14) mit einem Ansatz bzw. einer Schulter auf einer Oberfläche des Prismas (1) ausgebildet ist, aus der das Objektlicht während eines Fotografiervorgangs austreten kann, um auf diese Weise eine im Sucher angezeigte bzw. sichtbare Information zu erzeugen, beispiels­ weise eine Autofokus-Zielmarkierung und/oder eine Nahbereichs-Korrekturmarkierung.
2. Sucherprisma nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (14) mit der Schulter, der auf der einen Oberfläche des Prismas (1) ausgebildet ist, sich in einem Bereich von 0,001-0,5 mm relativ zu der einen Oberfläche des Prismas (1) befindet, aus der das Objektlicht während eines Fotografiervorgangs austreten kann.
3. Sucherprisma nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vertiefungsabschnitt auf der einen Oberfläche des Prismas (1) aufgrund der Ausbildung des Abschnittes (14) mit der Schulter ausgebildet ist.
4. Sucherprisma nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein konvexer Abschnitt auf der einen Oberfläche des Prismas (1) aufgrund der Ausbildung des Abschnittes (14) mit der Schulter ausgebildet ist.
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