DE19921418C2 - Vorrichtung zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten - Google Patents

Vorrichtung zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Vorrichtung ist aus der Europäischen Patentanmeldung EP 0 893 907 A1 bekannt. In dieser Patentanmeldung ist ein System zur Herstel­ lung von Bildern beschrieben, das auf einer digitalen Bildverarbeitung basiert. Einer digitalen Bilddaten-Aufbereitungseinrichtung werden die digitalen Bilddaten mehrerer Bilder zugeführt. Diese digitalen Bilddaten können auf unterschiedli­ chen Speichermedien, wie Diskette oder CD, abgespeichert sein. Die digitalen Bilddaten können von Lesemitteln der bekannten Vorrichtung gelesen werden. Des weiteren weist die bekannte Vorrichtung eine Abtasteinrichtung auf, mit der fotografische Filme abgetastet werden können. Der Bildinhalt dieser fotografi­ schen Filme wird in digitale Bilddaten gewandelt. Die erfaßten digitalen Bilddaten werden mehreren, die Bilddaten unterschiedlich verarbeitenden Steuermitteln zugeführt. Bei der bekannten Vorrichtung werden alle digitalen Bilddaten jeweils den gleichen Steuermitteln zugeführt. Mit diesen Steuermitteln soll insbesondere eine Bildverbesserung und eine Größenveränderung der Bilder erreicht werden. Bei der bekannten Vorrichtung sind die Steuermittel, die zum Aufbereiten der digitalen Bilddaten verwendet werden, seriell hintereinander geschaltet. Die digitalen Bilddaten der eingelesenen Bilder können daher mittels der Steuermittel immer nur sukzessive nacheinander aufgereitet werden.
Aus der EP 0 817 462 A2 ist eine Vorrichtung zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten bekannt, die mehrere Computer, Printer und sog. composite image forming apparatus enthält, die über ein Netzwerk miteinander verbunden werden können. Ein composite image forming apparatus kann u. a. eine Scanner- und eine Printerfunktion ausführen. Das Scannen von Bildinforma­ tionen erfolgt seitenweise. Die verschiedenen gescannten Seiten können anschließend in einem der composite image forming apparatus einer Bildver­ arbeitung unterzogen und anschließend in einem Speicher abgespeichert werden. Der Speicher speichert mehrere Seiten ab, die zuvor einer Bildverar­ beitung unterzogen wurden. In welchem der mehreren composite image forming apparatus eine Seite der Bildverarbeitung unterzogen wird, kann von einem sog. composite image forming manager vorgegeben werden. Die Auswahl erfolgt nach Auslastungskriterien, d. h. derjenige apparatus, der die geringste Auslastung hat, erhält die nächste, von irgendeinem der Computer angeforderte Seite, um die Bildverarbeitung auszuführen. Verarbeitete und in dem Speicher abgelegte Seiten werden dann von dem Speicher des jeweiligen composite image forming apparatus an das Netzwerk ausgegeben und an einen Netzwerk-Printer zum Ausgeben der Bildinformationen geschickt. Steuer­ mittel zum Verarbeiten von Bilddaten befinden sich ausschließlich in den composite image forming apparatus. Das Netzwerk dient nur dazu, einen composite image forming apparatus beispielsweise mit einem Printer zu verbinden. Jeder composite image forming apparatus für sich betrachtet enthält eine vollständige Bildverarbeitung zum Verarbeiten der von ihm gelesenen Bilddaten der einzelnen Seiten. Nur vollständig verarbeitete Bilddaten werden von den composite image forming apparatus an das Netzwerk ausgegeben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und effektive Aufbereitung von digitalen Bilddaten zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird gemäß der technischen Lehre des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß werden die von dem Empfangsmittel empfangenen Bilddaten, die von mehreren Bildern stammen, mittels eines Verteilmittels an die mehreren Steuermittel verteilt. Dadurch ist es vorteilhafterweise möglich, daß die mehreren Steuermittel unabhängig voneinander und gleichzeitig Bilddaten verarbeiten kön­ nen. Die Verarbeitung der Bilddaten mittels der mehreren Steuermittel kann da­ bei sowohl auf gleiche als auch auf unterschiedliche Weise erfolgen. Darüber hinaus ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung einen modularen Aufbau, so daß sie durch Einsetzen von jeweils mehr oder weniger Steuermitteln an be­ stimmte Voraussetzungen oder Anwendungen anpaßbar ist. Insbesondere bei einer parallelen Anordnung der mehreren Steuermittel kann eine höhere Ver­ arbeitungsleistung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei der Aufbereitung der Bilddaten erreicht werden.
Die Verteilung erfolgt bildweise. Das bedeutet, daß beispielsweise diejenigen digitalen Bilddaten, die Bildinformationen eines ersten Bildes enthalten, einem ersten Steuermittel und diejenigen digitalen Bilddaten, die Bildinformationen eines zweiten Bildes enthalten, einem zweiten Steuermittel zugewiesen werden.
Die Steuermittel enthalten jeweils mehrere unterschiedliche Verarbeitungsstufen, die in Reihe hintereinander geschaltet sind. Diese unterschiedlichen Verarbeitungsstufen können mit verschiedenen Verarbeitungsalgorithmen betrieben werden, so daß die von ihnen verarbeiteten digitalen Bilddaten jeweils einer unterschiedlichen Bearbeitung mittels der verschiedenen Verarbeitungsalgorithmen unterzogen werden. Dadurch wird die Modularität der erfindungsgemäßen Vorrichtung weiter erhöht und ihre Flexibilität verbessert. Darüber hinaus können die verschiedenen Verarbeitungsstufen besser an die von ihnen vorzunehmende Verarbeitung der digitalen Bilddaten angepaßt werden. Aufgrund der Reihenschaltung der unterschiedlichen Verarbeitungsstufen kann ebenfalls die Verarbeitungsleistung der erfindungsgemäßen Vorrichtung weiter erhöht werden. Es ist nämlich möglich, daß eine der Verarbeitungsstufen bereits mit der Verarbeitung der Bilddaten eines zweiten Bildes beginnt, sobald sie die Verarbeitung der Bilddaten eines ersten Bildes beendet und diese verarbeiteten Bilddaten an die ihr nachgeordnete Verarbeitungsstufe weitergegeben hat.
Mehrere der Steuermittel sind über ein Netzwerk miteinander verbunden. Dadurch können mehrere unterschiedliche Verarbeitungsstufen miteinander kombiniert werden, und zwar unabhängig davon, ob sie in einem oder in mehreren Steuermitteln vorhanden sind. Eine Verteilung der Bilddaten der verschiedenen Bilder über dieses Netzwerk an unterschiedliche Verarbeitungsstufen kann beispielsweise anhand von vorgegebenen Steuerinformationen oder anhand von Auslastungskriterien der verschiedenen Steuermittel durchgeführt werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält die Vorrichtung ein Zusammenführmittel, mit dem von mehreren Steuermitteln verarbeitete Bilddaten zusammengeführt werden können. Dadurch ist es möglich, die verarbeiteten Bilddaten von mehreren Bildern zu einem gemeinsamen Datenstrom zusam­ menzufassen, der an eine Übertragungsleitung ausgegeben werden kann. Über diese Übertragungsleitung können die digitalen Bilddaten der mehreren Bilder dann vorteilhafterweise zu einer digitalen Kopiereinrichtung übertragen werden, mit der fotografisches Material mittels der in den zuvor aufbereiteten digitalen Bilddaten enthaltenen Bildinformationen beschrieben wird. Ein solches Zusam­ menführmittel kann beispielsweise ein Multiplexer sein. Es ist auch möglich, die verarbeiteten Bilddaten zu mehreren Datenströmen zusammenzufassen, die dann über mehrere Übertragungsleitungen ausgebbar sind. Die Ausgabe der mehreren Datenströme kann dann beispielsweise getrennt voneinander an meh­ rere digitale Kopiereinrichtungen erfolgen.
Vor einer Übertragung der Bilddaten über das Netzwerk werden sie vorteilhafter­ weise komprimiert. Dadurch wird eine schnellere Übertragung der Bilddaten über das Netzwerk gewährleistet. Bei einer eventuell vorgesehenen Zwischenspeiche­ rung der Bilddaten wird darüber hinaus weniger Speicherkapazität benötigt.
In einer weiteren, besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung enthält die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Schnittstelle, über die die Vorrichtung mit einem weiteren Netzwerk, insbesondere einem öffentlich zugänglichen Netzwerk wie dem Internet, verbunden werden kann. Dadurch können auch private Nutzer oder zentrale öffentliche Stellen, wie beispielsweise Fotohändler, über dieses weitere Netzwerk aufzubereitende Bilddaten der erfindungsgemäßen Vorrichtung zuführen. Diese Bilddaten können dann mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung schnell und effektiv bearbeitet werden. Es ist vorteilhafterweise ebenfalls möglich, die aufbereiteten Bilddaten anschließend wieder über das weitere Netzwerk an den Absender zurückzusenden. Dieses Zurücksenden über das weitere Netzwerk kann zusätzlich und/oder alternativ zu einem Beschreiben von fotografischem Material mittels einer Kopiereinrichtung erfolgen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den abhängigen An­ sprüchen zu entnehmen. Im folgenden werden die Erfindung und ihre Vorteile anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten, bei der jedes Steuermittel mit einem eigenen Speicher zum Abrufen von Ver­ arbeitungsalgorithmen verbunden ist,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten, bei der die einzelnen Steuermittel auf einen gemeinsamen Speicher zugrei­ fen, in dem die jeweiligen Verarbeitungsalgorithmen abgelegt sind, und
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der die einzelnen Steuermittel mehrere Verarbeitungsstufen enthalten und die Steuermittel über ein Netzwerk miteinander verbunden sind.
Im folgenden werden für gleiche und gleichwirkende Elemente der Ausführungs­ beispiele durchweg gleiche Bezugszeichen verwendet.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten. Es ist ein fotografisches System 1 dargestellt, mit dem auf der Grundlage von in digitalen Bilddaten enthaltenen Bildinformationen Bilder hergestellt werden können. Die Bilder werden vorzugsweise auf Fotopapier hergestellt. Das fotogra­ fische System 1 enthält einen Demultiplexer 3, der sowohl zum Empfangen von digitalen Bilddaten als auch zum Verteilen der empfangenen Bilddaten dient.
Dazu weist der Demultiplexer 3 eine erste Schnittstelle 14 auf, die mit einem öffentlichen Netzwerk 11, wie beispielsweise dem Internet, verbunden ist. Der Demultiplexer 3 weist des weiteren eine zweite Schnittstelle 15 auf, über die er über eine Verbindungsleitung 6 mit einem Abtastmittel 2 verbunden ist. Das Ab­ tastmittel 2 dient zum Abtasten von fotografischen Bildvorlagen, wie beispiels­ weise fotografischem Film. Das Abtastmittel 2 erzeugt digitale Bilddaten entspre­ chend der in den abgetasteten fotografischen Bildvorlagen enthaltenen Bild­ informationen. Über die erste Schnittstelle 14 können dem fotografischen Sy­ stem 1 über das Internet digitale Bilddaten geliefert werden. Es ist daher mög­ lich, daß beispielsweise Privatpersonen oder auch Fotohändler über das Inter­ net 11 Bilddaten in das fotografische System 1 einspeisen. Neben den beiden Schnittstellen 14 und 15 können das fotografische System 1 und sein Demulti­ plexer 3 weitere Schnittstellen (nicht dargestellt) aufweisen, über die digitale Bilddaten von anderen Medien zugeführt werden können. Solche anderen Me­ dien können zum Beispiel CD-ROMs, herkömmliche Disketten oder Chipkarten sein.
Der Demultiplexer 3 ist mit einer Vielzahl von Steuermitteln SV1, . . ., SVX, . . ., SVN verbunden, die zum Verarbeiten von digitalen Bilddaten dienen. Die Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN wiederum sind mit einem Multi­ plexer 4 verbunden, der zum Zusammenführen der von den Steuermitteln SV1, . . ., SVX, . . ., SVN verarbeiteten digitalen Bilddaten dient. Über eine zweite Verbindungsleitung 7 ist der Multiplexer 4 mit einem digitalen Belichtungsmittel 5 verbunden. Das digitale Belichtungsmittel 5 dient zum Belichten des Fotopapiers. Das Belichtungsmittel 5 kann beispielsweise ein Laserbelichter sein, der drei Laserstrahlen in den Hauptfarben Rot, Grün und Blau emittiert, die entsprechend der auf das Fotopapier aufzubelichtenden Bildinformationen moduliert sind. Es sind jedoch auch andere bekannte Technologien, wie z. B. Digital Micromirror Devices, DMD, oder Liquid Cristal Displays, LCD, als Belichtungsmittel 5 ver­ wendbar.
Die Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN dienen zum Verarbeiten der ihnen zuge­ führten digitalen Bilddaten mittels vorgegebener bestimmter Verarbeitungsalgo­ rithmen. Dazu sind die Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN mit Speichern SP1, . . ., SPX, . . ., SPN verbunden. Jedes Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN ist mit einem der Speicher SP1, . . ., SPX, . . ., SPN verbunden. Die Speicher SP1, . . ., SPX, . . ., SPN enthalten Verarbeitungsalgorithmen, die von dem jewei­ ligen Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN, mit dem sie verbunden sind, abgerufen werden können. Die Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN des fotografischen Sy­ stems 1 sind parallel zwischen dem Demultiplexer 3 und dem Multiplexer 4 an­ geordnet. Die Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN können mittels der in den Speichern SP1, . . . SPX, . . ., SPN abgespeicherten Verarbeitungsalgorithmen die zugeführten digitalen Bilddaten unterschiedlichen oder jeweils gleichen Verarbei­ tungsprozessen unterwerfen. Solche Verarbeitungsprozesse dienen beispiels­ weise der Bildverbesserung und der Anpassung der Bildinformation an die Eigenschaften des Belichtungsmittels 5. Die Verarbeitungsprozesse können bei­ spielsweise eine sogenannte unscharfe Maskierung der darzustellenden Bild­ information, eine Korrektur von Unter- oder Überbelichtung, eine Korrektur von Unschärfen, eine Korrektur von bei Blitzlichtaufnahmen entstehenden roten Augen und/oder eine Bildvergrößerung umfassen. Die Verarbeitungsprozesse, die von den Steuermitteln SV1, . . ., SVX, . . ., SVN durchgeführt werden, können je nach Anwendungsfall sowohl für jedes Steuermittel gleich als auch unterschied­ lich sein. Die Anzahl der Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN kann vom jeweiligen Anwendungsfall abhängen. Sie ist insbesondere abhängig von der gewünschten Kopierleistung des fotografischen Systems 1, der Auflösung der Abtasteinrich­ tung 2, der Auflösung des Belichtungsmittels 5, dem Kopierformat des Fotopa­ piers, auf das belichtet werden soll, oder der Anzahl und Art der gewünschten Verarbeitungsprozesse.
Die dem Demultiplexer 3 zugeführten digitalen Bilddaten, die von mehreren Bildern stammen, werden auf die mehreren Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN verteilt. Dieses Verteilen erfolgt bildweise und wird durch den Demultiplexer 3 gewährleistet. Der Demultiplexer 3 kann dazu mit einem weiteren Steuermittel (nicht dargestellt) verbunden sein, das das bildweise Verteilen überwacht und kontrolliert.
Das hier näher ausgeführte, bildweise Verteilen kann z. B. auf folgende Weise erfolgen: Von dem Abtastmittel 2 werden die Negative mehrerer Bilder abgeta­ stet, unter anderem diejenigen der Bilder j, j + 1 und j + 2. Die bei dem Abtasten erzeugten digitalen Bilddaten der Bilder j, j + 1 und j + 2 werden in einem Daten­ strom nacheinander von dem Demultiplexer 3 an der Schnittstelle 15 empfangen. Die Zuordnung der empfangenen Bilddaten zu den Bildern j, j + 1 und j + 2 wird durch den Demultiplexer 3 oder das eventuell mit diesem verbundene weitere Steuermittel erkannt. Die Bilddaten des Bildes j werden anschließend mittels des Demultiplexers 3 an das erste Steuermittel SV1, die Bilddaten des Bildes j + 1 an das zweite Steuermittel SV2 und die Bilddaten des Bildes j + 2 an das dritte Steuermittel SV3 verteilt. Die drei Steuermittel SV1, SV2 und SV3 verarbeiten daraufhin die an sie verteilten Bilddaten der Bilder j, j + 1 bzw. j + 2 entsprechend der Verarbeitungsalgorithmen der Speicher SP1, SP2 bzw. SP3, an die sie an­ geschlossen sind.
Nachdem die jeweiligen Steuermittel SV1, SV2 und SV3 die Bilddaten der Bilder j, j + 1 und j + 2 verarbeitet haben, leiten sie die verarbeiteten Bilddaten an den Multiplexer 4 weiter. Dieses Weiterleiten muß nicht in der gleichen Reihenfolge geschehen, wie das Verteilen der Bilddaten der Bilder durch den Demultiplexer 3 an die Steuermittel SV1, SV2 und SV. Es ist aber vorteilhaft, diese Reihenfolge einzuhalten, da die durch das fotografische System 1 hergestellten Papierbilder bei der Ausgabe der fertigen Papierbilder nach dem Belichten die gleiche Rei­ henfolge haben sollen, wie die auf dem abgetasteten Film vorhandenen Bildvor­ lagen oder die beispielsweise über das Internet 11 empfangenen Bilder.
Der Multiplexer 4 empfängt die Bilddaten und führt sie zu einem Datenstrom zusammen, der die verarbeiteten Bilddaten der Bilder j, j + 1 und j + 2 enthält. Der Multiplexer 4 dient zum Ausgeben der durch die Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN verarbeiteten Bilddaten. Dieses Ausgeben kann über die zweite Verbindungsleitung 7 an das digitale Belichtungsmittel 5 erfolgen. Der Multiplexer 4 enthält eine Schnittstelle zu dem Internet 11, so daß die von den Verarbeitungsstufen der Steuermittel verarbeiteten Bilddaten über eine dritte Verbindungsleitung 13 an das Internet 11 ausgegeben werden können. Es ist daher möglich, die von dem fotografischen System 1 aufbereiteten Bilddaten direkt über das Internet 11 einem bestimmten Adressaten, der beispielsweise eine Privatperson oder aber auch ein Fotohändler sein kann, zuzustellen. Die Übermittlung der aufbereiteten Bilddaten über das Internet 11 kann alternativ oder zusätzlich zu dem Aufbelichten der in den Bilddaten enthaltenen Bildinfor­ mationen auf Fotopapier erfolgen. Es ist ebenfalls möglich, die aufbereiteten digi­ talen Bilddaten auf anderen Ausgabemedien abzuspeichern. Solche Ausgabe­ medien können beispielsweise CD-ROMs, Disketten oder Chipkarten sein. Der Multiplexer 4 weist dazu Schnittstellen zu entsprechenden Schreibeinrichtungen (nicht dargestellt) auf.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten. Dargestellt ist wiederum das fotografische System 1. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 sind hier die Steuermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN mit einem gemeinsamen Speicher 8 verbunden. Dieser gemeinsame Speicher 8 beinhaltet die Verarbeitungsalgorithmen, die die Speichermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN zum Verarbeiten der ihnen bildweise zuge­ führten Bilddaten benötigen. Die dezentralen Speicher SP1, . . ., SPX, . . ., SPN des ersten Ausführungsbeispiels sind hier im zweiten Ausführungsbeispiel nicht vorgesehen. Es ist allerdings auch möglich, eine Kombination aus den dezentra­ len Speichern SP1, . . ., SPX, . . ., SPN und dem gemeinsamen Speicher 8 in dem fotografischen System 1 einzusetzen. Der Speicher 8 kann so ausgestaltet sein, daß die Speichermittel SV1, . . ., SVX, . . ., SVN Bilddaten in ihm abspeichern kön­ nen. Die in dem Speicher 8 abgespeicherten Bilddaten können sowohl noch nicht von den Steuermitteln SV1, . . ., SVX, . . ., SVN verarbeitete Bilddaten als auch bereits von ihnen verarbeitete Bilddaten sein, die vor ihrer jeweiligen Ausgabe zwischengespeichert werden.
Vorzugsweise kann der Speicher 8 als sogenanntes Storage Area Network, SAN, ausgestaltet sein. Solche SANs sind heute durch eine Vielzahl von Unter­ nehmen, wie beispielsweise die Firma Gadzoox, öffentlich verfügbar. SANs wer­ den beispielsweise in dem Artikel "Schauplatz" von Birgit Heidsiek in der Zeit­ schrift c' t 1999, Heft 7, Seiten 84 bis 87, beschrieben. Das Storage Area Net­ work ist eine Kommunikationsplattform, die Server und Speicher über ein Netz­ werk miteinander verbindet. Dieses Netzwerk enthält faseroptische Lichtwellen­ leiter. Bei dieser Ausführung ist eine sehr schnelle Datenübertragung zwischen den Steuermitteln SV1, . . ., SVX, . . ., SVN und dem Storage Area Network 8 mög­ lich.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das fotografische System 1 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel enthält, wie die ersten beiden Ausführungsbeispiele, mehrere parallel angeordnete Steuer­ mittel zum Verarbeiten der digitalen Bilddaten. Die einzelnen Steuermittel weisen erfindungsgemäß jeweils mehrere unterschiedliche Verarbeitungsstufen auf, die seriell hintereinander geschaltet sind. Das erste Steuermittel enthält die Verarbeitungsstufen F11 und F12, das X-te Steuermittel die Verarbeitungsstufen FX1 und FX2 und das N-te Steuermittel die Verarbeitungsstufen FN1 und FN2. Bei dem dritten Ausfüh­ rungsbeispiel gemäß der Fig. 3 enthält jedes Steuermittel zwei Verarbeitungs­ stufen. Es ist allerdings ebenso möglich, weitere Verarbeitungsstufen in den ein­ zelnen Steuermitteln hintereinander zu schalten. Die verschiedenen Verarbei­ tungsstufen der einzelnen Steuermittel können die ihnen zugeführten digitalen Bilddaten jeweils auf unterschiedliche Art und Weise verarbeiten.
Im Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 3 ist der Demultiplexer 3 mit mehreren ersten Verarbeitungsstufen F11, . . ., FX1, . . ., FN1 der Steuermittel verbunden. Mit diesen ersten Verarbeitungsstufen F11, . . ., FX1, . . ., FN1 kann eine Vorverarbeitung der zu verarbeitenden Bilddaten durchgeführt werden. Eine solche Vorverarbeitung kann beispielsweise in einer Farbanpassung, einer Pixel­ korrektur, etc. bestehen. Die ersten Verarbeitungsstufen F11, . . ., FX1, . . ., FN1 sind an ein Netzwerk 10 angeschlossen, das beispielsweise ein herkömmliches Local Area Network, LAN, auf Ethernet-Basis sein kann. Das Netzwerk 10 ist weiterhin mit zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 verbunden. Diese zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 führen eine spezielle Bildverarbeitung der ihnen zugeführten digitalen Bilddaten durch. Eine solche spezielle Bildverarbeitung kann beispielsweise in einer Verschärfung und Ver­ größerung bestehen. Die zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 sind mit dem Multiplexer 4, der dem Ausgeben und Zusammenführen der verarbeite­ ten Bilddaten dient, verbunden.
Aufgrund der seriellen Hintereinanderschaltung mehrerer unterschiedlicher Ver­ arbeitungsstufen in den einzelnen parallel geschalteten Steuermitteln ist eine weitere Leistungssteigerung bei der Verarbeitung der Bilddaten möglich. Die ver­ schiedenen Verarbeitungsprozesse, denen die digitalen Bilddaten jeweils eines der Bilder unterworfen werden, sind bei dieser Hintereinanderschaltung auf meh­ rere Verarbeitungsstufen verteilt. Zur Verdeutlichung wird stellvertretend für die Verarbeitungsstufen aller Steuermittel des fotografischen Systems 1 gemäß der Fig. 3 die Verarbeitung von digitalen Bilddaten zweier Bilder k und k + 1 durch das erste Steuermittel beschrieben, das die Verarbeitungsstufen F11 und F12 enthält. Von dem Demultiplexer 3 werden die digitalen Bilddaten des Bildes k der ersten Verarbeitungsstufe F11 zugeführt. Die digitalen Bilddaten dieses Bildes k werden daher von der Verarbeitungsstufe F11 entsprechend einem vorgegebe­ nen Verarbeitungsalgorithmus verarbeitet. Ist diese Verarbeitung abgeschlossen, so gibt die erste Verarbeitungsstufe F11 die verarbeiteten Bilddaten über das Netzwerk 10 an die zweite Verarbeitungsstufe F12 weiter. Die Bilddaten werden dann von der zweiten Verarbeitungsstufe F12 der weiteren Bildverarbeitung un­ terzogen. Nachdem die erste Verarbeitungsstufe F11 die Bilddaten des Bildes k an das Netzwerk 10 weitergegeben hat, ist diese Verarbeitungsstufe F11 frei für die Bearbeitung der Bilddaten des Bildes k + 1. Diese Bilddaten des Bildes k + 1 werden daher der ersten Verarbeitungsstufe F11 zugeführt. Während die Verar­ beitungsstufe F11 die Bilddaten des Bildes k + 1 verarbeitet, verarbeitet die Ver­ arbeitungsstufe F12 die Bilddaten des Bildes k. Beide Verarbeitungsstufen F11 und F12 können daher weitestgehend unabhängig voneinander die Bilddaten zweier Bilder gleichzeitig bearbeiten. Es ist vorteilhafterweise nicht notwendig, die vollständige Verarbeitung der digitalen Bilddaten eines ersten Bildes mit allen vorgesehenen Verarbeitungsprozeduren in einem der Steuermittel abzuwarten, bevor die Bilddaten eines zweiten Bildes mit diesem Steuermittel bearbeitet wer­ den können.
Für die Übertragung der Bilddaten über das Netzwerk 10 werden diese vorteil­ hafterweise komprimiert. Die ersten Verarbeitungsstufen FF11, . . ., FX1, . . ., FN1 sind daher vorteilhafterweise so ausgestaltet, daß sie vor der Ausgabe der Bild­ daten an das Netzwerk 10 eine Komprimierung der zu übertragenden Bilddaten vornehmen. Die über das Netzwerk 10 übertragenen komprimierten Bilddaten müssen dann zur weiteren Verarbeitung dekomprimiert werden. Die zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 sind daher so ausgestaltet, daß sie von dem Netzwerk 10 empfangene komprimierte Bilddaten zunächst dekompri­ mieren, bevor sie einer weiteren Verarbeitung unterzogen werden.
Durch die Verbindung der ersten Verarbeitungsstufen F11, . . ., FX1, . . ., FN1 über das Netzwerk 10 mit den zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 kann eine weitere Flexibilisierung der Verarbeitung der Bilddaten erreicht wer­ den. Abhängig von der Auslastung der verschiedenen Verarbeitungsstufen kön­ nen die Bilddaten vorteilhafterweise so verteilt werden, daß sie derjenigen Verar­ beitungsstufe zugeführt werden, die gerade keine Bilddaten eines Bildes zu ver­ arbeiten hat. Vorteilhafterweise können die zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 der verschiedenen parallel angeordneten Steuermittel die Bilddaten unterschiedlichen Verarbeitungsprozeduren unterwerfen. Abhängig von der gewünschten Verarbeitung der Bilddaten können diese daher einer der jeweils unterschiedlich verarbeitenden zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 zugewiesen werden. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 3 können beispielsweise von der Verarbeitungsstufe F11 verarbeitete Bilddaten über das Netzwerk 10 statt an die Verarbeitungsstufe F12 an die Ver­ arbeitungsstufe FX1 oder eine andere der zweiten Verarbeitungsstufen weiterge­ leitet werden.
Das fotografische System 1 gemäß der Fig. 3 enthält des weiteren einen weite­ ren Speicher 9, der mit dem Netzwerk 10 verbunden ist. Dieser weitere Spei­ cher 9 dient dem Abspeichern von verarbeiteten Bilddaten. Dadurch kann eine Zwischenspeicherung der Bilddaten erfolgen. Anstelle einer direkten Übertra­ gung von einer der ersten Verarbeitungsstufen F11, . . ., FX1, . . ., FN1 zu einer der zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 können daher die vorverarbei­ teten Bilddaten in dem Speicher 9 zunächst zwischengespeichert werden, bevor sie an eine der zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 weitergeleitet werden. Der Speicher 9 kann daher beispielsweise als Puffer dienen. Ist die Ver­ arbeitungsgeschwindigkeit der ersten Verarbeitungsstufen F11, . . ., FX1, . . ., FN1 größer als diejenige der zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2, so kann die Zwischenspeicherung der Bilddaten in dem weiteren Speicher 9 vorteil­ hafterweise dazu genutzt werden, mittels der ersten Verarbeitungsstufen F11, . . ., FX1, . . ., FN1 bereits Bilddaten weiterer, nachfolgender Bilder zu verar­ beiten, obwohl die zuvor von ihnen verarbeiteten Bilddaten noch nicht von den zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 empfangen werden können, da diese noch mit der Verarbeitung von Bilddaten beschäftigt sind.
Das Netzwerk 10 und der Speicher 9 können vorteilhafterweise als Storage Area Network, SAN, realisiert sein. Dadurch kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Bilddaten erhöht werden. Es ist auch möglich, zusätzlich zu einem solchen SAN ein weiteres Netzwerk, beispielsweise ein Local Area Network, LAN, vorzu­ sehen, das parallel zum SAN geschaltet ist. Die verschiedenen Verarbeitungs­ stufen sind dann sowohl über dieses LAN als auch über das SAN miteinander verbunden. Auf diese Weise könnte beispielsweise der Transport der Bilddaten zwischen den verschiedenen Verarbeitungsstufen über das SAN vorgenommen werden, und die Steuerdaten könnten über das LAN transportiert werden.
Das fotografische System 1 gemäß der Fig. 3 weist weiterhin die Schnittstel­ le 14 auf, über die das fotografische System 1 mit dem Internet 11 verbunden ist. Die Schnittstelle 14 ist hier in ein weiteres Verteilmittel 12 integriert, mit dem die Bilddaten der Bilder, die aus dem Internet 11 empfangen werden, über das Netzwerk 10 an die verschiedenen zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 verteilt werden. Auf diese Weise ist es möglich, bereits von einer Privatperson oder einem Fotohändler speziell vorverarbeitete Bilddaten direkt einer speziellen Bildverarbeitung mittels der zweiten Verarbeitungsstufen F12, . . ., FX2, . . ., FN2 zu unterziehen. Die Verteilung der Bilddaten der verschie­ denen Bilder erfolgt dabei aufgrund von auftragsspezifischen Vorgaben.
Das in den drei Ausführungsbeispielen anhand der Fig. 1 bis 3 beschriebene fotografische System 1 kann sowohl als herkömmlicher fotografischer Printer realisiert werden, der die beschriebenen Komponenten inklusive dem Abtastmit­ tel 2 und dem Belichtungsmittel 5 umfaßt. Es ist allerdings ebenso möglich, diese Komponenten oder einen Teil der Komponenten modular aufzubauen und nur über Verbindungsleitungen oder Netzwerke miteinander zu verbinden. Beispiels­ weise ist es möglich, anstelle der Verbindungsleitung 6 zwischen dem Abtastmit­ tel 2 und dem Demultiplexer 3 und/oder anstelle der Verbindungsleitung 7 zwi­ schen dem Multiplexer 4 und dem Belichtungsmittel 5 Netzwerke vorzusehen. An diese Netzwerke können jeweils mehrere unterschiedliche Abtastmittel oder an­ dere Eingabemedien für digitale Bilddaten bzw. mehrere unterschiedliche Belich­ tungsmittel angeschlossen sein.

Claims (13)

1. Vorrichtung (1) zum Aufbereiten von digitalen Bilddaten mit
einem Empfangsmittel (3; 12) zum Empfangen von Bilddaten mehrerer Bilder,
mehreren Steuermitteln (SV1, . . ., SVX, . . ., SVN) zum Verarbeiten der Bilddaten und
einem Verteilmittel (3; 12) zum bildweisen Verteilen der empfangenen Bilddaten der mehreren Bilder an die mehreren Steuermittel (SV1, . . ., SVX, . . ., SVN),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuermittel (SV1, . . ., SVX, . . ., SVN) jeweils mehrere unterschied­ liche Verarbeitungsstufen (F11, F12, . . ., FX1, FX2, . . ., FN1, FN2) aufwei­ sen, die seriell hintereinander geschaltet sind,
die Vorrichtung ein Netzwerk (10) aufweist, über das wenigstens zwei der Steuermittel miteinander verbindbar sind, und
das Netzwerk (10) zwischen den jeweils n-ten und [n + 1]-ten Verarbei­ tungsstufen (F11, F12, . . ., FX1, FX2, . . ., FN1, FN2) wenigstens zweier Steuermittel angeordnet ist, wobei n größer oder gleich 1 ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Ausgabemittel (4) zum Ausgeben der aufbereiteten Bilddaten aufweist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Zusammenführmittel (4) zum Zusammenführen der von mehreren Steuermitteln (SV1, . . ., SVX, . . ., SVN) verarbeiteten Bilddaten für eine Übertragung über eine Übertragungsleitung (7; 13) enthält.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen Speicher (8) zum Abspeichern von Verarbei­ tungsalgorithmen für das Verarbeiten der empfangenen Bilddaten aufweist und die mehreren Steuermittel (SV1, . . ., SVX, . . ., SVN) auf den wenigstens einen Speicher (8) zugreifen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der wenig­ stens eine Speicher (8) ein sogenanntes Storage Area Network, SAN, ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie mehrere Speicher (SP1, . . ., SPX, . . ., SPN) zum Abspeichern von Verarbeitungsalgorithmen für das Verarbeiten der empfangenen Bilddaten aufweist, wobei jedem der Steuermittel (SV1, . . ., SVX, . . ., SVN) wenigstens einer der Speicher (SP1, . . ., SPX, . . ., SPN) zugeordnet ist, auf den es zum Abrufen der Verarbeitungsalgorithmen zugreifen kann.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren Steuermittel (SV1, . . ., SVX, . . ., SVN) zwischen dem Verteilmittel (3; 12) und dem Zusammenführmittel (4) parallel angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Abtastmittel (2) zum Abtasten von fotografischen Bildvorlagen aufweist, das mit dem Empfangsmittel (3) verbunden ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine digi­ tale Kopiereinrichtung (5) zum Beschreiben von fotografischem Material aufweist, die mit dem Ausgabemittel (4) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die n-ten Verarbeitungsstufen (F11, . . ., FX1, . . ., FN1), die mit dem Netzwerk (10) verbunden sind, so ausgestaltet sind, dass sie die Bilddaten komprimieren, und die [n + 1]-ten Verarbeitungsstufen (F12, . . ., FX2, . . ., FN2), die mit dem Netzwerk (10) verbunden sind, so ausgestaltet sind, dass sie komprimierte Bilddaten dekomprimieren.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Schnittstelle (14) zu einem weiteren Netzwerk (11), insbeson­ dere zu einem öffentlich zugänglichen Netzwerk aufweist, über das Bildda­ ten einspeisbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein weiteres Speichermittel (9) aufweist, das so angeordnet ist, dass eines oder mehrere Steuermittel Bilddaten abspeichern oder abrufen können.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein sogenanntes Storage Area Network (9, 10), SAN, aufweist, das das Speichermittel (9) umfasst.
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