DE19922005C2 - Gesimsbearbeitung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anbringung einer Arbeitsbühne an einem
Gesims, bestehend aus einem mobilen Galgen mit einer aufrichtbaren Säule, die
einenends auf der Oberseite des Gesims aufstellbar ist und anderenends mit einem
Querbalken verbunden ist, über den die Arbeitsbühne am Galgen befestigbar ist, wobei
die Arbeitsbühne eine Konsole aufweist und das Gesims zwischen der Säule und der
Konsole zur ortsfesten Halterung des Galgens einklemmbar ist, und wobei ein
Arbeitsbühnenboden der Arbeitsbühne über Stützelemente mit der Konsole fest
verbunden ist.
Eine ähnliche Vorrichtung ist aus der Druckschrift US 5 104 089 bekannt geworden.
Diese Druckschrift beschreibt ein Stützsystem zur Herstellung einer Kragplatte
(Gesims) einer Betonbrücke. Mittels eines Krans wird an einem Brückenträger eine
Verschalung angelegt und durch Schraubbolzen am Brückenträger fixiert. Nach dem
Betonieren der Kragplatte wird die Verschalung durch einen Hebeträger (Galgen)
gesichert und die Schraubbolzen werden gelöst. Anschließend wird die Schalung samt
Hebeträger mittels eines Krans entfernt. Der Hebeträger soll dabei den Abbau und
Transfer der Verschalung beschleunigen und dabei insbesondere die Zeiten, in denen
ein Kran benötigt wird, verkürzen. Um zu vermeiden, dass ein Arbeiter zum Lösen der
Schraubbolzen am Stützsystem oder an der Brückenstruktur klettern muss, wird eine
Aussparung im zu gießenden Beton der Kragplatte vorgeschlagen, um die Verbindung
von der Kragplattenoberfläche aus lösen zu können.
Der zum Stützsystem gehörende Hebeträger besteht aus zwei Säulen, die einenends
auf der Oberseite der betonierten Kragplatte aufgestellt werden und anderenends mit
einem Querbalken verbunden sind, über den die Arbeitsbühne am Hebeträger
befestigbar ist. Ein Arbeitsbühnenboden der Arbeitsbühne ist über Stützelemente fest
mit einer Konsole verbunden, wobei die Kragplatte zwischen der Konsole und den
Säulen zur ortsfesten Halterung der Arbeitsbühne einklemmbar ist. Die Konsole bildet
dabei einen Teil der Schalung der Kragplatte.
Die Anbringung einer Schalung an einem Gesims ist weiterhin beispielsweise durch die
Seiten 14 und 15 einer Montageanleitung "DOKA-Gesimsschalung T" der Firma DOKA
bekannt.
Die Montage einer Gesimskonsole, eines Gesimsträgers, einer Gesimszwinge und
eines Geländers am Gesims erfolgt nach der bekannten technischen Lehre durch
einen Bauarbeiter, der sich außerhalb des Gesimses in einem Personenförderkorb
befindet. Dies ist nur deshalb möglich, weil der bekannte Personenförderkorb für einen
Personentransport geprüft und zugelassen ist. Trotz dieser Sicherheitsbestimmungen
ist die Montage nicht ungefährlich. Außerdem können schwere und voluminöse Teile
nicht auf diese Weise befestigt werden, weil der Personenförderkorb hierfür nicht
zugelassen ist.
In dem Fachartikel "Betonflächenfertiger setzt Maßstäbe" der Fachzeitschrift "Hoch &
Tief", Ausgabe 1/2/1998 ist ein Bearbeitungswagen beschrieben, der auf einem
Fahrbahnträger bewegt werden kann. Eine Arbeitsbühne ist mit dem
Bearbeitungswagen derart verbunden, daß sie außerhalb des Gesimses am Gesims
entlang bewegt werden kann. Aufgrund seiner aufwendigen Bauweise ist dieser
Bearbeitungswagen teuer und schwer und daher nur für Brückenlängen über ca. 500 m
wirtschaftlich einzusetzen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Montage und Demontage
einer Arbeitsbühne zur Weiterbearbeitung eines Gesims, insbesondere zur Anbringung
einer Gesimskappe, schnell und sicher durchzuführen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Dies ermöglicht eine einfache und sichere Handhabung durch die nachfolgende
Vorgehensweise: Zunächst werden der Galgen und die Arbeitsbühne beispielsweise
durch einen Kran am Gesims positioniert und verspannt. Durch die Klemmwirkung
zwischen der Säule des Galgens und der Konsole ist die Arbeitsbühne sicher fixiert
und begehbar. Galgen, Arbeitsbühne und Konsole umgreifen gemeinsam das Gesims.
Der Bauarbeiter kann die Arbeitsbühne betreten und die Konsole an der Unterseite des
Gesimses verankern. Nach der sicheren Verankerung der Arbeitsbühne am Gesims
kann die Verbindung zwischen der Arbeitsbühne und dem Galgen gelöst werden. Die
Arbeitsbühne kann über bekannte Techniken, wie Schrauben und Keile, mit dem
Galgen verbunden sein. Durch die Arbeitsbühne am Gesims steht dem Bauarbeiter in
u. U. großer Höhe über dem Boden eine stabile Plattform an einer Brücke zur
Verfügung, die auch für größere und längere Lasten geeignet ist. In der Regel wird die
Arbeitsbühne 2,5 m lang sein. Es können mehrere Arbeitsbühnen hintereinander am
Gesims entlang mit Hilfe des einspannbaren, mobilen Galgens angeordnet werden, so
daß größere Abschnitte des Gesimses oder das gesamte Gesims bearbeitet,
vorzugsweise eingeschalt werden können. Beispielsweise kann mittels der
Arbeitsbühne eine Anschalung durchgeführt und über dem Gesims eine sog.
Gesimskappe betoniert werden, die Unebenheiten ausgleicht und als Blende dient.
Durch die Gesimskappe kann auch eine Tropfkante für Regenwasser ausgebildet
werden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Konsole eine oder
mehrere Befestigungsschrauben auf, mit der/denen die Konsole in Gewinde,
insbesondere einbetonierte Gewindehülsen, an der Unterseite des Gesims verankerbar
ist. Diese Befestigungsweise ist besonders fest und sicher.
Eine bevorzugte Weiterbildung dieser Ausführungsform sieht vor, dass der
Arbeitsbühnenboden unterhalb der Befestigungsschraube/n ausgebildet ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Säule des Galgens teleskopierbar. Die
Säule kann in Richtung der Oberseite des Gesimses ausgefahren und eingefahren
werden, so daß eine schnelle Befestigung und Demontage des Galgens am Gesims
und eine mobile Ausbildung des Galgens möglich ist. Die Klemmwirkung oder die auf
das Gesims ausgeübte Einspannkraft kann eingestellt werden.
Wenn die Säule zum Gesims hin einen Stützfuß aufweist, kann eine flächenhafte
Verspannung des Gesimses zwischen Stützfuß und Konsole erreicht werden. Die
Oberseite des Gesimses liegt an der Fläche des Stützfußes und die Unterseite des
Gesimses liegt an der Fläche der Konsole an. Dies führt zu einer sicheren Befestigung
des Galgens.
Die Handhabung des Galgens wird noch dadurch erleichtert, daß die Säule
schwenkbar oder biegesteif mit dem Querbalken verbunden ist. Die Säule kann beim
Transport beispielsweise mittels eines Krans weggeklappt werden. Dies schafft einen
größeren Freiraum zwischen Konsole und Stützfuß, so daß die erfindungsgemäße
Vorrichtung über dem Gesims und einem möglicherweise angeordneten
Brückengeländer, sozusagen das Gesims über- oder umgreifend, angeordnet werden
kann. Nach der Positionierung kann der Stützfuß zur Oberseite des Gesimses
ausgefahren und/oder ausgeklappt und an die Gesimsoberfläche angedrückt werden.
Der Galgen einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist U-förmig
ausgebildet, indem der Querbalken die Säule mit dem einen Längsbalken verbindet.
Die Arbeitsbühne kann dann lösbar an dem Längsbalken montiert werden. Dies
erleichtert die Montage der Arbeitsbühne am Galgen. Der Längsbalken und die
Arbeitsbühne sind biegesteif miteinander verbunden.
Die Konsole wird mittels eines Befestigungsmittels, in der Regel mit einer
Befestigungsschraube, an der Gesimsunterseite verankert. Vorteilhafterweise ist daher
bei einer weiteren Ausführungsform an der Konsole oder an einem Stützelement ein
Ausrichtbügel mit einem Anschlag angeordnet, der im ausgerichteten Zustand der
Konsole an einer Stirnfläche des Gesimses zur Anlage kommt. Im eingespannten
Zustand des Gesimses ist die Konsole bereits weitgehend richtig plaziert, so daß die
Verankerung am Gesims durch den Bauarbeiter sofort vorgenommen werden kann.
Wenn der Ausrichtbügel schwenkbar gelagert ist, kann dieser weggeklappt werden,
nachdem er seine Ausrichtfunktion erfüllt hat. Die Befestigung der Arbeitsbühne und
die manuellen Tätigkeiten eines Bauarbeiters auf der Arbeitsbühne werden dadurch
erleichtert.
Die Verankerung der Konsole der Arbeitsbühne am Gesims ist noch einfacher
vorzunehmen, wenn die Konsole bei einer Ausführungsform ein Langloch oder
mehrere Langlöcher zur Hindurchführung einer oder mehrerer im Gesims befestigbarer
Befestigungsschrauben aufweist. Selbst wenn die Konsole nicht die optimale
Verankerungsposition am Gesims besitzen sollte, kann die Befestigungsschraube auf
Grund eines Langloches an der Konsole so ausgerichtet werden, daß die
Befestigungsschraube mit der auf der Gesimsunterseite vorgesehenen
Verankerungsmöglichkeit, beispielsweise eine in den Fahrbahnträger einbetonierte
Hülse, fest verbunden werden kann.
Ist die Arbeitsbühne am Fahrbahnträger angebracht, so kann mit demselben Galgen
die Gesimskappenschalung auf die Arbeitsbühne gebracht und dort befestigt werden.
Es versteht sich, daß auch Ausführungsformen einer Vorrichtung erfaßt sind, bei der
die Arbeitsbühne und die Gesimskappenschalung gemeinsam, d. h. gleichzeitig, mittels
des Galgelns am Fahrbahnträger angebracht werden können.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Arbeitsbühne
mit Schalungen zur Herstellung einer Gesimskappe für das Gesims ausgestaltet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in der schematischen
Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 einen Schalungsaufbau im Querschnitt;
Fig. 2 einen Teil des Schalungsaufbaus nach Fig. 1.
Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, in welcher Weise eine gestrichelt angedeutete, zu
betonierende Gesimskappe 1 an einem Gesims 2 eines Fahrbahnträgers 3 angeschalt
wird, der Teil einer nicht weiter dargestellten Brücke ist. Ein ebenfalls nicht gezeigter
Kran positioniert zunächst einen Galgen 4 im Bereich des Gesimses 2. Der Galgen 4
wird während seiner Positionierung über Zugseile 5 und 6 von dem Kran gehalten. Der
Galgen 4 besteht aus einem Querbalken 7 und einem Längsbalken 8. Am Balkenende
9 des Querbalkens 7 ist eine teleskopierbare, senkrecht aufgerichtete Säule 10
schwenkbar befestigt (siehe Schwenkrichtung 11), so daß die Säule 10 über dem
Gesims 2 angeordnet und wieder von dem Gesims 2 entfernt werden kann. Eine Platte
11' unterstützt eine biegesteife Verbindung der Säule 10 mit dem Querbalken 7. Die an
der Säule 10 schwenkbar befestigte Platte 11' kann aus einer gestrichelt dargestellten
Stellung zur Verbindung mit dem Querbalken 7 heruntergeklappt und durch einen
Bolzen in dieser Stellung arretiert werden. Eine begehbare Arbeitsbühne 12 mit einer
Rückwand 13 und einem Arbeitsbühnenboden 14 ist biegesteif, aber lösbar über einen
Bühnenabschnitt 15 mit dem Längsbalken 8 verbunden. An dem Arbeitsbühnenboden
14 sind Stützelemente 16 und 17 befestigt, die mit einer Konsole 18 fest verbunden
sind.
Wenn die Konsole 18 an einer Unterseite 19 des Gesimses 2 anliegt und ein Stützfuß
20 der Säule 10 oberhalb des Gesimses 2 angeordnet ist, kann das Gesims 2
zwischen Konsole 18 und Stützfuß 20 eingespannt werden, weil die Säule 10 in
Richtung 21 auf die Oberseite 22 des Gesimses 2 ausgefahren worden ist. Zur Lösung
der Einspannung kann die Säule 10 wieder in Richtung 23 eingefahren werden. In dem
eingespannten Zustand des Gesimses 2 ist die Arbeitsbühne 12 durch einen
Bauarbeiter begehbar. Dieser kann dann die Konsole 18 an dem Gesims 2 mittels
einer oder mehrerer mit einem Gewinde versehenen Befestigungsschrauben 24
verankern. Ein Schraubenende 24' kann durch ein in der Konsole 18 ausgebildetes
Langloch hindurchgeführt und in ein Gewinde eingedreht werden, das beispielsweise
durch eine in das Gesims 2 einbetonierte Gewindehülse ausgebildet ist. Durch diese
Verankerung ist folglich auch die Arbeitsbühne 12 mit dem Gesims 2 fest und sicher
verbunden, so daß, nachdem der Galgen 4 entfernt wurde, eine stabile und sichere
Arbeitsbühne für den Bauarbeiter zur Verfügung steht und die Anschalung der
Gesimskappe 1 durch den Bauarbeiter vorgenommen werden kann. Eine
Bodenschalung 25 und eine Seitenschalung 26 werden in an sich bekannter Weise
mittels Stützelementen und Spannelementen an dem Bühnenabschnitt 15 der
Arbeitsbühne 12 und dem Arbeitsbühnenboden 14 lösbar montiert, so daß der beim
Betonieren entstehende Druck durch die Arbeitsbühne 12 abgefangen werden kann.
Die Schalungselemente 25 und 26 könnten auch dauerhaft mit dem Bühnenabschnitt
15 und dem Arbeitsbühnenboden 14 verbunden sein. Während des Betonierens ist die
Säule 10 von der Oberseite 20 des Gesimses 2 abgehoben. Der Galgen 4 kann dann
an anderen Abschnitten des Fahrbahnträgers zur Plazierung von Arbeitsbühnen
und/oder Schalungsteilen sowie zur Demontage dieser Teile nach erfolgreichem
Einsatz, eingesetzt werden. Weitere Seitenschalungen 27 und 28 definieren die
Abmessungen der Gesimskappe 1. An der Gesimskappe 1 ist ein auch Geländer 29
einbetoniert.
Nach Beendigung des Betoniervorgangs und des Ausschalens wird die Arbeitsbühne
12 wieder mit dem Galgen 4 verbunden. Der Stützfuß 20 der Säule 10 kann sich auf
dem ausgehärteten Beton der Gesimskappe 1 abstützen, so daß das Gesims 2 und die
Gesimskappe 1 eingeklemmt werden können. Nun kann die Verankerung der Konsole
18 durch den Bauarbeiter gelöst werden. Nachdem der Bauarbeiter die Arbeitsbühne
12 nicht mehr benötigt, kann diese durch den Kran abtransportiert werden.
In der Fig. 2 ist dargestellt, daß im Bereich der Konsole 18 an dem Stützelement 17 ein
Ausrichtbügel 30 ausgebildet ist, der eine genaue Ausrichtung der Konsole 18 an der
Unterseite 19 des Gesimses 2 ermöglicht, um die bewegliche Befestigungsschraube
24 in eine vorgegebene Bohrung an dem Gesims 2 zielgenau einzuführen. Die
Befestigungsschraube 24 ist längs ihrer Achse verschiebbar und kann zur
Verschraubung gedreht werden. Zur leichteren Handhabung weist die Konsole 18 ein
Langloch 31 zur Hindurchführung der Befestigungsschraube 24 auf. Eine
Anschlagfläche 32 liegt während der Ausrichtung an der Stirnseite des Gesims 2 an.
Nach der Ausrichtung kann der Ausrichtbügel 30 in Pfeilrichtung 33 weggeklappt
werden, damit er den Schalvorgang nicht behindert.
1
Gesimskappe
2
Gesims
3
Fahrbahnträger
4
Galgen
5
Zugseil
6
Zugseil
7
Querbalken
8
Längsbalken
9
Balkenende
10
Säule
11
Schwenkrichtung
11
Platte
12
Arbeitsbühne
13
Rückwand
14
Arbeitsbühnenboden
15
Bühnenabschnitt
16
Stützelement
17
Stützelement
18
Konsole
19
Unterseite
20
Stützfuß
21
Verspannrichtung
22
Oberseite
23
Löserichtung
24
Befestigungsschraube
24
' Schraubenende
25
Bodenschalung
26
Seitenschalung
27
Seitenschalung
28
Seitenschalung
29
Geländer
30
Ausrichtbügel
31
Langloch
32
Anschlagfläche
33
Schwenkrichtung
Claims (11)
1. Vorrichtung zur Anbringung einer Arbeitsbühne (12) an einem Gesims (2),
bestehend aus einem mobilen Galgen (4) mit einer aufrichtbaren Säule (10), die
einenends auf der Oberseite (22) des Gesims (2) aufstellbar ist und anderenends
mit einem Querbalken (7) verbunden ist, über den die Arbeitsbühne (12) am Galgen
(4) befestigbar ist, wobei die Arbeitsbühne (12) eine Konsole (18) aufweist und das
Gesims (2) zwischen der Säule (10) und der Konsole (18) zur ortsfesten Halterung
der Arbeitsbühne (12) sowie des Galgens (4) einklemmbar ist, und wobei ein
Arbeitsbühnenboden (14) der Arbeitsbühne (12) über Stützelemente (16, 17) mit der
Konsole (18) fest verbunden ist,
wobei das Gesims (2) an seiner Unterseite (19) Verankerungen für die Montage und
Demontage der Konsole (18) aufweist, und sich die Arbeitsbühne (12) unterhalb des
Gesims (2) erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (18)
eine oder mehrere Befestigungsschrauben (24) aufweist, mit der/denen die Konsole
(18) in Gewinde, insbesondere einbetonierte Gewindehülsen, an der Unterseite (19)
des Gesims (2) verankerbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der
Arbeitsbühnenboden (14) unterhalb der Befestigungsschrauben (24) ausgebildet
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Säule (10) teleskopierbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Säule (10) zum Gesims (2) hin einen Stützfuß (20)
aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Säule (10) schwenkbar oder biegesteif mit dem
Querbalken (7) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Galgen (4) U-förmig ausgebildet ist, indem der
Querbalken (7) die Säule (10) mit einem Längsbalken (8) verbindet.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass an der Konsole (18) oder an einem Stützelement (17) ein
Ausrichtbügel (30) mit einem Anschlag (32) angeordnet ist, der im ausgerichteten
Zustand der Konsole (18) an einer Stirnfläche des Gesims (2) zur Anlage kommt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausrichtbügel
(30) schwenkbar gelagert ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Konsole (18) ein Langloch (31) oder mehrere Langlöcher
(31) zur Hindurchführung eines oder mehrerer im Gesims (2) befestigbarer
Befestigungsschrauben (24) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Arbeitsbühne mit Schalungen (25, 26, 27) zur Herstellung einer
Gesimskappe (1) für das Gesims (2) ausgestaltet ist.
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- 1999-05-12 DE DE19922005A patent/DE19922005C2/de not_active Expired - Lifetime
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| R071 | Expiry of right |